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Pegida, Bewegung ohne Worte
(iz). „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“, dichtete einst Heinrich Heine in seinen berühmten Nachtgedanken. Noch immer steht unser Land unter dem Eindruck des furchtbaren nationalistischen Rassenwahns vergangener Tage. mehr ...
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Die IZ-Blogger: Medienberater Khurrem Akhtar berichtet von seinen Eindrücken bei der Berliner Mahnwache
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Der Osnabrücker Wissenschaftler Bülent Ucar befürwortet Aufbau muslimischer Wohlfahrtpflege. Interview: Anna Mertens
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25.01.2015 Ali Kizilkaya argumentiert selbstbewusst: Islamratsvorsitzender für Beibehaltung von Blasphemie-Paragraf

„Tendenz zur Oberflächlichkeit“

Berlin (KNA). Der Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya plädiert für eine Beibehaltung des Blasphemie-Paragrafen in seiner jetzigen Form. Sowohl eine Verschärfung wie eine Abschaffung der Vorschrift geschehe letzten Endes unter dem Einfluss der Terroranschläge von Paris, sagte Kizilkaya der „Welt am Sonntag“. Er wolle aber nicht, dass Terroristen darüber bestimmten, „wie wir unser Land gestalten“.

Gotteslästerung gilt in Deutschland seit 1871 als Straftatbestand. Seit der Strafrechtsreform von 1969 ist der betreffende Paragraf 166 des Strafgesetzbuches jedoch eingeschränkt.  mehr ...
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24.01.2015 Muslimische Jugend in Deutschland e.V. (MJD) erntet Anerkennung und Wertschätzung im Hessischen Landtag. Pressemitteilung zu einer Anhörung über den Salafismus

Mansouri: Es braucht eine „Anerkennungskultur“

Wiesbaden (MJD). Im Rahmen der zweitägigen Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema Islamismus/Salafismus wurden ExpertInnen und VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und muslimisch-deutschen Verbänden und Organisationen eingeladen, um ihre Erkenntnisse zu Maßnahmen gegen Islamismus/Salafismus zusammenzutragen. Auch die MJD wurde auf Antrag der CDU eingeladen und nahm die Gelegenheit war von ihrer Präventionsarbeit zu berichten.

Die stellvertretende Vorsitzende der MJD e.V.  mehr ...
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23.01.2015 Auf der anderen Seite Deutschlands: Wie Muslime und Christen im Ruhrgebiet friedlich zusammenleben. Von Ulrich Wilmes

Angst vor Überfremdung gibt es nicht

Duisburg (KNA). „Möglicherweise ist das Aufbäumen zu spät gekommen“, meint Ahmed Haciimanogllu. Er hat an einer Mahnwache des christlich-islamischen Dialogs in Dinslaken teilgenommen – auch als Reaktion auf die Nachrichten über einzelne Salafisten, die aus der Stadt nach Syrien gingen und das Bild des Zusammenlebens der Religionen negativ geprägt haben. „Wir dürfen nicht mehr stillhalten“, betont der 50-jährige Muslim.

Friedliches Zusammenleben – so die Botschaft der Demonstranten – ist eine religiöse wie politische Notwendigkeit.  mehr ...

22.01.2015 Interview mit Armin Conrad von der Gesellschaft für deutsche Sprache über Terminologie der rechten APO

„Wer den Begriff hat, hat die Definitionsmacht über eine Sache“

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Foto: K. Dell|CCL 3.0
(iz). „Die deutsche Sprache generiert immer wieder Begriffe, die perfekte, abstrakte Objektivität darstellen sollen“, meint Armin Conrad von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Ihn befragten wir zum aktuellen Sprachgebrauch von Bewegungen wie Pegida, Assoziationen mit dem Ungeist der Geschichte und die Macht zur Prägung von Begriffen.  mehr ...

