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Wir wehren uns – warum?
(iz). Der Islam in Deutschland hat in diesen Tagen ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt. Unter Verwahrung gegen jede Form der Kollektivschuld, haben führende Repräsentanten des Islam eine klare Linie gegenüber gewaltbereiten Salafisten gezogen. mehr ...
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31.01.2015 Der SPIEGEL: DFL wollte Profis das Fasten verbieten

Die Liga gegen Religionsfreiheit

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Hamburg (KNA). Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ein geplantes Fastenverbot für Bundesligaprofis nach Protesten gestoppt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Verweis aus den 29 Seiten umfassenden Entwurf eines Mustervertrags, den die DFL im April 2014 formuliert habe. Unter der Überschrift „Gesundheit und Krankheit“ heißt es, dass ein Spieler einen Konflikt zwischen der Befolgung religiöser Regeln und seiner Fitness „zugunsten der Sicherung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit auflösen“ werde. Ausdrücklich genannt wird eine „Fastenzeitregel“.  mehr ...
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31.01.2015 Schweiz: Ein Bericht von Burim El über den Besuch von Ahmet Davutoglu in der Schweizer Provinz

Vision und starke Wirtschaft

-Prof. Ahmet Davutoglu sprach zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als Regierungschef zu seinen türkischen Landsleuten in Baden. Vor rund 2.500 begeisterten Personen sprach er über eine neue, selbstbestimmende und starke Türkei, die in naher Zukunft zu einer Weltmacht werden wird und die Gerechtigkeit auf der Welt als höchste Priorität erachtet.

Am Freitagabend (den 23. Januar) fragten sich womöglich so einige Einwohner Badens angesichts der vielen Straßensperrungen um das Kultur- und Kongresszentrum, welches in der Nähe vom Bahnhof liegt.  mehr ...
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28.01.2015 Menschenrechtsorganisation: Gaza-Luftangriffe waren illegal

Zivile Opfer in Kauf genommen

Jerusalem (KNA) Israel hat nach dem Urteil der Menschenrechtsorganisation B'Tselem während des Gazakriegs 2014 den Tod von Zivilisten bewusst in Kauf genommen. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht wirft die israelische Organisation der Armee vor, Luftangriffe auf zivile Gebäude ohne Rücksicht auf deren Bewohner geflogen zu haben. B'Tselem nannte die Folgen des Beschusses «vorhersehbar». Das militärische Vorgehen sei damit völkerrechtlich «illegal» gewesen.  mehr ...

28.01.2015 Skandalöse neue Gesetze im EU-Land Italien

Norditalien erschwert Bau von Moscheen

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Rom (KNA). Die italienische Region Lombardei erschwert künftig den Bau von Moscheen. Das von einem Mitte-Rechts-Bündnis dominierte Regionalparlament in Mailand verabschiedete ein Gesetz, das die Errichtung religiöser Kultstätten an aufwendige Bedingungen knüpft, wie italienische Zeitungen am Mittwoch berichteten. Unter anderem sollen Behörden strenger prüfen, ob das Gebäude ins Stadtbild passt. Dafür soll es auch Bürgerreferenden geben. Weiter müssen Parkplätze von mindestens der doppelten Größe der Gebäudefläche bereitgestellt werden.  mehr ...

28.01.2015 Bericht von „Report Mainz“: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

Besteht ein Zusammenhang?

Mainz (dpa). Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte nach Recherchen von «Report Mainz» mehr als verdoppelt. In den drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch am 20. Oktober habe es bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gegeben, in den drei Monaten danach 76, berichtete das ARD-Politikmagazin am Dienstag. Das sei eine Zunahme von 130 Prozent. Die Übergriffe reichen dem Bericht zufolge von Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkünften bis hin zu brutalen Angriffen auf Ausländer.  mehr ...

