Islam in Deutschland: Wer hat die Organisationshoheit?
(iz). Die Debatte um die "Muslime in Deutschland" ist - wie Daniel Bax in der taz heute zu Recht feststellt - vor allem eine Debatte um die Deutungshoheit. mehr ...
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New York: Ban bleibt Antwort zu Gaza-Kriegsverbrechen schuldig
"Schweigen" mehr
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In eigener Sache: IZ im ganzen Bundesgebiet erhältlich. Neue IZ im Handel !
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Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Safia Bouchari, Mainz
Wie die Ehe schützen? mehr
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Hintergrund: DIW-Studie frägt nach den Profiteuren
„Die Terroristen kommen ans Ziel“ mehr
Interview
Fortschritt: Nach jahrelangem Vorlauf kann in Bonn nun gebaut werden
Grünes Licht für neue Moschee mehr
 
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27.01.2010 "Wo man helfen muss!": Hilfslieferungen von WEFA haben Haiti erreicht. Von Mikail Demir, Köln

Direkte Unterstützung nach Erdbeben

(WEFA). Die Lieferung von Hilfsgütern der Humanitären Hilfsorganisation WEFA für die Erdbebenopfer ist in Haiti eingetroffen. Die Hilfsgüter wurden von der Dominikanischen Republik aus per LKW nach Haiti transportiert. Die von WEFA und ihren Partnerorganisationen IHH (TR, Stiftung für Humanitäre Hilfe mit Sitz in Istanbul) und Stiftung ZAKAT (mit Sitz in Amerika) vorbereiteten Hilfsgüter wurden auf drei LKWs geladen.

Den Großteil der Hilfsgüter stellen Bohnen, Wasser, Reis, Kekse, Mais, Kerzen und Streichhölzer dar. Die Verteilung der 25 Tonnen Hilfsgüter hat in Haiti begonnen.  mehr ...
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27.01.2010 "Wo man helfen muss!": Die Online-Plattform donare.de macht es einfach, sich für gute Zwecke einzusetzen. Von Jana Wiesenthal, Berlin

Ganz einfach etwas Gutes tun

Das kreative Berlin-Kreuzberg hat etwas Neues hervorgebracht: Zwei sozial engagierte Berliner haben letztes Jahr donare.de gegründet, eine gemeinnützige Online-Plattform, auf der aktive und sportliche Menschen eigene Spendenaktionen für wohltätige Organisationen starten können. Was in England und den USA schon weit verbreitet ist, soll jetzt auch hierzulande motivieren, persönliche Ziele mit einer guten Tat zu verbinden.

donare.de ist eine gemeinnützige Spendenplattform. 100 Prozent der Spenden werden an die entsprechenden Organisationen weitergegeben.  mehr ...
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27.01.2010 Halal-Lebensmittel: Immer mehr Verbraucher verlangen eine stärkere ökologische Nachhaltigkeit

Ansätze für ein Umdenken

(alt.muslim.net). Eine wachsende Zahl von Muslimen verlangt einen transparenteren und ökologisch freundlicheren Ansatz für Produktion und Verteilung bei Halal-Fleisch. Dies soll durch weitere Fragen nach Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit, wie sie von islamischen Konzepten bestärkt werden, reflektiert werden.

Die meisten Muslime glauben, dass der Genuss von halal geschlachtetem Fleisch den religiösen Anforderungen entspricht, die an sie von ihrer Religion gestellt werden. Woher das Fleisch kommt und wie es erzeugt wurde, gilt zumeist als irrelevant.  [ABO] mehr ...
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27.01.2010 Bücher: Jean Zieglers „Der Hass auf den Westen“ trifft ins Mark der Dinge. Von Abu Bakr Rieger

Das Beben des Südens

„In der südlichen Hemisphäre vernichten Epidemien, Hunger, verschmutztes Wasser und durch Elend ausgelöste Bürgerkriege jedes Jahr fast ebenso viele Menschen wie der zweite Weltkrieg in sechs Jahren“ (Jean Ziegler, „Der Hass auf den Westen“)

(iz). Haiti. Die furchtbare Lage nach den jüngsten Erdbeben, ist heute das große Thema der globalen Medienkarawane. Das politische Chaos der ehemaligen französischen Kolonie hatte - vor dem Ereignis dieser Tage - nur wenige Insider berührt.  mehr ...
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27.01.2010 Bücher: Aufsatzsammlung von E. Hobsbawm über die Trends im 21. Jahrhundert

Was kommt auf uns zu?

