„Würde und Selbstachtung“
(iz). Menschen bezeugen aus sehr unterschiedlichen Gründen ihren Islam. Dazu gehören die Attraktion seiner Konzepte und spirituellen Eigenschaften, die Leichtigkeit, Praktikabilität und Rationalität manifestieren. mehr ...
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02.03.2015 Viele muslimische Hochzivilisationen können auf eine Tradition großer Zeltstädte zurückblicken. Von Aliyya Sharif

Die Welt der beweglichen Paläste

(iz). Seit dem Mittelalter schrieben eu­ro­päische Reisende - wie der spa­nische Gesandte Ruy Gonzáles de Clavijo - bewundernd über die großen Zeltstädte der muslimischen Welt. Diese fanden sich insbesondere in Zentralasien, aber auch in der Türkei, Ägypten und später in Mogul-Indien. Gelegentlich bestanden sie tausenden oder zehntausenden Zelten.

Diese zeitlich begrenzten Ortschaften bestanden nicht einfach aus den schwarzen Kamelhaarzelten der Araber oder den von einer Kuppel überragten Jurten der Nomaden Zentralasiens.  mehr ...

18.02.2015 Nördlicher Nachbar nach dem Terror: Rechte könnten Auftrieb bekommen. Von Martin Roy und Julia Wäschenbach

„Dänemark ist mein Land“

Die Terroranschläge verändern Dänemark. Während die Regierungschefin ihr Volk beschwört, zusammenzustehen, fürchten andere eine breitere Kluft in der Bevölkerung. Rechtspopulisten könnten Auftrieb bekommen.

Kopenhagen (dpa). Alles ist wie vorher – nach außen. Und doch ist alles anders in Dänemark, weil zum ersten Mal seit 30 Jahren Menschen zu Terror-Opfern geworden sind. Nach den Anschlägen von Kopenhagen schwanken die Dänen zwischen der Hoffnung, enger zusammenzuwachsen und der Angst, weiter auseinanderzudriften. „Wir stehen Schulter an Schulter.  mehr ...

16.02.2015 Dzsihad Hadelli berichtet über tote Zivilisten bei einem ägyptischen Angriff auf vermutete IS-Ableger in Libyen

Kairo greift grenzüberschreitend ein

(iz). Die ägyptische Armee griff heute morgen mit Kampfflugzeugen vermeintliche Stellungen eines IS-Ablegers in Libyen an. Mindestens sieben Menschen sollen bei dem Angriff getötet worden sein, drei davon sollen Kinder gewesen sein. „Wir bekräftigen, das ägyptische Blut zu rächen und Vergeltungsmaßnahmen gegen Verbrecher und Mörder einzuleiten. Das ist eine Pflicht die wir durchzusetzen haben," hieß es in der Stellungnahme des Militärs, die im ägyptischen Staatsfernsehen vorgetragen wurde.  mehr ...

13.02.2015 US-Präsident verurteilt Morde an den drei muslimischen Studenten

„Brutale und verabscheuenswürdige Morde“

(iz/KNA). Der US-amerikanische Präsident Barrack Obama verurteilte die Morde an den drei muslimischen Studenten Deah Barakat, Yusor Abu-Salha und Razan Abu-Salha in Chapel Hill, North Carolina, als „brutale und verabscheuenswürdige Morde“. Niemand in den USA solle aufgrund seines Aussehens oder seines Glaubens angegriffen werden, erklärte Obama vor der Presse.

Einige Stunden zuvor äußerte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan öffentlich Kritik am Schweigen Obamas zu dem Vorfall. Obama sprach den Angehörigen sein Beileid aus.  mehr ...

13.02.2015 Erdogan fordert von Obama Verurteilung des Mords an drei muslimischen Studenten in Chapel Hill

„Warum schweigen Sie, Herr Obama?“

(iz/KNA). Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat US-Präsident Barack Obama dazu aufgefordert, das Hassverbrechen an drei Muslimen in der Stadt Chapel Hill öffentlich zu verurteilen. „Ein Terrorist, ein Mörder", habe die Studenten getötet, sagte Erdogan bei einem Staatsbesucht in Mexiko vor der Presse. Weiter hinterfragte er das Schweigen Obamas.  mehr ...

12.02.2015 Das Syndrom der „Breaking News“: Mord an drei Muslimen in den USA als Hassverbrechen kritisiert

Kritik an mangelhafter Berichterstattung

„Die Medien bombardieren den amerikanischen Bürger mit ‘islamistischem Terrorismus’ und machen den Menschen hier Angst vor uns, lässt sie uns hassen und nicht hier haben wollen. Also, wenn jemand ein Problem mit dir hat und er dich ohnehin schon hasst, kriegst u eine Kugel in den Kopf.“ (Mohammed Abou-Salha, Psychiater und Vater von zwei in Chapel Hill ermordeten Schwestern)

Washington (KNA). Der Mord an drei muslimischen Studenten in der Universitäts-Stadt Chapel Hill hat scharfe Kritik am öffentlichen Umgang mit dem Fall ausgelöst.  mehr ...

