Was braucht es für lebendige Moscheen?
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13.10.2014 Nacht der Gewalt auf Hamburgs Steindamm und die Folgen. Norbert Müller berichtet aus der Hansestadt

Kein Konflikt zwischen Kurden und Muslimen

(iz). Als „Konflikt zwischen Kurden und Muslimen“ waren die gewaltsamen Ausschreitungen in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober auf dem Steindamm in Hamburg-St. Georg in den Medien bezeichnet worden. Dieser Darstellung traten am folgenden Tag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Vertreter der SCHURA Hamburg, der Al-Nour-Moschee wie auch des Kurdischen Kulturzentrums entschieden entgegen. Die überwiegende Mehrheit der Kurden sind Muslime.

Zu den Mitgliedern von SCHURA gehören drei kurdische Moscheegemeinden. In St.  mehr ...

12.10.2014 Präsidentenwahl im Libanon scheitert

Großmufti drängt

Beirut (KNA). Im Libanon ist zum 13. Mal in fünf Monaten die Wahl eines neuen Staatspräsidenten gescheitert. Unmittelbar im Anschluss rief Großmufti Abdel Latif Derian alle politischen Parteien zu einer raschen Einigung auf. Ein neues Staatsoberhaupt sei der erste Schritt, um Sicherheit und Stabilität im Libanon zu wahren, sagte der oberste Geistliche der libanesischen Sunniten laut der Zeitung «Daily Star» (Onlineausgabe) bei einer Begegnung mit Ministerpräsident Tamman Salam in Beirut. Den Posten des Staatspräsidenten bekleidet traditionell ein Christ.  mehr ...

11.10.2014 Kurdische Demonstranten fordern Hilfskorridor für Nordsyrien

Protest in Düsseldorf

Die schrecklichen Berichte aus der Stadt Kobane sind selbst im fernen Deutschland für viele Kurden kaum zu ertragen. In Düsseldorf sehen Zehntausende Demonstranten auch die Bundesregierung in der Pflicht.

Düsseldorf/Kobane (dpa). Angesichts der dramatischen Lage in der nordsyrischen Stadt Kobane haben tausende Kurden bei einer Kundgebung in Düsseldorf mehr Druck auf die Türkei gefordert.  mehr ...

10.10.2014 Nach der Hamburger Randale: Kurden gegen Muslime? Ein Kommentar von Tarek Bärliner, warum das falsch ist

Es braucht Schlichtung, keine Provokation

(iz). Der Krieg in Syrien hat unlängst auch europäischen Boden erreicht. Kam es in den letzten Jahren „nur“ zu Gräben zwischen Sunniten und Schiiten, entbrennt nun ein Konflikt zwischen Kurden und … Muslimen? Angeheizt vom Drama um Kobane im türkisch-syrischen Grenzgebiet protestieren Kurden deutschlandweit gegen „das tatenlose Zusehen der Staatengemeinschaft“. Unter ihnen sind jedoch auch Radikale, oftmals Anhänger der PKK. Gefundenes Fressen für die wiederum anderen Radikalen, Anhänger der Terrorgruppe IS.  [ABO] mehr ...

10.10.2014 Aktuelle Lage im Jemen: Huthi-Miliz lehnt Mubarak als Regierungschef ab

Erster Versuch gescheitert

Alles sah nach eine Einigung aus: Die Huthi-Rebellen bekommen vom Staat Uniformen und dürfen in die Regierung. Doch eine gemeinsame Regierung im Jemen scheitert erst einmal an Personalfragen.

Sanaa (dpa). Mehr als zwei Wochen nach der Erstürmung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa durch schiitische Huthi-Rebellen ist ein erster Versuch der Konfliktparteien zur Bildung einer Einheitsregierung gescheitert. Der sunnitische Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi ernannte am Dienstag seinen Vertrauten Ahmad Awad bin Mubarak zum Ministerpräsidenten und beauftragte ihn mit der Regierungsbildung.  mehr ...

08.10.2014 Eskalation in St. Georg: In Hamburg kam es zu Randale und gewaltsamen Ausschreitungen

Muslime gegen Import von Konflikten

Hamburg (dpa/iz). Das derzeitige Drama im syrisch-türkischen Grenzgebiet hat nach Ansicht deutscher Muslime das Potenzial, zu Spannungen innerhalb der muslimischen Community sowie zwischen unterschiedlichen Exilgruppen zu führen beziehungsweise bestehende noch zu steigern. In den sozialen Netzen dominierte der Wunsch nach Harmonie innerhalb der Gemeinschaft sowie das Verlangen, dass es nicht zu einem Überschwappen der Konfliktes nach Deutschland kommt.

