Marlies Sylvia Sommer aus Fluorn-Winzeln schrieb am 14.03.2009
Wenn der Fokus dieses Textes auf Platzierungen eines Schachbrettes herunter dividiert wird, so kann ich die Reaktion der Muslime verstehen und gehe auf Abstand. Niemanden würde es behagen, im Spiel der Kräfte, des Innenministerium für Terrorabwehr oder Migranteneinwanderungen als Schachfigur zu gelten. Der Glaube im Islam ist nicht mit politischen Hasadeurspielen zu verwechsel, was leider all zu oft geschieht. In Deutschlands Kulturniveau werden Menschen die aufmucken politischer Zensur unterworfen, ausgespielt, diffamiert oder aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit beseitigt. Muslime haben auch deshalb ein intaktes Gemeinwesen, wo auch das Zakat untergebracht ist. Deshalb braucht man auch keine teuren Büros, in denen Frauen sich zeigen müssen. Vielmehr kann man an Hand teuren Ambientes nur geltend machen, dass dieses dafür ausgegebene Geld an anderer Stelle den Bedürftigen fehlt, die kein Dach über den Kopf haben oder durch Umweltprobleme ihren Wohnsitz verlassen mussten. Geld kann man bekanntlich nur einmal ausgeben und verteilen. Eine intakte Gemeinde braucht keinen übergeordneten Zentralrat, um eigene Probleme zu lösen. Wenn andere Konfessionen damit ein Problem haben, müssen sie sich mit den Menschen auseinander setzen, die ihnen Probleme bereiten. Meist können diese in Gesprächen bereinigt werden, wenn Bedarf besteht. Leider entsteht jedoch dann kein Kontakt auf gleicher Augenhöhe, denn Institutionen atmen leicht den Geruch von Machtherrschaftlichkeiten, die sich kein normaler Mensch aussetzen möchte. Ich jedenfalls nicht.