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Auf der Suche nach einem ­dritten Ort
(iz). Zwei extreme Gegensätze haben jüngst die Aufmerksamkeit auf die Präsenz US-amerikanischer Muslime geworfen: der Mehrfachmord an drei jungen Muslimen in Chapel Hill sowie der 50. Todestag von Malcolm X. mehr ...
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Islam als Bollwerk gegen den Terrorismus mehr
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Hintergrund: Was von Pegida bleibt. Anne-Beatrice Clasmann über den jetzigen Zustand einer „Volksbewegung“
Abstiegsängste und andere Mythen mehr
Interview
Vorab aus der neuen Ausgabe – Verständnis fördern und zum Nachdenken anregen: (das ungekürzte) Gespräch mit der Autorin Esther Fouzi über Inhalte ihres neuen Buches und ihre Beschäftigung mit der ­Tradition
„Zu oft in der Opferrolle“ mehr
 
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30.03.2015 Gespräch mit Breschkai Ferhad in der Nachbetrachtung zum ersten Bundeskongress „Deutschland neu denken“

Eine neue deutsche Identität

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(iz). Unter dem Titel „Deutschland – neu denken. 1. Bundeskongress der Neuen Deutschen Organisationen“ trafen sich Anfang Februar 2015 erstmals rund 80 Initiativen aus ganz Deutschland, die von Menschen der zweiten und dritten Einwanderergeneration angestoßen wurden. Die Kongressteilnehmer formulierten 13 Thesen (siehe Anhang). Unter anderem fordern sie von der Politik nicht nur ein Bekenntnis zum Einwanderungsland, sondern auch zur Einwanderungsgesellschaft, schließlich sei die deutsche Bevölkerung von Einwanderung geprägt.  mehr ...

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29.03.2015 Die wichtigsten Akteure in der Jemen-Krise

Zwischen Teheran und Riad

Sanaa (dpa). Schiitische Huthi-Rebellen haben den Jemen überrannt, Saudi-Arabien greift mit Luftschlägen von außen ein. Ein Überblick der wichtigsten Akteure im Machtkampf:

DIE HUTHIS sind ein schiitischer Volksstamm aus dem Nordjemen. Benachteiligung sowie Korruption und Vetternwirtschaft der Regierung lösten ihre Rebellion aus. Den Huthis geht es eher um Macht und Einfluss im Land als um Ideologie. Im September 2014 eroberten rund 30.000 Anhänger die Hauptstadt Sanaa, Anfang des Jahres setzten sie dort Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und die Regierung in deren Häusern fest.  mehr ...
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28.03.2015 Auf einer Hochzeit fällt einem hierzu so manches ein

Wie der Weise heiratet

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(iz). Festtagskleidung, Buffet und gut gekleidete Gäste – all dies kennt auch eine islamische Hochzeit. Zudem haben sich an diesem schönen Maitag auch nicht nur die Hochzeitsgäste, sondern auch das passende „Kaiserwetter“ eingefunden. Bei der Zeremonie mit offenem Fenster muss man leicht blinzeln, um nicht geblendet zu werden. Grün, rot, blau, gelb – alle Farben dringen durch das Fenster und finden sich dort wie gerufen auf den bunten Kleidern und Kopftüchern ein. Nicht nur die Welt, auch das Paar ist so schön und einfach eingebettet.  mehr ...

28.03.2015 Hisbollahs Fußabdruck auf dem syrischen Drama. Hintergründe von Ali Osman Emiroglu zu langfristigeren Plänen Teherans

Gekommen, um zu bleiben

Berlin (Eurasianews). Direkt an der Grenze zu Jordanien, wo mehr als 600.000 syrische Flüchtlinge in Städten wie Irbid und Zarqa oder im Camp Zaatari untergebracht sind, vollzieht sich eine allmähliche, kaum sichtbare, aber doch effektive Ausbreitung des Einflussbereiches des Iran. Im Laufe der letzten sechs Wochen haben vor allem Soldaten des Korps der Iranischen Revolutionsgarde und der Hisbollah eine wesentliche Rolle bei der seit langem erwarteten Offensive der syrischen Regierungstruppen in der südlichen Provinz Daraa gespielt.  mehr ...

27.03.2015 Steinmeier ist besorgt über Situation im Jemen

Längst ein „gescheiterter Staat“?

