Die innere Wüste
(iz). Wenn man sich die Frage nach Europa, dem Islam und dem Nihilismus neu stellt, dann ist dies für europäische Muslime nichts anderes als die eigene Frage als Gestalt. mehr ...
Hauptbild
RSS
RSS
3 Minuten
3 min.
Newsletter bestellen
Newsletter abbestellen
Unabhängiges Forum für Europa
Samstag, 31. Juli 2010

Alle IZ Verkaufsstellen in Deutschland
Wählen Sie aus unseren Kategorien:

 
  Erweiterte Suche

Wirtschaft und Recht
"Muslime & Globalisierung" - Pro: Das Bewusstsein um ökologische Fragen baut Brücken, wo Ideologien scheitern. Von Joseph Mayton
Partner bei globalen Fragen mehr
Kultur
Kommentar: Was lässt sich über die tödlichen Folgen des Duisburger Massenspektakels sagen? Ein Versuch von Malik Özkan
Die Parade mehr
Bildung
Europa: Sind neue Bauformen ein Weg zur Begegnung?
Mit oder ohne Kuppel mehr
Berlin
Großes Misstrauen gegenüber Regierung, Banken und Kirche
Regierung schneidet schlecht ab mehr
Interview
"IZ-Begegnung" mit der ehemaligen Sozialarbeiterin Tahira Gabriele Güldiken über ihre langjährigen Erfahrungen
"Zurück aufs Dorf" mehr
 
Registrieren   Passwort vergessen
 
 
Werbung
Bücher Studium:
Günstige Bücher für das Studium und die Ausbildung.

 
Werbung
 
Werbung
Sie sind hier: Home >> >> Kommentar: Spannung(en) um Verbleib in der Islamkonferenz. Von Khalil Breuer

11.03.2010 Kommentar: Spannung(en) um Verbleib in der Islamkonferenz. Von Khalil Breuer

"Von oben"

(iz) Die 2. Runde der Islamkonferenz beginnt mit den gleichen Grundsatzfragen: Wer nimmt teil, wer nicht und kann das Innenministerium die Agenda und die Teilnehmer einfach "von oben" festsetzen? Die Antwort ist klar: Ja, man kann von staatlicher Seite und im Sinne der Mehrheitsgesellschaft natürlich so vorgehen, nur ob dies für den gewünschten Prozess "weise" ist, ist eine ganz andere Frage. Die Konferenz wirkt jedenfalls sehr stark auf die Interessen des Innenministeriums ausgerichtet; die Auswahl der "Experten" und die "Gestaltung" der zu erwartenden Mehrheitsverhältnisse in der Konferenz wirkt schlicht einseitig.
Werbung

Die erfolgreichen lokalen Zusammenschlüsse vieler Muslime und wichtige unabhängige NGOs bleiben auch diesmal ausgegrenzt. Schlimmer noch, mit der de facto Ausladung des Islamrates und der wichtigen Integrationsfigur Ali Kizilkaya wird nicht nur eine legitime Position, sondern auch tausende Muslime und hunderte Moscheegemeinden in die Parallelgesellschaft verabschiedet. Es wäre sicher besser und auch glaubwürdiger gewesen, den Muslimen auch ein Vorschlagsrecht über ihre - aus muslimischer Sicht - "unbequemen" Teilnehmer zuzubilligen und auch ihre Themenwünsche stärker aufzunehmen. Jetzt stellt sich für alle Teilnehmer die Sinnfrage.

Aber auch der KRM ist nicht schuldlos; er hat es ebenso versäumt, frühzeitig eine offene Debatte über mögliche Teilnehmer und neue Inhalte anzustoßen. Jetzt will man endlich öffentlich debattieren, erwägt sogar den Auszug. Es wird spannend sein, wie sich die Gremien am Freitag entscheiden. Das Sinnvollste wären wohl Neuverhandlungen mit dem Innenminister persönlich.


