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Sie sind hier: Home >> Interview >> Interview: Prof. Rauf Ceylan zu der medialen Debatte um die Gewalttätigkeit muslimischer Jugendlicher

08.06.2010 Interview: Prof. Rauf Ceylan zu der medialen Debatte um die Gewalttätigkeit muslimischer Jugendlicher

"Man muss es differenzierter betrachten"

(iz). Jüngst erregte eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen unter Federführung von Prof. Christian Pfeiffer mediales Auf­sehen. Aus der empirischen Studie ­“Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“, die anfänglich nur in einer Zusammenfassung vorlag, wurde ein Teilergebnis aufgegriffen und hervorgehoben, wonach männliche Jugendliche aus muslimischen Familien, die sich selbst als „sehr religiös“ bezeichnen, stärker zur Gewalttätigkeit neigten als alle anderen Gruppen von Jugendlichen, einschließlich sich als christlich religiös einstufender.
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So titelte etwa „Spiegel Online“ reißerisch: „Jung, muslimisch, brutal“. In verschiedenen Beiträgen zu dem Thema, unter anderem in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“, und in der Studie selbst wurde immer wieder der Soziologe Prof. Rauf Ceylan von der Universität Osnabrück, der kürzlich ein Buch über Imame in Deutschland veröffentlicht hat, zum Thema zitiert. Wir befragten Prof. Ceylan nach seiner genauen Position dazu, da die bisherigen Medienberichte doch Fragen offen ließen.

Islamische Zeitung: Herr Prof. Dr. Ceylan, Sie wurden in den letzten ­Tagen in verschiedenen Medien zu der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts von Prof. Pfeiffer zitiert, nach der sich als „sehr religiös“ einstufende muslimische Jugendliche gewalttätiger seien als andere. Ihre Aussagen scheinen die Ergebnisse der Studie prinzipiell zu bestätigen, und Sie kritisieren dabei auch viele Imame...

Prof. Rauf Ceylan: Die Autoren dieser Studie sehen in den Imamen nur einen Faktor unter vielen, sonst wäre die Erklärung zu einfach und monokausal. Man muss viele Faktoren zusammentragen, um dieses Phänomen wissenschaftlich-differenziert und fundiert zu erörtern. Bei den Imamen ist zu verzeichnen, dass die meisten von ihnen nur für begrenzte Zeit in Deutschland eingesetzt werden. Den Jugendlichen wird durch den Import von Imamen vor Augen geführt, dass der Islam immer noch ein Mittel zur Reproduktion der Normen und Werte aus dem Herkunftskontext ist. Allerdings ist es zu reduktionistisch, die Ursachen der ­Gewalt bei den Imamen zu suchen.

Islamische Zeitung: Es wird erwähnt, die Machokultur und bestimmte Männlichkeitsvorstellungen seien für eine erhöhte Gewaltbereitschaft sich als „sehr religiös“ einstufender muslimischer Jugendlicher ursächlich. Was ist diese Machokultur und was haben aus Ihrer Sicht Imame damit zu tun, inwiefern fördern sie diese Machokultur, wie Sie im Interview mit der „SZ“ sagten - eine Machokultur, die ja mit dem eigentlichen Islam nichts zu tun hat?

Prof. Rauf Ceylan: Die patriarchale Struktur ist nicht einfach auf den Islam zurückzuführen. In der heutigen Türkei ist diese Struktur beispielsweise nicht nur in den ländlichen Gebieten, sondern auch in den urbanen Zentren bestimmend. So werden traditionelle Rollenvorstellungen, etwa ­bezüglich des Hausfrauendaseins und der Mutterschaft als primär zu erfüllende ­Rolle der Frau beziehungsweise der Führungs­rolle des Ehemannes in der Familie und der ­Prägung des öffentliches Raumes durch den Mann, von einer überwältigenden Mehrheit befürwortet, übrigens auch in den westlichen Städten wie Istanbul oder Izmir. ­Übrigens findet man diese Machokultur auch in christlich-südeuropäischen Ländern sowie in Lateinamerika. Dies kann man ebenfalls nicht einfach auf das Christentum zurückführen.