Aktueller Anlass waren Ausschreitungen am Abend des 07.  mehr ...

07.10.2014 UN-Menschenrechtskommissar besorgt über Zivilisten in Kobane

Eine „grauenhafte Bilanz“

Genf (KNA). Das UN-Menschenrechtskommissariat sorgt sich um die verbliebenen Zivilisten im von Islamisten umkämpften nordsyrischen Kobane. Zwar seien die meisten der zuletzt rund 10.000 Bewohner auf Drängen der Kurdenmiliz in die Türkei geflohen. Möglicherweise hielten sich jedoch noch einige Hundert Personen in der Stadt und benachbarten Dörfern auf, erklärte das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte, Prinz Said al-Hussein, am Dienstag in Genf.

Das Leben jedes Menschen, der in die Hand der Miliz Islamischer Staat (IS) falle, sei in Gefahr, so das UN-Büro.  mehr ...

06.10.2014 Palästinenser dankbar für geplante Anerkennung Schwedens

Stockholm prescht vor

Schweden schert aus der bisherigen EU-Linie aus. Der neue Regierungschef Löfven möchte einen Staat Palästina anerkennen. Kontroversen folgen auf dem Fuß.

Ramallah/Stockholm (dpa). Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Schweden für die geplante Anerkennung eines Staates Palästina gedankt. Abbas lobte den Schritt am Samstag in Ramallah als «ehrenhaft», wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete. Er hoffe, dass weitere Länder dem Beispiel folgten.  mehr ...

06.10.2014 Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) sieht in Gesetzesentwurf eine Degradierung von MuslimInnen zu BürgerInnen zweiter Klasse

Entwurf zum Islamgesetz muss umgehend überarbeitet werden

Wien (MJÖ). Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) weist mit Vehemenz und größter Empörung den aktuellen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Islamgesetzes zurück. Die aktuelle Vorlage einer neuen Rechtsvorschrift ist nicht nur eine Entmündigung muslimischer BürgerInnen in Österreich, sondern ein willkürlicher Eingriff des Staates in die inneren Angelegenheiten einer offiziell anerkannten Religionsgemeinschaft.

Der gesetzlich festgeschriebene Generalverdacht gegenüber jeden Muslim und jede Muslimin ist untragbar und ein juristischer Skandal.  mehr ...

02.10.2014 Kein sofortiges Eingreifen erwartet: Türkisches Parlament erlaubt Militäreinsätze in Syrien und Irak. Steht Kobane vor dem Fall?

Ankara gibt Grünes Licht

Türkische Soldaten dürfen die Terrormiliz IS jetzt in den Nachbarländern bekämpfen. Ob die Regierung die Truppen tatsächlich entsendet, ist aber noch unklar.

Ankara (dpa). Die türkische Regierung darf zum Kampf gegen Terrororganisationen wie die IS-Miliz künftig Soldaten nach Syrien und in den Irak schicken. Das Parlament in Ankara verabschiedete am Donnerstagabend ein Mandat für solche Einsätze in den Nachbarländern. Die Regierung des Nato-Partners hat nun ein Jahr lang freie Hand, dort mit Bodentruppen oder anderen militärischen Mitteln gegen Terrororganisationen vorzugehen.  mehr ...

30.09.2014 Geteilte Meinungen: Ebola lässt Pilger-Träume westafrikanischer Muslime platzen. Von Kabba Kargbo und Kristin Palitza

Die Reise „ein Leben lang“ geplant

Millionen Muslime treten dieser Tage die Pilgerreise Hadsch ins saudische Mekka an. Doch mehr als 7000 Gläubigen aus Sierra Leone, Guinea und Liberia verwehrt Riad die Einreise. Das Königreich fürchtet eine Ausbreitung des tödlichen Ebola-Virus.

Freetown/ Monrovia (dpa). Mehr als zehn Jahre lang hatte Suliaman Turay für diese Reise gespart. Monat für Monat hatte der 35-jährige Lehrer aus Sierra Leone Geld beiseite gelegt, um als gläubiger Muslim einmal an der Pilgersaison Hadsch im saudi-arabischen Mekka teilzunehmen.  mehr ...

19.09.2014 Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren: Bundesregierung soll gegen erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung protestieren

Protest gegen Repressalien gefordert

Göttingen (GfbV). Alarmiert von Menschenrechtsorganisationen auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag dringend an die deutsche Bundesregierung appelliert, sofort gegen eine erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung, des Medschlis, zu protestieren.  mehr ...

