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01.04.2015 OSZE kritisiert Präsidentenwahl im autoritären Usbekistan

Keine echte Opposition angetreten

Taschkent (dpa). Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat einen Mangel an politischem Wettbewerb bei der Präsidentenwahl im autoritär regierten Usbekistan kritisiert. Beobachter erwarten einen klaren Sieg von Amtsinhaber Islam Karimow (77) bei der Abstimmung in der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik. „Die Politik und die Erfolge des amtierenden Präsidenten wurden von anderen Teilnehmern nicht infrage gestellt“, stellten die OSZE-Beobachter in der Hauptstadt Taschkent am Montag fest.  mehr ...

31.03.2015 Ein erneutes rechtsgerichtetes Kabinett Netanjahu wird nicht die Beziehungen zu den USA und den Palästinensern belasten

„Harter Schlag für den Frieden“

(KNA). Groß ist die Enttäuschung all derer, die sich von der Wahl in Israel am 17. März einen politischen Neuanfang erhofft hatten. Über Wochen lag Premier Netanjahu in Umfragen hinter seinem Herausforderer Herzog und dem Linksbündnis Zionistische Union.

Mit Parolen wie „Mit mir wird es keinen Palästinenserstaat geben“ und anderen anti-arabischen Phrasen punktete Benjamin Netanjahu (65) in letzter Minute am rechten Rand. Zwar ist die Vertretung der arabischen Israelis in der 20. Knesset so hoch wie nie.  mehr ...

29.03.2015 Die wichtigsten Akteure in der Jemen-Krise

Zwischen Teheran und Riad

Sanaa (dpa). Schiitische Huthi-Rebellen haben den Jemen überrannt, Saudi-Arabien greift mit Luftschlägen von außen ein. Ein Überblick der wichtigsten Akteure im Machtkampf:

DIE HUTHIS sind ein schiitischer Volksstamm aus dem Nordjemen. Benachteiligung sowie Korruption und Vetternwirtschaft der Regierung lösten ihre Rebellion aus. Den Huthis geht es eher um Macht und Einfluss im Land als um Ideologie. Im September 2014 eroberten rund 30.000 Anhänger die Hauptstadt Sanaa, Anfang des Jahres setzten sie dort Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi und die Regierung in deren Häusern fest.  mehr ...

28.03.2015 Hisbollahs Fußabdruck auf dem syrischen Drama. Hintergründe von Ali Osman Emiroglu zu langfristigeren Plänen Teherans

Gekommen, um zu bleiben

Berlin (Eurasianews). Direkt an der Grenze zu Jordanien, wo mehr als 600.000 syrische Flüchtlinge in Städten wie Irbid und Zarqa oder im Camp Zaatari untergebracht sind, vollzieht sich eine allmähliche, kaum sichtbare, aber doch effektive Ausbreitung des Einflussbereiches des Iran. Im Laufe der letzten sechs Wochen haben vor allem Soldaten des Korps der Iranischen Revolutionsgarde und der Hisbollah eine wesentliche Rolle bei der seit langem erwarteten Offensive der syrischen Regierungstruppen in der südlichen Provinz Daraa gespielt.  mehr ...

21.03.2015 Zerrissen durch Terror und ausländischer Kontrolle: Entsetzen über Selbstmordanschläge im Jemen mit mehr als 130 Toten

„Zynismus“

Washington/Sanaa (dpa). Die blutigen Terroranschläge auf Moscheen im Jemen haben international Entsetzen ausgelöst. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte nach einer am Freitag von den Vereinten Nationen verbreiteten Mitteilung alle Beteiligten des Konflikts dazu auf, die feindlichen Handlungen sofort einzustellen und Zurückhaltung zu wahren. Bei einem der blutigsten Terrorakte in der Geschichte des Landes haben Selbstmordattentäter mindestens 137 Menschen mit in den Tod gerissen.  mehr ...

21.03.2015 Abstiegsängste und andere Mythen - Was von Pegida bleibt

"Harter Kern"

Berlin (dpa) - Als sich die Pegida-Bewegung vor fünf Monaten in Dresden formierte, war in der öffentlichen Debatte viel von Ängsten die Rede. Vor allem «Abstiegsängste» und «Überfremdungsängste» wurden bemüht, um die Proteste der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» und ihrer zahlreichen Ableger zu erklären. Der Göttinger Politologe Franz Walter kommt mit seinen Mitarbeitern in einer neuen Studie zum Phänomen Pegida allerdings zu ganz anderen Ergebnissen.  mehr ...

