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„Teil der ­muslimischen ­Zivilgesellschaft“
(iz). Im Juni 1995 machte sich eine Handvoll junger, deutscher Muslime daran, ein kleines Blatt für das Gespräch mit ihrem weiteren Umfeld zu produzieren. mehr ...
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Passend zum Fastenmonat: Saida Aderras stellt das interreligiöse Praxisbuch „Kinder feiern Ramadan“ vor
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Zur Zukunft der muslimischen Selbstorganisation: Muslimische Zusammenschlüsse auf der Landesebene tragen wichtige Elemente der Gemeindearbeit. Interview mit Norbert Müller von der SCHURA Hamburg
„Es geht nicht um persönliche Animositäten“ mehr
 
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28.05.2015 In Berlin debattierten Krimtataren mit Vertretern aus Wissenschaft, Kultur und Politik. Ein Bericht von Dr. Mieste Hotopp-Riecke

Quo vadis Krim?

„Auf die Benutzung der Worte ‘Okkupation’ und ‘Annexion’ stehen in Russland heute hohe Strafen.“

(iz). Seit der Annexion der Krim durch die Russländische Föderation haben die Bewohner der Halbinsel mit immensen Schwierigkeiten zu kämpfen. Missstände gibt es in den Bereichen Menschenrechte, Minderheitenschutz, Pressefreiheit, Wissenschaft, Kultur und Sozioökonomie vor allem für die Krimtataren.  mehr ...
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27.05.2015 Sumaya Mohammed sprach mit der Präsidentin des Trägervereins, Laila-Beatrice Oulouda, über den Betrieb seiner Moschee im Schweizer Ort Volketswil-Hegnau

„Unter dem besonderen Schutz Allahs“

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Foto: Iman Zentrum | Facebook
„Also die Durchmischung der Ethnien wurde wirklich erreicht. Wichtig ist für uns die Deutsche Sprache. Es gibt in der Schweiz wenige Moscheen, in denen man auf Deutsch kommunizieren kann.“

Volketzswil/Zürich (iz). Am 3. Mai 2010 wurde der Grundstein für die derzeit zweitgrösste Moschee in der Schweiz gelegt, das ImanZentrum in Volketswil-Hegnau bei Zürich. Zweieinhalb Jahre später war das Bauwerk betriebsbereit, am 14. Dezember 2012 konnte das erste offizielle Freitagsgebet stattfinden.  mehr ...

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27.05.2015 Wurde die brutale IS-Herrschaft von Seiten der Pentagon-Strategen bewusst in Kauf genommen?

USA rechneten mit „salafistischem Fürstentum“

Damaskus/Bagdad/Berlin (GFP.com). Die westlichen Mächte haben salafistische Organisationen im Syrien-Krieg gezielt gestützt und die Gründung des „Islamischen Staats“ (IS) im Kampf gegen das Assad-Regime vollauf bewusst in Kauf genommen. Dies geht aus einem deklassifizierten Papier des US-Militärgeheimdiensts DIA („Defense Intelligence Agency“) hervor, das vergangene Woche veröffentlicht worden ist.  mehr ...
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26.05.2015 Für rechtliche Anerkennung des Islam kein Sonderweg nötig

„Gleichberechtigte Integration“

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Foto: JIK | flickr | CCL 3.0
Berlin (KNA) Für eine verbesserte rechtliche Anerkennung des Islam in Deutschland ist nach Ansicht eines Rechtsgutachtens kein Sonderweg nötig. Die am Dienstag in Berlin vorgestellte Expertise der Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus und des Rechtswissenschaftlers Martin Herzog aus Erlangen im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung spricht sich stattdessen für die gleichberechtigte Integration islamischer Organisationen in das religionsverfassungsrechtliche System aus.  mehr ...

25.05.2015 Kardinal: Regierung muss Verantwortung für Rohingya übernehmen

Neue Massengräber in Malaysia

Rangun (KNA). Kardinal Charles Maung Bo fordert die Regierung in Myanmar zur Lösung der Rohingya-Krise auf. Myanmar habe eine moralische Verantwortung für die Angehörigen dieser Minderheit, sagte der katholische Erzbischof von Rangun am Montag dem vatikanischen Nachrichtendienst „Asianews“.

