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Sie sind hier: Home >> >> Aus gegebenem Anlass: Über die legendäre Stadt am Rande der Sahara

03.07.2012 Aus gegebenem Anlass: Über die legendäre Stadt am Rande der Sahara

Auf nach Timbuktu

Timbuktu, am Rande der Sahara im heutigen Staat Mali gelegen, war einst Zentrum einer blühenden afrikanisch-islamischen Zivilisation. Die legendäre Stadt war im 11. Jahrhundert von dem Tuareg Imaschgan gegründet worden und befindet sich an dem Ort, wo der Fluss Niger nördlich in Richtung Sahara fließt. Timbuktu war in seiner Blütezeit ein wichtiger Handelsort, wo Güter aus Nord- und Westafrika gehandelt und umgeschlagen wurden. Nach einem Sprichwort der Bewohner Timbuktus kam das Gold vom Süden, das Salz aus dem Norden und das religiöse Wissen aus Timbuktu.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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