16.09.2014 Türkei will ranghohe ägyptische Muslimbrüder aufnehmen

Ankaras Wagnis?

Istanbul (KNA). Die Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte laut türkischen Medien (Dienstag), sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen. Wenn es keinen Hinderungsgrund gebe, seien Muslimbrüder ebenso wie andere ausländische Gäste in der Türkei willkommen, sagte Erdogan auf dem Rückflug von einem zweitägigen Staatsbesuch in Katar vor Journalisten.  mehr ...

12.09.2014 Die Welt verändert sich - Wie Staaten kommen und gehen. Ein historischer Abriss von Christoph Sator

Die Highlander sind nicht die einzigen

Wenn es bei der Volksabstimmung nächste Woche eine Mehrheit gibt, wird Schottland neuester Staat der Welt. Aktuell haben die Vereinten Nationen 193 Mitglieder. Das wird nicht so bleiben. Die Geschichte zeigt: Auch Staaten kommen und gehen.

Berlin (dpa). Am 15. März 1939 hielt sich der britische Reiseschriftsteller Michael Winch tief im Osten Europas auf. In Uschhorod, einem Städtchen in den Karpaten, mit schönster k.u.k.-Architektur und einer ewig langen Linden-Allee. Winch war an jenem Tag viel unterwegs.  mehr ...

11.09.2014 Regionalwahlen auf der Krim: Krimtataren und religiöse Gemeinschaften unter Druck

Memorandum dokumentiert Schikanen

Göttingen (GfbV). Kurz vor den Regionalwahlen auf der Halbinsel Krim am 14. September beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in einem neuen 25-seitigen Memorandum über die Menschenrechtssituation auf der von Russland annektierten Halbinsel Schikanen gegen die Krimtataren und eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit.  mehr ...

05.09.2014 Pressemitteilung: Europas Muslime verurteilen unisono den so genannten Islamischen Staat in Syrien und im Irak

„Eine der drängendsten Herausforderungen“

Straßburg (EMU). Zweifelsohne besteht eine der drängendsten Herausforderungen der muslimischen Welt heute in den Verbrechen und der Ideologie der Gruppe, die sich Islamischer Staat (IS) nennt. Während die lokale Bevölkerung – die den Taten des selbst erklärten „Khalifats“ ausgesetzt ist – natürlich am meisten leidet, sind Europas Muslime sehr besorgt, aber auch von seinen Taten und Worten beeinträchtigt.

Erstens haben sich junge Männer in mehreren europäischen Ländern motivieren lassen, sich der Terrorgruppe in Syrien und im Irak anzuschließen.  mehr ...

04.09.2014 Türkisches Religionsamt gewinnt mehr Einfluss

Gibt es Effekte in Deutschland?

Istanbul (KNA). Das türkische Religionsamt ist künftig dem neuen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu unterstellt. Dies spiegele die wachsende Verantwortung der Behörde, sagte deren Leiter Mehmet Görmez laut türkischen Medienberichten vom Mittwoch. Bisher war das Religionsamt, das die 80.000 Moscheen in der Türkei verwaltet und für eine staatstreue Auslegung des Islam zuständig ist, einem der mehreren Stellvertreter des Regierungschefs zugeordnet.  mehr ...

04.09.2014 Wahlkommission befürchtet politische Katastrophe in Afghanistan

Blockade nütze allein radikalen Kräften

Kabul (KNA.) Angesichts der seit Monaten andauernden politischen Blockade nach der Präsidentenwahl in Afghanistan zeichnet sich aus Sicht der Unabhängigen Wahlkommission des Landes (IEC) eine erneute politische Katastrophe am Hindukusch ab. Der Sprecher der Kommission, Ahmadullah Archiwal, sagte in Kabul, die gegenseitige Blockade der beiden Spitzenkandidaten nütze allein den radikalen Kräften innerhalb und außerhalb des Landes.

Die Sicherheitslage und die Wirtschaft seien bereits jetzt schwer betroffen.  mehr ...

02.09.2014 Indien 100 Tage unter Modi: Hindu-Nationalisten auf dem Vormarsch. Ein Bericht von Doreen Fiedler

Nationalreligiöser Mob wieder auf Vormarsch?

ndien ist ein buntes, demokratisches, multireligiöses Land. Nicht mehr lange, fürchten Kritiker der neuen Regierung. Seit 100 Tagen herrscht Narendra Modi. Unter ihm haben rechte Hindus viel Spielraum.

