Eine Barmherzigkeit für alle Welten
(iz). In diesem gesegneten Monat, dem Monat, in dem der Gesandte Allahs geboren wurde, wollte Allah, dass wir uns an diesem gesegneten Ort begegnen. Ich sage, dass das ein gesegneter Ort, denn der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, hat uns darüber unterrichtet. mehr ...
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14.01.2015 Al-Kaida im Jemen bekennt sich zu Pariser Anschlag

Al-Sawahiri spricht von Racheakt

Sanaa (dpa). Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP) hat sich zum Angriff auf die Redaktion des französischen Magazins „Charlie Hebdo“ bekannt. Der Anschlag sei auf Befehl von Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri verübt worden, erklärte ein hochrangiges Mitglied der im Jemen ansässigen Gruppen am Mittwoch in einem Internetvideo. AQAP habe den Anschlag geplant, finanziert und das Ziel ausgesucht, sagte er weiter. Der Angriff sei eine Rache für die Beleidigung des Propheten Mohammed.  mehr ...

12.01.2015 Solidarität mit Frankreich in der arabischen Welt

Die Menschen sind erschüttert

Kairo (dpa/iz). Nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und den Polizeieinsätzen gegen islamistische Terroristen zeigt sich die muslimische Welt solidarisch mit Frankreich. Zeitungen kritisierten am Samstag die von Islamisten verursachte Gewalt. Die überregionale arabische Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“.

Mit einem Doppelschlag hatte die französische Polizei am Freitag zwei Geiselnahmen beendet und dabei drei Terroristen getötet, darunter auch die beiden Brüder, die den Anschlag auf das Satiremagazin verübt haben sollen. Insgesamt gab es binnen drei Tagen 20 Tote.  mehr ...

12.01.2015 Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt wachsenden Druck auf friedliche Muslime

Die Extreme bedingen sich

Köln (KNA). Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor beklagt „blanken Hass“, der ihr seit dem Terror von Paris in der vorigen Woche verstärkt entgegenschlage. Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Montag) führt Kaddor dies besonders auf ihre Kritik an der Pegida-Bewegung zurück. „Mit ihrer Islamfeindlichkeit bedient sie exakt den Radikalismus, gegen den sie sich angeblich wendet. Pegida und Salafismus treffen sich in ihren extremistischen Ideen, auch wenn sie aus entgegengesetzten Richtungen kommen“, sagte Kaddor.

„Die normalen, friedlichen Muslime geraten dazwischen wie in einer Schraubzwinge.  mehr ...

09.01.2015 Presse: Ankara will von Merkel Schritte gegen Islamfeindlichkeit

"Türkische Sorgen"

Istanbul (KNA) Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu will von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Schritte gegen Islamfeindlichkeit in Deutschland einfordern. Davutoglu werde bei einem Treffen mit Merkel in Berlin die türkischen Sorgen angesichts der islamkritischen Bewegung Pegida darlegen, berichtet die regierungsnahe Tageszeitung «Sabah» (Freitag). Davutoglu reist am Sonntag zu einem zweitägigen Besuch in die Bundesrepublik.  mehr ...

06.01.2015 Sorgen um die Sicherheitslage in Deutschland

Türkische Presse lobt Proteste gegen Pegida

Istanbul (KNA) Die Protestkundgebungen gegen die islamkritische Bewegung Pegida in Deutschland haben in der türkischen Presse ein positives Echo gefunden. «Sie haben Pegida gestoppt», meldete der Nachrichtensender CNN-Türk am Dienstag mit Blick auf die Gegendemonstrationen gegen Pegida in der Bundesrepublik vom Vorabend. «Deutschland ist gegen Pegida auf den Beinen.» Auch die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu lobte in einer Meldung, die Deutschen hätten der Bewegung Einhalt geboten.  mehr ...

05.01.2015 Tschechischer Politiker ruft zu Schikane gegen Muslime auf

Wahnsinnige Fantasien in Prag

Prag (dpa). Der tschechisch-japanische Politiker Tomio Okamura hat zu Schikane gegen Muslime aufgerufen. Man solle „Hunde und Schweine“ in der Umgebung von Moscheen Gassi führen, schrieb der Parlamentsabgeordnete am Wochenende auf Facebook. Der Islam sieht Schweine als unrein an und verbietet ihren Verzehr.

Okamura rief zudem zu einem Boykott von Geschäften auf, die von Muslimen betrieben werden. „Jeder gekaufte Kebab ist nur ein weiterer Schritt hin zu Burkas“, wetterte der 42-Jährige.  mehr ...