(iz). „Es war die größenwahnsinnige US-Politik nach dem 11. September, die die politischen und ideologischen Grundlagen des früheren hegemonialen Einflusses weitgehend zerstörte und vom Erbe des Kalten Krieges kaum etwas anderes übrig ließ als eine zugegebenermaßen furchteinflößende militärische Macht. Dafür gibt es keine vernünftige Erklärung.  [ABO] mehr ...
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27.01.2010 Eine kritische Betrachtung zur Imamausbildung in Deutschland. Von Yasin Bas, Melle

Im Land der Denker

(iz). Das Goethe-Institut bildet in Deutschland in den nächsten drei Jahren in Fortbildungs- und Deutschkursen etwa 130 Imame aus. Das Modellprojekt „Imame für Integration“, das in Kooperation mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) entwickelt wurde, startete im Dezember in Nürnberg mit der offiziellen Begrüßung von 15 Imamen. Neben Nürnberg wurde auch in Köln in einer Pressekonferenz das Deutschkurs-Projekt der Öffentlichkeit bekannt gegeben.  [ABO] mehr ...

27.01.2010 Rendsburg: Wirbel um Entscheidung über öffentlichen Muezzin-Ruf. Von Sabine Kleyboldt, Rendsburg

„Untergang des Abendlandes“?

(KNA). An sich ist Rendsburg eine beschauliche Kreisstadt im Norden der Republik. Doch seit einigen Monaten tobt in dem holsteinischen Ort ein Streit. Stein des Anstoßes: Die Moscheegemeinde hatte beantragt, an ihren beiden Minaretten Lautsprecher anbringen zu dürfen, damit der Ruf des Muezzin weithin zu hören ist.

„Für manche ist das hier der Lackmustest für den Untergang des christlichen Abendlandes“, sagt Bürgermeister Andreas Breitner (SPD). Der 42-Jährige versteht inzwischen die Welt nicht mehr. Erst am 9.  [ABO] mehr ...

27.01.2010 „Britische Werte“: Förderte London Anstieg von Islamfeindlichkeit?

Polizisten fordern Wechsel

(KUNA). Muslimische Polizeibeamte in Großbritannien haben am 21. Januar die Antiterrorstrategie der Regierung als eine „Beleidigung für britische Werte“ bezeichnet. Diese habe zu einem Ansteigen der Islamophobie geführt. Die Nationale Vereinigung Muslimischer Polizisten bezeichnete die so genannte „Prevent strategy“ - die entworfen wurde, um die Ausbreitung gewalttätigen Extremismus zu verhindern - als „stigmatisierend“ für Muslime, indem sie sich ausschließlich auf den „so genannten 'islamischen Extremismus' fokussiert“, hieß es in der Tageszeitung „The Daily Telegraph“.  mehr ...

27.01.2010 Jenseits von Al-Qaida: Strategische Hintergedanken in Sachen Jemen. Von William F. Engdahl

Der dritte Brennpunkt

Am 25. Dezember verhafteten US-Behörden den Nigerianer Abdulmuttalab an Bord eines Fluges nach Detroit unter dem Verdacht, er habe das Flugzeug in die Luft jagen wollen. Seitdem wurde von CNN, der „New York Times“ und anderen Nachrichtenquellen berichtet, dass dieser im Verdacht stünde, von der jemenitischen Al-Qaida für seine Terrormission ausgebildet worden zu sein.

Nach diesem Vorgang wurde der Welt ein neues, auftauchendes Ziel im „Krieg gegen den Terror“ der USA aufgezwungen: der Jemen.  mehr ...

27.01.2010 Das politische Frankreich will Gesetz zum Burkaverbot

Die Paranoiden von Paris

(KNA). Das französische Parlament soll sich offenbar mit einer Entschließung für das Verbot der Burka im öffentlichen Raum aussprechen. Französische Medien berichteten, das werde die Enquetekommission in ihrem Abschlussbericht empfehlen, der Ende Januar veröffentlicht werden sollte. Noch offen sei, ob die Abgeordneten auch ein gesetzliches Verbot des Kleidungsstücks verlangen wollten. Der Vorsitzende der Enquetekommission und kommunistische Abgeordnete Andre Gerin sagte der Zeitung „Le Figaro“, in der Kommission habe sich niemand gegen ein Verbot der Burka im öffentlichen Raum ausgesprochen.  [ABO] mehr ...

27.01.2010 Naher Osten: Es mehren sich Gerüchte über einen neuen Gazakrieg. Von Mel Frykberg, Ramallah

Sturm am Horizont?

(IPS). Nach Ansicht mehrerer prominenter Palästinenser und Israelis steht ein weiterer israelischer militärischer Angriff auf Gaza - noch heftiger als die Operation „Gegossenes Blei“ aus dem letzten Jahr - kurz bevor.  mehr ...

27.01.2010 Konturen des Konflikts in Darfur: Es dominiert die Perspektive der Boulevardmedien. Von Dawud Stewart Hurrell, Cape Town

Ökologie, Land und Krieg

(iz). Im Zeitalter medialer Politik, in dem komplexe Fragen auf kurze Aussagen reduziert werden, die politisch aufgeladene Bedeutungen transportieren sollen, werden wir an Marshall McLuhan erinnert, der schrieb, dass „das Medium die Botschaft“ sei. Was uns durch moderne mediale Formate erreicht, ist üblicherweise einer Neuanordnung unterworfen. Nachrichten werden in „Unterhaltung“ verwandelt. Oder sie involvieren ein gewisses Maß an Interesse, um die Aufmerksamkeit des Publikums für einen passenden Zeitraum zu bündeln.  [ABO] mehr ...

