(pm). Die Schura Rheinland-Pfalz teilt die zunehmende Sorge um den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland und begrüßt ein entschlossenes Vorgehen gegen jede Form von politischem Extremismus, erklärte der Vorsitzende des neugegründeten Landesverbandes der Muslime, Mustafa Cimşit, heute in Mainz. Besorgnis erregend seien sowohl zunehmender Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Antiziganismus – „bis in die Mitte der Gesellschaft“ – als auch der offen politische Extremismus. mehr ...
(dpa). Der Pferdefleischskandal nimmt nach Darstellung der Verbraucherorganisation Foodwatch größere Ausmaße an. Es seien ganze gefrorene «Rinder-Vorderviertel» gehandelt worden, die tatsächlich aus Pferdefleisch bestanden, teilte Foodwatch am Freitag in Berlin mit. Über diesen Sachverhalt hätten sich die europäischen Lebensmittelbehörden am 5. April gegenseitig informiert. Zwischen dem 1. Februar und dem 10. April hätten die Behörden Kenntnis von 58 Fällen erhalten, in denen nicht-deklariertes Pferdefleisch grenzüberschreitend vermarktet worden sei. mehr ...
New York (dpa). Nach jahrelangen Verhandlungen haben die Vereinten Nationen erstmals einen weltweit gültigen Vertrag zur Kontrolle des Waffenhandels verabschiedet. 154 Delegationen stimmten am Dienstag in New York dafür, 23 enthielten sich. Die Vereinbarung umfasst alle konventionellen Waffen von der Pistole bis zum Panzer.
(ON). Im winterlichen London sind Ahmad und seine Frau gerade von den Flitterwochen auf den Malediven heimgekehrt. Ende 20 träumte das britische Paar vom sprichwörtlichen Inselparadies, aber sie suchten nach Extras: Halal-Lebensmittel sowie einem Ort, der ihren muslimischen Ansprüchen gerecht wird. „Wir wollten uns die Kopfschmerzen ersparen und uns nicht mit der Suche nach Halal-Restaurants stressen“, sagte Ahmad. Er wollte auch sicherstellen, dass seine Frau beruhigt schwimmen könne, ohne dass sie deswegen angestarrt worden wäre. mehr ...
(dpa) Der Schock über die geplante Zwangsabgabe auf zyprische Bankeinlagen hat die Finanzmärkte am Montag erschüttert. Der Euro brach am Montagmorgen massiv ein. Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung sackte kurzzeitig bis auf 1,2881 Dollar ab und damit auf den tiefsten Stand seit drei Monaten. Die Aktienmärkte starteten in Europa mit deutlichen Abschlägen, konnten diese aber in den ersten 30 Handelsminuten reduzieren. Zuvor waren die asiatischen Börsen regelrecht abgestürzt. mehr ...
(Emran Feroz's Blog). Seit Ende 2001 ist der Drogenanbau am Hindukusch enorm gestiegen. Kurz vor dem Einmarsch der westlichen Soldaten – sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft – stammten fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan. Mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent. Die meisten Abnehmer sitzen im Ausland, während das Zentrum der Drogenproduktion die südliche Provinz Helmand ist. Diese steht hauptsächlich unter britischer Kontrolle. mehr ...
(iz/islam.de/KRM). Während in den letzten Tagen die neuesten Einzelheiten des letzten – von vielen – Skandals der industriellen Fleisch- und Lebensmittelindustrie bis zum Einzelverbraucher vordringen, retten sich viele, auch Muslime, in Galgenhumor. Auf Facebook finden sich bereits Wortspiele wie „Geiz ist Gaul“ oder auch „Wenn in Deinem Döner kein Pferdefleisch war, dann hast Du wohl Schwein gehabt“. Für viele scheint der Galgenhumor ein probater Umgang mit einem erneuten Ekelfall zu sein. mehr ...
(iz). Auf unserer Facebook-Seite diskutieren unsere Leser heute den aktuellen Lebensmittelskandal. In die Europäische Union eingeführt stammten einige Tiefkühlprodukte, die als Rindfleisch deklariert waren, in Wirklichkeit von Pferden. Jetzt sollen sogar DNA-Tests aufklären, welche Tiere tatsächlich in Fleischprodukten verarbeitet werden.
Berlin (iz). Es ist schon paradox und an Tragik kaum zu übertreffen – französische Armeeeinheiten befreien eine Stadt, die allgemein hin als eine der wichtigsten Stätten muslimischer Gelehrsamkeit gilt. Und doch geschieht dies nicht zum ersten Mal. Im November 1979 besetzen fanatische Terroristen den heiligsten Ort des Islam, Mekka. Auch hier sind Franzosen bei der Beendigung der Geiselnahme die federführende Kraft und dienen damit letztendlich den Muslimen weltweit. mehr ...
(iz). Islam und Umwelt – geht das zusammen? Und wenn ja, wie? Obwohl das Verhältnis von Islam zur Ökologie immer häufiger in den letzten Jahren auf Fachkonferenzen und -seminaren thematisiert, wird es bisher noch nicht so heiß diskutiert wie andere Fragen. In den letzten Jahren haben sich dazu verschiedene Initiativen gebildet. Das von jungen Muslimen getragene Projekt HIMA – Umwelt und Naturschutz aus islamischer Perspektive gehört dazu. Wir interviewten Yasemin Aydemir,die in die Arbeit der Initiative einführt. mehr ...
(dpa). Tausende Menschen sitzen in der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik Usbekistan nach Ansicht von Menschenrechtlern unschuldig in Haft. Etliche Gefangene seien angebliche islamistische Terroristen, teilten neun Menschenrechtsorganisationen in einem gemeinsamen Schreiben am Donnerstag mit. Sie forderten Präsident Islam Karimow auf, die religiösen Aktivisten sowie politische Gefangene freizulassen, darunter Oppositionelle und Journalisten. Mit einer solchen Geste bewiese Karimow wahren Reformwillen, sagte Steve Swerdlow von Human Rights Watch der Mitteilung zufolge. Der 20. [ABO] mehr ...
(GFP.com)- Das deutsche Ökostrom-Milliardenprojekt "Desertec" steuert auf seine erste große Krise zu. Drei Jahre nach seiner Gründung kann das Konsortium "Dii GmbH" ("Desertec Industrial Initiative") mit Sitz in München immer noch keine größeren Erfolge vorweisen. [ABO] mehr ...
(iz). Ich freue mich, heute Abend hier in Zürich dieses kleine Referat halten zu dürfen. Salopp gesagt, ist das Thema unseres Abends heute: das GELD. Unser GELD. Gleichzeitig werden wir in aller Kürze über das Problem des "Zins" reflektieren, dass von dem Thema Geld - wie wir sehen werden - natürlich nicht zu trennen ist. Hierbei geht es mir um eine ganzheitliche "Denkbewegung", nicht etwa um einen Beitrag zur Volkswirtschaftslehre.
„Das jüngste Wiederaufleben des Kaffeehauses (...) enthält vielleicht auch eine Sehnsucht nach der Gemeinschaftlichkeit, wie sie von den Derwischen der Schadhilija vor 600 Jahren praktiziert wurde, als sie sich zur Erinnerung an Allah sammelten und die Tasse von Hand zu Hand gehen ließen.“ (Kathleen Seidel)