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(iz). Die explizite Beziehung zwischen den Wörtern Islam und Salam (Frieden, Unversehrtheit) wurde in den letzten Jahren häufig hervorgehoben. Es ist vor allem aufgrund dieses etymologischen Zusammenhangs, dass viele Muslime sagen, der Islam sei die Religion des Friedens. mehr ...
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ie Zakat ist Pflichtelement des Islam, dessen Bedingungen und ­Bedeutungen seit Längerem in Vergessenheit gerieten. Schaikh Habib ­Bewley erinnert an eine gefallene Säule unseres Dins
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16.04.2014 Der neuen Gesetzgebung fehlt der Schutz der Muslime als «indigenem Volk»

Krimtataren gegen neue Verfassung

(KNA). Russland hat mit vielen Versprechungen die Mehrheit der Bürger der Krim für sich gewonnen. Deshalb vermeiden auf der Halbinsel inzwischen alle Glaubensgemeinschaften offene Kritik an der moskautreuen Regionalregierung.

Einzig die Krimtataren bezeichnen die vom Parlament der Schwarzmeer-Halbinsel vorige Woche beschlossene Verfassung als «inakzeptabel», weil sie keine Bestimmungen enthalte, die den Schutz des «indigenen Volks» garantierten.  [ABO] mehr ...

16.04.2014 Am 19. und 20. April treffen sich deutsche Muslime beim Event „Vereint im Islam“

Kommendes Wochenende ist die IZ in Hamburg

(iz). Am 19. und 20.April 2014 treffen sich Muslime aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Event „Verein im Islam“ in Hamburg. Die erfolgreiche Veranstaltung aus den Jahren 2012 und 2013, wird in diesem Jahr zum dritten Mal organisiert und erfreut sich immer größerer Beleibtheit. Auch dieses Jahr findet das VIS wieder in Hamburg statt.

Unter der Schirmherrschaft des Islamischen Zentrums Al-Nour e.V., wird in Kooperation mit der SCHURA Hamburg e.V., dem Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. (BIG) und der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V.  [ABO] mehr ...

13.04.2014 Die Parteien rund um die Ukraine nutzen die Medien als Propagandainstrument

"Zweimal zwei ist gleich fünf"

(dpa). Prorussische Separatisten stürmen und besetzen seit Tagen Verwaltungsgebäude in der krisengeschüttelten Ostukraine - jetzt schlägt die Regierung in Kiew erstmals mit Härte zurück. Der massive «Anti-Terror-Einsatz» in der Stadt Slawjansk, bei dem es auf beiden Seiten Opfer gab, war nach Einschätzung von Experten nicht der letzte Zusammenstoß beider Lager. Doch der erbitterte Konflikt wird längst nicht mehr nur auf der Straße ausgetragen. In Medien tobt eine Propagandaschlacht, die schon in der Krim-Krise einen Höhepunkt erreichte.  mehr ...

10.04.2014 Muslimische Parteien in Indonesien verzeichnen Wählergewinne

Überraschend zugelegt

Jakarta (KNA). Muslimische Parteien in Indonesien haben bei den Parlamentswahlen überraschend zugelegt. Nach ersten Auszählungen steigerten die fünf islamischen Bündnisse ihr Ergebnis um 5 Prozent und kämen demnach auf insgesamt 31 Prozent, wie indonesische Medien (Donnerstag) berichteten. Ein Vertreter der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung in Jakarta, Jan Woischnik, erklärte den Stimmenzuwachs mit „der Schwäche der nationalistischen Partei der Demokraten“. Prognosen vor der Wahl waren von Verlusten für die islamischen Parteien ausgegangen.  mehr ...

09.04.2014 Kritik an Aung San Suu Kyi: Von der Freiheitsikone zur Parteipolitikerin

„Populismus statt Engagement“

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vor, sich nicht konsequent für die Menschenrechte von Verfolgten in Burma einzusetzen. „Wir sind tief enttäuscht, dass die selbst so lange verfolgte Oppositionspolitikerin zur systematischen Ausgrenzung und Vertreibung der muslimischen Rohingya-Minderheit schweigt“, kritisierte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.

„Es ist höchste Zeit, dass Aung San Suu Kyi ernsthaftes Engagement für Menschenrechte zeigt.  mehr ...

07.04.2014 Wie geht es weiter in Afghanistan? Von Can Merey

Nach der Wahl

Kabul (dpa) - Millionen Afghanen haben am Samstag einen Nachfolger von Präsident Hamid Karsai gewählt. Bis die Wahlkommission einen Wahlsieger erklärt, werden noch mehrere Wochen vergehen. Wie geht es nun weiter, und was für Konsequenzen hat die historische Wahl?

