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17.05.2013 Erstmals Islamischer Religionsunterricht an Hessens Grundschulen

Beginn in 27 Schulen

Wiesbaden (KNA). In hessischen Grundschulen wird zum neuen Schuljahr 2013/14 erstmals islamischer Religionsunterricht angeboten. Der Islamunterricht soll in landesweit 27 Grundschulen als ordentliches Lehrfach starten, das heißt nach staatlichen Lehrplänen, in deutscher Sprache und von staatlichen Lehrern unterrichtet werden, wie das Kultusministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.  mehr ...
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07.05.2013 IRAB e.V. sucht die schönsten Wallpaper

Kreativität ohne Grenzen

(IRAB). Der Internationale Ruhr Akademiker Bund, kurz IRAB e.V., ist ein Zusammenschluss junger muslimischer Studenten und Akademikern, die sich für Schüler und Studenten aus dem Ruhrgebiet und Umgebung engagieren.

In diesem Jahr veranstalten sie ein Wallpaperwettbewerb unter dem Motto „Ein Wallpaper – Ein Koranvers“. Ziel ist es, wie das Motto schon verrät, ein Wallpaper mit einem Koranvers zu gestalten. Dabei ist Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt! Die eingesandten Wallpaper werden bei diversen Aktionen verwendet, wie bei Kalendern, Notizheftern und viel mehr.  mehr ...
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30.04.2013 Bücher: Syed Ali Hosafci setzt sich umfassend mit religiösen Argumenten des Salafismus auseinander

Ein umfassendes Nachschlagewerk

(iz). Nach Jahrzehnten der Zusammenarbeit und des Wegschauens haben spätestens die Ereignisse des 11. September 2001 die Ansichten der westlichen Welt über die salafitische (oder wahabitische) Bewegung verändert. Heute gilt ihr politischer und gewaltbereiter Arm den deutschen Behörden als ernste Bedrohung der Sicherheit und des inneren Friedens.

Wiewohl dieser Aspekt in der Behandlung des – gelegentlich überstrapazierten – „Salafis­mus“ leider unleugbar ist, stellt er zuerst eine Bedrohung für den innermuslimischen Frieden und den religiösen Alltag von Muslimen selbst (siehe S. 10) dar.  mehr ...
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26.04.2013 Die Bewerbungszeit für ideelle und finanzielle Förderung der Islamischen Studien der Masterstudiengänge & Promotionen in Deutschland

Von Muslimen für Muslime

Die „Maturidi Studienförderung für Islamisches Denken" der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) trägt zur Entwicklung einer innerperspektivischen Islamforschung in Deutschland bei. Ziel ist es, einen Beitrag zur Entwicklung eines qualifizierten Akademikernachwuchses zu leisten. In diesem Rahmen werden Master- und Promotionsstudien inhaltlich und finanziell gefördert. Die Studierenden erhalten eine laufende, intensive Betreuung während ihrer Studien.  mehr ...
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23.04.2013 Ein Bericht von Hoda Zallama

Vereint im Islam, denn der Islam vereint

(iz). Unter dem Motto „Vereint im Islam“ lud der Veranstalter, das Islamische Zentrum Al-Nour e.V. in Hamburg und seine Kooperationspartner Schura Hamburg e.V., der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) und dem Bündnis der Islamischen Gemeinschaften in Norddeutschland e.V. (BIG), zu einem unvergesslichen Event ein. Am 30. und 31. März 2013 sollte im Wilhelmsburger Bürgerhaus das Schlagwort Realität werden. Bereits im Jahr 2012 besuchten rund 800 Menschen die erste Veranstaltung. Dieses Jahr sollte quantitativ, wie qualitativ mehr erreicht werden – und das mit großem Erfolg.  mehr ...

13.04.2013 Avni Altiner antwortet auf die Vorwürfe des Münsteraner Professors und Dozenten Mouhanad Khorchide

„Kein bisschen bescheiden oder demütig“

(iz). Mouhanad Khorchide unterstellt mir [sowie der Redaktion der Islamischen Zeitung, Anm.d.Red.] in einem Interview, das vor Kurzem auf der Online-Plattform www.islam.de veröffentlicht wurde, ein „lebensfeindliches Verständnis“ des Islam zu propagieren und im Sinne der Salafisten zu polarisieren.

Ich wollte – so Khorchide – gemeinsam mit den Salafisten nicht, dass der Islam mit Barmherzigkeit in Verbindung gebracht wird und hätte behauptet, dass die theologischen Thesen von Khorchide meilenweit von der muslimischen Basis entfernt seien.  mehr ...

11.04.2013 Studie: Schulden und Umweltfrevel gefährden Zukunft der Kinder

Generationenkonflikt

(dpa). Die Industrienationen gefährden einer Studie zufolge durch Verschuldung und Umweltfrevel massiv die Zukunft der nächsten Generationen. Zudem sei der Anteil der armen Kinder in diesen Ländern oft deutlich höher als die der armen Senioren, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung über die Generationengerechtigkeit in 29 OECD-Staaten. Deutschland schneide in diesem Vergleich mittelmäßig ab. In der Bundesrepublik hat der Untersuchung zufolge jedes Kind rechnerisch einen Anteil von 192 000 Euro an den Staatsschulden (Stand: Ende 2011).  mehr ...

