Die innere Wüste
(iz). Wenn man sich die Frage nach Europa, dem Islam und dem Nihilismus neu stellt, dann ist dies für europäische Muslime nichts anderes als die eigene Frage als Gestalt. mehr ...
Hauptbild
RSS
RSS
3 Minuten
3 min.
Newsletter bestellen
Newsletter abbestellen
Unabhängiges Forum für Europa
Samstag, 31. Juli 2010

Alle IZ Verkaufsstellen in Deutschland
Wählen Sie aus unseren Kategorien:

 
  Erweiterte Suche

Wirtschaft und Recht
"Muslime & Globalisierung" - Pro: Das Bewusstsein um ökologische Fragen baut Brücken, wo Ideologien scheitern. Von Joseph Mayton
Partner bei globalen Fragen mehr
Kultur
Kommentar: Was lässt sich über die tödlichen Folgen des Duisburger Massenspektakels sagen? Ein Versuch von Malik Özkan
Die Parade mehr
Bildung
Europa: Sind neue Bauformen ein Weg zur Begegnung?
Mit oder ohne Kuppel mehr
Berlin
Großes Misstrauen gegenüber Regierung, Banken und Kirche
Regierung schneidet schlecht ab mehr
Interview
"IZ-Begegnung" mit der ehemaligen Sozialarbeiterin Tahira Gabriele Güldiken über ihre langjährigen Erfahrungen
"Zurück aufs Dorf" mehr
 
Registrieren   Passwort vergessen
 
 
Werbung
Bücher Studium:
Günstige Bücher für das Studium und die Ausbildung.

 
Werbung
 
Werbung
Sie sind hier: Home >> >> Islam: Experten gegen Suche nach einzigem Ansprechpartner

14.03.2010 Islam: Experten gegen Suche nach einzigem Ansprechpartner

Vergebliche Liebesmüh?

(KNA). Die deutsche Politik sollte nach Einschätzung von Wissenschaftlern die Suche nach einem einheitlichen Ansprechpartner der Muslime aufgeben. „Dieser Wunsch ­entspringt den Vorstellungen von Verwaltungsstrukturen. Wir brauchen stattdessen Modelle, die den Pluralismus im Islam akzeptieren“, sagte der Duisburger Politologe Andreas Blätte in Münster. Der münstersche Politologe Klaus Schubert fügte hinzu, dass es „den einen ­Islam“ nicht gebe, sondern zahlreiche religiöse Strömungen. „Erst wenn wir die Vielfalt akzeptieren, kommen wir in der Integrationspolitik weiter.“
Werbung

Auch die Bochumer Religionswissenschaftlerin Raida Chbib hob die Bandbreite der islamischen Gruppierungen hervor. Außer den großen Verbänden im Koordinationsrat der Muslime (KRM) gebe es viele unabhängige und oft multiethnische Moscheegemeinden sowie autonome Projekte von Muslimen im sozialen Bereich. „Das muslimische Netzwerk ist viel facettenreicher als lange angenommen“, so die Expertin.

Die drei Forscher beklagten, dass die Muslime noch zu oft über einen Kamm geschoren würden. Dabei unterschieden sich Sunniten, Schiiten und Aleviten stark in ihren Vorstellungen und Frömmigkeitsformen. Die meisten Politiker sähen daran vorbei, sagte Schubert. Allerdings trete NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) im Gegensatz zu den übrigen Landesministern für einen differenzierten Umgang mit den Muslimen ein. Dabei habe die große Koalition bemerkenswerte Innovationen in der Integrationspolitik gebracht, erklärten Schubert und der Organisator der Tagung, Hendrik Meyer. Mit der Einrichtung der Deutschen Islamkonferenz (DIK) und dem Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) sei der Islam symbolisch in die bundesdeutsche Verbändelandschaft einbezogen worden. Die Integration könne aber nicht allein durch politische Steuerung gelingen. Auch die Gesellschaft müsse dazu bereit sein. Die Wissenschaftler äußerten sich auf einer Fachtagung „Zum Verhältnis von Politik und Islam“ des Forschungsverbundes „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Astana: Kurzbericht der IMÖ Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen über die hochrangige OSZE-Konferenz zu "Toleranz und Nicht-Diskriminierung" [05.07.2010]
EU und Türkei: Neues Kapitel bei Verhandlungen [30.06.2010]
Die islamische Lehre ist nur dann sicher, wenn die breite Masse der Muslime selbst ausreichend gebildet ist. Von Abu Bakr Rieger [29.06.2010]
Kommentar: Frankreich fliegt und diskutiert. Deutschland gewinnt und vergleicht. Von Morad Bouras, Bielefeld [24.06.2010]
New York: UN setzen Länder mit Kindersoldaten unter Druck [17.06.2010]
Werbung
Header
Foot
IZ Abo
Druckfrische IZ einmal im Monat im Briefkasten!
jetzt abonieren
Spezial "Wie...?"
Wie gründe ich einen Verein? Wie kommt man an Halal-Fleisch? Wie kommt man am Arbeitsplatz zurecht? 19 Fragen auf 82 Seiten beantwortet.
IZ Online Abo
weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews voller Zugang zum Archiv >> bestellen
Aktuelle Ausgabe
Die kommende Printausgabe der IZ steht natürlich auch im Schatten des sich ankündigen Fastenmonats. Hierzu haben wir Texte aus den Bereichen religiöse Grundlagen, Islam im Alltag und Gesundheit. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Lage in Afghanistan, auch im Lichte der jüngsten Enthüllungen von Wikileaks. Des Weiteren: Interview mit der ehemaligen Sozialarbeiterin Tahira Gabriele Güldiken, Islam und Nihilismus, eine neue muslimische Initiative sowie eine interessante Kampagne von Muslimen in England.
Downloads für Online-Abonnenten
Hier finden Sie zusätzliche Informationen und Dokumente, die nur den Online-Abonnenten zur Verfügung stehen.
IZ erklärt Deutschland: Denunziation
Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
Bild der Woche
Forum für Gemeinschaft KÖLN. Trotz drückender Sommerhitze folgten Leser und Freunde der IZ unserer Einladung zum diesjährigen Grillfest.
© Islamische Zeitung   Impressum   Haftungsausschluss   Sitemap