Die derzeitige Situation sei katastrophal. Skrupellose Menschenhändler schickten Männer, Frauen und Kinder auf die See, um sie dort sterben zu lassen. Deshalb sei es eine „große Geste der Menschlichkeit“, dass Malaysia, die Philippinen und Indonesien nun die Türen für Flüchtlinge geöffnet hätten.  mehr ...

24.05.2015 Bundespolizei will Beschwerdestelle einrichten

Kein Schuldeingeständnis

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Foto: Wikimedia Commons | CCL 3.0
Frankfurt (KNA). Die Bundespolizei will angesichts der Diskussion um mögliche Misshandlungen von Flüchtlingen durch Polizeibeamte Konsequenzen ziehen. In der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» kündigte der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann die Einrichtung einer «Sonderbeschwerdestelle» ein. Ein Beamter, direkt dem Präsidenten unterstellt, solle künftig «außerhalb des Dienstweges» Meldungen von «jedem aus der Organisation» entgegen nehmen, dem Verdächtiges aufalle, so Romann.  mehr ...

23.05.2015 Radio Bremen: Hannover zieht die Konsequenzen aus dem aktuellen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes

Niedersachsen kippt das Kopftuchverbot

Bremen (KNA). Nach der Aufhebung eines pauschalen Kopftuchverbots für muslimische Lehrerinnen durch das Bundesverfassungsgericht zieht nun offenbar auch Niedersachsen Konsequenzen. Nach Informationen von Radio Bremen will die rotgrüne Landesregierung das bisher geltende Verbot an niedersächsischen Schulen kippen. Wie der Sender am Samstag meldete, wolle das Kultusministerium in den nächsten Tagen einen entsprechenden Erlass erarbeiten und an die Schulen schicken.  mehr ...

21.05.2015 Der Schaban: Monat des Fastens und der Lailat al-Baraa

Über eine segensreiche Zeit vor dem Ramadan

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arabworld.nl
(iz). Der Schaban ist der Monat, der dem Ramadan vorausgeht. Es ist Sunna, im Schaban möglichst viel zu fasten. ‘A’ischa, die Frau des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, berichtete, „Nie sah ich den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, einen ganzen Monat hindurch fasten, außer im Ramadan; und nie habe ich ihn in irgendeinem Monat mehr fasten gesehen als im Schaban.  mehr ...

21.05.2015 Überblick nach einem Jahr Regierungszeit von Narendra Modi: „Religionsfreiheit in Indien gefährdet“

Hindunationalismus bedroht die Gesellschaft

Aachen (KNA). Rund ein Jahr nach dem Regierungsantritt von Narendra Modi sieht das katholische Hilfswerk missio die Religionsfreiheit in Indien als gefährdet an. Der Hindu-Nationalismus bedrohe durch seine totalitäre Struktur mittlerweile die Demokratie und Zivilgesellschaft in Indien, erklärte der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks, Klaus Krämer, am 20. Mai in Aachen. Der hinduistische Politiker von der Partei BJP war am 26. Mai 2014 zum indischen Premierminister vereidigt worden.  mehr ...

20.05.2015 Nermina Zolj-Sabanovic erinnert an den 20. Jahrestag des Massakers von Srebrenica

Einer von 8.372 Gründen

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Foto: Samir Karic | Potocari
(iz). Mit Zahlen konnte ich noch nie gut umgehen. Kopfrechnen habe ich gehasst. Telefonnummern habe ich mir nie merken können und auf meinem Kontoauszug schaue ich nur ob ein Plus oder Minus vor den Zahlen steht.

Doch eine Zahl beschäftigt, verfolgt mich geradezu und das ist diese 8.372. 8.372 Kinder, Jugendliche und Männer waren es nämlich, die in jenem schwarzen Juli 1995, in Srebrenica unschuldig ermordet wurden. 8.372 stehen für Srebrenica, Tod, Völkermord, Krieg.

