Die Heimat des Muslims
(iz). „Ohne Heimat sein, heißt leiden“, sagte der russische Schriftsteller Dostojewski. Diese Frage beschäftigt viele Muslime, die in Europa leben und einen Migrationshintergrund haben. mehr ...
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21.08.2014 Zentralrat der Muslime: Funke der Gewalt darf nicht überspringen

«Barbaren und marodierende Banden»

Berlin (dpa). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, hat die Morde und anderen Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Im «Münchner Merkur» (Donnerstag) sprach Mazyek von «Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden», die mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun hätten.

«Wir müssen deshalb vor allem in Deutschland dafür sorgen, dass der Funke, den die Krisen und Verwerfungen im Nahen Osten erzeugen, nicht auf Deutschland überspringt», sagte er weiter.  mehr ...

11.08.2014 Bislang war das Amt des Staatsoberhauptes vor allem zeremonieller Natur: Neuer Staatspräsident Tayyip Erdogan ruft nach Wahlsieg zu «Aussöhnungsprozess» auf

AKP sucht einen Nachfolger für das Ministerpräsidentenamt

Istanbul (dpa). Nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl in der Türkei hat der bisherige Regierungschef Recep Tayyip Erdogan seinen Gegnern die Hand zur Versöhnung entgegengestreckt. «Lasst uns heute alle gemeinsamen einen gesellschaftlichen Aussöhnungsprozess beginnen lassen», sagte Erdogan in seiner Siegesrede in der Nacht zum Montag in Ankara. «Lasst uns die alten Auseinandersetzungen in der alten Türkei zurücklassen.» Der 60-Jährige kündigte eine «neue Türkei» an und versprach, er werde Staatsoberhaupt aller 77 Millionen Türken sein.  mehr ...

09.08.2014 Zehn Jahre nach Tsunami ist totgeglaubte Tochter wieder daheim Von Nurdin Hasan

«Wohl schlimmster Moment in ihrem Leben»

Der Fall erregt weltweit Aufsehen. Zehn Jahre nach dem Tsunami hat ein Elternpaar in Indonesien seine totgeglaubte Tochter wiedergefunden. Seit kurzem ist das Mädchen zurück bei seiner Familie.

Banda Aceh (dpa). An den wohl schlimmsten Moment in ihrem Leben kann sich die 14 Jahre alte Indonesierin Raudhatul Jannah nicht mehr erinnern. Es ist ja auch fast zehn Jahre her, dass der Tsunami sie und ihren Bruder den Eltern entriss und ins Meer schleuderte. Vier Jahre war Raudhatul alt, als Südostasien am zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 eine der verheerendsten Naturkatastrophen erlebte.  mehr ...

05.08.2014 Britische Muslime loben Rücktritt von Ministerin Warsi

„Ein Vorbild für die Muslime“

London (KNA). Die britische Staatsministerin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ist aus Protest gegen die Israelpolitik ihrer Regierung am Dienstag zurückgetreten. Der britische Muslimrat lobte den Schritt. Ihre Entscheidung spiegele die humanitäre Gesinnung in ihrer Partei und quer durch das politische Spektrum sowie das Entsetzen über „die Brutalität der israelischen Kriegsmaschinerie gegen die Menschen in Gaza“, erklärte der Generalsekretär des Rats, Shuja Shafi, am Dienstag in London.  mehr ...

05.08.2014 Großbritannien: Muslimisches Mitglied der Konservativen zeigt konsequentes Handeln

Die mutige Baronin

London (dpa). Wegen der pro-israelischen Haltung der Downing Street im Gazakonflikt hat die Staatssekretärin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ihr Amt niedergelegt. Sie könne die Gazapolitik der Regierung in London nicht länger unterstützten, schrieb Warsi am Dienstag zur Begründung auf Twitter.

Die 43 Jahre alte Juristin mit Wurzeln in Pakistan war 2010 die erste Muslimin, die der konservative Premierminister David Cameron in sein Kabinett holte, zunächst ohne Geschäftsbereich. 2012 wechselte sie ins Außenministerium, gehörte aber nicht mehr dem Kabinett an.  mehr ...

05.08.2014 Humanitäre Organisationen verstärken Hilfe für Gaza

Die Waffenruhe nutzen

Genf (dpa). Mit dem Beginn einer dreitägigen Waffenruhe im Gazastreifen haben sich für humanitäre Organisationen die Chancen verbessert, notleidende Palästinenser zu versorgen. Die Lieferungen von Hilfsgütern würden so rasch wie möglich verstärkt, hieß es am Dienstag bei UN-Organisationen.