Neu Delhi (dpa). Seit 100 Tagen regiert Premierminister Narendra Modi in Indien. Seitdem zogen unter seinen Augen religiöse Eiferer und Sittenwächter los, die Hindutva propagieren, also ein Hindutum, in dem Christentum und Islam als Fremdkörper im Land wahrgenommen werden.  mehr ...

02.09.2014 Mord und Gewalt im Orient erschüttern Muslime in Niedersachsen

„Islamische Toleranz wieder herstellen“

(Schura Niedersachsen). Dass in wichtigen islamischen Ländern wie Türkei, Syrien, Irak, Iran, Ägypten oder Palästina bis heute andere, stellenweise vorchristliche Religionsgemeinschaften existieren, hat etwas mit dem Toleranzkonzept des Islam zu tun. Trotz Verirrungen und Missgriffen im Verlaufe der Geschichte standen die monotheistischen Religionen sowie ihre Konfessionen, insbesondere auch Christen und Juden, im Iran auch Zarathustrier, unter dem besonderen Schutze des islamischen Rechts.  mehr ...

01.09.2014 Syrischer Politiker: Assad war Geburtshelfer der IS-Miliz

Das Regime und sein „perfider Deal“

Frankfurt (KNA). Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) verdankt ihr Erstarken nach Meinung des syrischen Oppositionspolitikers Bassam Abdullah dem Kalkül von Syriens Staatschef Baschar al-Assad. Beide agierten „wie totalitäre Zwillinge“, schreibt der Botschafter der Syrischen Nationalen Koalition in Deutschland in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montag).

So habe Assad 2012 mehrere Hundert „Islamisten“ aus dem Gefängnis entlassen, zu denen auch heutige Mitglieder der IS-Führungsriege gehörten.  mehr ...

29.08.2014 UN: Fast die Hälfte aller Syrer auf der Flucht

Was ist die Steigerung von „humanitärer Katastrophe“?

Genf (dpa). Die Situation der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien spitzt sich laut Vereinten Nationen dramatisch zu. Inzwischen sei fast die Hälfte aller Syrer wegen der Gewalt auf der Flucht oder aus den Heimatorten vertrieben worden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht nach neuesten Zahlen von drei Millionen Flüchtlingen aus. 6,5 Millionen Menschen seien innerhalb Syriens auf der Suche nach Sicherheit. Unter den entwurzelten Menschen seien sehr viele Kinder, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Freitag in Genf mit.

28.08.2014 Zeitungsbericht: USA schmieden Bündnis für Einsatz in Syrien

Mit Erlaubnis aus Damaskus?

Washington (dpa). Die USA schmieden laut einem Medienbericht ein Bündnis westlicher und arabischer Staaten, um mögliche Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien vorzubereiten. Auch der Militäreinsatz gegen die Extremisten im benachbarten Irak solle ausgedehnt werden, meldete die überregionale arabische Tageszeitung «Al-Sharq al-Awsat» am Donnerstag. Sie beruft sich dabei auf nicht näher genannte Verantwortliche in der US-Regierung.  mehr ...

21.08.2014 Zentralrat der Muslime: Funke der Gewalt darf nicht überspringen

«Barbaren und marodierende Banden»

Berlin (dpa). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, hat die Morde und anderen Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Im «Münchner Merkur» (Donnerstag) sprach Mazyek von «Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden», die mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun hätten.

«Wir müssen deshalb vor allem in Deutschland dafür sorgen, dass der Funke, den die Krisen und Verwerfungen im Nahen Osten erzeugen, nicht auf Deutschland überspringt», sagte er weiter.  mehr ...

20.08.2014 Gewalt in Gaza hat katastrophale Auswirkungen auf Kinder: Schon jetzt benötigen mehr als 370.000 Kinder psychosoziale Hilfe

„Den Waffenstillstand verlängern“

Berlin (Save the Children). Das Scheitern der Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern hat tragische Auswirkungen auf Kinder und Familien, warnt die Kinderrechtsorganisation Save the Children. Inzwischen benötigen mehr als 370.000 Kinder dringend psychologische Unterstützung. Die Zahl der Todesopfer dieses Konflikts ist bereits dramatisch hoch – mehr als 450 Kinder wurden in Gaza getötet, hunderttausende werden noch jahrelang unter den Erlebnissen leiden. Beide Seiten müssen sofort die Gespräche wieder aufnehmen, um humanitäre Hilfe möglich zu machen.  mehr ...

18.08.2014 Deutschland liefert Ausrüstung

Kurden erobern Mossul-Damm im Irak

Trinkwasser für den Irak - ohne den Mossul-Staudamm geht da gar nichts. Nun haben die Kurden die größte Talsperre von den IS-Terroristen zurückerobert. In Deutschland streitet die Politik weiter über Waffenlieferungen in die Region.

