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18.11.2014 Anschlag auf Jerusalemer Synagoge - Gegenseitige Beschuldigungen

Provokationen und Gewalt

Jerusalem (KNA). Nach einem tödlichen Anschlag auf eine Synagoge in Jerusalem hat die israelische Polizei die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Unterdessen kam es nach Angaben von Polizeisprecher Micky Rosenfeld am Dienstag zu Ausschreitungen im arabischen Stadtteil Jabel Mukaber im Südosten Jerusalems. Neun Personen seien festgenommen worden. Zu der Tat bekannten sich die «Ali Abu Mustafa Brigaden», ein militanter Arm der linken «Volksfront zur Befreiung Palästinas».

Israels Regierungssprecher Mark Regev beschuldigte «extremistische» Islamisten der jüngsten Eskalation.  mehr ...

14.11.2014 Aleppos Rebellen stemmen sich gegen Assad. Von Jan Kuhlmann

In der „Stadt des Todes“

Was Kobane für die Kurden, ist Aleppo für die arabischen Rebellen in Syrien: ein Symbol für ihren Widerstand. Das Regime zieht die Schlinge um die Stadt immer enger. Doch die Rebellen kämpfen weiter.

Aleppo/Gaziantep (dpa). Wer dem Bombenterror in Aleppo auf schnellem Weg entkommen will, braucht ein Taxi, 100 US-Dollar und starke Nerven. Eine einzige Route führt noch aus den Rebellenvierteln der nordsyrischen Stadt hinaus, sie geht nach Norden Richtung Türkei. Die Taxis jagen die Strecke entlang, um Angreifern kein Ziel zu bieten.  mehr ...

13.11.2014 Vor Staatsbesuch: Verfolgte Rohingya in Myanmar sehen in US-Präsident Obama als letzte Rettung. Ein Bericht von Simon Lewis

„Bis zur Vernichtung“

Die muslimischen Rohingya werden im buddhistischen Myanmar gehasst und verfolgt. Sie setzen alle Hoffnung auf US-Präsident Obama. Setzt er als Fürsprecher der Entrechteten andere US-Interessen aufs Spiel?

Rangun (dpa). Für US-Präsident Barack Obama ist Myanmar nur eine Durchgangsstation von einem Gipfel zum anderen. Doch in dem südostasiatischen Land wird ihn ein von der Welt vergessener Konflikt einholen: Die von Staats wegen verfolgte muslimische Minderheit der Rohingya fürchtet um ihr Leben. Seit Mitte Oktober seien bis zu 16.  mehr ...

13.11.2014 Gericht kippt Verbot der Anti-Islamismus-Demo in Hannover

Richter widersprechen Polizei

Nun also doch? Die umstrittene HoGeSa-Demo in Hannover ist trotz des Verbotes der Polizei doch wieder zugelassen worden – zumindest unter Auflagen. Das Urteil des Verwaltungsgerichtes muss aber nicht das letzte Wort bleiben.

Hannover (dpa). Das Verwaltungsgericht in Hannover hat das Verbot der umstrittenen Anti-Islamismus-Demonstration an diesem Samstag gekippt. Die Veranstaltung unter dem Motto „Europa gegen den Terror des Islamismus“, hinter der die Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) steht, darf unter Auflagen stattfinden, urteilte das Gericht am Donnerstag.  [ABO] mehr ...

12.11.2014 Wiener Religionsgipfel gegen IS-Terror

Gemeinsame Aktion

Wien (KNA). Hochrangige Religionsführer und politische Entscheidungsträger versammeln sich in der kommenden Woche in Wien zu einem internationalen Gipfel gegen den IS-Terror im Nahen Osten. Das Wiener «König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog» als Veranstalterin veröffentlichte am Mittwoch eine erste Liste mit Teilnehmern der zweitägigen englischsprachigen Konferenz «Vereinigt gegen Gewalt im Namen der Religion».

Angekündigt haben sich demnach für den 18. und 19.  mehr ...

01.11.2014 Laut UN-Bericht nie dagewesener Zulauf für IS. Weiter Kämpfe um Kobane

Erdogan: „Die Leute reden nur über Kobane“

Die Vereinten Nationen warnen: Junge Menschen aus aller Herren Länder fühlen sich von der Terrormiliz Islamischer Staat angezogen. Die Verteidiger von Kobane warten noch immer auf Verstärkung.