Allerdings benötigen sie angesichts erheblicher Zerstörungen auch mehr finanzielle Unterstützung. Allein das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gab den zusätzlichen Bedarf für humanitäre Hilfe in den kommenden drei Monaten mit 48 Millionen Dollar an (rund 36 Millionen Euro).  mehr ...

04.08.2014 Nordwest-China: Eskalation der Gewalt. Vereinte Nationen sollen Hintergründe untersuchen

141 Tote in nur 6 Wochen

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Navi Pillay, die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, aufgefordert, die Hintergründe der dramatischen Eskalation der Gewalt im Nordwesten Chinas zu untersuchen. „Mit 141 Opfern politisch motivierter Gewalt in den letzten sechs Wochen nimmt der Uiguren-Konflikt neue tragische Dimensionen an“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen. „Chinas Informationen über die blutigen Zwischenfälle sind mangelhaft und oft irreführend. Die Fehlinformationen schüren neue Auseinandersetzungen.  mehr ...

03.08.2014 IS-Extremisten nehmen größten Staudamm des Iraks ein

Auch Peschmergas versagten

Mossul (dpa). Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat im Norden des Iraks kampflos den größten Staudamm des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Kurdische Peschmerga-Kämpfer hätten sich nach einem Ultimatum der Extremisten von der Mossul-Talsperre zurückgezogen, berichteten Quellen der kurdischen Einheiten der Nachrichtenagentur dpa. Der Staudamm liegt rund 40 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Großstadt.

Das irakische Ministerium für Wasserressourcen dementierte die Berichte jedoch.  mehr ...

03.08.2014 Zehn Tote bei erneutem Beschuß von UN-Schule im Gazastreifen durch Israel. Zahl der getöteten Palästinenser steigt auf mehr als 1.750. Karin Leukefeld

Erneut Angriff auf Schule

(junge Welt). Die israelische Armee hat den 23jährigen Leutnant Hadar Goldin für tot erklärt. Er gehörte zu einem Trupp, der am Freitag morgen eine Tunnelanlage in Rafah an der palästinensisch-ägyptischen Grenze zerstören sollte. Dabei waren die Soldaten von einem palästinensischen Kampfverband überrascht worden. Zwei Soldaten wurden offenbar direkt getötet, Goldin galt zunächst als vermißt. Der Vorfall hatte der israelischen Regierung dazu gedient, die vereinbarte Waffenruhe mit der Hamas für beendet zu erklären.  mehr ...

01.08.2014 Israelis und Palästinenser vereinbaren Waffenruhe und Verhandlungen

«Ich sah grausame Wunden»

New York (dpa). Israelis und die Hamas haben eine dreitägige Waffenruhe und sofortige Verhandlungen vereinbart. Die 72-stündige Feuerpause soll am Freitagmorgen um 8.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr MESZ) beginnen, wie ein UN-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit) in New York sagte. Zudem hätten beide Seiten sofortigen Verhandlungen in Ägypten um eine dauerhafte Waffenruhe zugestimmt.

Wie der UN-Sprecher weiter mitteilte, sicherten Israelis und Palästinenser dem UN-Sondervermittler Robert Serry zu, sich an die «bedingungslose humanitäre Waffenruhe» halten zu wollen.  mehr ...

31.07.2014 Europas Muslime verfolgen die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten

„Mit großer Sorge“

(EMU). Mit großer Sorge verfolgt die European Muslim Union (EMU) die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten. Mit Empörung beobachte man insbesondere die Bombardierung ziviler Einrichtungen.

„Wir fordern:

1. Die Staatsanwaltschaft des internationalen Strafgerichtshof auf, Ermittlungen wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen aufzunehmen.

2.  mehr ...

31.07.2014 Human Rights Watch: Regierungstreue Milizen töten im Irak Sunniten

Die Regierung trägt eine Mitschuld

Bagdad (dpa). Regierungstreue Schiiten-Milizen haben im Irak nach Angaben von Menschenrechtlern in den vergangenen Monaten Dutzende sunnitische Zivilisten entführt und umgebracht. Die Taten machten deutlich, dass die Gewalt zwischen den Konfessionen im Land eskaliert sei, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Donnerstag mit. Sie rief die Regierung auf, das Töten zu stoppen.

Allein von Anfang Juni bis Anfang Juli seien in Orten um Bagdad herum 61 sunnitische Männer umgebracht worden, sagten die Menschenrechtler.  mehr ...

30.07.2014 Vorab aus der neuen IZ-Ausgabe: Hintergrund zum aktuellen Angriff auf den Gazastreifen. Von Mouin Rabbani

Israel „mäht den Rasen“

(London Review of Books). Im Jahre 2004 – ein Jahr vor dem einseitigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen – erklärte Dov Weissglass, die Graue Eminenz hinter Ariel Sharon, gegenüber einem Reporter der „Haaretz“ den Zweck der Initiative: „Die Bedeutung des Rückzugsplans liegt im Einfrieren des Friedensprozesses … Und wenn man diesen Prozess einfriert, verhindert man die Gründung eines palästinensischen Staates sowie eine Diskussion über die Flüchtlinge, die Grenzen und Jerusalem.  mehr ...

