Ein weiblicher Blick auf den Ramadan
(iz). Seit einigen Jahren fällt der Ramadan auf die Sommermonate – mit langen und manchmal heißen Tagen. Als ich alt genug war und zu fasten begann, ging die Sonne gegen 16.00 Uhr unter. Man könnte sagen, das war Fasten de luxe. mehr ...
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14.07.2015 Mekka: 1.800 Kinder bei Gebeten im Ramadan vermisst

Glücklich wiedervereint mit Eltern

Dschidda (KNA). Rund 1.800 Kinder sind während des Ramadan in der Großen Moschee von Mekka verloren gegangen und wieder glücklich mit ihren Eltern vereint worden. Die meisten unfreiwilligen Trennungen ereigneten sich zur Zeit Nachtgebete im heiligen Fastenmonat, wie die Zeitung «Saudi Gazette» meldete. Mekkas Polizeichef Yousif Al-Ahmadi sagte, die Beamten seien durch den täglichen Pilgerandrang darin geübt, «Dutzende» von desorientierten und weinenden Knirpsen zu trösten und mit ihren Angehörigen wieder zusammenzubringen.  mehr ...

13.07.2015 Nahöstliche Wiederkehr des Ewiggleichen: Ein Jahr nach Kriegsbeginn liegt Gaza noch immer in Trümmern. Von Andrea Krogmann

Trügerische Ruhe

51 Kampftage und mehr als 2.100 Tote – der Gazakrieg im vergangenen Jahr hatte verheerende Folgen. Noch immer sind die Menschen in Gaza von Normalität weit entfernt – es droht eine Verschlechterung der humanitären Lage.

Jerusalem (KNA). „Der Wiederaufbau Gazas ist im Interesse Israels.“ Kein geringerer als Israels Präsident Reuven Rivlin sprach diese Worte, und er sprach sie in einem denkwürdigen Rahmen am Montag bei einer Gedenkfeier für die in Gaza gefallenen Soldaten. Eine Bedingung nannte Rivlin auch: Der Terror aus Gaza müsse aufhören.  mehr ...

10.07.2015 Thailand deportiert geflüchtete Uiguren nach China

Vergeblich Widerstand geleistet

(dpa) Unter dem Protest von Menschenrechtlern hat Thailand 90 Menschen nach China deportiert, die dem Volk der muslimischen Uiguren angehören. Ein Regierungssprecher bestätigte am Donnerstag den Abflug der Maschine vom Don-Mueang-Flughafen in Bangkok.

Nach Angaben der Exilgruppe «Weltkongress der Uiguren» leisteten die Menschen beim Besteigen der Maschine vergeblich Widerstand. Ihnen drohten strenge Strafen in China, womöglich sogar die Hinrichtung. Menschenrechtler wie Huma Rights Watch werfen China religiöse Verfolgung der Uiguren vor.  mehr ...

08.07.2015 Völkermord in Srebrenica: Offener Brief der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Für eine „Kultur der Ermahnung“

Wiesbaden (igbd.de). Anlässlich des geplanten Staatsbesuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Bosnien und Herzegowina und des 20. Jahrestages des Völkermordes von Srebrenica richtet sich der Verbandspräsident der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland – Zentralrat e.V. mit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin:

„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

am 11. Juli 1995 wurde die damalige UN-Schutzzone Srebrenica in Bosnien-Herzegowina im Angesicht der gesamten Weltöffentlichkeit durch Einheiten der serbischen Polizei und Armee überrannt.  mehr ...

07.07.2015 Hintergrund: Der Terror in Nigeria dauert auch im Ramadan an. Von Katrin Gänsler

Boko Harams blutige Spur

Allein in den vergangenen sechs Wochen hat die Terrorgruppe Boko Haram mindestens 450 Menschen getötet. Kaum einer glaubt mehr an ein schnelles Ende des Terrors unter der neuen Regierung Buhari.

Abuja (KNA). Nigerias neuer Staatspräsident Muhammadu Buhari versucht es mit einer gehörigen Portion Optimismus. Am Wochenende ließ der 72-Jährige durch das Außenministerium verkünden, man sei dabei, den Kampf gegen die Terrormiliz Boko Haram zu gewinnen.  mehr ...

04.07.2015 Trostlosigkeit nach dem Genozid. Von Thomas Brey

Srebrenica stirbt zum zweiten Mal

Das ostbosnische Srebrenica steht weltweit für den jüngsten Völkermord in Europa. Doch auch nach 20 Jahren herrscht neben Trauer nur Hoffnungslosigkeit. Niemand kehrt zurück, alle wollen nur weg.

