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Sie sind hier: Home >> >> Anmerkungen zur so genannten "historisch-kritischen" Methode von Lydia-Ayscha Einenkel
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20.10.2008 Anmerkungen zur so genannten "historisch-kritischen" Methode von Lydia-Ayscha Einenkel

Unvereinbar mit dem Islam?

(iz). In den letzten Wochen wurde aufgrund der Diskussion um den Münsteraner Professor Kalisch auch immer wieder der Ansatz der historisch-kritischen Methode thematisiert. Den Muslimen wurde häufig eine unwissenschaftliche Vorgehensweise und eine Ablehnung der freien Forschung vorgeworfen.
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Bei dieser teils hitzigen Diskussion geht es vor allem darum, sich über die Begrifflichkeiten klar zu werden.

[Den gesamten Artikel können Sie mit einem Online-Abo lesen.]



Marlies Sylvia Sommer aus Fluorn-Winzeln schrieb am 23.10.2008
Ich habe aktuell zur historisch kritischen Betrachtung ein paar Fragen:
Wie der kulturelle Islam zu gesellschaftlichen Normen des Umgangs innerhalb der Weltgemeinschaft mit folgenden Sachthemen Aussagen formuliert, die mit dem Koran des Propheten erklärbar und sichtbar gemacht werden können?

In Flughäfen wurde der Body Scann eingeführt. Man sieht auf dem Monitor, Geschlechtsteile, Hodengröße, Penisgröße,Entmannung bei Männern, Penis bei Frauen, Brustumfang bei Frauen, Behaarung, Narben, Fettanteile, Bauchfalten. Alle Körperteile sind im Flugverkehr zur Terrorabwehr gescannt.
Alle Daten sind speicherfähig, wenn entsprechende Medien angeschlossen werden.
Wie geht der Islam mit diesem Sachverhalt um und ist dieser Sachverhalt mit der gelebten Kultur des Islam vereinbar?

Das afghanische Territorium wurde bereits seit Alexander dem Großen vor 2300 JAhren von den ansässigen Stämmen verteidigt. Kein Agressor konnte in dieses Land eindringen und es besetzen. Das ist historisch bewiese. Die dort lebenden Menschen haben diese geschichtliche bewiesene Kraft auch heute in sich. Sie kann nicht mit Terror, sondern mit Verteidigung erklärt werden.
Wie stellt sich der Islam kulturell und historisch diesem Thema? Es kann nicht alles mit Terror und Al Kaida verwoben werden. Es verwischt historische Stärke und historische Verteidigung der Stammesgebiete in den Generationsfolgen. Wie geht die Weltgemeinschaft mit historisch bewiesenen Fakten um und kann ein jeder Machtmensch und Diktotor auf der Welt dieses Land zur Zielscheibe seines Egos benutzen, weil er sich seine Stärke an diesem Volk beweisen will?

Wie geht der Islam kulturell mit den Geboten der Reinheit der Nahrung um? Was der Mensch isst, das ist er. Welche Aussagen trifft der Islam grundsätzlich zu Halal in der Nahrung und der Qualität der Produktion von Nahrung, der Reinheit der Erde, wo Nahrung für Mensch und Tier wächst? Wie rein ist das Wasser, dass die Quelle speist und das Bewusstsein nährt?
Der Prophet trank Wasser, ohne Schadstoffe, ohne Quecksilber, ohne Pestizide, ohne PPSB und DDT. Friede und Gesundheit mit ihm.

Marlies Sommer
Ahmet Selim aus Dortmund schrieb am 22.10.2008
"Die historisch-kritische Methode ist demnach fest im Islam verankert"
Solange die historisch-kritisch Methode wirklich nur im wörtlichen Sinne gemeint ist, kann man dies vertreten, doch ist diese Methode in einem dafür vorgesehenen Bedeutungszusammenhang zu verstehen, aus der sie auch nicht herausgerissen werden kann. Denn wer eine Methode erfindet, der darf auch die Spielregeln bestimmen, wie der Rahmen bestimmt wird, der welche Inhalte mit welchen Mitteln getragen werden sollen.
Die historisch-kritische Methode, wie sie hierzulande entwickelt wurde ist in diesem Sinne keineswegs vergleichbar mit einer durchaus sehr kritischen Methode der Muslime den Koran auszulegen.
Der Hauptunterschied liegt in der Intention! Will ich den Koran und damit Gott besser verstehen? Oder will den Koran den gegebenen Umständen anpassen bzw. ihn passend machen. Was ist die Absicht?Wollen sich Muslime dem Koran anpassen, oder den Koran an ihr Leben. Das sind die eigentlichen Punkte worauf die historisch-kritische Methode hinzielt.
Vorname Nachname aus Ort schrieb am 05.11.2008
Wo sind unsere Werten Herrschaften von der IGD und DIBT und wie sie alle heissen??? Warum dürfen Muslime nicht mitbestimmen wer ihre Religion unterrichtet wie dies der Fall bei den Christen ist. Dies war eine der Argumente auf die sich ein Politiker bezogen hat um seine Empörung auszudrücken. Was ihn aber nicht empört hat war aber das Muslimische mitbürger nicht die gleichen Rechte wie die Christlischen geniessen. (was haben die islamischen Verbände und Organisationen hier gebracht???)

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