30.07.2014 15 Tote bei israelischem Angriff auf UN-Schule in Gaza

«Wo ist die Menschlichkeit?»

Gaza-Krieg und kein Ende. Wieder sterben Palästinenser beim Angriff auf eine UN-Schule. Vertreter der Weltorganisation sind schockiert. Eine dauerhafte Waffenruhe scheint aber nicht in Reichweite.

Gaza/Tel Aviv (dpa) - Gut drei Wochen nach Beginn des Gazakrieges ist erneut eine UN-Schule ins Fadenkreuz der Kämpfe geraten. Beim Beschuss der Einrichtung der Hilfsorganisation UNRWA kamen am Mittwoch im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen mindestens 15 Menschen ums Leben, wie ein Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste mitteilte.  mehr ...

29.07.2014 Israel verstärkt Bombenangriffe auf Gazastreifen. Mehr als 100 Tote in 14 Stunden. Hunderttausende auf der Flucht. Von Karin Leukefeld

Nacht des Schrecken

(junge Welt). Nach einer kurzzeitigen trügerischen Einschränkung der Angriffe auf den Gazastreifen haben die israelischen Streitkräfte den Beschuß am Montag abend wiederaufgenommen. Innerhalb weniger Stunden feuerten die israelischen Streitkräfte auf 150 Ziele. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurden dabei in nur 14 Stunden mehr als 100 Menschen getötet. Die Gesamtzahl der Toten stieg damit auf mehr als 1.200 seit Beginn der israelischen Offensive, fast 300 von ihnen sind Kinder. Die Zahl der komplett zerstörten Wohnungen und Häuser wurde mit fast 5.  mehr ...

28.07.2014 ehn Tote bei Explosionen in Gaza

Israel bestreitet Beteiligung

Gaza/Tel Aviv (dpa). Bei zwei schweren Explosionen im Gazastreifen sind insgesamt zehn Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Die meisten Opfer seien Kinder gewesen, teilte der Leiter der Rettungsdienste in Gaza, Aschraf al-Kidra, am Montag mit.

Drei Menschen starben, als Augenzeugenberichten zufolge eine israelische Drohne ein Gebäude des Al-Schifa-Krankenhauses beschoss. Die anderen Opfer habe es bei der Bombardierung des Schati-Flüchtlingslagers gegeben.

Das israelische Militär wies jede Verantwortung für die zwei Zwischenfälle zurück.  mehr ...

28.07.2014 Großbrand in Tripolis außer Kontrolle

Libyen stürzt ins Chaos

Libysche Milizen bekämpfen sich ohne Rücksicht auf Verluste. Zwei Raketen lösen in einem Benzinlager in Tripolis einen Großbrand aus. Anwohner fliehen. Viele Diplomaten verlassen das Land.

Tripolis/Berlin (dpa). Die seit zwei Wochen andauernden Kämpfe zwischen verfeindeten Milizen haben Libyen am Montag weiter ins Chaos abrutschen lassen. Bei schweren Gefechten in der Hauptstadt Tripolis schlugen Medienberichten zufolge auch zwei Raketen in ein riesiges Benzinlager ein. Einer von mehreren großen Tanks fing Feuer.  mehr ...

23.07.2014 Forderungen mehren sich: Die israelische Regierung könnte bald dem Vorwurf der Kriegsverbrechen ausgesetzt sein

UN-Appell: Zivilisten im Gazastreifen schützen

Genf (dpa). Die Vereinten Nationen haben Israel und die radikal-islamische Hamas nachdrücklich aufgerufen, die Zivilbevölkerung bei den Kämpfen im Gazastreifen zu schützen. Wer sich nicht an diese internationalen Menschenrechte halte, laufe Gefahr, «Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit» zu begehen, sagte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay.

Bei einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrats am Mittwoch in Genf zweifelte Pillay an, dass Israel alles tue, um zivile Opfer zu vermeiden.  mehr ...

22.07.2014 Israel/Gaza: Mindestens 72.000 Kinder traumatisiert

Der dritte Krieg innerhalb von sechs Jahren

(Save the Children). Kinder tragen die Hauptlast der kriegerischen Auseinandersetzungen im Israel/Gaza Konflikt, darauf weist die internationale Kinderrechtsorganisation Save the Children hin. Fast ein Drittel der verletzten Palästinenser sind Kinder. Mehr als 72.000 Kinder benötigen psychologische Unterstützung, nachdem sie selbst verletzt wurden, Familienmitglieder verloren haben und mit ansehen mussten, wie ihr Zuhause zerstört wurde.  mehr ...

