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28.10.2008 Die Finanzkrise und der Perspektivwandel der Muslime. Einige tiefergehende Überlegungen von Abu Bakr Rieger, Berlin
Was tun?
(iz). Es ist ein grotesk anmutendes Schauspiel. Jahrzehntelang bildet sich vor unseren Augen ein aberwitziges Finanzsystem, vor dem uns viele Experten und wenige Politiker gewarnt haben. Erst jetzt gibt Finanzminister Steinbrück zu, was Sache ist. Sein Offenbarungseid ist schlicht: „Unser Finanzsystem kann jederzeit zusammenbrechen“, und „die Politik hat keine Kontrolle“, heißt es jetzt vom kleinlauten Finanzminister.
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Die Politik versucht, angesichts der Krise „überrascht“ zu wirken.
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Karlheinz Fosse aus Friedrichshafen schrieb am 30.10.2008
In der Theorie gut! Aber Allah hat uns wohl nicht nur deb Verstand sondern auch die Tat gegeben - wieviel islamisches Geld wird so angelegt (von Muslimen) die es Allah's Gebote vorschreiben (nicht einmal 1 %)! Warum krippieren jeden Tag ca 3000 Kinder (subjektive Zahl von mir) bei 1.000.000.000.000,-- Euro durch Muslime angelegtem Geld - 10 % der Erträge würden
reichen, die Kinder (ca. 1 Million im Jahr) zu retten. Es ist
eine Schande! Leider kann ich nur ein paar helfen! Liebe Brüder und Schwestern - hört auf von Theorien zu reden - dies macht
ihr schon zig Jahre - lasst Taten folgen - endlich !!!!!!!
Marlies Sylvia Sommer aus Fluorn-Winzeln schrieb am 05.11.2008
Es reicht nicht nur zu lamentieren.
Wer hatte bis jetzt den Mut asozialen Finanzbedingungen ein Ende zu setzen? Ich kenne jedenfalls keinen Mann, der den Mut und die Durchsetzungskraft hatte.
Gerade weil die Finanzmärkte spinnen und Gewinnmitnahmen in allen Finanz und Hoheitsgebieten an der Tagesordnung sind, sollte es doch möglich sein, auf schnell verdientes Geld eine internationale Solidaritätsabgabe zu legen, die angemessen wäre, um an der Basis des Lebensbehaltes und der Katastrophenbewältigung durch Naturgewalten ein aktives Mittel zu haben, um menschliches Leid zu mildern.
Welcher Mann ist stark genug, vor Gott und Allah für die Menschheit zu sprechen und Werte einzufordern, die der Glauben sät?
Burak Yildiz aus Sprockhövel schrieb am 05.11.2008
Wie soll intellektuell zum Wirtschaftssystem nehmen, wenn man kein eigenes Konzept hat? Wo ist das "Kontra"- Konzept? Ich recherchiere auch immer wieder im Internet, aber außer Kapitalismuskritik sehe ich nichts. Man muss nicht bei der Kapitalismuskritik stehen bleiben, sondern muss den Ausgangspunkt dieser Entwicklung - die Epoche der Aufklärung - diskutieren. Denn aus der Aufklärung heraus haben sich die modernen Ideologien wie Marxismus, Kapitalismus und Nationalismus entwickelt. Perfekte Derivate einer Epoche, die gegenseitig angeführt und getestet werden/ wurden. Solange es nur eine Forderung nach Umstellung innerhalb dieser Derivate gibt, wird sich nichts ändern. Es werden lediglich Komponenten ausgetauscht, verwoben oder sonstwie zusammengesetzt. Die Augenwischerei bzw. der Selbstbetrug wird fortgegesetzt. Die Kapitalismuskritik ist nicht tiefgehend genug, es muss eine seriöse Kritik der Aufklärung geben, denn dort fängt die Entwicklung der modernen Ideologien an.
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IZ erklärt Deutschland: Denunziation
Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
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