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Foto: Houthi-Sprecher erklärt Parlamentsauflösung | Wikimedia Commons, CCL 3.0
Berlin (KNA). Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist besorgt über die Zuspitzung der Lage im Jemen. Er hoffe nicht, dass sich die Situation in einen breit geführten Krieg ausbreite, „aber die Lage ist gefährlich“, sagte er der „Bild“-Zeitung (Freitag). Laut Medienberichten hat Saudi-Arabien unter Mitwirkung von Katar, Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten in der vergangenen Nacht die Stellung der schiitischen Huthi-Milizen in der Hauptstadt Sanaa angegriffen.  mehr ...

27.03.2015 Auszug der neuen Ausgabe: Interview mit Ersin Özcan, Vorstandsvorsitzender des DITIB-Landesverbands Nordrhein-Westfalen zur Zukunft von Zentralvertretungen

Selbstgespräch oder innermuslimischer Austausch?

„Das Agieren von muslimischen Vertretern reduziert sich immer mehr zu einem Selbstgespräche. In einer solchen Situation sprechen die Öffentlichkeit und die Politik immer weniger mit den Muslimen – sie führen immer mehr Zwiegespräche mit politischen Akteuren, die zunehmend nicht mehr die Muslime beim Staat vertreten, sondern den Staat mit seinen Erwartungen bei den Muslimen.“

(iz). Die Debatten rund um das Islamgesetz in Österreich haben in den letzten Wochen auch Muslime und Politik in Deutschland beschäftigt. Forderungen nach einem ähnlichen Gesetz wurden auch hier laut.  mehr ...

26.03.2015 Die Urlaubszeit kommt: Interview über die Halal-Reisebranche mit Ufuk Secgin, Marketingdirektor bei HalalBooking.com

Von München nach Kuala Lumpur

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(iz). In wenigen Monaten werden sich wieder massive Touristenströmen auf den globalen Wohlstandszentren in die Reisedestinationen in aller Welt ergießen. Längst sind es nicht nur die Deutschen, lange „Tourismusweltmeister“, die auf der Suche nach attraktiven Reisezielen sind.

Mittlerweile sind finanzstarke Muslime im Nahen Osten, in der Türkei und Zentralasien, Südostasien sowie in den Gemeinschaften des Westens zum Ziel des so genannten Halal-Tourismus geworden.  mehr ...

26.03.2015 Multinationale Geschwader greifen militärisch im Jemen ein. Schiitische Huthi-Rebellen sehen darin „Kriegserklärung“

Der Kalte Krieg im Nahen Osten wird heißer

Doha (dpa). Saudi-Arabien hat zusammen mit mehr als zehn Nationen in den blutigen Konflikt im Jemen eingegriffen. Saudische Kampfjets würden Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen bombardieren, sagte der saudische Botschafter in Washington, Adel al-Dschabir, am Abend des 25. März (Ortszeit) vor Journalisten. Es seien Ziele in der Hauptstadt Sanaa und an anderen Orten des Landes angegriffen worden, fügte der Diplomat hinzu. Eine Reaktion des ebenfalls schiitischen Irans, der die Huthis bei ihrem Vormarsch unterstützt haben soll, gab es zunächst nicht.  mehr ...

25.03.2015 Protestmarsch für Beduinenrechte in Israel

Für Anerkennung und Infrastruktur

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Foto: Kamel vor der Beduinenstadt Rahat | Wikimedia Commons, CCL 3.0
Jerusalem (KNA). Mit einem viertägigen Protestmarsch wollen Politiker und Menschenrechtsaktivisten in Israel für die Rechte von Beduinen demonstrieren. Wie die israelische Tageszeitung „Haaretz“ (25. März) berichtete, soll der geplante Protestzug von der Negevwüste nach Jerusalem auf eine Anerkennung von 46 Beduinendörfen in Südisrael mit insgesamt 100.000 Einwohnern sowie den Ausbau der dortigen Infrastruktur und den Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz drängen.  mehr ...

24.03.2015 Syriens Weißhelme – Mutige Helfer im Bombenhagel. Ein Feature von Anne-Beatrice Clasman

„Alle brauchen uns“

Wenn die syrische Luftwaffe ihre tödliche Fracht abgeworfen hat, rücken die Weißhelme an. Die ehrenamtlichen Retter bergen Verletzte aus zerbombten Häusern.