22.07.2014 IZ-Leser schreiben: Abdellah Mechati über die Chronologie der Ereignisse im Nahen Osten

Grauenhafte Eskalation

(iz). Die grauenhafte Eskalation der Gewalt im Nahen Osten veranlassen mich zur chronologischen Rekonstruktion der jüngsten Ereignisse in der Region.

Allein die Vorstellung, dass ca. zwei Millionen Menschen in Gazastreifen (kleiner als Bremen) eingepfercht werden, raubt einem den Atem. Furchterregend und panisch wird es dann, wenn man in Erfahrung bringt, dass dieses dicht besiedelte Gebiet der Welt vollends abgeschnitten und hermetisch abgeriegelt ist.  mehr ...

22.07.2014 Deutsch-palästinensische Familie bei Angriff in Gaza getötet

«Die israelische Armee kennt keine Gnade»

Mehr als 600 Menschen wurden bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen bereits getötet. Unter den Opfern ist auch ein Deutsch-Palästinenser mit seiner Frau und fünf Kindern.

Gaza/Berlin (dpa). Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen ist auch eine siebenköpfige deutsch-palästinensische Familie getötet worden. «Wir müssen aufgrund mehrfacher Hinweise davon ausgehen, dass es sich bei den Toten um diese Familie handelt», sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Dienstag in Berlin.  mehr ...

22.07.2014 Gaza: Israel muss Beschuss eingeschlossener Zivilisten stoppen. Schockierende Pressemitteilung der Organisation Ärzte ohne Grenzen

Die meisten Opfer sind Frauen und Kinder

Gaza Stadt/Wien (MSF). Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF) berichtet, dass der Großteil der Toten und Verletzten des israelischen Militäreinsatzes „Fels in der Brandung“ Zivilisten sind, und warnt, dass auch medizinische Helfer immer mehr unter Beschuss kommen. Die Organisation fordert Israel auf, den Beschuss von Zivilisten zu stoppen, die im abgeriegelten Gaza-Streifen gefangen sind, und medizinisches Personal und Gesundheitseinrichtungen zu respektieren.  mehr ...

21.07.2014 Angriffe auf Gaza: Kaum Fluchtmöglichkeiten für rund 200.000 Menschen. Selbst Krankenhäuser geraten ins Visier

Mehr als 500 Tote

Israels Streitkräfte kämpfen im dicht besiedelten Gazastreifen mit militanten Palästinensern. Für Zivilisten ist es die Hölle. Flucht ist kaum möglich.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Dieser Gaza-Krieg hat in zwei Wochen schon mehr als 500 Menschenleben gefordert und droht noch blutiger zu werden. Die israelische Bodenoffensive gegen den Gazastreifen entwickelt sich immer mehr zu einem verlustreichen Häuserkampf. Mehr als 3.300 Menschen wurden bereits verletzt. Bis zu 200.000 sind nach palästinensischen Angaben in dem abgeriegelten Küstenstreifen auf der Flucht.  mehr ...

20.07.2014 Die israelische Armee setzt ihre Angriffe im Gazastreifen unerbittlich fort

Dramatische Szenen

Gaza/Tel Aviv (dpa). Blutiges Wochenende in Nahost: Bei israelischen Angriffen in einem dicht besiedelten Wohngebiet in Gaza sind mehr als 60 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Palästinensische Rettungsdienste zählten unter den Opfern im Stadtteil Sadschaija 14 Frauen und 17 Kinder. Augenzeugen sprachen von Dutzenden Leichen, die auf den Straßen lagen. Ein israelischer Militärsprecher bezeichnete Sadschaija als «Hochburg der Hamas». «Die israelischen Truppen wurden beim Vorrücken von allen Seiten mit Maschinengewehren und Panzerfäusten beschossen», sagte er.  mehr ...

19.07.2014 Islamkonferenz verurteilt Terror im Namen des Glaubens

"Ungerechtfertigte Gewalt"

Istanbul (KNA) Mit einer entschiedenen Absage an die religiöse Verbrämung des Terrorismus ist in Istanbul eine dreitägige Konferenz von rund hundert muslimischen Geistlichen aus mehr als 30 Ländern zu Ende gegangen. Terrorismus könne nicht als Form eines Heiligen Krieges der Gläubigen akzeptiert werden, hieß es in dem am Samstag verabschiedeten Schlussdokument. Mit Blick auf die Konflikte zwischen sunnitischen und schiitischen Gruppen im Irak und in Syrien rief die Konferenz die verschiedenen islamischen Konfessionen zu gegenseitigem Respekt auf. Alle Muslime seien Brüder.  mehr ...