Srebrenica (dpa). In Srebrenica ist kein Lärmen oder Lachen zu hören. Das Zentrum des Städtchens in Ostbosnien wirkt fast wie ausgestorben. In den zwei oder drei kargen Kaffees sitzen Männer den lieben langen Tag vor einer Tasse oder einem Glas und warten, dass etwas passiert. Aber es passiert nichts.

Die einzige Metzgerei ist nach dem Tod des Inhabers verwaist.  mehr ...

01.07.2015 Türkei und Katar: eine Zweckgemeinschaft oder Partnerschaft mit Zukunft?

Ambitionen am Persischen Golf

Das Militärabkommen, das die Türkei und Katar im vergangenen Dezember unterzeichnet haben, birgt hinsichtlich seiner Konstitution bedeutungsschwere Implikationen symbolischer, aber auch handfester politischer Art in der Golfregion.

(Eurasianews). Einige Experten glauben, dass die in den letzten Jahren aufflammenden Konflikte in Syrien, Irak, Libyen und Jemen als auch der Aufstieg der Extremistenmiliz „Islamischer Staat“ die Türkei und die Golfmonarchie zu einem Aneinanderrücken veranlassten.  mehr ...

01.07.2015 Die humanitäre Hilfsorganisation Caritas beklagt Zuspitzung der humanitären Situation in Syrien. Von Anna Mertens

„Ausweglose Lage“

Nach Angaben von Caritas international war 2014 das blutigste Jahr im Syrien-Konflikt. Doch die Aufmerksamkeit sinke – es entstehe der „völlig falsche“ Eindruck, es gebe nichts Neues zum Konflikt zu sagen.

Berlin (KNA). Weitere Tote, viele Verletzte und immer mehr Flüchtlinge: Rund vier Jahre nach Beginn des Syrien-Konflikts spitzt sich die Lage laut Caritas international zu. „Allein im letzten Jahr sind in Syrien noch einmal mehr als 70.000 Menschen gestorben“, beklagte der Präsident des Deutschen Caritasverbands, Peter Neher, am Mittwoch in Berlin.  mehr ...

30.06.2015 De Maiziere: Terror bleibt große Herausforderung

Muslime bleiben im Visier

Berlin (KNA). Nach Einschätzung von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) bleibt der „islamistische Terrorismus“ eine der „größten Herausforderungen unserer Zeit“. Staat und Gesellschaft dürften sich davon aber nicht einschüchtern lassen, sagte de Maiziere am Dienstag in Berlin. Um Radikalisierungen zu verhindern, seien alle wichtigen gesellschaftlichen Gruppen gefordert, so der Innenminister. Er äußerte sich bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichtes 2014.  mehr ...

29.06.2015 Hotelangestellte stellten sich mit ihrem Leben schützend vor Touristen

"Du musst zuerst uns töten"

(iz). Augenzeugenberichten zufolge haben tunesische Angestellte des Hotel Bellevue am Strand von Sousse ihre Gäste vor einem Massaker bewahrt. Fotos zeigen den Attentäter auf seinem Weg zum Strandabschnitt des Hotels. Prompt bildeten die jungen Arbeiter einen menschlichen Schutzschild und zwangen den mutmaßlichen Angreifer damit zum Umdrehen.

Die "Dayli Mail" berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, dass sie ihm zuriefen: "Du musst zuerst uns töten. Aber wir sind Muslime!" Der mit einer AK-47 bewaffnete Attentäter hatte wohl zuvor gerufen, dass er es auf Touristen abgesehen habe.  mehr ...

29.06.2015 Attentäter von Lyon streitet religiösen Hintergrund ab

Offenbar Eheprobleme als Auslöser

Lyon/Paris (dpa) - Der Attentäter des jüngsten Anschlags in Frankreich leugnet einen religiösen Hintergrund seiner Tat. Während der Befragung in Paris habe Yassin S. einen entsprechenden Zusammenhang verneint, berichteten französische Medien am Montag übereinstimmend unter Berufung auf Ermittler.

Yassin S. war auf dem Gelände eines Werks für Industriegase in Saint-Quentin-Fallavier bei Lyon bei dem Versuch überwältigt worden, eine Explosion herbeizuführen. Zuvor soll er seinen Chef getötet und enthauptet haben.  mehr ...

29.06.2015 Davutoglu warnt vor Verletzung türkisch-syrischer Grenze

Vorzeichen einer bevorstehenden Operation?

Istanbul (dpa). Nach dem tödlichen Angriff der Terrormiliz IS auf die nordsyrische Stadt Kobane hat der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu vor einer Verletzung der Grenze zu Syrien gewarnt. Man habe „alle nötigen Vorbereitungen“ getroffen, um die Grenzregion zu schützen und die damit verbundenen Risiken zu mindern, sagte Davutoglu nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntagabend bei einer Ausstellungseröffnung in Istanbul. Details nannte er nicht.  mehr ...