Berlin (dpa). Wenn Raed al-Saleh (31) bei Regierungen in Europa Spenden für seine Zivilschutz-Organisation sammelt, fühlt sich der Syrer oft wie im falschen Film. „Alles ist friedlich, das ist merkwürdig für jemanden wie mich, der in Syrien lebt“, sagt Al-Saleh und blinzelt in die Frühlingssonne.  mehr ...

23.03.2015 Zum vierten Mal in Hamburg: „Erlebe die faszinierende Gemeinschaft“ bei „Vereint im Islam“. Die IZ ist mit dabei

Unverzichtbar im Event-Kalender

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Hamburg (iz). Am 04. und 05. April 2015 kommen bis zu 2.000 junge und junggebliebene Muslime aus ganz Deutschland sowie aus Österreich und der Schweiz zum „Verein im Islam“-Event nach Hamburg. Das jährliche Ereignis gehört zu den größten muslimischen Konferenzen im deutschsprachigen Raum. Die erfolgreiche Veranstaltung wird in diesem Jahr zum vierten Mal abgehalten und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.  mehr ...

23.03.2015 Aus gegebenem Anlass „Brennpunkt Jemen“: Das Horn von Afrika ist zum Zentrum der Terror-Dialektik geworden. Von Parvez Asad Sheikh

Die unregierbaren Räume

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(iz). Die unregierbaren Räume der Welt werden zunehmend zu Brennpunkten, in deren Umfeld eine Dialektik des Terrors zur unbe­haglichen Aufmerksamkeit unter der internationalen Gemeinschaft führt. Vom politischen Strudel der Stammesgebiete Pakistans bis zur anachronistischen Pira­terie am Golf von Aden haben sich ­diese zersplitterten Zonen zu Kernzonen einer postmodernen Geopolitik entwickelt.  mehr ...

23.03.2015 Aus gegebenem Anlass „Brennpunkt Jemen“: Strategische Hintergedanken über Staat mit großen Problemen. Jenseits des Al-Qaida-Szenarios. Von F. William Engdahl

Nadelöhr für globalen Öl-Transport

Am 25. Dezember [2009] verhafteten US-Behörden einen Nigerianer namens Abdulmuttalab an Bord eines Flug der Northwest Airlines von Amsterdam nach Detroit unter dem Verdacht, er habe das Flugzeug mit Hilfe von eingeschmuggelten Sprengstoffen in die Luft jagen wollen. Seitdem wurde von CNN, der "New York Times" und anderen Nachrichtenquellen berichtet, dass dieser im Verdacht stünde, im Jemen für seine Terrormission ausgebildet worden zu sein.  mehr ...

21.03.2015 Zerrissen durch Terror und ausländischer Kontrolle: Entsetzen über Selbstmordanschläge im Jemen mit mehr als 130 Toten

„Zynismus“

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Foto: Wikimedia|CCL 3.0
Washington/Sanaa (dpa). Die blutigen Terroranschläge auf Moscheen im Jemen haben international Entsetzen ausgelöst. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte nach einer am Freitag von den Vereinten Nationen verbreiteten Mitteilung alle Beteiligten des Konflikts dazu auf, die feindlichen Handlungen sofort einzustellen und Zurückhaltung zu wahren. Bei einem der blutigsten Terrorakte in der Geschichte des Landes haben Selbstmordattentäter mindestens 137 Menschen mit in den Tod gerissen.  mehr ...

21.03.2015 Abstiegsängste und andere Mythen - Was von Pegida bleibt

"Harter Kern"