19.07.2014 Israel rückt im Gazastreifen vor. Viele Hamas-Tunnel zerstört

Israel zieht Personal aus Ankara ab

Mit Panzern und Bodentruppen geht Israel vor. Hamas-Tunnel und -Raketenlager sollen zerstört werden. Die Kämpfe im dicht besiedelten Mittelmeerstreifen wecken international Sorgen - Zivilisten könnten verstärkt zu Opfern werden.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Nach Beginn ihrer Bodenoffensive ist die israelische Armee am Freitag weiter im palästinensischen Gazastreifen vorgerückt. Sie zerstörte nach eigenen Angaben mindestens 13 Tunnel, die die Hamas angelegt hatte, um Israel anzugreifen oder Waffen zu schmuggeln. Die Offensive hatte in der Nacht zuvor begonnen.  mehr ...

19.07.2014 Linke-Jugend demonstriert gegen Gaza-Krieg - Festnahmen in Essen

Geteilte Meinungen in Deutschland

Hier israelische Fahnen, da die Farben der Palästinenser. In Essen gehen junge Menschen gegen den Gaza-Krieg auf die Straße.

Essen (dpa). Mehr als 1000 Menschen haben am Freitag in Essen gegen den Gaza-Krieg demonstriert. Die «Friedensdemonstration für Nahost» wurde von der Jugendorganisation der Partei Die Linke organisiert. Teilnehmer trugen Transparente mit dem Wort «Frieden» auch in arabischer und hebräischer Schrift, es wurden viele palästinensische Fahnen gezeigt. Redner forderten eine friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten.  mehr ...

18.07.2014 In Malaysia Kritik an Fluggesellschaft

Route nicht geändert

Kuala Lumpur (KNA). Entsetzen und Trauer, aber auch Kritik an der Fluggesellschaft Malaysia Airlines bestimmen die Reaktionen in Malaysia auf den Absturz der Passagiermaschine. Die Jugendorganisation der islamischen Partei PAS wirft Malaysia Airlines vor, sie habe, um Treibstoff zu sparen, auch nach dem Abschuss einer Transportmaschine zu Wochenbeginn ihre Maschinen weiter die gefährliche Route über die Ukraine fliegen lassen.  mehr ...

18.07.2014 Juden und Muslime in Belgien: Weiter respektvoll zusammenleben

Sozialer Zusammenhalt

Brüssel (KNA) Jüdische und muslimische Organisationen in Belgien rufen wegen der zunehmenden Gewalt in Israel und Palästina zu einem weiterhin respektvollen Umgang auf. «Die Konflikte außerhalb von Belgien dürfen keinen Einfluss auf die Beziehung der Bürger in unserem Land haben und damit feindseliges Verhalten generieren», erklärten sie am Freitag bei einer Pressekonferenz in Brüssel.  mehr ...

17.07.2014 Erdogan ruft Muslime zur Einheit: Islam-Konferenz in Istanbul

Erdogan: „Alle Muslime sind Brüder“

Istanbul (KNA). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Muslime im Nahen Osten zu Frieden und Eintracht aufgerufen. „Alle Muslime sind Brüder“, sagte er am Donnerstag zum Auftakt einer Konferenz islamischer Gelehrter und Vertreter islamischer Instiutionen aus dem Nahen Osten in Istanbul. «Man kann nicht Dutzende Menschen mit Bomben töten und sich dann als wahrer Muslim präsentieren.  mehr ...

16.07.2014 Israel fordert eine Viertelmillion Palästinenser auf, ihre Häuser zu verlassen, um sie zerstören zu können. Publizist Todenhöfer kritisiert Kriegführung und Medienberichterstattung. Von Rüdiger Göbel

Massenflucht in Gaza

(junge Welt). Die israelische Regierung eskaliert ihren Krieg gegen die Palästinenser in Gaza immer weiter. Am Strand von Gaza wurden am Mittwoch vier Kinder getötet und mehrere weitere verletzt. Augenzeugen zufolge hatten sie Fußball gespielt. Nach den neuerlichen Luftangriffen auf den mit 1,8 Millionen Einwohnern dichtbesiedelten Küstenstreifen ist die Zahl der Toten bis Mittwoch nachmittag auf 214 gestiegen. Mehr als 1600 Menschen sind seit Beginn der Offensive am 8. Juli verletzt worden.  mehr ...