27.01.2010 Wenn wir davon ausgehen, dass Fairness und Spielregeln einvernehmlich geklärt sind, könnte man wirklich loslegen mit dem Streit um den Islam, meint Abu Bakr Rieger

Kommentar: Islamdebatten

(iz). Nehmen wir an, unser spannendes Projekt sei, dass Befürworter und Gegner der Muslime über die Bedeutung des Islam öffentlich debattieren. Bliebe uns dann nicht nur zu sagen: „Warum eigentlich nicht?“. Wer seine eigene Sache liebt, schätzt und verkörpert, wird das Gespräch mit dem Gegner weiß Gott nicht fürchten müssen. Oft genug kann kluge Gegnerschaft gar dazu dienen, dass sie das Verständnis des Eigenen vertieft.  mehr ...

27.01.2010 Der neue Innenminister wirkt sachlich und kompetent – aber wie geht die Islamkonferenz weiter? Von Khalil Breuer

Der leise Schäuble

(iz). Der neue Innenminister Thomas de Maizière ist nun einige Monate im Amt. Bisher sind aber nicht alle Konturen seiner neuen Politik klar geworden; auch in Bezug auf seinen Bekanntheitsgrad hat der Minister noch einige Defizite. Seine größten Erfolge als CDU-Politiker hatte der Bonner de Maizière vor seiner Berliner Zeit in Sachsen. Dort sammelte er auch ein Jahr lang Erfahrung als Innenminis­ter, bevor ihn Angela Merkel 2005 als Kanzleramtsminister nach Berlin rief.  mehr ...

19.01.2010 IZ TV: Wissenschaftler und Politikberater Mounir Azzaoui im Gespräch mit der IZ

Vom Großen Bruder lernen?

(iz) Amerika und die Muslime einmal anders betrachtet. Der muslimische Wissenschaftler und Politikberater Mounir Azzaoui informiert im Gespräch mit iz.TV über sein Forschungsgebiet: die Lage der Muslime in den USA. Mit diesem Hintergrund zieht Azzaoui einen Vergleich zu Deutschland und sieht Vor- und Nachteile der US-amerikanischen Muslime zu Deutschland. Und, was in Sache Politik und organisierter Islam noch zu tun wäre.

06.01.2010 Zum Mord an Marwa El-Sherbini bleiben einige Fragen offen. Von Peter Kleinert

Justizskandal nach Dresden?

(NRHZ). In einem „NRhZ“-Beitrag vom 8. Juli 2009 hatte Sabine Schiffer nicht nur ihre Bestürzung über den Mord, sondern auch über „die Art der Berichterstattung über die antiislamische Messerattacke in Dresden“ geäußert: „Mit Begriffen wie „ausländerfeindlich“ oder „rassistisch“ wird versucht, die Tatsache zu umgehen, dass die antiislamische Agitation, die wir seit rund 30 Jahren beobachten und seit etlichen Jahren anmahnen, eine neue Stufe erreicht hat.  mehr ...

01.01.2010 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Yasin Alder

Wie Gastfreundschaft praktizieren?

(iz). Die Gastfreundschaft zählt zu den Eigenschaften von Muslimen und Merkmalen des Islam, die als geradezu sprichwörtlich gelten und von Nichtmuslimen besonders häufig genannt werden, wenn es um positive Erfahrungen mit Muslimen geht. Viele Reisende, aber auch Gäste von Muslimen hierzulande berichten immer wieder darüber, wie sie herzlich aufgenommen und großzügig bewirtet worden sind. Für manche war dies so beeindruckend, dass es ein Einfluss auf ihrem eigenen Weg zum Islam war.  [ABO] mehr ...

24.12.2009 Hintergrund: Geopolitischer Sieg Indiens

Fortführung nahegelegt

Berlin (junge welt, 23.12.2009). Unter den vielen US-Verbündeten in Afghanistan dürfte Indien das einzige Land sein, das die Fortsetzung des zunehmend prekären Afghanistan-Abenteuers mit Enthusiasmus begrüßt. Der indische Ministerpräsident Manmohan Singh hatte sich unlängst während seines Staatsbesuchs in Wa­shington nachdrücklich für den amerikanischen Verbleib und die Eskalation in Afghanistan ausgesprochen. Zugleich spielte Indiens eigene Präsenz in Afghanistan in den Obama-Singh-Gesprächen eine große Rolle.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Das Lebensmittelangebot in türkischen Läden spricht vor allem deutsche Kunden an. Von Leyla Dagli-Arduc, Gelsenkirchen

Auf engstem Raum

(iz). Der türkische Lebensmittelhandel in Deutschland ist zum einen Produzent und Verteiler von Lebensmitteln. Zum anderen erreicht er als Zielgruppe längst nicht mehr nur die Zuwanderer türkischer Herkunft: Immer mehr Deutsche werden zu ihren Stammkunden.

