Wie begehen Muslime den Ramadan?
(iz). Die Verse, in denen Allah im Qur’an den Ramadan erwähnt, sind bekannt: „Oh, die ihr Iman (Vertrauen in Allah) habt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, damit ihr Taqwa habt. Es sind nur abgezählte Tage. mehr ...
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Der folgen­de Text von Ali Ghandour dokumentiert ein alltägliches ­Beispiel.
Vom Beten am Freitag, während der Imam bereits spricht mehr
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Gold und Silber erfreuen sich im religiösen ­Gebrauch immer größerer Beliebtheit. Von Zack Abdullah
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Auch zum Ende dieses Ramadans werden sich die Muslime versammeln, um sein Ende zu begehen
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Die alljährliche Hadsch ist ein globaler Ritus, deren Bedeutungen außerhalb der Zeit liegen. Von Massouda Khan
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18.07.2014 Juden und Muslime in Belgien: Weiter respektvoll zusammenleben

Sozialer Zusammenhalt

Brüssel (KNA) Jüdische und muslimische Organisationen in Belgien rufen wegen der zunehmenden Gewalt in Israel und Palästina zu einem weiterhin respektvollen Umgang auf. «Die Konflikte außerhalb von Belgien dürfen keinen Einfluss auf die Beziehung der Bürger in unserem Land haben und damit feindseliges Verhalten generieren», erklärten sie am Freitag bei einer Pressekonferenz in Brüssel.  mehr ...

17.07.2014 Erdogan ruft Muslime zur Einheit: Islam-Konferenz in Istanbul

Erdogan: „Alle Muslime sind Brüder“

Istanbul (KNA). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Muslime im Nahen Osten zu Frieden und Eintracht aufgerufen. „Alle Muslime sind Brüder“, sagte er am Donnerstag zum Auftakt einer Konferenz islamischer Gelehrter und Vertreter islamischer Instiutionen aus dem Nahen Osten in Istanbul. «Man kann nicht Dutzende Menschen mit Bomben töten und sich dann als wahrer Muslim präsentieren.  mehr ...

16.07.2014 Israel fordert eine Viertelmillion Palästinenser auf, ihre Häuser zu verlassen, um sie zerstören zu können. Publizist Todenhöfer kritisiert Kriegführung und Medienberichterstattung. Von Rüdiger Göbel

Massenflucht in Gaza

(junge Welt). Die israelische Regierung eskaliert ihren Krieg gegen die Palästinenser in Gaza immer weiter. Am Strand von Gaza wurden am Mittwoch vier Kinder getötet und mehrere weitere verletzt. Augenzeugen zufolge hatten sie Fußball gespielt. Nach den neuerlichen Luftangriffen auf den mit 1,8 Millionen Einwohnern dichtbesiedelten Küstenstreifen ist die Zahl der Toten bis Mittwoch nachmittag auf 214 gestiegen. Mehr als 1600 Menschen sind seit Beginn der Offensive am 8. Juli verletzt worden.  mehr ...

15.07.2014 Kein nachhaltiger Frieden in Mali: Anhaltende Gefahr durch bewaffnete Gruppen und Tuareg-Konflikt bleibt ungelöst

Operation Serval für beendet erklärt

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine kritische Bilanz der „Operation Serval“ französischer Truppen in Mali gezogen, mit der der Vormarsch „radikaler Islamisten“ gestoppt und der Staat Mali stabilisiert werden sollte. „Anderthalb Jahre nach Beginn der französischen Intervention erlebt Nord-Mali eine neue Welle der Gewalt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann radikale Islamisten auch wieder Kontrolle über größere Landstriche und Städte im Norden Malis bekommen werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.  [ABO] mehr ...

15.07.2014 Menschenrechtler warnen vor Gewalteskalation in Zentralafrika

Kalter Genozid in Bangui

Nairobi (KNA). Die Gewalt im Osten der Zentralafrikanischen Republik weitet sich aus. Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Dienstag in Nairobi mitteilte, wurden seit Anfang Juni Hunderte Zivilisten getötet und rund 10.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Die Gewalt weite sich ostwärts aus und greife auf neue Gebiete über. Dies führe zu einer weiteren Destabilisierung des Landes. Die französischen und afrikanischen Friedenstruppen seien nicht in der Lage, die Zivilbevölkerung zu schützen.  mehr ...

15.07.2014 Bewaffneter Hamas-Flügel lehnt Waffenruhe mit Israel ab

Kassam-Brigaden haben kein Interesse

Gaza (dpa). Der bewaffnete Flügel der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat eine von Ägypten vorgeschlagene Waffenruhe mit Israel abgelehnt. Die Kassam-Brigaden teilten am Dienstagmorgen mit: «Unser Kampf mit dem Feind geht weiter.» Das israelische Sicherheitskabinett akzeptierte nach Beratungen den ägyptischen Vorschlag. Nach dem von Ägypten vorgelegten Fahrplan trat eine Feuerpause am Dienstagmorgen um 8.00 Uhr MESZ in Kraft.  mehr ...