15.07.2014 Kein nachhaltiger Frieden in Mali: Anhaltende Gefahr durch bewaffnete Gruppen und Tuareg-Konflikt bleibt ungelöst

Operation Serval für beendet erklärt

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine kritische Bilanz der „Operation Serval“ französischer Truppen in Mali gezogen, mit der der Vormarsch „radikaler Islamisten“ gestoppt und der Staat Mali stabilisiert werden sollte. „Anderthalb Jahre nach Beginn der französischen Intervention erlebt Nord-Mali eine neue Welle der Gewalt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann radikale Islamisten auch wieder Kontrolle über größere Landstriche und Städte im Norden Malis bekommen werden“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.  [ABO] mehr ...

15.07.2014 Menschenrechtler warnen vor Gewalteskalation in Zentralafrika

Kalter Genozid in Bangui

Nairobi (KNA). Die Gewalt im Osten der Zentralafrikanischen Republik weitet sich aus. Wie die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Dienstag in Nairobi mitteilte, wurden seit Anfang Juni Hunderte Zivilisten getötet und rund 10.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Die Gewalt weite sich ostwärts aus und greife auf neue Gebiete über. Dies führe zu einer weiteren Destabilisierung des Landes. Die französischen und afrikanischen Friedenstruppen seien nicht in der Lage, die Zivilbevölkerung zu schützen.  mehr ...

15.07.2014 Bewaffneter Hamas-Flügel lehnt Waffenruhe mit Israel ab

Kassam-Brigaden haben kein Interesse

Gaza (dpa). Der bewaffnete Flügel der im Gazastreifen herrschenden Hamas hat eine von Ägypten vorgeschlagene Waffenruhe mit Israel abgelehnt. Die Kassam-Brigaden teilten am Dienstagmorgen mit: «Unser Kampf mit dem Feind geht weiter.» Das israelische Sicherheitskabinett akzeptierte nach Beratungen den ägyptischen Vorschlag. Nach dem von Ägypten vorgelegten Fahrplan trat eine Feuerpause am Dienstagmorgen um 8.00 Uhr MESZ in Kraft.  mehr ...

14.07.2014 Das israelische Bombardement in Gaza trifft immer wieder auch Kinder. Von Saud Abu Ramadan und Shabtai Gold

"Vorräte gehen aus"

Gaza (dpa). Die Cousins Kinan und Nur Hammad, beide fünf Jahre alt und schwer verletzt, liegen im vierten Stock des Schifa-Krankenhauses in Gaza. Kinan verlor bei einem israelischen Luftangriff den Vater, die Mutter und die Schwester; der kleine Nur den Vater, den Bruder und die Großmutter. An ihren Betten sitzt Kinans Großmutter Amal Hammad. «Am Mittwochabend war die ganze Familie im kleinen Garten ihres Hauses beisammen», berichtet die 54-Jährige. Plötzlich sei eine Rakete in dem Haus im Ort Beit Hanun im Norden des Gazastreifens eingeschlagen.  mehr ...

13.07.2014 Internationale Krisendiplomatie will Gewalt im Gazastreifen stoppen

Israel geht von umfangreichen Kämpfen aus

Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas droht zu entgleisen. Westliche Führungsmächte, die Arabische Liga, Ägypten und Palästinenserpräsident Abbas suchen nun nach einem politischen Ausweg.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Inmitten des Blutvergießens im Gazastreifen kommt die internationale Krisendiplomatie in Gang. An diesem Sonntag treffen die Außenminister Deutschlands, der USA, Großbritanniens und Frankreichs am Rand der Atomgespräche in Wien zusammen, um Möglichkeiten für eine Waffenruhe zu erkunden.  mehr ...

12.07.2014 Nordirlands Erster Minister Peter Robinson entschuldigt sich öffentlich für anti-muslimische Kommentare. Bericht von Ufuk Secgin

Islamkritik in Belfast

(iz). Alle führenden britischen Medien, wie „The Daily Telegraph“, „The Times“, „The Guardian“, BBC News und der „Belfast Telegraph“ haben im vergangenen Monat über die öffentliche Entschuldigung des Ersten Minister für Nordirland Peter Robinson berichtet.

Robinson Entschuldigung kam, nachdem er der „Irish News“ erzählt hatte, er würde „Muslimen, die sich nach der Scharia orientieren nicht vertrauen“. Damit verteidigte er den umstrittene Pastor, James McConnell, der den Islam als „heidnisch“ und „satanisch“ angeprangert hatte.  mehr ...

10.07.2014 In den sozialen Netzwerken werden die unverhältnismäßigen Attacken Israels verurteilt. Von Khalil Breuer

Einhellige Empörung

(iz). Es ist Ramadan, eigentlich eine Zeit der Besinnung und des Friedens. Umso verstörender die Bilder aus dem Gaza-Streifen: zerstörte Häuser, tote Zivilisten und tote Kinder. Die Reaktion Israels auf ein unaufgeklärtes Verbrechen wird von allen Muslimen als maßlose Aggression eingestuft. Die brutale Ermordung eines palästinensischen Jungens durch israelische Extremisten hatte die Stimmung weiter verschärft.