Serdar Günes aus Frankfurt schrieb am 10.03.2010
Ich frage mich, warum die Muslime und ihre Organisationen selbst keine Islamkonferenz in Deutschland veranstalten? Dann könnte auch jeder kommen und es würde frei diskutiert werden. So könnte man sich unabhängig von der Politik auf Inhalte und Konzepte einigen. Die auch später gegenüber dem Staat vorgebracht würden.

Außerdem wäre es auch nicht schlecht, gleich den christlichen Kirchentagen ähnliche Zusammenkünfte der Muslime zu organisieren. Eine Art islamischen "Kirchen"(!)Tag sozusagen. Ein Tag der Begegnung wäre das. Das würde die innerislamischen Beziehungen sehr fördern. Aber leider ist man nur auf die Politik fixiert, so das jegliche Anstrenung ziviler Natur vernachlässigt wirde.
Ich finde diesen Vorschlag sollte man in der IZ diskutieren und eventuell gegenüber Verbänden propagieren.

Astana: Kurzbericht der IMÖ Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen über die hochrangige OSZE-Konferenz zu "Toleranz und Nicht-Diskriminierung" [05.07.2010]
EU und Türkei: Neues Kapitel bei Verhandlungen [30.06.2010]
Die islamische Lehre ist nur dann sicher, wenn die breite Masse der Muslime selbst ausreichend gebildet ist. Von Abu Bakr Rieger [29.06.2010]
Kommentar: Frankreich fliegt und diskutiert. Deutschland gewinnt und vergleicht. Von Morad Bouras, Bielefeld [24.06.2010]
New York: UN setzen Länder mit Kindersoldaten unter Druck [17.06.2010]
Werbung
Header
Foot
IZ Abo
Druckfrische IZ einmal im Monat im Briefkasten!
jetzt abonieren
Spezial "Wie...?"
Wie gründe ich einen Verein? Wie kommt man an Halal-Fleisch? Wie kommt man am Arbeitsplatz zurecht? 19 Fragen auf 82 Seiten beantwortet.
IZ Online Abo
weitere Hintergrundbeiträge, Analysen und Interviews voller Zugang zum Archiv >> bestellen
Aktuelle Ausgabe
Die kommende Printausgabe der IZ steht natürlich auch im Schatten des sich ankündigen Fastenmonats. Hierzu haben wir Texte aus den Bereichen religiöse Grundlagen, Islam im Alltag und Gesundheit. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Lage in Afghanistan, auch im Lichte der jüngsten Enthüllungen von Wikileaks. Des Weiteren: Interview mit der ehemaligen Sozialarbeiterin Tahira Gabriele Güldiken, Islam und Nihilismus, eine neue muslimische Initiative sowie eine interessante Kampagne von Muslimen in England.
Downloads für Online-Abonnenten
Hier finden Sie zusätzliche Informationen und Dokumente, die nur den Online-Abonnenten zur Verfügung stehen.
IZ erklärt Deutschland: Denunziation
Unter Denunziation (lat. denuntiare „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“) versteht man die häufig anonyme Beschuldigung einer Person hinter deren Rücken durch jemanden, dessen Dienst- oder Rechtspflicht dies nicht ist. Im ethischen Sinn wird allgemein von Denunziation gesprochen, wenn in einem nicht freiheitlichen System Menschen bei staatlichen Vollzugsbehörden angezeigt werden, obwohl dem Anzeigenden klar sein muss, dass er sie damit der Gefahr der politisch motivierten Verfolgung aussetzt. Eine Denunziation unter Kindern oder Schülern wird umgangssprachlich als Petzen bezeichnet.
Bild der Woche
Forum für Gemeinschaft KÖLN. Trotz drückender Sommerhitze folgten Leser und Freunde der IZ unserer Einladung zum diesjährigen Grillfest.
© Islamische Zeitung   Impressum   Haftungsausschluss   Sitemap