Was machen wir am 'Id Al-Fitr?
(iz). Am Ende des Ramadans steht das ‘Id-Al-Fitr, das Fest des Fastenbrechens, vor der Tür. Es ist neben dem ‘Id Al-Adha, dem Opferfest, das zweite große Fest im Islam. mehr ...
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London: Mehr nationale Antworten?
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07.09.2010 London: Mehr nationale Antworten?

Institut: Finanzkrise verändert weltweite Sicherheitspolitik

(dpa) - Die Bereitschaft zur internationalen Zusammenarbeit in wichtigen globalen Sicherheitsfragen ist in vielen Ländern gesunken. Die Konzentration auf nationale und regionale ökonomische Lösungen nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise schlage sich in der Sicherheits- und geopolitischen Haltung vieler Regierungen nieder, heißt es im Jahresbericht des Internationalen Instituts für Sicherheitsstudien. Der Bericht wurde am Dienstag in London veröffentlicht.  mehr ...
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02.09.2010 Hintergrund: Bundesbank wird Abberufung Sarrazins beantragen

Das war ein Riesenunfug

Das Büßerhemd gehört für Thilo Sarrazin nicht unbedingt zur Dienstkleidung. Bei TV-Moderator Plasberg macht der umstrittene Bundesbanker am Mittwochabend eine Ausnahme und räumt zum ersten Mal Fehler ein. Der Zeitpunkt scheint gut gewählt. Doch es hilft nichts.

Berlin (dpa) - So selbstbewusst Thilo Sarrazin in diesen Tagen auch auftrat, die Nerven waren zuletzt dünn geworden.  mehr ...
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01.09.2010 Peking: Aufstieg Chinas verschärft Kampf um Bodenschätze

Raubzug?

Chinas Hunger nach Bodenschätzen ist kaum zu stillen. Weltweit sichert sich das Riesenreich neue Rohstoffquellen. Ist der hungrige Drache auf Raubzug? Nein, sagen die Chinesen. Schließlich täten sie nur, was die reichen Industrieländer früher auch gemacht hätten.

(dpa) - Mit Chinas Aufstieg zur zweitgrößten Wirtschaftsnation wächst der Hunger des Milliardenreichs nach Bodenschätzen. Der China-Faktor spielt auf allen Rohstoffmärkten eine zunehmende Rolle.  mehr ...
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01.09.2010 EU: Keine fünf Milliarden - Gespräche mit Libyen

"Limes"

(dpa) - Die EU ist zu Gesprächen mit Libyen über die Verhinderung illegaler Einwanderung nach Europa bereit. Sie lehnt aber die von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi in Rom geforderte Summe von fünf Milliarden Euro jährlich aus Europa als zu hoch ab. «Wir sehen, dass es viele Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Libyen in allen mit der Migration verbundenen Fragen gibt», sagte ein Sprecher der Kommission am Mittwoch in Brüssel.  mehr ...
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31.08.2010 Paris: Fastfoodkette weitet Halal-Angebot aus

Der Kritik getrotzt

Paris (KNA) Die Schnellrestaurantkette "Quick" will ab Mittwoch in 22 ihrer Niederlassungen nur noch nach islamischen Speisevorschriften zubereitete Burger servieren. Die meisten der Restaurants seien im Großraum Paris angesiedelt, zitierte die Tageszeitung "Le Monde" am Dienstag auf ihrer Internetseite "Quick"-Generaldirektor Jacques-Edouard Charret. Damit würden sechs Prozent des "Quick"-Angebots als "halal" zertifiziert.

Die Burger-Kette hatte seit Ende vergangenen Jahres in acht Restaurants das "halal"-Angebot getestet und damit nach eigenen Angaben Umsatzzuwächse erzielt.  mehr ...

30.08.2010 In Malaysia wird ein weiteres Kapitel der Finanzgeschichte geschrieben. Von Abu Bakr Rieger

Ein Land und sein Maß

(iz). Es erinnert ein bisschen an die alten Asterix Hefte... ganz Gallien ist besetzt, aber ein kleines Dorf leistet noch Widerstand. So oder so ähnlich fühlt sich wohl in diesen Tagen die politische Lage für das kleine malaysische Bundesland Kelantan an. Seit einigen Wochen sorgt die mutige Währungspolitik der dortigen Regierung für einiges Aufsehen.