Der Islam ist in Deutschland, quantitativ­ betrachtet, ein Produkt der Arbeitsmigration. Die erste Generation und teilweise auch die zweite Generation der Muslime kommen aus ländlichen Gebieten und zum Teil aus patriarchalischen Verhältnissen. Darüber hinaus ist anzumerken, dass sowohl die schulische als auch die religiöse Bildung dieser Menschen sehr defizitär ist. Diese Normen und Werte wie gewaltlegitimierende Männlichkeitskonzepte oder die sehr mangelhaften und traditionsbehafteten, sehr defizitären Informationen über den Islam aus der ­eigenen Sozialisation fließen in die Erziehung der eigenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland mit ein.

Islamische Zeitung: Auf den ersten Blick scheint die Studie zu zeigen, dass praktizierende junge Muslime gewalttätiger seien als andere Jugendliche, beispielsweise als sehr religiöse junge Christen. Ist das tatsächlich so? Haben diese Jugendlichen den Islam nicht richtig verstanden?

Prof. Rauf Ceylan: Die Studie regt zu einer vertieften Analyse bezüglich der Sozialisation und Religionsvermittlung in muslimischen Familien an. Denn in der Religionspädagogik unterscheiden wir drei Säulen der religiösen Erziehung: Familie, Gemeinde und Schule. In Deutschland besuchen etwa 900.000 muslimische Schülerinnen und Schüler hiesige Schulen. Nur ein Bruchteil kommt in den Genuss eines islami­schen Religionsunterrichts beziehungsweise eines islamkundlichen Unterrichts. Das ist ein großes Defizit in der religiösen ­Bildung, weil nach wie vor kein flächendeckener Religionsunterricht existiert. Über die religiöse Erziehung in den muslimischen Gemeinden existieren mittlerweile auch einige Forschungen, so dass wir sehr gut die pädagogischen Konzepte bewerten können. Ein wesentliches Problem ist es, dass die Moscheegemeinden eben die Defizite in der religiösen Erziehung der Familien nicht kompensieren können.

Dabei ist zu beachten, dass die Gruppe der muslimischen Jugendlichen unterschiedlichen Kategorien zugeordnet werden müssen: a) Jugendliche, die stark in die Gemeinden involviert sind und über eine gute religiöse Bildung verfügen. Aufgrund der Sozialkontrolle der Gemeinden ist delinquentes Verhalten eingeschränkt. Diesen integrativen Charakter der Moscheen konnte ich in meiner Dissertation sehr gut belegen. b) Eine weitere Gruppe von Jugendlichen, die sich also religiös bezeichnet, besucht nur einmal die Woche das Freitagsgebet. Auch viele Jugendliche, die im Grunde einen hedonistischen Lebensstil führen, halten das Freitagsgebet für sehr wichtig, auch für ihre Identität. Die religiöse Bildung dieser jungen Menschen ist in der Regel ungenügend. Sie basiert auf den wenigen - meist verzerrten - Inhalten, die in der Familie vermittelt werden. Darüber hinaus weisen sie überhaupt keine religiöse Erziehung auf. c) Eine weitere Gruppe von Jugendlichen, für die zwar der Islam wichtig ist, die aber nur sehr unregelmäßig die Moschee besucht. d) Schließlich junge Muslime, die überhaupt nicht die Moscheen besuchen. Die Kategorie b) macht quantiativ gesehen einen großen Teil der muslimischen Jugendlichen aus. Daher ist es notwendig, anhand eines islamischen Religionsunterrichts diesen jungen Menschen eine solide religiöse, auf wissenschaftlich-religionspädagogischen Konzepte basierende Bildung zu vermitteln.