02.01.2015 Verschiedene Initiatoren: Muslimische Verbände rufen zu Kundgebung gegen Kölner Pegida auf

«Umissverständliches Zeichen»

Köln (KNA). Muslimische Verbände in Nordrhein-Westfalen haben zur Teilnahme an der Kundgebung «Köln stellt sich quer» am Montag aufgerufen. Damit solle ein «deutliches und unmissverständliches Zeichen gegen Islamfeindlichkeit, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass und für die Solidarität mit den Flüchtlingen» gesetzt werden, teilte die aus einem guten Dutzend bestehende Allianz am Freitag in Köln mit. Sie begrüße alle Initiativen und Bündnisse, die sich demokratisch Bewegungen wie Pediga und ihre Auswüchse entgegenstellten.  mehr ...

01.01.2015 Dritter Brandanschlag auf Moschee in Schweden

Muslime brauchen Solidarität aus Europa

Stockholm (KNA). In Schweden hat sich zum dritten Mal binnen weniger Tage ein Brandanschlag auf eine Moschee ereignet. Am frühen Morgen des Neujahrstages warfen nach Polizeiangaben Unbekannte in Uppsala einen Molotow-Cocktail auf ein islamisches Gotteshaus. Zudem hätten sie rassistische Graffiti auf die Außenwände gesprüht. Passanten hätten den Brandsatz noch vor dem Eintreffen der Sicherheitskräfte gelöscht.

Erst am Montagmorgen war in einem islamischen Gebetsraum in der südschwedischen Kleinstadt Eslov ein Feuer ausgebrochen; Personen kamen nicht zu Schaden.  mehr ...

30.12.2014 Erneuter Brandanschlag auf Moschee in Schweden

Zusammenhang zu Einwanderungsdebatte?

Stockholm (KNA). In Schweden hat sich zum zweiten Mal binnen weniger Tage ein Brandanschlag auf eine Moschee ereignet. Laut Medienberichten brach in einem islamischen Gebetsraum in der südschwedischen Kleinstadt Eslov am frühen Montagmorgen ein Feuer aus; Personen kamen nicht zu Schaden. Es habe jedoch die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf die darüber liegenden Wohnungen bestanden, hieß es. Die Polizei gehe von Brandstiftung aus.

Am Donnerstag waren bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna fünf Menschen verletzt worden.  mehr ...

19.12.2014 Kirchen gehen auf Distanz zu Pegida

"Nicht auf diesem Niveau"

Bonn (KNA) Die beiden großen Kirchen in Deutschland gehen auf Distanz zur islamkritischen Pegida-Bewegung. Über den Islam, Flüchtlinge und Einwanderung könne man diskutieren, «aber nicht auf diesem Niveau», sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Freitag in München. Zur Frage, ob Christen bei Pegida-Aktionen mitmachen dürften, gebe es «keine oberhirtlichen Anweisungen», so Marx weiter. Auch hätten sich die deutschen Bischöfe nicht untereinander abgesprochen. Es müsse sich aber «jeder überlegen, hinter welchem Transparent er herläuft».  mehr ...

16.12.2014 Terrorangst bedroht gesellschaftliche Harmonie in Australien

Canberras Umgang mit Muslimen

Die Geiselnahme von Sydney schockiert Australier - Muslime wie Nichtmuslime. Die Wut über die Gewalt unter dem Banner des Islam trifft aber wahllos alle Muslime. Die Zahl der Übergriffe steigt.

Sydney (dpa). Die Geiselnahme von Sydney hat die Australier im Mark erschüttert. Ihr Kontinent, fernab aller Krisenherde der Welt, als Zielscheibe eines muslimischen Fanatikers? Dass ein iranischer Geiselnehmer unter einem schwarzen Banner mit islamischem Glaubensbekenntnis Australier terrorisierte, nährt antimuslimische Vorurteile.  mehr ...

16.12.2014 Massaker in Pakistan: Bei Taliban-Angriff sterben 125 Schulkinder

Größtmöglicher Zivilisationsbruch

Die Schüler der oberen Klassen legen in Peshawar gerade eine Prüfung ab, als die Terroristen das Feuer eröffnen. Ein Taliban-Sprecher rechtfertigt den schwersten Angriff in Pakistan seit Jahren mit den Worten: „Wir wollen, dass sie den Schmerz fühlen, den wir fühlen.“

Peshawar (dpa). Bei einem Überfall islamistischer Taliban auf eine Schule des Militärs sind in Pakistan mindestens 125 Kinder und Jugendliche getötet worden. Die Terroristen bezeichneten die Attacke als einen Racheakt für eine seit Monaten laufende Militäroffensive in ihren Stammesgebieten.  mehr ...