11.02.2015 Ukrainische Religionsgemeinschaften fordern „gerechten Frieden“

Ende der Kämpfe gefordert

Kiew (KNA). Kurz vor Beginn des Minsker Gipfeltreffens zum Ukraine-Konflikt haben die Kirchen in der Ukraine einen „gerechten Frieden“ gefordert. Alle Politiker sollten Meinungsverschiedenheiten überwinden und gemeinsam die Ukraine schützen, verlangte der Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften am späten Dienstagabend. Das Land werde durch eine „ausländische Aggression“ bedroht. Russland wird in dem Text nicht erwähnt.  mehr ...

11.02.2015 Terror in den USA: Drei muslimische Studenten mit Kopfschüssen getötet. Von Tarek Bärliner

Hassverbrechen versetzt Studentenstadt in Schock

(iz/dpa). In der Universitätsstadt Chapel Hill, im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina, wurden drei muslimische Studenten am frühen Mittwochmorgen mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Medienberichten zufolge sei der Täter der 46-jährige Craig Stephen Hicks.

Bei den Opfern handelt es sich um den 23-jährigen Deah Shaddy Barakat, seine 21-jährige Ehefrau Yusor Mohammad Abu-Salha und deren Schwester Razan (19). Deah Shaddy Barakat, ein Student der Zahnmedizin, sammelte ehrenamtlich Geld für syrische Flüchtlinge.

Anwohner kontaktierten um 5:44 Uhr Ortszeit die Polizei.  mehr ...

10.02.2015 Hintergründe: Welcher Einfluss wird auf die Arbeit eines Untersuchungsausschusses genommen?

Lügen und Drohungen

Berlin (GFP.com). Der angekündigte Rückzug des CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter aus dem NSA-Untersuchungsausschuss verweist erneut auf die systematische Behinderung der Ausschussarbeit durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Kiesewetter begründete seinen Rücktritt am vergangenen Wochenende damit, dass zwei Angehörige des von ihm geleiteten Reservistenverbandes der Bundeswehr heimlich für den BND gearbeitet hätten. Daraus möglicherweise resultierenden "Zweifeln" an seiner "Unvoreingenommenheit" wolle er nun "entgegenwirken".  mehr ...

08.02.2015 Emir von Kano in Nigeria offiziell ins Amt eingeführt

Traditionsfiguren im Kampf gegen Radikale

Abuja (KNA). Der Emir von Kano, Sanusi Lamido Sanusi (53), hat am Wochenende offiziell das Zepter übernommen. Nigerias Staatspräsident Goodluck Jonathan, Vizepräsident Namadi Sambo und andere hohe Vertreter der regierenden „Peoples Democratic Party“ blieben der Zeremonie in der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaats fern, wie nigerianische Medien (Sonntag) berichteten. Sanusi erhielt Schwert und Speer als Zeichen seiner Vollmacht und schwor auf den Koran, Gerechtigkeit und Neutralität zu wahren sowie die säkulare Regierung zu achten.  mehr ...

06.02.2015 Pegida plant erste Demo in Großbritannien

„Wir sind es satt“

Newcastle (KNA). Die Pegida-Bewegung will erstmals Anhänger in Großbritannien zu einer Demonstration versammeln. Laut dem Facebook-Auftritt von Pegida UK soll der Protestzug am 28. Februar in der Innenstadt von Newcastle im englischen Nordosten stattfinden. Die Pegida-Community auf dem sozialen Netzwerk hat bereits mehr als 13.000 Freunde.

Britischen Medien zufolge sollen der Demonstration in Newcastle weitere Veranstaltungen in Großstädten wie Manchester und Birmingham sowie der Hauptstadt London folgen. Die Veranstalter rechnen mit 500 bis 3.000 Teilnehmern.  mehr ...

05.02.2015 Libanesischer Großmufti verurteilt Militante als „unislamisch“

IS-Milizen haben kein Mandat

Beirut (KNA). Der libanesische Großmufti, Abdel Latif Derian, hat den Milizen des „Islamischen Staats“ jedes Mandat abgesprochen, für den Islam einzutreten. Die Extremisten verübten unter dem Vorwand der Religion Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sagte der oberste sunnitische Geistliche des Libanon während eines Besuchs in Kairo laut der Tageszeitung „Daily Star“.

Die Taten der Milizen zielten gegen Menschenwürde, Freiheiten und Rechte und hätten „nichts mit dem Islam zu tun“, sagte Derian. Der islamische Glaube sei „frei von jedem kriminellen Akt gegen Menschen“.  mehr ...

