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19.05.2013 PM: Schura verurteilt Anschlag auf multikulturelle Gesellschaft

Landesvorsitzender Cimşit fordert Kooperation gegen Hasskriminalität

(pm) Der neugegründete Landesverband der Muslime – Schura Rheinland-Pfalz verurteilt den Anschlag auf den Arab Nil-Rhein Verein als islamfeindliche und rechtsextreme Hasskriminalität. Samstagnacht, den 18. Mai, gegen 1:45 Uhr, haben zwei Personen die Fenster des Gebäudes, in denen der Arab Nil-Rhein Verein seinen Sitz hat, mit islamfeindlichen Plakaten beklebt und eine Blutlache und ein Flugblatt einer rechtsextremen Gruppierung hinterlassen.  mehr ...
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19.05.2013 Weimar: Goethe ist auch fast 200 Jahre nach seinem Tod noch spannend, sagt ein Wissenschaftler. Dichterfreunde aus aller Welt diskutieren in Weimar über «Goethe und die Weltreligionen».

Dichter ohne Folgen?

(dpa) Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) bietet nach Aussage des Weimarer Literaturwissenschaftlers Jochen Golz stets neue Ansatzpunkte zu Gegenwartsdebatten. «Das Thema Religion und Religiosität steht heute sehr im Zentrum aktueller Diskussionen und des allgemeinen Interesses», sagte der Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist eine Zeit, in der Werte ins Wanken geraten und es an Orientierung mangelt.» Menschen suchten nach Lösungen, auch in Religionen.  mehr ...
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17.05.2013 Eine Entgegnung von Tahir Chaudhry

Das Versagen der Necla Kelek

(iz). Necla Kelek ist bekannt für ihre kruden Thesen und “Analysen” zum Islam. Auf ihrem anti-religiösen Feldzug möchte die deutsch-türkische Soziologin Kelek persönliche Blutrache an einer ganzen Religion nehmen. Ihre Behauptungen über muslimische Migranten haben schon durch die gesamte Integrationsdebatte hinweg große Wellen geschlagen. Folglich ist ihr Wirken eher gewinnbringend für sie selbst, als für die deutsche Gesellschaft.

Ihr Kampf gilt seit vielen Jahren den „muslimischen” Parallelgesellschaften und der vermeintlichen Flagge des Islamismus, dem Kopftuch.  mehr ...
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17.05.2013 Stuttgart: Vom 27.05. bis zum 01.06.2013 findet an der Universität Stuttgart die 18. Islamwoche statt

«Gemeinsam trotz Verschiedenheit»

(MSU). Ziel der mittlerweile seit 18 Jahren stattfindenden Islamwoche ist es, Vorurteile gegenüber dem Islam abzubauen und den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu fördern.

An fünf Abenden werden Referenten, wie Amir Zaidan, Dr. Martin Kellner oder Dr. Kerim Edipoḡlu einen Vortrag über aktuelle und interessante Themen rund um den Islam halten: Angefangen von den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bis hin zur Bedeutung Jesus‘ im Islam. Im Anschluss an die Referate findet jeweils eine Fragerunde statt.  mehr ...
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17.05.2013 Streit im Landtag über muslimische Friedhöfe in NRW

CDU will nur „Bestattungsfelder“

Düsseldorf (KNA). Über eigene muslimische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen ist es im Düsseldorfer Landtag zum Streit zwischen der rot-grünen Landesregierung und der CDU-Opposition gekommen. Einen Tag nach der Einbringung des neuen Bestattungsgesetzes sagte der CDU-Sozialexperte Norbert Post am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), statt eigenen Friedhöfen für Muslime halte seine Fraktion es für ausreichend, „Bestattungsfelder“ auf öffentlich-rechtlichen Friedhöfen für Menschen mit islamischer Religionszugehörigkeit auszuweisen.  mehr ...

