Islam in Deutschland: Wer hat die Organisationshoheit?
(iz). Die Debatte um die "Muslime in Deutschland" ist - wie Daniel Bax in der taz heute zu Recht feststellt - vor allem eine Debatte um die Deutungshoheit. mehr ...
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Dienstag, 9. Februar 2010

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Wirtschaft und Recht
New York: Ban bleibt Antwort zu Gaza-Kriegsverbrechen schuldig
"Schweigen" mehr
Kultur
In eigener Sache: IZ im ganzen Bundesgebiet erhältlich. Neue IZ im Handel !
IZ wieder am Kiosk mehr
Bildung
Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Safia Bouchari, Mainz
Wie die Ehe schützen? mehr
Berlin
Hintergrund: DIW-Studie frägt nach den Profiteuren
„Die Terroristen kommen ans Ziel“ mehr
Interview
Fortschritt: Nach jahrelangem Vorlauf kann in Bonn nun gebaut werden
Grünes Licht für neue Moschee mehr
 
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08.02.2010 Hintergrund: Die Islamdebatte und ihre praktischen Folgen

Studie: Bewerber mit türkischen Namen benachteiligt

(dpa) Bewerber mit türkischen Namen werden einer Studie zufolge auf dem deutschen Arbeitsmarkt benachteiligt. Das ist das Ergebnis einer am Montag vorgestellten Untersuchung, die beim Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn erschienen ist. Forscher der Universität Konstanz hatten rund 1000 Bewerbungen auf Praktikumsstellen für Wirtschaftsstudenten verschickt und ihnen per Zufall einen Namen eindeutig deutscher oder türkischer Herkunft zugeordnet. Ergebnis: Die Bewerber mit türkischen Namen erhielten 14 Prozent weniger positive Antworten.  mehr ...
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08.02.2010 Münster: Islam-Lehrstuhl in Münster soll an Libanesen gehen. Andere Bewerber bleiben unbekannt

"Platz Eins"

(dpa) Die an der Universität Münster neu eingerichtete Professur für islamische Religionspädagogik soll der Wissenschaftler Mouhanad Khorchide erhalten. Der aus dem Libanon stammende Khorchide sei von der Universität auf Platz eins der Bewerberliste gesetzt worden, sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums in Düsseldorf am Montag und bestätigte Medienberichte. In Münster werden islamische Religionslehrer für staatliche Schulen ausgebildet - es ist einer der bisher wenigen Ansätze für die vom Wissenschaftsrat jüngst geforderte stärkere Islam-Lehrerausbildung.  mehr ...
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07.02.2010 Eine Analyse über die eigentlichen Lehren aus einer Systemkrise. von Dr. Mahathir Mohamad

Die Währungskrise: Vergangenheit und Gegenwart

(chedet.co.cc). Es ist weit mehr als zehn Jahre her, dass die Währungskrise in Malaysia eingeschlagen hat. Viel wurde über sie geschrieben und über die Kontrollen, die von der malaysischen Regierung in Kraft gesetzt wurden, um eine Entwertung des Ringgit [Malaysias Landeswährung] aufzuhalten. Einige der Artikel versuchten eine Verteidigung der malaysischen Regierung, aber meistens wurde die Verantwortung für die Krise einem angeblichen Scheitern des finanziellen und wirtschaftlichen Managements des Landes zugeschrieben.  mehr ...
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06.02.2010 München: Türkei will neue Vision für Nahen Osten

"Image nicht verdient"

(dpa) Die Türkei fordert eine neue Vision und einen umfassenden Sicherheitsplan für den Nahen Osten. Die Region brauche ständigen politischen Dialog nach dem Vorbild der Europäischen Union, einen neuen Rahmen für die Anerkennung der Grenzen zwischen Israelis und Palästinensern, Sicherheitsgarantien für deren Staaten sowie eine atomwaffenfreie Zone vom Iran bis Israel. Das sagte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Der Nahe Osten gelte als Quelle für Risiken und Instabilität. «Dieses Image hat er nicht verdient.  mehr ...
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06.02.2010 Münster: Besetzung des Lehrstuhles an der UNI Münster wird mit Spannung erwartet. Aussichtsreicher Kandidat äußert sich auf islam.de. Von Khalil Breuer

Allgemeine Akzeptanz?