19.03.2015 Nach einer internen Klausurtagung und mehrwöchigen Diskussionen in und um den KRM lud der Zentralrat zur Pressekonferenz. Eine Zusammenfassung von Malik Özkan

Divergierende Ansichten gehen an die Öffentlichkeit

Köln (IZ/dpa/KNA). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat die anderen muslimischen Verbände zu mehr Einigkeit aufgerufen. Es sei „völlig legitim“, wenn einzelne Mitglieder des Koordinationsrats der Muslime (KRM) unterschiedliche Ansichten verträten, sagte er am 19. März auf einer Pressekonferenz seiner Organisation in Köln.

Mazyek hat sich gegen den Vorwurf gewehrt, er wolle sich zum alleinigen Vertreter der deutschen Muslime aufschwingen.  mehr ...

18.03.2015 Politologe sieht israelisches Wahlergebnis mit Sorge

Was wird aus Israels Arabern?

Jerusalem (KNA). Der Ausgang der israelischen Parlamentswahl sind nach Einschätzung des kirchlichen Medienberaters und Politikwissenschaftlers Wadie Abunassar eine Gefahr für die Stabilität der Region. Eine zu erwartende rechtsgerichtete Regierung unter Benjamin Netanjahu werde nicht nur die Beziehungen des Landes zu den USA und den Palästinensern belasten, sondern auch negative Auswirkungen für Juden weltweit haben und zu mehr Antisemitismus führen, sagte Abunassar am Mittwoch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).  mehr ...

18.03.2015 Netanjahu gewinnt Parlamentswahl in Israel

Keine guten Aussichten für Region

Tel Aviv (dpa). Die konservative Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die vorgezogene Parlamentswahl in Israel gewonnen. Nach Auszählung von 95 Prozent der Wahllokale kam seine Likud-Partei auf 29 der insgesamt 120 Sitze in der Knesset, wie die Zeitung «Jerusalem Post» und das Nachrichtenportal «Ynet» unter Berufung auf offizielle Angaben am frühen Mittwochmorgen berichteten. Das Mitte-Links-Bündnis Zionistisches Lager von Izchak Herzog stellt demnach 24 Abgeordnete.

Netanjahus Likud schnitt weiter besser ab als erwartet.  mehr ...

13.03.2015 Die Chronologie eines langen Streites

Verfassungsgericht kippt Kopftuchverbot

Karlsruhe (KNA). Das Bundesverfassungsgericht hat ein pauschales Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen für verfassungswidrig erklärt. Die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) nennt wichtige Stationen im Streit um das Kopftuch.

1961: Die Bundesrepublik und die Türkei vereinbaren ein Anwerbeankommen. In den folgenden Jahrzehnten kommen Millionen Türken als Gastarbeiter nach Deutschland – die meisten bleiben. Damit kommt auch das Kopftuch als Kleidungsstück muslimischer Frauen in die Gesellschaft.  mehr ...

12.03.2015 Die türkische AKP-Mitarbeiterin Asiye Bilgin wurde am Flughafen gezwungen, sich zu entkleiden. Yasin Baş berichtet

Vor den Augen von EU-Abgeordneten

(iz). Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AK-Partei) reagierte mit deutlicher Kritik auf das diskriminierende Verhalten des französischen Sicherheitspersonals und der Polizei.

Die stellvertretende Vorsitzende der Brüsseler Niederlassung der in der Türkei regierenden AK-Partei wurde am Dienstagabend auf einer Dienstreise am Straßburger Flughafen gedrängt, ihren Blazer auszuziehen.  mehr ...

10.03.2015 SPD-Antrag: Landeshauptstadt München soll zum Fastenbrechen einladen

Neues Denken in Bayern

München (dpa). Die bayerische Landeshauptstadt München soll nach dem Willen der SPD-Stadtratsfraktion künftig offiziell zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan einladen. Ein solcher Empfang, zu dem Vertreter muslimischer Verbände, der christlichen Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften gebeten werden sollen, diene dem Dialog und der Begegnung zwischen den verschiedenen Konfessionen, teilte die Fraktion am Donnerstag mit.

Schätzungen zufolge lebten in München etwa 124.000 Muslime – das entspreche etwa 8,3 Prozent der Stadtbevölkerung.  mehr ...

10.03.2015 Hintergründe zu Meinungsverschiedenenheiten im KRM: Muslimische Verbände streiten über Position zu Antisemitismus

Widersprüche dringen an die Oberfläche

Köln (KNA). Unter Mitgliedsverbänden des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland (KRM) gibt es offenbar einen heftigen Konflikt.

