Asiya Nachname aus Frankfurt schrieb am 29.07.2010
Sehr guter Artikel, alles auf den Punkt gebracht! Wir differenzieren nicht: www.ja-zur-differenzierung.com
Wassalam
Rudolf Steinmetz aus München schrieb am 21.07.2010
Das vorgestellte Problem der "Islamophobie" ist grundsätzlich zutreffend, die Schlußfolgerung jedoch nicht. Denn die notorische Islamfeindlichkeit des Westens ist ja in dessen "Aufklärung" begründet, nach welcher der Mensch ja das Maß aller Dinge ist, und nicht mehr Gott. Einer solche Aufklärung hat sich der Islam bisher verweigert (auch Minderheiten bei den Christen), und soll sie nun gefälligst nachholen. In diesen Ruf nach einem "aufgeklärten" Euro-Islam stimmen ja nicht wenige "gelehrte" Muslime ein! Deshalb wird also das Kesseltreiben gegen Muslime munter weiter gehen, und es werden sich genügend Zerrbilder dafür finden lassen, um es zu begründen. Entweder man geht dagegen massiv an per Interessensvertretung (und dafür sind die Muslime institutionell zu schwach) oder man zieht sich zurück in die Verborgenheit. Übrigens ging der Niedergang des Christentums (und auch Europas) einher mit dem Niedergang der Mönchsorden, dem eigentlichen Fundament des Abendlandes. Das gleiche blüht auch dem Islam, dessen Tariqats (innere Entwicklungswege) sich erschöpfen, und zuletzt im osmanischen Reich ihren letzten Höhepunkt hatten. Was tröstet: wo zunimmt die Dunkelheit, da nimmt auch zu das Licht, doch die meisten sehen es nicht.