07.04.2013 Merkel gegen getrennten Sportunterricht

«Das Gegenteil von Integration»

Getrennter Sportunterricht für muslimische Kinder? Gedanken von SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück zum Thema sorgen weiter für Widerspruch. Nun lässt auch die Kanzlerin Kontra geben.

Berlin (dpa). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt getrennten Sportunterricht für muslimische Jungen und Mädchen als das «völlig falsche integrationspolitische Signal» ab. Der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter sagte der «Rheinischen Post» (Samstag), Merkel sehe die Integration als ganz wichtiges Anliegen. «Wenn Menschen voneinander getrennt werden, ist das das Gegenteil von Integration.  mehr ...

04.04.2013 dm-Chef Harsch: Schulen vermitteln zu wenig Sozialkompetenz Gespräch

«Lernen, sich in der Welt zurechtzufinden»

Karlsruhe (dpa). Das deutsche Bildungssystem setzt nach Einschätzung von dm-Chef Erich Harsch nach wie vor zu stark auf reines Faktenwissen. «Der notwendige Schwenk von der Wissenseintrichterung zu Sozialkompetenz und Problemlösungen ist bislang nur ansatzweise gelungen», sagte Harsch der Nachrichtenagentur dpa in Karlsruhe.

«In einer Zeit, in der Wissen mit einem Klick omnipräsent verfügbar ist, kommt es darauf an, dass Jugendliche lernen, sich in der Welt zurechtzufinden», sagte Harsch.  mehr ...

28.03.2013 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Safia Bouchari

Wie mit dem Qur’an umgehen?

(iz). Der Umgang mit dem Qur’an erfordert angemessenes gutes Verhalten und hat bestimmte Regeln. Auch wenn die Offenbarung ein lebendiger Teil des Alltags sein soll, dürfen Muslime nie vergessen, dass sie das unerschaffene Wort Allahs ist. Man muss sich bewusst sein, dass sie zu rezitieren auch bedeutet, dass Allah zu uns spricht. Den Qur’an oft zu rezitieren, ihn auswendig zu lernen oder möglichst viel davon, über ihn zu reflektieren und nicht zuletzt nach ihm und mit ihm zu leben, dazu sind Muslime angehalten.  [ABO] mehr ...

25.03.2013 Facebook: Tarek X über neue Unsitten in sozialen Netzwerken

Like, wenn Du mir Recht gibst

(iz). Die „Gefällt mir“-Muslime sind eine seltsame Gattung Mensch mit dem gewissen Gespür für den Skandal, die Sensation oder den herzerwärmenden Beitrag. Die Rede ist von jungen muslimischen „Aktivisten“, die über das soziale Netzwerk Facebook so genannte „Fan-Seiten“ betreiben, auf denen sie in Massen Beiträge veröffentlichen, die den vorrangigen Zweck haben, „Likes" (Gefällt mir) zu erzielen und neue Fans zu generieren.  mehr ...

24.03.2013 Bücher: „Den Islam neu denken – der Dschihad für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte.“ Eine Rezension von Tarek El-Sourani

Eine Forderung der Mehrheitsgesellschaft?

(iz). Unter dem fortwährenden medialen Scheinwerferlicht der letzten Jahrzehnte formierte sich das Islambild zumeist durch die ideologischen Akteure politischer Bewegungen, Regierungen oder gar der eigenen weltanschaulichen Abgrenzung. Dominierend war und ist der Blick auf den Islam und die islamische Welt als ein fortschrittsfeindliches und monolithisches Gebilde, das außer Stande ist sich den neuen Gegebenheiten der modernen Welt anzupassen.  mehr ...

21.03.2013 Exklusiv aus der neuen Ausgabe – Schwerpunkt "Wissen": Über das entstehende Studienfach lassen sich noch keine endgültigen Urteile fällen. Von Fauzia Lewandowski & M. Özkan

Im Fokus: die „Islamische Theologie“

(iz). Wie kaum ein anderes Vorhaben stand die Erteilung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU) an deutschen Schulen und die einhergehende Einrichtung von Lehrstühlen der – noch im Aufbau befindlichen – „Islamischen Theologie“ im Fokus von Gesprächen zwischen Vertre­tern deutscher Muslime und staatlicher Einrichtungen. Zweifelsohne wurden darauf viel Aufmerksamkeit und Energie verwandt. Beide Elemente – der Religionsunterricht und die Universitäten zur Ausbildung der Lehrer – sind verbunden.  mehr ...

11.03.2013 Erste Islam-Lehrer in NRW erhalten offizielle Unterrichtserlaubnis

Idschazas für neues Personal

Duisburg (dpa). In Nordrhein-Westfalen haben die ersten 60 Islam-Lehrer ihre offizielle Unterrichtserlaubnis erhalten. Der Beirat für den islamischen Religionsunterricht überreichte ihnen am Montag in der Duisburger Merkez-Moschee die «Idschaza» genannte Bevollmächtigung. Bisher arbeiteten die Lehrer mit einer vorläufigen Erlaubnis. Für mehr als 2.000 Schüler an 33 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen gehört der islamische Religionsunterricht längst zum Alltag. Seit Beginn des laufenden Schuljahres steht das Fach dort auf dem Stundenplan. NRW war damit bundesweit Vorreiter.  mehr ...