(iz) Die Imame in Deutschland haben nicht nur einen schweren Job, sie stehen auch enorm unter Druck. Die Gelehrten werden nicht nur häufig durch politische Verbandsstrukturen bevormundet, sie sind oft genug auch wirtschaftlich in einer schwierigen Lage. Eigentlich keine gute Ausgangsposition für eine wirklich "freie" islamische Lehre und für die freie Rede bei den Freitagsgebeten. Auch die Anforderungen an die Imame wächst stetig.  mehr ...
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06.02.2010 München: "Keine regionale Angelegenheit"

Westerwelle: Iran muss zivile Atomnutzung beweisen

(dpa) Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Iran erneut aufgefordert, Beweise für seine Absicht der friedlichen Nutzung der Atomenergie zu liefern. Am zweiten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Westerwelle, die Weltgemeinschaft könne eine atomare Bewaffnung des Iran nicht akzeptieren. «Sie würde zu einer Destabilisierung der ganzen Region führen.» Ferner würden die internationalen Vereinbarungen über die Nichtverbreitung von atomaren Waffen «fatal geschwächt». Der Iran steht im Verdacht, nach der Atombombe zu streben.  mehr ...
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06.02.2010 In eigener Sache: Erweiterte 2. Auflage des IZ Spezials zur Finanzkrise im Buchshop erhältlich

"Kontinuität"

(iz). Es gibt seit Entstehen der Islamischen Zeitung in den 90er Jahren einige Kontinuitäten und natürlich auch regelmäßig wiederkehrende Themen. So ist seit dieser Zeit beispielsweise die strikt ablehnende Haltung der IZ gegenüber Terrorismus und Selbstmordattentaten bekannt. In all diesen Jahren beschäftigte sich die Redaktion immer wieder mit dem Wesen von Ideologien oder analysierte die schwierige Allianz des Modernismus mit dem Islam.  mehr ...
Kultur

06.02.2010 In eigener Sache: IZ im ganzen Bundesgebiet erhältlich. Neue IZ im Handel !

IZ wieder am Kiosk

(iz). Nachdem die Islamische Zeitung zwischenzeitlich nicht mehr an Kiosken und im Zeitschriftenhandel erhältlich war, ist sie nun bis auf weiteres wieder an ausgewählten Verkaufsorten erhältlich. Bitte beachten Sie die auch die Liste und die Ortsbeschreibungen auf "Google Maps" (siehe unten). Die Zahl der Verkaufsstellen wird gegebenenfalls künftig noch erhöht werden. Außerdem suchen wir auch nach wie vor Zwischenhändler, VerkäuferInnen und weitere Kioske (Diskussionen und Vorschläge auch auf unserer "Facebook"-Seite).  mehr ...
Berlin

05.02.2010 Hintergrund: DIW-Studie frägt nach den Profiteuren

„Die Terroristen kommen ans Ziel“

(diw) Anti-Terror-Maßnahmen und Freiheitsrechte – meist geht das eine zu Lasten des anderen. Jetzt haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) empirisch nachgewiesen, was politische Beobachter seit langem vermuten: Die Bereitschaft, Freiheitsrechte mit dem Ziel verschärfter Sicherheitsmaßnahmen einzuschränken, steigt nach einem Anschlag oder vereitelten Anschlag phasenweise deutlich an. Zu diesem Ergebnis kommen Cathérine Müller und Carlos Bozzoli vom DIW Berlin.  mehr ...
Wirtschaft und Recht

05.02.2010 New York: Ban bleibt Antwort zu Gaza-Kriegsverbrechen schuldig

"Schweigen"

(dpa) Schweigen zum Gaza-Krieg: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat sich außerstande erklärt, einen Bericht über die Aufklärung möglicher Kriegsverbrechen im Gazakrieg Anfang 2009 abzugeben. Mit dem Hinweis darauf, dass Israel und die Palästinenser ihre Untersuchungen erst begonnen hätten, beziehungsweise sie noch nicht abgeschlossen seien, lehnte Ban die von der UN-Vollversammlung geforderte Stellungnahme ab.