28.06.2015 Mögliche Interventionspläne: Das Militär rät zu politischen und diplomatischen Bemühungen vor Einmarsch in Syrien

Stehen die Zeichen auf Sturm?

(TZ/IZ). Wie die englischsprachige Tageszeitung „Today’s Zaman“ am 28. Juni unter Berufung auf türkische Medien, Insider und Regierungsvertreter in einem Hintergrundartikel schrieb, konkretisierten sich Ankaras Interventionspläne südlich der Grenze. Dabei gehe es der Regierung, so der englischsprachige „Zaman“-Ableger, sowohl um die Schwächung von IS-Einheiten, um die Sicherung grenznaher Gebiete und darum, dass sich nicht zu viel Macht in den Händen PKK-naher Verbände bündle.  [ABO] mehr ...

28.06.2015 Wie Flüchtlinge Ramadan feiern. Von Gioia Forster

Fasten in der Fremde

Zwei Drittel der Flüchtlinge, die 2014 nach Deutschland kamen, sind Muslime. Während des Fastenmonats ist für viele die Sehnsucht nach der Heimat besonders stark. Mit viel Aufwand ermöglichen Einrichtungen Muslimen, Ramadan zu feiern.

Meßstetten (dpa). Die Flüchtlinge trudeln in die Moschee ein. Einige haben eine Flasche Wasser oder eine Tasse mitgebracht, noch dürfen sie aber nicht trinken. Kurz vor Sonnenuntergang herrscht komplette Stille. Dann ertönt der Gebetsruf, und eine Tasse Wasser wird herumgereicht: der erste Schluck nach einem langen Tag des Fastens.  mehr ...

25.06.2015 Zentralrat sagt für Flüchtlinge traditionelles Fastenbrechen ab

Hilfe für die Gemeinden

Berlin (KNA). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verzichtet in diesem Jahr zugunsten einer bundesweiten Flüchtlingsaktion auf das traditionelle Fastenbrechen mit Politik und Gesellschaft. Stattdessen sollen muslimische Gemeinden unterstützt werden, damit sie Flüchtlinge zum Fastenbrechen einladen können, wie der ZMD am Donnerstag in Berlin bekanntgab.  mehr ...

22.06.2015 Emirate spenden deutschen Muslimen 20 Tonnen Datteln

Für Flüchtlinge und Bedürftige

Abu Dhabi (KNA). Die Vereinigten Arabischen Emirate spendieren deutschen Muslimen 20 Tonnen Datteln zum Ramadan. Die Palmfrüchte, traditioneller Bestandteil des abendlichen Fastenbrechens, wurden über die Botschaft der Emirate in Berlin, das Generalkonsulat in München und die diplomatische Vertretung in Bonn an Moscheegemeinden, Flüchtlingszentren und Bedürftige verteilt, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM (Montagabend) in Abu Dhabi meldete.

2014 hatten die Emirate 6,5 Tonnen Datteln geliefert.  mehr ...

21.06.2015 Menschenrechtler: Gewalt in China überschattet Ramadan

Einschränkungen der Religionsfreiheit

Göttingen (KNA) Menschenrechtler haben anhaltende Gewalt und Einschränkungen der Religionsfreiheit im Nordwesten Chinas angeprangert. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnte am Sonntag in Göttingen vor weiterer Gewalt während des islamischen Fastenmonats Ramadan. Laut der Organisation sind bereits Anfang Juni zwölf Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren im Bezirk Guma erschossen worden. Seit Beginn des Ramadan am Donnerstag gebe es zudem systematische Versuche, Uiguren am Fasten zu hindern.  mehr ...

18.06.2015 Die IZ-Redaktion wünscht euch einen gesegneten Ramadan!

Am 18. Juni begann für Muslime das Fasten

(iz). Die Islamische Zeitung wünscht euch und euren Liebsten einen gesegneten Monat Ramadan, auf dass seine Vorzüglichkeit uns dabei hilft zu den Vorzüglichen zu gehören. Es ist die Zeit der Selbstfindung und gleichzeitig die Zeit der Geschwisterlichkeit. Es ist die Zeit der Barmherzigkeit, Vergebung und Erretung, wie es uns unser Geliebter Muhammad, Allahs Frieden und Segen auf ihm, versprach. Mögen wir unsere Absichten rein halten um so auch Geist und Körper zu reinigen. Besinnen wir uns darauf woher wie kamen und wohin wir gehen, dem Einen dienend und dankend.  mehr ...