01.03.2013 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Laila Massoudi

Wie gehen wir mit ethnischen Identitäten um?

„O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt.“ (Al-Hudscharat, 13)

„Ein Araber hat keinen Vorzug vor einem Nichtaraber, und ein Nichtaraber hat keinen Vorzug vor einem Araber, noch ist ein Weißer besser als ein Schwarzer oder ein Schwarzer besser als ein Weißer, außer durch Gottesfürchtigkeit.” (Abschiedspredigt des Propheten Muhammad)

(iz). Eigentlich sollte alles einfach sein.  mehr ...

23.02.2013 Vertreter muslimischer Gemeinschaften fordern Prof. Khorchide“ zur „Reue“ für seine Thesen auf

Aufruf in Richtung Münster

(iz). In einem – für die Geschichte der muslimischen Gemeinschaft in Deutschland – bisher einmaligem Vorgehen wandten sich Vertreter von drei muslimischen Organisationen an den Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster. Wie Nebahat Uzun von der türkischen Tageszeitung „Türkiye“ in der Donnerstagsausgabe (21. Februar 2013) berichtete, sei Mouhanad Khorchide aufgefordert worden, „‘Reue‘ für seine Thesen abzulegen und sich wie ein Muslim zu verhalten“, berichtete das Blatt über den Sachverhalt.  mehr ...

31.01.2013 Essay: Beiträge zum europäischen Denken und seiner Beziehung zum Arabischen. Von Abdassamad Clarke

Lässt sich Identität übersetzen?

(iz). Die Identität der Muslime und der Umma könnte nicht einfacher sein: Die uns interessie­rende Frage aber liegt gewissermaßen hinter uns. Es handelt sich um die Übersetzung dieser Identität angesichts eines europäischen oder westlichen Hintergrunds.

Genauso wie wir uns darum bemühen, unseren Din in dieses historisch neue Um­feld zu übertragen, sind andere wesentlich weiter, ihre säkulare Weltanschauung in eine muslimische Situation zu übersetzen.  mehr ...

22.01.2013 Stiftung Mercator und Stifterverband wollen Jugendliche aus bildungsfernen Familien gewinnen

Für ein Studium

Essen. Jugendliche aus Nicht-Akademiker-Familien nehmen seltener ein Studium auf und brechen dieses häufiger ab. Im Schnitt schreiben sich nur 17 Prozent der Jugendlichen aus einem Arbeiterhaushalt für ein Studium ein, während neun von zehn Kindern aus Akademiker-Familien studieren. Die Abbruchsquote unterscheidet sich ebenfalls stark. Die Stiftung Mercator und der Stifterverband wollen dieser Bildungsungleichheit nun begegnen und starten das Programm „Studienpioniere“.  mehr ...

15.01.2013 Für den islamischen Religionsunterricht fehlen Pädagogen. Von Johannes Nitschmann

Lehrer müssen selbst noch lernen

Düsseldorf (KNA/iz). Bei der Einführung des islamischen Religionsunterrichts an nordrhein-westfälischen Schulen gibt es offenbar erhebliche Anlaufschwierigkeiten. Derzeit wird nur an 33 der landesweit 3.068 Grundschulen islamischer Bekenntnisunterricht in deutscher Sprache erteilt. Eine Sprecherin des NRW-Schulministeriums teilte am Montag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit, dass dabei etwa 2.000 muslimische Schüler von 40 Lehrern unterrichtet werden – teils auch jahrgangsübergreifend.  mehr ...

07.01.2013 Kritik an islamischem Religionsunterricht in NRW

Liberale Unzufriedenheit

München (KNA). Die Duisburger Religionspädagogin Lamya Kaddor übt scharfe Kritik an dem Islam-Unterricht in Nordrhein-Westfalen. Als problematisch bezeichnete sie in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ (Montag) vor allem die Rolle der im Koordinationsrat der Muslime zusammengeschlossenen islamischen Dachverbände. Die Verbände verfolgten jeweils eigene Interessen, „die nicht unbedingt im Interesse des Landes und der Schulen sind“.

Deutlich werde dies am Beirat, der als Ansprechpartner für die Behörden fungieren soll und die Bewerber prüft.  mehr ...

27.12.2012 Moderne? Ja. Islam? Ja: Der Berliner Ali Osman Özkök erinnert sich an seinen Studienaufenthalt am „Islamic College“ in Großbritannien

Heute hier, Morgen dort

(iz). Wer sein Abitur macht, will erst einmal reisen, Spaß haben und Erfahrungen sammeln, bevor man sich nach 13 Jahren Schule erneut an etwas bindet. Gute Idee! Warum dann nicht einfach ein spirituelles Auslandsjahr in England, am „Islamic College“ verbringen? Fern der Heimat, fremde Kultur und islamische Exkurse in einem.

