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(iz). Am Ende des Ramadans steht das ‘Id-Al-Fitr, das Fest des Fastenbrechens, vor der Tür. Es ist neben dem ‘Id Al-Adha, dem Opferfest, das zweite große Fest im Islam. mehr ...
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29.06.2007 "Krieg der Provokateure"

„Kritik an der Kritik“: Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu über die Polemik gegen Islam und Muslime

(iz). Seit nicht unerheblicher Zeit raunt es im deutschen Blätterwald und in Teilen der Öffentlichkeit über eine vermeintliche, bevorstehende Übernahme unseres Landes durch eine Horde Fremder, die unsere schöne Leitkultur zu zerstören suchen. Wörter wie "Eurabien" machen schnell die Runde und so fügte sich zusammen, was eigentlich nicht zusammen gehört: Altlinke und Neurechte, Nationalfeministinnen und Kirchenväter.
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Zu den ausgesprochenen wie vernehmbaren Stimmen, die sich hier substanziell in eine andere Richtung hin positionieren, gehört der Schriftsteller Feridun Zaimoglu.

[Den gesamten Artikel können Sie mit einem Online-Abo lesen.]



Anon Ym aus Berlin schrieb am 07.07.2007
Es ist nicht korrekt, allein die "Konservativen" zu beschuldigen. Die Spaltung zieht sich quer durch die Parteien und alle Teile der Gesellschaft. Gerade auch unter den Linken gibt es einen großen Missionarsdrang, die "minderwertige" muslimische Kultur zu konvertieren zu einer säkulären.
Oswin Frank aus Münster schrieb am 10.07.2007
Erschreckend wie der Autor sich weigert, die Wirklicheit zu sehen. Lehrer und Sozialabreiter sehen jeden Tag, dass Kinder mit Migrationhintergrund Probleme haben, die auf Defizite in ihrem familären Umfeld zurückzuführen sind. Die Diffamierung all derer,die diese Probleme ansprechen um sie zu lösen als "Rechte". "Konservative" etc. ist idiotisch und schadet letztlich den Migranten - insbesonderee denen islamischer Herkunft - da deren Probleme schwerer offen angesprochen werden können wenn durch diese Art der Diffamierung ein Freund / Fein Verhältnis aufgebaut wird.
Bruno Lepas aus München schrieb am 11.07.2007
Feridun Zaimoglu steht hier überraschender Weise in der Tradition derer, die gesellschaftliche Zustände (auf beiden Seiten !) verleugnen und persönliches Gefühle mit Empirie verwechseln. Insofern ist der Text ein Brimborium an Naivität. Unabhängig davon aber sind Zaimoglus Ausführungen auch ärgerlich, da gerade er aus seiner doppelten Perspektive heraus befähigt sein sollte genauer hinzuschauen. Vielleicht will er das gar nicht ? Schade.
Harry Milke aus Buxtehude schrieb am 10.07.2007
ich kann nicht erkennen dass herr zeimoglu ein freund/feind-verhältnis aufbauen soll. vielmehr analysiert er die debatte sehr gut und zeigt auf, wie sich einige möchtegern-Aufklärer zu kreuzrittern mutieren. für diese ausführungen gebührt zaimoglu großer Dank!!
Averroes Muhammad aus Hannover schrieb am 09.07.2007
Das Fatale daran ist, daß die Kritik an der Ideologie Islam ja nicht so ganz unbegründet ist. Wäre es eine Partei oder politische Gruppe, die ein solches Weltbild propagieren würde (wie bspw. die Grauen Wölfe), würden sich auch alle Linken dieser Kritik anschließen.
Helene Hilgers aus Köln schrieb am 24.02.2008
Für mich werden viele der angesprochenen Probleme auch dadurch bedingt, dass beide Seiten - oder alle der vielen Seiten - oft nicht zwischen Nationalität und Religionszugrhörigkeit unterscheiden. Auf meine Frage: "Welchem Glauben gehörst du an?" (ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen an einer Bildungsstätte) ist die Antwort oft "Ich bin Türke!" Und das Bewusstsein, dass auch Deutsche dem Islam angehören, und Kinder von türkischen Eltern auch Deutsche sein können fehlt!

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Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
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