20 Jahre sind seither vergangen, gemessen an einem Menschenleben eine lange Zeit.  mehr ...

19.05.2015 Bundespolizei gerät wegen Misshandlungsvorwürfen unter Druck

Erste Beamte wurden suspendiert

Berlin (KNA). Die Bundespolizei will die Misshandlungsvorwürfe gegen Beamte bei der Aufnahme von Flüchtlingen genau prüfen. „Sollten sich die zum Teil erheblichen Vorwürfe gegen den oder die Beamten einer bestimmten Dienstgruppe der Inspektion Hannover auch nur ansatzweise bestätigen, wird die Bundespolizei gegen den oder die betreffenden Beamten mit aller Konsequenz vorgehen“, sagte Bundespolizeipräsident Dieter Romann der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

In Hannover sollen mehrere Flüchtlinge in Polizeigewahrsam schwer misshandelt worden sein.  mehr ...

19.05.2015 Pressemitteilung: Islamische Bestattungen in Berlin

Einrichtung eines muslimischen Gräberfeldes auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof

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wikimedia commons
Der amtierende Superintentendent des Kirchenkreises Schöneberg, Burkhard Bornemann, und der Staatssekretär der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Christan Gaebler, luden heute anlässlich der für den 10. Juni geplanten Eröffnung eines muslimischen Gräberfeldes auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof zu einer Pressekonferenz in das Gemeindehaus, an der Apostelkirche 1 in Berlin ein. Mit anwesend waren Ferit Caliskan, Mitglied des Vorstands der Semerkand Moscheegemeinde sowie ein islamischer Bestatter (Markaz).  mehr ...

19.05.2015 Außenminister Südostasiens beraten über Flüchtlingsdrama: Boot mit 300 Flüchtlingen wird vermisst

Flucht vor Verfolgung endet für viele im Tod

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Außenminister Malaysias, Thailands und Indonesiens dringend dazu aufgefordert, das Schicksal von 300 Rohingya-Boatpeople aufzuklären, die in den vergangenen Tagen von der Marine ihrer Staaten wieder auf hohe See geschickt wurden und nun als vermisst gelten.

Nachdrücklich forderte die GfbV außerdem eine internationale Rettungsmission für die insgesamt vermutlich mehr als 5.000 Flüchtlinge aus Burma (Myanmar), die sich noch auf dem Meer befinden.  mehr ...
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Der Fastenmonat Ramadan wirft langsam seinen Schatten auf uns. In zwei Beiträgen beschäftigen wir uns mit den beiden Monaten vor ihm sowie mit der Spiritualität des Fastens. Aber es gibt noch viel mehr: Wir lassen wir den renommierten Ökonomen Thomas Mayer über das Schuldgeldsystem zu Wort kommen, reflektieren über die Islamberichterstattung, kommentieren die Geschlechterfrage im Islam und erinnern an Günter Grass
Außerdem: Irans Stellvertreter in Syrien, Folterland Usbekistan, die Tradition islamischer Nachschlagewerke, das Versagen der Medien im NSU-Komplex, das deutsche Kopftuch, Rezension des neuen Ludin-Buch, Einsamkeit unter jungen Muslimen sowie die Last teurer Hochzeiten im schönen Kaschmir.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„Die Regierung Islands plant offenbar der privaten Geldschöpfung der Geschäftsbanken den Kampf anzusagen. Einen entsprechenden Bericht veröffentlichten Abgeordnete der regierenden isländischen Fortschrittspartei. Damit steht Island im marktwirtschaftlich geordneten Teil der Welt vollkommen alleine da. Diese Idee ist revolutionär. (…) Man wolle das Schuldgeldsystem zumindest auf staatlicher Ebene begrenzen und privaten Geschäftsbanken die Möglichkeit zur Geldschöpfung entziehen. (…). In dem Bericht mit dem Titel ‘Ein besseres Geldsystem für Island’ offenbaren die Volksvertreter einen Plan zur Verhinderung privater Geldschöpfung. In den meisten modernen Ökonomien bestimmt die nationale Zentralbank zwar die Bargeldproduktion, über so genanntes Fiatgeld produzieren private Geschäftsbanken aber den meisten Teil des Geldes.“