14.07.2014 Das israelische Bombardement in Gaza trifft immer wieder auch Kinder. Von Saud Abu Ramadan und Shabtai Gold

"Vorräte gehen aus"

Gaza (dpa). Die Cousins Kinan und Nur Hammad, beide fünf Jahre alt und schwer verletzt, liegen im vierten Stock des Schifa-Krankenhauses in Gaza. Kinan verlor bei einem israelischen Luftangriff den Vater, die Mutter und die Schwester; der kleine Nur den Vater, den Bruder und die Großmutter. An ihren Betten sitzt Kinans Großmutter Amal Hammad. «Am Mittwochabend war die ganze Familie im kleinen Garten ihres Hauses beisammen», berichtet die 54-Jährige. Plötzlich sei eine Rakete in dem Haus im Ort Beit Hanun im Norden des Gazastreifens eingeschlagen.  mehr ...

13.07.2014 Internationale Krisendiplomatie will Gewalt im Gazastreifen stoppen

Israel geht von umfangreichen Kämpfen aus

Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas droht zu entgleisen. Westliche Führungsmächte, die Arabische Liga, Ägypten und Palästinenserpräsident Abbas suchen nun nach einem politischen Ausweg.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Inmitten des Blutvergießens im Gazastreifen kommt die internationale Krisendiplomatie in Gang. An diesem Sonntag treffen die Außenminister Deutschlands, der USA, Großbritanniens und Frankreichs am Rand der Atomgespräche in Wien zusammen, um Möglichkeiten für eine Waffenruhe zu erkunden.  mehr ...

12.07.2014 Nordirlands Erster Minister Peter Robinson entschuldigt sich öffentlich für anti-muslimische Kommentare. Bericht von Ufuk Secgin

Islamkritik in Belfast

(iz). Alle führenden britischen Medien, wie „The Daily Telegraph“, „The Times“, „The Guardian“, BBC News und der „Belfast Telegraph“ haben im vergangenen Monat über die öffentliche Entschuldigung des Ersten Minister für Nordirland Peter Robinson berichtet.

Robinson Entschuldigung kam, nachdem er der „Irish News“ erzählt hatte, er würde „Muslimen, die sich nach der Scharia orientieren nicht vertrauen“. Damit verteidigte er den umstrittene Pastor, James McConnell, der den Islam als „heidnisch“ und „satanisch“ angeprangert hatte.  mehr ...

10.07.2014 In den sozialen Netzwerken werden die unverhältnismäßigen Attacken Israels verurteilt. Von Khalil Breuer

Einhellige Empörung

(iz). Es ist Ramadan, eigentlich eine Zeit der Besinnung und des Friedens. Umso verstörender die Bilder aus dem Gaza-Streifen: zerstörte Häuser, tote Zivilisten und tote Kinder. Die Reaktion Israels auf ein unaufgeklärtes Verbrechen wird von allen Muslimen als maßlose Aggression eingestuft. Die brutale Ermordung eines palästinensischen Jungens durch israelische Extremisten hatte die Stimmung weiter verschärft.

Es gibt aber auch durchaus kritische Kommentare zur militärischen Strategie der Hamas, die – nach dieser Ansicht – auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird.  mehr ...

09.07.2014 Der Arbeitskreis Grüner Musliminnen widerspricht einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ über eine angebliche Nähe zum KRM

„Wenn er uns nur gefragt hätte...”

(AKGM). Auf Welt Online erschien am 28.06.2014 ein Artikel von Till Stoldt, in dem der AK Grüne MuslimInnen erwähnt wird. Hierzu erklären die SprecherInnen des AK Grüne MuslimInnen NRW Ali Bas und Hasret Karacuban:

„Die Unterstellung, der AK Grüne MuslimInnen sei von Personen eingerichtet worden, die einem KRM-Verband angehörten und vertrete folglich einseitig die Interessen des KRM, ist haltlos.  mehr ...

07.07.2014 Kabul: Ghani nach vorläufigem Ergebnis Sieger der Präsidentenwahl

Abdullah droht mit Nichtanerkennung

Bei der Afghanistan-Stichwahl liegt Ex-Finanzminister Aschraf Ghani erstaunlich klar vor Erstrundensieger Abdullah. Die Wahlkommission betont, das Ergebnis sei vorläufig. Der Kontrahent Abdullah droht damit, es nicht anzuerkennen.

Kabul (dpa). Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan hat der frühere Finanzminister Aschraf Ghani nach dem vorläufigen Ergebnis klar gewonnen. Allerdings betonte die Wahlkommission am Montag in Kabul, das Endergebnis könne nach der Überprüfung von Betrugsvorwürfen durch die Wahlbeschwerdekommission davon abweichen.  [ABO] mehr ...