Der Gesamtvorstand des Zentralrats der Muslime (ZMD) forderte am Dienstag die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) auf, in Zukunft mehr Behutsamkeit und Sachlichkeit im Umgang miteinander zu zeigen. Unterschiedliche Positionen zu gesellschaftspolitischen Fragen seien etwas ganz normales, sollten aber intern ausgetragen werden. Zugleich bekannte sich der ZMD zur Zusammenarbeit im Koordinationsrat.  [ABO] mehr ...

09.03.2015 Syrer in der Türkei: Zum Jahrestag des Beginns des Aufstands gegen Assad am 15. März. Ein Bericht von Can Merey

«Ich erwarte, dass ich hier sterben werde»

Die Syrer in der Türkei sind dem Bürgerkrieg entkommen, und ihr Gastland versucht nach Kräften, ihnen zu helfen. Trotzdem ist die Lage der Flüchtlinge hoffnungslos.

Gaziantep (dpa). Mohammads Berufswunsch mag für einen elfjährigen Jungen nicht ungewöhnlich sein. Die Gründe dafür, warum er Arzt werden will, sind es schon: «Ich will die Kämpfer operieren, die in Syrien gegen Baschar kämpfen», sagt Mohammad. Vor den Soldaten von Präsident Baschar al-Assad ist Mohammads zwölfköpfige Familie vor drei Jahren aus der syrischen Stadt Homs in die Türkei geflohen.  mehr ...

08.03.2015 Studie untersucht Reaktionen auf „Charlie Hebdo“-Anschlag

Zeichen für Dialog haben überwogen

Prag (dpa). Nach dem Anschlag auf die Pariser Zeitschrift „Charlie Hebdo“ haben in Deutschland und Frankreich Zeichen für Toleranz und Dialog bei weitem Forderungen nach Konfrontation und Rache überwogen. Das geht aus einer Datenanalyse von Onlinemedien des tschechischen Instituts Semantic Visions hervor. Der Anschlag habe die französische Gesellschaft «eher zusammengeschweißt als gespalten», berichteten die Studienautoren am Freitag.  mehr ...

05.03.2015 Schüler New Yorks bekommen zwei muslimische Feiertage

Vielfalt der Stadt respektieren

(iz). Schüler der Stadt New York haben künftig zwei weitere freie Tage im Jahr. Am Fest des Fastenbrechens und das Opferfest bleiben die städischen Schulen geschlossen, gab Bürgermeister Bill Blasio öffentlich bekannt.

„Diese Veränderung respektiert die Vielfalt unserer Stadt. Wir müssen mehr tun, um die Verbindungen zu den muslimischen Gemeinden in unserer Stadt zu vertiefen“, erklärte De Blasio

Von den über acht Millionen Einwohnern New Yorks, sollen rund eine Million Muslime sein. Die öffentlichen Schulen legten bereits wert auf christliche und jüdische Feiertage.  mehr ...

03.03.2015 Verantwortliche Behörde der Hansestadt weist Kritik der Schura an Moschee-Durchsuchung zurück

Dementi der Bremer Polizei

Bremen (iz/ots). Am Nachmittag des gestrigen Tages (2. Februar 2015) hat die Pressestelle der Polizei Bremen die gemeinsame Kritik von Schura Bremen und lokalen DITIB-Vertretern zurückgewiesen. Die Stellungnahme der muslimischen Vereine hatte den Behörden eine respektlose und unangemessene Durchführung der Aktion vorgeworfen.

Dem widersprach die Polizeierklärung: „Der Polizeieinsatz mit anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen erfolgte aufgrund einer Gefahrensituation und nicht um religiöse Handlungen zu stören.  mehr ...

02.03.2015 Viele muslimische Hochzivilisationen können auf eine Tradition großer Zeltstädte zurückblicken. Von Aliyya Sharif

Die Welt der beweglichen Paläste

(iz). Seit dem Mittelalter schrieben eu­ro­päische Reisende - wie der spa­nische Gesandte Ruy Gonzáles de Clavijo - bewundernd über die großen Zeltstädte der muslimischen Welt. Diese fanden sich insbesondere in Zentralasien, aber auch in der Türkei, Ägypten und später in Mogul-Indien. Gelegentlich bestanden sie tausenden oder zehntausenden Zelten.

Diese zeitlich begrenzten Ortschaften bestanden nicht einfach aus den schwarzen Kamelhaarzelten der Araber oder den von einer Kuppel überragten Jurten der Nomaden Zentralasiens.  mehr ...