Der mutmaßliche Siegeszug des Kapitalismus in Asien könnte in Malaysia tatsächlich empfindlich gestört werden.  mehr ...

27.08.2010 Zeitung: CIA-Gelder für Regierungsbeamte in Kabul

"Herrschaft des Geldes"

(dpa) - Der US-Geheimdienst CIA führt einem Zeitungsbericht zufolge zahlreiche Mitglieder der Regierung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai auf einer geheimen Gehaltsliste. Die Zahlungen würden als notwendig erachtet, weil Karsai «nicht alles erzählt» und oft auch nicht zu wissen scheine, was in seiner Regierung vorgehe, zitiert die «Washington Post» am Freitag einen ehemaligen CIA-Mitarbeiter. Die Geheimdienst-Gelder flössen an eine «bedeutsame Zahl» von Regierungsbeamten in Kabul. Ziel sei es, ein dichtes Netz an Zuträgern im Präsidentenpalast zu unterhalten.  mehr ...

27.08.2010 Hintergrund: Energiekonzerne in undurchsichtigem Ablaßhandel

"Ein Beitrag kann sehr vieles sein"

Die Atombranche will keine Abgabe neben der Brennelementesteuer. Freiwillige Investitionen dagegen schon. Doch die sind von den Energiekonzernen ohnehin schon zugesagt worden - vor vier Jahren.

(dpa) - «Hirn einschalten - AKWs abschalten», steht am Freitag auf einem Transparent in Heidenheim, einer Station der sogenannten Energie-Reise der Kanzlerin Angela Merkel. Zumindest den ersten Teil der Forderung der Atomkraftgegner dürfte sich Schwarz-Gelb zu Herzen nehmen, wenn sich Umwelt- und Wirtschaftsministerium an diesem Wochenende über ein Gutachten zur Zukunft der Kernenergie beugen.  mehr ...

26.08.2010 Buch: Thorsten Polleit über ein liberales Geldwesen ohne Zwänge. Von Abu Bakr Rieger

Wo sind die neuen Werte?

(iz). Ich traue überhaupt keiner Papierwährung“ - so lautet das trockene Urteil eines Investmentprofis, der gleichzeitig einmal kein Lobbyist der Finanzindustrie ist. „Die nächste Krise kommt“, da ist sich Marc Faber im Interview mit dem Handelsblatt sicher und verweist auf die absehbare Rolle der Notenbanken.  mehr ...

26.08.2010 "Muslime & Globalisierung" - Contra: Nach den verheerenden Überflutungen in Pakistan bekommt die Klimadebatte neuen Auftrieb. Von Zofeen Ebrahim, Karachi

Folgen des Wachstums

Klimaexperten sind sich uneinig, ob die pakistanische Flutkatastrophe ihre Ursache im Klimawandel hat oder nicht. Klar ist, dass es in den letzten Jahren zu immer extremeren Wetter­er­eig­nissen mit fatalen Folgen ­gekom­men ist.

(IPS). Nachdem sich Pakistan in der Gewalt der größten Flutkatastrophe seit 80 Jahren befindet, debattieren Umweltexperten, ob diese in Verbindung mit dem Klimawandel steht. Mehrere Wochen nachdem am 12. Juli unüblich schwere Regenfälle begannen, betrifft die pakistanische Flutkatastrophe zum jetzigen Zeitpunkt 14 Millionen Menschen. 1.600 kamen ums Leben.  mehr ...

25.08.2010 Frankfurt: Attac fordert die Zerschlagung von Großbanken

Bankenabgabe weitgehend wirkungslose Symbolpolitik

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die am heutigen Mittwoch vom Kabinett beschlossene Bankenabgabe als weitgehend wirkungslose Symbolpolitik kritisiert. Notwendig sei die Einführung einer internationalen Finanztransaktionssteuer, die Zerschlagung von Großbanken sowie eine Beteiligung der Finanzmarkt-Profiteure an den Krisenkosten.

"Die Bankenabgabe taugt weder als Insolvenzversicherung, noch wird sie am Verhalten der Banken etwas ändern", sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.  mehr ...