Berlin (dpa) - Als sich die Pegida-Bewegung vor fünf Monaten in Dresden formierte, war in der öffentlichen Debatte viel von Ängsten die Rede. Vor allem «Abstiegsängste» und «Überfremdungsängste» wurden bemüht, um die Proteste der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» und ihrer zahlreichen Ableger zu erklären. Der Göttinger Politologe Franz Walter kommt mit seinen Mitarbeitern in einer neuen Studie zum Phänomen Pegida allerdings zu ganz anderen Ergebnissen.  mehr ...
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Anfang nächster Woche ist die neue IZ bei Ihren Lesern. Khalil Breuer erinnert daran, dass es natürlich vor allem auch um das Lob des Schöpfers geht. Nach Chapel werfen wir in vier Texten einen genaueren Blick auf Muslime in den USA und stellen dabei auch das beeindruckende Ta’Leef Collective vor. Abu Bakr Rieger untersucht das Verhältnis von Staat, Technik und Wissenschaft und wir machen uns auf die Suche danach, was Muslime über „Identität“ denken.
Außerdem: 60 Jahre Deutsche Muslim-Liga sind Grund für Stolz, Nachholbedarf bei Medien, Tarek Bärliner über Malcolm X, Interview mit den Machern des Narrabila Verlags sowie viele andere spannende Themen.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„Alles deutet darauf hin, dass das Land an der Südspitze der arabischen Halbinsel endgültig ins Chaos abgleitet. Es droht ein weiterer Bürgerkrieg in der Region, die schon vom jahrelangen Massenmord in Syrien, der Gewalt im Irak, dem Terror des sogenannten Islamischen Staates (IS) und dem blutigen Machtkampf in Libyen gepeinigt wird. Die meisten Probleme des Jemen sind - so wie auch in den anderen Hotspots der Region - hausgemacht. (...)
Doch im Jemen verläuft auch die Front in einem weiteren, größeren Stellvertreterkrieg, der schon die Konflikte im Irak und in Syrien massiv angeheizt hat. Dabei stehen sich die Regionalmächte Saudi-Arabien und der Iran gegenüber und versuchen mit allen Mitteln, den Einfluss des jeweiligen Rivalen zurückzudrängen.“


Der Standard, 26. März 2015
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Bild der Woche
Staatsministerin Aydan Özoğuz zu Gast beim “Speisen für Waisen”-Essen muslimischer Poetry-Slammer
Buchtipp
„Die Ehe ist die Hälfte des Dins“, lautet eine der Überlieferungen des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Daran ändern auch die neuen Verhältnisse unserer Zeit wie Internet oder wie die stellenweise Auflösung traditioneller Familienverhältnisse nicht. Was allerdings im Wandel begriffen ist, ist die Art und Weise, wie insbesondere junge Muslime heute zur Ehe finden beziehungsweise finden können. In seinem Band „Jung & Suchend“ hat Murat Demiryürek einen schematischen Ratgeber verfasst, der diejenigen, die sich auf der Suche nach einem potenziellen Ehepartner befinden oder diesen schon gefunden haben, theoretisch und praktisch mit Rat und Hilfe zur Seite steht. „Gott sei Dank ist es immer noch so, dass das Heiraten ein verdeckter oder offensichtlicher Wunsch ist und ab einem gewissen Lebensabschnitt als eine Normalität gilt. Deshalb drängt das Umfeld einem das Thema Heirat früher oder später auf. Obwohl dieses es vielleicht gut meint, kann es einen gewaltig nerven. (…) Ob nun freiwillig oder nicht, das Thema Heirat wird kommen“, leitet Demiryürek seinen Ratgeber ein. Grob gesprochen besteht „Jung & Suchend“ aus zwei Abschnitten. Der erste widmet sich dem Suchen nach einem Ehepartner, und den damit verbundenen Fallstricken. Dabei schreibt der Autor alles andere als rückwärtsgewandt. So bezieht er die sozialen Netzwerke wie Facebook, oder Twitter in die Möglichkeiten des Suchens ein. Im zweiten Teil, nach einem geglückten Finden, beschreibt Murat Demiryürek entscheidende Schritte bis zu einer geglückten Heirat. Dabei macht er auch vor bekannten Problemen möglichen Klippen, die es zu umschiffen gilt, nicht Halt. So wird beispielsweise die ambivalente Rolle von Eltern reflektiert oder auch die Frage, was es mit multikulturellen Ehen auf sich hat beziehungsweise wo deren Probleme liegen können. Trotz einer gelegentlich zu schematischen Beschreibung des Sachverhalts lohnt sich „Jung & Suchend“ für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen – oder müssen. (sw)

Murat Demiryürek, Jung & Suchend, Hayy Verlag, Dezember 2014, Taschenbuch, 117 Seiten, ISBN 978-3981699418, Preis: EUR 7,50
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Eurasia News
Das Nachrichtenportal Eurasia News ist medial auf der Seidenstraße unterwegs und will ­Klischees aufbrechen. Eurasia News will die alten Blöcke überwinden und den Fokus auf künftige neue, aufstrebende Regionen setzen, die ihren Platz in der Welt suchen und sich als Wirtschaftsstandorte und politische Akteure in Szene setzen wollen und werden.

Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

The Majalla
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