02.03.2015 Pressemitteilung der Islamischen Religionsgemeinschaften zur Terrorwarnung in Bremen und der Durchsuchung des Islamischen Kulturzentrums im Breitenweg

Mit Hunden gestürmt

Bremen. „Die Islamischen Religionsgemeinschaften sind bestürzt über die jüngsten Vorkommnisse im Lande Bremen. Nach der gestrigen Razzia im IKZ Bremen herrscht Verwirrung unter den Bürgern und Verwüstung in der betroffenen Gemeinde und Gebetsstätte. Die Polizisten hatten die Moschee mit Schuhen betreten und mit einer Hundestaffel gestürmt.

Wir lehnen es strikt ab, dass sakrale Orte derart respektlos behandelt werden.  mehr ...

25.02.2015 Helfer müssen dringend Zugang zu Konfliktgebiet bekommen: Nigerias Streitkräfte brüsten sich mit massiven Luftangriffen auf von Boko Haram kontrollierte Städte

Menschenrechtler in tiefer Sorge

Göttingen (GfbV). Nach massiven Luftangriffen der nigerianischen Streitkräfte auf von Boko Haram kontrollierte Städte und Dörfer im Nordosten Nigerias hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ihre Sorge über das Schicksal von zehntausenden in dem Gebiet lebenden Zivilisten geäußert. „Dringend müssen Hilfsorganisationen Zugang zu der Konfliktregion bekommen, um die Not leidende Zivilbevölkerung zu unterstützen“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.  mehr ...

25.02.2015 Hintergrund: Anarchie bestimmt den Alltag in Zentralafrika. Ein Bericht von Markus Schönherr

„Es kann keine freien Wahlen geben“

Kapstadt/Bangui (KNA). Die Zentralafrikanische Republik kommt nicht zur Ruhe. Knapp zwei Jahre nach dem Regierungssturz und der Schaffung einer Übergangsregierung herrscht in weiten Teilen des Landes immer noch Gewalt. Die von den Vereinten Nationen unterstützten Interimsführer versuchen, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Allerdings fehlt es außerhalb der Hauptstadt Bangui an jeglichen staatlichen Strukturen.

„Es ist schwierig für die Regierung, alle Teile des Landes zu kontrollieren, wenn die Armee einfach nicht funktioniert“, sagt Georgette Florence Deballe Koyt.  mehr ...

23.02.2015 Neues Islamgesetz in Österreich. Von Alkimos Sartoros

Integration oder Diskriminierung?

Österreich bekommt ein neues Islamgesetz. Es soll einen „Islam österreichischer Prägung“ ermöglichen und die Integration erleichtern. Doch Kritiker sehen einen Generalverdacht gegen Muslime.

Wien (dpa). Am Mittwoch (25. Februar) soll ein neues Islamgesetz der rot-schwarzen Regierung in Wien das Parlament passieren. Darin soll muslimisches Leben in der Alpenrepublik umfassend geregelt werden. Kritiker sprechen jedoch von Diskriminierung.  mehr ...

19.02.2015 Obama: "Wir sind nicht im Krieg mit dem Islam"

"Keine religiösen Führer"

Washington (KNA) US-Präsident Barack Obama streitet Anführern islamistischer Terrororganisationen wie Al-Kaida und «Islamischer Staat» eine religiöse Legitimation ab. «Das sind keine religiösen Führer, das sind Terroristen», sagte er bei einer Konferenz zu Terrorismusbekämpfung am Mittwoch in Washington. Der Westen dürfe nicht auf den Versuch dieser Gruppen hereinfallen, einen Konflikt mit der islamischen Welt heraufzubeschwören. «Wir sind nicht im Krieg mit dem Islam», so Obama.  mehr ...

18.02.2015 Nördlicher Nachbar nach dem Terror: Rechte könnten Auftrieb bekommen. Von Martin Roy und Julia Wäschenbach

„Dänemark ist mein Land“

Die Terroranschläge verändern Dänemark. Während die Regierungschefin ihr Volk beschwört, zusammenzustehen, fürchten andere eine breitere Kluft in der Bevölkerung. Rechtspopulisten könnten Auftrieb bekommen.

Kopenhagen (dpa). Alles ist wie vorher – nach außen. Und doch ist alles anders in Dänemark, weil zum ersten Mal seit 30 Jahren Menschen zu Terror-Opfern geworden sind. Nach den Anschlägen von Kopenhagen schwanken die Dänen zwischen der Hoffnung, enger zusammenzuwachsen und der Angst, weiter auseinanderzudriften. „Wir stehen Schulter an Schulter.  mehr ...