24.08.2010 Stuttgart: Rüstungsfirma aus BW liefert in Krisenregion

Gewehre an den Golf

(gfpc) Die Waffenschmiede Heckler und Koch gestattet Saudi-Arabien die Lizenzproduktion deutscher Sturmgewehre vom Typ G36. Dies berichtet der Inhaber des Traditionsunternehmens aus dem süddeutschen Oberndorf. Demnach liefert Heckler und Koch dem saudischen Regime eine komplette Fabrik, mit der Riad die Standardwaffe der Bundeswehr in eigener Regie produzieren kann. Die Lizenzerteilung reiht sich ein in die Bemühungen Berlins, Saudi-Arabien systematisch aufzurüsten, um am Persischen Golf eine militärische Gegenmacht gegen den erstarkenden Iran aufzubauen.  mehr ...

24.08.2010 Wiesbaden: Staatshaushalt tiefer ins Minus gerutscht

Unglaubliche Zinsbelastung

(dpa) Infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der deutsche Staatshaushalt im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gestürzt. Wegen sinkender Steuereinnahmen und gestiegener Ausgaben belief sich das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern und Gemeinden auf rund 42,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Es war damit mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum, als der Haushalt ein Defizit von 18,7 Milliarden Euro auswies.  mehr ...

23.08.2010 Berlin: IZ wird Teilnehmer eines regionalen Wirtschaftskreislaufs

IZ akzeptiert "Rheingolder"

(iz). Seit Jahren beteiligt sich die Islamische Zeitung schon an der Debatte um mögliche Währungsalternativen und eine andere, alternative Ökonomie. Zunächst wurden diese Thesen belächelt, heute aber sind diese Themen längst im Mainstream angekommen. Die IZ beteiligt sich aktiv am Dialog mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen über die Lehren aus der aktuellen Finanzkrise.

Aus Sicht der IZ sind regionale Alternativwährungen im Zusammenspiel mit Gold und Silber notwendige neue Lö­sungs­ansätze.  mehr ...

21.08.2010 Geschichte des islamischen Stiftungswesens weist neue Wege für aktuelle Herausforderungen. Von Malik Özkan

Der Reichtum der Muslime

(iz). In einem von Muhammad ibn Abdallah ibn Hasan überlieferten Hadith des Gesandten Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, heißt es: „Der Gesandte Allahs gab den Muslimen ihren Markt als Sadaqa.“ Dies war einerseits wichtig für die Muslime insofern, dass darin beleuchtet wird, dass der Markt für alle Muslime frei und offen im Gebrauch ist. Aber es ist auch aus einem anderem Grund von Bedeutung. Dadurch wurde ein Präzedenzfall und eine Sunna etabliert, wonach ein Waqf (Pl. Auqaf) für andere als für rein religiöse Zwecke gestiftet werden kann.  mehr ...

19.08.2010 Halal-Business: Wächst eine neue Gruppe muslimischer Konsumenten? Von Jo Roberts

Hofffen auf die Jungen

(iz) Muslimische Verbraucher sind eine wachsende, einflussreiche und sehr treue Kundengruppe, die sie zu einem gefragten Markt für Mainstream-Marken machen kann. Um sie zu erreichen, braucht es mehr als das Angebot islam-konformer Produkte. Für Erfolge auf diesem Sektor ist ein Verständnis der Werte dieser Gemeinschaft notwendig. Nur so kann man hier eine Marke aufbauen.

Insbesondere die jüngeren Verbraucher dieses Segments sind einflussreich, weil sie über beträchtliche Kaufkraft verfügen und besser vernetzt sind als ihre älteren oder vielleicht traditionelleren Vorläufer.  mehr ...

17.08.2010 Istanbul: Die Türkei entdeckt die Windkraft

"Flügel"

(dpa) Der türkische Windkraft-Techniker Mustafa Celik strahlt. An der Küste des Marmara-Meeres bläst eine steife Brise aus Nordwest den 20 Windturbinen, die er von seinem Schaltpult aus kontrolliert, kräftig Wind in die Flügel. «Die Windgeschwindigkeit beträgt fast 13 Meter pro Sekunde. Das macht knapp 30 Megawatt. Wir liefern volle Leistung», sagt er. Mit einem pulsierenden «Wusch, Wusch, Wusch» schneiden die Flügel auf den Hügeln nahe der Stadt Bandirma durch die Luft. Die von dem amerikanischen Konzern General Electric gebaute Anlage wird von insgesamt 14 Technikern und Arbeitern betreut.  mehr ...