Bagdad/Berlin (dpa). Mit massiver Unterstützung der US-Luftwaffe haben kurdische Einheiten im Nordirak einen wichtigen Erfolg gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) erzielt.  mehr ...

11.08.2014 Bislang war das Amt des Staatsoberhauptes vor allem zeremonieller Natur: Neuer Staatspräsident Tayyip Erdogan ruft nach Wahlsieg zu «Aussöhnungsprozess» auf

AKP sucht einen Nachfolger für das Ministerpräsidentenamt

Istanbul (dpa). Nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl in der Türkei hat der bisherige Regierungschef Recep Tayyip Erdogan seinen Gegnern die Hand zur Versöhnung entgegengestreckt. «Lasst uns heute alle gemeinsamen einen gesellschaftlichen Aussöhnungsprozess beginnen lassen», sagte Erdogan in seiner Siegesrede in der Nacht zum Montag in Ankara. «Lasst uns die alten Auseinandersetzungen in der alten Türkei zurücklassen.» Der 60-Jährige kündigte eine «neue Türkei» an und versprach, er werde Staatsoberhaupt aller 77 Millionen Türken sein.  mehr ...

09.08.2014 Zehn Jahre nach Tsunami ist totgeglaubte Tochter wieder daheim Von Nurdin Hasan

«Wohl schlimmster Moment in ihrem Leben»

Der Fall erregt weltweit Aufsehen. Zehn Jahre nach dem Tsunami hat ein Elternpaar in Indonesien seine totgeglaubte Tochter wiedergefunden. Seit kurzem ist das Mädchen zurück bei seiner Familie.

Banda Aceh (dpa). An den wohl schlimmsten Moment in ihrem Leben kann sich die 14 Jahre alte Indonesierin Raudhatul Jannah nicht mehr erinnern. Es ist ja auch fast zehn Jahre her, dass der Tsunami sie und ihren Bruder den Eltern entriss und ins Meer schleuderte. Vier Jahre war Raudhatul alt, als Südostasien am zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 eine der verheerendsten Naturkatastrophen erlebte.  mehr ...

05.08.2014 Britische Muslime loben Rücktritt von Ministerin Warsi

„Ein Vorbild für die Muslime“

London (KNA). Die britische Staatsministerin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ist aus Protest gegen die Israelpolitik ihrer Regierung am Dienstag zurückgetreten. Der britische Muslimrat lobte den Schritt. Ihre Entscheidung spiegele die humanitäre Gesinnung in ihrer Partei und quer durch das politische Spektrum sowie das Entsetzen über „die Brutalität der israelischen Kriegsmaschinerie gegen die Menschen in Gaza“, erklärte der Generalsekretär des Rats, Shuja Shafi, am Dienstag in London.  mehr ...

05.08.2014 Großbritannien: Muslimisches Mitglied der Konservativen zeigt konsequentes Handeln

Die mutige Baronin

London (dpa). Wegen der pro-israelischen Haltung der Downing Street im Gazakonflikt hat die Staatssekretärin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ihr Amt niedergelegt. Sie könne die Gazapolitik der Regierung in London nicht länger unterstützten, schrieb Warsi am Dienstag zur Begründung auf Twitter.

Die 43 Jahre alte Juristin mit Wurzeln in Pakistan war 2010 die erste Muslimin, die der konservative Premierminister David Cameron in sein Kabinett holte, zunächst ohne Geschäftsbereich. 2012 wechselte sie ins Außenministerium, gehörte aber nicht mehr dem Kabinett an.  mehr ...

05.08.2014 Humanitäre Organisationen verstärken Hilfe für Gaza

Die Waffenruhe nutzen

Genf (dpa). Mit dem Beginn einer dreitägigen Waffenruhe im Gazastreifen haben sich für humanitäre Organisationen die Chancen verbessert, notleidende Palästinenser zu versorgen. Die Lieferungen von Hilfsgütern würden so rasch wie möglich verstärkt, hieß es am Dienstag bei UN-Organisationen.

Allerdings benötigen sie angesichts erheblicher Zerstörungen auch mehr finanzielle Unterstützung. Allein das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gab den zusätzlichen Bedarf für humanitäre Hilfe in den kommenden drei Monaten mit 48 Millionen Dollar an (rund 36 Millionen Euro).  mehr ...

