Wirtschaft und Recht "Muslime & Globalisierung" - Pro: Das Bewusstsein um ökologische Fragen baut Brücken, wo Ideologien scheitern. Von Joseph Mayton Partner bei globalen Fragen mehr
Kultur Kommentar: Was lässt sich über die tödlichen Folgen des Duisburger Massenspektakels sagen? Ein Versuch von Malik Özkan Die Parade mehr
Bildung Europa: Sind neue Bauformen ein Weg zur Begegnung? Mit oder ohne Kuppel mehr
Berlin Großes Misstrauen gegenüber Regierung, Banken und Kirche Regierung schneidet schlecht ab mehr
Interview "IZ-Begegnung" mit der ehemaligen Sozialarbeiterin Tahira Gabriele Güldiken über ihre langjährigen Erfahrungen "Zurück aufs Dorf" mehr
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28.07.2010 Wo ham helfen muss: Die Lifemakers Hessen helfen bei der Rettung einer Schule im marokkanischen Kaitoun. Von Yassmine Lazaar
„Ein Herz und eine Hand“
Es ist an der Zeit, in der Gesellschaft aufzuräumen. Ignoranz, Hass, Rassismus, Vorurteile, Desinteresse, Härte und Diskriminierung: All dies sind Themenbereiche, die heute aktuell sind. In unserer deutschen Gesellschaft soll und darf es keinen Platz für Ignoranz, Hass, Rassismus, Vorurteile, Desinteresse, Härte und Diskriminierung geben!
Auch das Thema Integration der Muslime, welches das gesellschaftliche Leben aber auch die Medien ständig prägt, haben wir uns ans Herz gelegt. Zu kritisieren ist einfach, jedoch Veränderungen stattfinden zu lassen benötigt Kraft, Zeit und Mut. mehr ...
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28.07.2010 Halal-Business: Wächst eine neue Gruppe muslimischer Konsumenten? Von Jo Roberts
Hofffen auf die Jungen
Muslimische Verbraucher sind eine wachsende, einflussreiche und sehr treue Kundengruppe, die sie zu einem gefragten Markt für Mainstream-Marken machen kann. Um sie zu erreichen, braucht es mehr als das Angebot islam-konformer Produkte. Für Erfolge auf diesem Sektor ist ein Verständnis der Werte dieser Gemeinschaft notwendig. Nur so kann man hier eine Marke aufbauen.
Insbesondere die jüngeren Verbraucher dieses Segments sind einflussreich, weil sie über beträchtliche Kaufkraft verfügen und besser vernetzt sind als ihre älteren oder vielleicht traditionelleren Vorläufer. [ABO] mehr ...
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28.07.2010 Debatte: Stellungnahme der Schura Niedersachsen zu den geplanten Imam-Lehrstühlen. Von Avni Altiner
„Kein Sonderrecht für Muslime“
Der Wissenschaftsrat hat empfohlen, an zwei oder drei staatlichen Universitäten Zentren für Islamische Theologie zu begründen. Nachdem führende Integrationspolitiker, wie etwa Schäuble (CDU), Edathy (SPD), Beck (GRÜNE) und Schünemann (CDU) bereits letztes Jahr ausdrücklich den Wunsch nach einer Imamausbildung in Deutschland geäußert haben, hat sich das höchste Beratungsgremium der deutschen Wissenschaft nun ebenfalls dazu bereit erklärt, die islamisch-theologische Forschung aus der Binnenperspektive in Deutschland durch dieses klare Bekenntnis zu fördern. [ABO] mehr ...
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28.07.2010 Beitrag: Nachbemerkungen über Schwächen der umstrittenen KFN-Studie zu Jugendgewalt. Von Firouz Vladi
Lässt sich Glaubenstiefe messen?
Das Kriminologische Institut Niedersachsen e.V. (KFN) hatte eine Studie „Kinder und Jugendliche in Deutschland: Gewalterfahrung, Integration und Medienkonsum“ vorgestellt. Sie kommt zu der irritierenden Aussage, dass die Relation zwischen Religiosität und Gewalt der friedensstiftenden Erwartungshaltung entsprechend bei jungen Christen positiv, bei jungen Muslimen negativ ausfällt; letztere glaubensbedingt zu Gewalt und Selbstausgrenzung aus der Gesellschaft neigten. Im Langtext werden die Ergebnisse selbstkritisch reflektiert und es wird weiterer Klärungsbedarf angemeldet. [ABO] mehr ...