Eine bessere Idee, den Alltag loszuwerden und gleichzeitig doch was mitzunehmen, gab es für mich nicht. Bloß raus und Luft schnappen. Die Welt kennenlernen und doch sein innerstes Gut nicht verlieren.  mehr ...

26.12.2012 Heimunterricht: Elterliche Freiheit bleibt bis auf Weiteres nachrangig. Von Lion Edler

Der deutsche Sonderweg

Als beinahe einzige Demokratie der westlichen Welt ist der Heimunterricht in Deutschland untersagt. Das Gesetz, in dem er unter Strafe gestellt wird, ist ein Überrest der Nazizeit.

(iz). Allen verbesserten PISA- und Iglu-Ergebnissen zum Trotz: Das Unbehagen vieler Eltern mit dem staatlichen Bildungssystem scheint weiter zu wachsen, wie sich an der steigenden Zahl der Privatschulen in Deutschland ablesen lässt. Doch Privatschulen sind meist teuer und überfüllt, weshalb manche Eltern einen anderen Sonderweg bevorzugen: Sie möchten ihre Kinder einfach selbst zu Hause unterrich­ten.  mehr ...

23.12.2012 Frankfurt: Benefiz-Veranstaltung am 29.12. zugunsten syrischer Flüchtlinge in der Türkei

Information, Unterhaltung und Wohltätigkeit

Am 29. Dezember 2012 findet die diesjährige Sadaka-Benefizgala in Frankfurt am Main statt. Die auch überregional bekannte Veranstaltung, die bereits seit 2006 jährlich vom Verein Sadaka e.V. organisiert wird, beginnt um 14 Uhr im Titus-Forum im Nordwest-Zentrum in Frankfurt.

Moderiert wird die Benefiz-Veranstaltung dieses Mal von Kübra Gümüsay (taz-Kolumnistin) und Eren Güvercin (Autor: Neo-Moslems). Dr. Milad Karimi hält einen Vortrag. Der musikalische Teil wird von Nazeel Azami aus Großbritannien, Mohamed Yasbah und Tarik ausgefüllt. Des Weiteren sorgen die Multi Kulti Welle und Dr.  mehr ...

02.12.2012 Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins mahnt mehr Einsatz für Religionsfreiheit an

„Religion stößt zunehmend auf Ablehnung“

Münster (exc). Die Religionsfreiheit gerät in Deutschland nach Einschätzung der Münsteraner Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins zunehmend unter Druck. Immer häufiger stoße Religion in der Öffentlichkeit auf Unverständnis und Ablehnung, bis hin zur Aggression. „In einer zunehmend säkularen und pluralen Gesellschaft ist das Recht auf Religionsfreiheit nicht mehr selbstverständlich“, schreibt die Forscherin des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Uni Münster in einer neuen Studie.

„Welche Güter es schützen soll, darüber besteht keineswegs Konsens.  mehr ...

28.11.2012 Wohin entwickelt sich die Community? Überlegungen von Tarek X über Erwartungen und Hoffnungen der neuen Generation

Die Sehnsüchte der Jugend

(iz). Deutsch und muslimisch zu sein, ist eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft, zumal oft angenommen wird, dies schließe sich gegenseitig aus. Vor allem die Jugendlichen leiden unter einem Dilemma, schwan­kend zwischen alter Kultur der Eltern und Leben in der Moderne, wobei es ­hierbei das altbekannte Problem der Gleichsetzung von Kultur und Religion gibt. Ich vertrete die Meinung, dass traditionelle deutsche Werte und der islamische Glaube sehr gut mitein­ander harmonieren.  mehr ...

28.11.2012 Zur Debatte über den Islam in Deutschland: Das neue Studienfach zwischen Freiheit der Lehre und beabsichtigter Einflussnahme. Von Ali Osman Kartal

Eine staatlich protegierte Theologie?

(iz). Am 30. Oktober eröffnet Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) das neue Zentrum für islamische Theologie feierlich in Münster. Das Institut für Islamische Theologie (IIT) in Osnabrück und das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) in Münster bilden dabei gemeinsam eines der bundesweit vier Zentren für die Ausbildung von islamischen Religionslehrern und Imamen.  mehr ...

28.11.2012 Kein Kinderspiel: Die richtige Partnerwahl ist eine der Voraussetzungen für das erfolgreiche Gelingen einer Ehe. Ein Debattenbeitrag von Von Akif Sahin

Das Heiraten ist eine Pflicht

(islam-blogger.de). Spätestens ab der Pubertät beginnen bei Jugendlichen, egal ob Mädchen oder Junge, die körperlichen Gefühle und Bedürfnisse zu wachsen. Je nachdem, auf welchem Niveau ihre körper­liche und seelische Verfassung ist, mehren sich diese Gefühle und Bedürfnisse oder sie nehmen ab. Und je nachdem, welche Erziehung und welches Umfeld die Person hatte oder hat, versucht sie ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen und eine Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden.  mehr ...