07.07.2014 Israel mobilisiert 1500 Reservisten

Neun Tote im Gazastreifen

Der Schlagabtausch zwischen Israel und bewaffneten Palästinensergruppen gewinnt an Schärfe. Israels Armee mobilisiert weitere Reservisten. Angesichts der Gewalt wächst die Sorge vor einem neuen Gazakrieg.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Israels Armee bereitet sich nach der auf eine größere Militäroperation vor. In den Streitkräften würden 1.500 Reservisten mobilisiert, kündigte Armeesprecher Peter Lerner am Montag an. Die im Gazastreifen herrschende, Hamas hatte vorher nach heftigen israelischen Luftangriffen Rache für den Tod von neun Menschen angekündigt.  mehr ...

07.07.2014 Hunderte Festnahmen nach anti-muslimischen Protesten in Myanmar

Seltenes Einschreiten des Staates

Rangun (dpa). Nach den Unruhen und Attacken gegen muslimische Geschäftsleute in Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay hat die Polizei 362 Menschen festgenommen. Die meisten hätten das nächtliche Versammlungsverbot missachtet, teilte die Polizei am Montag mit.

Vergangene Woche waren buddhistische Mobs nach einem Gerücht über eine angebliche Vergewaltigung auf Muslime losgegangen. Zwei Menschen kamen uns Leben, ein Muslim und ein Buddhist. 16 Menschen würden der Beteiligung an den Attacken verdächtigt, hieß es.  [ABO] mehr ...

07.07.2014 Welle nationalistischer Gewalt erschüttert Mazedonien. Von Thomas Brey

Furcht vor einer Beschädigung des fragilen Gefüges

Die nationalistischen Feindschaften zwischen der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit in Mazedonien sind wieder offen ausgebrochen. Gewalt bedroht die ohnehin gelähmte Politik.

Skopje (dpa). Tausende Albaner haben in den vergangenen Tagen in Mazedonien ihrem Unmut über die politische Lage mit gewaltsamen Demonstrationen Luft gemacht. In der Hauptstadt Skopje sowie in ihren Hochburgen wie Tetovo und Gostivar attackierten sie die Polizei, die mit Wasserwerfern, Tränengas und Blendgranaten antwortete.

Die neue Gewalt bedroht die Stabilität des Landes.  mehr ...

05.07.2014 Zwei Tote bei Gewalt gegen Muslime in Myanmar

Faschistoide Buddhisten-Mobs wüten wieder

Mandalay (dpa). Bei neuen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen sind in Mandalay, der zweitgrößten Stadt von Myanmar, zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden verhängten am Donnerstag ein nächtliches Versammlungsverbot von mehr als fünf Menschen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Mobs von Buddhisten waren am späten Mittwoch nach Polizeiangaben die zweite Nacht in Folge mit Stöcken und Schwertern auf Muslime losgegangen. Auslöser war ein Gerücht, dass zwei muslimische Teehausbesitzer eine Buddhistin vergewaltigt haben sollen.  mehr ...

04.07.2014 Ausschreitungen und Verletzte in Jerusalem und im Westjordanland

Mahnung zu besonderer Vorsicht

Jerusalem (KNA). In Jerusalem ist es am ersten Freitag des muslimischen Fastenmonats Ramadan zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Dutzende palästinensische Jugendliche versuchten laut örtlichen Medienberichten, sich Zugang zu den Freitagsgebeten auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt zu verschaffen. Dieser war zuvor von Israel auf Muslime über 50 Jahre beschränkt worden. Israels Sicherheitskräfte kontrollierten die Zugänge zur Altstadt.  mehr ...

04.07.2014 „Macht Ramadan zu einem Monat der Finsternis”: Dzsihad Hadelli über israelische Reaktionen auf den Tod von Entführungsopfern

Gefährliche Rhetorik der Rache

(iz). In gestrigen Morgenstunden des 1. Juli flog Israel mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen. In Hebron zerstörte das israelische Militär die Häuser der Familien von zweier Verdächtiger, die von der Regierung für die Entführung der drei Jugendlichen verantwortlich gemacht werden. Israelische Politiker riefen zeitgleich nach Rache und fordern der Ramadan solle zu einem „Monat der Finsternis“ gemacht werden. Der Weltsicherheitsrat mahnte zur Zurückhaltung.

Die jüngsten Reaktionen wurden durch den Fund der Leichen dreier israelischer Siedler ausgelöst.  mehr ...

02.07.2014 Umfrage: Wachsende Sorge vor extremistischer Gewalt in Nahost

Ablehnung von Selbstmordattentaten wächst

Washington/Jerusalem (KNA). In mehreren Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wächst die Sorge vor islamischem Extremismus. Das geht aus der jüngsten Umfrage des Washingtoner Pew Research Center hervor. Demnach zeigen sich in vielen Ländern des Nahen Ostens deutlich mehr Menschen beunruhigt als bei einer vergleichbaren Umfrage im Vorjahr, so das renommierte Forschungszentrum, das die Studienergebnisse auf seiner Internetseite vorstellte.  mehr ...

