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22.05.2013 Zum Hintergrund der jüngsten Übergriffe auf Moscheen. Interview mit der Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer

Führt Islamkritik zur „Dämonisierung“?

(iz). Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass vier Moscheen an unterschiedlichen Orten zum Ziel antimuslimischer Übergriffe wurden. Trotz muslimischer Statements dazu erreichte das Thema bisher nur die Seiten einiger Lokalblätter sowie von Muslimen betriebene Webseiten.

Die IZ sprach mit der renommierten Medienwissenschaftlerin Dr. Sabine Schiffer über den Zusammenhang zwischen medialer Muslimfeindlichkeit und solchen Übergriffen.  mehr ...

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Bildung

22.05.2013 Warschau: Muslimische Geistliche besuchten Auschwitz

Andenken

(dpa) Imame und andere muslimische Geistliche aus den USA, Afrika und dem Nahen Osten haben am Mittwoch das ehemalige deutsche Vernichtungslager Auschwitz besucht. Zusammen mit jüdischen Pädagogen besuchten sie das Lager, in dem mehr als 1,3 Millionen vor allem jüdischer Häftlinge von den Nationalsozialisten ermordet wurden. An der Todeswand im sogenannten Stammlager Auschwitz, an der tausende Häftlinge hingerichtet wurden, sprachen die Muslime gegen Mekka geneigt ein Gebet für die Toten, teilte ein Sprecher der Gedenkstätte mit.  mehr ...
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21.05.2013 Ein bunter Abend mit WELTmusik für Syrien: Interview mit den Veranstaltern

Nicht nur lamentieren, sondern aktiv werden

(iz). Am 22.6. soll in Karlsruhe im Kulturverein Tempel ein Benefizkonzert für die notleidende Zivilbevölkerung in Syrien stattfinden. Hierzu sprachen wir den Machern.

Islamische Zeitung: Herr Schröter, könnten Sie uns kurz erzählen, wie es dazu gekommen ist?

Chaldun Schröter: Ja, gerne! Es klingt fast wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Oder besser gesagt, ist es das, was wir Muslime als „nasib“ bezeichnen, wenn sich wunderbar eins ins andere fügt.  mehr ...

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21.05.2013 Muslime fordern besseren Schutz von Moscheen

KRM: „gesamtgesellschaftliche Bedrohung“

Köln (KNA). Einen besseren Schutz von Moscheen in Deutschland hat der Koordinationsrat der Muslime (KRM) gefordert. Die Dachorganisation der großen muslimischen Verbände verurteilte am Dienstag in Köln zwei Anschläge auf islamische Gotteshäuser in Lengerich und Mainz in den vergangenen Tagen. Seit Jahren nähmen die Übergriffe auf muslimische Gotteshäuser, sowie auf muslimische Bürger und Hassdelikte zu.  mehr ...
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20.05.2013 Wie das Ausland den NSU-Prozess sieht. Von Sebastian Kunigkeit

Blind für Gefahr von Rechts?

Für viele ausländische Beobachter sitzt Deutschland beim NSU-Prozess mit auf der Anklagebank. Auch das Auftreten von Beate Zschäpe sorgt international für Schlagzeilen. Besonders in der Türkei gibt es Kritik an der «Show der Nazi-Braut».

Berlin (dpa). Türkische Medien schauen beim NSU-Prozess ganz genau hin: Das Verhalten der Hauptangeklagten Beate Zschäpe sorgt dort für Aufregung. Aber auch in anderen Ländern stößt das Münchner Verfahren um die Neonazi-Morde an acht türkischstämmigen Männern und einem griechischen Migranten auf großes Interesse.  mehr ...
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20.05.2013 Syrien: Dutzende Tote in der Provinz Homs. Hisbollah beerdigt Militante

Nasrallahs Kämpfer in Syrien

Beirut/Istanbul (dpa). Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen in der syrischen Kleinstadt Al-Kusair sollen auch mehr als ein Dutzend Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet worden sein. Die Freie Syrische Armee (FSA) sprach am Montag von 30 getöteten Hisbollah-Mitgliedern seit Sonntag. Die syrischen Regierungstruppen hatten in der Nacht zum Sonntag eine Offensive gestartet, um die Rebellen aus Al-Kusair zu vertreiben.  mehr ...
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19.05.2013 PM: Schura verurteilt Anschlag auf multikulturelle Gesellschaft

Landesvorsitzender Cimşit fordert Kooperation gegen Hasskriminalität

(pm). Der neugegründete Landesverband der Muslime – Schura Rheinland-Pfalz verurteilt den Anschlag auf den Arab Nil-Rhein Verein als islamfeindliche und rechtsextreme Hasskriminalität. Samstagnacht, den 18. Mai, gegen 1:45 Uhr, haben zwei Personen die Fenster des Gebäudes, in denen der Arab Nil-Rhein Verein seinen Sitz hat, mit islamfeindlichen Plakaten beklebt und eine Blutlache und ein Flugblatt einer rechtsextremen Gruppierung hinterlassen.  mehr ...
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19.05.2013 Weimar: Goethe ist auch fast 200 Jahre nach seinem Tod noch spannend, sagt ein Wissenschaftler. Dichterfreunde aus aller Welt diskutieren in Weimar über «Goethe und die Weltreligionen».