12.12.2014 Kiewer Großerzbischof: Kirche steht aufseiten des Volkes

"Keine Religionsfreiheit"

Kiew (KNA) Die griechisch-katholische Kirche sieht sich im Ukraine-Konflikt «aufseiten des Volkes». Die von der russisch-orthodoxen Kirche wiederholt erhobenen Beschuldigungen, die katholische Kirche beziehe einseitig Partei in einem «innerukrainischen» Konflikt, wies der Großerzbischof von Kiew und Halytsch, Swjatoslaw Schewtschuk, im Gespräch mit der Presseagentur Kathpress (Freitag) in Kiew entschieden zurück. Es handele sich bei dem Konflikt klar um eine «ausländische Invasion», sagte Schewtschuk. «Russische Truppen dringen auf ukrainisches Territorium vor.  mehr ...

11.12.2014 Vor 20 Jahren begann der erste Krieg in Tschetschenien: bis heute kein Frieden im Nordkaukasus

Spirale der Gewalt dreht sich weiter

Göttingen (GfbV). Vor 20 Jahren begann am 11. Dezember 1994 der erste Krieg in Tschetschenien, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker. „Bis heute dreht sich dort die Spirale der Gewalt, der russischen Regierung ist es nicht gelungen, Frieden zu schaffen“, zieht die GfbV-Referentin für die GUS-Staaten, Sarah Reinke Bilanz. „Statt auf die Tschetschenen zuzugehen und im Dialog eine friedliche Lösung zu suchen, setzen die Regierungen in Moskau und Grosny auf Gewalt und Unterdrückung.  mehr ...

09.12.2014 Während Putin von heiliger Erde träumt: Versammlungsverbot soll Minderheit mundtot machen

Krimtataren leiden unter Menschenrechtsverletzungen

„Im Gegenteil: Die Krimtataren wurden und werden Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen wie Morden, Verschwindenlassen, Willkürjustiz, Einschüchterungen und Einreiseverbote gegen zwei der wichtigsten krimtatarischen Politiker. Moscheen, Schulen und Wohnungen werden durchsucht, das Selbstvertretungsorgan der Krimtataren – der Medschlis – wird systematisch handlungsunfähig gemacht.“

Göttingen (GfbV). In diesem Jahr dürfen sich die Krimtataren am Tag der Menschenrechte nicht treffen.  mehr ...

03.12.2014 Frankreichs Nationalversammlung für Anerkennung Palästinas

Europa entscheidet sich

Jetzt stimmen auch Frankreichs Parlamentarier für die Anerkennung eines Staates Palästina. Das zwingt die Regierung aber nicht, dem zu folgen. Sie setzt zunächst noch auf eine baldige Verhandlungslösung.

Paris (dpa). Die französische Nationalversammlung hat für eine Anerkennung eines Staates Palästina neben Israel gestimmt. Mit 339 gegen 151 Stimmen riefen die Abgeordneten die linke Regierung auf, diesem politischen Schritt zu folgen.

Die Entscheidung der Kammer ist nur symbolisch und für die Regierung unter Staatspräsident François Hollande nicht bindend.  mehr ...

23.11.2014 Afghanisches Parlament macht Weg für Nato-Einsatz ab 2015 frei

Der Abzug, der keiner war

Kabul/New York (dpa). Das Parlament in Afghanistan hat den Weg für einen internationalen Militäreinsatz über das Jahresende hinaus freigemacht. Die Abgeordneten billigten am Sonntag mehrheitlich die notwendigen Sicherheitsabkommen mit den USA und der Nato. Es gab lediglich fünf Neinstimmen. US-Präsident Barack Obama erlaubt einem Bericht zufolge weitere US-Kampfeinsätze in Afghanistan auch nach dem angekündigten Abzug aller Nato-Kampftruppen Ende Dezember.  [ABO] mehr ...

18.11.2014 Anschlag auf Jerusalemer Synagoge - Gegenseitige Beschuldigungen

Provokationen und Gewalt

Jerusalem (KNA). Nach einem tödlichen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem hat die israelische Polizei die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Unterdessen kam es nach Angaben von Polizeisprecher Micky Rosenfeld am Dienstag zu Ausschreitungen im arabischen Stadtteil Jabel Mukaber im Südosten Jerusalems. Neun Personen seien festgenommen worden. Zu der Tat bekannten sich die «Ali Abu Mustafa Brigaden», ein militanter Arm der linken «Volksfront zur Befreiung Palästinas».

Israels Regierungssprecher Mark Regev beschuldigte «extremistische» Islamisten der jüngsten Eskalation.  mehr ...

14.11.2014 Aleppos Rebellen stemmen sich gegen Assad. Von Jan Kuhlmann

In der „Stadt des Todes“

Was Kobane für die Kurden, ist Aleppo für die arabischen Rebellen in Syrien: ein Symbol für ihren Widerstand. Das Regime zieht die Schlinge um die Stadt immer enger. Doch die Rebellen kämpfen weiter.