27.01.2015 Bundespräsident Gauck warnt vor einem neuen Antisemitismus und Hass auf Israel

"Erinnern ist nicht genug"

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Foto: Kleinschmidt|MSC|CCL 3.0
Berlin/Oswiecim (dpa). Gedenktage, sagt Joachim Gauck morgens im Bundestag, könnten zu einem Ritual erstarren. Zu einer leeren Hülle, gefüllt mit den stets gleichen Beschwörungsformeln. Dass dies nicht geschehen möge an diesem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, dazu will der Bundespräsident beitragen. Und er tut es mit sehr persönlichen, bewegenden Worten: «Solange ich lebe, werde ich darunter leiden, dass die deutsche Nation mit ihrer so achtenswerten Kultur zu den ungeheuerlichsten Menschheitsverbrechen fähig war.  mehr ...

25.01.2015 Ali Kizilkaya argumentiert selbstbewusst: Islamratsvorsitzender für Beibehaltung von Blasphemie-Paragraf

„Tendenz zur Oberflächlichkeit“

Berlin (KNA). Der Islamratsvorsitzende Ali Kizilkaya plädiert für eine Beibehaltung des Blasphemie-Paragrafen in seiner jetzigen Form. Sowohl eine Verschärfung wie eine Abschaffung der Vorschrift geschehe letzten Endes unter dem Einfluss der Terroranschläge von Paris, sagte Kizilkaya der „Welt am Sonntag“. Er wolle aber nicht, dass Terroristen darüber bestimmten, „wie wir unser Land gestalten“.

Gotteslästerung gilt in Deutschland seit 1871 als Straftatbestand. Seit der Strafrechtsreform von 1969 ist der betreffende Paragraf 166 des Strafgesetzbuches jedoch eingeschränkt.  mehr ...

24.01.2015 Muslimische Jugend in Deutschland e.V. (MJD) erntet Anerkennung und Wertschätzung im Hessischen Landtag. Pressemitteilung zu einer Anhörung über den Salafismus

Mansouri: Es braucht eine „Anerkennungskultur“

Wiesbaden (MJD). Im Rahmen der zweitägigen Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema Islamismus/Salafismus wurden ExpertInnen und VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und muslimisch-deutschen Verbänden und Organisationen eingeladen, um ihre Erkenntnisse zu Maßnahmen gegen Islamismus/Salafismus zusammenzutragen. Auch die MJD wurde auf Antrag der CDU eingeladen und nahm die Gelegenheit war von ihrer Präventionsarbeit zu berichten.

Die stellvertretende Vorsitzende der MJD e.V.  mehr ...

23.01.2015 Auf der anderen Seite Deutschlands: Wie Muslime und Christen im Ruhrgebiet friedlich zusammenleben. Von Ulrich Wilmes

Angst vor Überfremdung gibt es nicht

Duisburg (KNA). „Möglicherweise ist das Aufbäumen zu spät gekommen“, meint Ahmed Haciimanogllu. Er hat an einer Mahnwache des christlich-islamischen Dialogs in Dinslaken teilgenommen – auch als Reaktion auf die Nachrichten über einzelne Salafisten, die aus der Stadt nach Syrien gingen und das Bild des Zusammenlebens der Religionen negativ geprägt haben. „Wir dürfen nicht mehr stillhalten“, betont der 50-jährige Muslim.

Friedliches Zusammenleben – so die Botschaft der Demonstranten – ist eine religiöse wie politische Notwendigkeit.  mehr ...

21.01.2015 Pegida-Chef Bachmann tritt zurück

Dresdner Größe nimmt ihren Hut

Dresden/Berlin (dpa). Pegida-Gründer Lutz Bachmann tritt von allen seinen Ämtern bei dem islamkritischen Bündnis zurück. Das sagte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel heute der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Bachmann aufgenommen hatte.

21.01.2015 Keupstraßen-Anschlag: Kölner Bombenopfer im NSU-Prozess. Ein Bericht von Christoph Trost

„Das war alles so fürchterlich“

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Foto: Chrs. Brammertz|CCL 3.0
Auf diesen Tag haben viele lange gewartet: Erstmals kommen im NSU-Prozess Opfer des Kölner Nagelbombenanschlags von 2004 zu Wort. Sie berichten in eindringlichen Worten von ihren körperlichen und seelischen Leiden - und einem Verdacht, den sie schon damals hatten.

