Widersprüche zwischen Theorie und Praxis
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20.05.2015 Netanjahu stoppt Anweisung zu getrennten Bussen für Palästinenser

Ein Versuch von Apartheid?

Eine israelische Entscheidung über die Trennung von Juden und Arabern in Bussen im Westjordanland hat große Empörung ausgelöst. Nur wenige Stunden nach ihrer Bekanntgabe wurde sie deshalb wieder aufgehoben.

Tel Aviv (dpa) - Nach heftiger Kritik hat Israel eine Anweisung gestoppt, derzufolge Palästinenser im Westjordanland nicht mehr in denselben Bussen fahren dürfen wie Israelis. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Mosche Jaalon hätten entschieden, die umstrittene Order «einzufrieren», bestätigte Netanjahus Büro am Mittwoch.  mehr ...

20.05.2015 Türkei beteiligt sich an Rohingya-Rettungsmission. Von Tarek Bärliner

"Tun unser Bestes"

(iz). Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Dienstag vor einer Gruppe Besuchern im Cankaya-Palast, die Türkei täte ihr Bestes um Rohingya-Flüchtlinge in Seenot zu retten.

Dafür habe man sich mit einem Schiff der türkischen Marine an einer Mission der Internationalen Organisation für Migration (IOM) beteiligt. Schätzungsweise treiben bis zu 8.000 Angehörige der Rohingya, der laut UN meistverfolgten Minderheit der Welt, in der Seestraße von Malakka auf teilweise nicht seetüchtigen Booten.

Das Ziel der Flüchtlinge sind die Küsten Malaysias und Indonesiens.  mehr ...

19.05.2015 Polizeigewalt in Hannover: Eine Pressemitteilung der IGMG

Konsequenzen gefordert

Kerpen (IGMG). „Das ohnehin stark zerrüttete Vertrauen in die Sicherheitsorgane steht vor einer neuerlichen Zerreisprobe“, so der kommissarische Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) Bekir Altaş, anlässlich der Vorwürfe gegen die Bundespolizei, in Gewahrsam befindliche Personen misshandelt zu haben.

Altaş weiter: „Die Vorwürfe gegen die Bundespolizei in Hannover sind ungeheuerlich und erschreckend. Menschen, die offensichtlich aus einem muslimischen Land stammen, sollen gezwungen worden sein, verfaultes Schweinefleisch vom Boden zu essen.  mehr ...

19.05.2015 Aiman Mazyek fordert Bundespolizei zu Konsequenzen auf

„Hartes Durchgreifen“ angemahnt

Osnabrück (KNA). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die mögliche Misshandlung von Flüchtlingen in einer Zelle der Bundespolizei Hannover als „menschenverachtend“ verurteilt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) forderte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek den Präsidenten der Bundespolizei, Dieter Romann, auf, hart durchzugreifen. Er müsse sich bei den Opfern entschuldigen und sie entschädigen, damit nicht die Polizei insgesamt in Misskredit gerate.  mehr ...

18.05.2015 Menschenrechtskommissar verurteilt Misshandlung von Flüchtlingen

Konsequenzen gefordert

Straßburg (dpa). Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks, hat die mutmaßlichen Gewalttaten eines Bundespolizisten gegen Flüchtlinge verurteilt. «Polizei-Misshandlung von Flüchtlingen in Hannover ist inakzeptabel», erklärte der lettische Politiker am Montag auf Twitter.

Er forderte als Konsequenz eine bessere Schulung der Beamten: «Rechenschaft muss hergestellt werden & Polizei muss besser zu Menschenrechten ausgebildet werden.  mehr ...

18.05.2015 GdP fürchtet nach Misshandlungsvorwürfen Imageschaden für Polizei

„Im Umfeld des Beamten“

Hannover (dpa). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt angesichts der Misshandlungsvorwürfe gegen einen Bundespolizisten vor einem Imageschaden für die gesamte Polizei. „Auch wenn das, so wie es sich bislang darstellt, nur ein Einzelfall ist, ist zu befürchten, dass es schon jetzt einen Imageverlust gibt“, sagte Martin Schilff, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes der GdP - Bezirk Bundespolizei. Der „nicht zu entschuldigende Vorfall“ überschatte die Polizeiarbeit.  mehr ...

14.05.2015 Im ehemals atheistischen Staat Albanien baut Ankara die größte Moschee auf dem Balkan

Ein Zeichen der Verbundenheit

(Eurasianews). Die Türkei erklärte sich bereit, die künftig größte Moschee auf dem Balkan in der albanischen Hauptstadt Tirana errichten zu wollen. Die Kosten für das Objekt in Höhe von 30 Millionen Euro werde das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten tragen. Damit wollen beide Seiten ihre wechselseitige Verbundenheit unterstreichen und die wiedergewonnene Bedeutung der Religion im Lande zelebrieren.  mehr ...