04.08.2014 Nordwest-China: Eskalation der Gewalt. Vereinte Nationen sollen Hintergründe untersuchen

141 Tote in nur 6 Wochen

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Navi Pillay, die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, aufgefordert, die Hintergründe der dramatischen Eskalation der Gewalt im Nordwesten Chinas zu untersuchen. „Mit 141 Opfern politisch motivierter Gewalt in den letzten sechs Wochen nimmt der Uiguren-Konflikt neue tragische Dimensionen an“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen. „Chinas Informationen über die blutigen Zwischenfälle sind mangelhaft und oft irreführend. Die Fehlinformationen schüren neue Auseinandersetzungen.  mehr ...

03.08.2014 IS-Extremisten nehmen größten Staudamm des Iraks ein

Auch Peschmergas versagten

Mossul (dpa). Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat im Norden des Iraks kampflos den größten Staudamm des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Kurdische Peschmerga-Kämpfer hätten sich nach einem Ultimatum der Extremisten von der Mossul-Talsperre zurückgezogen, berichteten Quellen der kurdischen Einheiten der Nachrichtenagentur dpa. Der Staudamm liegt rund 40 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Großstadt.

Das irakische Ministerium für Wasserressourcen dementierte die Berichte jedoch.  mehr ...

03.08.2014 Zehn Tote bei erneutem Beschuß von UN-Schule im Gazastreifen durch Israel. Zahl der getöteten Palästinenser steigt auf mehr als 1.750. Karin Leukefeld

Erneut Angriff auf Schule

(junge Welt). Die israelische Armee hat den 23jährigen Leutnant Hadar Goldin für tot erklärt. Er gehörte zu einem Trupp, der am Freitag morgen eine Tunnelanlage in Rafah an der palästinensisch-ägyptischen Grenze zerstören sollte. Dabei waren die Soldaten von einem palästinensischen Kampfverband überrascht worden. Zwei Soldaten wurden offenbar direkt getötet, Goldin galt zunächst als vermißt. Der Vorfall hatte der israelischen Regierung dazu gedient, die vereinbarte Waffenruhe mit der Hamas für beendet zu erklären.  mehr ...

01.08.2014 Israelis und Palästinenser vereinbaren Waffenruhe und Verhandlungen

«Ich sah grausame Wunden»

New York (dpa). Israelis und die Hamas haben eine dreitägige Waffenruhe und sofortige Verhandlungen vereinbart. Die 72-stündige Feuerpause soll am Freitagmorgen um 8.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr MESZ) beginnen, wie ein UN-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit) in New York sagte. Zudem hätten beide Seiten sofortigen Verhandlungen in Ägypten um eine dauerhafte Waffenruhe zugestimmt.

Wie der UN-Sprecher weiter mitteilte, sicherten Israelis und Palästinenser dem UN-Sondervermittler Robert Serry zu, sich an die «bedingungslose humanitäre Waffenruhe» halten zu wollen.  mehr ...

31.07.2014 Europas Muslime verfolgen die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten

„Mit großer Sorge“

(EMU). Mit großer Sorge verfolgt die European Muslim Union (EMU) die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten. Mit Empörung beobachte man insbesondere die Bombardierung ziviler Einrichtungen.

„Wir fordern:

1. Die Staatsanwaltschaft des internationalen Strafgerichtshof auf, Ermittlungen wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen aufzunehmen.

2.  mehr ...

31.07.2014 Human Rights Watch: Regierungstreue Milizen töten im Irak Sunniten

Die Regierung trägt eine Mitschuld

Bagdad (dpa). Regierungstreue Schiiten-Milizen haben im Irak nach Angaben von Menschenrechtlern in den vergangenen Monaten Dutzende sunnitische Zivilisten entführt und umgebracht. Die Taten machten deutlich, dass die Gewalt zwischen den Konfessionen im Land eskaliert sei, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Donnerstag mit. Sie rief die Regierung auf, das Töten zu stoppen.

Allein von Anfang Juni bis Anfang Juli seien in Orten um Bagdad herum 61 sunnitische Männer umgebracht worden, sagten die Menschenrechtler.  mehr ...

30.07.2014 Vorab aus der neuen IZ-Ausgabe: Hintergrund zum aktuellen Angriff auf den Gazastreifen. Von Mouin Rabbani

Israel „mäht den Rasen“

(London Review of Books). Im Jahre 2004 – ein Jahr vor dem einseitigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen – erklärte Dov Weissglass, die Graue Eminenz hinter Ariel Sharon, gegenüber einem Reporter der „Haaretz“ den Zweck der Initiative: „Die Bedeutung des Rückzugsplans liegt im Einfrieren des Friedensprozesses … Und wenn man diesen Prozess einfriert, verhindert man die Gründung eines palästinensischen Staates sowie eine Diskussion über die Flüchtlinge, die Grenzen und Jerusalem.  mehr ...