17.05.2013 Unterschriftenkampagne gegen Mursi fordert neue Rebellion in Ägypten. Von Nehal El-Sherif

Ablehnung des neuen «Pharao»?

Rebellion heißt auf Arabisch «Tamarod». Unter diesem Schlagwort sammeln Oppositionelle in Ägypten derzeit Unterschriften gegen Präsident Mursi. Sie wollen mehr Unterstützer als die gut 13 Millionen Wählerstimmen, die Mursi vor knapp einem Jahr einfuhr.

Kairo (dpa). Erneut formiert sich in Ägypten Protest gegen die Regierung. Doch nicht auf der Straße, wie zuvor im Kampf gegen Langzeitherrscher Husni Mubarak, sondern als Unterschriftenkampagne. «Tamarod» nennt sich die Bewegung gegen den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi - so heißt «Rebellion» auf Arabisch.  mehr ...

16.05.2013 Muslime nutzen die Gelegenheit der Lailat Ar-Ragha'ib

Eine Nacht des Lichts

(iz). Nach einer Überlieferung ist die Nacht des ersten Freitags im Radschab, die am Donnerstagabend ­beginnt, die Lailat Ar-Ragha’ib (türk. Regaib), die Nacht der Wünsche. In dieser Nacht bitten die Engel Allah um Vergebung als Lohn für alle, die im Radschab ­fasten. Auch soll man in dieser Nacht, wie in allen besonders gesegneten Nächten, zusätzliche ­Gebete verrichten und Bittgebete ­sprechen.

In Deutschland wird vor allem in den türkischen Moscheen in dieser Nacht das so genannte „Regaib Kandili“ begangen.  mehr ...

16.05.2013 Film: Murat Kurnaz und das Leiden in Guantánamo

«Quälend lange Tage»

(dpa). Eine Pritsche, ein Klo - und eine Echse. Sie gehören zu den quälend langen Tagen in Murat Kurnaz' Welt. Im Spielfilm «5 Jahre Leben» wird der Leguan für einige Zeit zum engsten Freund des Guantánamo-Häftlings. Jahre, in denen Kurnaz geknebelt, gepeinigt und gefoltert wird. Regisseur Stefan Schaller hat das Schicksal des Bremers mit türkischem Pass nacherzählt, der mit 19 Jahren in das US-Gefängnis auf Kuba gebracht wurde und es nach 1725 Tagen als unschuldiger Mensch wieder verließ. Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11.  mehr ...

16.05.2013 Al-Azhar-Größe Ahmed Al-Tayyeb geißelt TV-Köpfe

Kritik an Hasspredigern

London/Dubai (KNA). Der Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität, Ahmed Al-Tayyeb, beklagt den Einfluss islamistischer Fernsehsender. Viele Kanäle heizten mit ihren Botschaften religiösen Hass an, sagte der Geistliche zur Eröffnung des „Arab Media Forum“ am Dienstag in Dubai. Seine größte Sorge seien die teils „lächerlichen und absurden Urteile“, die islamische Hardliner unter dem Mantel der Religion als Fatwas verbreiteten.  mehr ...

16.05.2013 Not in Syrien immer größer

UN fordern Ende der Gewalt

Mehr als 80 000 Tote sollen es schon sein, doch die UN streiten immer noch um eine gemeinsame Haltung zum Bürgerkrieg in Syrien. Während die USA und Russland eine Lösung suchen, leiden Millionen Zivilisten.

New York/Damaskus (dpa). Nach zwei Jahren Gewalt wird die Not der Menschen in Syrien immer größer. Lebensmittel, Strom und Wasser und auch Telefon und Internet sind für viele unerreichbar - und neue Kämpfe verschärfen die Lage noch weiter. Die UN-Vollversammlung verurteilte die Gewalt in Syrien und forderte das Regime in Damaskus zum politischen Wandel auf.  mehr ...