12.05.2015 10 Jahre nach dem Massaker: Aktivisten werfen Usbekistan Missachtung der Menschenrechte vor. Von Paula Konersmann

„Untragbare Lage“

Vor 10 Jahren ging die usbekische Regierung gegen Hunderte friedlicher Demonstranten vor. Seit dem Massaker von Andischan verschlechtert sich die Menschenrechtslage. Menschenrechtler fordern Deutschland zum Handeln auf.

Berlin (KNA). Dilorom hat ihre Söhne fünf Jahre lang nicht gesehen. Und als sie sie wiedersah, war die Freude nur von kurzer Dauer: Nach wenigen Wochen wurde die Bäuerin verhaftet. Seitdem sitzt sie im Gefängnis. Ihre Familie befürchtet, dass Dilorom dort misshandelt wird.  mehr ...

11.05.2015 Veranstaltungen: In der hessischen Stadt Hanau bieten Muslime ein „Islamwochenende“ an

Für ein gemeinschaftliches Miteinander

Hanau (iz). Am kommenden Wochenende, den 16. und 17. Mai, bietet der Muslimische Arbeitskreis Hanau (MAH) in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk ein „Islamwochenende“ an. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Titel „Für ein gemeinschaftliches Miteinander“. In einer Zeit „der kulturellen und religiösen Vielfalt mit all ihren Vorzügen und Herausforderungen“, wolle man, so die Organisatoren, „einen Beitrag für gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und gegenseitige Achtung“ leisten.  mehr ...

11.05.2015 Die IZ-Blogger: Dr. Sadiqu Al-Mousllie kommentiert potenzielle Entwicklungen im und um den Syrienkrieg

Bewegen sich Syriens stille Gewässer?

(iz). Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power sprach sinngemäß, was die syrische Opposition und alle anderen Experten in der Region seit 2012 sagen: Die Existenz von Präsident Bashar al-Assad bedingt die Existenz von Isis. Das heißt, Isis wird nicht schwächer oder verschwinden, solange Assads Regime im Amt ist.

Offiziell wird zurzeit über eine kommende Konferenz der syrischen Opposition in Saudi-Arabien für die Zeit nach Assad gesprochen und beraten. Diese Wende kommt, nachdem ein Kurswechsel in der saudischen Politik stattgefunden hat.  mehr ...

06.05.2015 Festnahmen von vier mutmaßlichen Rechtsextremisten

"Anschläge auf Moscheen geplant"

Karlsruhe (dpa) Die Bundesanwaltschaft hat bei Razzien in mehreren Bundesländern am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen. Die drei Männer und eine Frau stehen demnach in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit anderen die rechtsterroristische Vereinigung «Oldschool Society» (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben.

Dafür sollen die Festgenommenen ersten Erkenntnissen zufolge Sprengstoff besorgt haben.  mehr ...

02.05.2015 König Salman setzt ein klares Zeichen. Von Jan Kuhlmann

Generationswechsel in Riad

Saudi-Arabien hat viel Öl – und große Probleme. Die Jungen fordern ihren Anteil am Reichtum, das Königreich sieht sich durch Extremisten und den Iran bedroht. Die neue Thronfolgeregelung soll das Land für die Herausforderungen wappnen.

Riad (dpa). Die Politik des saudischen Königshauses zu analysieren, ist ein schwieriges Unterfangen. Aus dem Inneren der Macht des Landes dringt so wenig nach außen, dass es kaum handfeste Informationen gibt.  mehr ...

30.04.2015 Muslimische Staaten und Afrika für gemeinsamen Kampf gegen Terror

OIC mit neuer Ankündigung

Dschidda (KNA). Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und die Afrikanische Union (AU) wollen im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus stärker kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten OIC-Generalsekretär Iyad bin Amin Madani und AU-Sicherheitskommissar Smail Chergui am Rand einer Konferenz in Istanbul, wie das OIC am Donnerstag an seinem Sitz im saudi-arabischen Dschidda bekanntgab.

Bereits im September hatte Saudi-Arabien zehn Millionen US-Dollar (Tageskurs 9,06 Millionen Euro) als Unterstützung für Anti-Terror-Maßnahmen der AU zugesagt.  mehr ...