05.02.2015 Das demokratische Regime von Myanmar/Burma kritisiert UN wegen Verwendung des Begriffs „Rohingya“

Sprache und Verfolgung

Naypyidaw (KNA). Die Regierung in Myanmar hat die Vereinten Nationen für den Gebrauch des Begriffs Rohingya als Bezeichnung für die muslimische Minderheit in dem Land kritisiert. In Myanmar werden die Rohingya offiziell als „Bengali“ und damit als illegale Einwanderer aus Bangladesch angesehen. Der Gebrauch dieses Begriffs schüre eine starke Gegenreaktion in der Bevölkerung, heißt es in einer Erklärung der Regierung, aus der die staatliche Zeitung „Neues Licht von Myanmar“ (Onlineausgabe Mittwoch) zitiert.  mehr ...

03.02.2015 Amnesty verurteilt Todesstrafen in Ägypten

Kritik an Kairos Ungerechtigkeit

Kairo (KNA). Amnesty International weist die Bestätigung von 183 Todesurteilen gegen Muslimbrüder in Ägypten als „skandalös“ zurück. Das Justizsystem des Landes handele parteiisch und missachte nationale wie internationale Gesetze, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Montag in London. Den Verurteilten müssten neue Verfahren nach internationalen Standards und unter Ausschluss der Todesstrafe gewährt werden.

Massenverurteilungen zum Tode seien inzwischen „fast Routine“ in Ägypten, sagte die Vizedirektorin der Nahost-Abteilung von Amnesty International, Hassiba Hadj Sahraoui.  mehr ...

03.02.2015 Pegida-Aussteiger wollen Neustart

Gegendemonstrationen in mehreren Städten

Dresden/Kassel (dpa). Auch nach der Spaltung der Dresdner Pegida-Bewegung sind Gegendemonstranten in mehreren deutschen Städten auf die Straße gegangen. Tausende Menschen versammelten sich am Montagabend in Kassel und Frankfurt aus Protest gegen religiösen Fanatismus, Rassismus und Antisemitismus. Während in Kassel die Aktion mit rund 2.000 Teilnehmern vor dem Rathaus friedlich verlief, war die Stimmung in Frankfurt zwischen den rund 90 Pegida-Aktivisten und etwa 1200 Gegendemonstranten aufgeheizt. Es flogen vereinzelt Böller und Flaschen.  mehr ...

31.01.2015 Schweiz: Ein Bericht von Burim El über den Besuch von Ahmet Davutoglu in der Schweizer Provinz

Vision und starke Wirtschaft

-Prof. Ahmet Davutoglu sprach zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als Regierungschef zu seinen türkischen Landsleuten in Baden. Vor rund 2.500 begeisterten Personen sprach er über eine neue, selbstbestimmende und starke Türkei, die in naher Zukunft zu einer Weltmacht werden wird und die Gerechtigkeit auf der Welt als höchste Priorität erachtet.

Am Freitagabend (den 23. Januar) fragten sich womöglich so einige Einwohner Badens angesichts der vielen Straßensperrungen um das Kultur- und Kongresszentrum, welches in der Nähe vom Bahnhof liegt.  mehr ...

28.01.2015 Bericht von „Report Mainz“: Zunahme der Gewalt gegen Migranten seit Beginn von Pegida

Besteht ein Zusammenhang?

Mainz (dpa). Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Herbst 2014 hat sich die Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und ihre Unterkünfte nach Recherchen von «Report Mainz» mehr als verdoppelt. In den drei Monaten vor dem ersten Pegida-Marsch am 20. Oktober habe es bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gegeben, in den drei Monaten danach 76, berichtete das ARD-Politikmagazin am Dienstag. Das sei eine Zunahme von 130 Prozent. Die Übergriffe reichen dem Bericht zufolge von Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkünften bis hin zu brutalen Angriffen auf Ausländer.  mehr ...

24.01.2015 Muslimische Jugend in Deutschland e.V. (MJD) erntet Anerkennung und Wertschätzung im Hessischen Landtag. Pressemitteilung zu einer Anhörung über den Salafismus

Mansouri: Es braucht eine „Anerkennungskultur“

Wiesbaden (MJD). Im Rahmen der zweitägigen Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema Islamismus/Salafismus wurden ExpertInnen und VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und muslimisch-deutschen Verbänden und Organisationen eingeladen, um ihre Erkenntnisse zu Maßnahmen gegen Islamismus/Salafismus zusammenzutragen. Auch die MJD wurde auf Antrag der CDU eingeladen und nahm die Gelegenheit war von ihrer Präventionsarbeit zu berichten.

Die stellvertretende Vorsitzende der MJD e.V.  mehr ...