Wann wird ein neuer Präsident vereidigt?
Das kann im besten Fall noch im Frühjahr geschehen, kann sich aber auch bis in den Spätsommer ziehen. Die Wahlkommission (IEC) zählt zunächst die Stimmen, die Wahlbeschwerdekommission (ECC) prüft Betrugsvorwürfe. Am 14. Mai will die IEC ein amtliches Endergebnis verkünden.  mehr ...

02.04.2014 Anmeldeschluss ist der 11. April.2014

RAMSA-Studienreise nach Bosnien

Die 11. Bildungsreise vom 8. bis 15.Mai organisiert vom Rat muslimischer Studierender und Akademiker(RAMSA) geht nach Bosnien-Herzegowina. Ein Land das unterschiedlicher nicht sein kann: Europäisch, orientalisch, muslimisch, christlich, jüdisch, multikulturell weltoffen und unglaublich herzlich.

Man könnte sagen eine Mischung aus Istanbul und Wien, aber auch ein Land das durch Krieg und einen Völkermord an bosnischen Muslimen mitten in Europa geprägt ist.  [ABO] mehr ...

31.03.2014 Synagoge beschmiert: Hetze gegen muslimische Krimtataren und jüdische Ukrainer löst erste Fluchtbewegung aus

Krimkrise: Minderheiten fürchten um ihre Sicherheit

Göttingen (GfbV). Antimuslimische und antijüdische Hetze haben eine erste Fluchtbewegung von der Krim ausgelöst. Rund 5.000 Angehörige der muslimischen Krimtataren – vor allem Frauen und Kinder – haben die Halbinsel in den vergangenen Tagen und Wochen bereits verlassen, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag. Außerdem ist der oberste reformjüdische Rabbiner der Krim, Mihail Kapustin, aus Furcht vor antijüdischen Ausschreitungen aus Simferopol nach Kiew geflohen.  [ABO] mehr ...

31.03.2014 Yasin Baş kommentiert die Kommunalwahlergebnisse in der Türkei und zeigt auf die subjektive Berichterstattung im Ausland

Das türkische Volk steht weiter hinter Erdoğan

Es waren zwar nur Kommunalwahlen. Diese hatten es aber in sich. Die regierende Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat wieder einmal eine Schicksalswahl für sich entscheiden können. Dies war übrigens seit 2002 der achte Wahlsieg der AKP hintereinander. Das vorläufige Wahlergebnis sieht die AKP mit knapp 46 Prozent (2009: 38 Prozent) an erster Stelle. Weit abgeschlagen liegt die oppositionelle republikanische Volkspartei (CHP) mit etwa 28 Prozent (2009: 23 Prozent) an zweiter Stelle.  [ABO] mehr ...

31.03.2014 Erdogan geht gestärkt aus Kommunalwahlen hervor

„Kampf für die Freiheit der neuen Türkei“

Skandale und Internet-Sperren haben dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan nichts anhaben können. Seine Partei bleibt die mit Abstand stärkste Kraft. Bei der türkischen Opposition herrscht Katzenjammer.

Istanbul (dpa). Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei den Kommunalwahlen einen klaren Sieg eingefahren. Seine islamisch-konservative AKP erhielt landesweit etwa 45,5 Prozent der Stimmen, wie türkische Fernsehsender am Montag nach Auszählung von etwa 98 Prozent der Stimmen berichteten.  [ABO] mehr ...

28.03.2014 Vor Volkszählung in Birma: UN wollen besseren Schutz für Muslime

Gewalt und Einschüchterung

Rangun (KNA) Vor der Volkszählung in Birma hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) die Regierung zu mehr Schutz für die Minderheit der muslimischen Rohingya aufgefordert. Die Gewalt der vergangenen Tage im Teilstaat Rakhine gegen Muslime und ausländische Helfer zeige die wachsenden Spannungen vor der am Samstag beginnenden Zählung, hieß es in einer am Freitag in Rangun veröffentlichten Erklärung.  mehr ...

27.03.2014 Vorab aus der neuen IZ – Die Annexion der Krim ist ein Bruch des Rechts. Leitartikel von Abu Bakr Rieger

Putin „expandiert“

(iz). Erst ein mehr oder weniger gesteuerter Putsch in Kiew, dann die formfreie Einsetzung einer Übergangsregierung und schlussendlich der eiserne Griff Russlands nach der Krim. Das neuzeitliche Völkerrecht hat schon bessere Tage gesehen. Die Geopolitik der Westmächte hat zweifellos ebenso zum Zerfall der Überzeugungskraft des internationalen Rechts beigetragen.

Das Dilemma ist nun greifbar: Es entstehen Großräume, die nach Gutdünken Völkern die Freiheit gewähren oder aber in das eigene Imperium zwingen.  [ABO] mehr ...

23.03.2014 Protestwelle gegen Rechtsaußen Wilders Von Annette Birschel,

Die Niederlande begehren auf

Weniger Marokkaner? - «Das regeln wir»: Der Rechtspopulist Wilders hetzte erneut gegen Ausländer. Doch nun schlägt ihm erstmals eine Welle von Wut und Entsetzen entgegen. Wilders sieht sich als Opfer.