21.01.2015 Pegida-Chef Bachmann tritt zurück

Dresdner Größe nimmt ihren Hut

Dresden/Berlin (dpa). Pegida-Gründer Lutz Bachmann tritt von allen seinen Ämtern bei dem islamkritischen Bündnis zurück. Das sagte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel heute der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Bachmann aufgenommen hatte.

21.01.2015 Keupstraßen-Anschlag: Kölner Bombenopfer im NSU-Prozess. Ein Bericht von Christoph Trost

„Das war alles so fürchterlich“

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Foto: Chrs. Brammertz|CCL 3.0
Auf diesen Tag haben viele lange gewartet: Erstmals kommen im NSU-Prozess Opfer des Kölner Nagelbombenanschlags von 2004 zu Wort. Sie berichten in eindringlichen Worten von ihren körperlichen und seelischen Leiden - und einem Verdacht, den sie schon damals hatten.

München (dpa). An dem Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte, wollen die beiden Freunde nur schnell einen Döner essen, in der Keupstraße in Köln. Doch zurück zu ihrem Auto kommen sie nicht mehr.  mehr ...

21.01.2015 Europarat: Dänemark diskriminiert Muslime und Roma

Etwas ist faul im Staate

Straßburg (KNA). Der Europarat hat Dänemark für die Diskriminierung von Minderheiten gerügt. Immer noch seien Roma und Muslime in dem Land mit Intoleranz und Vorurteilen konfrontiert, heißt es in einem am Dienstag in Straßburg veröffentlichten Bericht. Das Expertengremium des Europarats für nationale Minderheiten empfiehlt dem dänischen Staat, verstärkt mit diesen Gruppen in den Dialog zu treten.

Die Experten kritisierten zudem die Pläne Dänemarks zur Änderung des Strafgesetzbuches.  mehr ...

19.01.2015 Neue Doku von iz.TV zugänglich: In der Stadt Goethes stellen sich deutsche Muslime die Frage nach ihrer Identität

Muslime in Weimar – eine Selbstfindung

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(iz.TV). iz.TV hat auf zwei Kanälen (Youtube und unsere Multimediaseite) ein neues Video über das letztmalige IZ-Symposium in Weimar zugänglich gemacht.

Die Muslime in Weimar – ein „Happening“, eine „Provokation“ oder auch eine denkbare Quintessenz ihrer Präsenz in Deutschland? Schon seit Jahren lädt die Islamische Zeitung immer wieder zu Seminaren und Stadtführungen dorthin ein. An einem Wochenende ging es um das Thema „Muslimisches Dasein in Deutschland.  mehr ...

19.01.2015 Ein Prozent der Weltbevölkerung hat 2016 mehr als der Rest

Global schockierend

London (dpa). Die reichsten ein Prozent der Weltbevölkerung werden im Jahr 2016 mehr Vermögen angehäuft haben, als die restlichen 99 Prozent zusammen. Darauf wies am Montag die britische Hilfsorganisation Oxfam aus Anlass des am Mittwoch in Davos beginnenden Weltwirtschaftsforums hin.

„Die ungleiche Vermögensverteilung behindere den Kampf gegen die weltweite Armut“, sagte Oxfam-Exekutiv-Direktorin Winnie Byanyima. Einer von neun Menschen auf der Erde habe nicht genug zu essen, eine Milliarde Menschen müssten mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zurechtkommen.  mehr ...

17.01.2015 Palästinenser nennen Ermittlungen von Weltstrafgericht historisch

Vorermittlungen

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Foto: V.v. Zeijst|CCL 3.0
Ramallah (dpa). Die palästinensische Autonomiebehörde hat die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs begrüßt, Vorermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in den Palästinensergebieten aufzunehmen. «Wir halten die Entscheidung des Gerichts für historisch», sagte der palästinensische Außenminister Riad Malki der palästinensischen Zeitung «Al-Ayam». Man werde mit dem Gericht zusammenarbeiten und es mit allen nötigen Informationen, Dokumenten und Zeugenaussagen versorgen, um «zu beweisen, dass Verbrechen gegen das palästinensische Volk begangen wurden», sagte Malki weiter.  mehr ...