28.07.2010 16.744 Schuhe vor dem Brandenburger Tor erinnern an Versagen der UN
Ein Denkmal der Schande
(GfbV). Zum 15. Jahrestag des Massakers von Srebrenica am Sonntag, den 11. Juli 2010, schichtete das „Zentrum für politische Schönheit“ vor dem Brandenburger Tor 16.744 Schuhe für die 8.372 Opfer dieses Völkermordverbrechens der serbischen Truppen in Ostbosnien auf. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Aktivitäten für den Sommar: Seit über 20 Jahren gibt es die Sommerfreizeiten des HDI. Von Safia Bouchari
Natur erleben
(iz). Das „Haus des Islam“ (HDI) im beschaulichen Lützelbach im Odenwald ist eine der ältesten Institutionen des deutschsprachigen Islam. Zu seinen beliebtesten Aktivitäten gehören die Sommerfreizeiten für junge Muslime und Familien, die bereits seit über 20 Jahren stattfinden. „Die Idee dahinter war, den Jugendlichen hier in diesem Lande und in einem muslimischen Rahmen eine Freizeitaktivität anzubieten, die es so nicht gab“, erzählt Nadir Moubarrid vom HDI. mehr ...
28.07.2010 Was passieren kann, wenn man sich die Haare schneiden lassen will. Von Karim Dreyer
Kommentar: Beim Friseur
(iz). Darf man als - noch dazu verheirateter - Muslim sich seine Haare eigentlich von einer Friseuse schneiden lassen? Gibt es diesbezüglich Aussagen unserer Gelehrten? Das hätte ich mich vielleicht fragen sollen, bevor ich letzte Woche den Salon betrat, in dem ich ohne weitere Umstände von einer freundlichen jungen Dame auf dem Frisierstuhl vor einem großen Spiegel platziert wurde. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Hintergrund: Über das aktuelle IHH-Verbot und die aktuelle Nahostpolitik
Fraktionierung in Sachen Gaza
(GFP.com). Heftige Auseinandersetzungen um die deutsche Nahostpolitik begleiten das Verbot des Vereins Internationale Humanitäre Hilfsaktion (IHH. Der deutsche Innenminister hat die Auflösung der Organisation angeordnet, weil sie im Gaza-Streifen ansässige Zusammenschlüsse finanziere, „die der Hamas zuzuordnen“ seien. Damit setzt die Bundesregierung ihre Maßnahmen gegen die Hamas fort.
Hingegen verlangen zahlreiche einflussreiche Regierungsberater sowie Außenpolitiker schon seit geraumer Zeit, die Isolation der Vereinigung zu beenden und einen „Dialog“ mit ihr aufzunehmen. [ABO] mehr ...
28.07.2010 IZ-Serie: Das Lehrgedicht „Murschid Al-Mu’in“ von Ibn ‘Aschir enthält die wesentlichen Elemente des Islam. Von Dr. Asadullah Yate
Was wir über den Din wissen müssen (2)
(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Murschid Al-Mu’in“ sind die drei Teilelemente des Islam - Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.
Der erste thematische Abschnitt des „Murschid Al-Mu’in“ beginnt mit einer Einführung in die ‘Aqida (die islamische Glaubenslehre). Ibn ‘Aschir schreibt dazu als Einführung:
Das Buch der ‘Aqida wird dem Studenten bei den Handlungen des Gehorsams helfen, an dem erstrebten Ziel anzukommen. [ABO] mehr ...
28.07.2010 "Muslime & Globalisierung" - Contra: Die Unsicherheit in den Gewässern am Horn von Afrika erweist sich als lukratives Geschäft
Vom Profit der Piraterie
Anhand der Piraterei vor den Küstengewässern am Horn von Afrika wird erkenntlich, dass eine jahrelange Politik der Interventionen zu fatalen Folgen geführt hat. Dem gesellschaftlichen Zusammenbruch folgt die Rückkehr des Raubrittertums.
(GFP.com). Deutliche Kritik am Marineeinsatz gegen die Piraten am Horn von Afrika übt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Das Abendland unterschlägt eine seiner wichtigsten Komponenten. Von Prof. Dr. Ferid Muhic, Skopje
Das muslimische Europa (2)
(iz). Wie wir sehen können, stammt kein Teil der zeitgenössischen europäischen Identität aus dem westlichen Teil Europas oder, in diesem Fall, aus der westlichen Hemisphäre. Die Regionen Westeuropas übernahmen nur kulturelle Elemente des Ostens (Orient) und passten diese an. Wegen seiner expansiven Stärke und imperialen Politik beinflusste es schließlich die globale kulturelle Situation. Geografisch, kulturell und religiös besehen sind die Worte „Westen“ und „westlich“ - gedacht, um die Wirklichkeit Europas zu beschreiben - vollkommen entleerte Begriffe. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Hintergrund: Haben die Menschen im Kaschmirtal keine Rechte? Von Shahid R. Siddiqi, Baltimore
Das vergessene Tal
Trotz des 1947 versprochenen Rechts aus Selbstbestimmung werden den Muslimen in Kaschmir seit mehr als 60 Jahren die grundlegendsten Menschenrechte verweigert. Neu-Delhi setzt weiterhin auf den Einsatz brutalster Mittel.