Den Haag (dpa) - Nur eine Minute und 28 Sekunden dauerte der Spuk. Doch seither überzieht eine gigantische Protestwelle die Niederlande gegen den Rechtspopulisten Geert Wilders und seine hasserfüllte Attacke gegen Marokkaner. Zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt begehren die Niederländer auf.

Der Mann, der dies verursachte, sieht sich aber als Opfer einer «Hetze».  mehr ...

20.03.2014 Attacke von Wilders löst Entsetzen in Niederlanden aus

«Eine Atmosphäre von Deportation»

Die Kommunalwahl in den Niederlanden endete mit einem Eklat: Entsetzt reagieren Politiker und Bürger auf Schmähungen des Rechtspopulisten Geert Wilders gegen Marokkaner.

Den Haag (dpa). Nach den Kommunalwahlen in den Niederlanden hat der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders mit Anfeindungen gegen Marokkaner Entsetzen im Land ausgelöst. Führende Politiker und Bürger warfen Wilders Hetze und Rassismus vor. Marokkanische Organisationen und auch zahlreiche Bürger kündigten Strafanzeigen gegen den Politiker an.  mehr ...

19.03.2014 Düsseldorf: Ein Gesetzesvorhaben des NRW-Landtages dürfte muslimische Religionsgemeinschaften noch erheblich mehr erschweren. Von Ali Kocaman

Schlag ins Gesicht der muslimischen Verbände?

(iz). Ein Gesetzesvorhaben in Nordrheinwestfalen (NRW) hat Muslime aufhorchen lassen. Die Landesregierung und alle im Landtag vertretenen Fraktionen planen, die Anerkennung von Religionsgemeinschaften zukünftig gesetzlich zu regeln. Neben dem Bekenntnis zur Verfassung sollen weitere zentrale Voraussetzungen detailliert geregelt werden.

Eine wichtig Voraussetzung wird etwa die Mitgliederzahl sein. Ein muslimischer Verband, der die Anerkennung als Religionsgemeinschaft erlangen will, muss demnach 17.500 Mitglieder vorweisen (mind. 1 Promille der NRW-Bevölkerung).  [ABO] mehr ...

16.03.2014 Krim stimmt für Russland-Beitritt

93 Prozent Zustimmung

Nach dem Referendum auf der Krim verkünden die moskautreuen Machthaber der Halbinsel ein nahezu «sowjetisches» Ergebnis. Schon bald soll die Autonome Republik wieder zu Russland gehören. Der Westen ist entsetzt und droht Moskau weiter mit Sanktionen.

Simferopol (dpa). Unter scharfem Protest des Westens hat die zur Ukraine gehörende Schwarzmeerhalbinsel Krim in einem Referendum für den Beitritt zu Russland gestimmt. 93 Prozent seien für den Anschluss, teilte die moskautreue Krimführung nach Schließung der Wahllokale am Sonntagabend auf Grundlage von Wählerbefragungen mit.  mehr ...

14.03.2014 Krimtataren lehnen Russland-Referendum ab. Ein Bericht von Benedikt von Imhoff

«Ein stolzes Volk»

Kurz vor dem Russland-Referendum auf der Krim sind die Fronten klar. Die moskautreue Führung treibt den Beitritt zu Russland voran. Erbitterter Widerstand kommt von den Tataren. Das muslimische Turkvolk fürchtet die Schrecken der Vergangenheit.

Bachtschissarai (dpa). Schnell schwillt die Menge an, von überallher eilen Menschen herbei. «Die Krim gehört zur Ukraine», rufen sie. Und: «Das Referendum ist illegal!» Alte und Junge schwenken ukrainische Fahnen, recken Plakate in die Höhe.  mehr ...

13.03.2014 Verfassungsrichter Kirchhof bei Kopftuch-Verfahren nicht mehr dabei

Zweifel an richterlicher Unvoreingenommenheit

Karlsruhe (dpa). Im Rechtsstreit um das Kopftuchverbot an Schulen in Nordrhein-Westfalen ist das Bundesverfassungsgericht den Bedenken wegen einer möglichen Befangenheit seines Vizepräsidenten Ferdinand Kirchhof gefolgt. Er werde an den Entscheidungen nicht mitwirken, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Der Beschluss lässt die Frage offen, ob der Richter tatsächlich parteilich oder befangen ist.

Die Zweifel an der Unvoreingenommenheit seien aber begründet, da Kirchhof „eine Art Urheberschaft für das zu beurteilende Rechtskonzept” zukomme.  mehr ...