21.01.2015 Pegida-Chef Bachmann tritt zurück

Dresdner Größe nimmt ihren Hut

Dresden/Berlin (dpa). Pegida-Gründer Lutz Bachmann tritt von allen seinen Ämtern bei dem islamkritischen Bündnis zurück. Das sagte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel heute der Deutschen Presse-Agentur, nachdem zuvor die Staatsanwaltschaft Dresden Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen Bachmann aufgenommen hatte.

21.01.2015 Keupstraßen-Anschlag: Kölner Bombenopfer im NSU-Prozess. Ein Bericht von Christoph Trost

„Das war alles so fürchterlich“

Auf diesen Tag haben viele lange gewartet: Erstmals kommen im NSU-Prozess Opfer des Kölner Nagelbombenanschlags von 2004 zu Wort. Sie berichten in eindringlichen Worten von ihren körperlichen und seelischen Leiden - und einem Verdacht, den sie schon damals hatten.

München (dpa). An dem Tag, der ihr Leben für immer verändern sollte, wollen die beiden Freunde nur schnell einen Döner essen, in der Keupstraße in Köln. Doch zurück zu ihrem Auto kommen sie nicht mehr.  mehr ...

16.01.2015 Muslime bekennen sich am Springer-Haus zu Pressefreiheit

Absage an Gewalt

Berlin (dpa) Rund 50 Vertreter der islamischen Religionsgemeinschaft Ditib haben vor dem Berliner Springer-Haus für Meinungs- und Pressefreiheit demonstriert. Landesvize Süleyman S. Kücük verurteilte am Freitag in seiner Rede den Terroranschlag auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» in Paris. «Wir dürfen solchen Angriffen auf unsere Werte nicht nur mit Worten begegnen», sagte er. «Wir müssen als Religionsgemeinschaft deutlich machen, dass wir uns mit unserem Glauben und unseren Gemeinden für die Freiheiten und das Leben eines Jeden einsetzen.  mehr ...

15.01.2015 Amnesty: Katastrophale Verwüstung bei Boko-Haram-Angriff

„Fast komplett von der Landkarte gelöscht“

Johannesburg/London (dpa). Der Großangriff der Terrororganisation Boko Haram auf die Stadt Baga im Nordosten Nigerias hat Amnesty International zufolge ein „katastrophales Ausmaß der Verwüstung“ hinterlassen. Vor und nach der Offensive aufgenommene Satellitenbilder zeigen der Menschenrechtsorganisation zufolge, dass in den Orten Baga and Doron Baga mehr als 3.700 Gebäude verwüstet oder beschädigt wurden. „Einer der Orte wurde in vier Tagen fast komplett von der Landkarte gelöscht“, sagte Amnestys Nigeria-Experte Daniel Eyre am Donnerstag.  mehr ...

14.01.2015 Mord an einem afrikanischen Asylbewerber in Dresden

Hintergründe bislang unklar

Dresden (dpa/iz) - Ein afrikanischer Asylbewerber soll nach Berichten mehrerer Medien in Dresden getötet worden sein. Die Behörden bestätigten das zunächst nicht. «Das vorläufige Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

Der Onlineausgabe der «Dresdner Morgenpost» sagte Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll aber, dass der 20-Jährige aus Eritrea an einem Messerstich starb: «Es ist ein Tötungsdelikt.»

Khalid Idress war am Dienstag im Hof einer Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra gefunden worden.  mehr ...

14.01.2015 Al-Kaida im Jemen bekennt sich zu Pariser Anschlag

Al-Sawahiri spricht von Racheakt

Sanaa (dpa). Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) hat sich zum Angriff auf die Redaktion des französischen Magazins „Charlie Hebdo“ bekannt. Der Anschlag sei auf Befehl von Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri verübt worden, erklärte ein hochrangiges Mitglied der im Jemen ansässigen Gruppen am Mittwoch in einem Internetvideo. AQAP habe den Anschlag geplant, finanziert und das Ziel ausgesucht, sagte er weiter. Der Angriff sei eine Rache für die Beleidigung des Propheten Mohammed.  mehr ...

12.01.2015 Solidarität mit Frankreich in der arabischen Welt

Die Menschen sind erschüttert

Kairo (dpa/iz). Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den Polizeieinsätzen gegen islamistische Terroristen zeigt sich die muslimische Welt solidarisch mit Frankreich. Zeitungen kritisierten am Samstag die von Islamisten verursachte Gewalt. Die überregionale arabische Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“.

Mit einem Doppelschlag hatte die französische Polizei am Freitag zwei Geiselnahmen beendet und dabei drei Terroristen getötet, darunter auch die beiden Brüder, die den Anschlag auf das Satiremagazin verübt haben sollen. Insgesamt gab es binnen drei Tagen 20 Tote.  mehr ...