Was „Tante Emma“ in den siebziger Jahren aufgab, übernahm „Onkel Mehmet“ Ende der Achtziger: Der Einstieg des türkischen Lebensmittelsektors in den deutschen Markt erfolgte parallel zur türkischen Einwanderung nach Deutschland.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 PR-Arbeit: Hinter der Schweizer Anti-Minarett-Initiative standen einflussreiche Unterstützer. Von Oscar A. M. Bergamin

Eine Kampagne und die Medien

(iz). Das Schweizer Volk hat Regierung und Parlament desavouiert: Eine Volksinitiative wurde mit rund 58 Prozent gutgeheißen und ein Bauverbot von Minaretten in der Verfassung verankert. Dass die anti-islamische Kampagne vom Hilfswerk „Christen in Not“ finanziert wurde, scheint nicht zu kümmern.

„Ich will doch nicht durch die Schweiz fahren und nur Minarette sehen“. Diese Aussage stammt vom ehe­maligen Mister Schweiz, Renzo Blumenthal, kurz nach der eidge­nös­sischen Volksabstimmung über das Verbot von Minaretten.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Konferenz über die Bedeutung des Islam in der Entwicklungszusammenarbeit. Von Tasnim El-Naggar, Berlin

Kennenlernen, Kooperieren, Helfen

(iz). Am 7. und 8. Dezember fand eine Konferenz von Islamic Relief und der Welthungerhilfe mit dem Titel „Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Kontext des Islam - Gemeinsam für konstruktive Agenden und Partnerschaften arbeiten“ im Wissenschaftszentrum Bonn statt. Menschen, die auf unterschiedliche Weise in der Entwicklungszusammenarbeit eingebunden sind, waren aus ganz Deutschland und auch Europa angereist - aus England, Italien, Finnland, den Niederlanden, Belgien, der Schweiz, Russ­land - um sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Dr.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Ein neuer Band über muslimische Bestattung

In deutscher Erde

(iz). Auch Tod und Bestattung gehören zu den wirklich praxisrelevanten, ja existenziellen Themenbereichen, die Muslime in Deutschland betreffen und beschäftigen.

Der vorliegende Band dokumentiert eine Tagung vom Februar 2008, veranstaltet von der Schura Niedersachsen, der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen und dem Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Sepulkralkultur heißt übrigens Begräbniskultur.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Sammelband über Islamfeindlichkeit bietet zahlreiche Analysen

Eine Bestandsaufnahme

(iz). Der Islam- und Politikwissenschaftler Thorsten Gerald Schneiders, der zuletzt am Centrum für Religiöse Studien der Universität Münster tätig war, hat mit diesem umfangreichen Sammelband das neben Kay Sokolowskys „Feindbild Moslem“ (siehe Besprechung in der letzten Ausgabe der IZ) wohl bisher wichtigste Werk in der Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Islamfeindlichkeit veröffentlicht.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Gleich zwei Bücher widmen sich mit unterschiedlichem Erfolg der Behandlung und Pflege muslimischer Patienten

Rücksicht auf religiöse Befindlichkeiten

(iz). Das Thema Umgang mit muslimischen Patienten in Klinik oder Pflege gehört sicherlich zu den relevanten Fragen des praktischen Alltags in unserer multireligiösen Gesellschaft und hat in den letzten Jahren an Beachtung gewonnen. Welchen Umfang eine besondere Rücksichtnahme auf religiöse Eigenheiten bei muslimischen Patienten in der Praxis tatsächlich erfordert, ist mitunter umstritten - es hängt in hohem Maße von dem Grad der islamischen Praxis und der Flexibilität der einzelnen Patienten ab, teils auch von deren individuellem Wissen und Verständnis.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Ein Kommentar von Oscar A. M. Bergamin

Schweiz: Viel Porzellan zerschlagen

(iz). Drei Länder, und im Wesentlichen eine Sprache: Deutsch. Dennoch sind Deutschland, Österreich und die Schweiz in Bezug auf den Umgang mit Muslimen kaum zu vergleichen. Die Eidgenossen sind es gewohnt, an die Stimmurne zu gehen. Die meisten stimmen und wählen während eines Jahres öfter als ihre Nachbarn in ihrem ganzen Leben. Und die Integration von muslimischen Einwanderern war eigentlich nie ein ­großes Thema; Probleme und Problemchen wurden elegant im interreligiösen Dialog und auch mit kommunalen und kantonalen Behörden auf einem hohen Niveau gelöst. Das hat sich jetzt geändert.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Die Hanauerin Selma Yilmaz als Führungskraft der Zukunft

