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(iz). In wenigen Monaten werden sich wieder massive Touristenströme aus den globalen Wohlstandszentren in die Reisedestinationen in aller Welt ergießen. Längst sind es nicht nur die Deutschen, lange Zeit galten sie ja als „Tourismusweltmeister“, die auf der Suche nach attraktiven Reisezielen sind. mehr ...
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25.04.2015 Zur Zukunft der muslimischen Selbstorganisation: Muslimische Zusammenschlüsse auf der Landesebene tragen wichtige Elemente der Gemeindearbeit. Interview mit Norbert Müller von der SCHURA Hamburg

„Es geht nicht um persönliche Animositäten“

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(iz). „Der Islam ist Teil Deutschlands, sagen die Muslime und sagt inzwischen auch die Bundeskanzlerin. Nur leisten sich die Muslime eine Selbstorganisationsstruktur, die in vielerlei Hinsicht weiterhin nicht wirklich in Deutschland angekommen scheint.“ Das ist eine der Quintessenzen von Norbert Müller, mit dem wir über verschiedene Aspekte der muslimischen Selbstorganisation sprachen. Das Thema ist auch deshalb von Brisanz, weil sich auf Ebene mehrerer Bundesländer derzeit Parallelstrukturen zu bestehenden, funktionierenden Zusammenschlüssen organisieren.  mehr ...

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24.04.2015 Vorab aus der neuen Ausgabe: Mit ihrer Unterstützung für das „Muslimische Forum Deutschland“ überschreitet die Konrad-Adenauer-Stiftung Grenzen der politischen Intervention. Kommentar von Sulaiman Wilms

Politisch korrekt

„Das erweckt das Zeichen der Spaltung der Community, weil der Eindruck erweckt wird, man sei besser, man sei liberaler und demokratiefähiger. Damit wird im Grunde den anderen unterstellt, man sei nicht so. Es wäre besser, wenn dieser Diskurs mit den Moscheegemeinden und in den Moscheegemeinden stattfinden würde als außerhalb durch ein separates Forum.“ (Thomas Lemmen, domradio.de)

(iz). „Ein politisch Lied, ein garstig Lied“, dichtete Hoffmann von Fallersleben 1842, der Autor unserer Nationalhymne.  mehr ...
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24.04.2015 Neues „Muslimisches Forum“ laut Experten schwer einzuordnen

„Unmögliches“ Vorgehen einer Parteistiftung

Bonn (KNA). Das neu gegründete „Muslimische Forum Deutschland“ ist laut Experten schwer einzuordnen. Die großen muslimischen Verbände reagierten abwartend. „Schon in der Vergangenheit sind immer wieder muslimische Think Tanks von Stiftungen oder Akademien initiiert oder gegründet worden“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats des Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). „Dahinter verbirgt sich der Wunsch, beim Thema muslimisches Leben in Deutschland mitzumischen.“ Er sei gespannt auf Impulse, wie die knapp 2.  mehr ...

23.04.2015 EU-Regierungschefs wollen das Sterben im Mittelmeer verhindern. Hintergründe von Kerstin Bücker

Viele Schweigeminuten – keine Lösung

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Foto: Immigratie Lampedusa | CCL 3.0
„Wir können nicht so weitermachen, dass wir Hunderte Schweigeminuten für Tote einlegen, aber an dem Problem ändert sich nichts“, sagte Martin Schulz. Beifall im Plenum. Und dann folgt eine weitere Schweigeminute.

Brüssel (KNA). Das Flüchtlingsdrama vom Wochenende mit rund 1.000 Toten brachte das Fass zum Überlaufen. Kurzfristig wurde ein Krisentreffen der Außen- und Innenminister in Luxemburg einberufen. Es herrschte Einigkeit, dass etwas passieren muss.  mehr ...

22.04.2015 Spiel mit dem Feuer: Obama warnt Iran indirekt vor Waffenlieferungen an die Huthis

Der Krieg der Stellvertreter

Saudi-Arabien verbucht sein Eingreifen im Jemen als Erfolg und läutet eine neue Phase ein. Dennoch verstärken die USA ihre Flottenpräsenz. Obama warnt Teheran vor einer Einmischung in den Konflikt mit den Huthi-Rebellen.

Washington/Riad (dpa). US-Präsident Barack Obama hat den Iran indirekt vor Waffenlieferungen an die Huthi-Rebellen im Jemen gewarnt. Die USA hätten ihre Flotte vor die Küste des Jemen verstärkt, um die Freiheit der Schifffahrt zu garantieren.  mehr ...