Dichter ohne Folgen?

(dpa) Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) bietet nach Aussage des Weimarer Literaturwissenschaftlers Jochen Golz stets neue Ansatzpunkte zu Gegenwartsdebatten. «Das Thema Religion und Religiosität steht heute sehr im Zentrum aktueller Diskussionen und des allgemeinen Interesses», sagte der Präsident der Goethe-Gesellschaft Weimar in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. «Es ist eine Zeit, in der Werte ins Wanken geraten und es an Orientierung mangelt.» Menschen suchten nach Lösungen, auch in Religionen.  mehr ...
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17.05.2013 Eine Entgegnung von Tahir Chaudhry

Das Versagen der Necla Kelek

(iz). Necla Kelek ist bekannt für ihre kruden Thesen und “Analysen” zum Islam. Auf ihrem anti-religiösen Feldzug möchte die deutsch-türkische Soziologin Kelek persönliche Blutrache an einer ganzen Religion nehmen. Ihre Behauptungen über muslimische Migranten haben schon durch die gesamte Integrationsdebatte hinweg große Wellen geschlagen. Folglich ist ihr Wirken eher gewinnbringend für sie selbst, als für die deutsche Gesellschaft.

Ihr Kampf gilt seit vielen Jahren den „muslimischen” Parallelgesellschaften und der vermeintlichen Flagge des Islamismus, dem Kopftuch.  mehr ...
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17.05.2013 Stuttgart: Vom 27.05. bis zum 01.06.2013 findet an der Universität Stuttgart die 18. Islamwoche statt

«Gemeinsam trotz Verschiedenheit»

(MSU). Ziel der mittlerweile seit 18 Jahren stattfindenden Islamwoche ist es, Vorurteile gegenüber dem Islam abzubauen und den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu fördern.

An fünf Abenden werden Referenten, wie Amir Zaidan, Dr. Martin Kellner oder Dr. Kerim Edipoḡlu einen Vortrag über aktuelle und interessante Themen rund um den Islam halten: Angefangen von den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bis hin zur Bedeutung Jesus‘ im Islam. Im Anschluss an die Referate findet jeweils eine Fragerunde statt.  mehr ...
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17.05.2013 Streit im Landtag über muslimische Friedhöfe in NRW

CDU will nur „Bestattungsfelder“

Düsseldorf (KNA). Über eigene muslimische Friedhöfe in Nordrhein-Westfalen ist es im Düsseldorfer Landtag zum Streit zwischen der rot-grünen Landesregierung und der CDU-Opposition gekommen. Einen Tag nach der Einbringung des neuen Bestattungsgesetzes sagte der CDU-Sozialexperte Norbert Post am Donnerstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), statt eigenen Friedhöfen für Muslime halte seine Fraktion es für ausreichend, „Bestattungsfelder“ auf öffentlich-rechtlichen Friedhöfen für Menschen mit islamischer Religionszugehörigkeit auszuweisen.  mehr ...
Bildung

17.05.2013 Erstmals Islamischer Religionsunterricht an Hessens Grundschulen

Beginn in 27 Schulen

Wiesbaden (KNA). In hessischen Grundschulen wird zum neuen Schuljahr 2013/14 erstmals islamischer Religionsunterricht angeboten. Der Islamunterricht soll in landesweit 27 Grundschulen als ordentliches Lehrfach starten, das heißt nach staatlichen Lehrplänen, in deutscher Sprache und von staatlichen Lehrern unterrichtet werden, wie das Kultusministerium am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.  mehr ...
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17.05.2013 Unterschriftenkampagne gegen Mursi fordert neue Rebellion in Ägypten. Von Nehal El-Sherif

Ablehnung des neuen «Pharao»?

Rebellion heißt auf Arabisch «Tamarod». Unter diesem Schlagwort sammeln Oppositionelle in Ägypten derzeit Unterschriften gegen Präsident Mursi. Sie wollen mehr Unterstützer als die gut 13 Millionen Wählerstimmen, die Mursi vor knapp einem Jahr einfuhr.