29.06.2014 Ein europäisches Phänomen: Das Schüren einer unbegründete Angst vor einer „muslimischen Übernahme“ in Großbritannien hat sich zu einer Freizeitbeschäftigung entwickelt. Von Ufuk Secgin

Von „Trojanischen Pferden“ und anderen Bedrohungslagen

(iz). Die Tatsache ist nicht zu leugnen, dass nach Woolwich, wo zwei konvertierte Muslime den Soldaten Lee Rigby am helllichten Tage auf einer Strasse im südöstlichen Stadtteil Londons mit einem Messer und einem Beil brutal ermordet hatten, Muslime zunehmend durch eine schwarz-weiße Sicherheitslinse von vielen in der politischen Klasse und von den rechten Medien betrachtet werden.

Das Schüren einer unbegründete Angst vor einer „muslimischen Übernahme“ von Großbritannien hat sich zu einer Freizeitbeschäftigung einiger Kolumnisten, Blogger und Aktivisten entwickelt.  mehr ...

18.06.2014 Türkisches Religionsamt warnt vor «Islamismus» und Spaltung

DIYANET ruft zur «Besonnenheit» auf

Istanbul (KNA). Das staatliche Religionsamt in der Türkei hat angesichts der Lage in Syrien und im Irak vor eine drohenden Spaltung der Muslime gewarnt. In einem am Mittwoch in acht Sprachen veröffentlichten «Aufruf zur Besonnenheit an die islamische Welt» lenkte die Behörde den Blick auf die Konflikte in Syrien und dem Irak.  mehr ...

18.06.2014 Früherer Chef von Islam-Organisation soll gegen Erdogan antreten

Instrumentalisierung von Ex-OIC-Generalsekretär?

Istanbul (KNA). Der frühere Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, tritt bei der türkischen Präsidentschaftswahl im August als Kandidat der beiden größten Oppositionsparteien an. Der 70-Jährige stehe für demokratische Werte, sagte Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu am Dienstag. Seine säkularistische Partei CHP und die nationalistische MHP hatten sich zuvor auf Ihsanoglu als gemeinsamen Bewerber geeinigt.

Ihsanoglu soll religiös-konservative, aber auch säkuläre Wähler ansprechen.  [ABO] mehr ...

16.06.2014 Hintergrund: Der ISIS verdankt seine aktuelle Stärke einer Radikalisierung im Aufstand gegen Assad

Vormarsch auf Bagdad

BAGDAD/DAMASKUS/BERLIN (GFP.com). Mit dem Vormarsch des "Islamischen Staats im Irak und der Levante" (ISIL) erschüttert einmal mehr ein Produkt des auch von Berlin energisch befeuerten Syrien-Krieges den Mittleren Osten. Der ISIS verdankt seine aktuelle Stärke einer Radikalisierung im Aufstand gegen Assad, vor der Beobachter schon frühzeitig gewarnt hatten - ohne bei der Bundesregierung auf Gehör zu stoßen, die die Aufständischen weiter bestärkte.  [ABO] mehr ...

16.06.2014 Sri Lanka: Drei Tote und 80 Verletzte bei Übergriffen auf Muslime. Mehr Schutz für religiöse Minderheiten notwendig

Buddhistische Extremisten schüren Gewalt

Göttingen (GfbV). Nach Angriffen auf Muslime in Urlauberregionen im Südwesten Sri Lankas hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz der muslimischen Minderheit vor Übergriffen extremistischer Buddhisten gefordert. „Wenn es die Regierung Sri Lankas mit dem Schutz der religiösen Minderheiten und der Glaubensfreiheit ernst meint, dann muss sie gegen die Hetzpropaganda extremistischer Buddhisten entschieden vorgehen“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen.  mehr ...

14.06.2014 Emran Feroz zur heutigen Stichwahl in Kabul

Kreuzen Sie hier an für Bürgerkrieg!

(Emran Feroz). Am Samstag findet am Hindukusch die langersehnte Stichwahl des zukünftigen afghanischen Präsidenten statt. Von acht Kandidaten blieben im ersten Wahlgang zwei Männer übrig: Der ehemalige Außenminister Abdullah Abdullah erhielt über vierzig Prozent der Stimmen. Knapp dahinter: Ashraf Ghani Ahmadzai, ein früherer Weltbankmitarbeiter, der einst unter Hamid Karzai als Finanzminister tätig gewesen ist.

Soweit die nüchternen Fakten.  mehr ...

14.06.2014 Brandherd Naher Osten: Kurdische und irakische Truppen melden Erfolge im Kampf gegen Isis/Isil

Ist Bagdads Armee zu ineffektiv?