13.11.2012 Eröffnung des Zentrums für Islamische Theologie Münster/Osnabrück und des Instituts für Islamische Theologie Osnabrück. Von Silvia Horsch

Ein Schritt zur Beheimatung des Islams in Deutschland

(iz). Mit einem zentralen Festakt im Münsteraner Schloss wurde am 30. Oktober 2012 das Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) Münster/Osnabrück eröffnet. Das ZIT Münster/Osnabrück ist eines der vier Zentren für islamische Theologie, die nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Weiterentwicklung der Theologien vom Januar 2010 eingerichtet wurden.  mehr ...

07.11.2012 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Wie wirken Adab und Futuwwa?

(iz). Muslime leben in mehrfachem Sinne in Paradoxien, in denen sie sich oft ohne ausrei­chende Orientierung wiederfinden. Einer dieser Widersprüche ist, dass wir heute zwar einerseits so oft und viel wie nie zuvor vom „Islam“ hören oder darüber sprechen, es aber gleichzeitig so wenig wie nie zuvor einen tief verwurzelten, authentischen Islam gibt. Oft manifestiert sich diese Dissonanz im Unterschied zwischen öffentlichen Ansprüchen und gelebter Realität.  mehr ...

02.11.2012 Ein eigener Computer macht Kinder nicht zufriedener als ein geteilter Familien-Computer

Kontakte pflegen ja – neue Freunde eher nicht

Berlin (LBS)- 95 Prozent unserer Kinder können mittlerweile zuhause einen Computer nutzen. In den meisten Fällen ist dieser auch mit einem Internetzugang ausgestattet. Dass sich die Mehrheit den PC mit Geschwistern oder Familie teilen muss, stört den Nachwuchs dabei nicht. Im Gegenteil: Kinder mit eigenem Computer im Zimmer fühlen sich insgesamt nicht so wohl wie die übrigen. Dr.  mehr ...

02.11.2012 Zentrum für „Islamische Theologie“ eröffnet: Wie groß ist der politische Impuls?

„Glaube muss gedacht werden“

Münster/Osnabrück (exc/KNA). Mit einem Festakt im münsterschen Schloss haben die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) und die Universität Osnabrück am 30. Oktober offiziell das gemeinsame „Zentrum für Islamische Theologie Münster/Osnabrück“ eröffnet. Es ist eines von deutschlandweit vier Zentren, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den jeweiligen Landes-Wissenschaftsministerien gefördert werden.

„Glaube muss nicht nur geglaubt, sondern auch gedacht werden“, betonte Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan.  mehr ...

31.10.2012 Weiteres Zentrum für die Neuschöpfung einer „Islamischen Theologie“ wurde in Münster eröffnet

Großes Interesse an Studiengang

Münster (KNA). In Münster wurde am 31. Oktober das neue Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) eröffnet. Am Doppelstandort Münster/Osnabrück sollen künftig muslimische Theologen sowie Lehrer für den islamischen Religionsunterricht an Schulen ausgebildet werden. Leiter des ZIT ist der Münsteraner Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide.

Für den Studiengang „Islamische Religionslehre“ stehen nach Angaben der Universität zunächst 120 Studienplätze zur Verfügung. Beworben hatten sich mehr als 400 Studienanfänger.  mehr ...

29.10.2012 Mallorca: Die Madrassa Muhammad Wazzani bringt ganzheitlich gebildete Charaktere hervor. Von Massouda Khan

Das Geheimnis der Tafel

(cM/IZ). Hört man unserer Tage das Wort „Madrassa“, fallen vielen aus verständlichen Gründen zuerst die, für die ­aller­meisten verstörenden „Koranschulen“ aus dem pakistanischen Grenzgebiet ein. Aber mitnichten kann solch ein extremes und kleines Zerrbild dieser traditionellen Institution der muslimischen Bildung gerecht werden.

Ein Gegenbeispiel ist die Madras­sa Muhammad Wazzani, die 2000 auf Mallorca von dem verstorbenen marokkanischen Gelehrten Sidi Muhammad Wazzani und dem einheimischen Homöopathen, Parfümeur und Apothe­ker Don Ahmed Salva gegründet wurde.  mehr ...

17.10.2012 Schulbücher sollen Völkerverständigung fördern. Von Anita Pöhlig

Zwischen Ambition und Verantwortung

Schulbücher wirken weit über den Klassenraum hinaus. Aus dieser Erkenntnis heraus gründete Georg Eckert 1953 das nach ihm benannte Institut für Schulbuchforschung in Braunschweig. Es setzt sich international für vorurteilsfreie Schulbücher ein.

Braunschweig (dpa). Ob es um die Konfliktregion im Nahen Osten, um den Religionsunterricht in Deutschland, um die schulische Vergangenheitsbewältigung in Ruanda oder um digitale Schulbücher geht - das Georg-Eckert-Institut (GEI) für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig mischt mit.  mehr ...