18.06.2015 UN-Flüchtlingswerk verzeichnet höchste Zahlen aller Zeiten. Hintergründe von Paula Konersmann

Unterwegs, unbehaust und ungeliebt

Knapp 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht - so viele wie nie zuvor. Das entspricht statistisch gesehen einem Menschen von 122. Und ein Ende scheint nicht in Sicht.

Genf (KNA). Die durchschnittliche Zahl von Facebook-Freunden liegt bei 342 pro Nutzer. Wenn Statistik so funktionieren würde, wäre von diesen 342 knapp jeder Dritte ein Flüchtling. Aber so funktioniert Statistik nicht.

Am Donnerstag hat das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR seinen Jahresbericht „Global Trends“ vorgestellt.  [ABO] mehr ...

16.06.2015 Protestanten und Muslime wollen mehr für Flüchtlinge tun

„Gemeinsam“

München (KNA). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die muslimischen Verbände wollen sich noch stärker gemeinsam für Flüchtlinge einsetzen. „Jede Zahl steht für Einzelschicksale und Menschen, die den gleichen Respekt und die gleiche Wertschätzung verdienen wie jeder andere Mensch auch“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm nach einem Spitzentreffen am Dienstagabend in München. Die Kirchen leisteten über die Asylsozialarbeit von Diakonie und Caritas einen wichtige Beitrag. Hier müsse darüber nachgedacht werden, wie man Muslime stärker einbinden könne.  mehr ...

12.06.2015 Ein amerikanischer Blick auf die Wahlen: NYT-Kolumnist gegen westliche Arroganz mit Blick auf die Türkei

Den nötigen Freiraum geben

(Eurasianews). In einer Kolumne für die traditionell eher Erdoğan- und AKP-kritische US-Zeitung „New York Times“ wirbt der Politikberater für die „Tony Blair Faith Stiftung“ und Analyst der renommierten Denkfabrik „Council on Foreign Relations“, Ed Husein, für mehr Verständnis und der Akzeptanz eines neuen Typs der Demokratie in der Türkei.

Unmissverständlich fordert Ed Husein, dass der Westen von Ankara nicht erwarten könne, dass es zwingend eine liberale Demokratie werden müsse.  mehr ...

12.06.2015 EU-Parlament: Brutale Angriffe Assads nicht verdrängen

Mehr als 230.000 Tote im Syrienkrieg

London/Straßburg (KNA). Der Syrienkrieg hat nach Angaben einer Monitoring-Gruppe bislang mehr als 230.000 Menschen das Leben gekostet, darunter fast 11.500 Kinder. Der Großteil der Opfer in dem seit März 2011 andauernden Konflikt sind Soldaten der syrischen Armee sowie Kämpfer der verschiedenen Rebellengruppen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London am Dienstag mitteilte. Bei rund 108.000 der Getöteten handelt es sich um Zivilisten.

Ungeklärt ist den Angaben zufolge das Schicksal von mehr als 20.  mehr ...

08.06.2015 Die IZ-Blogger: Türken sandten kein eindeutiges Signal, Neuwahlen könnten aber für Stabilität sorgen, meint Yasin Baş

Die Türkei hat gewählt

(iz). Die Türkei wählte am Sonntag ein neues Parlament. Trotz Verlusten ist die islamisch-konservative „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung” (AK Partei) von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu erneut stärkste Kraft geworden. Sie kommt nach dem vorläufigen Endergebnis auf 40,8 Prozent. Somit verliert sie erstmals seit zwölf Jahren die absolute Mehrheit. Die säkularistisch-nationalistische Republikanische-Volkspartei (CHP) konnte 24,9 Prozent aller Stimmen auf sich vereinen. Sie wird erneut stärkste Oppositionspartei.  mehr ...

08.06.2015 Amnesty wirft nigerianischer Armee Kriegsverbrechen vor. Hintergründe von Katrin Gänsler zum Kampf gegen Boko Haram

Täter in Uniform

Tausende Tote, Verhaftungen, Folter: Amnesty International macht Nigerias Armee für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich. Fehlendes Vertrauen in die Streitkräfte erschwert auch den Kampf gegen Boko Haram.

Abuja (KNA) Die Zahlen machen Angst. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International sollen in Nigeria seit März 2011 rund 7.000 Jungen und Männer nach Verhaftungen in Militärgewahrsam ums Leben gekommen sein. Weitere 1.200 Festgenommene seien seit Februar 2012 von Soldaten getötet worden. Insgesamt kam es seit 2009 zu mindestens 20.  mehr ...