Vier Tage lang war die Terrorgruppe Isis im Irak auf dem Vormarsch. Seit Freitag erobern kurdische und irakische Truppen wieder Städte zurück.

Bagdad (dpa). Kurdische und irakische Truppen melden Erfolge im Kampf gegen die Terrorgruppe Isis, die bei ihrem Vormarsch vor allem im Norden und im Westen des Iraks Gebiete erobert hatte. Mehrere Städte seien aus der Gewalt der Extremisten befreit worden, berichtete die Nachrichtenseite «Al-Sumaria News» am Samstag. So habe die irakische Armee die Städte Samarra und Tikrit unter Kontrolle und fliege Luftangriffe gegen Isis-Stellungen in Mossul.  mehr ...

13.06.2014 UNHCR: Flüchtlinge im Nordirak vor Versorgungsproblemen

Flucht in die Kurdengebiete

Genf (KNA). Hunderttausende Vertriebene im Nordirak stehen nach Aussage des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR vor Versorgungsproblemen. Viele der 300.000, die in die Kurdengebiete um Erbil und Duhok geflohen seien, besäßen kaum mehr als ihre Kleider am Leib, teilte das UNHCR am Freitag in Genf unter Berufung auf eigene Beobachter mit. Zahlreiche Familien suchten in Schulen, Moscheen, Kirchen und Rohbauten Schutz.

Eine wachsende Zahl von Menschen halte sich in einem notdürftig errichteten Camp beim Kontrollpunkt Khazair rund 40 Kilometer östlich von Mossul auf.  mehr ...

12.06.2014 Gefahr weiterer Übergriffe durch Schiitenmilizen

Human Rights Watch befürchtet Gräueltaten im Nordirak

Bagdad (KNA). Human Rights Watch befürchtet neue Menschenrechtsvergehen in den von radikalislamischen Milizen eroberten Städten im Nordirak. Es bestehe die «zutiefst beunruhigende» Möglichkeit, dass die Rebellengruppe «Islamischer Staat in Irak und in Syrien» (ISIS) dort ebenso Gräueltaten verübe wie in anderen Teilen des Landes, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in Bagdad. Zugleich warnte sie die Regierung davor, auf Kosten von Zivilisten mit ähnlich «brutalen Taktiken» wie in anderen Landesteilen gegen die Aufständischen vorzugehen.  mehr ...

11.06.2014 Türkische Diplomaten von Militanten festgenommen

Vormarsch gen Bagdad

Nachdem die Terrorgruppe Isis die nordirakische Stadt Mossul gestürmt hat, rückt sie weiter gen Bagdad vor. Auf dem Weg erobert sie nun wichtige Orte. Ein Land stürzt ins Chaos.

Bagdad (dpa). Die Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und Syrien (Isis) bewegt sich auf die irakische Hauptstadt Bagdad zu. Die Kämpfer der Isis brachten große Teile der Regionen Ninive, Anbar und Salah ad-Din nordöstlich von Bagdad unter ihre Kontrolle, berichtete der Nachrichtensender Al-Dschasira. Am Mittwoch drangen die Kämpfer weiter auf Tikrit vor.  mehr ...

10.06.2014 Führender Islam-Gelehrter in Kenia erschossen

Somalische Miliz für Mord verantwortlich?

Mombasa (dpa). Ein führender islamischer Religionsgelehrter ist am Dienstag in der Nähe der kenianischen Küstenstadt Mombasa erschossen worden. Sheikh Mohamed Idris, der Vorsitzende des kenianischen Rates der Imams und Prediger (CIPK), sei von unbekannten Angreifern angegriffen worden, als er gerade auf dem Weg zu einer Moschee in der Nähe seines Hauses gewesen sei, berichtete die Zeitung «Standard».

«Plötzlich hat der Täter das Feuer auf ihn eröffnet und ist dann zu Fuß geflohen», sagte der Chef der Einheit für kriminelle Ermittlungen, Henry Ondieki, der Nachrichtenagentur dpa.  mehr ...

08.06.2014 Zur Bedeutung der nigerianischen Emire für die soziale Kohäsion des Landes. Ein Bericht von Katrin Gänsler

Wenig Einfluss auf Boko Haram

Abuja (KNA). In Nigeria ist am Freitag der Emir von Kano im Alter von 83 Jahren gestorben. Das bestätigten der Gouverneur von Kano, Rabiu Musa Kwankwaso, sowie Mitglieder der Familie des Emirs. Alhaji Ado Abdullahi Bayero war nach dem Sultan von Sokoto der zweithöchste Vertreter der muslimischen Gemeinschaft und galt auch als ein Befürworter des interreligiösen Dialogs.

Mit dem Tod des Emirs von Kano hat Nigeria einen seiner prominentesten muslimischen Repräsentanten verloren. Im Land selbst - vor allem im muslimisch geprägten Norden - ist die Trauer darüber groß.  mehr ...