15.08.2010 "New York Times": Obama weitet «Schattenkriege» in Asien und Afrika aus

Krieg ist ansteckend

Washington (dpa). US-Präsident Barack Obama hat einem Zeitungsbericht zufolge von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt «Schattenkriege» gegen Terroristen in Asien und Afrika deutlich verstärkt. «Was als verdeckter Krieg unter der Bush-Regierung begann, ist unter Präsident Obama ausgeweitet worden», schreibt die «New York Times» am Samstag online. Praktisch keiner der «neuen, aggressiven Schritte» der US-Regierung seien öffentlich geworden.  mehr ...

15.08.2010 Malaysia: Regierung von Kelantan bestreitet, dass Dinar legales Zahlungsmittel wird

"Alle Transaktionen"

(Bernama). Die Regierung des malaysischen Bundesstaates Kelantan bestritt am letzten Freitag, dass der dortige Goldinar und Silberdirham zu einer zweiten Währung dieses malaysischen Teilstaates werden soll. Datuk Husam Musa, Vorsitzender des staatlichen Planungskomitees für Wirtschaft, Finanzen und Wohlfahrt, erklärte, dass diese Währung als Alternative im System des Tauschhandels fungieren sollte.

"Verschiedene Berichte, wonach der Dinar zum zweiten Zahlungsmittel Kelantans werden soll, sind inkorrekt und haben Verwirrung gestiftet.  mehr ...

12.08.2010 Ramadan nimmt immer breiteren Platz in Frankreich ein. Von Ulrike Koltermann

Fastenmonat wird zum "Verkaufsschlager"

Bücher über Ramadan-Küche und viele Produkte im Supermarkt-Regal, die zum Islam passen: In Frankreich fasten heute im Ramadan mehr Menschen als früher. Auf die Frage, warum das so ist, gibt es unterschiedliche Erklärungen.

Paris (dpa) - Für fromme Muslime wird es in diesem Jahr noch ein bisschen schwerer: Der Fastenmonat Ramadan fällt mitten in den Hochsommer. In Frankreich, wo innerhalb Westeuropas die größte muslimische Gemeinde lebt, stellen sich viele Muslime darauf ein, früher mit der Arbeit zu beginnen.  mehr ...

11.08.2010 Debatte: Eine kritische Antwort an den ZMD. Von Omar Abo-Namous

Ramadan und Fußballspieler

(iz) Nun ist es schon wieder eine Weile her, dass der ZMD eine Pressemitteilung herausgab, in der er professionelle Fußballspieler von der Verpflichtung zum Fasten im Monat Ramadan ausnahm, damit sie ihrem Beruf nachgehen können. Dies ist insofern nicht geringfügig, da das Fasten des Monats Ramadan zu den fünf Säulen des Islams gehört und somit eine der wichtigsten muslimischen Handlungen darstellt.  mehr ...

06.08.2010 In eigener Sache: IZ-Buchshop und Medienbüro eröffnet

Die IZ in Köln treffen

(iz) Seit Anfang August bietet die IZ die Möglichkeit zu einer wöchentlichen Begegnung an. Jeden Freitag von 12.00 bis 18.00 Uhr sind wir im IZ-Medienbüro und Buchshop persönlich zu treffen. Hier finden sich auch Bücher aus dem Bestand unseres Buchversands sowie aktuelle und ältere Ausgaben der IZ. Das Büro befindet sich auf dem Gelände des Bosnisch-Islamischen Kulturvereins, Vogelsanger Str. 210, in Köln-Ehrenfeld. Die IZ bietet damit allen Interessierten im Raum Köln und NRW die Gelegenheit, persönlichen Kontakt zur IZ aufzunehmen und ins Gespräch zu kommen.  mehr ...