Islamische Zeitung: Welche Rolle spielen soziale und Bildungsfaktoren beziehungs­weise Milieufaktoren? Werden diese von der Studie überhaupt ausreichend ­einbezogen?

Prof. Rauf Ceylan: In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die vorliegende Studie auf einer relationsorientierten Erklärungsstrategie basiert. Diese Erklärungsstrategie in den Sozialwissenschaften gestattet eine Identifizierung signifikanter Zusammenhänge zwischen sozialen Phänomenen. Diese Art von empirischen Studien bedarf allerdings der Aufdeckung der Kausalmechanismen zwischen den ­Ursachen und Wirkungen. Es handelt sich um ein Ursachenbündel aus individual­biografischen, psychologischen, historischen, sozialen und politischen Aspekten. Es sind Faktoren, die auf individueller, familiärer und gesellschaftlicher Ebene anzusiedeln sind. Die Bildungsarmut, aber auch die materielle Deprivation hat eine hohe Persistenz. In den USA zum Beispiel heißt Muslimsein, Akademiker zu sein. Dort sind die Mus­lime, die meistens als Studenten und Hochqualifizierte eingewandert sind, sehr gut ­integriert. Muslimische Jugendliche in Deutschland dagegen spüren bereits in den ersten Jahren im Bildungssystem, dass sie kaum Chancen haben, aus den Armutsstrukturen auszubrechen. Die PISA- und die IGLU-Studien haben uns doch die ­Selektionsmechanismen im Bildungssystem eindeutig attestiert.

Islamische Zeitung: Sie sagen auch, dass die Identifikation mit Deutschland ­sinke, je religiöser die Jugendlichen sind. ­Worauf begründen Sie diese Einschätzung? Ist dies ein zwangsläufiger Zusammenhang, oder gibt es auch Gegen­beispiele, also praktizierende junge ­Muslime, die sich sehr wohl mit diesem Land identifizieren?

Prof. Rauf Ceylan: Der Islam gilt in Deutschland nach wie vor als eine Aus­länderreligion. Das nehmen junge Muslime sehr wohl wahr. Stigmatisierungs- und ­Ausgrenzungsprozesse spielen eine zentrale Rolle bei der Selbstdefinition der muslimischen Jugendlichen. Der Islam wird nach wie vor in der Gesellschaft und in den Medien als Ausländerreligion kommuniziert. Muslimische Jugendliche nehmen das wahr. Selbst Jugendliche in der 3. Generation ­werden noch als Ausländer definiert. Wer seinen muslimischen Glauben lebt, muss zudem damit rechnen, dass er nicht mehr zur Gesellschaft dazugehört.

Religiosität und Gewalt sind kein Automatismus. Es wird jetzt wichtig sein, die ­Studie im Detail zu analysieren. Auch der Vergleich mit anderen Studien ist erforderlich. So wurden zum Thema Religiosität bei ­Muslimen in jüngster Zeit mehrere Untersuchungen durchgeführt, wie beispiels­weise die Studie der Bertelsmann-Stiftung. Ein Forschungsergebnis dieser Studie ist es, dass eine hohe Ausprägung der persönlichen ­Religiosität mit einer ebenfalls höheren ­Toleranz gegenüber anderen Religionen ­einhergeht. Diese Ergebnisse untermauern die Bedeutung der Religion als zivilgesellschaftliche Ressource im Kontext des ­In­te­grationsprozesses. Diese Ergebnisse legen aber auch nahe, die aktuelle Studie detaillierter auszuwerten.

Islamische Zeitung: Herr Prof. Ceylan, vielen Dank für das Interview.

Im IZ-Onlineshop finden Sie zu diesem Thema:
 

Kategorie: IZ Ausgaben
Islamische Zeitung Ausgabe 180 Juni 2010


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Produktbeschreibung

Die Juni-Ausgabe der IZ - hier noch erhältlich

 


Ismail Özel aus Darmstadt schrieb am 12.06.2010
Aus der Studie des KFN wird ersichtlich, wie die einzelnen Punkte zur Messung der Werte „religiös“ und „Integration“ definiert würden.

