christian schleicher aus berlin schrieb am 01.07.2009
Liebe Freunde, als einer, der auch immer mal wieder auf die IZ-Seite schaut, um sich möglichst breit zu informieren, finde ich es schade, dass mehr und mehr Leute auftauchen, die, um das mal aus dem Interview hier zu zitieren, "sich von einer realitätsnahen Sachdarstellung zugunsten einer absurden Propaganda entfernt haben".
Schade vor allem auch deshalb, weil es Ihre Redaktion mit der Zeit eben auch in diese Ecke von Weltverschwörungsfanatikern rückt. Ist dies der billige Beifall einschlägiger Kreise tatsächlich wert?
fragt sich Christian Schleicher aus Berlin
Pablo Renner aus Berlin schrieb am 01.07.2009
Man kann es halt nicht jedem Recht machen.Ich staune immer wieder wie gebildete Deutsche
Nachrichten einfach so hinnehmen und nicht hinterfragen.So in etwa muß es 1933 angefangen haben.
Es reicht naürlich nicht aus,nur TV-Nachrichten zu schauen und/oder Zeitung zu lesen.Man muß,
wenn man internationale Konflikte verstehen will Fachliteratur studieren.Gott sei Dank kann man
solche in Deutschland erwerben-Lesen,Nachdenken und erst dann reden.
Marlies Sylvia Sommer aus Fluorn-Winzeln schrieb am 08.07.2009
Ich danke der islamischen Zeitung, dass sie dieses Gespräch mit einem hochrangigen Beteiligten an Kriegseinsätzen am Hindukusch führten.Wie viele Menschen hat er mit seiner Strategie ums Leben gebracht? Diese Frage fehlte noch.... Zeigt es doch hinlänglich, wie Schwäche der Führung sich präsentiert und darüber lamentiert, dass sie selbst noch kein Ergebnis von Stärke vorweisen durften. Das ist auch gut so, denn wer mit Schwäche im Hinterland in den Krieg ziehen will, braucht sich nicht zu wundern, das geistige Größen im Schachkabinet versagen, weil der Überblick auf das Wesentliche abhanden gekommen ist.
Für mich bilden die Länder Indien, Pakistan und Afganistan eine geistige Einheit aus dem Ursprung und die Wurzeln liegen in allen dort lebenden Stämmen. Allah hat die Geistbildung weit gestreut und das Leben wird in allen Lebenslagen und Umständen mit Gott verknüpft. Es ist mit Ehrfurcht und Respekt, der Bezug zu Gott und des Geistes in diesen Gebieten zu begegnen, gerade weil es hier nicht um Schlachten geht, die einen Gewinn versprechen und in Dollar benotet werden können. Wie umschreibt man Energie, die von Gott kommt und die kommenden Jahrtausende nährt? Es ist weder Öl noch Gas. Wie klein ist der Wert des Kriegserfolges und die Beute, wenn sie wie Sand der Geschichte durch die Finger rinnt? Das Ölzeitalter neigt sich beständig dem Ende. Die Welt schickt sich an, andere Wege zu gehen, die ökologisch wie nachhaltig ins Umweltkonzept passen, weder die Menschen angreifbar machen, noch die Umwelt schädigen. Genau so etwas liegt in Allahs Weisheit und Beständigkeit. Gerade weil sich die Nationen der Region hier wehren, weil überzogene Ansprüche und "Vererbungsfantasien" nicht mehr geduldet werden, bin ich davon überzeugt, dass eher Amerika und Teile Europas die Schwäche erben, die sie diesen Völkern immer zugeschoben haben. Der Zugang zu den Energien kommender Jahrtausende geht über Allah, Friede und Glück mit ihm.