(iz). Eine Karikatur einer US-amerikanischen Zeitung portraitierte den ehemaligen US-Präsidenten Bush, der hinter seinem Schreibtisch sitzt. Er ist verwirrt angesichts der Meldungen, laut denen Indien und Pakistan wegen Kaschmir einen Krieg beginnen könnten. „Aber warum kämpfen die beiden Staaten um einen Pullover?“, fragt er den hinter ihm stehenden Dick Cheney. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Hintergrund: Zur Entdeckung massiver Rohstoffvorkommen. Von Sulaiman Wilms
Armes, reiches Afghanistan
Während die Aufstandsbekämpfung der westlichen Alliierten in Afghanistan zu scheitern droht, zeichnen sich dank der veröffentlichen Entdeckung von enormen Rohstoffen neue zukünftige Konflikte um diese Ressourcen ab.
(IZ/dpa/Agenturen). Beinahe drei Jahrzehnte nach dem politisch motivierten Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien um das öde Archipel der Falklandinseln wurde bekannt, dass dort umfangreiche Ressourcen an Erdöl und Erdgas lagern sollen. Dies verleiht dem Konflikt eine nachträgliche und schmerzhafte Ironie. [ABO] mehr ...
28.07.2010 Afghanistan: Enthüllungen untermauern Kritik an Einsatz. Von Ali Kocaman
Der geheime Krieg
(iz). Seit dem 26. Juli haben Bürger im Westen mehr als zuvor die Chance zu einem Einblick auf die Lage im Kriegsgebiet Afghanistan. Dank der Veröffentlichung unzähliger geheimer Dokumente durch das so genannte „Enthüllungsnetzwerk“ Wikileaks wurden laut unterschiedlichen Kommentatoren einige problematische Bereiche noch klarer. [ABO] mehr ...
15.07.2010 Die islamische »Internationale Humanitäre Hilfsorganisation« wehrt sich gegen das Verbot in Deutschland und übt scharfe Kritik an CDU-Innenminister de Maizière. Von Frank Brunner
Streit um Spendenverein
Berlin (junge welt). Mustafa Yoldas ist sichtlich verbittert. »Meine Familie und ich sind es eigentlich nicht gewohnt, in Deutschland wie Al-Qaida-Terroristen behandelt zu werden«, sagt der Arzt aus Hamburg am Mittwoch in einem Berliner Kongreßhotel. Bis vor drei Tagen war Yoldas noch Vorsitzender der Internationalen Humanitären Hilfsorganisation (IHH), einer islamischen Initiative, die Spendengelder sammelt. Doch am Montag morgen stürmten Polizisten die Wohnung des 39jährigen, beschlagnahmten Laptop, Handy und ein paar Unterlagen. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Hintergrund: Gedanken zu einem Schlüsselaspekt des Familienlebens. Von Aisha Wright
Nicht nur das „Was“, auch das „Wie“ ist entscheidend
Für jene, die Essen wirklich lieben, leben wir in einem Zeitalter der kulinarischen Auswahl. Aber während wir mit Kochbüchern, Zeitschriften über das Kochen und von Fernsehköchen bombardiert werden, die uns zeigen, wie alles richtig gemacht wird, machen wir uns da jemals Gedanken, wie wir essen?
Das Leben hat die Angewohnheit, eine Familie gleichzeitig in eine Million verschiedener Richtungen zu zerren. Zu einer angemessenen Zeit nach Hause zu kommen, Besorgungen in der ganzen Stadt zu machen, während unsere Kinder an einer Unmenge außerschulischen Aktivitäten beteiligt sind. [ABO] mehr ...
29.06.2010 "Wo man helfen muss" - Die Hilfsorganisation Islamic Relief möchte Armen Starthilfe und Begleitung bieten. Von Nuri Köseli, Köln
Arbeit schaffen, Existenzen sichern
Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Arbeit bedeutet finanzielle Sicherheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Ein Leben ohne Arbeit ist ein Leben mit ungewisser Zukunft. In armen Ländern arbeitslos zu sein, heißt, seine Kinder nicht ernähren oder nicht in die Schule schicken zu können. Keine Arbeit zu haben bedeutet, von Almosen zu leben und abhängig von fremder Hilfe zu sein.