05.08.2010 München: "Weizen macht Sie reich" - Spekulanten treiben Agrarpreise

"Globales Spiel"

(dpa). Die rasant steigenden Preise für Agrar-Rohstoffe wie Weizen, Mais und Kakao locken weltweit Spekulanten aus der Reserve. Je geringer die Ernte in den großen Anbaugebieten ausfällt, desto erfolgreicher schüren sie Sorgen vor einer Verknappung der Lebensmittel und versprechen Anlegern hohe Renditen. Das am Donnerstag von Russland verhängte Exportverbot für Getreide wird die Lage nach Einschätzung von Experten noch deutlich verschärfen. «Momentan wird der Markt von der Angst bestimmt», sagte der Agrar- Analyst der Commerzbank, Eugen Weinberg, der Nachrichtenagentur dpa.  mehr ...

08.07.2010 Hintergrund: Zur Entdeckung massiver Rohstoffvorkommen. Von Sulaiman Wilms

Armes, reiches Afghanistan

Beinahe drei Jahrzehnte nach dem politisch motivierten Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien um das öde Archipel der Falklandinseln wurde bekannt, dass dort umfangreiche Ressourcen an Erdöl und Erdgas lagern sollen. Dies verleiht dem Konflikt eine nachträgliche und schmerzhafte Ironie. Nun machte eine vergleichbare Nachricht in internationalen Medien die Runde. Es sollen, so US-Geologen und das Pentagon, im afghanischen Boden massive, vielfältige Rohstoffvorkommen lagern. Das kriegszerrissene Land ist laut dem Internationalen Währungsfonds eine der ärmesten Nationen der Welt.  mehr ...

26.06.2010 Islamabad: Umweltfreundliche Nutzung von Müll in der Stromerzeugung. Von Amna Nasir Jamal, Lahore

Energie aus Abfall

(IZ). Pakistan leidet wegen seines steigenden Energiemangels unter umfangreichen Stromausfällen. Dies beeinträchtigt viele Einrichtungen des alltäglichen Lebens. Insgesamt forderte dies einen sozialen und wirtschaftlichen Preis, wenn der Fluss produktiver Ressourcen gedrosselt wird.

Das Land verfügt über eine Gesamtkapazität von 19.450 Megawatt in der Stromerzeugung. Diese speist sich aus drei Quellen: Wasserkraft (33 Prozent), Verbrennungskraftwerke (65 Prozent) und Atomenergie (2 Prozent).  mehr ...

12.04.2010 Dubai: Deutsche Bank gründet Joint Venture in Riad

"Gemäß den Vorschriften"

(dpa) - Die Deutsche Bank hat in Saudi-Arabien mit lokalen Partnern ein Gemeinschafts-Unternehmen gegründet, das Immobilienkredite gemäß den Vorschriften des islamischem Rechts («Scharia») vergibt. Wie das Unternehmen am Montag in Dubai mitteilte, ist die Deutsche Bank AG an dem Joint Venture mit 40 Prozent beteiligt. Die restlichen 60 Prozent gehören einer Gruppe von Investoren aus Saudi-Arabien unter Führung von Fahad Abdullah Al- Radschi. Zunächst werde sich das Unternehmen, das seinen Sitz in der Hauptstadt Riad hat, auf die Kreditvergabe in Saudi-Arabien beschränken.  mehr ...

25.03.2010 In eigener Sache: Erweiterte 2. Auflage des IZ Spezials zur Finanzkrise im Buchshop erhältlich

"Ökonomie - das eigentliche Thema"

(iz). Es gibt seit Entstehen der Islamischen Zeitung in den 90er Jahren einige Kontinuitäten und natürlich auch regelmäßig wiederkehrende Themen. So ist seit dieser Zeit beispielsweise die strikt ablehnende Haltung der IZ gegenüber Terrorismus und Selbstmordattentaten bekannt. In all diesen Jahren beschäftigte sich die Redaktion immer wieder mit dem Wesen von Ideologien oder analysierte die schwierige Allianz des Modernismus mit dem Islam.  mehr ...