03.06.2014 Weitere vier Festnahmen nach Anschlag von Brüssel

Gefährliche Linie zu syrischen Militanten

Paris (KNA). Nach dem tödlichen Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel sind am Montag in Frankreich vier weitere Personen festgenommen worden. Es handele sich um Rekruteure „islamistischer Kämpfer“, teilte Frankreichs Innenminister Bernard Cazeneuve am Vormittag in Paris mit. Weitere Auskünfte gab er mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht. Die Festnahmen ereigneten sich demnach in Pariser Hauptstadtregion sowie in Südfrankreich.

Am Freitag war in Marseille ein 29-Jähriger als Tatverdächtiger festgenommen worden.  mehr ...

03.06.2014 Ein Kommentar von Dr. Sadiqu Al-Mousllie zu den geplanten Wahlen in Syrien

Die Dis-„Qualifikation“ als Präsident

(iz). Nach drei Jahren der Zerstörung des Landes will das Regime in Syrien Wahlen „veranstalten“. Obwohl es aus der Sicht jedes gesunden Menschenverstands eine absurde Aktion ist, sind diese so genannten Wahlen in aller Munde. Oder vielleicht deshalb?!

Die Unterstützer Assads und insbesondere der Iran setzen alles, um ihn wieder international salonfähig zu machen. Mittlerweile ist es aber klar, dass Assad wenig zu sagen hat.  mehr ...

03.06.2014 Libanon verschärft Umgang mit syrischen Flüchtlingen

Beirut legt strengere Maßstäbe an

Beirut (KNA). Der Libanon legt bei syrischen Flüchtlingen strengere Maßstäbe an. Laut einem am Montag verabschiedeten Kabinettsbeschluss sollen Syrer aus grenznahen Gebieten nicht automatisch als Flüchtlinge anerkannt werden. Bürgerkriegsvertriebene, die in ihre syrische Heimat zurückkehren, verlieren laut der libanesischen Zeitung «Daily Star» (Onlineausgabe Montag) ihren Anspruch auf Wiedereinreise in den Libanon. Syrer, die sich bereits seit längerem im Libanon aufhalten, aber einen Flüchtlingsausweis haben, müssen mit Sanktionen rechnen.  mehr ...

24.05.2014 Kommentar: In Köln war der türkische Ministerpräsident Erdogan Staatsmann und Wahlkämpfer zugleich. Von Abu Bakr Rieger

„Besonnene Rede“

(iz). Das war es also: Der türkische Ministerpräsident, Recep Tayyip Erdogan, hat in der Lanxess-Arena seine Rede gehalten und sich dabei für einen eher besonnenen Redestil entschieden. Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Grubenunglücks von Soma verteidigte er sich gegen scharfe, manchmal auch beleidigende Medienkritik. Der Regierungschef streifte die Vorkommnisse rund um den Gezi-Park, den Gülen-Konflikt und das Soma-Unglück und sah sich praktisch bei jedem Fall unberechtigter Kritik ausgesetzt.  mehr ...

24.05.2014 Erdogan kritisiert deutsche Medien

Jubel in Kölner Halle

Köln (dpa). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei seiner Rede in Köln die Berichterstattung deutscher Medien über das Bergwerksunglück von Soma kritisiert. Ein Teil der deutschen Medien habe versucht, das Unglück für sich auszuschlachten und die türkische Regierung beleidigt, sagte Erdogan am Samstag in der Lanxess-Arena.

Eine Zeitschrift habe sogar die Schlagzeile gebracht «Zum Teufel mit Erdogan». «Wie das wohl geschehen soll?», fragte Erdogan unter empörten Rufen der Zuhörer.  mehr ...

24.05.2014 Vor Erdogan-Auftritt: Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters ruft zur Mäßigung auf

Die Gefahr politischer Emotionalisierung

Köln (dpa). Vor dem heftig umstrittenen Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln hat der Oberbürgermeister der Stadt zur Mäßigung aufgerufen. «Zeigen wir in Köln, dass wir - auch wenn wir unterschiedlicher Auffassung sind - friedlich miteinander umgehen», sagte Jürgen Roters (SPD) am Samstagmorgen im Sender WDR 5. Erdogan wird am Mittag in der Stadt erwartet. Offizieller Anlass ist das zehnjährige Bestehen der Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD), die als verlängerter Arm der Erdogan-Partei AKP gilt.  [ABO] mehr ...

24.05.2014 Medien: Polizei-Einsatz vor Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten in Köln

Querfront gegen Erdogan

(dpa). Bereits vor dem Auftritt des türkischen Regierungschefs Recep Tayyip Erdogan haben sich in Köln Hunderte Anhänger und Gegner nach Medienangaben verbale Auseinandersetzungen geliefert. «Wir mussten die aufgebrachten Gruppen vor einem Restaurant voneinander trennen», sagte ein Sprecher der Polizei und bestätigte einen Bericht des «Kölner Stadt-Anzeigers» (Samstag). Es sei dabei zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen.