29.04.2015 Magdeburg: Seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die muslimische Gemeinschaft nach neuen Räumlichkeiten. Nun ist sie gezwungen, ihren bisherigen Ort zu verlassen

Bedarf für angemessenes Gebäude

(iz). Seit 11 Jahren sucht die Islamische Gemeinde Magdeburg (IsGeMa e.V.) ein angemessenes Gebäude für ein würdiges Gemeindezentrum, um es zu kaufen. Über 27 Objekte wurden in dieser Zeit mit und ohne Gutachter besucht. Die derzeit als Gemeindezentrum genutzte Baracke in der Magdeburger Innenstadt weist nicht nur schwere bauliche Mängel auf, sie bietet für die wachsende Gemeinde nicht genügend Platz. Zu besonderen Anlässen drängen 150 Muslime in das Gebäude, bis zu 500 drängen sich auf dem Fußweg davor.  mehr ...

19.04.2015 Islamische Staaten suchen Gespräch mit China

Schweigen über die Uiguren

Dschidda (KNA). Eine ranghohe Delegation der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) ist am Sonntag zu Gesprächen mit Regierungsvertretern nach China gereist. Themen der einwöchigen Mission sind nach Angaben der Organisation aus dem saudi-arabischen Dschidda das Verhältnis zwischen der islamischen Welt und China sowie die Lage der Muslime in der kommunistischen Volksrepublik. Der OIC gehören 57 Staaten an.  mehr ...

01.04.2015 OSZE kritisiert Präsidentenwahl im autoritären Usbekistan

Keine echte Opposition angetreten

Taschkent (dpa). Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat einen Mangel an politischem Wettbewerb bei der Präsidentenwahl im autoritär regierten Usbekistan kritisiert. Beobachter erwarten einen klaren Sieg von Amtsinhaber Islam Karimow (77) bei der Abstimmung in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik. „Die Politik und die Erfolge des amtierenden Präsidenten wurden von anderen Teilnehmern nicht infrage gestellt“, stellten die OSZE-Beobachter in der Hauptstadt Taschkent am Montag fest.  mehr ...

31.03.2015 Ein erneutes rechtsgerichtetes Kabinett Netanjahu wird nicht die Beziehungen zu den USA und den Palästinensern belasten

„Harter Schlag für den Frieden“

(KNA). Groß ist die Enttäuschung all derer, die sich von der Wahl in Israel am 17. März einen politischen Neuanfang erhofft hatten. Über Wochen lag Premier Netanjahu in Umfragen hinter seinem Herausforderer Herzog und dem Linksbündnis Zionistische Union.

Mit Parolen wie „Mit mir wird es keinen Palästinenserstaat geben“ und anderen anti-arabischen Phrasen punktete Benjamin Netanjahu (65) in letzter Minute am rechten Rand. Zwar ist die Vertretung der arabischen Israelis in der 20. Knesset so hoch wie nie.  mehr ...

29.03.2015 Die wichtigsten Akteure in der Jemen-Krise

Zwischen Teheran und Riad

Sanaa (dpa). Schiitische Huthi-Rebellen haben den Jemen überrannt, Saudi-Arabien greift mit Luftschlägen von außen ein. Ein Überblick der wichtigsten Akteure im Machtkampf:

DIE HUTHIS sind ein schiitischer Volksstamm aus dem Nordjemen. Benachteiligung sowie Korruption und Vetternwirtschaft der Regierung lösten ihre Rebellion aus. Den Huthis geht es eher um Macht und Einfluss im Land als um Ideologie. Im September 2014 eroberten rund 30.000 Anhänger die Hauptstadt Sanaa, Anfang des Jahres setzten sie dort Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und die Regierung in deren Häusern fest.  mehr ...

28.03.2015 Hisbollahs Fußabdruck auf dem syrischen Drama. Hintergründe von Ali Osman Emiroglu zu langfristigeren Plänen Teherans

Gekommen, um zu bleiben

Berlin (Eurasianews). Direkt an der Grenze zu Jordanien, wo mehr als 600.000 syrische Flüchtlinge in Städten wie Irbid und Zarqa oder im Camp Zaatari untergebracht sind, vollzieht sich eine allmähliche, kaum sichtbare, aber doch effektive Ausbreitung des Einflussbereiches des Iran. Im Laufe der letzten sechs Wochen haben vor allem Soldaten des Korps der Iranischen Revolutionsgarde und der Hisbollah eine wesentliche Rolle bei der seit langem erwarteten Offensive der syrischen Regierungstruppen in der südlichen Provinz Daraa gespielt.  mehr ...