16.02.2015 Dzsihad Hadelli berichtet über tote Zivilisten bei einem ägyptischen Angriff auf vermutete IS-Ableger in Libyen

Kairo greift grenzüberschreitend ein

(iz). Die ägyptische Armee griff heute morgen mit Kampfflugzeugen vermeintliche Stellungen eines IS-Ablegers in Libyen an. Mindestens sieben Menschen sollen bei dem Angriff getötet worden sein, drei davon sollen Kinder gewesen sein. „Wir bekräftigen, das ägyptische Blut zu rächen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Verbrecher und Mörder einzuleiten. Das ist eine Pflicht die wir durchzusetzen haben," hieß es in der Stellungnahme des Militärs, die im ägyptischen Staatsfernsehen vorgetragen wurde.  mehr ...

13.02.2015 US-Präsident verurteilt Morde an den drei muslimischen Studenten

„Brutale und verabscheuenswürdige Morde“

(iz/KNA). Der US-amerikanische Präsident Barrack Obama verurteilte die Morde an den drei muslimischen Studenten Deah Barakat, Yusor Abu-Salha und Razan Abu-Salha in Chapel Hill, North Carolina, als „brutale und verabscheuenswürdige Morde“. Niemand in den USA solle aufgrund seines Aussehens oder seines Glaubens angegriffen werden, erklärte Obama vor der Presse.

Einige Stunden zuvor äußerte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan öffentlich Kritik am Schweigen Obamas zu dem Vorfall. Obama sprach den Angehörigen sein Beileid aus.  mehr ...

13.02.2015 Erdogan fordert von Obama Verurteilung des Mords an drei muslimischen Studenten in Chapel Hill

„Warum schweigen Sie, Herr Obama?“

(iz/KNA). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Barack Obama dazu aufgefordert, das Hassverbrechen an drei Muslimen in der Stadt Chapel Hill öffentlich zu verurteilen. „Ein Terrorist, ein Mörder", habe die Studenten getötet, sagte Erdogan bei einem Staatsbesucht in Mexiko vor der Presse. Weiter hinterfragte er das Schweigen Obamas.  mehr ...

12.02.2015 Das Syndrom der „Breaking News“: Mord an drei Muslimen in den USA als Hassverbrechen kritisiert

Kritik an mangelhafter Berichterstattung

„Die Medien bombardieren den amerikanischen Bürger mit ‘islamistischem Terrorismus’ und machen den Menschen hier Angst vor uns, lässt sie uns hassen und nicht hier haben wollen. Also, wenn jemand ein Problem mit dir hat und er dich ohnehin schon hasst, kriegst u eine Kugel in den Kopf.“ (Mohammed Abou-Salha, Psychiater und Vater von zwei in Chapel Hill ermordeten Schwestern)

Washington (KNA). Der Mord an drei muslimischen Studenten in der Universitäts-Stadt Chapel Hill hat scharfe Kritik am öffentlichen Umgang mit dem Fall ausgelöst.  mehr ...

11.02.2015 Ukrainische Religionsgemeinschaften fordern „gerechten Frieden“

Ende der Kämpfe gefordert

Kiew (KNA). Kurz vor Beginn des Minsker Gipfeltreffens zum Ukraine-Konflikt haben die Kirchen in der Ukraine einen „gerechten Frieden“ gefordert. Alle Politiker sollten Meinungsverschiedenheiten überwinden und gemeinsam die Ukraine schützen, verlangte der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften am späten Dienstagabend. Das Land werde durch eine „ausländische Aggression“ bedroht. Russland wird in dem Text nicht erwähnt.  mehr ...

11.02.2015 Terror in den USA: Drei muslimische Studenten mit Kopfschüssen getötet. Von Tarek Bärliner

Hassverbrechen versetzt Studentenstadt in Schock

(iz/dpa). In der Universitätsstadt Chapel Hill, im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina, wurden drei muslimische Studenten am frühen Mittwochmorgen mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Medienberichten zufolge sei der Täter der 46-jährige Craig Stephen Hicks.

Bei den Opfern handelt es sich um den 23-jährigen Deah Shaddy Barakat, seine 21-jährige Ehefrau Yusor Mohammad Abu-Salha und deren Schwester Razan (19). Deah Shaddy Barakat, ein Student der Zahnmedizin, sammelte ehrenamtlich Geld für syrische Flüchtlinge.

Anwohner kontaktierten um 5:44 Uhr Ortszeit die Polizei.  mehr ...