05.06.2015 Trotz Wahlkampfhilfe aus Deutschland für HDP wählt jeder Zweite die islamisch-konservative Regierungspartei. Von Yasin Baş

Unangefochten an erster Stelle

(iz). Am kommenden Sonntag wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. In den Wahlprognosen wird die im Sommer 2001 gegründete „Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung” (AK Partei) von Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu erneut stärkste Kraft im Land. Die Frage scheint zu sein, wie hoch er die Wahlen für sich und seine Partei entscheiden wird.  mehr ...

01.06.2015 Ende der Menschenrechtsverletzungen in Ägypten gefordert

Gewaltherrscher Al-Sisi darf bei Merkel vorsprechen

Berlin (KNA). Vor dem Deutschland-Besuch des ägyptischen Präsidenten Abdelfattah al-Sisi haben Organisationen die Bundesregierung am Montag aufgefordert, sich für ein Ende der Menschenrechtsverletzungen in Ägypten einzusetzen. Unter ihm erlebe Ägypten «eine der schwersten Menschenrechtskrisen in der modernen Geschichte des Landes», sagte Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Selmin Caliskan, am Montag in Berlin.  mehr ...

01.06.2015 ASEAN soll sich für Rohingya-Rechte einsetzen

Humanitäre Hilfe ist nicht ausreichend

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die ASEAN-Staaten appelliert, sich für mehr Rechte für Rohingya in Burma (Myanmar) einzusetzen und nicht nur Flüchtlinge der dort verfolgten muslimischen Minderheit mit humanitärer Hilfe zu unterstützen. Die Menschenrechtsorganisation begrüßte den Appell des Dalai Lama an die burmesische Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, sich in ihrem Land für eine Lösung des Rohingya-Konflikts zu engagieren.  mehr ...

29.05.2015 Hintergrund: Bewaffnete Gruppen erobern auch letzte Militärbasis in der syrischen Provinz Idlib

In der Nähe von Latakia

(Eurasianews). Die Rebellenformation Dschaisch al-Fatah hat am 29. Mai mitgeteilt, dass sie die letzte Militärbasis der syrischen Regierung in der nordwestlichen Provinz Idlib nach heftigen Kämpfen erobert habe. In weiterer Folge könnten die Rebellen auf Latakia vorrücken.

Die Stadt Ariha, die einst 800.000 Einwohner zählte, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Küstenprovinz Latakia am Mittelmeer, die als Hochburg des Assad-Clans gehandelt wird und die Regierung in Damaskus mit überlebenswichtigen maritimen Versorgungsrouten verbindet.  mehr ...

29.05.2015 15-jährige Dana Arabiyat erfindet Satelliten, der Weltraumschrott sammelt. Von Tarek Bärliner

Die Erdumlaufbahn sauber halten

(iz). Dana Arabiyat ist gerade einmal 15 Jahre alt und der große Star auf der Intel International Science and Engineering Fair, einem Wettbewerb der Society for Science für junge Ingenieure. Die Jordanierin erfand einen Satelliten, der fähig ist Weltraumschrott ausfindig zu machen und ihn zu absorbieren.

Mit einem ausgekübeltem Radarsystem ausgestattet geht der Satellit auf Jagd nach Abfällen, die ziellos im Weltall umher kreisen. Als Weltraumschrott gilt jeder von Menschen hergestellte Himmelskörper ohne anhaltende Funktion. Derzeit sollen sich über 500.  mehr ...

29.05.2015 Pressemitteilung: Der Moscheedachverband der ATIB verurteilt die Verleumdungskampagne im ZDF

„Generalverdacht gegen die Muslime“

Köln (Atib). Die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine e.V. (ATIB) verurteilt den Kampagnen-Journalismus gegen seinen Verband durch die Autoren der Webstory „Die Grauen Wölfe – Eine Chronologie der stillen Macht“ am 24.05.2015 und in der Sendung „Frontal 21“ am 26.05.2015, beides veröffentlich durch das ZDF.

«In den oben genannten Beiträgen wird seitens der Autoren tendenziös und realitätsfern pauschalisiert und diffamiert.  mehr ...

27.05.2015 Wurde die brutale IS-Herrschaft von Seiten der Pentagon-Strategen bewusst in Kauf genommen?

USA rechneten mit „salafistischem Fürstentum“

Damaskus/Bagdad/Berlin (GFP.com). Die westlichen Mächte haben salafistische Organisationen im Syrien-Krieg gezielt gestützt und die Gründung des „Islamischen Staats“ (IS) im Kampf gegen das Assad-Regime vollauf bewusst in Kauf genommen. Dies geht aus einem deklassifizierten Papier des US-Militärgeheimdiensts DIA („Defense Intelligence Agency“) hervor, das vergangene Woche veröffentlicht worden ist.  mehr ...