21.03.2015 Zerrissen durch Terror und ausländischer Kontrolle: Entsetzen über Selbstmordanschläge im Jemen mit mehr als 130 Toten

„Zynismus“

Washington/Sanaa (dpa). Die blutigen Terroranschläge auf Moscheen im Jemen haben international Entsetzen ausgelöst. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte nach einer am Freitag von den Vereinten Nationen verbreiteten Mitteilung alle Beteiligten des Konflikts dazu auf, die feindlichen Handlungen sofort einzustellen und Zurückhaltung zu wahren. Bei einem der blutigsten Terrorakte in der Geschichte des Landes haben Selbstmordattentäter mindestens 137 Menschen mit in den Tod gerissen.  mehr ...

21.03.2015 Abstiegsängste und andere Mythen - Was von Pegida bleibt

"Harter Kern"

Berlin (dpa) - Als sich die Pegida-Bewegung vor fünf Monaten in Dresden formierte, war in der öffentlichen Debatte viel von Ängsten die Rede. Vor allem «Abstiegsängste» und «Überfremdungsängste» wurden bemüht, um die Proteste der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» und ihrer zahlreichen Ableger zu erklären. Der Göttinger Politologe Franz Walter kommt mit seinen Mitarbeitern in einer neuen Studie zum Phänomen Pegida allerdings zu ganz anderen Ergebnissen.  mehr ...

19.03.2015 Nach einer internen Klausurtagung und mehrwöchigen Diskussionen in und um den KRM lud der Zentralrat zur Pressekonferenz. Eine Zusammenfassung von Malik Özkan

Divergierende Ansichten gehen an die Öffentlichkeit

Köln (IZ/dpa/KNA). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat die anderen muslimischen Verbände zu mehr Einigkeit aufgerufen. Es sei „völlig legitim“, wenn einzelne Mitglieder des Koordinationsrats der Muslime (KRM) unterschiedliche Ansichten verträten, sagte er am 19. März auf einer Pressekonferenz seiner Organisation in Köln.

Mazyek hat sich gegen den Vorwurf gewehrt, er wolle sich zum alleinigen Vertreter der deutschen Muslime aufschwingen.  mehr ...

18.03.2015 Politologe sieht israelisches Wahlergebnis mit Sorge

Was wird aus Israels Arabern?

Jerusalem (KNA). Der Ausgang der israelischen Parlamentswahl sind nach Einschätzung des kirchlichen Medienberaters und Politikwissenschaftlers Wadie Abunassar eine Gefahr für die Stabilität der Region. Eine zu erwartende rechtsgerichtete Regierung unter Benjamin Netanjahu werde nicht nur die Beziehungen des Landes zu den USA und den Palästinensern belasten, sondern auch negative Auswirkungen für Juden weltweit haben und zu mehr Antisemitismus führen, sagte Abunassar am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).  mehr ...

18.03.2015 Netanjahu gewinnt Parlamentswahl in Israel

Keine guten Aussichten für Region

Tel Aviv (dpa). Die konservative Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die vorgezogene Parlamentswahl in Israel gewonnen. Nach Auszählung von 95 Prozent der Wahllokale kam seine Likud-Partei auf 29 der insgesamt 120 Sitze in der Knesset, wie die Zeitung «Jerusalem Post» und das Nachrichtenportal «Ynet» unter Berufung auf offizielle Angaben am frühen Mittwochmorgen berichteten. Das Mitte-Links-Bündnis Zionistisches Lager von Izchak Herzog stellt demnach 24 Abgeordnete.

Netanjahus Likud schnitt weiter besser ab als erwartet.  mehr ...

13.03.2015 Die Chronologie eines langen Streites

Verfassungsgericht kippt Kopftuchverbot

Karlsruhe (KNA). Das Bundesverfassungsgericht hat ein pauschales Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen für verfassungswidrig erklärt. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) nennt wichtige Stationen im Streit um das Kopftuch.

1961: Die Bundesrepublik und die Türkei vereinbaren ein Anwerbeankommen. In den folgenden Jahrzehnten kommen Millionen Türken als Gastarbeiter nach Deutschland – die meisten bleiben. Damit kommt auch das Kopftuch als Kleidungsstück muslimischer Frauen in die Gesellschaft.  mehr ...

12.03.2015 Die türkische AKP-Mitarbeiterin Asiye Bilgin wurde am Flughafen gezwungen, sich zu entkleiden. Yasin Baş berichtet

Vor den Augen von EU-Abgeordneten

(iz). Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AK-Partei) reagierte mit deutlicher Kritik auf das diskriminierende Verhalten des französischen Sicherheitspersonals und der Polizei.

Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden AK-Partei wurde am Dienstagabend auf einer Dienstreise am Straßburger Flughafen gedrängt, ihren Blazer auszuziehen.  mehr ...