21.04.2015 Kein Todesurteil im ersten Prozess: Mohammed Mursi zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt

Amnesty verlangt Aufhebung

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Foto: DoD | Public Domain
Kairo (dpa/KNA). Ein Gericht in Kairo hat am Dienstag den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi zu 20 Jahren Gefängnis wegen Gewalt gegen Demonstranten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem islamistischen Politiker vorgeworfen, für den Tod von Demonstranten im Dezember 2012 vor dem Präsidentenpalast verantwortlich zu sein. Das Gericht sah dafür die Anklage des Mordes nicht für erwiesen an. Für diesen Tatbestand hätte Mursi die Todesstrafe gedroht. Es ist das erste Urteil gegen Mursi seit dessen Entmachtung 2013.  mehr ...

21.04.2015 Medien: USA verstärken wegen Iran Flottenpräsenz vor Jemen

Drohkulisse am Golf von Aden

Washington (dpa). Die USA verstärken nach Medienberichten aus Sorge vor iranischen Waffenlieferungen an die schiitischen Huthi-Rebellen ihre Flotte vor der jemenitischen Küste. Das US-Militär habe den Flugzeugträger „Theodore Roosevelt“ zum Golf von Aden geschickt, um die amerikanische Prälizenz dort zu auszubauen, berichtete das «Wall Street Journal» am Montag unter Berufung auf Pentagon-Mitarbeiter. Aufgabe sei, bis zu neun iranische Schiffe zu beobachten, die möglicherweise Waffen in den Jemen bringen könnten. Der Iran bestreitet, die Huthi-Rebellen mit Waffen auszurüsten.  mehr ...

20.04.2015 Hintergründe: Analyse zu den Ursachen des Flüchtlingssterbens im Mittelmeer

Die Flüchtlings-Todesregion Nr. 1

Rom/Berlin (GFP.com). Mehr als 1.000 Ertrunkene binnen zehn Tagen sind das jüngste Resultat der europäischen Flüchtlingsabwehr im Mittelmeer. Allein am gestrigen Sonntag kamen mutmaßlich 700 Menschen zu Tode, als ihr Boot auf dem Weg nach Europa kenterte. Nach dem Höchststand von 2014, als mindestens 3.500 Flüchtlinge die Überfahrt in die EU nicht überlebten, zeichnet sich für 2015 bereits jetzt eine neue Rekordzahl an Todesopfern ab.  mehr ...

19.04.2015 Die IZ-Blogger: Priester, Papst und Politiker treten auf wie Geschichtswissenschaftler. Anmerkungen von Yasin Baş

Opfer haben Recht auf Anteilnahme

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(iz). Wenn wieder wie jedes Jahr im April die Armenierfrage auf der politischen Agenda steht, steigt das diplomatische Thermometer zwischen der Türkei und Teilen der westlichen Staatengemeinschaft in ungeahnte Höhen. Dieses Jahr jährt sich die Tragödie zum hundersten Mal. Daher ist davon auszugehen, dass die Debatte um die schrecklichen Ereignisse während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich besonders heftig ausfallen wird.

Das Europäische Parlament hat die Türkei aufgefordert, die Tragödie an den Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord anzuerkennen. Der 100.  mehr ...

19.04.2015 Islamische Staaten suchen Gespräch mit China

Schweigen über die Uiguren

Dschidda (KNA). Eine ranghohe Delegation der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist am Sonntag zu Gesprächen mit Regierungsvertretern nach China gereist. Themen der einwöchigen Mission sind nach Angaben der Organisation aus dem saudi-arabischen Dschidda das Verhältnis zwischen der islamischen Welt und China sowie die Lage der Muslime in der kommunistischen Volksrepublik. Der OIC gehören 57 Staaten an.  mehr ...

17.04.2015 Muslime verurteilen Anschläge in Nordrhein-Westfalen

Angriffe machen „große Sorgen“

Köln (KNA). Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) hat den Brandanschlag auf eine Wittener Moschee verurteilt. „Die rassistischen und islamfeindlichen Angriffe in unserem Land machen uns große Sorgen“, sagte Sprecherin Nurhan Soykan am Freitag in Köln. Die Muslime hofften auf den Zusammenhalt in der Gesellschaft, „damit diese Verbrechen ein Ende haben.“

Am Dienstagmorgen hatte die Ditib-Zentralmoschee in Witten gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und fahndet nach einem Tatverdächtigen. Personen kamen nicht zu Schaden.  mehr ...