16.01.2015 Muslime bekennen sich am Springer-Haus zu Pressefreiheit

Absage an Gewalt

Berlin (dpa) Rund 50 Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib haben vor dem Berliner Springer-Haus für Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert. Landesvize Süleyman S. Kücük verurteilte am Freitag in seiner Rede den Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. «Wir dürfen solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen», sagte er. «Wir müssen als Religionsgemeinschaft deutlich machen, dass wir uns mit unserem Glauben und unseren Gemeinden für die Freiheiten und das Leben eines Jeden einsetzen.  mehr ...

15.01.2015 Muslime kündigen bundesweite Mahnwachen für Meinungsfreiheit an

Pressetermine

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Köln (KNA). Die Türkisch-Islamische Union Ditib hat für Freitag bundesweite Mahnwachen vor Verlagshäusern, Redaktionsgebäuden und Fernsehstudios angekündigt. «Wir werden eine Spaltung unserer Gemeinschaft nicht zulassen», sagte der Ditib-Vorstandsvorsitzende Nevzat Yasar Asikoglu am Donnerstag in Köln. Mit der Aktion wolle der Dachverband der Moscheegemeinden seine Solidarität mit den Opfern der Terroranschläge in Paris bekunden und für Meinungsfreiheit eintreten. «Jeder muss die Freiheit haben, seine Meinung zu sagen, ohne um sein Leben zu fürchten», betonte Asikoglu.  mehr ...

15.01.2015 Amnesty: Katastrophale Verwüstung bei Boko-Haram-Angriff

„Fast komplett von der Landkarte gelöscht“

Johannesburg/London (dpa). Der Großangriff der Terrororganisation Boko Haram auf die Stadt Baga im Nordosten Nigerias hat Amnesty International zufolge ein „katastrophales Ausmaß der Verwüstung“ hinterlassen. Vor und nach der Offensive aufgenommene Satellitenbilder zeigen der Menschenrechtsorganisation zufolge, dass in den Orten Baga and Doron Baga mehr als 3.700 Gebäude verwüstet oder beschädigt wurden. „Einer der Orte wurde in vier Tagen fast komplett von der Landkarte gelöscht“, sagte Amnestys Nigeria-Experte Daniel Eyre am Donnerstag.  mehr ...

14.01.2015 Mord an einem afrikanischen Asylbewerber in Dresden

Hintergründe bislang unklar

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www.facebook.com,
Mekonnen Mesghena
Dresden (dpa/iz) - Ein afrikanischer Asylbewerber soll nach Berichten mehrerer Medien in Dresden getötet worden sein. Die Behörden bestätigten das zunächst nicht. «Das vorläufige Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Onlineausgabe der «Dresdner Morgenpost» sagte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll aber, dass der 20-Jährige aus Eritrea an einem Messerstich starb: «Es ist ein Tötungsdelikt.»

Khalid Idress war am Dienstag im Hof einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden.  mehr ...

14.01.2015 Die Mehrheit kann durchaus differenzieren: Umfragen beleuchten Bild der Deutschen vom Islam

Zu viel Kakophonie der Demoskopen?

Hamburg/München (KNA). Ungeachtet der Anschläge von Paris unterscheidet eine Mehrheit der Deutschen offenbar zwischen islamistischem Terrorismus und dem Islam als Religion. Zu diesem Ergebnis kommen zwei repräsentative Umfragen, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Allerdings weichen die beiden Befragungen von „stern“ und „Zeit“ in den jeweiligen Einzelwerten teilweise deutlich voneinander ab. Eine dritte Umfrage von Focus Online beschäftigte sich mit der Terrorangst der Deutschen.  mehr ...