12.03.2014 US-Senatorin: CIA behinderte Untersuchung zu Foltermethoden

Geheimdienste gegen Parlamentarier

Die umstrittenen CIA-Praktiken im Anti-Terror-Krieg der USA sind bis heute nicht endgültig aufgedeckt. Nun soll der Geheimdienst Untersuchungen behindert und Senatoren eingeschüchtert haben. Kommt die ganze Wahrheit über das Vorgehen der US-Agenten jemals ans Licht?

Washington (dpa) - Der US-Geheimdienst CIA soll Untersuchungen zu seinen umstrittenen Verhörmethoden, darunter auch die Folterung mutmaßlicher Terroristen, mit illegalen Mitteln behindert haben.  [ABO] mehr ...

12.03.2014 Krim-Parlament verkündet Abspaltung von der Ukraine

Sind die Fronten klar?

Berlin/Moskau (dpa). Wenige Tage vor dem umstrittenen Krim-Referendum hat das prorussische Parlament der Halbinsel die Abspaltung von der Ukraine vorangetrieben. Die Volksvertretung in Simferopol erklärte am Dienstag die Unabhängigkeit der Schwarzmeer-Halbinsel. Der Schritt sei juristisch notwendig für das Referendum am Sonntag und den geplanten Beitritt der Krim zur Russischen Föderation. Die ukrainische Verfassung verbietet solche Abstimmungen in einzelnen Gebieten des Landes. Der Westen hält den gesamten Abspaltungsprozess für völkerrechtswidrig.  mehr ...

10.03.2014 Wochen gegen Rassismus werden am Montag in Hannover eröffnet

„Anerkennen statt Ausgrenzen“

Hannover/Darmstadt (KNA). Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März werden am Montag in Hannover vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) eröffnet. Daneben nehmen auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD), und der Botschafter der UN-Wochen gegen Rassismus und frühere Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), Theo Zwanziger, teil, wie der Interkulturelle Rat als Veranstalter am Mittwoch in Darmstadt mitteilte.  [ABO] mehr ...

08.03.2014 Völkerrechtler: Moskaus Rechtfertigung für Krim-Vorgehen greift nicht

"Politisch motiviert"

(dpa). Das Eingreifen Russlands auf der ukrainischen Halbinsel Krim ist nach Ansicht des Völkerrechtlers Prof. Markus Kotzur von der Universität Hamburg rechtlich nicht gedeckt. Der Vize-Direktor des Instituts für Internationale Angelegenheiten hält alle Rechtfertigungen Moskaus für vornehmlich politisch motiviert.

Frage: Russische Soldaten haben in der Ukraine die Halbinsel Krim mehr oder weniger besetzt. Ist das völkerrechtlich gedeckt?

Antwort: Das Völkerrecht kennt für eine militärische Intervention von außen eigentlich nur zwei eindeutige Fälle.  mehr ...

08.03.2014 Riad stuft Muslimbruderschaft und die libanesische Hisbollah-Bewegung als Terrororganisationen ein

Kampagne gegen den sogenannten "Dschihad-Tourismus"

Riad (dpa/IZ) Saudi-Arabien will die Rekrutierung von Muslimen für den Kampf gegen das syrische Regime nicht länger fördern. Das Innenministerium in Riad erklärte am Freitag, wer sich im Ausland einer Terrorgruppe angeschlossen habe und nicht binnen 15 Tagen in die Heimat zurückkehre, werde bestraft. König Abdullah hatte Anfang Februar ein Dekret erlassen, das Gefängnisstrafen zwischen 3 und 20 Jahren für jeden vorsieht, der auf eigene Faust im Ausland kämpft.  mehr ...

06.03.2014 Zentralafrikanische Republik: Die anhaltende ethnische Gewalt hat beinahe die ganze muslimische Gemeinschaft ausgelöscht. Von Dzsihad Hadelli

„Der letzte Muslim der Stadt wurde getötet“

(iz). Als die Menschenmenge sich vor die Tür von Saleh Dido scharrte, war es morgens kurz vor dem Frühgebet. Dido, Vizebürgermeister der Stadt Mbaiki, wurde zuvor von CNN als „letzter Muslim der Stadt” bezeichnet.

Es spielte keine Rolle, dass er der Vizebürgermeister war. Es spielte weder eine Rolle, dass der christliche Bürgermeister ihn einen „Bruder” nannte, noch dass Didos Familie fast ein Jahrhundert lang in Mbaiki lebten. Nicht einmal, dass seine Frau im siebten Monat schwanger war, interessierte den Mob, der ihn kaltblütig ermordete.  [ABO] mehr ...