30.07.2014 15 Tote bei israelischem Angriff auf UN-Schule in Gaza

«Wo ist die Menschlichkeit?»

Gaza-Krieg und kein Ende. Wieder sterben Palästinenser beim Angriff auf eine UN-Schule. Vertreter der Weltorganisation sind schockiert. Eine dauerhafte Waffenruhe scheint aber nicht in Reichweite.

Gaza/Tel Aviv (dpa) - Gut drei Wochen nach Beginn des Gazakrieges ist erneut eine UN-Schule ins Fadenkreuz der Kämpfe geraten. Beim Beschuss der Einrichtung der Hilfsorganisation UNRWA kamen am Mittwoch im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen mindestens 15 Menschen ums Leben, wie ein Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste mitteilte.  mehr ...

29.07.2014 Israel verstärkt Bombenangriffe auf Gazastreifen. Mehr als 100 Tote in 14 Stunden. Hunderttausende auf der Flucht. Von Karin Leukefeld

Nacht des Schrecken

(junge Welt). Nach einer kurzzeitigen trügerischen Einschränkung der Angriffe auf den Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte den Beschuß am Montag abend wiederaufgenommen. Innerhalb weniger Stunden feuerten die israelischen Streitkräfte auf 150 Ziele. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden dabei in nur 14 Stunden mehr als 100 Menschen getötet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf mehr als 1.200 seit Beginn der israelischen Offensive, fast 300 von ihnen sind Kinder. Die Zahl der komplett zerstörten Wohnungen und Häuser wurde mit fast 5.  mehr ...

28.07.2014 ehn Tote bei Explosionen in Gaza

Israel bestreitet Beteiligung

Gaza/Tel Aviv (dpa). Bei zwei schweren Explosionen im Gazastreifen sind insgesamt zehn Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Die meisten Opfer seien Kinder gewesen, teilte der Leiter der Rettungsdienste in Gaza, Aschraf al-Kidra, am Montag mit.

Drei Menschen starben, als Augenzeugenberichten zufolge eine israelische Drohne ein Gebäude des Al-Schifa-Krankenhauses beschoss. Die anderen Opfer habe es bei der Bombardierung des Schati-Flüchtlingslagers gegeben.

Das israelische Militär wies jede Verantwortung für die zwei Zwischenfälle zurück.  mehr ...

28.07.2014 Großbrand in Tripolis außer Kontrolle

Libyen stürzt ins Chaos

Libysche Milizen bekämpfen sich ohne Rücksicht auf Verluste. Zwei Raketen lösen in einem Benzinlager in Tripolis einen Großbrand aus. Anwohner fliehen. Viele Diplomaten verlassen das Land.

Tripolis/Berlin (dpa). Die seit zwei Wochen andauernden Kämpfe zwischen verfeindeten Milizen haben Libyen am Montag weiter ins Chaos abrutschen lassen. Bei schweren Gefechten in der Hauptstadt Tripolis schlugen Medienberichten zufolge auch zwei Raketen in ein riesiges Benzinlager ein. Einer von mehreren großen Tanks fing Feuer.  mehr ...

23.07.2014 Forderungen mehren sich: Die israelische Regierung könnte bald dem Vorwurf der Kriegsverbrechen ausgesetzt sein

UN-Appell: Zivilisten im Gazastreifen schützen

Genf (dpa). Die Vereinten Nationen haben Israel und die radikal-islamische Hamas nachdrücklich aufgerufen, die Zivilbevölkerung bei den Kämpfen im Gazastreifen zu schützen. Wer sich nicht an diese internationalen Menschenrechte halte, laufe Gefahr, «Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit» zu begehen, sagte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.

Bei einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats am Mittwoch in Genf zweifelte Pillay an, dass Israel alles tue, um zivile Opfer zu vermeiden.  mehr ...

22.07.2014 Israel/Gaza: Mindestens 72.000 Kinder traumatisiert

Der dritte Krieg innerhalb von sechs Jahren

(Save the Children). Kinder tragen die Hauptlast der kriegerischen Auseinandersetzungen im Israel/Gaza Konflikt, darauf weist die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children hin. Fast ein Drittel der verletzten Palästinenser sind Kinder. Mehr als 72.000 Kinder benötigen psychologische Unterstützung, nachdem sie selbst verletzt wurden, Familienmitglieder verloren haben und mit ansehen mussten, wie ihr Zuhause zerstört wurde.  mehr ...