Vorbild für Integration

Selma Yilmaz, türkischstämmige Deutsche aus Hanau, gehört zu den vier jungen Leuten aus Hessen, die am Leadership-Programm der Bertelsmann-Stiftung für junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen teilgenommen haben. Für Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel ist die 24-Jährige ein Vorbild, das „andere Menschen mitnimmt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Integration“.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Bayreuth: Ex-Kanzler ist besorgt über deutsche Haltung zum Islam

Schröders Einsichten

(pressebox). Gerhard Schröder mobilisiert die Massen: Binnen weniger Minuten waren die Plätze des Audimax und des Hörsaals 15 am Abend des 17. Dezember besetzt. Viele, die gerne die Weihnachtsvorlesung des ehemaligen Bundeskanzlers an der Universität Bayreuth gehört hätten, mussten abgewiesen werden. Im Saal bezog Schröder in einer gut einstündigen Rede Stellung zu Deutschlands Rolle in der internationalen Wirtschaft und Politik. Und er sparte dabei nicht mit Kritik an der jetzigen Bundesregierung.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Nicht hinter jeder Attacke auf Muslime steckt Islamfeindlichkeit. Ein Debattenbeitrag. Von Aiman Mazyek

Trotz Hektik: Differenzierung muss sein

(iz). Nicht alle Diskriminierungen sind rassistisch motiviert. Und nicht jeder Rassismus kommt von Rechts. Wenn zum Beispiel das Motiv des Rassismus-Tatbestands allein daran festgemacht wird, ob jemand NPD-Mitglied ist oder nicht, dann blenden wir einen großen Teil des Themas einfach aus.

Wenn beispielsweise eine Arbeitgeberin eine Kopftuchdame deswegen nicht einstellt, weil sie ihren Kunden dies nicht zumuten kann, oder angeblich Pöbeleien gegenüber der Muslimin befürchtet, dann wird sie nicht gleich zur NPD-Anhängerin.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Naher Osten: Wassermangel und Klimawandel können die Lage noch instabiler gestalten. Von Malik Özkan, Bremen

"Muslime & Globalisierung" - Contra: Bis zum letzten Tropfen

(IZ/Agenturen). Seit Jahrzehnten dominieren die beiden Energieressourcen Erdöl und Erdgas die Ereignisse im Nahen Osten, einem der anhaltenden weltweiten Brennpunkte. Nun ist eine noch essenziellere Ressource hinzu gekommen: Wasser.

Dabei handelt es sich ironischerweise um das am meisten verbreitete natürliche Produkt. Es bedeckt mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche, stellt aber nur ein Prozent der globalen Ressourcen. Theoretisch reicht es aus, um eine Weltbevölkerung zu versorgen, die fünf oder zehn Mal größer ist als die bisherige.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 UNO: 352 Milliarden Dollar durch Finanzinstitute gewaschen

Hilfe vom Drogenhandel?

(pte). In der Hochblüte der weltweiten Finanzmarktkrise hat die Bankenbranche offenbar verzweifelt auf den plötzlichen Mangel an Liquidität reagiert. Dem UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) zufolge waren Drogengelder teilweise die einzig verfügbaren Mittel, nachdem der Interbankenmarkt austrocknete und die Institute untereinander kaum mehr Kredite vergaben. Einige Häuser hätten sogar den eigenen Kollaps nur anhand der Gelder aus Drogengeschäften verhindert. Insgesamt habe die Finanzindustrie Erlöse von 352 Mrd. Dollar aus krimineller Herkunft gewaschen.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Die Eskalation in Afghanistan wirkt sich negativ auf Pakistan aus. Von Ali Kocaman

Zum Frieden bomben

(IZ/Agenturen). Wer kategorisch behauptet, dass sich Geschichte nicht wiederholt, sollte in diesen Tagen genau nachdenken. Genau wie im Falle Vietnams, als US-Präsident Johnson eine Eskalation beschloss, um Frieden zu erzwingen, scheinen US-Armee und NATO alles daran zu setzen, endgültig auch Pakistan mit in den Krieg hineinzuziehen. Wohin die paradoxe Strategie von Johnson und seines Verteidigungsminis­ters McNamara führte, ist hinlänglich bekannt.  [ABO] mehr ...

23.12.2009 Islamgegner organisieren Mehrheiten gegen die Muslime. Von Khalil Breuer

Geht es um den Islam?

(iz). Nur ein Fünftel der Bevölkerung ohne Sorge vor Islam-Ausbreitung“, solche bedenklichen Meldungen sind im Grunde ein beachtlicher Propaganda-Erfolg der Islamgegner. Ein Sieg der politischen Bildung sind diese trüben Einsichten jedenfalls nicht. Das herrschende Erkenntnisverfahren in Sachen Muslime ist nicht nur absolut subjektiv, geschweige denn wissenschaftlich fundiert; es wird auch von einer groben Assoziationslogik bestimmt. Inzwischen weiß ein großer Teil der Bevölkerung tatsächlich nicht mehr, was der Islam ist und verknüpft auch bizarre Einzelfälle mit den Gesetzen des Islam.  [ABO] mehr ...