14.01.2015 Al-Kaida im Jemen bekennt sich zu Pariser Anschlag

Al-Sawahiri spricht von Racheakt

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Foto: H. Mir|CCL 3.0
Sanaa (dpa). Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) hat sich zum Angriff auf die Redaktion des französischen Magazins „Charlie Hebdo“ bekannt. Der Anschlag sei auf Befehl von Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri verübt worden, erklärte ein hochrangiges Mitglied der im Jemen ansässigen Gruppen am Mittwoch in einem Internetvideo. AQAP habe den Anschlag geplant, finanziert und das Ziel ausgesucht, sagte er weiter. Der Angriff sei eine Rache für die Beleidigung des Propheten Mohammed.  mehr ...

14.01.2015 Dokumentation: Stellungnahme muslimischer TheologInnen vom Frankfurter Lehrstuhl zu den Attentaten in Frankreich sowie deren Folgen und Bedeutungen

Stärker mit Ideologien beschäftigen

Der terroristische Anschlag auf die Redaktion des Magazins Charlie Hebdo, bei dem zwölf Menschen ermordet wurden und die anschließenden Geiselnahmen, die für vier Zivilisten tödlich endeten, erfüllen uns mit Trauer, Wut und Empörung. Angehörigen und Freunden der Opfer möchten wir unser tiefstes Mitgefühl aussprechen.

Die Gewaltakte von Paris sind in mehrfacher Hinsicht Angriffe auf die Menschlichkeit, auf die Freiheit, auf offene und plurale Gesellschaften Europas, in denen auch Millionen von Muslimen ihren Platz gefunden haben.  mehr ...

13.01.2015 Hochrangig besetzt: Tarek Bärliner berichtet vom Brandenburger Tor über Kundgebung zu den Pariser Anschlägen

Gesicht zeigen gegen mörderischen Ungeist

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Foto(s): Autor
(iz). Etwa 10.000 Menschen kamen am Dienstagabend (13. Januar) in Berlin zusammen um ihre Gesichter zu zeigen und zusammenzustehen, wie der gemeinsame Aufruf der Türkischen Gemeinde zu Berlin (TGB) und des Zentralrats der Muslime (ZMD) lautete. Zahlreiche namenhafte Persönlichkeiten aus Politik, Religion und Gesellschaft zierten die große Bühne vor dem, aus Solidarität mit Frankreich, in den Farben der „tricolore“ beleuchteten Brandenburger Tor.  mehr ...

13.01.2015 Jüngste Tagung der Islamkonferenz will einen gemeinsamen Ausbau sozialer Dienste. Bericht von Anna Mertens

Wohlfahrtspflege, und nicht Terror

Berlin (KNA). Wohlfahrtspflege stand auf der Tagesordnung beim Treffen der Deutschen Islamkonferenz und der anschließenden Fachtagung in Berlin. Angesichts der terroristischen Anschläge in Frankreich vergangene Woche fiel es den Teilnehmern am Dienstag jedoch sichtlich schwer, bei der Tagesordnung zu bleiben. Mehrfach wurde der Ablaufplan geändert. So trat zu Beginn der Fachtagung der Sprecher des Koordinationsrates der Muslime, Erol Pürlü, vor die Presse, um sich mit deutlichen Worten von den terroristischen Anschlägen zu distanzieren.  mehr ...

12.01.2015 Kanzlerin Angela Merkel: Islam gehört zu Deutschland. Großkundgebung in Berlin gegen Terror angekündigt

Tausende Bürger werden erwartet

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Foto: M. Thaidigsmann|CCL 3.0
Berlin (dpa). Bundespolitiker wollen am Dienstag gemeinsam mit muslimischen Vertretern in Deutschland gegen Terror und für ein friedliches Zusammenleben der Religionen demonstrieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte nach den Terroranschlägen in Paris vor einer pauschalen Verurteilung der rund vier Millionen Muslime, die in Deutschland leben. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff habe gesagt, der Islam gehöre zu Deutschland. „Dieser Meinung bin ich auch“, sagte Merkel am Montag in Berlin.  mehr ...