10.02.2015 Hintergründe: Welcher Einfluss wird auf die Arbeit eines Untersuchungsausschusses genommen?

Lügen und Drohungen

Berlin (GFP.com). Der angekündigte Rückzug des CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter aus dem NSA-Untersuchungsausschuss verweist erneut auf die systematische Behinderung der Ausschussarbeit durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Kiesewetter begründete seinen Rücktritt am vergangenen Wochenende damit, dass zwei Angehörige des von ihm geleiteten Reservistenverbandes der Bundeswehr heimlich für den BND gearbeitet hätten. Daraus möglicherweise resultierenden "Zweifeln" an seiner "Unvoreingenommenheit" wolle er nun "entgegenwirken".  mehr ...

08.02.2015 Emir von Kano in Nigeria offiziell ins Amt eingeführt

Traditionsfiguren im Kampf gegen Radikale

Abuja (KNA). Der Emir von Kano, Sanusi Lamido Sanusi (53), hat am Wochenende offiziell das Zepter übernommen. Nigerias Staatspräsident Goodluck Jonathan, Vizepräsident Namadi Sambo und andere hohe Vertreter der regierenden „Peoples Democratic Party“ blieben der Zeremonie in der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats fern, wie nigerianische Medien (Sonntag) berichteten. Sanusi erhielt Schwert und Speer als Zeichen seiner Vollmacht und schwor auf den Koran, Gerechtigkeit und Neutralität zu wahren sowie die säkulare Regierung zu achten.  mehr ...

06.02.2015 Pegida plant erste Demo in Großbritannien

„Wir sind es satt“

Newcastle (KNA). Die Pegida-Bewegung will erstmals Anhänger in Großbritannien zu einer Demonstration versammeln. Laut dem Facebook-Auftritt von Pegida UK soll der Protestzug am 28. Februar in der Innenstadt von Newcastle im englischen Nordosten stattfinden. Die Pegida-Community auf dem sozialen Netzwerk hat bereits mehr als 13.000 Freunde.

Britischen Medien zufolge sollen der Demonstration in Newcastle weitere Veranstaltungen in Großstädten wie Manchester und Birmingham sowie der Hauptstadt London folgen. Die Veranstalter rechnen mit 500 bis 3.000 Teilnehmern.  mehr ...

05.02.2015 Libanesischer Großmufti verurteilt Militante als „unislamisch“

IS-Milizen haben kein Mandat

Beirut (KNA). Der libanesische Großmufti, Abdel Latif Derian, hat den Milizen des „Islamischen Staats“ jedes Mandat abgesprochen, für den Islam einzutreten. Die Extremisten verübten unter dem Vorwand der Religion Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sagte der oberste sunnitische Geistliche des Libanon während eines Besuchs in Kairo laut der Tageszeitung „Daily Star“.

Die Taten der Milizen zielten gegen Menschenwürde, Freiheiten und Rechte und hätten „nichts mit dem Islam zu tun“, sagte Derian. Der islamische Glaube sei „frei von jedem kriminellen Akt gegen Menschen“.  mehr ...

05.02.2015 Das demokratische Regime von Myanmar/Burma kritisiert UN wegen Verwendung des Begriffs „Rohingya“

Sprache und Verfolgung

Naypyidaw (KNA). Die Regierung in Myanmar hat die Vereinten Nationen für den Gebrauch des Begriffs Rohingya als Bezeichnung für die muslimische Minderheit in dem Land kritisiert. In Myanmar werden die Rohingya offiziell als „Bengali“ und damit als illegale Einwanderer aus Bangladesch angesehen. Der Gebrauch dieses Begriffs schüre eine starke Gegenreaktion in der Bevölkerung, heißt es in einer Erklärung der Regierung, aus der die staatliche Zeitung „Neues Licht von Myanmar“ (Onlineausgabe Mittwoch) zitiert.  mehr ...

03.02.2015 Amnesty verurteilt Todesstrafen in Ägypten

Kritik an Kairos Ungerechtigkeit

Kairo (KNA). Amnesty International weist die Bestätigung von 183 Todesurteilen gegen Muslimbrüder in Ägypten als „skandalös“ zurück. Das Justizsystem des Landes handele parteiisch und missachte nationale wie internationale Gesetze, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Montag in London. Den Verurteilten müssten neue Verfahren nach internationalen Standards und unter Ausschluss der Todesstrafe gewährt werden.

Massenverurteilungen zum Tode seien inzwischen „fast Routine“ in Ägypten, sagte die Vizedirektorin der Nahost-Abteilung von Amnesty International, Hassiba Hadj Sahraoui.  mehr ...