18.12.2009 Afghanistan: Militärexperten kündigen einen zweijährigen "Endkampf" an. Experten bezeugen ausrücklichen Vernichtungswillen

"Das ist für uns hier eine Anekdote"

(GFP.com). Deutsche Militärexperten kündigen einen zweijährigen "Endkampf" in Afghanistan an und sagen weitere mörderische Attacken ähnlich dem Massaker von Kunduz voraus. Wolle man am Hindukusch "gewinnen", müsse man nun "zum offensiven Kampfeinsatz übergehen", erklärt ein ehemaliger Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Lasse die Bundesregierung dies nicht zu, dann sei sie Schuld an einer Niederlage: "Je mehr und je öfter die Politik den Truppen im Feld aus dem sicheren Heim in den Arm fallen wird, desto geringer werden die Erfolgschancen".  [ABO] mehr ...

07.12.2009 Hintergrund: Ist eine Steigerung der Todesopfer und eine Ausweitung der Kampfzone zu erwarten? Von Uli Schwemin

Krieg wird ausgeweitet

(junge welt). Der Krieg in Afghanistan wird im kommenden Jahr ausgeweitet werden. Es wird noch mehr Todesopfer unter Zivilisten geben, noch mehr zerstörte Häuser und verbrannte Felder, noch mehr Waisen und verkrüppelte Kinder und noch mehr tote NATO-Soldaten. Das allerdings hat der Generalsekretär des Militärbündnisses, Anders Fogh Rasmussen, am Freitag in Brüssel verschwiegen.  [ABO] mehr ...

04.12.2009 Was ist der Ursprung des Tasawwuf und seine Stellung innerhalb des Islam? Von Prof. Aziz El Kobaiti Idrissi

Einführung in den Sufismus

(iz). Tasawwuf oder Sufismus ist die spirituelle Höflichkeit, die in der Anfangszeit des Islams ­geboren und entwickelt wurde. Im ­Gegensatz zu anderen Religionen unterscheidet sich der Sufismus von anderen Typen der Spiritualität dadurch, dass er keine Erneuerung darstellt, die hinzugefügt wurde, sondern dass er eine verdichtete Bedeutung des Islam ausdrückt. Auch wenn die Grundzüge des Sufismus bereits in der Zeit des Edlen Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, zu finden sind, entwickelte sich der Tasawwuf als Institution während des ‘abbasidischen Khalifats.  [ABO] mehr ...

03.12.2009 Hannover: GRÜNE fordern nach Anhörung Ende der Moscheekontrollen

Verfassungsrechtler: Klarer Verstoß

(PM) Die Grünen sehen sich nach der heutigen (Mittwoch) Landtagsanhörung in ihrer Forderung nach sofortiger Einstellung der ungezielten Moscheekontrollen bestätigt. "Die muslimischen Verbände haben deutlich gemacht, dass sie die Polizeikontrollen als starke Diskriminierung empfinden", sagte der innenpolitische Sprecher Ralf Briese. Er wies darauf hin, dass auch der ehemalige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Ernst Mahrenholz in den Kontrollen einen klaren Verstoß gegen die grundgesetzlich geschützte Religionsfreiheit sieht.  [ABO] mehr ...

03.12.2009 US-Präsident Obama ordnet militärische Eskalation in Afghanistan an. Von Knut Mellenthin

Moralische Aufrüstung

(junge Welt). Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Barack Obama am Dienstag abend (Ortszeit) eine »umfassende neue Strategie für Afghanistan und Pakistan« präsentiert. Dem selben Thema hatte der US-Präsident sich schon am 27. März ausführlich gewidmet. Nennenswerte Unterschiede zwischen beiden Reden gibt es nicht. Damals hatte Obama die Entsendung von 21000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan angekündigt. Jetzt teilte er mit, daß er weitere 30000 nachschieben will. Als Obama im Januar das Amt von George W. Bush übernommen hatte, waren erst 32000 US-Amerikaner in Afghanistan stationiert.  [ABO] mehr ...

02.12.2009 "Idyllen gibt es keine" oder die Schweiz und die Ängste der Konservativen

Die Schweiz und die Angst der Konservativen. Von Abu Bakr Rieger

(iz). Die Schweiz ist vielleicht konservativ, aber schon lange kein Idyll mehr. Dieser Umstand wird natürlich nicht nur durch die umstrittene Volksabstimmung gegen den Bau von Minaretten bewiesen, sondern auch durch das Ergebnis der anderen Abstimmung am gleichen Tag: Eine Mehrheit der Schweizer hat dabei gegen das Verbot von Rüstungsexporten gestimmt. Man ahnt, eine Idylle wird auch für die Schweiz und ihre ökonomische Interessenlage zwischen Banking und Rüstung ein frommer Wunsch bleiben.  [ABO] mehr ...