Menschen, die in Armut leben, brauchen Starthilfe und Begleitung, damit sie sich nützliche Fähigkeiten aneignen können und den Schritt in die Unabhängigkeit schaffen. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Beitrag: Gaza-Konvoi dokumentiert eine erfolgreiche Medienstrategie. Von Malik Özkan
Von Macht und Meinung
(iz). Dass die Gegner in einem Konflikt sich der Medien bei der Vermittlung ihrer Argumentationslinien bedienen, ist selbstverständlich. Insbesondere fällt dies im Internet leicht, wo die noch existenten Maßstäbe der „Qualitätsmedien“ nicht mehr greifen. Im Falle der gewaltsamen Kaperung des ersten Gaza-Konvois kommt erschwerend hinzu, dass keine unabhängigen Medien vor Ort waren. Dies eröffnet der bloßen Meinung - und ihrer Manipulation - Tür und Tor. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Nach der Kaperung: Manche erwarten veränderte Lage in der Region. Von Sulaiman Wilms
Das Ende einer Allianz
(iz). Unabhängig davon, wie sich die humanitäre Lage in Gaza (der Anlass für die Entsendung des Konvois) entwickelt, ist es nach Ansicht nahöstlicher Beobachter nicht unmöglich, dass sie die geopolitische Lage anders gestaltet. In einem Beitrag für die „International Herald Tribune“ hatte der türkische Abgeordnete Suat Kiniklioglu, stellvertretender Vorsitzender des außenpolitischen Parlamentsausschusses, auf die mittelfristigen Folgen des israelischen Vorgehens verwiesen.
Der Nahe Osten stehe vor einer Weichenstellung. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Hintergrund: Nach dem Berliner Gebetsurteil gibt es starke Bedenken. Von Birgit Wilke, Berlin
Ein „Marsch in den Laizismus“?
(KNA). Die Entscheidung sorgte für Wirbel: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg entschied, dass ein muslimischer Schüler sein Gebet am Weddinger Diesterweg-Gymnasium nicht außerhalb des Religionsunterrichts verrichten darf. Mittlerweile beginnen die Spekulationen darüber, welche grundsätzliche Bedeutung es über den Einzelfall hinaus für den Schulalltag haben kann.
Anstoß für die Klage des Schülers war folgende Szene, die sich vor drei Jahren am Diesterweg-Gymnasium abspielte: Der damals 14-jährige Yunus M. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Debatte: Engagierte und brillante Studierende lassen ihre schwierigen Ursprünge hinter sich. Von Selveta Bibic
Die Basis wird oft im Elternhaus gelegt
(iz). Viele Vorurteile über das Bildungsniveau der Jugendlichen im Allgemeinen werden durch die Ergebnisse der Pisa-Studie bestätigt. Sie seien faul, desinteressiert und dumm schloss die breite Masse daraus. Doch, verhält es sich wirklich so? Wo stehen speziell die muslimischen Jugendlichen? Welche Ziele haben sie und wie gedenken sie diese zu erreichen? Würde man diese Frage den Menschen auf der Straße stellen würden die muslimischen Jugendlichen noch viel schlechter abschneiden als alle anderen Jugendlichen zusammen. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Neubau der Omar-Ibnulkatab-Moschee eröffnet. Von Yasin Alder
„Goldstück“ für Wiesbaden
(iz). Ganz in der Nähe der Autobahn-Ausfahrt Wiesbaden-Biebrich, in der Henkellstraße, befindet sich inmitten einer gut situierten Wohnstraße seit 1996 die Moschee Omar Ibnulkatab. Ihr Namensgeber ist der zweite Khalif ‘Umar ibn Al-Khattab.
Mitte Juni wurde nun unmittelbar neben dem alten Moscheegebäude ein Neubau fertig gestellt und mit einem Freitagsgebet eröffnet. Über 500 Personen seien gekommen, berichtet der langjährige Vorsitzende Omar Lamkadmi. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Die Union der marokkanischen Imame besteht seit über 20 Jahren. Von Safia Bouchari
„Kein einfacher Beruf“
(iz). Dass die in Deutschland tätigen Imame, deren Zahl auf über 2.500 geschätzt wird, gerade angesichts der aktuellen, immer drängender geführten Debatte um Imamausbildung und um die von Imamen in den Moscheen vermittelten Inhalte nach wie vor in der Öffentlichkeit so gut wie nicht repräsentiert sind, zählt zu den deutschen Eigenartigkeiten - in anderen europäischen Ländern sind islamische Gelehrte durchaus stärker in der Öffentlichkeit präsent. In Deutschland hingegen treten nach Außen hin so gut wie ausschließlich Verbandsfunktionäre in Erscheinung. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Rendsburg: Muslimische Verbände auf Landesebene kamen zusammen. Von Norbert Müller, Hamburg
Eine wichtige Analyse
(iz). Seit einem Jahr haben sich muslimische Organisationen auf Landesebene in verschiedenen Bundesländern auf regelmäßigen Treffen miteinander vernetzt. Das letztmalige fand am 29. Mai im schleswig-holsteinischen Rendsburg statt. Zu den teilnehmenden Organisationen zählten die „Schuren“ aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen, sowie die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen, die Islamische Föderation Berlin und weitere. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Jugend: Jahresmeeting der MJD mit über 1.000 Teilnehmern. Von Ayten Bulut
„Helden gesucht!“
(iz). Mit etwa 1.000 Teilnehmern wurde das Treffen der MJD bei sonnigem Wetter zu einem erfolgreichen Event: Unter dem Motto „Helden gesucht“ wurde den Teilnehmern ein vielseitiges Programm geboten. Sarah Joseph, Herausgeberin des internationalen Lifestyle-Magazins „emel“, gab den Jugendlichen mit ihrem Vortrag „Heroes“ (Helden) Impulse und Beispiele herausragender Persönlichkeiten aus der Geschichte. Auch Prof. Dr. El-Gomati aus England begeisterte mit dem Thema „Muslim Heritage“, in dem er die Jugendlichen auf eine Reise in die Geschichte mitnahm. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Psychologin Sonja Wentz über die Psyche im Freiluftgefängnis
Traumatisiert in Gaza
(IPS). Sie fühle sich durch das Grenzsystem missbraucht, stellt die amerikanische Psychologin Sonja Wentz fest, nachdem sie jüngst den Gazastreifen bereiste. Sie besuchte das Gebiet, um palästinensische Fachleute dabei zu unterstützen, den Menschen in Gaza dabei zu helfen, mit dem alltäglichen und anhaltenden Trauma fertig zu werden.