06.03.2014 Neudeck: Internationale Gemeinschaft vergisst Syrien

"Große Stunde der privaten Hilfe"

Köln (KNA) Der Gründer der Hilfsorganisationen «Cap Anamur» und «Grünhelme», Rupert Neudeck, fordert stärkere internationale Anstrengungen für die Menschen in Syrien. Angesichts des «wahnsinnigen Hungers» sprach er sich am Donnerstag im Deutschlandfunk dafür aus, die Bevölkerung aus der Luft mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Die Dramatik der Situation mache diese «letzte Möglichkeit der Ernährung einer Bevölkerung» notwendig. Die internationale Gemeinschaft habe Syrien mittlerweile fast vergessen, kritisierte Neudeck.  mehr ...

05.03.2014 Zentralafrikanische Republik: Exodus von mehr als 100.000 Muslimen

Mit ethnischen Säuberungen Genozid abgewendet

(gfbV) Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat den mangelnden Schutz von bedrängten Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik scharf kritisiert. „Es ist zynische Schönfärberei, wenn französische Militärs behaupten, die Sicherheitslage in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land stabilisiere sich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. „Ein drohender Völkermord wurde nur abgewendet, weil man ethnische Säuberungen und den erzwungenen Exodus von mehr als 100.000 Muslimen hinnahm. Eine Erfolgsgeschichte beim Schutz der Zivilbevölkerung sieht anders aus.  mehr ...

04.03.2014 Regimegegner: Assads Truppen setzen erneut Giftgas ein

Bisher nur ein kleiner Teil vernichtet

Damaskus (dpa). Die syrischen Regierungstruppen sollen im Kampf gegen die Rebellen erneut chemische Kampfstoffe eingesetzt haben. Das berichteten Oppositionsmedien am Montag unter Berufung auf Ärzte in der Kleinstadt Adra bei Damaskus. Den Angaben zufolge starben vier Kämpfer der Brigade «Armee des Islam». 20 weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es. Die Regierungstruppen sollen das Giftgas in einen Tunnel eingeleitet haben, in dem sich die Rebellen verschanzt hatten. Eine Bestätigung von unabhängiger Seite gab es für den Vorfall zunächst nicht.  mehr ...

04.03.2014 Hintergrund: Krise auf der Krim weckt das Trauma der Tataren. Von Nikolaus von Twickel und Benedikt von Imhoff

Auch die jüdische Gemeinschaft fürchtet Übergriffe

Mit 300 000 Menschen bilden die Tataren eine starke Gruppe auf der Krim. Einst wurden sie von Stalin deportiert. Nun kehrt für sie der Schrecken zurück.

Simferopol (dpa) - Die Krise auf der Krim bedroht das friedliche Zusammenleben der Menschen dort. Angst vor Übergriffen der russischen Mehrheit raubt besonders den muslimisch geprägten Tataren auf der Halbinsel im Schwarzen Meer den Schlaf. Einst unter Sowjetdiktator Josef Stalin als Verbündete von Nazi-Deutschland deportiert, wird dem Turkvolk sein tragisches Schicksal mit der neuen Macht der Russen wieder vor Augen geführt.  mehr ...

02.03.2014 Konfrontation zwischen Russen und Ukrainer hätten schlimme Folgen

Kirchen gegen russischen Militäreinsatz in der Ukraine

Kiew (KNA) Religionsführer in der Ukraine haben gegen eine russische Militärintervention in ihrem Land protestiert. «Wir rufen die russische Regierung auf, zur Vernunft zu kommen und ihre Aggression gegen die Ukraine zu stoppen, und sofort alle russischen Truppen von ukrainischen Boden zurückzuziehen», heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Appell. Die russische Führung sei vor Gott für alle nicht wieder gut zu machenden Konsequenzen verantwortlich.  mehr ...

01.03.2014 Religionsführer der Krim: Halbinsel soll ukrainisch bleiben

Bürgerkrieg muss vermieden werden

Simferopol (KNA) Die Religionsgemeinschaften auf der Halbinsel Krim haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen eine Spaltung der Ukraine gewandt. Die territoriale Einheit des Staates müsse bewahrt werden, heißt es einer am Freitagabend verbreiteten Erklärung des Interreligiösen Rates der Krim. Darin werden alle Beteiligten zur Besonnenheit aufgerufen und eine friedliche Lösung der aktuellen Krise gefordert. Es müsse alle getan werden, um einen Bürgerkrieg zu vermeiden, heißt es in der Stellungnahme.  mehr ...

26.02.2014 Auf der ukrainischen Halbinsel Krim geraten Befürworter und Gegner einer Annäherung an Moskau aneinander.

Gefährliche Lage

(dpa) Bei Protesten auf der ukrainischen Halbinsel Krim ist es zwischen Befürwortern und Gegnern einer Annäherung an Russland zu Zusammenstößen gekommen. Mehr als 10 000 Krimtataren demonstrierten vor dem Regionalparlament in Simferopol gegen eine Abspaltung der Autonomen Krim-Republik. Sie schwenkten blaugelbe Landesflaggen und riefen: «Die Ukraine ist nicht Russland.» Hingegen machten rund 4000 prorussische Demonstranten, viele davon in Kosaken-Tracht, Stimmung für eine engere Anbindung der Krim an Moskau. Sie skandierten unter anderem: «Die Krim ist russisch.  [ABO] mehr ...