Es gibt aber auch durchaus kritische Kommentare zur militärischen Strategie der Hamas, die – nach dieser Ansicht – auf dem Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen wird.  mehr ...

09.07.2014 Der Arbeitskreis Grüner Musliminnen widerspricht einem Artikel der Tageszeitung „Die Welt“ über eine angebliche Nähe zum KRM

„Wenn er uns nur gefragt hätte...”

(AKGM). Auf Welt Online erschien am 28.06.2014 ein Artikel von Till Stoldt, in dem der AK Grüne MuslimInnen erwähnt wird. Hierzu erklären die SprecherInnen des AK Grüne MuslimInnen NRW Ali Bas und Hasret Karacuban:

„Die Unterstellung, der AK Grüne MuslimInnen sei von Personen eingerichtet worden, die einem KRM-Verband angehörten und vertrete folglich einseitig die Interessen des KRM, ist haltlos.  mehr ...

07.07.2014 Kabul: Ghani nach vorläufigem Ergebnis Sieger der Präsidentenwahl

Abdullah droht mit Nichtanerkennung

Bei der Afghanistan-Stichwahl liegt Ex-Finanzminister Aschraf Ghani erstaunlich klar vor Erstrundensieger Abdullah. Die Wahlkommission betont, das Ergebnis sei vorläufig. Der Kontrahent Abdullah droht damit, es nicht anzuerkennen.

Kabul (dpa). Die Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan hat der frühere Finanzminister Aschraf Ghani nach dem vorläufigen Ergebnis klar gewonnen. Allerdings betonte die Wahlkommission am Montag in Kabul, das Endergebnis könne nach der Überprüfung von Betrugsvorwürfen durch die Wahlbeschwerdekommission davon abweichen.  [ABO] mehr ...

07.07.2014 Israel mobilisiert 1500 Reservisten

Neun Tote im Gazastreifen

Der Schlagabtausch zwischen Israel und bewaffneten Palästinensergruppen gewinnt an Schärfe. Israels Armee mobilisiert weitere Reservisten. Angesichts der Gewalt wächst die Sorge vor einem neuen Gazakrieg.

Gaza/Tel Aviv (dpa). Israels Armee bereitet sich nach der auf eine größere Militäroperation vor. In den Streitkräften würden 1.500 Reservisten mobilisiert, kündigte Armeesprecher Peter Lerner am Montag an. Die im Gazastreifen herrschende, Hamas hatte vorher nach heftigen israelischen Luftangriffen Rache für den Tod von neun Menschen angekündigt.  mehr ...

07.07.2014 Hunderte Festnahmen nach anti-muslimischen Protesten in Myanmar

Seltenes Einschreiten des Staates

Rangun (dpa). Nach den Unruhen und Attacken gegen muslimische Geschäftsleute in Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay hat die Polizei 362 Menschen festgenommen. Die meisten hätten das nächtliche Versammlungsverbot missachtet, teilte die Polizei am Montag mit.

Vergangene Woche waren buddhistische Mobs nach einem Gerücht über eine angebliche Vergewaltigung auf Muslime losgegangen. Zwei Menschen kamen uns Leben, ein Muslim und ein Buddhist. 16 Menschen würden der Beteiligung an den Attacken verdächtigt, hieß es.  [ABO] mehr ...

07.07.2014 Welle nationalistischer Gewalt erschüttert Mazedonien. Von Thomas Brey

Furcht vor einer Beschädigung des fragilen Gefüges

Die nationalistischen Feindschaften zwischen der slawischen Mehrheit und der albanischen Minderheit in Mazedonien sind wieder offen ausgebrochen. Gewalt bedroht die ohnehin gelähmte Politik.

Skopje (dpa). Tausende Albaner haben in den vergangenen Tagen in Mazedonien ihrem Unmut über die politische Lage mit gewaltsamen Demonstrationen Luft gemacht. In der Hauptstadt Skopje sowie in ihren Hochburgen wie Tetovo und Gostivar attackierten sie die Polizei, die mit Wasserwerfern, Tränengas und Blendgranaten antwortete.

Die neue Gewalt bedroht die Stabilität des Landes.  mehr ...

05.07.2014 Zwei Tote bei Gewalt gegen Muslime in Myanmar

Faschistoide Buddhisten-Mobs wüten wieder

Mandalay (dpa). Bei neuen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen sind in Mandalay, der zweitgrößten Stadt von Myanmar, zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden verhängten am Donnerstag ein nächtliches Versammlungsverbot von mehr als fünf Menschen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Mobs von Buddhisten waren am späten Mittwoch nach Polizeiangaben die zweite Nacht in Folge mit Stöcken und Schwertern auf Muslime losgegangen. Auslöser war ein Gerücht, dass zwei muslimische Teehausbesitzer eine Buddhistin vergewaltigt haben sollen.  mehr ...