München (dpa). An dem Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte, wollen die beiden Freunde nur schnell einen Döner essen, in der Keupstraße in Köln. Doch zurück zu ihrem Auto kommen sie nicht mehr.  mehr ...

21.01.2015 Europarat: Dänemark diskriminiert Muslime und Roma

Etwas ist faul im Staate

Straßburg (KNA). Der Europarat hat Dänemark für die Diskriminierung von Minderheiten gerügt. Immer noch seien Roma und Muslime in dem Land mit Intoleranz und Vorurteilen konfrontiert, heißt es in einem am Dienstag in Straßburg veröffentlichten Bericht. Das Expertengremium des Europarats für nationale Minderheiten empfiehlt dem dänischen Staat, verstärkt mit diesen Gruppen in den Dialog zu treten.

Die Experten kritisierten zudem die Pläne Dänemarks zur Änderung des Strafgesetzbuches.  mehr ...

19.01.2015 Neue Doku von iz.TV zugänglich: In der Stadt Goethes stellen sich deutsche Muslime die Frage nach ihrer Identität

Muslime in Weimar – eine Selbstfindung

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(iz.TV). iz.TV hat auf zwei Kanälen (Youtube und unsere Multimediaseite) ein neues Video über das letztmalige IZ-Symposium in Weimar zugänglich gemacht.

Die Muslime in Weimar – ein „Happening“, eine „Provokation“ oder auch eine denkbare Quintessenz ihrer Präsenz in Deutschland? Schon seit Jahren lädt die Islamische Zeitung immer wieder zu Seminaren und Stadtführungen dorthin ein. An einem Wochenende ging es um das Thema „Muslimisches Dasein in Deutschland.  mehr ...

19.01.2015 Ein Prozent der Weltbevölkerung hat 2016 mehr als der Rest

Global schockierend

London (dpa). Die reichsten ein Prozent der Weltbevölkerung werden im Jahr 2016 mehr Vermögen angehäuft haben, als die restlichen 99 Prozent zusammen. Darauf wies am Montag die britische Hilfsorganisation Oxfam aus Anlass des am Mittwoch in Davos beginnenden Weltwirtschaftsforums hin.

„Die ungleiche Vermögensverteilung behindere den Kampf gegen die weltweite Armut“, sagte Oxfam-Exekutiv-Direktorin Winnie Byanyima. Einer von neun Menschen auf der Erde habe nicht genug zu essen, eine Milliarde Menschen müssten mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zurechtkommen.  mehr ...

17.01.2015 Palästinenser nennen Ermittlungen von Weltstrafgericht historisch

Vorermittlungen

Hauptbild
Foto: V.v. Zeijst|CCL 3.0
Ramallah (dpa). Die palästinensische Autonomiebehörde hat die Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs begrüßt, Vorermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in den Palästinensergebieten aufzunehmen. «Wir halten die Entscheidung des Gerichts für historisch», sagte der palästinensische Außenminister Riad Malki der palästinensischen Zeitung «Al-Ayam». Man werde mit dem Gericht zusammenarbeiten und es mit allen nötigen Informationen, Dokumenten und Zeugenaussagen versorgen, um «zu beweisen, dass Verbrechen gegen das palästinensische Volk begangen wurden», sagte Malki weiter.  mehr ...

16.01.2015 Muslime bekennen sich am Springer-Haus zu Pressefreiheit

Absage an Gewalt

Berlin (dpa) Rund 50 Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib haben vor dem Berliner Springer-Haus für Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert. Landesvize Süleyman S. Kücük verurteilte am Freitag in seiner Rede den Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. «Wir dürfen solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen», sagte er. «Wir müssen als Religionsgemeinschaft deutlich machen, dass wir uns mit unserem Glauben und unseren Gemeinden für die Freiheiten und das Leben eines Jeden einsetzen.  mehr ...