Aleppo/Gaziantep (dpa). Wer dem Bombenterror in Aleppo auf schnellem Weg entkommen will, braucht ein Taxi, 100 US-Dollar und starke Nerven. Eine einzige Route führt noch aus den Rebellenvierteln der nordsyrischen Stadt hinaus, sie geht nach Norden Richtung Türkei. Die Taxis jagen die Strecke entlang, um Angreifern kein Ziel zu bieten.  mehr ...

13.11.2014 Vor Staatsbesuch: Verfolgte Rohingya in Myanmar sehen in US-Präsident Obama als letzte Rettung. Ein Bericht von Simon Lewis

„Bis zur Vernichtung“

Die muslimischen Rohingya werden im buddhistischen Myanmar gehasst und verfolgt. Sie setzen alle Hoffnung auf US-Präsident Obama. Setzt er als Fürsprecher der Entrechteten andere US-Interessen aufs Spiel?

Rangun (dpa). Für US-Präsident Barack Obama ist Myanmar nur eine Durchgangsstation von einem Gipfel zum anderen. Doch in dem südostasiatischen Land wird ihn ein von der Welt vergessener Konflikt einholen: Die von Staats wegen verfolgte muslimische Minderheit der Rohingya fürchtet um ihr Leben. Seit Mitte Oktober seien bis zu 16.  mehr ...

13.11.2014 Gericht kippt Verbot der Anti-Islamismus-Demo in Hannover

Richter widersprechen Polizei

Nun also doch? Die umstrittene HoGeSa-Demo in Hannover ist trotz des Verbotes der Polizei doch wieder zugelassen worden – zumindest unter Auflagen. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes muss aber nicht das letzte Wort bleiben.

Hannover (dpa). Das Verwaltungsgericht in Hannover hat das Verbot der umstrittenen Anti-Islamismus-Demonstration an diesem Samstag gekippt. Die Veranstaltung unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“, hinter der die Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) steht, darf unter Auflagen stattfinden, urteilte das Gericht am Donnerstag.  [ABO] mehr ...

12.11.2014 Wiener Religionsgipfel gegen IS-Terror

Gemeinsame Aktion

Wien (KNA). Hochrangige Religionsführer und politische Entscheidungsträger versammeln sich in der kommenden Woche in Wien zu einem internationalen Gipfel gegen den IS-Terror im Nahen Osten. Das Wiener «König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog» als Veranstalterin veröffentlichte am Mittwoch eine erste Liste mit Teilnehmern der zweitägigen englischsprachigen Konferenz «Vereinigt gegen Gewalt im Namen der Religion».

Angekündigt haben sich demnach für den 18. und 19.  mehr ...

01.11.2014 Laut UN-Bericht nie dagewesener Zulauf für IS. Weiter Kämpfe um Kobane

Erdogan: „Die Leute reden nur über Kobane“

Die Vereinten Nationen warnen: Junge Menschen aus aller Herren Länder fühlen sich von der Terrormiliz Islamischer Staat angezogen. Die Verteidiger von Kobane warten noch immer auf Verstärkung.

New York/Kobane (dpa). Die militärischen Erfolge von IS/ISIL im Irak und in Syrien bescheren der Miliz laut Vereinten Nationen einen nie dagewesenen Zulauf von Kämpfern aus dem Ausland. Die UN warnen einem Bericht zufolge, 15.000 Männer und Frauen seien in die beiden Länder gezogen, um dort für die Terroristen oder andere extremistische Gruppen zu kämpfen.  mehr ...

27.10.2014 Chaostage von Rechts? Tarek Bärliner kommentiert die Kölner Randale der rechten Holigan-Szene

Tanz der Extreme

(iz). Hooligans gegen Salafisten … was für eine Schlagzeile! Am Sonntag, den 26. Oktober, kamen in der Kölner Innenstadt bis zu 4.000 Demonstranten, die der rechten Hooligan-Szene zugerechnet werden können, zusammen. Die Polizei hatte mit weitaus weniger Teilnehmern gerechnet und so war das Chaos nahe dem Hauptbahnhof vorprogrammiert.

Schon seit einigen Monaten gibt es die Initiative Hooligans gegen Salafisten, die letzten Endes aber auch als Sammelbecken für rechtsextremes Gedankengut auftritt. Nicht überraschend war also, dass „Ausländer raus“-Rufe zu hören waren.  mehr ...