In der Kölner Weidengasse hätten der türkische Vizeregierungschef Bülent Arinc und der türkische Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu zu Abend gegegessen.  mehr ...

23.05.2014 Kater nach Wahlschlappe: Wilders räumt Niederlage ein

Erstes Ergebnis für eine anti-muslimische Partei bei den Europawahlen?

Am Tag nach der Wahl herrscht Kater bei den Europa-Gegnern in den Niederlanden: Der Rechtspopulist Geert Wilders liegt nach ersten Prognosen abgeschlagen auf Platz vier. Die Nase vorn haben die Pro-Europäer.

Den Haag (dpa) - Nach der Europawahl in den Niederlanden hat der Rechtspopulist Geert Wilders seine Niederlage eingestanden. Die Prognosen seien «enttäuschend», sagte der Gründer der anti-europäischen Partei für die Freiheit (PVV) in der Nacht zum Freitag in Den Haag.  mehr ...

22.05.2014 Hilfe für Betroffenen: Jahrhundertflut in Bosnien und Herzegowina

Deutschlands Muslime sind aufgerufen

Wiesbaden (ZDM). Dieser Tage sind wir Zeugen einer zerstörerischen Jahrhundertflut, die Bosnien-Herzegowina und seine Menschen getroffen hat. Zahlreiche Städte stehen unter Wasser und sind vollständig von der Außenwelt abgeschnitten.

Erschwert wird die Situation durch Erdrutsche und nicht passierbare Zufahrtsstraßen sowie durch unzureichend ausgestattete Helfer und Hilfswerke. Menschen sind gefährdet, ihre Häuser zerstört oder nicht mehr bewohnbar.

Es sind bereits erste Todesopfer zu beklagen.  mehr ...

21.05.2014 Libyen: Wer ist General Khalifa Haftar und wer unterstützt ihn? Hintergründe von Dzsihad Hadelli

Ein Putschist aus Gewohnheit?

(iz). Über 80 Personen starben am Wochenende bei Kämpfen in den zwei größten libyschen Städten Benghasi und Tripolis. Für die neusten Unruhen sind General Khalifa Haftar und seine Miliz verantwortlich. Unter dem Namen „‘Amaliyya Al-Kirama“ (Operation der Würde) versucht Haftar, vermeintliche Extremisten landesweit zu vertreiben. Auf seiner Abschussliste stehen auch hohe Politiker im Parlament.

Khalifa Haftar unterstützte schon 1969 Muammer Gaddafi bei seinem Putsch gegen König Idris. Unter diesem machte er Karriere zum Generalstabchef.  [ABO] mehr ...

19.05.2014 Populismus, Säkularismus und Christentum in den Staaten der EU. Hintergründe von Alexander Brüggemann

Freie Religionen oder frei von Religion

Brüssel (KNA). Europa eine Seele zu geben – so lautet eines der erklärten Anliegen der in Brüssel vertretenen Religionsgemeinschaften. Und so gibt es auch seit Jahren einen „institutionalisierten Dialog“ zwischen ihnen und den EU-Institutionen. Die „Religionspolitik“ im eigentlichen Sinne entscheidet sich allerdings auf der Ebene der 28 Mitgliedstaaten – und dort sieht das europäische Tableau äußerst vielfältig aus.  mehr ...

19.05.2014 Wasser reißt Minen aus dem Krieg mit

Dutzende Tote nach Balkan-Flut

Auf dem Balkan reißt des verheerende Hochwasser Dutzende Menschen in den Tod. Vor allem Serbien und Bosnien-Herzegowina sind betroffen. Die Fluten bringen ein neues Problem mit: Landminen.

Belgrad (dpa) - Das verheerende Hochwasser auf dem Balkan hat Dutzende Menschen in Serbien und Bosnien-Herzegowina in den Tod gerissen. Zehntausende Menschen flohen vor den Wassermassen. Allein in der Stadt Doboj im Norden von Bosnien-Herzegowina brachten Einsatzkräfte bis Sonntag 20 Opfer in die städtische Leichenhalle, wie Bürgermeister Obren Petrovic sagte.  mehr ...

17.05.2014 Wahlsieger in Indien wird mit "Feldzug" gegen Muslime in Verbindung gebracht

Heilsbringer?

Neu Delhi (dpa) - Indien ist zwar ein aufstrebendes Schwellenland - doch das reicht den Indern nicht. Denn kaum jemand auf dem riesigen Subkontinent hat den ganzen Tag Strom, die Straßen sind löchrig, Brunnen oft trocken und Jobs in der Industrie Mangelware. Ein Fünftel der 1,2 Milliarden Bürger lebt unter der absoluten Armutsgrenze, muss also auf dem Land mit weniger als 34 Euro-Cent am Tag auskommen. Dafür machen die meisten Inder die Kongresspartei verantwortlich, die Indien fast ununterbrochen seit der Unabhängigkeit regiert hat. Sie haben nun genug und deswegen den Wandel gewählt.  [ABO] mehr ...