02.10.2012 Ein Kommentar von Cemil Sahinöz

Demütigung der Muslime führte zu Protesten

(iz). Daniel ärgert, mobbt, schikaniert und provoziert seinen Klassenkameraden Peter mit Worten. Und das seit Wochen und Monaten. Irgendwann platzt Peter der Kragen und im Klassenzimmer wirft er ein Buch gegen Hans. Unser modernes Rechtssystem würde in den meisten Fällen Peter für schuldig erklären, da Daniels Verhalten nicht „handfest„ erfassbar ist. Nicht alles ist aber juristisch zu klären. Es gibt auch ein immaterielles Rechtssystem: das Gewissen. Unser Gewissen würde uns sagen, dass Daniel mindestens 50 Prozent, wenn nicht sogar viel mehr, der Schuld trägt.  mehr ...

02.10.2012 Exzellenzcluster untersucht im Wintersemester Probleme religiöser Vielfalt – Forscher schlägt Enquetekommission zur Pluralität der Religionen vor

„Religionspolitik bevorzugt Kirchen“

Münster (exc). Die deutsche Religionspolitik bevorzugt nach Expertenmeinung immer noch die großen christlichen Kirchen gegenüber anderen Religionsgemeinschaften wie dem Islam. „Die Muslime kämpfen seit den 1990er Jahren für eine Religionsfreiheit, die alle gleich behandelt. Das dauert viel zu lange“, sagte Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Willems vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster.  mehr ...

27.09.2012 Warum hört man in 13 Schuljahren den Namen „Yunus Emre“ vermutlich nicht einmal in der „Türkisch-AG“? Ein Essay von Anja Hilscher

Orient und Okzident

„Gekommen ist die Wahrheit, dahingeschwunden ist das Falsche. Siehe, das Falsche schwindet schnell“ (Koran 17:82)
„Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist“ (Zitat von Ferdinand Lasalle – der Einleitung zu „Deutschland schafft sich ab“ vorangestellt)

(iz). Das Fach Deutsch habe ich immer geliebt. Ich hatte es als Leistungskurs. Wir haben damals, scheint mir, auch viel mehr klassische Literatur durchgenommen als heute üblich – wenn auch sicher nicht so viel wie Thilo Sarrazin zwanzig Jahre früher.  mehr ...

27.09.2012 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Wie kann man Videos produzieren?

(iz). Wer die 1980er Jahre als Tee­nager erlebte, erfuhr am eigenen Leib, wie das Musik­video als Kommunikationsform – und mit ihm MTV – ihren Siegeszug antraten. Auch dank der bunten Bilder wurden Größen wie Madonna berühmt und die Unterhaltungsindustrie konnte – bis zur Ankunft der Internet-Tauschbörsen – satte Gewinne einfahren.

Die rapiden Bildwechsel veränderten unsere Sehgewohnheiten viel radikaler, als wir es uns das damals hätten vorstellen können.  mehr ...

17.09.2012 Über Bilell Hamoussi, einen deutsch-tunesischen Sozialpädagogen im Dienst der Stadt Wolfsburg. Interview: Aslan Belli

Neues Buch über Wolfsburger Muslime

(iz). Seit Anfang 2012 ist ein neues Buch zum Thema muslimisches Leben in Deutschland auf dem Markt. Die Stadt Wolfsburg veröffentlichte das Buch „Muslime in Wolfsburg“ der Autoren Bilell Hamoussi und Mohamed Ibrahim. Das Buch erzählt die Geschichte der Einwanderung und der Integration von Muslimen in Wolfsburg. Neben den harten Fakten werden hierbei auch viele Einzelschicksale repräsentativer Persönlichkeiten der islamischen Gemeinde der Stadt vorgestellt.  mehr ...

29.08.2012 Ein Kommentar von Khalil Breuer

Marktplatz der Ideen

(iz). „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ Dieser Leitspruch ist natürlich auch für uns Muslime gültig. Erfreulicherweise folgen dieser einfachen Maxime immer mehr junge Muslime. Sie erfüllen eigentlich alle Voraussetzun­gen für eine aktive Rolle in der Gesellschaft. Es ist eine Generation, die vor allem teamfä­hig ist. Sie hat weder ein Identitätsproblem, noch kann sie mit den alten Trennlinien der Ideologie und der Ethnien etwas anfangen.

Junge Muslime sind immer öfter die „Zahnräder“, die Moscheegemeinden oder die in die Jahre gekommenen Verbände mit der Außen­welt vernetzen.  mehr ...

16.08.2012 Neue Veröffentlichung: Erstes Grundschulbuch für den islamischen Religionsunterricht. Von Andreas Otto

„Man soll vor jeder Sache Bismallah sagen“

Münster/Stuttgart (KNA) Es ist bunt, hat viele Bilder, nicht allzu lange Texte - und viele Anregungen zur Diskussion. Das erste auf Deutsch erschienene Grundschulbuch für den islamischen Religionsunterricht kommt modern und kindgerecht daher. „Miteinander auf dem Weg“ präsentiert sich in ähnlicher Aufmachung wie manche Publikationen für evangelischen oder katholischen Nachwuchs.  mehr ...

09.08.2012 VAE: Junge Muslime entdecken die digitale Frömmigkeit. Von Burkhard Jürgens

Der Glaube im smarten Handy?