Wentz ist Fakultätsmitglied des Internationalen Trauma-Behandlungsprogramms im US-amerikanischen Olympia. Sie kooperiert mit unpolitischen Nichtregierungsorganisationen, die überwiegend in Regionen arbeiten, in denen es interne Konflikte gibt. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Pogrome in Osch: Hat die Welt nicht genug Interesse an Kirgistan? Von Sulaiman Wilms
Das blutige Ferghana-Tal
(IZ/Agenturen). Während die Weltöffentlichkeit gebannt auf den Hilfskonvoi nach Gaza und die verschärften Sanktionen gegen den Iran blickte, entfaltete sich im zentralasiatischen Kirgistan eine humanitäre Katastrophe. Das von zwei „farb-kodierten Revolutionen“ beinahe vollkommen destabilisierte Land, das früher als „die Schweiz Zentralasiens“ galt, erlebte im Juni gewaltsame Übergriffe gegen die usbekische Minderheit. Die Unruhen und Pogrome hatten ihren Anfang in den südlichen Städten Osch und dem angrenzenden Bezirken. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Europäische Einrichtung setzte sich mit Islamfeindlichkeit auseinander. Von Abdullah Bozkurt, Straßburg
Zur Lage in Europa
(Zaman). Europas größte zwischenstaatliche Menschenrechtsagentur hat gewarnt, dass Intoleranz gegen den Islam und Muslime in Europa in den letzten Jahren angestiegen sei. Sie forderte sofortige Maßnahmen, um Gewalt gegen Muslime einzudämmen. In einem Bericht der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) wurde mit Besorgnis wahrgenommen, dass sich Muslime in vielen der 47 Mitgliedsstaaten des Europarates sozial ausgeschlossen, stigmatisiert und diskriminiert fühlten. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Mazedonien: Jahrestagung der Europäischen Muslimischen Union. Von Ali Kocaman
Ein Signal aus Skopje
Skopje, die traditionsreiche Hauptstadt Mazedoniens, war vom 28. bis zum 30. Mai der Tagungsort der diesjährigen Jahresversammlung der Europäischen Muslimischen Union (EMU). Bei der Eröffnung am 28. Mai begrüßten der Vorsitzende der mazedonischen humanitären Organisation „El Hilal“, Behixhudin Shehapi, und der EMU-Vorsitzende Abu Bakr Rieger die rund 120 geladenen Gäste aus dem Balkan, Westeuropa, Russland und der Türkei.
Das Einführungsreferat über „die Bedeutung des Balkans für Europas Muslime“ wurde von EMU-Ehrenpräsident Prof. Dr. Nevzat Yalçintas gehalten. [ABO] mehr ...