25.05.2015 Kardinal: Regierung muss Verantwortung für Rohingya übernehmen

Neue Massengräber in Malaysia

Rangun (KNA). Kardinal Charles Maung Bo fordert die Regierung in Myanmar zur Lösung der Rohingya-Krise auf. Myanmar habe eine moralische Verantwortung für die Angehörigen dieser Minderheit, sagte der katholische Erzbischof von Rangun am Montag dem vatikanischen Nachrichtendienst „Asianews“.

Die derzeitige Situation sei katastrophal. Skrupellose Menschenhändler schickten Männer, Frauen und Kinder auf die See, um sie dort sterben zu lassen. Deshalb sei es eine „große Geste der Menschlichkeit“, dass Malaysia, die Philippinen und Indonesien nun die Türen für Flüchtlinge geöffnet hätten.  mehr ...

21.05.2015 Überblick nach einem Jahr Regierungszeit von Narendra Modi: „Religionsfreiheit in Indien gefährdet“

Hindunationalismus bedroht die Gesellschaft

Aachen (KNA). Rund ein Jahr nach dem Regierungsantritt von Narendra Modi sieht das katholische Hilfswerk missio die Religionsfreiheit in Indien als gefährdet an. Der Hindu-Nationalismus bedrohe durch seine totalitäre Struktur mittlerweile die Demokratie und Zivilgesellschaft in Indien, erklärte der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks, Klaus Krämer, am 20. Mai in Aachen. Der hinduistische Politiker von der Partei BJP war am 26. Mai 2014 zum indischen Premierminister vereidigt worden.  mehr ...

20.05.2015 Netanjahu stoppt Anweisung zu getrennten Bussen für Palästinenser

Ein Versuch von Apartheid?

Eine israelische Entscheidung über die Trennung von Juden und Arabern in Bussen im Westjordanland hat große Empörung ausgelöst. Nur wenige Stunden nach ihrer Bekanntgabe wurde sie deshalb wieder aufgehoben.

Tel Aviv (dpa) - Nach heftiger Kritik hat Israel eine Anweisung gestoppt, derzufolge Palästinenser im Westjordanland nicht mehr in denselben Bussen fahren dürfen wie Israelis. Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Mosche Jaalon hätten entschieden, die umstrittene Order «einzufrieren», bestätigte Netanjahus Büro am Mittwoch.  mehr ...

20.05.2015 Türkei beteiligt sich an Rohingya-Rettungsmission. Von Tarek Bärliner

"Tun unser Bestes"

(iz). Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu sagte am Dienstag vor einer Gruppe Besuchern im Cankaya-Palast, die Türkei täte ihr Bestes um Rohingya-Flüchtlinge in Seenot zu retten.

Dafür habe man sich mit einem Schiff der türkischen Marine an einer Mission der Internationalen Organisation für Migration (IOM) beteiligt. Schätzungsweise treiben bis zu 8.000 Angehörige der Rohingya, der laut UN meistverfolgten Minderheit der Welt, in der Seestraße von Malakka auf teilweise nicht seetüchtigen Booten.

Das Ziel der Flüchtlinge sind die Küsten Malaysias und Indonesiens.  mehr ...

19.05.2015 Polizeigewalt in Hannover: Eine Pressemitteilung der IGMG

Konsequenzen gefordert

Kerpen (IGMG). „Das ohnehin stark zerrüttete Vertrauen in die Sicherheitsorgane steht vor einer neuerlichen Zerreisprobe“, so der kommissarische Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) Bekir Altaş, anlässlich der Vorwürfe gegen die Bundespolizei, in Gewahrsam befindliche Personen misshandelt zu haben.

Altaş weiter: „Die Vorwürfe gegen die Bundespolizei in Hannover sind ungeheuerlich und erschreckend. Menschen, die offensichtlich aus einem muslimischen Land stammen, sollen gezwungen worden sein, verfaultes Schweinefleisch vom Boden zu essen.  mehr ...

19.05.2015 Außenminister Südostasiens beraten über Flüchtlingsdrama: Boot mit 300 Flüchtlingen wird vermisst

Flucht vor Verfolgung endet für viele im Tod

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Außenminister Malaysias, Thailands und Indonesiens dringend dazu aufgefordert, das Schicksal von 300 Rohingya-Boatpeople aufzuklären, die in den vergangenen Tagen von der Marine ihrer Staaten wieder auf hohe See geschickt wurden und nun als vermisst gelten.

Nachdrücklich forderte die GfbV außerdem eine internationale Rettungsmission für die insgesamt vermutlich mehr als 5.000 Flüchtlinge aus Burma (Myanmar), die sich noch auf dem Meer befinden.  mehr ...