16.04.2015 Entsetzen nach Tod hunderter Flüchtlinge im Mittelmeer

Schlimmste Katastrophe seit Jahren

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Foto: Wikimedia Commons
Erneut sind wahrscheinlich Hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Politiker reagieren bestürzt – und hilflos. Die Vereinten Nationen machen einen einfachen Vorschlag.

Rom/Lübeck (dpa) Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen der vergangenen Jahre sind vermutlich erneut Hunderte Menschen im Mittelmeer ertrunken. Das berichtet die Hilfsorganisation Save the Children unter Berufung auf Überlebende. Sie waren am Montag von der italienischen Küstenwache nach dem Kentern eines voll besetzten Bootes vor Libyen in Sicherheit gebracht wurden.  mehr ...

15.04.2015 Hasbullah Shafi’iy erinnert an die Zeit vor dem Monat, in dem Muslime in aller Welt fasten

Im Radschab säen, um im Ramadan zu ernten

(vizier). Wir nähern uns mit schnellen Schritten dem Radschab. Das ist einer der vier „heiligen“ Monate des Islam. Unter diesen vier wird jener, der sich nun ankündigt, manchmal auch als „Monat von Allah“ bezeichnet. Auch wenn dieser Begriff umstritten ist, da er von einem gefälschten Hadith kommt, wissen wir mit Sicherheit, dass er im Qur’an als einer der vier besonderen herausgehoben wurde.

Wenn dieser Monat bevorstand, sprach der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, ein besonderes Du’a [arab.  mehr ...

15.04.2015 Anerkannte Diktatur: Amnesty-Bericht prangert Folter in usbekischen Haftanstalten an. Von Paula Konersmann

„Unsere Herzen sind brüchig geworden“

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Foto: Kremlin.ru | Wikimedia Commons
Schläge, simuliertes Ersticken, Vergewaltigungen: Folter ist in Usbekistan an der Tagesordnung. Amnesty International fordert die Staatengemeinschaft zum Handeln auf – Deutschland im Besonderen.

Berlin (KNA). Wenn Zuhra morgens aus dem Fenster sieht, hält sie Ausschau nach einem Auto. „Wenn ein Auto vor unserer Tür steht, beginnen unsere Herzen gleich schneller zu schlagen“, sagt sie. Doch nicht in freudiger Erwartung: „Unsere Herzen sind brüchig geworden“, sagt die Frau aus Usbekistan, „es gibt keinen Frieden in unserem Haus.“ Zuhra weiß, wovon sie spricht.  mehr ...

14.04.2015 Der KRM scheint vor der Auflösung – ist das Teil eines Problems, oder eher die Lösung? Von Abu Bakr Rieger

Die organisierte Nicht-Einheit

(iz). Vor jeder Reflexion oder Kritik am organisierten Islam in Deutschland, muss natürlich für alle beitragenden Akteure zunächst die Selbstkritik stehen. Salopp gesagt, „nobody is perfect“ und es ist für den neutralen Beobachter immer leichter zu kritisieren, als selbst aktiver Teil einer positiven Lösung zu sein. Natürlich ist es aber auch für uns Muslime legitim, sich an den inhaltlichen Debatten zu beteiligen und auch öffentlich auf diverse Widersprüche hinzuweisen.  mehr ...

13.04.2015 Über muslimische Zimmerpflanzen. Von Tarek Bärliner

„Du musst mit ihnen sprechen!“

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Wikimedia Commons/IZ
(iz). Seitdem ich denken kann, stehen in unserer Wohnung Pflanzen. Im Wohnzimmer, im Esszimmer, in der Küche. Seitdem ich denken kann, gehören Pflanzen für mich zur Grundeinrichtung eines Zuhauses.