12.01.2015 Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt wachsenden Druck auf friedliche Muslime

Die Extreme bedingen sich

Köln (KNA). Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt „blanken Hass“, der ihr seit dem Terror von Paris in der vorigen Woche verstärkt entgegenschlage. Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag) führt Kaddor dies besonders auf ihre Kritik an der Pegida-Bewegung zurück. „Mit ihrer Islamfeindlichkeit bedient sie exakt den Radikalismus, gegen den sie sich angeblich wendet. Pegida und Salafismus treffen sich in ihren extremistischen Ideen, auch wenn sie aus entgegengesetzten Richtungen kommen“, sagte Kaddor.

„Die normalen, friedlichen Muslime geraten dazwischen wie in einer Schraubzwinge.  mehr ...

09.01.2015 Presse: Ankara will von Merkel Schritte gegen Islamfeindlichkeit

"Türkische Sorgen"

Istanbul (KNA) Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu will von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Schritte gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland einfordern. Davutoglu werde bei einem Treffen mit Merkel in Berlin die türkischen Sorgen angesichts der islamkritischen Bewegung Pegida darlegen, berichtet die regierungsnahe Tageszeitung «Sabah» (Freitag). Davutoglu reist am Sonntag zu einem zweitägigen Besuch in die Bundesrepublik.  mehr ...

06.01.2015 Sorgen um die Sicherheitslage in Deutschland

Türkische Presse lobt Proteste gegen Pegida

Istanbul (KNA) Die Protestkundgebungen gegen die islamkritische Bewegung Pegida in Deutschland haben in der türkischen Presse ein positives Echo gefunden. «Sie haben Pegida gestoppt», meldete der Nachrichtensender CNN-Türk am Dienstag mit Blick auf die Gegendemonstrationen gegen Pegida in der Bundesrepublik vom Vorabend. «Deutschland ist gegen Pegida auf den Beinen.» Auch die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu lobte in einer Meldung, die Deutschen hätten der Bewegung Einhalt geboten.  mehr ...

05.01.2015 Tschechischer Politiker ruft zu Schikane gegen Muslime auf

Wahnsinnige Fantasien in Prag

Prag (dpa). Der tschechisch-japanische Politiker Tomio Okamura hat zu Schikane gegen Muslime aufgerufen. Man solle „Hunde und Schweine“ in der Umgebung von Moscheen Gassi führen, schrieb der Parlamentsabgeordnete am Wochenende auf Facebook. Der Islam sieht Schweine als unrein an und verbietet ihren Verzehr.

Okamura rief zudem zu einem Boykott von Geschäften auf, die von Muslimen betrieben werden. „Jeder gekaufte Kebab ist nur ein weiterer Schritt hin zu Burkas“, wetterte der 42-Jährige.  mehr ...

02.01.2015 Verschiedene Initiatoren: Muslimische Verbände rufen zu Kundgebung gegen Kölner Pegida auf

«Umissverständliches Zeichen»

Köln (KNA). Muslimische Verbände in Nordrhein-Westfalen haben zur Teilnahme an der Kundgebung «Köln stellt sich quer» am Montag aufgerufen. Damit solle ein «deutliches und unmissverständliches Zeichen gegen Islamfeindlichkeit, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass und für die Solidarität mit den Flüchtlingen» gesetzt werden, teilte die aus einem guten Dutzend bestehende Allianz am Freitag in Köln mit. Sie begrüße alle Initiativen und Bündnisse, die sich demokratisch Bewegungen wie Pediga und ihre Auswüchse entgegenstellten.  mehr ...

01.01.2015 Dritter Brandanschlag auf Moschee in Schweden

Muslime brauchen Solidarität aus Europa

Stockholm (KNA). In Schweden hat sich zum dritten Mal binnen weniger Tage ein Brandanschlag auf eine Moschee ereignet. Am frühen Morgen des Neujahrstages warfen nach Polizeiangaben Unbekannte in Uppsala einen Molotow-Cocktail auf ein islamisches Gotteshaus. Zudem hätten sie rassistische Graffiti auf die Außenwände gesprüht. Passanten hätten den Brandsatz noch vor dem Eintreffen der Sicherheitskräfte gelöscht.

Erst am Montagmorgen war in einem islamischen Gebetsraum in der südschwedischen Kleinstadt Eslov ein Feuer ausgebrochen; Personen kamen nicht zu Schaden.  mehr ...

30.12.2014 Erneuter Brandanschlag auf Moschee in Schweden

Zusammenhang zu Einwanderungsdebatte?