10.03.2015 SPD-Antrag: Landeshauptstadt München soll zum Fastenbrechen einladen

Neues Denken in Bayern

München (dpa). Die bayerische Landeshauptstadt München soll nach dem Willen der SPD-Stadtratsfraktion künftig offiziell zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan einladen. Ein solcher Empfang, zu dem Vertreter muslimischer Verbände, der christlichen Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften gebeten werden sollen, diene dem Dialog und der Begegnung zwischen den verschiedenen Konfessionen, teilte die Fraktion am Donnerstag mit.

Schätzungen zufolge lebten in München etwa 124.000 Muslime – das entspreche etwa 8,3 Prozent der Stadtbevölkerung.  mehr ...

10.03.2015 Hintergründe zu Meinungsverschiedenenheiten im KRM: Muslimische Verbände streiten über Position zu Antisemitismus

Widersprüche dringen an die Oberfläche

Köln (KNA). Unter Mitgliedsverbänden des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland (KRM) gibt es offenbar einen heftigen Konflikt.

Der Gesamtvorstand des Zentralrats der Muslime (ZMD) forderte am Dienstag die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) auf, in Zukunft mehr Behutsamkeit und Sachlichkeit im Umgang miteinander zu zeigen. Unterschiedliche Positionen zu gesellschaftspolitischen Fragen seien etwas ganz normales, sollten aber intern ausgetragen werden. Zugleich bekannte sich der ZMD zur Zusammenarbeit im Koordinationsrat.  [ABO] mehr ...

09.03.2015 Syrer in der Türkei: Zum Jahrestag des Beginns des Aufstands gegen Assad am 15. März. Ein Bericht von Can Merey

«Ich erwarte, dass ich hier sterben werde»

Die Syrer in der Türkei sind dem Bürgerkrieg entkommen, und ihr Gastland versucht nach Kräften, ihnen zu helfen. Trotzdem ist die Lage der Flüchtlinge hoffnungslos.

Gaziantep (dpa). Mohammads Berufswunsch mag für einen elfjährigen Jungen nicht ungewöhnlich sein. Die Gründe dafür, warum er Arzt werden will, sind es schon: «Ich will die Kämpfer operieren, die in Syrien gegen Baschar kämpfen», sagt Mohammad. Vor den Soldaten von Präsident Baschar al-Assad ist Mohammads zwölfköpfige Familie vor drei Jahren aus der syrischen Stadt Homs in die Türkei geflohen.  mehr ...

08.03.2015 Studie untersucht Reaktionen auf „Charlie Hebdo“-Anschlag

Zeichen für Dialog haben überwogen

Prag (dpa). Nach dem Anschlag auf die Pariser Zeitschrift „Charlie Hebdo“ haben in Deutschland und Frankreich Zeichen für Toleranz und Dialog bei weitem Forderungen nach Konfrontation und Rache überwogen. Das geht aus einer Datenanalyse von Onlinemedien des tschechischen Instituts Semantic Visions hervor. Der Anschlag habe die französische Gesellschaft «eher zusammengeschweißt als gespalten», berichteten die Studienautoren am Freitag.  mehr ...

05.03.2015 Schüler New Yorks bekommen zwei muslimische Feiertage

Vielfalt der Stadt respektieren

(iz). Schüler der Stadt New York haben künftig zwei weitere freie Tage im Jahr. Am Fest des Fastenbrechens und das Opferfest bleiben die städischen Schulen geschlossen, gab Bürgermeister Bill Blasio öffentlich bekannt.

„Diese Veränderung respektiert die Vielfalt unserer Stadt. Wir müssen mehr tun, um die Verbindungen zu den muslimischen Gemeinden in unserer Stadt zu vertiefen“, erklärte De Blasio

Von den über acht Millionen Einwohnern New Yorks, sollen rund eine Million Muslime sein. Die öffentlichen Schulen legten bereits wert auf christliche und jüdische Feiertage.  mehr ...

03.03.2015 Verantwortliche Behörde der Hansestadt weist Kritik der Schura an Moschee-Durchsuchung zurück

Dementi der Bremer Polizei

Bremen (iz/ots). Am Nachmittag des gestrigen Tages (2. Februar 2015) hat die Pressestelle der Polizei Bremen die gemeinsame Kritik von Schura Bremen und lokalen DITIB-Vertretern zurückgewiesen. Die Stellungnahme der muslimischen Vereine hatte den Behörden eine respektlose und unangemessene Durchführung der Aktion vorgeworfen.