01.12.2009 Istanbul: Türkei kritisiert Minarett-Verbot in der Schweiz

Korrektur gefordert

l (dpa) Die Türkei hat das von der Schweiz in einer Volksabstimmung beschlossene Bauverbot für Minarette scharf kritisiert. Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül bezeichnete die Entscheidung am Dienstag als eine Schande für die Schweiz. Das Verbot sei ein Beispiel für zunehmende Islamophobie und Feindseligkeit gegenüber Muslimen in der westlichen Welt. Das türkische Außenministerium bezeichnete das Ergebnis des Referendums als enttäuschend und forderte eine Korrektur.  [ABO] mehr ...

01.12.2009 Beitrag: Nach Rücktritt - Bremer Rechtsanwalt Karim Popal bereitet Zivilklage vor

Im Partisanenkrieg

(gfpc) Nach dem jüngsten Vertuschungsskandal im Bundesverteidigungsministerium fordern Militärkreise eine bessere Einstimmung der Öffentlichkeit auf zivile Kriegsopfer in Afghanistan. Dass der Luftangriff auf einen Tanklaster in Kunduz Zivilisten zu Tode gebracht habe, sei "von Anfang an klar" gewesen, erklärt ein Dozent an der Münchener Bundeswehr-Universität. Zivile Opfer lägen "im Wesen des Partisanenkriegs" begründet. Dies dürfe nicht verschleiert, sondern müsse "der Öffentlichkeit offen erklärt" werden, um Kritik und ähnlichen Skandalen nach künftigen Ziviltoten vorzubeugen.  [ABO] mehr ...

30.11.2009 Stellungnahme zur Annahme der Minarettverbotsinitiative der islamischen Nationalverbände FIDS/KIOS

Abstimmung "zutiefst bedauert"

(PE). Die islamischen Nationalverbände in der Schweiz bedauern die Annahme der Minarettverbotsinitiative zutiefst. Den Initianten ist leider gelungen mit ihrer verzerrenden Propaganda, Ängste bei einer Mehrheit der Stimmenden zu mobilisieren, welche nichts mit dem Islam in der Schweiz zu tun haben. Die hier lebenden Muslime bekennen sich zur Schweizer Verfassung und Rechtsordnung. Umso grösser ist ihr Befremden, dass nun ihre Verfassungsrechte verletzt werden sollen.  [ABO] mehr ...

29.11.2009 Die Sensation in der Urne ängstigt vor allem die Wirtschaft. Von Christoph Lennert

Schweizer beschließen Aus für Minarette

(KNA). Die Sensation ist perfekt: Entgegen allen Umfragen stimmte eine große Mehrheit der Schweizer am Sonntag für eine Initiative, den Bau von Minaretten zu verbieten. Lediglich in 4 der 26 Kantone - vor allem in der Westschweiz - wurde die Initiative abgelehnt. In den anderen Kantonen stimmten teils mehr als zwei Drittel der Wähler dafür. Endergebnis: Über 57 Prozent für die Initiative. Damit wird die Verfassung der Schweiz um den Satz ergänzt: «Der Bau von Minaretten ist verboten».  [ABO] mehr ...

25.11.2009 Interview: Der Künstler Hasan Temiztürk über klassische und zeitgenössische islamische Kunst

„Die Betrachter fühlen etwas in sich“

(iz). Hasan Temiztürk (50) wurde im türkischen Sivas geboren, das historisch eine der wichtigsten Städte der Seldschuken war, und lebt seit 1969 in Deutschland, derzeit in Offenbach. Hasan Temiztürk ist Künstler und Kalligraf, wobei er die Kalligrafie nicht auf dem klassischen Weg erlernt hat, sondern gewissermaßen ein „Seiteneinsteiger“ ist. Er befasst sich zudem intensiv mit moderner islamischer Kunst im weiteren Sinne.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 Gedanken zu einer Talkshow über das Spannungsfeld zwischen Religion und Meinungsfreiheit. Von Omar Abo-Namous, Hannover

Medien: Tacheles in Hannover

(iz). Die Gäste der Sendung „Ta­cheles“ (29.11. auf Phoenix) hatten einige Gemeinsamkeiten, aber auch viele Unterschiede in den Diskussionspunkten finden können. In der letzten Sendung „Tacheles“ ging es um das Spannungsfeld zwischen Religion und Meinungfreiheit. Welche Grenzen - wenn überhaupt - hat die Presse- und welche die Meinungsfreiheit, und muss alles abgedruckt werden, was nicht verboten wird? Trotz der ruhigen Diskussion wurden die Kern­fragen nur oberflächlich angeschnitten.