15.01.2015 Muslime kündigen bundesweite Mahnwachen für Meinungsfreiheit an

Pressetermine

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Köln (KNA). Die Türkisch-Islamische Union Ditib hat für Freitag bundesweite Mahnwachen vor Verlagshäusern, Redaktionsgebäuden und Fernsehstudios angekündigt. «Wir werden eine Spaltung unserer Gemeinschaft nicht zulassen», sagte der Ditib-Vorstandsvorsitzende Nevzat Yasar Asikoglu am Donnerstag in Köln. Mit der Aktion wolle der Dachverband der Moscheegemeinden seine Solidarität mit den Opfern der Terroranschläge in Paris bekunden und für Meinungsfreiheit eintreten. «Jeder muss die Freiheit haben, seine Meinung zu sagen, ohne um sein Leben zu fürchten», betonte Asikoglu.  mehr ...

15.01.2015 Amnesty: Katastrophale Verwüstung bei Boko-Haram-Angriff

„Fast komplett von der Landkarte gelöscht“

Johannesburg/London (dpa). Der Großangriff der Terrororganisation Boko Haram auf die Stadt Baga im Nordosten Nigerias hat Amnesty International zufolge ein „katastrophales Ausmaß der Verwüstung“ hinterlassen. Vor und nach der Offensive aufgenommene Satellitenbilder zeigen der Menschenrechtsorganisation zufolge, dass in den Orten Baga and Doron Baga mehr als 3.700 Gebäude verwüstet oder beschädigt wurden. „Einer der Orte wurde in vier Tagen fast komplett von der Landkarte gelöscht“, sagte Amnestys Nigeria-Experte Daniel Eyre am Donnerstag.  mehr ...

14.01.2015 Mord an einem afrikanischen Asylbewerber in Dresden

Hintergründe bislang unklar

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www.facebook.com,
Mekonnen Mesghena
Dresden (dpa/iz) - Ein afrikanischer Asylbewerber soll nach Berichten mehrerer Medien in Dresden getötet worden sein. Die Behörden bestätigten das zunächst nicht. «Das vorläufige Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Onlineausgabe der «Dresdner Morgenpost» sagte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll aber, dass der 20-Jährige aus Eritrea an einem Messerstich starb: «Es ist ein Tötungsdelikt.»

Khalid Idress war am Dienstag im Hof einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden.  mehr ...

14.01.2015 Die Mehrheit kann durchaus differenzieren: Umfragen beleuchten Bild der Deutschen vom Islam

Zu viel Kakophonie der Demoskopen?

Hamburg/München (KNA). Ungeachtet der Anschläge von Paris unterscheidet eine Mehrheit der Deutschen offenbar zwischen islamistischem Terrorismus und dem Islam als Religion. Zu diesem Ergebnis kommen zwei repräsentative Umfragen, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Allerdings weichen die beiden Befragungen von „stern“ und „Zeit“ in den jeweiligen Einzelwerten teilweise deutlich voneinander ab. Eine dritte Umfrage von Focus Online beschäftigte sich mit der Terrorangst der Deutschen.  mehr ...
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Dieses Ausgabe widmet sich schwerpunktmäßig den Ereignissen von Paris, ihren Folgen sowie der weitergehenden Islamdebatte mit mehreren, faszinierenden Beiträgen. Wir schauen nach Frankreich, reflektieren über die Folgen des Internets für die allgemeine Debatte und beleuchten Aspekte des prophetischen Vorbilds.
Außerdem: Anmerkungen zu den Konvertiten, das IGMG-Projekt Stadt. Land. Moschee, Interview mit Roger Willemsen, wichtige Fragen zur Männerrolle, mit Behinderung leben sowie ein Besuch bei einer Sechslingsfamilie in Berlin.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Zitat der Woche
„Wir wissen derzeit nicht, was wirklich in Paris passiert ist. Die Massenmedien erklären zwar seit Tagen, es sei sicher und erwiesen, dass der Anschlag durch radikale Islamisten durchgeführt worden sei. Das stimmt aber nicht. Nichts ist erwiesen. (…) Meine Fazit ist klar: Erstens ist der Anschlag nicht geklärt, das braucht mehr Zeit. Vielleicht waren es radikale Islamisten. Vielleicht aber auch nicht. Zweitens muss man bei jedem Terroranschlag immer auch untersuchen, ob es nicht eine False-Flag-Operation war, welche man in diesem Fall den Muslimen nur in die Schuhe schiebt (…) Natürlich gibt es eine Radikalisierung, wir stecken Mitten in einer riesigen Gewaltspirale und das ist alles andere als gut. In den nächsten 10 oder 20 Jahren müssen wir daher versuchen, aus dieser Gewaltspirale rauszukommen.“

