Die Besonderheiten des Ramadans
Allah sagt in Seinem Noblen Buch: „O ihr, die ihr Iman habt, das Fasten ist euch ­vor­geschrieben so wie es jenen vorgeschrieben war, die vor euch waren, auf dass ihr vielleicht Taqwa erlangen werdet. mehr ...
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Sie sind hier: Home >> >> Buchbesprechung: Jürgen Todenhöfers Buch „Warum tötest Du, Zaid?“ überrascht mit eindeutigen Positionen. Von Kathrin Klausing, Hannover

26.03.2008 Buchbesprechung: Jürgen Todenhöfers Buch „Warum tötest Du, Zaid?“ überrascht mit eindeutigen Positionen. Von Kathrin Klausing, Hannover

Unsere Zeit braucht mutige Stimmen

(iz). Der vielen als als Autor von „Wer weint schon um Abdul und Tanaya?“ bekannte ­Jür­gen Todenhöfer hat ein neues Buch geschrieben. Seit den 60er Jahren bereist er den Nahen und Mittleren Osten und das auch zu Krisenzeiten. Todenhöfer war 18 Jahre lang Abgeordneter des Bundestags und Sprecher der CDU/CSU für Entwicklungspo­litik und Rüstungskontrolle, und man ist fast traurig, dass er es heute nicht mehr ist. Sein neues Buch handelt von ­Wi­der­standskämpfern [„Widerstandskämpfer“ als vom ­Au­tor gewählte Bezeichnung, ­Anmerkung der Redaktion] gegen die Besatzungstruppen im Irak.
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Wolfgang Moser aus Fichtenau schrieb am 27.03.2008
Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" nennt Todenhöfer "einen Mann der Zahlen"? Die Wahrheit ist, daß "der gepflegte ewige Student" mit Zahlen entlarvend auf Kriegsfuß steht. So behauptet er, seit Beginn des Irakkrieges seien "1,2 Millionen Zivilisten" getötet worden (fr-online, 19.03.2008) und nennt als Quelle für seine alle bisherigen Hochrechnungen ums Vielfache übersteigende Horrorzahl "das unabhängige britische Forschungsinstitut ORB". Abgesehen davon, daß sich das angebliche Forschungsinstitut als stinknormale Marketingfirma entpuppt ("Cinema Advertising", "Financial Services") -, in seinem antiamerikanische Furor hat Zahlenakrobat T. geflissentlich darüber hinweggesehen, daß die Londoner Marketingleute ihre wissenschaftlich mehr als fragwürdige Hochrechnung mittlerweile um fast 200 000 Tote nach unten korrigiert haben.

Schlimmer noch: Während die Londoner jeden zweiten Toten terroristischen Anschlägen bzw. unklaren Ursachen zurechnen, schiebt Todenhöfer, wie er jüngst auf dem "Blauen Sofa" der Leipziger Buchmesse offenbarte, seine 1,2 Millionen Ziviltoten komplett den "150 000 amerikanischen offiziellen Soldaten" sowie "150 00 outgesourcten privaten Soldaten" in die Schuhe. Denn merke: Diese "300 000 Mann kämpfen nach wie vor gegen die irakische Bevölkerung".

Debatte: Die muslimische Community muss ihren neuen Mitgliedern in wesentlich stärkerem Maße Rechnung tragen. Von Wolf D. Ahmed Aries, Hannover [26.08.2010]
Vergessene Geschichte(n) aus dem Reich der Mitte. Von Frau Hong Gao, Frankfurt [26.08.2010]
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