16.05.2014 Müssen sich die Muslime des Subkontinents auf schwerere Zeiten einstellen? Indiens Kongress räumt Wahlniederlage ein

Hindu-Nationalisten vorne

Die große, alte Kongresspartei Indiens steuert auf eine historische Wahlschlappe zu. Die hindu-nationalistische BJP liegt ganz klar in Führung und feiert bereits. Es könnte sogar für eine absolute Mehrheit reichen.

Neu Delhi (dpa). Indiens Hindu-Nationalisten steuern bei der Parlamentswahl auf eine absolute Mehrheit zu. Der Wahlkommission lagen am Freitag zunächst Teilergebnisse aus 543 Wahlkreisen vor. Die BJP lag in 276 davon vorne. Für eine absolute Mehrheit sind 272 Mandaten nötig.  mehr ...

14.05.2014 Unglück sollte nicht "politisiert" werden - Erdogan wird in deutschen Medien nur unzureichend zitiert - gewalttätige Proteste

Trauer um Opfer

Istanbul (dpa/IZ) - Mindestens 238 Menschen sind in der Türkei beim weltweit schwersten Grubenunglück seit mehr als zwei Jahrzehnten ums Leben gekommen. Noch rund 120 Kumpel seien unter Tage eingeschlossen, sagte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwochnachmittag laut der Nachrichtenagentur Anadolu. Wie Erdogan am Ort der Katastrophe erläuterte, wurden mindestens 80 Menschen bei dem Brand in dem Kohlebergwerk verletzt. Der deutsche Außenminister Steinmeier erklärte sein Mitgefühl und bot deutsche Hilfe an.  mehr ...

14.05.2014 Zentralafrikanischen Republik: mehr als 2.000 Tote seit Dezember 2013. Internationaler Krisengipfel muss über neue Hilfen beraten

Trotz Friedenstruppen keine Sicherheit

„Beide Milizen kämpfen vor allem um die Kontrolle von Gold- und Diamanten-Minen, um mit dem illegalen Verkauf von Rohstoffen ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren oder um sich persönlich zu bereichern.“

Göttingen (GfbV). Nach neuen politisch motivierten Morden und Massakern an der Zivilbevölkerung in der Zentralafrikanischen Republik fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen internationalen Krisengipfel, um über wirksamere Maßnahmen zur Eindämmung der eskalierenden Gewalt zu beraten. „Trotz des Einsatzes einer rund 7.  mehr ...

12.05.2014 Bundesverwaltungsgericht urteilt erstmals über Verbot

Verein klagt gegen Schließung

Leipzig (KNA). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig überprüft am Mittwoch erstmals die Rechtmäßigkeit des Verbots einer salafistischen Vereinigung. Kläger ist das in Frankfurt ansässige und vom Bundesinnenministerium (BMI) verbotene Missionierungsnetzwerk «DawaFFM». Nach BMI-Angaben ist es die erste Gruppierung dieser Art, die gegen ihr Verbot juristisch vorgeht.  mehr ...

11.05.2014 Hintergrund: Kämpfen und verdienen US-Unternehmen in der Ukraine mit?

«BamS»: Söldnertruppe kämpft in Ukraine

(dpa) - Hunderte gut ausgebildete US-Söldner sollen einem Bericht zufolge für die ukrainische Regierung Guerillaeinsätze im Gebiet der abtrünnigen ostukrainischen Stadt Lugansk koordinieren und führen. «Aufseiten der ukrainischen Armee und Polizei operieren 400 Kämpfer der privaten US-Sicherheitsfirma Academi», berichtet die «Bild am Sonntag (BamS)». Das gehe aus der Nachrichtlichen Lage des Bundesnachrichtendienstes (BND) vom 29. April hervor, schreibt das Blatt. Academi war früher unter «Blackwater» bekannt.  mehr ...

09.05.2014 Europäischer Minderheitenkongress über Lage in der Ukraine besorgt

«Die Furie des Nationalismus»

Während an der deutsch-dänischen Grenze Harmonie und Gleichberechtigung gelobt werden, verschlimmert sich die Lage der Minderheiten in der Ukraine - mit ihr die der Krim-Tataren.

Harrislee (dpa). Die Lage in der Ukraine und die Vorbildfunktion der deutsch-dänischen Grenzregion - mit diesen Themen hat sich am Donnerstag der größte europäische Minderheitenkongress in Harrislee bei Flensburg beschäftigt. Der mit Spannung erwartete Festredner und Ex-Vorsitzende des Rates der Krim-Tataren, Mustafa Dschemilew, war allerdings nicht gekommen.  mehr ...
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