Dem widersprach die Polizeierklärung: „Der Polizeieinsatz mit anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen erfolgte aufgrund einer Gefahrensituation und nicht um religiöse Handlungen zu stören.  mehr ...

02.03.2015 Viele muslimische Hochzivilisationen können auf eine Tradition großer Zeltstädte zurückblicken. Von Aliyya Sharif

Die Welt der beweglichen Paläste

(iz). Seit dem Mittelalter schrieben eu­ro­päische Reisende - wie der spa­nische Gesandte Ruy Gonzáles de Clavijo - bewundernd über die großen Zeltstädte der muslimischen Welt. Diese fanden sich insbesondere in Zentralasien, aber auch in der Türkei, Ägypten und später in Mogul-Indien. Gelegentlich bestanden sie tausenden oder zehntausenden Zelten.

Diese zeitlich begrenzten Ortschaften bestanden nicht einfach aus den schwarzen Kamelhaarzelten der Araber oder den von einer Kuppel überragten Jurten der Nomaden Zentralasiens.  mehr ...

02.03.2015 Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaften zur Terrorwarnung in Bremen und der Durchsuchung des Islamischen Kulturzentrums im Breitenweg

Mit Hunden gestürmt

Bremen. „Die Islamischen Religionsgemeinschaften sind bestürzt über die jüngsten Vorkommnisse im Lande Bremen. Nach der gestrigen Razzia im IKZ Bremen herrscht Verwirrung unter den Bürgern und Verwüstung in der betroffenen Gemeinde und Gebetsstätte. Die Polizisten hatten die Moschee mit Schuhen betreten und mit einer Hundestaffel gestürmt.

Wir lehnen es strikt ab, dass sakrale Orte derart respektlos behandelt werden.  mehr ...

25.02.2015 Helfer müssen dringend Zugang zu Konfliktgebiet bekommen: Nigerias Streitkräfte brüsten sich mit massiven Luftangriffen auf von Boko Haram kontrollierte Städte

Menschenrechtler in tiefer Sorge

Göttingen (GfbV). Nach massiven Luftangriffen der nigerianischen Streitkräfte auf von Boko Haram kontrollierte Städte und Dörfer im Nordosten Nigerias hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Sorge über das Schicksal von zehntausenden in dem Gebiet lebenden Zivilisten geäußert. „Dringend müssen Hilfsorganisationen Zugang zu der Konfliktregion bekommen, um die Not leidende Zivilbevölkerung zu unterstützen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.  mehr ...

25.02.2015 Hintergrund: Anarchie bestimmt den Alltag in Zentralafrika. Ein Bericht von Markus Schönherr

„Es kann keine freien Wahlen geben“

Kapstadt/Bangui (KNA). Die Zentralafrikanische Republik kommt nicht zur Ruhe. Knapp zwei Jahre nach dem Regierungssturz und der Schaffung einer Übergangsregierung herrscht in weiten Teilen des Landes immer noch Gewalt. Die von den Vereinten Nationen unterstützten Interimsführer versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Allerdings fehlt es außerhalb der Hauptstadt Bangui an jeglichen staatlichen Strukturen.

„Es ist schwierig für die Regierung, alle Teile des Landes zu kontrollieren, wenn die Armee einfach nicht funktioniert“, sagt Georgette Florence Deballe Koyt.  mehr ...

23.02.2015 Neues Islamgesetz in Österreich. Von Alkimos Sartoros

Integration oder Diskriminierung?

Österreich bekommt ein neues Islamgesetz. Es soll einen „Islam österreichischer Prägung“ ermöglichen und die Integration erleichtern. Doch Kritiker sehen einen Generalverdacht gegen Muslime.

Wien (dpa). Am Mittwoch (25. Februar) soll ein neues Islamgesetz der rot-schwarzen Regierung in Wien das Parlament passieren. Darin soll muslimisches Leben in der Alpenrepublik umfassend geregelt werden. Kritiker sprechen jedoch von Diskriminierung.  mehr ...

19.02.2015 Obama: "Wir sind nicht im Krieg mit dem Islam"

"Keine religiösen Führer"

Washington (KNA) US-Präsident Barack Obama streitet Anführern islamistischer Terrororganisationen wie Al-Kaida und «Islamischer Staat» eine religiöse Legitimation ab. «Das sind keine religiösen Führer, das sind Terroristen», sagte er bei einer Konferenz zu Terrorismusbekämpfung am Mittwoch in Washington. Der Westen dürfe nicht auf den Versuch dieser Gruppen hereinfallen, einen Konflikt mit der islamischen Welt heraufzubeschwören. «Wir sind nicht im Krieg mit dem Islam», so Obama.  mehr ...