Bans Sprecher Martin Nesirky sagte Journalisten am Freitag dazu: «Es ist klar, dass die Nachforschungen beider Seiten noch andauern.  mehr ...
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05.02.2010 Donaueschingen: Posse um einen Namen beim Zahnarzt

"Cihad"

(dpa) Wirbel um einen Jungen namens «Cihad»: Eine Ärztin im südbadischen Donaueschingen hat dem 16-Jährigen wegen seines Namens die Behandlung verweigert. «Cihad» (arabisch: «Dschihad») wird im Deutschen oft als «Heiliger Krieg» übersetzt. Den Namen empfinde sie als Kriegserklärung an alle Nicht-Islamisten, sagte die Kieferorthopädin dem «Schwarzwälder Boten» (Freitag). Die Familie des Jungen ist nun sauer und erwägt eine Anzeige. Auch die Zahnärzteschaft prüft mögliche Verstöße gegen das Vertrags- und Berufsrecht.  mehr ...
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05.02.2010 Islamische Lebenspraxis: Der beste Wochentag. Von Schaikh Habib Bewley

Die Sunnan des Freitagsgebets

(iz) Der Freitag ist ein Tag, den der Prophet als besten aller Wochentage bezeichnete. Abu Lubaba überlieferte, wie der Prophet sagte: „Der Tag des Dschumu’as ist der Meister der Tage und der größte von ihnen im Angesicht Allahs, denn bei Ihm ist er größer als der Tag des ‘Id Al-Fitr und der Tag des ‘Id Al-Adha.“ Dschumu’a selbst wurde in einem Hadith, das von Ibn ‘Abbas überliefert wurde, als ein ‘Id (Feiertag) bezeichnet, an dem Glückseligkeit auf die Muminun herabgesandt wird. Es gibt viele Geheimnisse und Belohnungen, die Allah für Seine Diener an ihm bestimmt hat.  [ABO] mehr ...
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04.02.2010 UN-Experte: Not in Pakistan gibt Taliban Auftrieb

Wachsendes Elend

(dpa) Das wachsende Elend der Flüchtlinge in Pakistan verschafft den Taliban nach Ansicht der Vereinten Nationen Auftrieb. «Viele Menschen werden derzeit in eine verzweifelte Situation getrieben, die das Konfliktpotenzial schürt», sagte der Direktor des UN-Welternährungsprogramms (WFP) in Pakistan, Wolfgang Herbinger, am Donnerstag in Berlin. «Für die Selbstmordattentäter scheint es oft ein ehrenwerter Weg, sich von den Taliban rekrutieren zu lassen, um ihre Familie zu ernähren», sagte Herbinger angesichts der wachsenden humanitären Probleme.  mehr ...
Wirtschaft und Recht

04.02.2010 Düsseldorf: Bis zu 13 Jahre Haft für «Sauerland-Terroristen» gefordert

Schwere Vorwürfe

(dpa) Die Terroristen der islamistischen Sauerland-Gruppe sollen nach dem Willen der Bundesanwaltschaft bis zu 13 Jahre hinter Gitter. Chef-Ankläger Volker Brinkmann beantragte am Donnerstag 13 Jahre Haft für Daniel Schneider, zwölfeinhalb Jahre für Fritz Gelowicz und elfeinhalb Jahre für Adem Yilmaz. Der Angeklagte Atilla Selek soll als Unterstützer der Terrorvereinigung für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Die Bundesanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, mit gewaltigen Autobomben einen für die Bundesrepublik einzigartigen Massenmord geplant zu haben.  mehr ...
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04.02.2010 Hintergrund: Ankara schränkt Macht des türkischen Militär ein

"Vorschlaghammer"

