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Sie sind hier: Home >> >> Unterwegs: Im Schmelztiegel Karatschi bilden Politik, Verbrechen und Land eine oft tödliche Kombination. Von Asad Hashim

27.06.2012 Unterwegs: Im Schmelztiegel Karatschi bilden Politik, Verbrechen und Land eine oft tödliche Kombination. Von Asad Hashim

Pakistans blutendes Herz

„[Die MQM] hat Karatschi 1986 erobert, und (…) als Folge wurde die Stadt zu einem Strom aus Feuer und Blut.“ (M.H. Mehanti)
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(Al Jazeera). Auf einem Hügel bei der Seeseite von Pakistans größter Stadt findet sich das Mausoleum von Abdullah Schah Ghazi. Laut Legende soll er vor mehr als 1.400 Jahren als einer der ersten arabischen Eroberer hier hergekommen sein. Als die Soldaten weiterzogen, blieb Schah Ghazi hier.

Heute wird er als Stadt-„Heiliger“ von Karatschi verehrt. In den letzten eineinhalb Jahren muss Abdullah Schah Ghazi viel zu tun gehabt haben.

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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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