26.02.2014 Palästinenser gedenken dem 20. Jahrestag des Ibrahimi-Moschee Massakers. Ein Abriss von Dzsihad Hadelli

Erinnerung an Opfer in Hebron

(iz). In den frühen Morgenstunden des 25. Februars 1994 spazierte der israelische Siedler Baruch Goldstein, bewaffnet mit einem Galil-Sturmgewehr, in die Ibrahimi Moschee in Hebron. Von hinten eröffnete er das Feuer auf die dort betenden Palästinenser.

29 Palästinenser fanden beim Frühgebet im Monat Ramadan den Tod, über 120 wurden verletzt. Darunter viele Kinder. Als Goldstein die Munition ausging, soll er von Überlebenden des Massakers überwältigt und erschlagen worden sein.  mehr ...

24.02.2014 Völkermord-Anklage wirft dunkle Schatten über Serbien. Von Thomas Brey

Zagreb verklagt Belgrad

Kroatien hat Serbien wegen Völkermordes im Bürgerkrieg verklagt. Der Prozess vor dem Internationalen Gerichtshof dürfte nicht nur erneut einen schweren Imageschaden bedeuten. Kriegsreparationen bei einem Schuldspruch könnten sogar den Staatsbankrott auslösen.

Belgrad (dpa). Serbien hat viel getan, um die Völkermord-Anklage Kroatiens vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) doch noch abzubiegen. Erst wurde beim IGH eine Genozid-Gegenklage gegen den Nachbarn eingereicht, dann über viele Jahre vorgeschlagen, beide Staaten sollten gleichzeitig ihre Klagen zurückziehen.  [ABO] mehr ...

21.02.2014 Reporter ohne Grenzen: Journalisten in Ägypten freilassen

„Ein neuer Tiefpunkt“

Berlin (KNA). Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat die ägyptische Justiz aufgefordert, die Anklage gegen 20 Medienvertreter fallenzulassen. Den Journalisten wird vorgeworfen, Videobilder manipuliert zu haben, um im Ausland den Eindruck eines Bürgerkrieges in Ägypten zu vermitteln, so die Organisation am Dienstag in Berlin. „Dieser Prozess markiert einen neuen Tiefpunkt für die Pressefreiheit in Ägypten“, sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.  mehr ...

20.02.2014 Libanon hat wieder eine Regierung

Feinde am Kabinettstisch

Der Libanon leidet mehr als jedes andere Nachbarland unter den Folgen des syrischen Bürgerkrieges. Ständig explodieren Autobomben. Jeden Monat kommen Tausende neue Flüchtlinge. Dass es jetzt endlich wieder eine Regierung gibt, ist ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Beirut (dpa). Der Libanon hat nach monatelangen Querelen zwischen den verfeindeten Parteien wieder eine Regierung. Ministerpräsident Tammam Salam stellte am Samstag in Beirut sein Kabinett der nationalen Einheit vor.  [ABO] mehr ...

16.02.2014 Europäische Muslime reagieren auf die Angriffe gegen eine Moschee in Bulgarien

Gewalttätiger Mob gegen rechtmäßige Rückgabe

(EMU). Als Reaktion auf gewalttätige Randalierer und Angriffe gegen eine Moschee in Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, zeigten sich europäische Muslime erschüttert angesichts des erneuten Ausbruches von anti-muslimischem Hass in diesem neuen Mitgliedsland der Europäischen Union.

Am Freitag, den 14. Februar, demonstrierten gewaltbereite Nationalisten, Faschisten und Fußballhooligans aus Anlass eines Gerichtsverfahrens in Plovdiv über die Besitzrechte an einer alten Moschee im Ort Karlovo und ihrer mögliche Rückgabe an die religiöse Autorität der Muslime, dem Büro des Großmuftis.  mehr ...

14.02.2014 Die IZ-Blogger: ein Beitrag von Fahmi Huwaidi über die politischen Unterschiede zwischen Tunesien und Ägypten

Die Tunesier sind zu beneiden

(iz). Die Tunesier waren erfolgreich, wo die Ägypter gescheitert sind: Sie haben sich auf eine neue, nachrevolutionäre Verfassung geeinigt und ein Vertrauensvotum für eine Regierung von Unabhängigen gegeben. Im Gegensatz dazu hatte Ägyptens dritter Jahrestag der Revolution 90 Tote, fast 300 Verletzte und 1.341 Verhaftete als Fazit aufzuweisen. Während die tunesische Verfassung am 26. Januar genehmigt wurde, haben wir in Ägypten die letzten drei Jahre seit der Revolution 2011 in Konflikten und Fragezeichen verbracht. In Tunesien wissen sie zumindest, wohin sie gehen, wir wissen es nicht.  [ABO] mehr ...