12.01.2015 Solidarität mit Frankreich in der arabischen Welt

Die Menschen sind erschüttert

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Foto: Guillaume|CCL 3.0
Kairo (dpa/iz). Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den Polizeieinsätzen gegen islamistische Terroristen zeigt sich die muslimische Welt solidarisch mit Frankreich. Zeitungen kritisierten am Samstag die von Islamisten verursachte Gewalt. Die überregionale arabische Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“.

Mit einem Doppelschlag hatte die französische Polizei am Freitag zwei Geiselnahmen beendet und dabei drei Terroristen getötet, darunter auch die beiden Brüder, die den Anschlag auf das Satiremagazin verübt haben sollen. Insgesamt gab es binnen drei Tagen 20 Tote.  mehr ...

12.01.2015 „Charlie-Hebdo“-Terror Wasser auf die Mühlen von Rechtspopulisten. Eine kurze Übersicht über politische Schamlosigkeit(en)

Geheuchelte Trauer bei Wilders & Co.?

Der Niederländer Wilders sieht im Islam die Wurzel allen Übels. Andere europäische Rechtspopulisten prangern im Zusammenhang mit Migration „Gutmenschentum“ an. Auch der Papst wird nicht geschont.

Berlin (dpa). Ähnlich wie die AfD in Deutschland fühlen sich rechtspopulistische Parteien in Europa durch den Terror in Frankreich in ihrer islamkritischen oder gar islamfeindlichen Weltsicht bestätigt. Ein Überblick:

Deutschland: Die AfD wertete den Anschlag umgehend als Bestätigung für ihre Forderung nach „gesteuerter Zuwanderung“ gemäß kanadischem Vorbild.  mehr ...
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Die aufkommenden Pegida-Märsche und ihre Ableger bilden einen Themenschwerpunkt dieser Ausgabe. Wir bringen einen Augenzeugenbericht aus Dresden, reflektieren über Hintergründe und Bedeutungen dieser Bewegung, fragen, ob die Jugend überhaupt von diesem Phänomen ergriffen wird, und sprechen – zur Frage von Kultur – mit dem langjährigen Muslim Wolf Ahmed Aries. Auch die jüngste Veröffentlichung des CIA-Folterberichts wird in der aktuellen Ausgabe mit einem Interview und mehreren Artikeln aufgegriffen-
Außerdem: Über den richtigen Umgang mit dem Qur’an, Diskussion in Österreich, der späte Rembrandt und Inspiration auf dem Orient, wirtschaftliche Aspekte der islamischen Geschichte, ein Interview mit dem Zuwanderungsforscher Holger Bonin, Bilal Erkin über die Frage nach dem Wissen sowie ein heiterer Blick in Richtung Türkei.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„Europa ist für den Kreml in rein politischer Hinsicht notwendig - zur Umsetzung bestimmter strategischer Pläne. Hauptsächlich, und das ist kein besonderes Geheimnis, zielt Russland darauf ab, die Rolle der Nato zu schwächen und den russischen Einfluss in Europa zu erhöhen. Um diese Ziele zu erreichen, kann sich der Kreml nicht mehr länger nur auf Politiker der sogenannten traditionellen Parteien Europas verlassen, obwohl er diesbezüglich keine Anstrengungen scheut. Hinzu kommt eine Tendenz, die bis noch vor ein paar Jahren nicht sehr ernst genommen wurde - Moskaus Unterstützung für rechtsextreme Parteien in EU-Staaten.“