18.02.2015 Nördlicher Nachbar nach dem Terror: Rechte könnten Auftrieb bekommen. Von Martin Roy und Julia Wäschenbach

„Dänemark ist mein Land“

Die Terroranschläge verändern Dänemark. Während die Regierungschefin ihr Volk beschwört, zusammenzustehen, fürchten andere eine breitere Kluft in der Bevölkerung. Rechtspopulisten könnten Auftrieb bekommen.

Kopenhagen (dpa). Alles ist wie vorher – nach außen. Und doch ist alles anders in Dänemark, weil zum ersten Mal seit 30 Jahren Menschen zu Terror-Opfern geworden sind. Nach den Anschlägen von Kopenhagen schwanken die Dänen zwischen der Hoffnung, enger zusammenzuwachsen und der Angst, weiter auseinanderzudriften. „Wir stehen Schulter an Schulter.  mehr ...

16.02.2015 Dzsihad Hadelli berichtet über tote Zivilisten bei einem ägyptischen Angriff auf vermutete IS-Ableger in Libyen

Kairo greift grenzüberschreitend ein

(iz). Die ägyptische Armee griff heute morgen mit Kampfflugzeugen vermeintliche Stellungen eines IS-Ablegers in Libyen an. Mindestens sieben Menschen sollen bei dem Angriff getötet worden sein, drei davon sollen Kinder gewesen sein. „Wir bekräftigen, das ägyptische Blut zu rächen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Verbrecher und Mörder einzuleiten. Das ist eine Pflicht die wir durchzusetzen haben," hieß es in der Stellungnahme des Militärs, die im ägyptischen Staatsfernsehen vorgetragen wurde.  mehr ...

13.02.2015 US-Präsident verurteilt Morde an den drei muslimischen Studenten

„Brutale und verabscheuenswürdige Morde“

(iz/KNA). Der US-amerikanische Präsident Barrack Obama verurteilte die Morde an den drei muslimischen Studenten Deah Barakat, Yusor Abu-Salha und Razan Abu-Salha in Chapel Hill, North Carolina, als „brutale und verabscheuenswürdige Morde“. Niemand in den USA solle aufgrund seines Aussehens oder seines Glaubens angegriffen werden, erklärte Obama vor der Presse.

Einige Stunden zuvor äußerte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan öffentlich Kritik am Schweigen Obamas zu dem Vorfall. Obama sprach den Angehörigen sein Beileid aus.  mehr ...

13.02.2015 Erdogan fordert von Obama Verurteilung des Mords an drei muslimischen Studenten in Chapel Hill

„Warum schweigen Sie, Herr Obama?“

(iz/KNA). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Barack Obama dazu aufgefordert, das Hassverbrechen an drei Muslimen in der Stadt Chapel Hill öffentlich zu verurteilen. „Ein Terrorist, ein Mörder", habe die Studenten getötet, sagte Erdogan bei einem Staatsbesucht in Mexiko vor der Presse. Weiter hinterfragte er das Schweigen Obamas.  mehr ...

12.02.2015 Das Syndrom der „Breaking News“: Mord an drei Muslimen in den USA als Hassverbrechen kritisiert

Kritik an mangelhafter Berichterstattung

„Die Medien bombardieren den amerikanischen Bürger mit ‘islamistischem Terrorismus’ und machen den Menschen hier Angst vor uns, lässt sie uns hassen und nicht hier haben wollen. Also, wenn jemand ein Problem mit dir hat und er dich ohnehin schon hasst, kriegst u eine Kugel in den Kopf.“ (Mohammed Abou-Salha, Psychiater und Vater von zwei in Chapel Hill ermordeten Schwestern)

Washington (KNA). Der Mord an drei muslimischen Studenten in der Universitäts-Stadt Chapel Hill hat scharfe Kritik am öffentlichen Umgang mit dem Fall ausgelöst.  mehr ...

11.02.2015 Ukrainische Religionsgemeinschaften fordern „gerechten Frieden“

Ende der Kämpfe gefordert

Kiew (KNA). Kurz vor Beginn des Minsker Gipfeltreffens zum Ukraine-Konflikt haben die Kirchen in der Ukraine einen „gerechten Frieden“ gefordert. Alle Politiker sollten Meinungsverschiedenheiten überwinden und gemeinsam die Ukraine schützen, verlangte der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften am späten Dienstagabend. Das Land werde durch eine „ausländische Aggression“ bedroht. Russland wird in dem Text nicht erwähnt.  mehr ...