Abu Dhabi (KNA). Dass Syed Muhammad Mussadir ein besserer Muslim geworden sei, verdanke er seinem BlackBerry. Es lehre ihn Verse des Qur'an auf Arabisch und in englischer Übersetzung, während er morgens in Dubais U-Bahn zur Arbeit fahre. Es läute zum Gebet, es zeige ihm die Richtung nach Mekka und zum nächsten Restaurant mit islamischer Küche. „Lob und Segen den Entwicklern“, sagt Mudassir.  [ABO] mehr ...

01.08.2012 Thema Beschneidung: Beschneidung osmanischer Prinzen war ein Volksfest. Von Rasim Marz

Auch heute wird groß gefeiert

(iz). Die Beschneidung eines muslimischen Jungen wurde damals wie heute groß gefeiert. Wenn wir heute Kinder im Prinzenkostüm sehen, die zur Feier des Tages eine Menge an Geschenken bekommen und mit gleichaltrigen Kindern die Kunstfer­tigkeiten der Clowns bestaunen, so erbli­cken wir ein Relikt aus längst ­vergessenen Tagen - einem Brauch aus der Zeit des Osmanischen Reichs.

Die größten Beschneidungsfeierlichkeiten fanden für die Söhne des osmani­schen Sultans statt. Ein bestimmtes ­Alter war hier nicht vorgegeben, sodass viele Prinzen zwischen zwei und zwölf ­Jahren beschnitten wurden.  mehr ...

23.07.2012 Zum Kölner Beschneidungsurteil: Muslimische und Jüdische Vertreter appellieren an die deutsche Politik. Ein Bericht von Yasin Bas

„Angriff auf die Menschenrechte“

(iz). Unterschiedliche Vertreter der jüdischen und muslimischen Religionsgemeinschaften aus Europa haben bei einem gemeinsamen Spitzentreffen in der belgischen Hauptstadt Brüssel die Politiker in Deutschland zur Herstellung von Rechtssicherheit im Umgang mit dem Beschneidungsurteil gemahnt. Die Repräsentanten bezeichneten das Urteil als einen „Angriff auf grundlegende Religions- und Individualrechte“ und appellierten an alle politischen Parteien sowie den Bundestag die unerklärliche Entscheidung des Gerichts zu revidieren. Die Türkisch-Islamische Union (DITIB) veröffentlichte am 18.  mehr ...

02.07.2012 Erstes Grundschulbuch für Islamunterricht

Lehrbücher werden „dringend benötigt“

Münster (KNA). Der muslimische Münsteraner Religionspädagoge Mouhanad Khorchide hat für den bekenntnisorientierten muslimischen Religionsunterricht das erste Grundschulbuch verfasst. „Miteinander auf dem Weg“ erscheint im August im Ernst-Klett-Verlag, wie die Universität Münster am Dienstag mitteilte. Das Buch solle nicht nur Wissen vermitteln, sondern Religion erlebbar machen. Koran-Zitate und Aussagen des Propheten Mohammed seien kindgerecht formuliert.

„Viele muslimische Religionslehrkräfte benötigen dringend Lehrbücher und Lehrmaterialien“, betonte Khorchide.  mehr ...

27.06.2012 Medienkonsum und frühkindliche Lernentwicklung: Ratschläge für besorgte Eltern. Von Gaby Huelsmann

Unsere Kinder und die neue Medien

(iz). Viele von uns, besonders diejeni­gen die Kinder im Kindergarten und Grundschulalter haben, stellen sich die Frage, ob und wie wir unsere Kinder an neue Medien heran­führen sollen. Ein Verbannen der Bildschirme ist eine Lösung, aber damit verbannt man auch Inhalte, die durchaus sehenswert und sinnvoll sind. ­Besser ist es, sich mit den Vor- und ­Nachteilen der Medien auseinandersetzen, sich als ­Eltern die Zeit zu nehmen, um geeignete Ange­bote heraussuchen und die ausge­wählten Sendungen gemeinsam anzusehen.  mehr ...

27.06.2012 Iman Reimann über ihren interkulturellen Kindergarten Regenbogen Kidz in Berlin. Von Tasnim El-Naggar

Viel wichtiger sind die Werte

(iz). Berlin ist eine Stadt, die durch eine große Vielfalt an Lebensweisen und Hintergründen besticht. Eine Gruppe in dieser Vielfalt sind die Muslime. Ob Migranten oder Konvertiten, diese Stadt ist überaus vielseitig - und das spiegelt sich auch beim Nachwuchs wider. Die erste Generation von Einwanderern hatte zwar ein Interesse an einer guten Ausbildung ihrer ­Kinder, kannte sich aber inhaltlich im deutschen Bildungssystem ganz und gar nicht aus und konnte von daher auch nicht in es hineinwirken.  mehr ...

08.06.2012 Niedersachsen: Bundesweit erste Lehrerlaubnis für muslimische Religionslehrer ist fertiggestellt

„Idschaza“ für Lehrkräfte

Hannover (Schura Niedersachsen). Der Beirat für den islamischen Religionsunterricht des Bundeslandes Niedersachsen hat mit dem 5. 06. 2012 bundesweit die erste Lehrerlaubnis für muslimische Religionslehrer fertig gestellt.