24.10.2014 Moscheebrände offenbar ohne religiöse oder politische Motive

Bielefelder Polizei gibt Aufklärung bekannt

Bielefeld (KNA). Die Brände, die im August in zwei Bielefelder Moscheen gelegt wurden, gehen offenbar auf einen Einbrecher zurück, der es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen hatte. Laut Polizeiangaben sei ein politischer oder religiöser Hintergrund auszuschließen, berichtet die Online-Ausgabe des in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ (Freitag).

Tatverdächtig ist demnach ein 32-jähriger, einschlägig vorbestrafter Mann, der derzeit wegen Einbruchs in Untersuchungshaft sitzt. Er habe die Einbrüche in die muslimischen Gotteshäuser eingeräumt.  mehr ...

21.10.2014 Gefechte um die belagerte Stadt Kobane gehen weiter. Islamischer Staat soll neue Einheiten zuführen

Korridor wurde bisher noch nicht genutzt

Im Kampf um Kobane geben sich die IS-Terrorkrieger auch nach den Waffenlieferungen an die kurdischen Verteidiger nicht geschlagen. Sie verstärken ihre Reihen – und greifen erneut an.

Beirut/Istanbul (dpa). Nach den US-Waffenlieferungen für die Kurden in Kobane haben sich die Angreifer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Kämpfern aus anderen Regionen verstärkt. In der seit Wochen belagerten nordsyrischen Grenzstadt lieferten sie sich am Dienstag neue Gefechte mit den kurdischen Verteidigern.  mehr ...

20.10.2014 Nach Waffenruhe: Neue Gewalt zwischen Huthis und Stämmen im Südjemen

Einstellung der Kämpfe gescheitert

Sanaa (dpa). Mit dem Ausbruch neuer Gefechte zwischen Stammeskämpfern und schiitischen Huthi-Rebellen ist ein vor zwei Tagen im Südjemen vereinbarter Waffenstillstand hinfällig. Nach Angaben der jemenitischen Nachrichtenseite Al-Masdar Online gab es in der Nacht zu Montag Zusammenstöße in der Stadt Radaa in der südjemenitischen Provinz Al-Baida sowie in einem Gebirgstal nördlich von Radaa. Die Huthis hätten «schwere Verluste» erlitten, zitierte Al-Masdar Online einen Augenzeugen.  mehr ...

20.10.2014 Die Türkei schafft Korridore für militärischen Nachschub kurdischer Einheiten

„Wir unterstützen Peshmerga-Truppen dabei nach Kobane zu gelangen“

(iz/anadolu). Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu bestätigt, dass die Türkei ab sofort Korridore für paramilitärische Verbände kurdischer Milizen aus dem Irak schaffen werde, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. So solle eine militärische Versorgung der eingekesselten Stadt Kobane (Ain al-Arab) im Norden Syriens gesichert werden. Massoud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistans, hatte zuvor um Erlaubnis zur Passierung der Türkei durch Peshmerga-Einheiten gebeten.  mehr ...

13.10.2014 Nacht der Gewalt auf Hamburgs Steindamm und die Folgen. Norbert Müller berichtet aus der Hansestadt

Kein Konflikt zwischen Kurden und Muslimen

(iz). Als „Konflikt zwischen Kurden und Muslimen“ waren die gewaltsamen Ausschreitungen in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober auf dem Steindamm in Hamburg-St. Georg in den Medien bezeichnet worden. Dieser Darstellung traten am folgenden Tag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Vertreter der SCHURA Hamburg, der Al-Nour-Moschee wie auch des Kurdischen Kulturzentrums entschieden entgegen. Die überwiegende Mehrheit der Kurden sind Muslime.

Zu den Mitgliedern von SCHURA gehören drei kurdische Moscheegemeinden. In St.  mehr ...

12.10.2014 Präsidentenwahl im Libanon scheitert

Großmufti drängt

Beirut (KNA). Im Libanon ist zum 13. Mal in fünf Monaten die Wahl eines neuen Staatspräsidenten gescheitert. Unmittelbar im Anschluss rief Großmufti Abdel Latif Derian alle politischen Parteien zu einer raschen Einigung auf. Ein neues Staatsoberhaupt sei der erste Schritt, um Sicherheit und Stabilität im Libanon zu wahren, sagte der oberste Geistliche der libanesischen Sunniten laut der Zeitung «Daily Star» (Onlineausgabe) bei einer Begegnung mit Ministerpräsident Tamman Salam in Beirut. Den Posten des Staatspräsidenten bekleidet traditionell ein Christ.  mehr ...

11.10.2014 Kurdische Demonstranten fordern Hilfskorridor für Nordsyrien

Protest in Düsseldorf

Die schrecklichen Berichte aus der Stadt Kobane sind selbst im fernen Deutschland für viele Kurden kaum zu ertragen. In Düsseldorf sehen Zehntausende Demonstranten auch die Bundesregierung in der Pflicht.