„Latvijas Avize“, 02.12.2014
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Bild der Woche
Solidarität vor Ort BIELEFELD. Der turnusgemäße Sprecher des KRM und Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, nimmt Moscheen in Bielefeld (Bild) und Berlin in Augenschein. Diese wurden durch mutmaßliche Brandanschläge angegriffen. (Foto: Twitter@KizilkayaAli
Buchtipp
„Aber wer im Okzident kennt unsere Geschichte? Wer unterzieht sich der Mühe, sie kennenzulernen?“ Mit diesem Stoßseufzer rätselte schon Sultan Abdul Hamid II (1842-1918) vor 100 Jahren über die Bereitschaft Europas, sich mit dem damaligen Osmanischen Reich fair auseinanderzusetzen.
Natürlich sind diese Fragen heute noch aktuell, man denke nur an die, von türkischer Seite oft als unfair empfundenen, Debatten über die Rolle der modernen Türkei oder die mediale Begleitung der Politik des neuen „Sultans“ von Ankara, dem türkischen Präsidenten Tayyib Erdogan.
Es ist das Verdienst des Historikers Thomas Weiberg, in seinem neuen Buch einen Versuch der Objektivierung der Debatte um den berühmten osmanischen Regenten vorzulegen. Auch mit der Absicht, wie der Autor im persönlichen Gespräch versicherte, die heutigen Kontroversen um die Türkei und den Islam besser auszuleuchten.
Seinen Beitrag versteht Weiberg dabei nicht etwa als Romantisierung der Vergangenheit, sondern als den Versuch, die geschichtlichen Grundlagen heutiger Probleme zu verdeutlichen. Weiberg zitiert dabei treffend den türkischen Romancier Ahmet Tanpinar: „Die Vergangenheit, das heißt die Geschichte, ist für die Gesellschaft, was das Gedächtnis für das Individuum ist“.
In dem vorliegenden Buch geht es Weiberg darum, die Person des Sultans weder zu verherrlichen noch zu verdammen, sondern ein möglichst ausgewogenes Bild herauszuarbeiten. Dem Historiker gelingt dies, weil er nicht nur die persönlichen Erinnerungen des Regenten übersetzt und in das Buch einfügt, er auch in seinem thematischen Teil keine umfassende Biographie vorlegt, sondern sich auf die wichtigsten Fragen seiner Regierungszeit beschränkt und mit zahlreichen Quellen die unterschiedlichen Stimmen und Beurteilungen der Zeitgenossen des Kalifen für sich sprechen lässt.
So entsteht ein faszinierendes Bild einer Zeit, die im Spannungsfeld der Begegnung von Islam und Technik, von Globalisierung und wirtschaftlichen Interessen, von Demokratie und persönlicher Herrschaft steht.
Man muss schlussendlich das Buch von Thomas Weiberg als Pflichtlektüre einstufen, zumindest für alle, denen es um ein vertieftes, auch geschichtlich begründetes Verhältnis zur historischen und aktuellen Türkei geht. Aber auch für das Verstehen der Rolle des Islam in unserer Zeit gibt das Buch wichtige Impulse, denn die moderne Begegnung von „Islam und Technik“, die sich in der Regierungszeit des Sultans vollzieht, ist nach wie vor eine intellektuelle Herausforderung für Muslime in aller Welt.

Thomas Weiberg, Mein Sultan möge lange leben! 528 Seiten, Simurg Verlag
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Eurasia News
Das Nachrichtenportal Eurasia News ist medial auf der Seidenstraße unterwegs und will ­Klischees aufbrechen. Eurasia News will die alten Blöcke überwinden und den Fokus auf künftige neue, aufstrebende Regionen setzen, die ihren Platz in der Welt suchen und sich als Wirtschaftsstandorte und politische Akteure in Szene setzen wollen und werden.

Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

The Majalla
Internationales, englisch sprachiges Magazin über die Arabische Welt

Emran Feroz
Blog über Politik, Naher & Mittlerer Osten, Migration, Europa & die islamische Welt

Union Europäischer Muslime
Webseite der European Muslim Union (EMU)

www.abubakrrieger.de
Private Webseite des Herausgebers der IZ

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