14.05.2013 Laschet: CDU muss christliche Grundlagen stärker verdeutlichen

"Für Muslime wählbar"

(KNA). Die CDU muss nach Ansicht des nordrhein-westfälischen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet ihr politisches Fundament stärker erklären. Die CDU sei keine «klerikale Partei», sondern eine Partei, die aus einem christlichen Verständnis des Menschen heraus Politik gestalte und deshalb etwa auch für Muslimen wählbar sei, sagte Laschet. Der Landespolitiker äußerte sich am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Buches «Die Kanzler-Maschine / Wie die CDU funktioniert» des KNA-Redakteurs Volker Resing.  mehr ...

14.05.2013 Hintergrundinformationen zum Beginn des deutsch-türkischen „strategischen Dialogs“

Brücke in die muslimische Welt

Berlin/Istanbul (GFP.com). Die Bundesregierung startet einen „Strategischen Dialog“ mit der Türkei. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben die Außenminister der beiden Länder am Sonntag in Berlin unterzeichnet. Sie sieht regelmäßige Konsultationen nicht nur der beiden Außenminister, sondern auch der maßgeblichen Führungsebene der Ministerialbürokratien (Staatssekretäre/Staatsminister) vor, die durch spezialisierte Arbeitsgruppen vor- und nachbereitet werden sollen.  mehr ...

14.05.2013 Berlin: Edathy sieht "beispielloses Versagen" deutscher Sicherheitsbehörden

Absicht? - "Das wird offen bleiben müssen"

(dpa). Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy, hat ein verheerendes Zwischenfazit über die Arbeit der Sicherheitsbehörden gezogen. Man habe es mit einem «beispiellosen Versagen» zu tun, «einem beschämenden Versagen mit ganz verschiedenen Ursachen», sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Darauf, dass das Treiben des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) von staatlichen Stellen gedeckt oder sogar unterstützt worden sei, gebe es jedoch keine Hinweise. Der Ausschuss hatte vor gut einem Jahr seine Untersuchungen aufgenommen.  mehr ...

14.05.2013 NSU-Nebenkläger: Kreuz im Gerichtssaal abhängen

Symbole

(dpa) Im Münchner NSU-Prozess hat ein erster Nebenkläger gefordert, das Kreuz im Gerichtssaal abzuhängen. Der deutsche Staat und seine Institutionen hätten eine religiöse Neutralitätspflicht, heißt es in dem am Montag bekanntgewordenen Antrag unter Berufung auf den sogenannten Kruzifixbeschluss des Bundesverfassungsgerichts. Das Kreuz im Gerichtssaal verletze den Nebenkläger Talar T. in seinem Recht auf Religionsfreiheit, argumentiert sein Rechtsanwalt Adnan Menderes Erdal in einem Schriftsatz. Er habe einen Anspruch darauf, «nicht vom deutschen Staat [...  mehr ...

13.05.2013 Malische Vertriebene kehren nur zögerlich in den Norden zurück. Von Katrin Gänsler

Flüchtlinge im Dilemma

Bamako/Timbuktu (KNA). Sie würden gerne zurückkehren, doch sie können es noch immer nicht. Unter den rund 475.000 Flüchtlingen, die den Norden Malis seit Mitte Januar 2012 verlassen haben, ist die Angst vor der unsicheren Versorgungslage groß. Außerdem sind viele der Ansicht, dass die Region auch vier Monate nach Beginn der französischen Militärintervention noch nicht wieder sicher ist. Doch auch der Alltag in den Städten wie Bamako, Mopti und Sevare ist für sie nur schwer zu bewältigen.

Aly Diakite zieht durch die sandigen Straßen von Timbuktu.  mehr ...