Düsseldorf/Kobane (dpa). Angesichts der dramatischen Lage in der nordsyrischen Stadt Kobane haben tausende Kurden bei einer Kundgebung in Düsseldorf mehr Druck auf die Türkei gefordert.  mehr ...

10.10.2014 Nach der Hamburger Randale: Kurden gegen Muslime? Ein Kommentar von Tarek Bärliner, warum das falsch ist

Es braucht Schlichtung, keine Provokation

(iz). Der Krieg in Syrien hat unlängst auch europäischen Boden erreicht. Kam es in den letzten Jahren „nur“ zu Gräben zwischen Sunniten und Schiiten, entbrennt nun ein Konflikt zwischen Kurden und … Muslimen? Angeheizt vom Drama um Kobane im türkisch-syrischen Grenzgebiet protestieren Kurden deutschlandweit gegen „das tatenlose Zusehen der Staatengemeinschaft“. Unter ihnen sind jedoch auch Radikale, oftmals Anhänger der PKK. Gefundenes Fressen für die wiederum anderen Radikalen, Anhänger der Terrorgruppe IS.  [ABO] mehr ...

10.10.2014 Aktuelle Lage im Jemen: Huthi-Miliz lehnt Mubarak als Regierungschef ab

Erster Versuch gescheitert

Alles sah nach eine Einigung aus: Die Huthi-Rebellen bekommen vom Staat Uniformen und dürfen in die Regierung. Doch eine gemeinsame Regierung im Jemen scheitert erst einmal an Personalfragen.

Sanaa (dpa). Mehr als zwei Wochen nach der Erstürmung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa durch schiitische Huthi-Rebellen ist ein erster Versuch der Konfliktparteien zur Bildung einer Einheitsregierung gescheitert. Der sunnitische Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi ernannte am Dienstag seinen Vertrauten Ahmad Awad bin Mubarak zum Ministerpräsidenten und beauftragte ihn mit der Regierungsbildung.  mehr ...

08.10.2014 Eskalation in St. Georg: In Hamburg kam es zu Randale und gewaltsamen Ausschreitungen

Muslime gegen Import von Konflikten

Hamburg (dpa/iz). Das derzeitige Drama im syrisch-türkischen Grenzgebiet hat nach Ansicht deutscher Muslime das Potenzial, zu Spannungen innerhalb der muslimischen Community sowie zwischen unterschiedlichen Exilgruppen zu führen beziehungsweise bestehende noch zu steigern. In den sozialen Netzen dominierte der Wunsch nach Harmonie innerhalb der Gemeinschaft sowie das Verlangen, dass es nicht zu einem Überschwappen der Konfliktes nach Deutschland kommt.

Aktueller Anlass waren Ausschreitungen am Abend des 07.  mehr ...

07.10.2014 UN-Menschenrechtskommissar besorgt über Zivilisten in Kobane

Eine „grauenhafte Bilanz“

Genf (KNA). Das UN-Menschenrechtskommissariat sorgt sich um die verbliebenen Zivilisten im von Islamisten umkämpften nordsyrischen Kobane. Zwar seien die meisten der zuletzt rund 10.000 Bewohner auf Drängen der Kurdenmiliz in die Türkei geflohen. Möglicherweise hielten sich jedoch noch einige Hundert Personen in der Stadt und benachbarten Dörfern auf, erklärte das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte, Prinz Said al-Hussein, am Dienstag in Genf.

Das Leben jedes Menschen, der in die Hand der Miliz Islamischer Staat (IS) falle, sei in Gefahr, so das UN-Büro.  mehr ...

06.10.2014 Palästinenser dankbar für geplante Anerkennung Schwedens

Stockholm prescht vor

Schweden schert aus der bisherigen EU-Linie aus. Der neue Regierungschef Löfven möchte einen Staat Palästina anerkennen. Kontroversen folgen auf dem Fuß.

Ramallah/Stockholm (dpa). Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Schweden für die geplante Anerkennung eines Staates Palästina gedankt. Abbas lobte den Schritt am Samstag in Ramallah als «ehrenhaft», wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete. Er hoffe, dass weitere Länder dem Beispiel folgten.  mehr ...

06.10.2014 Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) sieht in Gesetzesentwurf eine Degradierung von MuslimInnen zu BürgerInnen zweiter Klasse

Entwurf zum Islamgesetz muss umgehend überarbeitet werden

Wien (MJÖ). Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) weist mit Vehemenz und größter Empörung den aktuellen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Islamgesetzes zurück. Die aktuelle Vorlage einer neuen Rechtsvorschrift ist nicht nur eine Entmündigung muslimischer BürgerInnen in Österreich, sondern ein willkürlicher Eingriff des Staates in die inneren Angelegenheiten einer offiziell anerkannten Religionsgemeinschaft.