19.05.2015 Aiman Mazyek fordert Bundespolizei zu Konsequenzen auf

„Hartes Durchgreifen“ angemahnt

Osnabrück (KNA). Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die mögliche Misshandlung von Flüchtlingen in einer Zelle der Bundespolizei Hannover als „menschenverachtend“ verurteilt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) forderte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek den Präsidenten der Bundespolizei, Dieter Romann, auf, hart durchzugreifen. Er müsse sich bei den Opfern entschuldigen und sie entschädigen, damit nicht die Polizei insgesamt in Misskredit gerate.  mehr ...

18.05.2015 Menschenrechtskommissar verurteilt Misshandlung von Flüchtlingen

Konsequenzen gefordert

Straßburg (dpa). Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks, hat die mutmaßlichen Gewalttaten eines Bundespolizisten gegen Flüchtlinge verurteilt. «Polizei-Misshandlung von Flüchtlingen in Hannover ist inakzeptabel», erklärte der lettische Politiker am Montag auf Twitter.

Er forderte als Konsequenz eine bessere Schulung der Beamten: «Rechenschaft muss hergestellt werden & Polizei muss besser zu Menschenrechten ausgebildet werden.  mehr ...

18.05.2015 GdP fürchtet nach Misshandlungsvorwürfen Imageschaden für Polizei

„Im Umfeld des Beamten“

Hannover (dpa). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt angesichts der Misshandlungsvorwürfe gegen einen Bundespolizisten vor einem Imageschaden für die gesamte Polizei. „Auch wenn das, so wie es sich bislang darstellt, nur ein Einzelfall ist, ist zu befürchten, dass es schon jetzt einen Imageverlust gibt“, sagte Martin Schilff, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes der GdP - Bezirk Bundespolizei. Der „nicht zu entschuldigende Vorfall“ überschatte die Polizeiarbeit.  mehr ...

16.05.2015 Fragwürdige Anklage: Todesurteil für Ägyptens Ex-Präsident Mursi. Menschenrechtler nennen Entscheidung eine „Farce“

Kairos instrumentalisierte Justiz

Zum ersten Mal in der Geschichte des modernen Ägyptens soll ein Ex-Präsident am Strang enden. Das umstrittene Urteil wird allerdings noch in die Berufung gehen. Die Vorwürfe gegen Mursi und 100 andere politische Weggefährten riechen nach Verschwörungstheorie.

Kairo (dpa). Ein Gericht in Kairo hat den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi wegen Verschwörung zu einem Gefängnisausbruch zum Tode verurteilt. Das Urteil vom 16. Mai muss der ägyptische Mufti, die höchste staatliche Glaubensautorität im Land, noch bestätigen. Das Gericht setzte dafür den 2. Juni fest.  mehr ...

15.05.2015 Tausende Flüchtlinge auf dem Meer in Südostasien in Gefahr

Rohingya: Konsequenz des Desinteresses

Flüchtlingskrise in Südostasien: Tausende Menschen driften in teils kaum seetüchtigen Booten auf dem Meer. Niemand will sie aufnehmen. Eine Rettungsaktion gibt es nicht.

Bangkok (dpa). In Südostasien driften nach Angaben von Menschenrechtlern Tausende Flüchtlinge hilflos im Meer. Es handelt sich überwiegend um Angehörige der muslimischen Rohingya, die in ihrer Heimat Myanmar verfolgt werden, berichtete die zwischenstaatliche Organisation für Migration (IOM) am Dienstag.  mehr ...

14.05.2015 Im ehemals atheistischen Staat Albanien baut Ankara die größte Moschee auf dem Balkan

Ein Zeichen der Verbundenheit

(Eurasianews). Die Türkei erklärte sich bereit, die künftig größte Moschee auf dem Balkan in der albanischen Hauptstadt Tirana errichten zu wollen. Die Kosten für das Objekt in Höhe von 30 Millionen Euro werde das türkische Präsidium für Religionsangelegenheiten tragen. Damit wollen beide Seiten ihre wechselseitige Verbundenheit unterstreichen und die wiedergewonnene Bedeutung der Religion im Lande zelebrieren.  mehr ...

12.05.2015 10 Jahre nach dem Massaker: Aktivisten werfen Usbekistan Missachtung der Menschenrechte vor. Von Paula Konersmann

„Untragbare Lage“

Vor 10 Jahren ging die usbekische Regierung gegen Hunderte friedlicher Demonstranten vor. Seit dem Massaker von Andischan verschlechtert sich die Menschenrechtslage. Menschenrechtler fordern Deutschland zum Handeln auf.