Die imposante hannoversche Marktkirche war Aufzeichnungsort der Sendung.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 "Wo man helfen muss!" - Gambia: Help the poor and the needy e.V. baut einen Islamischen Kindergarten

Kostenfreie Vorschulbildung geplant

„Meine Liebe ist für diejenigen bestimmt, die sich Meinetwegen gegenseitig besuchen. Meine Liebe ist ferner für die bestimmt, die sich Meinetwegen gern haben. Meine Liebe ist bestimmt für diejenigen, die Meinetwegen spenden, und meine Liebe ist bestimmt für solche, die sich Meinetwegen solidarisch zueinander verhalten.“ (Hadith Qudsi, überliefert Ubada von Ibn As-Samit)

Im Jahre 1998 gründeten Brüder und Schwestern aus Holland, Syrien, Türkei, Deutschland und Gambia den Verein Help the poor and the needy e.V.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 USA: Bevölkerungsgruppe wird für Werbefirmen immer wichtiger. Von Rafi-uddin Shikoh, New York

Unerschlossenes Potenzial

(DinarStandard). Die USA haben einen der komplexesten Verbrauchermärkte der Welt und so ist es kein Wunder, wenn die Marketingfirmen ähnlich komplex sind. Von großen Marken wie Ford, McDonald, Disney, Apple, Citibank bis zu kleineren, aufstrebenden Marken - der Grad des gezielten Marketing auf diesem großen wie vielfältigen Markt ist unglaublich. Kunden und Produkte werden nach Maßgaben kommuniziert, die nach Demografie (Geschlecht, Alter, Einkommen, Bildung, Lebensalter, Ethnizität), Psychologie (Werten, Personalität, Lebensweise) und Verhalten (Einstellung, Gebrauchsmuster etc.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 Halal-Ernährung kann nicht ohne das islamische Recht verstanden werden. Von Mehmet Celen, Istanbul

Dem Ganzen einen Rahmen geben

(iz). Die moderne Lebensweise hat viele Gewohnheiten von Menschen und Gesellschaften verändert. Der wild gewordene Kapitalismus, der mittlerweile die gesamte Welt umspannt, und der finanzielle Druck, der permanente Zwang zum Wirtschaftswachstum, all diese Mechanismen verwandeln alles in einen automatischen Kreislauf. Tausende von Lebensmittelzusätzen werden mittlerweile in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Dazu zählt auch der gewohnheitsmäßige Einsatz von Substanzen, die von Allah verboten wurden.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 USA: Das kalifornische Zaytuna-College hat sich hohe Ziele gesetzt. Von Malik Özkan

Der Islam trifft auf Amerika

(iz). Der Islam hat sich niemals in einem spezifischen Land angesiedelt, ohne dass dieses nicht seine eigenen religiösen Gelehrten hervorgebracht hat. Es gibt Millionen Muslime in den Vereinigten Staaten und eine wachsende muslimische Gemeinde in Kanada, Großbritannien und Westeuropa.

Und doch gibt es keine zertifizierte akademische Einrichtung, die in der Lage wäre, Studenten in den verschiedenen Wissenschaften des Islam auszubilden, während sie gleichzeitig ein verfeinertes Verständnis der intellektuellen Geschichte und Kultur des Westens erhalten.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 Zur verfassungsrechtlich geschützten Religions- und Glaubensfreiheit. Von Selma Öztürk, Hannover

Der Geist der Gesetze

(iz). In den ersten 19 Artikeln des Grundgesetzes sind die Grundrechte geregelt. Da der Staat gegenüber den Bürgern ein Gewaltmonopol besitzt und Träger der legitimen Gewalt ist, wird der Bürger durch die Grund­rechte besonders geschützt. Historisch gesehen werden sie daher als Abwehrrechte oder Freiheitsrechte der Bürger gegenüber dem Staat bezeichnet, sog. status negativus. Das heißt also, dass Grundrechte einen Schutz der Bürger gegenüber der staatlichen Gewalt darstellen. Generell betrachtet unterscheidet man die Grundrechte nach ihrem Wesen.  [ABO] mehr ...

25.11.2009 Tarik Thorsten Neu ist nicht nur Muslim, sondern auch Mitglied im muslimischen Dachverband ATIB

Mehr als nur ein Exot

(iz). Der Betriebswirt Tarik Thorsten Neu wurde 1981 in Hofheim geboren und wuchs in der Nähe von Frankfurt auf. Durch Freundschaften zu Muslimen, lernte er den Islam kennen und schätzen. Aufgrund eines familiär bedingten Umzugs zog er 1998 an den Niederrhein. Trotz eines neuen Freundeskreises und fremder Umgebung war er weiter fasziniert vom Islam, näherte sich der Religion an und konvertierte unter Freunden im Jahre 2004; nach einem für ihn sehr beeindruckenden Besuch der Freitagspredigt in der Sultan Ahmed Moschee in Istanbul.  [ABO] mehr ...

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