Stockholm (KNA). In Schweden hat sich zum zweiten Mal binnen weniger Tage ein Brandanschlag auf eine Moschee ereignet. Laut Medienberichten brach in einem islamischen Gebetsraum in der südschwedischen Kleinstadt Eslov am frühen Montagmorgen ein Feuer aus; Personen kamen nicht zu Schaden. Es habe jedoch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf die darüber liegenden Wohnungen bestanden, hieß es. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus.

Am Donnerstag waren bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna fünf Menschen verletzt worden.  mehr ...

19.12.2014 Kirchen gehen auf Distanz zu Pegida

"Nicht auf diesem Niveau"

Bonn (KNA) Die beiden großen Kirchen in Deutschland gehen auf Distanz zur islamkritischen Pegida-Bewegung. Über den Islam, Flüchtlinge und Einwanderung könne man diskutieren, «aber nicht auf diesem Niveau», sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Freitag in München. Zur Frage, ob Christen bei Pegida-Aktionen mitmachen dürften, gebe es «keine oberhirtlichen Anweisungen», so Marx weiter. Auch hätten sich die deutschen Bischöfe nicht untereinander abgesprochen. Es müsse sich aber «jeder überlegen, hinter welchem Transparent er herläuft».  mehr ...

16.12.2014 Terrorangst bedroht gesellschaftliche Harmonie in Australien

Canberras Umgang mit Muslimen

Die Geiselnahme von Sydney schockiert Australier - Muslime wie Nichtmuslime. Die Wut über die Gewalt unter dem Banner des Islam trifft aber wahllos alle Muslime. Die Zahl der Übergriffe steigt.

Sydney (dpa). Die Geiselnahme von Sydney hat die Australier im Mark erschüttert. Ihr Kontinent, fernab aller Krisenherde der Welt, als Zielscheibe eines muslimischen Fanatikers? Dass ein iranischer Geiselnehmer unter einem schwarzen Banner mit islamischem Glaubensbekenntnis Australier terrorisierte, nährt antimuslimische Vorurteile.  mehr ...

16.12.2014 Massaker in Pakistan: Bei Taliban-Angriff sterben 125 Schulkinder

Größtmöglicher Zivilisationsbruch

Die Schüler der oberen Klassen legen in Peshawar gerade eine Prüfung ab, als die Terroristen das Feuer eröffnen. Ein Taliban-Sprecher rechtfertigt den schwersten Angriff in Pakistan seit Jahren mit den Worten: „Wir wollen, dass sie den Schmerz fühlen, den wir fühlen.“

Peshawar (dpa). Bei einem Überfall islamistischer Taliban auf eine Schule des Militärs sind in Pakistan mindestens 125 Kinder und Jugendliche getötet worden. Die Terroristen bezeichneten die Attacke als einen Racheakt für eine seit Monaten laufende Militäroffensive in ihren Stammesgebieten.  mehr ...

12.12.2014 Kiewer Großerzbischof: Kirche steht aufseiten des Volkes

"Keine Religionsfreiheit"

Kiew (KNA) Die griechisch-katholische Kirche sieht sich im Ukraine-Konflikt «aufseiten des Volkes». Die von der russisch-orthodoxen Kirche wiederholt erhobenen Beschuldigungen, die katholische Kirche beziehe einseitig Partei in einem «innerukrainischen» Konflikt, wies der Großerzbischof von Kiew und Halytsch, Swjatoslaw Schewtschuk, im Gespräch mit der Presseagentur Kathpress (Freitag) in Kiew entschieden zurück. Es handele sich bei dem Konflikt klar um eine «ausländische Invasion», sagte Schewtschuk. «Russische Truppen dringen auf ukrainisches Territorium vor.  mehr ...

11.12.2014 Vor 20 Jahren begann der erste Krieg in Tschetschenien: bis heute kein Frieden im Nordkaukasus

Spirale der Gewalt dreht sich weiter

Göttingen (GfbV). Vor 20 Jahren begann am 11. Dezember 1994 der erste Krieg in Tschetschenien, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker. „Bis heute dreht sich dort die Spirale der Gewalt, der russischen Regierung ist es nicht gelungen, Frieden zu schaffen“, zieht die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke Bilanz. „Statt auf die Tschetschenen zuzugehen und im Dialog eine friedliche Lösung zu suchen, setzen die Regierungen in Moskau und Grosny auf Gewalt und Unterdrückung.  mehr ...

09.12.2014 Während Putin von heiliger Erde träumt: Versammlungsverbot soll Minderheit mundtot machen

Krimtataren leiden unter Menschenrechtsverletzungen

„Im Gegenteil: Die Krimtataren wurden und werden Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen wie Morden, Verschwindenlassen, Willkürjustiz, Einschüchterungen und Einreiseverbote gegen zwei der wichtigsten krimtatarischen Politiker. Moscheen, Schulen und Wohnungen werden durchsucht, das Selbstvertretungsorgan der Krimtataren – der Medschlis – wird systematisch handlungsunfähig gemacht.“

Göttingen (GfbV). In diesem Jahr dürfen sich die Krimtataren am Tag der Menschenrechte nicht treffen.  mehr ...