Kairo (dpa). Erneut formiert sich in Ägypten Protest gegen die Regierung. Doch nicht auf der Straße, wie zuvor im Kampf gegen Langzeitherrscher Husni Mubarak, sondern als Unterschriftenkampagne. «Tamarod» nennt sich die Bewegung gegen den islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi - so heißt «Rebellion» auf Arabisch.  mehr ...
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16.05.2013 Al-Azhar-Größe Ahmed Al-Tayyeb geißelt TV-Köpfe

Kritik an Hasspredigern

London/Dubai (KNA). Der Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität, Ahmed Al-Tayyeb, beklagt den Einfluss islamistischer Fernsehsender. Viele Kanäle heizten mit ihren Botschaften religiösen Hass an, sagte der Geistliche zur Eröffnung des „Arab Media Forum“ am Dienstag in Dubai. Seine größte Sorge seien die teils „lächerlichen und absurden Urteile“, die islamische Hardliner unter dem Mantel der Religion als Fatwas verbreiteten.  mehr ...
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16.05.2013 Not in Syrien immer größer

UN fordern Ende der Gewalt

Mehr als 80 000 Tote sollen es schon sein, doch die UN streiten immer noch um eine gemeinsame Haltung zum Bürgerkrieg in Syrien. Während die USA und Russland eine Lösung suchen, leiden Millionen Zivilisten.

New York/Damaskus (dpa). Nach zwei Jahren Gewalt wird die Not der Menschen in Syrien immer größer. Lebensmittel, Strom und Wasser und auch Telefon und Internet sind für viele unerreichbar - und neue Kämpfe verschärfen die Lage noch weiter. Die UN-Vollversammlung verurteilte die Gewalt in Syrien und forderte das Regime in Damaskus zum politischen Wandel auf.  mehr ...
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14.05.2013 Laschet: CDU muss christliche Grundlagen stärker verdeutlichen

"Für Muslime wählbar"

(KNA). Die CDU muss nach Ansicht des nordrhein-westfälischen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet ihr politisches Fundament stärker erklären. Die CDU sei keine «klerikale Partei», sondern eine Partei, die aus einem christlichen Verständnis des Menschen heraus Politik gestalte und deshalb etwa auch für Muslimen wählbar sei, sagte Laschet. Der Landespolitiker äußerte sich am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Buches «Die Kanzler-Maschine / Wie die CDU funktioniert» des KNA-Redakteurs Volker Resing.  mehr ...
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14.05.2013 Hintergrundinformationen zum Beginn des deutsch-türkischen „strategischen Dialogs“

Brücke in die muslimische Welt

Berlin/Istanbul (GFP.com). Die Bundesregierung startet einen „Strategischen Dialog“ mit der Türkei. Eine entsprechende gemeinsame Erklärung haben die Außenminister der beiden Länder am Sonntag in Berlin unterzeichnet. Sie sieht regelmäßige Konsultationen nicht nur der beiden Außenminister, sondern auch der maßgeblichen Führungsebene der Ministerialbürokratien (Staatssekretäre/Staatsminister) vor, die durch spezialisierte Arbeitsgruppen vor- und nachbereitet werden sollen.  mehr ...
Berlin

14.05.2013 Berlin: Edathy sieht "beispielloses Versagen" deutscher Sicherheitsbehörden

Absicht? - "Das wird offen bleiben müssen"

(dpa). Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy, hat ein verheerendes Zwischenfazit über die Arbeit der Sicherheitsbehörden gezogen. Man habe es mit einem «beispiellosen Versagen» zu tun, «einem beschämenden Versagen mit ganz verschiedenen Ursachen», sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Darauf, dass das Treiben des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) von staatlichen Stellen gedeckt oder sogar unterstützt worden sei, gebe es jedoch keine Hinweise. Der Ausschuss hatte vor gut einem Jahr seine Untersuchungen aufgenommen.  mehr ...
Berlin

14.05.2013 NSU-Nebenkläger: Kreuz im Gerichtssaal abhängen

Symbole

(dpa). Im Münchner NSU-Prozess hat ein erster Nebenkläger gefordert, das Kreuz im Gerichtssaal abzuhängen. Der deutsche Staat und seine Institutionen hätten eine religiöse Neutralitätspflicht, heißt es in dem am Montag bekanntgewordenen Antrag unter Berufung auf den sogenannten Kruzifixbeschluss des Bundesverfassungsgerichts. Das Kreuz im Gerichtssaal verletze den Nebenkläger Talar T. in seinem Recht auf Religionsfreiheit, argumentiert sein Rechtsanwalt Adnan Menderes Erdal in einem Schriftsatz. Er habe einen Anspruch darauf, «nicht vom deutschen Staat [...  mehr ...
Wirtschaft und Recht

13.05.2013 Der anhaltende Kollaps der Finanzwelt hindert die EU an der bisherigen Projektion ihrer militärpolitischen Macht

Folgen der Krise

Berlin (GFP.com). Die Euro-Krise führt zu einer gravierenden Schwächung der EU-Außenpolitik. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Demnach sind nicht nur die finanziellen Aufwendungen der Mitgliedstaaten für auswärtige Aktivitäten und für das Militär deutlich im Rückgang begriffen, weil die Etatkürzungen kaum noch Spielräume lassen.  [ABO] mehr ...
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