Was ist religiös?
„Der Häufigkeit des Betens sowie des Gottesdienstbesuches und der Bedeutung, die die Religion aus der Sicht der Befragten in ihrem Alltag hat sowie bei ihrer Erziehung in der Familie hat.“
Ist das die korrekte Darstellung von Religiös? Persönliche Einschätzungen von Halbstarken bilden die Grundlage der Statistik. Keine Wissenschaft eines zivilisierten Landes würde jemals diese Beweise akzeptieren. Wie jeder vernünftige Mensch weiß, verschanzen sich Minderheiten vor Angriffen der Mehrheit hinter ihren Gemeinsamkeiten. Das ist in vielen Fällen die alte Kultur und in diesem speziellen Fall bildet die Religion eben das Fundament dieser Kultur. Jeder Historiker und Philosoph wird diese Tatsache bestätigen. Die Aussage „Ich bin religiös oder nicht“ ist also nicht zwingend ein Fakt, sondern kann ein Schutzschild oder eine Trotzreaktion sein – besonders in diesem Alter.

Was ist Integration?
„Die Nutzung der deutschen Sprache in verschiedenen Lebensbereichen, dem Anteil deutscher Freunde, der Quote derjenigen, die durch Besuch eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule das Abitur anstreben und dem Anteil der jungen Migranten, die sich selber als Deutsche einstufen.“

Integration durch die Sprache – Deutsch = deutsche Sprache? OK!
Integration durch Kontakt zu Deutschen – Deutsch = Kontakt zu Deutschen? Siehe unten.
Integration durch Besuch des Gymnasiums und Abitur – Deutsch = Gymnasiast? Siehe unten.
Integration durch Selbsteinschätzung – Deutsch = „Ich fühle mich deutsch“? unwissenschaftlich...

Hier wird es interessant, denn eine andere für Deutschland sehr peinliche Statistik spielt hier dagegen: Es wurde nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche mit ausländischem Namen(!) prinzipiell in den Deutsch-Förderkurs geschickt werden, dass vorrangig Migrantenkindern das Gymnasium verwehrt wird und die sonst leeren Plätze der Sonder-, Haupt- und Realschulen mit ihnen gefüllt werden. Wie wollen Sie das erklären?
Hat die Gewalt dann mit der Bildung und dem sozialen Status zu tun? Wenn ich gezielt Migrantenkinder in niedere Schulen schicke, kann ich bei ihnen ein „gymnasiales“ Denken erreichen?
Die Fragestellung der Statistik ist eine Ohrfeige gegen alle Schulzweige unter dem Gymnasium. Warum schreit niemand dagegen auf? All diese Schulwege werden allein durch diese Definition auf „Assozialen-Niveau“ gedrückt.
Anteil deutscher Freunde? Ich verstehe, dass heranwachsende Muslime nicht mit gleichaltrigen Jugendlichen saufen und feiern gehen. Was ist daran falsch? Die Statistik der jugendlichen Alkoholtoten und –patienten spricht hier eine weitere Sprache. Auch dieses Kriterium ist somit falsch gewählt.
Junge Menschen, die von Medien, Politik und Umfeld nicht akzeptiert werden sollen sich hier also als Deutsche einstufen. Ein junger Muslim, der zusehen muss, dass die muslimische Schwester wegen des Kopftuchs gehänselt wird, seine Mutter über die Stufe der Putzfrau wegen ihres Kopftuchs per Gesetz nicht steigen darf. Danke für diese Integrationswilligkeit des Landes, in dem wir geboren wurden und unser Leben verbringen dürfen. Obwohl über 80% der jugendlichen Migranten in Deutschland geboren wurden, werden sie mit 18 kein Recht haben, das „Heimatland Deutschland“ mitzugestalten. Wie um Gottes Willen sollen sich junge Menschen hier integriert fühlen?