03.12.2014 Frankreichs Nationalversammlung für Anerkennung Palästinas

Europa entscheidet sich

Jetzt stimmen auch Frankreichs Parlamentarier für die Anerkennung eines Staates Palästina. Das zwingt die Regierung aber nicht, dem zu folgen. Sie setzt zunächst noch auf eine baldige Verhandlungslösung.

Paris (dpa). Die französische Nationalversammlung hat für eine Anerkennung eines Staates Palästina neben Israel gestimmt. Mit 339 gegen 151 Stimmen riefen die Abgeordneten die linke Regierung auf, diesem politischen Schritt zu folgen.

Die Entscheidung der Kammer ist nur symbolisch und für die Regierung unter Staatspräsident François Hollande nicht bindend.  mehr ...

23.11.2014 Afghanisches Parlament macht Weg für Nato-Einsatz ab 2015 frei

Der Abzug, der keiner war

Kabul/New York (dpa). Das Parlament in Afghanistan hat den Weg für einen internationalen Militäreinsatz über das Jahresende hinaus freigemacht. Die Abgeordneten billigten am Sonntag mehrheitlich die notwendigen Sicherheitsabkommen mit den USA und der Nato. Es gab lediglich fünf Neinstimmen. US-Präsident Barack Obama erlaubt einem Bericht zufolge weitere US-Kampfeinsätze in Afghanistan auch nach dem angekündigten Abzug aller Nato-Kampftruppen Ende Dezember.  [ABO] mehr ...

18.11.2014 Anschlag auf Jerusalemer Synagoge - Gegenseitige Beschuldigungen

Provokationen und Gewalt

Jerusalem (KNA). Nach einem tödlichen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem hat die israelische Polizei die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Unterdessen kam es nach Angaben von Polizeisprecher Micky Rosenfeld am Dienstag zu Ausschreitungen im arabischen Stadtteil Jabel Mukaber im Südosten Jerusalems. Neun Personen seien festgenommen worden. Zu der Tat bekannten sich die «Ali Abu Mustafa Brigaden», ein militanter Arm der linken «Volksfront zur Befreiung Palästinas».

Israels Regierungssprecher Mark Regev beschuldigte «extremistische» Islamisten der jüngsten Eskalation.  mehr ...

14.11.2014 Aleppos Rebellen stemmen sich gegen Assad. Von Jan Kuhlmann

In der „Stadt des Todes“

Was Kobane für die Kurden, ist Aleppo für die arabischen Rebellen in Syrien: ein Symbol für ihren Widerstand. Das Regime zieht die Schlinge um die Stadt immer enger. Doch die Rebellen kämpfen weiter.

Aleppo/Gaziantep (dpa). Wer dem Bombenterror in Aleppo auf schnellem Weg entkommen will, braucht ein Taxi, 100 US-Dollar und starke Nerven. Eine einzige Route führt noch aus den Rebellenvierteln der nordsyrischen Stadt hinaus, sie geht nach Norden Richtung Türkei. Die Taxis jagen die Strecke entlang, um Angreifern kein Ziel zu bieten.  mehr ...

13.11.2014 Vor Staatsbesuch: Verfolgte Rohingya in Myanmar sehen in US-Präsident Obama als letzte Rettung. Ein Bericht von Simon Lewis

„Bis zur Vernichtung“

Die muslimischen Rohingya werden im buddhistischen Myanmar gehasst und verfolgt. Sie setzen alle Hoffnung auf US-Präsident Obama. Setzt er als Fürsprecher der Entrechteten andere US-Interessen aufs Spiel?

Rangun (dpa). Für US-Präsident Barack Obama ist Myanmar nur eine Durchgangsstation von einem Gipfel zum anderen. Doch in dem südostasiatischen Land wird ihn ein von der Welt vergessener Konflikt einholen: Die von Staats wegen verfolgte muslimische Minderheit der Rohingya fürchtet um ihr Leben. Seit Mitte Oktober seien bis zu 16.  mehr ...

13.11.2014 Gericht kippt Verbot der Anti-Islamismus-Demo in Hannover

Richter widersprechen Polizei

Nun also doch? Die umstrittene HoGeSa-Demo in Hannover ist trotz des Verbotes der Polizei doch wieder zugelassen worden – zumindest unter Auflagen. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes muss aber nicht das letzte Wort bleiben.

Hannover (dpa). Das Verwaltungsgericht in Hannover hat das Verbot der umstrittenen Anti-Islamismus-Demonstration an diesem Samstag gekippt. Die Veranstaltung unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“, hinter der die Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) steht, darf unter Auflagen stattfinden, urteilte das Gericht am Donnerstag.  [ABO] mehr ...