29.06.2010 "IZ-Begegnung" mit dem Fotografen Marcel Mettelsiefen über seine Arbeit in Afrghanistan
"Manchmal kommt man schon ins Staunen"
„Zwischen 17 und 142 Tote“ habe es bei dem deutschen Bombardement in den Morgenstunden des 4.9.2009 südlich von Kunduz gegeben. So der immer wieder zitierte NATO-Untersuchungsbericht. Zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg hatte ein deutscher Offizier das Töten im großen Stil angeordnet. Der amerikanische Befehlshaber der NATO-Mission in Afghanistan flog nach Kunduz, um sich für die Zivilisten unter den Opfern zu entschuldigen. In Deutschland stürzten ein Minister, ein Staatssekretär und der oberste Militär über den Angriff. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Im Rahmen der herrschenden Denkregeln kann die Gaza-Blockade nicht aufgelöst werden, meint Abu Bakr Rieger
Denkblockade
(iz). Der Gaza-Konvoi und der darauf folgende Gegenschlag der Israelis in internationalen Gewässern haben die üblichen, eher denkfeindlichen Pawlowschen Reaktionen ausgelöst. Es herrscht ein konsequentes Freund-Feind-Denken, und jedem differenzierenden Blickwinkel droht (übrigens auf beiden Seiten) die sofortige Abschiebung ins feindliche Lager. Es gibt aber auch einen dritten Ort, jenseits des „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ und der Idee, die Vernichtung und Demütigung des Feindes berge in sich eine tragfähige Lösung. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Gazastreifen: Israel erlässt teilweise Aufhebung der Blockade. Von Malik Özkan
Ein Ziel wurde erreicht
(IZ/Agenturen). Die tragischen Vorgänge bei der gewaltsamen Erstürmung des Gaza-Hilfskonvois Ende Mai durch Einheiten der israelischen Marine und ihre mediale wie politische Aufarbeitung haben die offizielle Absicht der Aktion dank medialer Mechanismen zeitweise in den Hintergrund treten lassen. Es ging den Organisatoren darum, auf die durch eine anhaltende Blockade verursachte humanitäre Zwangslage der im Gazastreifen lebenden Zivilbevölkerung aufmerksam zu machen und die Menschen mit Hilfsgütern zu versorgen. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Dieses Mal: Abu Raihan Muhammad ibn Ahmad Al-Biruni (2). Von Muhammad Mojloum Khan
Bekannte Muslime
Abu Raihan Muhammad ibn Ahmad Al-Biruni war einer der ersten muslimischen Wissenschaftler, die das indische Kernland bereisten. Er war in der einzigartigen Lage, Sanskrit zu lernen. Daraus entstand ein jahrzehntelanges Studium der antiken indischen Sprachen, Kulturen, Geschichte, Religionen und Philosophien. Der Ergebnis seiner Forschungen war sein monumentales Werk „Kitab Tarikh Al-Hind“ (Die Geschichte Indiens), die heute nicht nur als wichtiges Referenzwerk für die Geschichte Indiens gilt, sondern auch eine Pionierleistung für das Studium der menschlichen Kultur und Zivilisation ist. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Ein Debattenbeitrag von Kashif ul-Huda
Medien lieben „Fatwas“
Jeder liebt eine schlechte „Fatwa“. Warum auch nicht? Das füllt den leeren Platz der Zeitungen und garantiert dem Fernseher viele Zuschauer. Dies spielt jenen in die Hände, die Muslime als zurückgeblieben darstellen möchten. Ganz abgesehen davon, dass eine solche Fatwa in der Regel das Leben von Abermillionen Muslimen nicht verändern wird oder dass ihr Text möglicherweise einen ganz anderen Inhalt haben könnte. [ABO] mehr ...
25.05.2010 "Wo man helfen muss!" - muslimehelfen: Unter Menschen mit Behinderungen sind besonders Blinde auf Hilfe angewiesen. Von Ahmad von Denffer, München
Eine Reise nach Togo
(muslimehelfen). Ein Jeder Mensch ist etwas Besonderes. Jeder Mensch hat seine Eigenarten, Stärken, Schwächen, Begabungen und Mängel. Manche sind hervorragend begünstigt, andere sind auf diese oder jene Weise behindert. Manche können helfen, andere brauchen Hilfe und Beistand. Zu den besonders stark Behinderten gehören Menschen, die nicht sehen können, die Blinden.
Im Qur’an erinnert die Sure 80 daran, gerade auch Blinde ernst zu nehmen. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Halal-Business: Zum Potenzial des Halal-Marktes für europäische Verbraucher
Das Bewusstsein wächst
(Bernama). Nach Aussagen des malaysischen EU-Botschafters in Brüssel, Datul Hussein Haniff, besteht ein erhebliches Potenzial für eine stärkere Entwicklung der Halal-Märkte und -produktion in Europa. „Die europäische Halalindustrie wird augenblicklich auf 66 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll im nächsten Jahrzehnt um 20 bis 25 Prozent wachsen“, sagte der Diplomat kürzlich in seiner Rede vor der 4. Internationalen Konferenz über Halal-Lebensmittel in der belgischen Hauptstadt. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Halal-Business: Große Nachfrage bei Musliminnen in aller Welt: Der globale Markt für Halal-Kosmetik entwickelt sich rasant weiter
Um der Schönheit willen
(Arab Times/Agenturen). Produzenten von „Halal-Kosmetik“ zeigen sich überzeugt, dass der globale Markt für ihre Produkte boomt, da sich mehr Muslime für Schönheitsprodukte entscheiden würden, die den „islamischen Regeln“ entsprächen. Famiza Zulkifli produzierte ihre erste Halal-Seife vor vier Jahren, als sie erfolglos nach Produkten suchte, mit dem sie ihr Baby waschen könnte. Heute hat ihre Firma einen Jahresumsatz von 1,6 Millionen US-Dollar.
