Land ohne Recht
„Raj Sourani, Menschenrechtsanwalt und Gründer des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte bringt dabei den dunklen Kern des Anwurfes auf den Punkt: ‘Es ist eine Schande, dass Israel und die internationale Gemeinschaft dies geschehen lassen. Hier geht es ganz einfach um Kriegsverbrechen. mehr ...
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Vorab aus der neuen Ausgabe: Zwischen Abriegelung und Arbeitslosigkeit: Warum die Hamas kein Interesse an Gazas Aufschwung hat. Von Ali Özkök
Politische Slogans und ökonomisches Elend mehr
Kultur
«Bild» distanziert sich von islamkritischem Kommentar der «BamS»
Druck auf Dieckmann mehr
Bildung
Vorab aus der neuen Ausgabe: Einige kritische Anmerkungen zu den Berufsaussichten von Absolventen der Islamischen Theologie. Von Wolf Ahmed Aries
Das Ende der Illusionen mehr
Berlin
Regierung besorgt über Anklage gegen uigurischen Wissenschaftler
Über das Verfahren von Ilham Tohti mehr
Interview
Massive Völkerrechtsverletzungen: Dr. Khouloud Daibes, palästinensische Botschafterin in Berlin, zur aktuellen Lage in ihrer Heimat
„Dieser Krieg muss schnellstmöglich gestoppt werden“ mehr
 
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Aktuelle Ausgabe
Die dramatischen Ereignisse im Gazastreifen und in Palästina machten auch keinen Halt vor unserer neuen Printausgabe. In der Nummer 230 der Islamischen Zeitung beschäftigen wir uns auf mehreren Seiten mit Ursachen, Hintergründen, dem Völkerrecht und der Lage der Menschen in Gaza und in Palästina.
Wir konnten den emsigen bosnischen Imam Hafis Suleyman Bugari für ein Interview gewinnen, blicken in die Abgründe der IS-Herrschaft in Irak und Syrien, beschäftigen uns mit dem zeitlosen Werk von William Shakespeare, erinnern an die Rechte von Arbeitern im Islam und an die spirituelle Sehnsucht der Muslime.
Außerdem: Berufsaussichten für angehende muslimische Theologen, warum wir unsere Leben verschönern sollten, Rückblick auf bunten Ramadan in der Hauptstadt sowie vieles andere mehr.
Downloads für Online-Abonnenten
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
Bild der Woche
Gelebte Solidarität BERLIN. Demonstration zur Beendigung des Krieges gegen Gaza sandte das passende Signal zum richtigen Augenblick
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