04.07.2014 Ausschreitungen und Verletzte in Jerusalem und im Westjordanland

Mahnung zu besonderer Vorsicht

Jerusalem (KNA). In Jerusalem ist es am ersten Freitag des muslimischen Fastenmonats Ramadan zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Dutzende palästinensische Jugendliche versuchten laut örtlichen Medienberichten, sich Zugang zu den Freitagsgebeten auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt zu verschaffen. Dieser war zuvor von Israel auf Muslime über 50 Jahre beschränkt worden. Israels Sicherheitskräfte kontrollierten die Zugänge zur Altstadt.  mehr ...

04.07.2014 „Macht Ramadan zu einem Monat der Finsternis”: Dzsihad Hadelli über israelische Reaktionen auf den Tod von Entführungsopfern

Gefährliche Rhetorik der Rache

(iz). In gestrigen Morgenstunden des 1. Juli flog Israel mehrere Luftangriffe auf den Gazastreifen. In Hebron zerstörte das israelische Militär die Häuser der Familien von zweier Verdächtiger, die von der Regierung für die Entführung der drei Jugendlichen verantwortlich gemacht werden. Israelische Politiker riefen zeitgleich nach Rache und fordern der Ramadan solle zu einem „Monat der Finsternis“ gemacht werden. Der Weltsicherheitsrat mahnte zur Zurückhaltung.

Die jüngsten Reaktionen wurden durch den Fund der Leichen dreier israelischer Siedler ausgelöst.  mehr ...

02.07.2014 Umfrage: Wachsende Sorge vor extremistischer Gewalt in Nahost

Ablehnung von Selbstmordattentaten wächst

Washington/Jerusalem (KNA). In mehreren Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung wächst die Sorge vor islamischem Extremismus. Das geht aus der jüngsten Umfrage des Washingtoner Pew Research Center hervor. Demnach zeigen sich in vielen Ländern des Nahen Ostens deutlich mehr Menschen beunruhigt als bei einer vergleichbaren Umfrage im Vorjahr, so das renommierte Forschungszentrum, das die Studienergebnisse auf seiner Internetseite vorstellte.  mehr ...

29.06.2014 Ein europäisches Phänomen: Das Schüren einer unbegründete Angst vor einer „muslimischen Übernahme“ in Großbritannien hat sich zu einer Freizeitbeschäftigung entwickelt. Von Ufuk Secgin

Von „Trojanischen Pferden“ und anderen Bedrohungslagen

(iz). Die Tatsache ist nicht zu leugnen, dass nach Woolwich, wo zwei konvertierte Muslime den Soldaten Lee Rigby am helllichten Tage auf einer Strasse im südöstlichen Stadtteil Londons mit einem Messer und einem Beil brutal ermordet hatten, Muslime zunehmend durch eine schwarz-weiße Sicherheitslinse von vielen in der politischen Klasse und von den rechten Medien betrachtet werden.

Das Schüren einer unbegründete Angst vor einer „muslimischen Übernahme“ von Großbritannien hat sich zu einer Freizeitbeschäftigung einiger Kolumnisten, Blogger und Aktivisten entwickelt.  mehr ...

18.06.2014 Türkisches Religionsamt warnt vor «Islamismus» und Spaltung

DIYANET ruft zur «Besonnenheit» auf

Istanbul (KNA). Das staatliche Religionsamt in der Türkei hat angesichts der Lage in Syrien und im Irak vor eine drohenden Spaltung der Muslime gewarnt. In einem am Mittwoch in acht Sprachen veröffentlichten «Aufruf zur Besonnenheit an die islamische Welt» lenkte die Behörde den Blick auf die Konflikte in Syrien und dem Irak.  mehr ...

18.06.2014 Früherer Chef von Islam-Organisation soll gegen Erdogan antreten

Instrumentalisierung von Ex-OIC-Generalsekretär?

Istanbul (KNA). Der frühere Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, tritt bei der türkischen Präsidentschaftswahl im August als Kandidat der beiden größten Oppositionsparteien an. Der 70-Jährige stehe für demokratische Werte, sagte Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu am Dienstag. Seine säkularistische Partei CHP und die nationalistische MHP hatten sich zuvor auf Ihsanoglu als gemeinsamen Bewerber geeinigt.

Ihsanoglu soll religiös-konservative, aber auch säkuläre Wähler ansprechen.  [ABO] mehr ...
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