03.02.2015 Pegida-Aussteiger wollen Neustart

Gegendemonstrationen in mehreren Städten

Dresden/Kassel (dpa). Auch nach der Spaltung der Dresdner Pegida-Bewegung sind Gegendemonstranten in mehreren deutschen Städten auf die Straße gegangen. Tausende Menschen versammelten sich am Montagabend in Kassel und Frankfurt aus Protest gegen religiösen Fanatismus, Rassismus und Antisemitismus. Während in Kassel die Aktion mit rund 2.000 Teilnehmern vor dem Rathaus friedlich verlief, war die Stimmung in Frankfurt zwischen den rund 90 Pegida-Aktivisten und etwa 1200 Gegendemonstranten aufgeheizt. Es flogen vereinzelt Böller und Flaschen.  mehr ...

31.01.2015 Schweiz: Ein Bericht von Burim El über den Besuch von Ahmet Davutoglu in der Schweizer Provinz

Vision und starke Wirtschaft

-Prof. Ahmet Davutoglu sprach zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als Regierungschef zu seinen türkischen Landsleuten in Baden. Vor rund 2.500 begeisterten Personen sprach er über eine neue, selbstbestimmende und starke Türkei, die in naher Zukunft zu einer Weltmacht werden wird und die Gerechtigkeit auf der Welt als höchste Priorität erachtet.

Am Freitagabend (den 23. Januar) fragten sich womöglich so einige Einwohner Badens angesichts der vielen Straßensperrungen um das Kultur- und Kongresszentrum, welches in der Nähe vom Bahnhof liegt.  mehr ...

28.01.2015 Bericht von „Report Mainz“: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

Besteht ein Zusammenhang?

Mainz (dpa). Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte nach Recherchen von «Report Mainz» mehr als verdoppelt. In den drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch am 20. Oktober habe es bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gegeben, in den drei Monaten danach 76, berichtete das ARD-Politikmagazin am Dienstag. Das sei eine Zunahme von 130 Prozent. Die Übergriffe reichen dem Bericht zufolge von Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkünften bis hin zu brutalen Angriffen auf Ausländer.  mehr ...

24.01.2015 Muslimische Jugend in Deutschland e.V. (MJD) erntet Anerkennung und Wertschätzung im Hessischen Landtag. Pressemitteilung zu einer Anhörung über den Salafismus

Mansouri: Es braucht eine „Anerkennungskultur“

Wiesbaden (MJD). Im Rahmen der zweitägigen Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema Islamismus/Salafismus wurden ExpertInnen und VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und muslimisch-deutschen Verbänden und Organisationen eingeladen, um ihre Erkenntnisse zu Maßnahmen gegen Islamismus/Salafismus zusammenzutragen. Auch die MJD wurde auf Antrag der CDU eingeladen und nahm die Gelegenheit war von ihrer Präventionsarbeit zu berichten.

Die stellvertretende Vorsitzende der MJD e.V.  mehr ...

21.01.2015 Pegida-Chef Bachmann tritt zurück

Dresdner Größe nimmt ihren Hut

Dresden/Berlin (dpa). Pegida-Gründer Lutz Bachmann tritt von allen seinen Ämtern bei dem islamkritischen Bündnis zurück. Das sagte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel heute der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Bachmann aufgenommen hatte.

21.01.2015 Keupstraßen-Anschlag: Kölner Bombenopfer im NSU-Prozess. Ein Bericht von Christoph Trost

„Das war alles so fürchterlich“

Auf diesen Tag haben viele lange gewartet: Erstmals kommen im NSU-Prozess Opfer des Kölner Nagelbombenanschlags von 2004 zu Wort. Sie berichten in eindringlichen Worten von ihren körperlichen und seelischen Leiden - und einem Verdacht, den sie schon damals hatten.

München (dpa). An dem Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte, wollen die beiden Freunde nur schnell einen Döner essen, in der Keupstraße in Köln. Doch zurück zu ihrem Auto kommen sie nicht mehr.  mehr ...

16.01.2015 Muslime bekennen sich am Springer-Haus zu Pressefreiheit

Absage an Gewalt

Berlin (dpa) Rund 50 Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib haben vor dem Berliner Springer-Haus für Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert. Landesvize Süleyman S. Kücük verurteilte am Freitag in seiner Rede den Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. «Wir dürfen solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen», sagte er. «Wir müssen als Religionsgemeinschaft deutlich machen, dass wir uns mit unserem Glauben und unseren Gemeinden für die Freiheiten und das Leben eines Jeden einsetzen.  mehr ...

