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(iz). Am Ende des Ramadans steht das ‘Id-Al-Fitr, das Fest des Fastenbrechens, vor der Tür. Es ist neben dem ‘Id Al-Adha, dem Opferfest, das zweite große Fest im Islam. mehr ...
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14.03.2010 Islam: Experten gegen Suche nach einzigem Ansprechpartner

Vergebliche Liebesmüh?

(KNA). Die deutsche Politik sollte nach Einschätzung von Wissenschaftlern die Suche nach einem einheitlichen Ansprechpartner der Muslime aufgeben. „Dieser Wunsch ­entspringt den Vorstellungen von Verwaltungsstrukturen. Wir brauchen stattdessen Modelle, die den Pluralismus im Islam akzeptieren“, sagte der Duisburger Politologe Andreas Blätte in Münster. Der münstersche Politologe Klaus Schubert fügte hinzu, dass es „den einen ­Islam“ nicht gebe, sondern zahlreiche religiöse Strömungen. „Erst wenn wir die Vielfalt akzeptieren, kommen wir in der Integrationspolitik weiter.“
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Auch die Bochumer Religionswissenschaftlerin Raida Chbib hob die Bandbreite der islamischen Gruppierungen hervor. Außer den großen Verbänden im Koordinationsrat der Muslime (KRM) gebe es viele unabhängige und oft multiethnische Moscheegemeinden sowie autonome Projekte von Muslimen im sozialen Bereich. „Das muslimische Netzwerk ist viel facettenreicher als lange angenommen“, so die Expertin.

Die drei Forscher beklagten, dass die Muslime noch zu oft über einen Kamm geschoren würden. Dabei unterschieden sich Sunniten, Schiiten und Aleviten stark in ihren Vorstellungen und Frömmigkeitsformen. Die meisten Politiker sähen daran vorbei, sagte Schubert. Allerdings trete NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) im Gegensatz zu den übrigen Landesministern für einen differenzierten Umgang mit den Muslimen ein. Dabei habe die große Koalition bemerkenswerte Innovationen in der Integrationspolitik gebracht, erklärten Schubert und der Organisator der Tagung, Hendrik Meyer. Mit der Einrichtung der Deutschen Islamkonferenz (DIK) und dem Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) sei der Islam symbolisch in die bundesdeutsche Verbändelandschaft einbezogen worden. Die Integration könne aber nicht allein durch politische Steuerung gelingen. Auch die Gesellschaft müsse dazu bereit sein. Die Wissenschaftler äußerten sich auf einer Fachtagung „Zum Verhältnis von Politik und Islam“ des Forschungsverbundes „Religion und Politik“ der Universität Münster.

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Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
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