Meine Mutter legte immer viel Wert auf die Atmosphäre in unserer Wohnung. Ich möchte meinen, arabisches Feng Shui. Ihre Vorliebe für die Natur spiegelte sich nicht nur in einfachen Topfpflanzen wieder. In jedem Zimmer stehen gut und gerne fünf exotische und heimische Pflanzenarten in verschiedensten Größen.  mehr ...
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Anfang nächster Woche ist die neue IZ bei ihren Lesern. Einer unserer Schwerpunkte ist das heiß debattierte Thema der Frauen im Islam. Zwei Autorinnen diskutieren die stellenweise fehlende Präsenz von Frauen in den Moscheen und wir geben Tipps für eine erfolgreiche Ehe. Ebenso reflektieren wir in drei Beiträgen die an die Öffentlichkeit getretene Debatte zwischen verschiedenen muslimischen Dachverbänden und das mögliche Ende des Koordinationsrates.
Außerdem: Der Kalte Krieg im Nahen Osten wird heißer, Gedanken zu Musik, zur Geschichte muslimischer Bildungseinrichtungen, aus der Anfangszeit muslimischer Gemeinschaften in Deutschland, Rezension des neuen Buches von Michael Lüders, Interview mit der Autorin Esther Fouzi sowie ein Porträt des Comicmachers Sulaiman Bakhit.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„Alles deutet darauf hin, dass das Land an der Südspitze der arabischen Halbinsel endgültig ins Chaos abgleitet. Es droht ein weiterer Bürgerkrieg in der Region, die schon vom jahrelangen Massenmord in Syrien, der Gewalt im Irak, dem Terror des sogenannten Islamischen Staates (IS) und dem blutigen Machtkampf in Libyen gepeinigt wird. Die meisten Probleme des Jemen sind - so wie auch in den anderen Hotspots der Region - hausgemacht. (...)
Doch im Jemen verläuft auch die Front in einem weiteren, größeren Stellvertreterkrieg, der schon die Konflikte im Irak und in Syrien massiv angeheizt hat. Dabei stehen sich die Regionalmächte Saudi-Arabien und der Iran gegenüber und versuchen mit allen Mitteln, den Einfluss des jeweiligen Rivalen zurückzudrängen.“


Der Standard, 26. März 2015
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Bild der Woche
Staatsministerin Aydan Özoğuz zu Gast beim “Speisen für Waisen”-Essen muslimischer Poetry-Slammer
Buchtipp
Gerade in der muslimischen Geschichte hat ihr Vorstellung mehr mit unserer heutigen Sicht zu tun als mit realen Gegebenheiten. Die letzten 100 Jahre der unruhigen und deprimierenden Geschichte des Nahen Osten hat beispielsweise zu einer beispiellosen Verfemung der ‘Umaijaden geführt, die für die frühe Formierung und Herausbildung der islamischen Welt von unschätzbarer Bedeutung waren.
Im permanenten Kampf gegen vermeintlich „korrupte Herrscher“ wird so ein relevantes Segment der muslimischen Geschichte ausgeblendet und seine Leistungen ignoriert. Dem will nun eine bearbeitete Übersetzung der „Geschichte der Kalifen“ von Imam As-Sujuti (der Abschnitt über die ‘Umaijaden) von Tobias Sahl Andersson Abhilfe schaffen.
In dem englischen Buch legt der schwedische Muslim und junge Gelehrte auf 108 Seiten die Sichtweise eines anerkannten Gelehrten dar, die zeitlich nicht nur wesentlich näher an den Ereignissen war, sondern auch über deutlich mehr Wissen verfügte als es heutige Journalisten tun.
In seinem Vorwort schreibt Andersson: „Auf diesen Seiten wird der Leser, wenn er einer Gut-Böse-Sicht des Menschen anhängt, nicht die Verkörperung des Bösen finden, sondern von guten Männern hören, die manchmal Schlechtes taten, und von schlechten, die manchmal das Richtige taten. (…) Unter ihnen waren manche, die ihren Aufgaben nicht gewachsen waren. Und einige ehrenhafte Ausnahmeerscheinungen. Nur ahistorische Menschen, heimliche Zoroastrier und Leute mit einem Fehler in ihrem Einheitsverständnis der göttlichen Entscheidung von Gut und Böse geben sich mit der kindischen Unterscheidung von Gut und Böse in zwei konkurrierende, absolute Kräfte zufrieden.“

T.S. Andersson (Übers.), History of the Umayyad Caliphs, Ta-Ha Publishers, März 2015, Taschenbuch, 108 Seiten, ISBN 978-1842001561, Preis: EUR 6,22
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Eurasia News
Das Nachrichtenportal Eurasia News ist medial auf der Seidenstraße unterwegs und will ­Klischees aufbrechen. Eurasia News will die alten Blöcke überwinden und den Fokus auf künftige neue, aufstrebende Regionen setzen, die ihren Platz in der Welt suchen und sich als Wirtschaftsstandorte und politische Akteure in Szene setzen wollen und werden.

Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

Union Europäischer Muslime
Webseite der European Muslim Union (EMU)

www.abubakrrieger.de
Private Webseite des Herausgebers der IZ

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