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„Die Politik des Wissens“
(iz). Es ist ein beachtlicher Versuch, Ordnung in das Chaos zu bringen. In seinem Sachbuch „die Explosion des Wissens“ zeigt der englische Medienhistoriker Peter Burke die Geschichte der Erkenntnis auf. mehr ...
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16.05.2007 IZ-Spezial "Wie ... ?"

19 Fragen zum Islam in Deutschland auf 82 Seiten beantwortet

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Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Schatten von zwei Themen. In mehreren Artikeln beschäftigen wir uns in Nr. 243 mit dem Thema Flüchtlinge. Jenseits der reinen Klagemauermentalität bemüht sich die Redaktion auch um positive Aspekte und darum, was Muslime konkret tun können. Das zweite Thema ist die spannende Frage nach dem Verhältnis von Islam und Kultur sowie die Rolle und Erfahrung der so genannten Konvertiten. In einem grundlegenden Beitrag reflektiert IZ-Herausgeber Abu Bakr Rieger über die „Politik des Wissens“ und die Verzerrungen der Wissensvermittlung.
Außerdem: Interview mit Abdulqadir Schabel, ein Blick auf die Türkei, der Blogger LeFloid als Element strategischer Kommunikation in der EU, die Sultane und die Renaissance, islamische Antworten auf die (a)sozialen Medien, Rassismus bei Migranten sowie viele andere spannenden Themen.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boxer oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
Jubiläumsjahr für die IZ BERLIN. Ab Juli tritt die Islamische Zeitung in das 20. Jahr ihres Bestehen. Anbei das Cover der entsprechenden Ausgabe.
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