Der gesetzlich festgeschriebene Generalverdacht gegenüber jeden Muslim und jede Muslimin ist untragbar und ein juristischer Skandal.  mehr ...

02.10.2014 Kein sofortiges Eingreifen erwartet: Türkisches Parlament erlaubt Militäreinsätze in Syrien und Irak. Steht Kobane vor dem Fall?

Ankara gibt Grünes Licht

Türkische Soldaten dürfen die Terrormiliz IS jetzt in den Nachbarländern bekämpfen. Ob die Regierung die Truppen tatsächlich entsendet, ist aber noch unklar.

Ankara (dpa). Die türkische Regierung darf zum Kampf gegen Terrororganisationen wie die IS-Miliz künftig Soldaten nach Syrien und in den Irak schicken. Das Parlament in Ankara verabschiedete am Donnerstagabend ein Mandat für solche Einsätze in den Nachbarländern. Die Regierung des Nato-Partners hat nun ein Jahr lang freie Hand, dort mit Bodentruppen oder anderen militärischen Mitteln gegen Terrororganisationen vorzugehen.  mehr ...

30.09.2014 Geteilte Meinungen: Ebola lässt Pilger-Träume westafrikanischer Muslime platzen. Von Kabba Kargbo und Kristin Palitza

Die Reise „ein Leben lang“ geplant

Millionen Muslime treten dieser Tage die Pilgerreise Hadsch ins saudische Mekka an. Doch mehr als 7000 Gläubigen aus Sierra Leone, Guinea und Liberia verwehrt Riad die Einreise. Das Königreich fürchtet eine Ausbreitung des tödlichen Ebola-Virus.

Freetown/ Monrovia (dpa). Mehr als zehn Jahre lang hatte Suliaman Turay für diese Reise gespart. Monat für Monat hatte der 35-jährige Lehrer aus Sierra Leone Geld beiseite gelegt, um als gläubiger Muslim einmal an der Pilgersaison Hadsch im saudi-arabischen Mekka teilzunehmen.  mehr ...

19.09.2014 Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren: Bundesregierung soll gegen erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung protestieren

Protest gegen Repressalien gefordert

Göttingen (GfbV). Alarmiert von Menschenrechtsorganisationen auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag dringend an die deutsche Bundesregierung appelliert, sofort gegen eine erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung, des Medschlis, zu protestieren.  mehr ...

16.09.2014 Türkei will ranghohe ägyptische Muslimbrüder aufnehmen

Ankaras Wagnis?

Istanbul (KNA). Die Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte laut türkischen Medien (Dienstag), sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen. Wenn es keinen Hinderungsgrund gebe, seien Muslimbrüder ebenso wie andere ausländische Gäste in der Türkei willkommen, sagte Erdogan auf dem Rückflug von einem zweitägigen Staatsbesuch in Katar vor Journalisten.  mehr ...

12.09.2014 Die Welt verändert sich - Wie Staaten kommen und gehen. Ein historischer Abriss von Christoph Sator

Die Highlander sind nicht die einzigen

Wenn es bei der Volksabstimmung nächste Woche eine Mehrheit gibt, wird Schottland neuester Staat der Welt. Aktuell haben die Vereinten Nationen 193 Mitglieder. Das wird nicht so bleiben. Die Geschichte zeigt: Auch Staaten kommen und gehen.

Berlin (dpa). Am 15. März 1939 hielt sich der britische Reiseschriftsteller Michael Winch tief im Osten Europas auf. In Uschhorod, einem Städtchen in den Karpaten, mit schönster k.u.k.-Architektur und einer ewig langen Linden-Allee. Winch war an jenem Tag viel unterwegs.  mehr ...

11.09.2014 Regionalwahlen auf der Krim: Krimtataren und religiöse Gemeinschaften unter Druck

Memorandum dokumentiert Schikanen

Göttingen (GfbV). Kurz vor den Regionalwahlen auf der Halbinsel Krim am 14. September beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in einem neuen 25-seitigen Memorandum über die Menschenrechtssituation auf der von Russland annektierten Halbinsel Schikanen gegen die Krimtataren und eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit.  mehr ...

05.09.2014 Pressemitteilung: Europas Muslime verurteilen unisono den so genannten Islamischen Staat in Syrien und im Irak

„Eine der drängendsten Herausforderungen“

Straßburg (EMU). Zweifelsohne besteht eine der drängendsten Herausforderungen der muslimischen Welt heute in den Verbrechen und der Ideologie der Gruppe, die sich Islamischer Staat (IS) nennt. Während die lokale Bevölkerung – die den Taten des selbst erklärten „Khalifats“ ausgesetzt ist – natürlich am meisten leidet, sind Europas Muslime sehr besorgt, aber auch von seinen Taten und Worten beeinträchtigt.