11.02.2015 Terror in den USA: Drei muslimische Studenten mit Kopfschüssen getötet. Von Tarek Bärliner

Hassverbrechen versetzt Studentenstadt in Schock

(iz/dpa). In der Universitätsstadt Chapel Hill, im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina, wurden drei muslimische Studenten am frühen Mittwochmorgen mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Medienberichten zufolge sei der Täter der 46-jährige Craig Stephen Hicks.

Bei den Opfern handelt es sich um den 23-jährigen Deah Shaddy Barakat, seine 21-jährige Ehefrau Yusor Mohammad Abu-Salha und deren Schwester Razan (19). Deah Shaddy Barakat, ein Student der Zahnmedizin, sammelte ehrenamtlich Geld für syrische Flüchtlinge.

Anwohner kontaktierten um 5:44 Uhr Ortszeit die Polizei.  mehr ...

10.02.2015 Hintergründe: Welcher Einfluss wird auf die Arbeit eines Untersuchungsausschusses genommen?

Lügen und Drohungen

Berlin (GFP.com). Der angekündigte Rückzug des CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter aus dem NSA-Untersuchungsausschuss verweist erneut auf die systematische Behinderung der Ausschussarbeit durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Kiesewetter begründete seinen Rücktritt am vergangenen Wochenende damit, dass zwei Angehörige des von ihm geleiteten Reservistenverbandes der Bundeswehr heimlich für den BND gearbeitet hätten. Daraus möglicherweise resultierenden "Zweifeln" an seiner "Unvoreingenommenheit" wolle er nun "entgegenwirken".  mehr ...

08.02.2015 Emir von Kano in Nigeria offiziell ins Amt eingeführt

Traditionsfiguren im Kampf gegen Radikale

Abuja (KNA). Der Emir von Kano, Sanusi Lamido Sanusi (53), hat am Wochenende offiziell das Zepter übernommen. Nigerias Staatspräsident Goodluck Jonathan, Vizepräsident Namadi Sambo und andere hohe Vertreter der regierenden „Peoples Democratic Party“ blieben der Zeremonie in der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats fern, wie nigerianische Medien (Sonntag) berichteten. Sanusi erhielt Schwert und Speer als Zeichen seiner Vollmacht und schwor auf den Koran, Gerechtigkeit und Neutralität zu wahren sowie die säkulare Regierung zu achten.  mehr ...

06.02.2015 Pegida plant erste Demo in Großbritannien

„Wir sind es satt“

Newcastle (KNA). Die Pegida-Bewegung will erstmals Anhänger in Großbritannien zu einer Demonstration versammeln. Laut dem Facebook-Auftritt von Pegida UK soll der Protestzug am 28. Februar in der Innenstadt von Newcastle im englischen Nordosten stattfinden. Die Pegida-Community auf dem sozialen Netzwerk hat bereits mehr als 13.000 Freunde.

Britischen Medien zufolge sollen der Demonstration in Newcastle weitere Veranstaltungen in Großstädten wie Manchester und Birmingham sowie der Hauptstadt London folgen. Die Veranstalter rechnen mit 500 bis 3.000 Teilnehmern.  mehr ...

05.02.2015 Libanesischer Großmufti verurteilt Militante als „unislamisch“

IS-Milizen haben kein Mandat

Beirut (KNA). Der libanesische Großmufti, Abdel Latif Derian, hat den Milizen des „Islamischen Staats“ jedes Mandat abgesprochen, für den Islam einzutreten. Die Extremisten verübten unter dem Vorwand der Religion Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sagte der oberste sunnitische Geistliche des Libanon während eines Besuchs in Kairo laut der Tageszeitung „Daily Star“.

Die Taten der Milizen zielten gegen Menschenwürde, Freiheiten und Rechte und hätten „nichts mit dem Islam zu tun“, sagte Derian. Der islamische Glaube sei „frei von jedem kriminellen Akt gegen Menschen“.  mehr ...

05.02.2015 Das demokratische Regime von Myanmar/Burma kritisiert UN wegen Verwendung des Begriffs „Rohingya“

Sprache und Verfolgung

Naypyidaw (KNA). Die Regierung in Myanmar hat die Vereinten Nationen für den Gebrauch des Begriffs Rohingya als Bezeichnung für die muslimische Minderheit in dem Land kritisiert. In Myanmar werden die Rohingya offiziell als „Bengali“ und damit als illegale Einwanderer aus Bangladesch angesehen. Der Gebrauch dieses Begriffs schüre eine starke Gegenreaktion in der Bevölkerung, heißt es in einer Erklärung der Regierung, aus der die staatliche Zeitung „Neues Licht von Myanmar“ (Onlineausgabe Mittwoch) zitiert.  mehr ...
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