Islamische Zeitung
StartseiteWirtschaft&RechtKulturBildungBerlinInterviewKleinanzeigenProbeexemplarAbo
Pegida, Bewegung ohne Worte
(iz). „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, dichtete einst Heinrich Heine in seinen berühmten Nachtgedanken. Noch immer steht unser Land unter dem Eindruck des furchtbaren nationalistischen Rassenwahns vergangener Tage. mehr ...
Bild
RSS
RSS
3 Minuten
3 min.
Newsletter bestellen
Newsletter abbestellen
Unabhängiges Forum für Europa
Montag, 26. Januar 2015
 
Registrieren   Passwort vergessen
 

Alle IZ Verkaufsstellen in Deutschland
Wählen Sie aus unseren Kategorien:

 
  Erweiterte Suche

Wirtschaft und Recht
Gefährlicher Braindrain? Mehr Deutsch-Türken gehen fort als umgekehrt. Überlegungen von Yasin Baş
Deutschland ist ein Einwanderungsland mehr
Kultur
Über das Zusammenspiel von Glaube und Wissen aus muslimischer Sicht. Eine Übersicht von Bilal Erkin
Wege der Erkenntnis mehr
Bildung
Die IZ-Blogger: Medienberater Khurrem Akhtar berichtet von seinen Eindrücken bei der Berliner Mahnwache
Vor genau einer Woche… mehr
Berlin
Verfassungsschutz: 330 gewaltbereite Salafisten in Berlin
"Erhöhtes Risiko" mehr
Interview
Der Osnabrücker Wissenschaftler Bülent Ucar befürwortet Aufbau muslimischer Wohlfahrtpflege. Interview: Anna Mertens
„Die Zeit ist reif“ mehr
 
Werbung
Bücher Studium:
Günstige Bücher für das Studium und die Ausbildung.

 
Werbung
 
Werbung
Sie sind hier: Home >> >> ARD und ZDF boten Fortbildung über den Islam an. Von Malik Özkan

27.10.2010 ARD und ZDF boten Fortbildung über den Islam an. Von Malik Özkan

Wissen für die Medien

(iz). Die ARD.ZDF medienakademie, eine Fortbildungseinrichtung für Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und Hörfunks, veranstaltete vom 11. bis 13. Oktober ein Seminar zum Thema „Der Islam in Medien und Gesellschaft“ für Interessierte aus der oben genannten Berufsgruppe. Dabei sollten Fragen wie, was der Islam ist, wie Islam und Muslime zu Demokratie stehen, wie die Medien, nichtmuslimische und muslimische, über den Islam berichten und welchen Beitrag Medien für eine gelingende Integration leisten behandelt werden.
Werbung

Geleitet wurde das dreitätige Fachseminar, das im Berliner Hauptstadtstudio der ARD stattfand, von Reinhard Baumgarten und Holger Gohla, beide aus der Fachredakton Religion, Kirche und Gesellschaft beim SWR Baden-Baden.

Das hochkarätig besetzte Programm enthielt neben ­Vorträgen über den Islam in Deutschland auch eine Diskussion über Sinn und Zweck der Islam­konferenz, bei der ­Aiman Maz­yek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland und eine Vertreterin des Bundesinnenministeriums teilnahmen, und einen ­Besuch in der Berliner Sehitlik-Moschee sowie Hintergrundgespräche mit Parlamentarischen Staats­sekretären, einem Vertreter des Verfassungs­schutzes oder auch Prof. Rauf Ceylan von der Universität Osnabrück.

Am letzten Tag sprach zum Themenbereich „Islam in der Me­dienwelt“ Dr. Dirk Halm vom Zentrum für Türkeistudien über das Bild des Islam in den Medien, und Oktay Yaman vom Hauptstadtbüro der Zeitung „Zaman“ sowie Yasin Alder, stell­vertretender Chefredakteur der Islamischen Zeitung, stellten ihre Medienprodukte vor und diskutierten mit den teilnehmenden Journalisten, die den beiden muslimischen Medienschaffenden und dem Wissenschaftler Dr. Halm interessiert Fragen stellten. Es entstand eine fruchtbare, unvoreingenommene Diskussion über die Integrationsdebatte der vergangenen Wochen und die Art und Weise, wie dieses Thema in den öffentlich-rechtlichen Sendern behandelt wurde. Die Sichtweise der Vertreter von Islamischer Zei­tung und Zaman wurde dabei mit regem Interesse aufgenommen, und so kam eine konstruktiver Austausch zwischen Medienschaffenden zustande, wie er sonst eher selten vorkommt.


Dafür zahl' ich
gefällt Ihnen die Arbeit der IZ? Dann freuen wir uns über Ihre finanzielle Unterstützung:
oder

per Überweisung
Werbung
Werbung
Werbung
IZ Abo
Druckfrische IZ einmal im Monat im Briefkasten!
jetzt abonieren
Spezial "Wie...?"
Wie gründe ich einen Verein? Wie kommt man an Halal-Fleisch? Wie kommt man am Arbeitsplatz zurecht? 19 Fragen auf 82 Seiten beantwortet.
IZ Online Abo
weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews voller Zugang zum Archiv >> bestellen
Aktuelle Ausgabe
Unsere Ausgabe im Januar ist voll gepackt mit interessanten Themen. Für die Abonnenten ist sie ab Ende der Woche im Briefkasten. In den Handel kommt sie im gleichen Zeitraum. Noch kein Abonnent? Gar kein Problem, wir schicken sie nach! Abonniere sie noch jetzt und unterstütze dein unabhängiges Medium http://islamische-zeitung.de/?cat=abo
Die aufkommenden Pegida-Märsche und ihre Ableger bilden einen Themenschwerpunkt dieser Ausgabe. Wir bringen einen Augenzeugenbericht aus Dresden, reflektieren über Hintergründe und Bedeutungen dieser Bewegung, fragen, ob die Jugend überhaupt von diesem Phänomen ergriffen wird, und sprechen – zur Frage von Kultur – mit dem langjährigen Muslim Wolf Ahmed Aries. Auch die jüngste Veröffentlichung des CIA-Folterberichts wird in der aktuellen Ausgabe mit einem Interview und mehreren Artikeln aufgegriffen-
Außerdem: Über den richtigen Umgang mit dem Qur’an, Diskussion in Österreich, der späte Rembrandt und Inspiration auf dem Orient, wirtschaftliche Aspekte der islamischen Geschichte, ein Interview mit dem Zuwanderungsforscher Holger Bonin, Bilal Erkin über die Frage nach dem Wissen sowie ein heiterer Blick in Richtung Türkei.
Downloads für Online-Abonnenten
Hier finden Sie zusätzliche Informationen und Dokumente, die nur den Online-Abonnenten zur Verfügung stehen.
IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
Solidarität vor Ort BIELEFELD. Der turnusgemäße Sprecher des KRM und Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, nimmt Moscheen in Bielefeld (Bild) und Berlin in Augenschein. Diese wurden durch mutmaßliche Brandanschläge angegriffen. (Foto: Twitter@KizilkayaAli
© Islamische Zeitung    Impressum    Haftungsausschluss    AGB