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„Teil der ­muslimischen ­Zivilgesellschaft“
(iz). Im Juni 1995 machte sich eine Handvoll junger, deutscher Muslime daran, ein kleines Blatt für das Gespräch mit ihrem weiteren Umfeld zu produzieren. mehr ...
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28.01.2009 Bericht über Osnabrücker Tagung zu religionspädagogischen Grundlagen. Von Wolf D. Ahmed Aries, Hannover

Unterricht… aber wie?

(iz). Im Herbst jährt sich zum dreißigsten Mal der Tag, an dem zum ersten Mal Muslime in einem bundesdeutschen Kultusministerium über die Möglichkeit eines regulären islamischen Religionsunterrichtes sprachen. Seitdem hat es mehrere Versuche gegeben, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen. Nach jenem Gespräch wollte man in Nordrhein-Westfalen über das Soester Landesinstitut ein eigenes Unterrichtsmodell aufbauen, während Bayern meinte, die Frage mit der Anwerbung türkischer Lehrer zu lösen. Andere sahen im muttersprachlichen Ergänzungsunterricht den Weg.
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Mit der Juni-Ausgabe 2015 beginnt die IZ ihr 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass blicken wir auf drei Seiten auf die Geschichte der IZ zurück, zeigen ihre Relevanz und Bedeutung für die Community auf, umreißen die wichtigsten Themen und erklären die Motivation ihrer Gegner. Hinzukommt ein Foto-Essay zum Thema. Des Weiteren widmen wir schwerpunktmäßig dem Thema Flüchtlinge und dem kommenden Monat Ramadan.
Außerdem: Lektionen aus der Geschichte, Einiges zur Spiritualität im Gebet, Kritik am Stand der muslimischen Selbstorganisation, ein Essay Armin Bagic über Radikalisierung sowie den Versuch eines US-Amerikaners, ein Heim ohne Zinsbelastung zu erwerben.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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