15.01.2015 Amnesty: Katastrophale Verwüstung bei Boko-Haram-Angriff

„Fast komplett von der Landkarte gelöscht“

Johannesburg/London (dpa). Der Großangriff der Terrororganisation Boko Haram auf die Stadt Baga im Nordosten Nigerias hat Amnesty International zufolge ein „katastrophales Ausmaß der Verwüstung“ hinterlassen. Vor und nach der Offensive aufgenommene Satellitenbilder zeigen der Menschenrechtsorganisation zufolge, dass in den Orten Baga and Doron Baga mehr als 3.700 Gebäude verwüstet oder beschädigt wurden. „Einer der Orte wurde in vier Tagen fast komplett von der Landkarte gelöscht“, sagte Amnestys Nigeria-Experte Daniel Eyre am Donnerstag.  mehr ...

14.01.2015 Mord an einem afrikanischen Asylbewerber in Dresden

Hintergründe bislang unklar

Dresden (dpa/iz) - Ein afrikanischer Asylbewerber soll nach Berichten mehrerer Medien in Dresden getötet worden sein. Die Behörden bestätigten das zunächst nicht. «Das vorläufige Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Onlineausgabe der «Dresdner Morgenpost» sagte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll aber, dass der 20-Jährige aus Eritrea an einem Messerstich starb: «Es ist ein Tötungsdelikt.»

Khalid Idress war am Dienstag im Hof einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden.  mehr ...

14.01.2015 Al-Kaida im Jemen bekennt sich zu Pariser Anschlag

Al-Sawahiri spricht von Racheakt

Sanaa (dpa). Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) hat sich zum Angriff auf die Redaktion des französischen Magazins „Charlie Hebdo“ bekannt. Der Anschlag sei auf Befehl von Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri verübt worden, erklärte ein hochrangiges Mitglied der im Jemen ansässigen Gruppen am Mittwoch in einem Internetvideo. AQAP habe den Anschlag geplant, finanziert und das Ziel ausgesucht, sagte er weiter. Der Angriff sei eine Rache für die Beleidigung des Propheten Mohammed.  mehr ...

12.01.2015 Solidarität mit Frankreich in der arabischen Welt

Die Menschen sind erschüttert

Kairo (dpa/iz). Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den Polizeieinsätzen gegen islamistische Terroristen zeigt sich die muslimische Welt solidarisch mit Frankreich. Zeitungen kritisierten am Samstag die von Islamisten verursachte Gewalt. Die überregionale arabische Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“.

Mit einem Doppelschlag hatte die französische Polizei am Freitag zwei Geiselnahmen beendet und dabei drei Terroristen getötet, darunter auch die beiden Brüder, die den Anschlag auf das Satiremagazin verübt haben sollen. Insgesamt gab es binnen drei Tagen 20 Tote.  mehr ...

12.01.2015 Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt wachsenden Druck auf friedliche Muslime

Die Extreme bedingen sich

Köln (KNA). Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt „blanken Hass“, der ihr seit dem Terror von Paris in der vorigen Woche verstärkt entgegenschlage. Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag) führt Kaddor dies besonders auf ihre Kritik an der Pegida-Bewegung zurück. „Mit ihrer Islamfeindlichkeit bedient sie exakt den Radikalismus, gegen den sie sich angeblich wendet. Pegida und Salafismus treffen sich in ihren extremistischen Ideen, auch wenn sie aus entgegengesetzten Richtungen kommen“, sagte Kaddor.

„Die normalen, friedlichen Muslime geraten dazwischen wie in einer Schraubzwinge.  mehr ...

09.01.2015 Presse: Ankara will von Merkel Schritte gegen Islamfeindlichkeit

"Türkische Sorgen"

Istanbul (KNA) Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu will von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Schritte gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland einfordern. Davutoglu werde bei einem Treffen mit Merkel in Berlin die türkischen Sorgen angesichts der islamkritischen Bewegung Pegida darlegen, berichtet die regierungsnahe Tageszeitung «Sabah» (Freitag). Davutoglu reist am Sonntag zu einem zweitägigen Besuch in die Bundesrepublik.  mehr ...

06.01.2015 Sorgen um die Sicherheitslage in Deutschland

Türkische Presse lobt Proteste gegen Pegida

Istanbul (KNA) Die Protestkundgebungen gegen die islamkritische Bewegung Pegida in Deutschland haben in der türkischen Presse ein positives Echo gefunden. «Sie haben Pegida gestoppt», meldete der Nachrichtensender CNN-Türk am Dienstag mit Blick auf die Gegendemonstrationen gegen Pegida in der Bundesrepublik vom Vorabend. «Deutschland ist gegen Pegida auf den Beinen.» Auch die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu lobte in einer Meldung, die Deutschen hätten der Bewegung Einhalt geboten.  mehr ...
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