Die Statistik ist in ihren Grundfesten nicht haltbar und nichts wert.

Warum diskutieren aber die islamischen Verbände in Deutschland über den Inhalt, der nach logischen Gesichtspunkten inakzeptabel ist? Haben sie Angst, schlecht dazustehen, wenn sie die Statistik anzweifeln? Ich habe das Gefühl, dass keiner der Vertreter der Muslime die Statistik tatsächlich gelesen und analysiert hat. Statt dessen stoßen sie in das gleiche Horn und suchen Lösungen in Schlussfolgerungen, die keine nachvollziehbare Prämisse haben.
Wo sind die Kritiker und Denker in den Spitzenpositionen der muslimischen Verbände?
Warum ist bisher nicht einmal ein brauchbarer Gegenartikel in den breiten Medien erschienen? Es wurde viel geschrieben, aber nichts veröffentlicht – wo ist unsere Macht und Stellung in diesem Land?
Wo deutsche Vertreter und deutsche Sprachrohre der Muslime, wenn wir sie im Alltag und zu unserem Schutz brauchen?


Woher kommt die Folgerung, dass islamische Religiösität mit Machokultur verbunden wird. Was ist die Definition von Macho? Es wird hier als sinnfreies Wort benutzt und dient als Pseudonym für „Buhmann“. Man hat eine vage Idee und es ist negativ besetzt. Das genügt, um es gut genug zu machen, es mit dem Islam zu verbinden. Somit verbinde ich ein negatives Wort mit einem anderen und schon sind beide Begriffe negativ. Ein klassisches und gern benutztes Prinzip der Propaganda. Aber nur wirksam bei Menschen, die nicht denken können.

Eine weitere Schlussfolgerung der Statistik sei die Problematik der Imame, die genau das negative Bild gegen Deutschland in den Köpfen der Jugendlichen aufbauen und verstärken sollen. Jetzt überlegen wir alle zusammen ganz scharf: was verändert und Prägt das Verhalten von Menschen? Der tägliche Umgang und die Erfahrung mit der Umwelt und den Menschen um uns herum, oder die 2 Stunden „Hasspredigt“ des Imams am Wochenende in der Sonntagsschule?
Diese Prämisse ist falsch gewählt und an den Haaren herbeigezogen, nur um eine Schlussfolgerung zu rechtfertigen, die per se korrekt ist: Imame in Deutschland auszubilden. Ein logischer Fehler und primitiver Propagandatrick, um seine Meinung zu „untermauern“.


Ich zweifle nicht die Zahlen an, aber das Fundament der Statistik ist nicht vorhanden oder sehr brüchig.
Roxanna Lorenz aus Dortmund schrieb am 20.06.2010
Die meisten Gewalttaten kommen doch sowieso unter Alkoholeinfluß zustanden und damit haben Muslime nichts zu tun.
Roxanna Lorenz aus Dortmund schrieb am 20.06.2010
Wo kann man eigentlich die Fragen zu der "Studie" nachlesen?

Sinnlose Gewalt wird doch wohl am meisten von Hells Angels, Bandidos und alkoholisierten Hooligans praktiziert!
Die Masse der Bevölkerung ist friedlich, insbesondere gläubige Muslime.
Daß uns die Befragung was anderes weismachen will, liegt entweder an der Auswertung oder an der Fragestellung.

Wird ein Christ aggressiv wenn jemand einer Frau ihr Kopftuch runterreißt? Nein.
Ein Muslim aber wird diese Frau notfalls mit Fäusten verteidigen und das ist auch gut so.
Ich nehme an, daß schon allein durch die Fragestellung die Weichen für völlig falsche Schlußfolgerungen gestellt wurden.
Zivilcourage darf man nicht mit Aggressivität verwechseln.

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