Berlin (KNA). Dilorom hat ihre Söhne fünf Jahre lang nicht gesehen. Und als sie sie wiedersah, war die Freude nur von kurzer Dauer: Nach wenigen Wochen wurde die Bäuerin verhaftet. Seitdem sitzt sie im Gefängnis. Ihre Familie befürchtet, dass Dilorom dort misshandelt wird.  mehr ...

11.05.2015 Veranstaltungen: In der hessischen Stadt Hanau bieten Muslime ein „Islamwochenende“ an

Für ein gemeinschaftliches Miteinander

Hanau (iz). Am kommenden Wochenende, den 16. und 17. Mai, bietet der Muslimische Arbeitskreis Hanau (MAH) in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk ein „Islamwochenende“ an. Die Veranstaltungsreihe steht unter dem Titel „Für ein gemeinschaftliches Miteinander“. In einer Zeit „der kulturellen und religiösen Vielfalt mit all ihren Vorzügen und Herausforderungen“, wolle man, so die Organisatoren, „einen Beitrag für gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und gegenseitige Achtung“ leisten.  mehr ...

11.05.2015 Die IZ-Blogger: Dr. Sadiqu Al-Mousllie kommentiert potenzielle Entwicklungen im und um den Syrienkrieg

Bewegen sich Syriens stille Gewässer?

(iz). Die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power sprach sinngemäß, was die syrische Opposition und alle anderen Experten in der Region seit 2012 sagen: Die Existenz von Präsident Bashar al-Assad bedingt die Existenz von Isis. Das heißt, Isis wird nicht schwächer oder verschwinden, solange Assads Regime im Amt ist.

Offiziell wird zurzeit über eine kommende Konferenz der syrischen Opposition in Saudi-Arabien für die Zeit nach Assad gesprochen und beraten. Diese Wende kommt, nachdem ein Kurswechsel in der saudischen Politik stattgefunden hat.  mehr ...

06.05.2015 Festnahmen von vier mutmaßlichen Rechtsextremisten

"Anschläge auf Moscheen geplant"

Karlsruhe (dpa) Die Bundesanwaltschaft hat bei Razzien in mehreren Bundesländern am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen. Die drei Männer und eine Frau stehen demnach in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit anderen die rechtsterroristische Vereinigung «Oldschool Society» (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben.

Dafür sollen die Festgenommenen ersten Erkenntnissen zufolge Sprengstoff besorgt haben.  mehr ...

02.05.2015 König Salman setzt ein klares Zeichen. Von Jan Kuhlmann

Generationswechsel in Riad

Saudi-Arabien hat viel Öl – und große Probleme. Die Jungen fordern ihren Anteil am Reichtum, das Königreich sieht sich durch Extremisten und den Iran bedroht. Die neue Thronfolgeregelung soll das Land für die Herausforderungen wappnen.

Riad (dpa). Die Politik des saudischen Königshauses zu analysieren, ist ein schwieriges Unterfangen. Aus dem Inneren der Macht des Landes dringt so wenig nach außen, dass es kaum handfeste Informationen gibt.  mehr ...

30.04.2015 Muslimische Staaten und Afrika für gemeinsamen Kampf gegen Terror

OIC mit neuer Ankündigung

Dschidda (KNA). Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) und die Afrikanische Union (AU) wollen im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus stärker kooperieren. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten OIC-Generalsekretär Iyad bin Amin Madani und AU-Sicherheitskommissar Smail Chergui am Rand einer Konferenz in Istanbul, wie das OIC am Donnerstag an seinem Sitz im saudi-arabischen Dschidda bekanntgab.

Bereits im September hatte Saudi-Arabien zehn Millionen US-Dollar (Tageskurs 9,06 Millionen Euro) als Unterstützung für Anti-Terror-Maßnahmen der AU zugesagt.  mehr ...

29.04.2015 Magdeburg: Seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die muslimische Gemeinschaft nach neuen Räumlichkeiten. Nun ist sie gezwungen, ihren bisherigen Ort zu verlassen

Bedarf für angemessenes Gebäude

(iz). Seit 11 Jahren sucht die Islamische Gemeinde Magdeburg (IsGeMa e.V.) ein angemessenes Gebäude für ein würdiges Gemeindezentrum, um es zu kaufen. Über 27 Objekte wurden in dieser Zeit mit und ohne Gutachter besucht. Die derzeit als Gemeindezentrum genutzte Baracke in der Magdeburger Innenstadt weist nicht nur schwere bauliche Mängel auf, sie bietet für die wachsende Gemeinde nicht genügend Platz. Zu besonderen Anlässen drängen 150 Muslime in das Gebäude, bis zu 500 drängen sich auf dem Fußweg davor.  mehr ...
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