12.11.2014 Wiener Religionsgipfel gegen IS-Terror

Gemeinsame Aktion

Wien (KNA). Hochrangige Religionsführer und politische Entscheidungsträger versammeln sich in der kommenden Woche in Wien zu einem internationalen Gipfel gegen den IS-Terror im Nahen Osten. Das Wiener «König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog» als Veranstalterin veröffentlichte am Mittwoch eine erste Liste mit Teilnehmern der zweitägigen englischsprachigen Konferenz «Vereinigt gegen Gewalt im Namen der Religion».

Angekündigt haben sich demnach für den 18. und 19.  mehr ...

01.11.2014 Laut UN-Bericht nie dagewesener Zulauf für IS. Weiter Kämpfe um Kobane

Erdogan: „Die Leute reden nur über Kobane“

Die Vereinten Nationen warnen: Junge Menschen aus aller Herren Länder fühlen sich von der Terrormiliz Islamischer Staat angezogen. Die Verteidiger von Kobane warten noch immer auf Verstärkung.

New York/Kobane (dpa). Die militärischen Erfolge von IS/ISIL im Irak und in Syrien bescheren der Miliz laut Vereinten Nationen einen nie dagewesenen Zulauf von Kämpfern aus dem Ausland. Die UN warnen einem Bericht zufolge, 15.000 Männer und Frauen seien in die beiden Länder gezogen, um dort für die Terroristen oder andere extremistische Gruppen zu kämpfen.  mehr ...

27.10.2014 Chaostage von Rechts? Tarek Bärliner kommentiert die Kölner Randale der rechten Holigan-Szene

Tanz der Extreme

(iz). Hooligans gegen Salafisten … was für eine Schlagzeile! Am Sonntag, den 26. Oktober, kamen in der Kölner Innenstadt bis zu 4.000 Demonstranten, die der rechten Hooligan-Szene zugerechnet werden können, zusammen. Die Polizei hatte mit weitaus weniger Teilnehmern gerechnet und so war das Chaos nahe dem Hauptbahnhof vorprogrammiert.

Schon seit einigen Monaten gibt es die Initiative Hooligans gegen Salafisten, die letzten Endes aber auch als Sammelbecken für rechtsextremes Gedankengut auftritt. Nicht überraschend war also, dass „Ausländer raus“-Rufe zu hören waren.  mehr ...

24.10.2014 Moscheebrände offenbar ohne religiöse oder politische Motive

Bielefelder Polizei gibt Aufklärung bekannt

Bielefeld (KNA). Die Brände, die im August in zwei Bielefelder Moscheen gelegt wurden, gehen offenbar auf einen Einbrecher zurück, der es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen hatte. Laut Polizeiangaben sei ein politischer oder religiöser Hintergrund auszuschließen, berichtet die Online-Ausgabe des in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ (Freitag).

Tatverdächtig ist demnach ein 32-jähriger, einschlägig vorbestrafter Mann, der derzeit wegen Einbruchs in Untersuchungshaft sitzt. Er habe die Einbrüche in die muslimischen Gotteshäuser eingeräumt.  mehr ...

21.10.2014 Gefechte um die belagerte Stadt Kobane gehen weiter. Islamischer Staat soll neue Einheiten zuführen

Korridor wurde bisher noch nicht genutzt

Im Kampf um Kobane geben sich die IS-Terrorkrieger auch nach den Waffenlieferungen an die kurdischen Verteidiger nicht geschlagen. Sie verstärken ihre Reihen – und greifen erneut an.

Beirut/Istanbul (dpa). Nach den US-Waffenlieferungen für die Kurden in Kobane haben sich die Angreifer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Kämpfern aus anderen Regionen verstärkt. In der seit Wochen belagerten nordsyrischen Grenzstadt lieferten sie sich am Dienstag neue Gefechte mit den kurdischen Verteidigern.  mehr ...

20.10.2014 Nach Waffenruhe: Neue Gewalt zwischen Huthis und Stämmen im Südjemen

Einstellung der Kämpfe gescheitert

Sanaa (dpa). Mit dem Ausbruch neuer Gefechte zwischen Stammeskämpfern und schiitischen Huthi-Rebellen ist ein vor zwei Tagen im Südjemen vereinbarter Waffenstillstand hinfällig. Nach Angaben der jemenitischen Nachrichtenseite Al-Masdar Online gab es in der Nacht zu Montag Zusammenstöße in der Stadt Radaa in der südjemenitischen Provinz Al-Baida sowie in einem Gebirgstal nördlich von Radaa. Die Huthis hätten «schwere Verluste» erlitten, zitierte Al-Masdar Online einen Augenzeugen.  mehr ...
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