22.07.2014 IZ-Leser schreiben: Abdellah Mechati über die Chronologie der Ereignisse im Nahen Osten

Grauenhafte Eskalation

(iz). Die grauenhafte Eskalation der Gewalt im Nahen Osten veranlassen mich zur chronologischen Rekonstruktion der jüngsten Ereignisse in der Region.

Allein die Vorstellung, dass ca. zwei Millionen Menschen in Gazastreifen (kleiner als Bremen) eingepfercht werden, raubt einem den Atem. Furchterregend und panisch wird es dann, wenn man in Erfahrung bringt, dass dieses dicht besiedelte Gebiet der Welt vollends abgeschnitten und hermetisch abgeriegelt ist.  mehr ...

22.07.2014 Deutsch-palästinensische Familie bei Angriff in Gaza getötet

«Die israelische Armee kennt keine Gnade»

Mehr als 600 Menschen wurden bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen bereits getötet. Unter den Opfern ist auch ein Deutsch-Palästinenser mit seiner Frau und fünf Kindern.

Gaza/Berlin (dpa). Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen ist auch eine siebenköpfige deutsch-palästinensische Familie getötet worden. «Wir müssen aufgrund mehrfacher Hinweise davon ausgehen, dass es sich bei den Toten um diese Familie handelt», sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Dienstag in Berlin.  mehr ...

22.07.2014 Gaza: Israel muss Beschuss eingeschlossener Zivilisten stoppen. Schockierende Pressemitteilung der Organisation Ärzte ohne Grenzen

Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder

Gaza Stadt/Wien (MSF). Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) berichtet, dass der Großteil der Toten und Verletzten des israelischen Militäreinsatzes „Fels in der Brandung“ Zivilisten sind, und warnt, dass auch medizinische Helfer immer mehr unter Beschuss kommen. Die Organisation fordert Israel auf, den Beschuss von Zivilisten zu stoppen, die im abgeriegelten Gaza-Streifen gefangen sind, und medizinisches Personal und Gesundheitseinrichtungen zu respektieren.  mehr ...

21.07.2014 Angriffe auf Gaza: Kaum Fluchtmöglichkeiten für rund 200.000 Menschen. Selbst Krankenhäuser geraten ins Visier

Mehr als 500 Tote

Israels Streitkräfte kämpfen im dicht besiedelten Gazastreifen mit militanten Palästinensern. Für Zivilisten ist es die Hölle. Flucht ist kaum möglich.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Dieser Gaza-Krieg hat in zwei Wochen schon mehr als 500 Menschenleben gefordert und droht noch blutiger zu werden. Die israelische Bodenoffensive gegen den Gazastreifen entwickelt sich immer mehr zu einem verlustreichen Häuserkampf. Mehr als 3.300 Menschen wurden bereits verletzt. Bis zu 200.000 sind nach palästinensischen Angaben in dem abgeriegelten Küstenstreifen auf der Flucht.  mehr ...

20.07.2014 Die israelische Armee setzt ihre Angriffe im Gazastreifen unerbittlich fort

Dramatische Szenen

Gaza/Tel Aviv (dpa). Blutiges Wochenende in Nahost: Bei israelischen Angriffen in einem dicht besiedelten Wohngebiet in Gaza sind mehr als 60 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Palästinensische Rettungsdienste zählten unter den Opfern im Stadtteil Sadschaija 14 Frauen und 17 Kinder. Augenzeugen sprachen von Dutzenden Leichen, die auf den Straßen lagen. Ein israelischer Militärsprecher bezeichnete Sadschaija als «Hochburg der Hamas». «Die israelischen Truppen wurden beim Vorrücken von allen Seiten mit Maschinengewehren und Panzerfäusten beschossen», sagte er.  mehr ...

19.07.2014 Islamkonferenz verurteilt Terror im Namen des Glaubens

"Ungerechtfertigte Gewalt"

Istanbul (KNA) Mit einer entschiedenen Absage an die religiöse Verbrämung des Terrorismus ist in Istanbul eine dreitägige Konferenz von rund hundert muslimischen Geistlichen aus mehr als 30 Ländern zu Ende gegangen. Terrorismus könne nicht als Form eines Heiligen Krieges der Gläubigen akzeptiert werden, hieß es in dem am Samstag verabschiedeten Schlussdokument. Mit Blick auf die Konflikte zwischen sunnitischen und schiitischen Gruppen im Irak und in Syrien rief die Konferenz die verschiedenen islamischen Konfessionen zu gegenseitigem Respekt auf. Alle Muslime seien Brüder.  mehr ...
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