13.05.2013 Der anhaltende Kollaps der Finanzwelt hindert die EU an der bisherigen Projektion ihrer militärpolitischen Macht

Folgen der Krise

Berlin (GFP.com). Die Euro-Krise führt zu einer gravierenden Schwächung der EU-Außenpolitik. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Demnach sind nicht nur die finanziellen Aufwendungen der Mitgliedstaaten für auswärtige Aktivitäten und für das Militär deutlich im Rückgang begriffen, weil die Etatkürzungen kaum noch Spielräume lassen.  [ABO] mehr ...

10.05.2013 Bald beginnt wieder eine besondere Zeit des Segens, die in den Fastenmonat mündet. Von Ali Kocaman

Vorbereitung auf den Ramadan

„… Und (Er schuf auch) die Sonne, den Mond und die Sterne, durch Seinen Befehl dienstbar gemacht. Sicherlich, Sein ist die Schöpfung und der Befehl. Segensreich ist Allah, der Herr der Weltenbewohner.“ (Al-A’raf, 54)

(iz). In den ersten Junitagen dieses ­Jahres begann der islamische Monat Radschab. Mit ihm fängt jedes Jahr eine besondere Zeit des islamischen (Mond-)Kalenders an, die in den segens­reichen Fastenmonat Ramadan mündet, der seinerseits mit dem ‘Id Al-Fitr (auch als Zuckerfest bekannt) endet.  mehr ...
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Aktuelle Ausgabe
In der Mai-Ausgabe der Islamischen Zeitung (Nr. 215) beschäftigen wir uns mit den Schwerpunkten „Muslimische Frau“ und dem Bürgerkrieg in Syrien. Parvez Asad Sheikh beschreibt in einem Interview die Grundzüge der Geopolitik, wir gehen mit der IZ-Redaktion auf die Umra (kleine Pilgerreise) und denken über das Wesen der Freiheit nach. Außerdem: Beten während der Freitagsansprache, Großzügigkeit, Verfassungsschutz und der „Salafismus“, eine neue Moschee für Hamburg, eine Replik von Avni Altiner sowie die neue CD des Berliner Rappers Musa.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
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Bild der Woche
"Neues Wir-Gefühl" BERLIN. Gauck wirbt für respektvollen Dialog zwischen den Religionen. JIK besucht Bundespräsidenten (Foto: Dirk Enters).
Buchtipp
In der bereits Anfang der 1990er Jahre in der Türkei erschienenen historischen Studie beschäftigt sich Riza Savas, Professor an der theologischen Fakultät der Dokuz Eylül Universität ­Izmir (der bereits ähnliche Titel über andere historische Phasen veröffentlichte) mit der Lage der Frauen vor und während der Lebenszeit des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Savas führt zu Beginn in die Lage der Frauen in der vorislamischen arabischen Gesellschaft ein. Nicht nur aus Gründen der Chronistenpflicht ist diese Einführung wichtig, weil sie den Hintergrund für die wichtigen Veränderungen darstellt. Sie stellt auch den notwendigen Kontrast zur Verfügung, anhand dessen der große Unterschied bezüglich der Stellung der Frau vor und während des Gesandten Allahs verstanden werden kann. In vier Kapiteln referiert der türkische Autor den „Den Propheten und die Frauen“, „Die Frauen und Bildung“, ­“Frauen im Familienleben“ und „Die Frau in der Gesellschaft“. Der Wert des Buches ist Savas’ enorme historische Gründlichkeit und sein gewissenhafter Gebrauch der Quellenverweise. Dank seiner historischer Basis nimmt der Autor vielen Vorurteilen den Wind aus den Segeln, die heute existierende Diskriminierung von Frauen in Teilen der muslimischen Welt sei dem islamischen Modell geschuldet.

Riza Savas, Die Frau zur Zeit des Propheten Muhammad, astec Verlag, Taschenbuch, 307 Seiten, Preis: Eur 9.-, ISBN 978-605-87525-0-8
Linkliste
Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

Geopoliticus
Geopolitische Analysen von Dawud Stewart Hurrell, einem der weltweit führenden muslimischen Experten

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

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Union Europäischer Muslime
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