23.03.2010 Karlsruhe: Anleger gehen nach Aktienkauf in Moschee leer aus

"Betrug"

(dpa). Tausende Anleger bleiben nach Aktiengeschäften in Moscheen in Deutschland voraussichtlich auf ihren Verlusten sitzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am Dienstag in einem Pilotverfahren die Klage eines Geschädigten abgewiesen, der Schadenersatz von dem türkischen Unternehmen verlangte. Der Türke hatte 1999 auf Empfehlung eines Vermittlers 40.500 D-Mark in bar in das Unternehmen investiert. Ein Jahr später erhielt er - ebenfalls in bar - eine Gewinnausschüttung von etwa 5000 Mark. Danach floss kein Geld mehr.  mehr ...

10.03.2010 Brüssel: Europäische Vereinigung von Halal-Zertifizierern gegründet

Schritt in Richtung mehr Zusammenarbeit

(iz) Zehn europäische Halal-Zertifizierungsorganisationen haben sich zur “European Association of Halal Certifiers” (AHC-EUROPE) zusammengeschlossen, so eine Pressemitteilung des AHC. Die neue Vereinigung sieht sich als “islamische, unabhängige, nicht profitorientierte und Nichtregierungsorganisation” mit der Absicht, die Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedsorganisationen zu fördern und gemeinsame Aktivitäten zu erleichtern. Die Mitgliedsorganisationen kommen aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Bosnien-Herzegowina und der Türkei.  mehr ...

19.02.2010 Die Geldfrage entscheidet über unser Verständnis von Freiheit und Moral. Von Abu Bakr Rieger

"Experiment Papiergeld?"

(iz) Noch vor einigen Jahren wurde die Forderung nach Gold und Silber als Basis unserer Währungssysteme bestenfalls als "rückwärtsgewandte Romantik" abgestempelt. Das moderne Währungssystem und seine Tempelberge aus virtuellem Papiergeld wurden als Bedingung für den "Fortschritt" und eine neue Welt mit Wohlstand für alle verklärt. Kaum jemand fiel vor der Finanzkrise auf, dass wir freie BürgerInnen eigentlich alles wählen können, außer dem Geld, das wir täglich benutzen.  mehr ...

01.02.2010 Finanzkrise und die Umwelt. Eine aus dem Islam heraus formulierte Perspektive. Von Fazlun Khalid, Birmingham

Das Kopenhagen-Syndrom

(IFEES). Es ist noch nicht wirklich in das menschliche Bewusstsein eingetreten, dass, wenn der Planet Erde leidet, auch wir leiden und dass wir nirgendwo anders hingehen können. Wir sind Teil einer zusammenhängenden Erde und wenn wir die natürliche Welt in eine auszubeutende Ressource verändern, dann wendet sich dies gegen uns. Wie sonst könnte man die Folgen des Klimawandels erklären?

Ja, die menschliche Spezies ist einmalig. Wir haben die Fähigkeit, die uns umgebende Welt zu beobachten, zu beschreiben, was wir sehen, es quantitativ zu erfassen und dann Nutzen davon zu ziehen.  mehr ...

27.01.2010 Hintergrund: Wirtschaftliche Aspekte der militärischen Interventionen

Panzergeschäfte

(gfpc) Die Düsseldorfer Rüstungsschmiede Rheinmetall nutzt die weltweite Zunahme von Kriegen zu ehrgeizigen Expansionsplänen. Wie der Konzern mitteilt, der auch eine nichtmilitärische Automobilzuliefersparte umfasst, will er seinen Rüstungsumsatz um mehr als 60 Prozent steigern - von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2008 auf drei Milliarden Euro 2013. Grundlage der Wachstumspläne ist unter anderem der Krieg in Afghanistan, der das Geschäft mit gepanzerten Fahrzeugen rapide in die Höhe treibt.  mehr ...

27.01.2010 "Muslime und Globalisierung" - Sind Alternativen auf dem Bankensektor möglich? Von Malik Özkan

Globalen Trend verpasst?

(iz/Agenturen). Angesichts der Diskrepanz zwischen Eröffnung des nun größten Hochhauses der Welt und der anhaltenden Negativmeldungen der Finanzwelt am Persischen Golf wird auch die seit Jahren unter Muslimen hoch gehandelte Option des „Islamic Banking“ in Frage gestellt. Die „Welt“ - die künstliche Inselgruppe vor der Küste Dubais - wurde auch durch die Ausgabe von Anteilen im Rahmen des „islamischen ­Fi­nanzwesens“, der Sukuk, ermöglicht.