12.02.2014 Ein Segment der bundesdeutschen Wirklichkeit: Anti-muslimische Schmiererei in der rheinischen Kleinstadt Troisdorf

Der Staatsschutz wurde informiert

Troisdorf (iz). Als Abdulrahman Köylüoglu, Vorstandsmitglied der lokalen Moschee im rheinischen Troisdorf und ehemaliger Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt, seine Gemeinde am Sonntagmorgen (9.2.2014) verließ, fiel ihm schon die nahegelegene anti-muslimische Schmiererei auf. In fehlhaftem Deutsch forderten so genannte „Kreuzriter“: „Keine Mosches in BRD.  mehr ...

12.02.2014 Anti-Drohnen-Aktivist vor Deutschland-Reise in Pakistan verschleppt

Ein unliebsamer Kritiker

Islamabad (dpa). Ein führender pakistanischer Aktivist gegen die umstrittenen US-Drohneneinsätze in seinem Land ist kurz vor einer geplanten Deutschland-Reise entführt worden. Etwa 20 Männer - manche davon in Polizeiuniformen - hätten Kareem Khan aus seinem Haus in Rawalpindi bei Islamabad verschleppt, sagte dessen Schwager Dilbar Khan am Mittwoch. Das lege den Verdacht nahe, dass pakistanische Geheimdienste für sein Verschwinden verantwortlich sein könnten, um Aussagen zu Drohnenangriffen vor deutschen, niederländischen und britischen Parlamentariern zu verhindern.  [ABO] mehr ...

10.02.2014 Die IZ-Blogger: Ein Kommentar von Erdin Kadunić

Bitterer bosnischer Frühling

(iz). Immense Schäden sind das Resultat der landesweiten größten Proteste in Bosnien-Herzegowina nach Ende des Bosnien-Krieges. In mehreren Städten des Landes brannten Regierungsgebäude. Die Proteste hatten sich am Mittwoch entzündet, weil vier privatisierte Staatsunternehmen pleite gingen. Monatelang bekamen die Arbeiter keinen Lohn. Die Protestwelle, die in Tuzla ihren Anfang fand, weitete sich in den kommenden Tagen auf das gesamte Land aus.

Die Proteste in der Hauptstadt Sarajevo zeigten abermals, wie unfähig die führenden bosnischen Politiker sind, Herr der Lage zu werden.  [ABO] mehr ...

06.02.2014 Syrische Konfliktparteien einigen sich auf Hilfe für Homs

Nicht mehr als ein «Signal»

Moskau (dpa). Die syrischen Bürgerkriegsparteien haben sich nach Angaben Russlands auf humanitäre Hilfe für die Bewohner der von Regierungstruppen belagerten Stadt Homs geeinigt. «Das ist ein positives Signal», sagte Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag russischen Agenturen zufolge.

Zuvor hatte auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gefordert, das Leid der syrischen Zivilbevölkerung zu lindern. Lukaschewitsch betonte, es gebe eine Luftbrücke für humanitäre Hilfe aus dem Irak.  [ABO] mehr ...

05.02.2014 Moschee-Brandstiftung in Köln: Tatverdächtiger in Psychiatrie

Täter gefasst

Köln (dpa). Nach der Brandstiftung an der Kölner Zentralmoschee ist der mutmaßliche Täter in die Psychiatrie eingewiesen worden. Ein Amtsarzt erklärte ihn für nicht haftfähig, noch bevor ihn die Ermittler dem Haftrichter vorführten, wie ein Polizeisprecher in Köln am Dienstag sagte. Einen politischen Hintergrund schlossen die Ermittler aus. Sie wollten nicht von einem Anschlag sprechen. Der 31-Jährige soll am Montag vor der Moschee einen Schulranzen angezündet haben. Dabei wurde die gläserne Eingangstür beschädigt. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen.  [ABO] mehr ...

05.02.2014 Ägyptischer Außenminister verteidigt Innenpolitik: Muslimbrüder müssen sich ändern

"Mängel in der Berichterstattung"

(KNA) Ägyptens Außenminister Nabil Fahmy hat die Entscheidung seiner Regierung verteidigt, die Muslimbrüder als terroristische Organisation einzustufen. Wer Autobomben zünde und Gewalt anwende, könne an der politischen Debatte nicht teilnehmen, sagte Fahmy der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch). «Erst, wenn die Muslimbrüder ihre Ideologie ändern und sich bereiterklären, Teil der ägyptischen Gesellschaft zu werden, wird es eine Lösung geben.» Kritik übte der Minister an westlichen Stimmen, die sich besorgt über die Lage der Menschenrechte in Ägypten zeigten.  [ABO] mehr ...