Daniele Ganser, Nachdenkseiten, 20.01.2016
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Bild der Woche
Solidarität vor Ort BIELEFELD. Der turnusgemäße Sprecher des KRM und Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, nimmt Moscheen in Bielefeld (Bild) und Berlin in Augenschein. Diese wurden durch mutmaßliche Brandanschläge angegriffen. (Foto: Twitter@KizilkayaAli
Buchtipp
„Die Ehe ist die Hälfte des Dins“, lautet eine der Überlieferungen des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Daran ändern auch die neuen Verhältnisse unserer Zeit wie Internet oder wie die stellenweise Auflösung traditioneller Familienverhältnisse nicht. Was allerdings im Wandel begriffen ist, ist die Art und Weise, wie insbesondere junge Muslime heute zur Ehe finden beziehungsweise finden können. In seinem Band „Jung & Suchend“ hat Murat Demiryürek einen schematischen Ratgeber verfasst, der diejenigen, die sich auf der Suche nach einem potenziellen Ehepartner befinden oder diesen schon gefunden haben, theoretisch und praktisch mit Rat und Hilfe zur Seite steht. „Gott sei Dank ist es immer noch so, dass das Heiraten ein verdeckter oder offensichtlicher Wunsch ist und ab einem gewissen Lebensabschnitt als eine Normalität gilt. Deshalb drängt das Umfeld einem das Thema Heirat früher oder später auf. Obwohl dieses es vielleicht gut meint, kann es einen gewaltig nerven. (…) Ob nun freiwillig oder nicht, das Thema Heirat wird kommen“, leitet Demiryürek seinen Ratgeber ein. Grob gesprochen besteht „Jung & Suchend“ aus zwei Abschnitten. Der erste widmet sich dem Suchen nach einem Ehepartner, und den damit verbundenen Fallstricken. Dabei schreibt der Autor alles andere als rückwärtsgewandt. So bezieht er die sozialen Netzwerke wie Facebook, oder Twitter in die Möglichkeiten des Suchens ein. Im zweiten Teil, nach einem geglückten Finden, beschreibt Murat Demiryürek entscheidende Schritte bis zu einer geglückten Heirat. Dabei macht er auch vor bekannten Problemen möglichen Klippen, die es zu umschiffen gilt, nicht Halt. So wird beispielsweise die ambivalente Rolle von Eltern reflektiert oder auch die Frage, was es mit multikulturellen Ehen auf sich hat beziehungsweise wo deren Probleme liegen können. Trotz einer gelegentlich zu schematischen Beschreibung des Sachverhalts lohnt sich „Jung & Suchend“ für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen – oder müssen. (sw)

Murat Demiryürek, Jung & Suchend, Hayy Verlag, Dezember 2014, Taschenbuch, 117 Seiten, ISBN 978-3981699418, Preis: EUR 7,50
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Eurasia News
Das Nachrichtenportal Eurasia News ist medial auf der Seidenstraße unterwegs und will ­Klischees aufbrechen. Eurasia News will die alten Blöcke überwinden und den Fokus auf künftige neue, aufstrebende Regionen setzen, die ihren Platz in der Welt suchen und sich als Wirtschaftsstandorte und politische Akteure in Szene setzen wollen und werden.

Serdar Günes' Verzeichnis
Nützliches Verzeichnis von Grundlagentexten zu Themen der islamischen Debatte. Nach Themen sortiert

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