(dpa) Die türkische Regierung hat am Donnerstag weitgehende Machtbefugnisse des Militärs für Einsätze im Innern eingeschränkt. Innenminister Besir Atalay hob dazu das vor knapp 13 Jahren mit dem Generalstab unterzeichnete Emasya-Protokoll auf, wie türkische Medien berichteten. Das Protokoll über die Zusammenarbeit für Sicherheit und öffentliche Ordnung hatte es der türkischen Armee erlaubt, bei Krisen auch ohne Aufforderung der Regierungsbehörden einzugreifen.  mehr ...
Wirtschaft und Recht

04.02.2010 UN-Experte wenig optimistisch: "Millenniumsziel wird nicht erreicht"

Globale Trinkwasserkrise spitzt sich zu

Hamilton (pte).Das Ziel der UNO, bis 2015 die Zahl der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser zu halbieren, wird nicht erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt Zafar Adeel, Direktor des Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit der University of the United Nations, im pressetext-Interview. Anlass gab die gestern begonnene Konferenz der UNO-Wasserexperten im kanadischen Hamilton, deren Vorsitz Adeel innehat.

Die bessere Trinkwasserversorgung gehört zu den Entwicklungszielen, die sich die UNO 2000 in der Millenniumserklärung gesetzt hat.  mehr ...
Kultur

03.02.2010 Essen: Ruhr.2010 feiert Starpianist Fazil Say

"Istanbuler Sinfonie"

(dpa) Der Istanbuler Pianist und Komponist Fazil Say steht im Mittelpunkt des Festivals «Zeitinsel» der Kulturhauptstadt Ruhr.2010. «Das Projekt ist ein absoluter Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres», sagte Steven Sloane, künstlerischer Direktor der Ruhr.2010, am Mittwoch in Essen. Der 40-jährige Say wird bei dem Festival vom 10. bis zum 13. März vier Gastspiele im Konzerthaus Dortmund geben. Abschluss und Höhepunkt des Festivals: Die Weltpremiere der von Say komponierten «Istanbul-Sinfonie». Darin setzt er seinem Wohnort ein musikalisches Denkmal.  mehr ...
Berlin

03.02.2010 Türkei: Verheugen kritisiert Merkel und Sarkozy

"Populismus"

(dpa) Der scheidende EU-Vizekommissionspräsident Günter Verheugen hat die Türkei-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy angegriffen. Das von beiden verteidigte Konzept einer privilegierten Partnerschaft mit Ankara sei «reiner Populismus», sagte Verheugen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Brüssel. Die privilegierte Partnerschaft sei eine «Mogelpackung», kritisierte der SPD-Politiker.  mehr ...
Kultur

02.02.2010 Hintergrund: Rendsburg genehmigt Gebetsrufe vom Minarett

Ab sofort

(dpa). Die Lösung ist im Rahmen der Gesetze einfach und pragmatisch: Im schleswig-holsteinischen Rendsburg darf es künftig öffentliche Gebetsrufe vom Minarett der Moschee geben. Die Genehmigung gelte ab sofort, sagte Bürgermeister Andreas Breitner (SPD) am Dienstag in Rendsburg. Es gebe keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften, die einer Baugenehmigung entgegenstehen. Die Lautstärke beträgt nur knapp über 40 Dezibel (dB) - was Vogellauten oder einem leisen Radio entspricht. Damit liegt der Wert rund zehn dB unter den in einem allgemeinen Wohngebiet geltenden Grenzwert.  mehr ...
Wirtschaft und Recht

01.02.2010 Hintergrund: Griechenland stellt Eurozone vor Belastungsprobe

"Staatsbankrott möglich"

(dpa) Die griechische Schuldenkrise stellt das Euro-Gebiet vor eine beispiellose Belastungsprobe. Die Regierung des sozialistischen Regierungschefs Giorgos Papandreou will mit einem drakonischen Sparprogramm einen drohenden Staatsbankrott abwenden. Brüssel schöpft seinerseits alle Möglichkeiten des EU-Vertrags wie den Euro-Stabilitätspakt aus, um den notorischen Schuldensünder an den Pranger zu stellen und ihn zum Sparen zu zwingen. Am Mittwoch wird EU-Währungskommissar Joaquín Almunia sein dickes Griechenland-Paket auf den Tisch legen.

Der Schaden ist aber bereits angerichtet.  mehr ...
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