„Halal ist ein Thema für alle Muslime. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Eine Buchkritik von Sulaiman Wilms
Tamim Ansary scheitert an der Geschichte
(iz). Geschichte ist faszinierend. Für alle offenbart ein Blick auf sie weit mehr als nur eine zweckfreie Erkenntnis, sondern - wenn man daran glaubt - auch Erkenntnis des menschlichen Schicksals. Wie sehr Geschichte in die menschliche Existenz eingebunden ist, belegt der Göttliche Ratschlag im Qur’an, die Stätten unserer Vorfahren zu besuchen. Darüber hinaus ist ein erheblicher Teil der Offenbarung bereits den Geschichten (arab. Qasas) der Propheten und früherer Völker gewidmet.
Das Schreiben von Geschichte vermittelt auch ein Verständnis der Gegenwart. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Viel zu oft ist die Behauptung, Muslime seien ein Fremdkörper, ein Irrtum, der an den Fakten vorbei geht. Von Ali Özgür Özdil, Hamburg
„Und ich dachte, wir hätten uns integriert“
(iz). Bilal ist vier Jahre alt, als er gemeinsam mit seinem Vater in einem Hamburger Dönerladen von einem türkischen Mitarbeiter angesprochen wird. Der Mann beugt sich zu dem kleinen Jungen und spricht mit ihm auf Türkisch. Doch Bilal reagiert nicht wie erwartet, sodass der Mann ihn verwirrt fragt: „Bist Du gar kein Türke?“ Bilal antwortet: „Ja, manchmal.“
Als Bilal 11 ist, fragt ihn jemand: „Du bist doch Türke, ne?“ Es ist natürlich eine rhetorische Frage. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Kompetenzen bündeln Der RIGD möchte Imamen in Deutschland mehr Gehör verschaffen. Von Yasin Alder
Kompetenzen bündeln
(iz). Noch unbemerkt von der Öffentlichkeit gibt es seit Jahren Versuche von Imamen und Gelehrten in Deutschland, für besseren Austausch und Kooperation, aber auch für eine Vermittlung der Stimme der Gelehrten zusammenzukommen - und zwar im arabischsprachigen Spektrum. Innerhalb der Strukturen der großen türkisch-muslimischen Verbände gibt es ähnliches - doch nur intern. Ein Beispiel für eine solches Gremium ist der Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland e.V. (RIGD), der 2002 in Frankfurt entstand und dort seinen Sitz hat. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Warum wollen Muslime einen bekennenden islamischen Religionsunterricht? Von Musa Bagrac
Plädoyer für eine Problemlösung (2)
(iz). Die verlorenen Jahre einzuholen und endlich als qualifizierte Islamlehrerin vor der Klasse zu stehen, wünscht sich auch die betroffene Studentin Sahinder Gelim. Damit spricht sie vielen muslimischen Eltern aus der Seele, die den Ausbau des Islamunterrichts an Schulen in NRW fordern. Dass der Bedarf am Islamunterricht sehr groß ist, erkennt man schon an den Teilnehmerquoten von über 85 Prozent, und das trotz oft vom Islam distanzierter und unzureichend ausgebildeter Lehrer. [ABO] mehr ...
25.05.2010 Kommentar: Mohammed Khallouk über die Zusammensetzung der zweiten Deutschen Islamkonferenz
Fern der Realität
(iz). Als eine Errungenschaft der großen Koalition gilt die vom damaligen Bundesinnenminister Schäuble ins Leben gerufene Islamkonferenz, die nun unter seinem Nachfolger fortgeführt wird. Von ihr sollte ein Signal an die in Deutschland lebenden Muslime ausgehen. Bei der Mehrheit der Muslime in Deutschland traf die Konferenz jedoch bislang auf wenig Interesse. Einen entscheidenden Schritt zur Gleichstellung ihrer Religion vermochten die wenigsten darin zu erkennen. [ABO] mehr ...
24.05.2010 Berlin im europäischen Vergleich: Studie über Muslime im Stadtteil Kreuzberg vorgestellt. Von Tasnim El-Naggar
Licht und Schatten
(iZ) Zum Abschluss der Studie „Muslime in Berlin“ wurden vor einigen Wochen im Berliner Haus der Kulturen der Welt die Ergebnisse der Studie vorgestellt und durch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Muslim ungleich Deutsch?“ abgerundet. Zunächst stellte die britische Projektleiterin Nazia Hussain das Gesamtprojekt vor, das elf Städte in der EU mit signifikantem muslimischen Bevölkerungsanteil untersucht hat. [ABO] mehr ...
24.05.2010 Das Übel des Takfirs wird insbesondere von Unwissenden praktiziert. Von Ali Haji Sayid Husseinov
Die Gefahren der Ignoranz
Vor wenigen Monaten wurde die Studie einer US-amerikanischen Universität [„Deadly Vanguards“] veröffentlicht, in der statistisch nachgewiesen wurde, dass die allermeisten Terroropfer vor allem Muslime selbst sind. Auch in Deutschland ist diese Unsitte leider verbreitet. So erreichen unsere Redaktion manchmal namenlose Emails, die zum Takfir (die Erklärung, dass andere Muslime wegen angeblich falschen Überzeugungen den Islam verlassen hätten) auffordern. [ABO] mehr ...