Wilhelm von Pax, neopresse.com, 04.04.2015
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Bild der Woche
Staatsministerin Aydan Özoğuz zu Gast beim “Speisen für Waisen”-Essen muslimischer Poetry-Slammer
Buchtipp
Eine Rezension über das neue Buch Fereshta Ludins zu schreiben, gleicht dem Auftrag einer Hommage. „Enthüllung der Fereshta Ludin“, heißt die Biografie über „Die mit dem Kopftuch“. Im Frühjahr 2015, kurz vor der Erscheinung des Buches, ging eine bahnbrechende Meldung durch die Medien. Das Verfassungsgericht Karlsruhe ur­teilte, dass ein Kopftuchverbot für ­Lehrerinnen nicht mit den freiheitlichen Grundwerten der Bundesrepublik Deutschland vereinbar wäre. Viele Muslime, vor allem Lehramt-Studenten, feierten die Entscheidung als längst überflüssige Einsicht. Warm und vertraut wirken ihre Worte über ihre Familie. Als Leser bekommt man das Gefühl, diese Menschen seit Langem zu kennen. Die wiedergegebenen Lehren ihrer Mutter spiegelt die Autorin lebendig wieder. Standhaft zu sein und trotz äußerer Stürme innere Ruhe zu bewahren, lernte sie von ihr. Aufrichtig und selbstbewusst zu sein bekam sie von ihrem Vater mit auf den Weg. Als waschechte Migrantin erzählt sie original von den schwierigen Erfahrungen als Schülerin. In dieser Zeit begann bereits ihre vorverurteilte Identität als „Türkin“. Mit dem tief gehegten Wunsch, Lehrerin zu werden, begann ihr wahrer Kampf. Mit der Lektüre ihres Buches begleiten wir die junge Fereshta durch ihr Studium, das Referendariat und ihre erste Anstellung. Ihre Erfahrungen sind persönlich, aber doch wirken sie wie ein Abriss aus dem Leben eines jeden Migranten und Kind derer, die es waren. Die Geschichte liest sich flüssig. Für einen Lesebegeisterten ist das Buch in wenigen Stunden durchgelesen. Mitgenommen durch Höhen und Tiefen offenbaren sich eigene innerste Sorgen, aber auch Hoffnungen. Teilweise fürchtet man um ein Happy-End. Doch Fereshta Ludin hat ihren Weg gefunden und ihre unermüdlichen Mühen bewiesen sich zum Ende doch als Pionierarbeit für ein Menschenrecht. Für viele Musliminnen ist sie heute eine Heldin. Durch alle Generationen ist ihr Name bekannt, und eher noch ihre Geschichte. Ihre Biografie kann in vielleicht nicht allzu ferner Zeit als Teil einer jungen, revolutionären Kulturgeschichte verstanden werden. Lange bevor die Frage nach Identität zu einem breiteren Thema wurde, verstand sich Fereshta Ludin als Deutsche. Unaufgeregt und authentisch legt sie diese Feststellung über sich dar. Die „Enthüllung der Fereshta Ludin“ legt den Finger auf gegenwärtige Wunden und enthüllt Intoleranz, Kleingeistigkeit und Muslimenfeindlichkeit in der Politik und im Bildungssystem.

Fereshta Ludin, „Enthüllung der Fereshta Ludin: Die mit dem Kopftuch“, Deutscher Levante Verlag, April 2015, broschiert, 376 Seiten, ISBN 978-3943737219, Preis: EUR 15,90 (Kindle Edition 11,99)
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Eurasia News
Das Nachrichtenportal Eurasia News ist medial auf der Seidenstraße unterwegs und will ­Klischees aufbrechen. Eurasia News will die alten Blöcke überwinden und den Fokus auf künftige neue, aufstrebende Regionen setzen, die ihren Platz in der Welt suchen und sich als Wirtschaftsstandorte und politische Akteure in Szene setzen wollen und werden.

Serdar Günes' Verzeichnis
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