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Weimar – ein Gegenbild
(iz). Die Muslime in Weimar – ein „Happening“, eine „Provokation“ oder auch eine denkbare Quintessenz ihrer Präsenz in Deutschland? Schon seit Jahren lädt die Islamische Zeitung immer wieder zu Seminaren und Stadtführungen dorthin ein. mehr ...
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WWF: Mensch verbraucht zu viele Ressourcen
Tierbestände schrumpfen mehr
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Foto-Essay: IZ-Symposium in Weimar
Happening, Provokation oder Essenz? mehr
Bildung
Höhere muslimische Bildung: Interview mit El Bouchir Boutaleb vom Frankfurter Verein EIHW e.V.
„Die Mitte der Gemeinschaft“ mehr
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Berliner Vereine kümmern sich um Verletzte aus Gaza
In Schönefeld angekommen mehr
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IZ-Begegnung mit dem Gelehrten und Aktivisten Dr. Xhabir Hamiti über Radikalisierungstendenzen auf dem Balkan und die Kraft der gemäßigten Tradition
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Unsere neue Ausgabe orientiert sich inhaltlich am jüngst zu Ende gegangenen IZ-Symposium in Weimar, das einer Standortbestimmung europäischer und deutscher Muslime gewidmet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Themen Islamkritik, die längerfristigen Auswirkungen der mörderischen Bewegung „Islamischer Staat sowie die bundesweite Anti-Extremismus-Aktion deutscher Moscheen. Außerdem: Annäherungen an die Literatur, Überlegungen zu lebendigen Moscheegemeinden, Mediennutzung bei Muslimen in Deutschland, Interview mit dem Frankfurter EIHW e.V. sowie Einführung in die Unani-Medizin.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
Solidarität vor Ort BIELEFELD. Der turnusgemäße Sprecher des KRM und Vorsitzende des Islamrates für die Bundesrepublik, nimmt Moscheen in Bielefeld (Bild) und Berlin in Augenschein. Diese wurden durch mutmaßliche Brandanschläge angegriffen. (Foto: Twitter@KizilkayaAli
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