24.05.2010 "Muslime & Globalisierung" - Die arabische Welt benötigt riesige Summen, um die Lebensmittelversorgung zu sichern
Contra: Landnahmen keine Lösung
Nachdem die spekulativen Finanztechniken und internationale Börsen sich dauerhaft als riskant erwiesen haben, setzen internationale Anleger verstärkt auf Lebensmittel und Anbauflächen, um langfristig einträgliche Gewinne zu machen.
(Halalfocus.com). Die Länder der Arabischen Welt müssen bis 2030 mindestens 113 Milliarden US-Dollar investieren, um die Nachfrage nach Lebensmitteln für ihre wachsenden Bevölkerungen zu befriedigen, erklärte ein nahöstlicher Politiker. [ABO] mehr ...
24.05.2010 "Muslime & Globalisierung" - Rauchlose Feuerstellen helfen Dorfbewohnerinnen in Pakistan. Von Zofeen Ebrahim, Thatta
Pro: Erleichterung für Hausfrauen
(Terraviva). Die 40-jährige Analphabetin Sona Siddiqi hätte es sich niemals träumen lassen, dass sie zur gefragtesten Frau im pakistanischen Ramzan Kattar werden würde. Hier, im Gharo-Bezirk der Provinz Sind, 125 Kilometer entfernt vom südlichen Hafen Karachi, verdient sie ihren Lebensunterhalt mit dem Bau von Höfen aus Steingut für die Dorfbewohner.
Anders als die üblichen Öfen sind sie ein Geschenk des Himmels. Die kostengünstigen Herde mit zwei Feuerstellen helfen beim Sparen von wertvollem Feuerholz in einer Region, wo die meisten Bäume abgeholzt wurden. [ABO] mehr ...
24.05.2010 Nuklearstreit: Der USA gehen im Streit mit dem Iran die Optionen aus. Von Sulaiman Wilms
China spielt mit
(IZ/Al Jazeera). Befragt man die allgegenwärtigen Gastarbeiter in den reichen Staaten am Persischen Golf, so sorgen sie sich trotz der anhaltenden Finanzkrise nicht nur um ihre gefährdeten Arbeitsplätze. Neben der Angst um ihre hart erarbeiteten Einkünfte häufen sich bei ihnen Mutmaßungen über Vorbereitungen zu einem möglichen Waffengang zwischen den USA beziehungsweise Israels einerseits und dem Iran auf der anderen Seite. [ABO] mehr ...
24.05.2010 USA: In New York polarisiert ein neues Moscheebauvorhaben
Ein Bauplan provoziert
(TMO). Der ehrgeizige Plan, eine Moschee in der Nähe des Epizentrums des 11. September 2001 zu bauen, erzeugt Hoffnung und Angst - in einer Stadt, die sich immer noch vor Terror fürchtet. Am zukünftigen Ort ist noch nicht viel zu sehen, außer einem verlassenen Textilkaufhaus, zwei Blocks entfernt vom ehemaligen Welthandelszentrum.
Feisal Abdul Rauf - Imam und einer der Verantwortlichen des Projekts - erläuterte, dass das islamische Zentrum die eintönige Straße im unteren Manhattan verändern werde. Das gleiche gelte für die Meinung der US-Amerikaner von den Muslimen seit dem 11. [ABO] mehr ...
24.05.2010 Amnesty International lehnt Burkaverbot in Frankreich ab
Republikanische Werte?
(ai). Das geplante französische Verbot der Gesichtsverschleierung hat nicht nur Nachahmer in anderen westeuropäischen Staaten gefunden, sondern auch scharfe Kritik europäischer Staatsrechtler und von Menschenrechtsorganisationen auf sich gezogen.
Amnesty International forderte die Pariser Abgeordneten auf, den Gesetzesentwurf für ein vollkommenes Verbot der so genannten „Burka“ in der Öffentlichkeit zurückzuweisen, der dem Parlament am 15. Mai von der Regierung vorgelegt wurde. [ABO] mehr ...
24.05.2010 Ein Kommentar von Sulaiman Wilms
Am Ende nur noch Glaubensfragen?
(iz). Blicken wir in die Welt hinaus, sehen wir uns mit monumentalen Schicksalsfragen für die menschliche Gattung konfrontiert. Der angekündigte Klimawandel, Artensterben, die Zukunft unserer Ressourcen und das tektonische Finanzbeben; all dies stellt unsere Art - unabhängig unseres jeweiligen „Glaubens“ - vor gewaltige Herausforderungen. Ob wir diese insgesamt (auf)lösen können, bleibt offen.
Vis-à-vis der Probleme, die durch das technologische Projekt hervorgerufen wurden, sollte man meinen, dass es ein Segen wäre, wenn wir „Glauben“ oder „Religion“, hinter uns ließen. [ABO] mehr ...