Sukuks unterschieden sich von traditionellen Anteilen darin, dass sie keine Zinsen abwerfen.  [ABO] mehr ...

18.01.2010 Zukunftsmärkte: Ein Ausblick auf den europäischen Halal-Markt. Von Abdulhamid Evans

Positive Aussichten

(iz). Es gibt eine nützliche Funktion bei Google. Hier lässt sich das Interesse an jedem bestimmten Thema über einen gewissen Zeitraum anhand seiner Suchfrequenz ablesen. Bei den Goole-Suchen hat sich das weltweite Interesse am Thema „Halal“ in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Dies unterfüttert den Anspruch, dass der globale Halal-Markt wächst. Aus einer Statistik wird erkennbar, dass sein Anstieg der letzten 18 Monate dramatischer war als in den vorherigen vier Jahren. Dies legt den Schluss nahe, dass trotz der allgemeinen Abkühlung auf anderen Sektoren der Halal-Markt anzieht.  mehr ...

04.09.2009 Handel im Islam: Aktuelle Krise eröffnet neue Möglichkeit für das Konzept der freien Märkte. Von Yasin Alder, Bonn

Alles andere als nostalgisch

(iz). Angesichts der anhaltenden Finanzkrise sind alternative ökonomische Modelle, die sich an klassischen, nachhaltigen Konzepten, wie sie über Jahrhunderte funktioniert haben, orientieren, wieder aktueller geworden und finden zunehmend Interesse und Beachtung, die sie in den zurückliegenden Jahrzehnten vorherrschenden Stimmung scheinbar endlosen Wachstums und des „Weiter so!” kaum bekommen haben. Ein Beispiel dafür ist der klassische Marktplatz in Kontrast zum modernen Supermarkt oder der Mall.  mehr ...

11.08.2009 Global wächst der Wunsch nach freiem Geld. Von Sulaiman Wilms

Ende der Bevormundung?

(iz). Die globalen Krisensymptone scheinen bekannt. Vom Kampf um die Dominanz umstrittener Großräume und die angeschlossenen Energiekorridore über die anarchische Privatisierung der Gewalt bis zur eklatanten Krise der jetzigen Finanzordnung - all dies ist oft beschworen worden. Jenseits dessen erscheinen - nun häufiger debattierte - Alternativmodelle auf einer anderen Ebene. Im deren Kern steht die - unterschiedliche konzipierte - Forderung nach einer Freiheit des Geldes.  mehr ...

30.06.2009 Halal-Business: Halal-Produktion in der Türkei: Erste Gehversuche auf neuen Märkten. Von Hava Ergin

Die Konsumenten erziehen

(Zaman). Dem globalen Trend zur Zerti­fizierung von Halal-Produkten folgend, wurde in der Türkei mit der GIMDES die erste einrichtung gegründet, um Halal-Zertifikate für Lebensmittel auszustellen, die ins Ausland exportiert werden sollen. Mehrere Länder haben in den letzten Jahren die wachsende Bedeutung des Halal-­Segments auf den globalen Märkten ­erkannt. Südafrika, Neuseeland, Malaysia, Indonesien, China, Singapur und Thailand haben bereits Halal-Standards umgesetzt. Diese Staaten haben darüber hinaus auch des Potenzial jener Produkte erkannt, die zertifiziert wurden.  mehr ...

15.06.2009 Kommentar: In der FAZ wird die Privatisierung des Geldes gefordert. Endlich. Von Abu Bakr Rieger

Gutes oder schlechtes Geld?

(iz) In einem Land, in dem es soviel Geld gibt, ist es eigentlich ein naheliegendes Thema, das Wesen des Geldes zu diskutieren. Aber für viele Jahre war dieses Schlüsselthema modernen Wirtschaftens entweder ein Tabu oder bestenfalls eine wenig beachtete obskure Randdisiziplin in den Wirtschaftswissenschaften. In diesen Tagen ändert sich die Interessenlage dramatisch. Praktisch jeder Bürger realisiert das eigentliche Grundphänomen und Grundproblem des modernen Wirtschaftens; wir handeln und bezahlen mit leicht reproduzierbarem Papiergeld.  mehr ...
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Michael Spreng, 01.09.2010, sprengsatz.de
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