Der islamische Religionsunterricht, der in einigen Bundesländern als bekenntnisorientierter Religionsunterricht für Muslime an öffentlichen Schulen eingeführt werden soll, nimmt immer mehr konkrete Formen an. Insbesondere Niedersachsen und NRW sind hier Vorreiter.  mehr ...

30.05.2012 Alltagsfragen: Wie geht man als jugendlicher Muslim mit seiner Sexualität um? Von Tarek X

Es gibt viel zu wenig Aufklärung

(iz). Oft wenden sich Jugendliche - teils verzweifelt - auf der Suche nach einem Rezept an uns, wie man mit seiner Sexualität umgeht. Dies ist berechtigt, da auf Seiten von Muslimen viel zu wenig Aufklärung betrieben wird. Die Aufklärung in der Schule oder populäre Ratgeber lehren meistens nur, wie man verhütet. Dies ist aber nicht ansatzweise die Problematik, der Muslime ausgesetzt sind.

Zina - der uneheliche Verkehr - ist eine unermesslich falsche Handlung.  mehr ...

30.05.2012 Hintergrund: Die digitale Welt des Internets hat unser Leben bleibend verändert. Von Sulaiman Wilms

Sind wir im Netz gefangen?

(gm). Das Internet, seine Megakonzerne, die scheinbar mit dem Nichts Geld verdienen und die dazugehörige Hardware haben unsere Welt verändert. Nur die Wenigsten erkennen, wie tiefgrün­dig unser Alltag durch sie umgekrem­pelt wurde und weiterhin wird. Befreit uns die digitale Welt oder werden zu einer unförmigen Masse kritikloser Endverbraucher, die mehr gefesselt wird, als es ihm bewusst ist?

Unsere Welt besteht aus Bedeu­tungen, die in Form von Bildern verstanden werden. Diese Weisheit gehört zum Grundbestand islamischen Wissens.  [ABO] mehr ...
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
"Neues Wir-Gefühl" BERLIN. Gauck wirbt für respektvollen Dialog zwischen den Religionen. JIK besucht Bundespräsidenten (Foto: Dirk Enters).
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Zitat der Woche
„ Mit der letzten Auflage in dieser Legislaturperiode hat die Islamkonferenz ihren Tiefpunkt erreicht: Das Treffen zwischen Islamverbänden, Muslimen und dem Staat ist zu einer sinnlosen Pflichtveranstaltung verkommen. Aufbruchstimmung und Zuversicht begleiteten 2006 den Start des Dialogforums. Geblieben sind Enttäuschung, Misstrauen und Streit. Viele Muslime kommen nur aus Höflichkeit oder gar nicht mehr. So hat die Konferenz keine Zukunft. Das liegt zum einen an Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, der seit Jahren Sicherheitsthemen in den Mittelpunkt rückt. Aber auch die Verbände sind für das Scheitern mitverantwortlich. Zwar wollen sie den Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt sehen. Doch sie tun viel zu wenig dafür, den rechtlichen Vorgaben zu genügen.“

Neue Osnabrücker Zeitung, 08. Mai 2013
Linkliste
Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

Geopoliticus
Geopolitische Analysen von Dawud Stewart Hurrell, einem der weltweit führenden muslimischen Experten

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

Russia Today
Englischsprachige Webseite des russischen Senders mit einer frischen Berichterstattung

Union Europäischer Muslime
Webseite der

www.abubakrrieger.de
Private Webseite des Herausgebers der IZ

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Buchtipp
In der bereits Anfang der 1990er Jahre in der Türkei erschienenen historischen Studie beschäftigt sich Riza Savas, Professor an der theologischen Fakultät der Dokuz Eylül Universität ­Izmir (der bereits ähnliche Titel über andere historische Phasen veröffentlichte) mit der Lage der Frauen vor und während der Lebenszeit des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Savas führt zu Beginn in die Lage der Frauen in der vorislamischen arabischen Gesellschaft ein. Nicht nur aus Gründen der Chronistenpflicht ist diese Einführung wichtig, weil sie den Hintergrund für die wichtigen Veränderungen darstellt. Sie stellt auch den notwendigen Kontrast zur Verfügung, anhand dessen der große Unterschied bezüglich der Stellung der Frau vor und während des Gesandten Allahs verstanden werden kann. In vier Kapiteln referiert der türkische Autor den „Den Propheten und die Frauen“, „Die Frauen und Bildung“, ­“Frauen im Familienleben“ und „Die Frau in der Gesellschaft“. Der Wert des Buches ist Savas’ enorme historische Gründlichkeit und sein gewissenhafter Gebrauch der Quellenverweise. Dank seiner historischer Basis nimmt der Autor vielen Vorurteilen den Wind aus den Segeln, die heute existierende Diskriminierung von Frauen in Teilen der muslimischen Welt sei dem islamischen Modell geschuldet.

Riza Savas, Die Frau zur Zeit des Propheten Muhammad, astec Verlag, Taschenbuch, 307 Seiten, Preis: Eur 9.-, ISBN 978-605-87525-0-8
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