Erstens haben sich junge Männer in mehreren europäischen Ländern motivieren lassen, sich der Terrorgruppe in Syrien und im Irak anzuschließen.  mehr ...

04.09.2014 Türkisches Religionsamt gewinnt mehr Einfluss

Gibt es Effekte in Deutschland?

Istanbul (KNA). Das türkische Religionsamt ist künftig dem neuen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu unterstellt. Dies spiegele die wachsende Verantwortung der Behörde, sagte deren Leiter Mehmet Görmez laut türkischen Medienberichten vom Mittwoch. Bisher war das Religionsamt, das die 80.000 Moscheen in der Türkei verwaltet und für eine staatstreue Auslegung des Islam zuständig ist, einem der mehreren Stellvertreter des Regierungschefs zugeordnet.  mehr ...

04.09.2014 Wahlkommission befürchtet politische Katastrophe in Afghanistan

Blockade nütze allein radikalen Kräften

Kabul (KNA.) Angesichts der seit Monaten andauernden politischen Blockade nach der Präsidentenwahl in Afghanistan zeichnet sich aus Sicht der Unabhängigen Wahlkommission des Landes (IEC) eine erneute politische Katastrophe am Hindukusch ab. Der Sprecher der Kommission, Ahmadullah Archiwal, sagte in Kabul, die gegenseitige Blockade der beiden Spitzenkandidaten nütze allein den radikalen Kräften innerhalb und außerhalb des Landes.

Die Sicherheitslage und die Wirtschaft seien bereits jetzt schwer betroffen.  mehr ...

02.09.2014 Indien 100 Tage unter Modi: Hindu-Nationalisten auf dem Vormarsch. Ein Bericht von Doreen Fiedler

Nationalreligiöser Mob wieder auf Vormarsch?

ndien ist ein buntes, demokratisches, multireligiöses Land. Nicht mehr lange, fürchten Kritiker der neuen Regierung. Seit 100 Tagen herrscht Narendra Modi. Unter ihm haben rechte Hindus viel Spielraum.

Neu Delhi (dpa). Seit 100 Tagen regiert Premierminister Narendra Modi in Indien. Seitdem zogen unter seinen Augen religiöse Eiferer und Sittenwächter los, die Hindutva propagieren, also ein Hindutum, in dem Christentum und Islam als Fremdkörper im Land wahrgenommen werden.  mehr ...

02.09.2014 Mord und Gewalt im Orient erschüttern Muslime in Niedersachsen

„Islamische Toleranz wieder herstellen“

(Schura Niedersachsen). Dass in wichtigen islamischen Ländern wie Türkei, Syrien, Irak, Iran, Ägypten oder Palästina bis heute andere, stellenweise vorchristliche Religionsgemeinschaften existieren, hat etwas mit dem Toleranzkonzept des Islam zu tun. Trotz Verirrungen und Missgriffen im Verlaufe der Geschichte standen die monotheistischen Religionen sowie ihre Konfessionen, insbesondere auch Christen und Juden, im Iran auch Zarathustrier, unter dem besonderen Schutze des islamischen Rechts.  mehr ...

01.09.2014 Syrischer Politiker: Assad war Geburtshelfer der IS-Miliz

Das Regime und sein „perfider Deal“

Frankfurt (KNA). Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) verdankt ihr Erstarken nach Meinung des syrischen Oppositionspolitikers Bassam Abdullah dem Kalkül von Syriens Staatschef Baschar al-Assad. Beide agierten „wie totalitäre Zwillinge“, schreibt der Botschafter der Syrischen Nationalen Koalition in Deutschland in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montag).

So habe Assad 2012 mehrere Hundert „Islamisten“ aus dem Gefängnis entlassen, zu denen auch heutige Mitglieder der IS-Führungsriege gehörten.  mehr ...

29.08.2014 UN: Fast die Hälfte aller Syrer auf der Flucht

Was ist die Steigerung von „humanitärer Katastrophe“?

Genf (dpa). Die Situation der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien spitzt sich laut Vereinten Nationen dramatisch zu. Inzwischen sei fast die Hälfte aller Syrer wegen der Gewalt auf der Flucht oder aus den Heimatorten vertrieben worden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht nach neuesten Zahlen von drei Millionen Flüchtlingen aus. 6,5 Millionen Menschen seien innerhalb Syriens auf der Suche nach Sicherheit. Unter den entwurzelten Menschen seien sehr viele Kinder, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Freitag in Genf mit.
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