05.02.2014 Freund und Feind streiten über den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten. Von Khalil Breuer

Kommentar: Der Meister in Berlin

„Hier – im Parteimodus – verschwimmen dann auch für die deutsche Öffentlichkeit rhetorisch und visuell die Linien zwischen Nation, Kultur und Islam.“

(iz). Der Besuch des türkischen Ministerpräsidenten war zweifellos eine gute Sache. Wer zum Beispiel einmal die sachliche und argumentative Seite Erdogans erleben wollte, konnte dies im Vorlauf des Besuches in einem unaufgeregten Interview im ZDF tun.  [ABO] mehr ...

03.02.2014 Brandanschlag auf Kölner Moschee

Der Täter kam am Morgen

Köln (KNA). Auf die Kölner Großmoschee ist am Montagmorgen ein Brandanschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei entzündete ein 31-Jähriger an einer Eingangstür der Moschee in Köln-Ehrenfeld mehrere Gegenstände. Der Täter sei festgenommen worden. Deutschlands größtes islamisches Gotteshaus der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) ist noch nicht eröffnet.

Passanten hatten nach den Angaben gegen 9.15 Uhr einen Mann beobachtet, der in einer schwarzen Limousine an der Moschee an der Venloer Straße vorfuhr.  [ABO] mehr ...

31.01.2014 Münchner Moschee-Projekt: Benjamin Idriz drängt

„Es muss Fortschritte geben“

München (KNA). Der Penzberger Imam Benjamin Idriz drängt auf Entscheidungen beim Plan für eine repräsentative Moschee in der Münchner Innenstadt. Er könne nicht noch zehn Jahre investieren, sagte Idriz der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). „In einer absehbaren Frist“ müsse es Fortschritte geben. Dem scheidenden Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hielt der Imam vor, das Projekt zwar unterstützt, aber nie zur Chefsache gemacht zu haben. Nach seinen Worten sind Sponsoren bereits gefunden, die wissen wollten, wie das Projekt aussehe.  mehr ...

30.01.2014 Karadzic und Mladic erstmals vor UN-Tribunal in Den Haag

Verantwortung für Srebrenica

Den Haag (dpa). Zum ersten Mal nach dem Völkermord von Srebrenica 1995 sind die beiden mutmaßlichen Hauptschuldigen, der ehemalige Serbenführer Radovan Karadzic und Ex-General Ratko Mladic, im Gerichtssaal zusammengetroffen. Unter starkem Protest erklärte sich der 71-jährige Mladic am Dienstag vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag bereit, als Zeuge im Prozess gegen seinen früheren politischen Vorgesetzten Karadzic auszusagen.

Beide müssen sich in getrennten Prozessen unter anderem wegen des Völkermordes in Srebrenica verantworten.  mehr ...

29.01.2014 Menschenrechtsverletzungen an Rohingya halten an: Burma baut Ghetto für 4.300 Muslime

Aung San Suu Kyi schweigt weiter

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Burmas Regierung vorgeworfen, in der Stadt Sittwe (Bundesstaat Arakan/Rakhine) ein Ghetto für 4.300 Angehörige der muslimischen Rohingya-Minderheit eingerichtet zu haben. „Mit großer Sorge verfolgen wir, dass in den vergangenen vier Tagen Polizisten und Soldaten das Stadtviertel Aungmingla mit Bambus- und Betelstöcken abgeriegelt haben“, sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Die dort seit Jahrzehnten lebenden Muslime dürfen das von Sicherheitskräften bewachte Viertel nicht verlassen.  mehr ...

25.01.2014 De Maiziere trifft sich ab Montag mit muslimischen Verbänden

Auch Treffen mit Islamrat geplant

Berlin (KNA). Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) will sich bereits am Montag mit  muslimischen Verbänden treffen. Dann soll über die Zukunft der Deutschen Islamkonferenz (DIK) beraten werden, wie der Berliner „Tagesspiegel“ (Samstag) berichtete. De Maiziere hatte vor wenigen Tagen angekündigt, er wolle die Islamkonferenz nicht in der bisherigen Form fortsetzen.

Nach Informationen der Zeitung wurde auch der Islamrat zu den Gesprächen eingeladen.  [ABO] mehr ...

24.01.2014 UN besorgt über mutmaßliches Massaker in Birma

BBC: Hinweise auf Massenmorde

Rangun (dpa). Unbestätigte Berichte über ein neues Massaker an Angehörigen der muslimischen Rohingya-Volksgruppe in Birma haben die Vereinten Nationen auf den Plan gerufen. «Ich bin tief beunruhigt über Berichte über alarmierende Gewalt und die Tötung zahlreicher Zivilisten sowie eines Polizisten in Maungdaw in der Rakhine-Region in Birma», teilte die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Donnerstag mit. «Ich fordere die Regierung zu einer sofortigen unabhängigen Untersuchung der Ereignisse auf.  [ABO] mehr ...
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