New York/Kobane (dpa). Die militärischen Erfolge von IS/ISIL im Irak und in Syrien bescheren der Miliz laut Vereinten Nationen einen nie dagewesenen Zulauf von Kämpfern aus dem Ausland. Die UN warnen einem Bericht zufolge, 15.000 Männer und Frauen seien in die beiden Länder gezogen, um dort für die Terroristen oder andere extremistische Gruppen zu kämpfen.  mehr ...

27.10.2014 Chaostage von Rechts? Tarek Bärliner kommentiert die Kölner Randale der rechten Holigan-Szene

Tanz der Extreme

(iz). Hooligans gegen Salafisten … was für eine Schlagzeile! Am Sonntag, den 26. Oktober, kamen in der Kölner Innenstadt bis zu 4.000 Demonstranten, die der rechten Hooligan-Szene zugerechnet werden können, zusammen. Die Polizei hatte mit weitaus weniger Teilnehmern gerechnet und so war das Chaos nahe dem Hauptbahnhof vorprogrammiert.

Schon seit einigen Monaten gibt es die Initiative Hooligans gegen Salafisten, die letzten Endes aber auch als Sammelbecken für rechtsextremes Gedankengut auftritt. Nicht überraschend war also, dass „Ausländer raus“-Rufe zu hören waren.  mehr ...

24.10.2014 Moscheebrände offenbar ohne religiöse oder politische Motive

Bielefelder Polizei gibt Aufklärung bekannt

Bielefeld (KNA). Die Brände, die im August in zwei Bielefelder Moscheen gelegt wurden, gehen offenbar auf einen Einbrecher zurück, der es auf Geld und Wertgegenstände abgesehen hatte. Laut Polizeiangaben sei ein politischer oder religiöser Hintergrund auszuschließen, berichtet die Online-Ausgabe des in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ (Freitag).

Tatverdächtig ist demnach ein 32-jähriger, einschlägig vorbestrafter Mann, der derzeit wegen Einbruchs in Untersuchungshaft sitzt. Er habe die Einbrüche in die muslimischen Gotteshäuser eingeräumt.  mehr ...

21.10.2014 Gefechte um die belagerte Stadt Kobane gehen weiter. Islamischer Staat soll neue Einheiten zuführen

Korridor wurde bisher noch nicht genutzt

Im Kampf um Kobane geben sich die IS-Terrorkrieger auch nach den Waffenlieferungen an die kurdischen Verteidiger nicht geschlagen. Sie verstärken ihre Reihen – und greifen erneut an.

Beirut/Istanbul (dpa). Nach den US-Waffenlieferungen für die Kurden in Kobane haben sich die Angreifer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) mit Kämpfern aus anderen Regionen verstärkt. In der seit Wochen belagerten nordsyrischen Grenzstadt lieferten sie sich am Dienstag neue Gefechte mit den kurdischen Verteidigern.  mehr ...

20.10.2014 Nach Waffenruhe: Neue Gewalt zwischen Huthis und Stämmen im Südjemen

Einstellung der Kämpfe gescheitert

Sanaa (dpa). Mit dem Ausbruch neuer Gefechte zwischen Stammeskämpfern und schiitischen Huthi-Rebellen ist ein vor zwei Tagen im Südjemen vereinbarter Waffenstillstand hinfällig. Nach Angaben der jemenitischen Nachrichtenseite Al-Masdar Online gab es in der Nacht zu Montag Zusammenstöße in der Stadt Radaa in der südjemenitischen Provinz Al-Baida sowie in einem Gebirgstal nördlich von Radaa. Die Huthis hätten «schwere Verluste» erlitten, zitierte Al-Masdar Online einen Augenzeugen.  mehr ...

20.10.2014 Die Türkei schafft Korridore für militärischen Nachschub kurdischer Einheiten

„Wir unterstützen Peshmerga-Truppen dabei nach Kobane zu gelangen“

(iz/anadolu). Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu bestätigt, dass die Türkei ab sofort Korridore für paramilitärische Verbände kurdischer Milizen aus dem Irak schaffen werde, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet. So solle eine militärische Versorgung der eingekesselten Stadt Kobane (Ain al-Arab) im Norden Syriens gesichert werden. Massoud Barzani, Präsident der Autonomen Region Kurdistans, hatte zuvor um Erlaubnis zur Passierung der Türkei durch Peshmerga-Einheiten gebeten.  mehr ...

13.10.2014 Nacht der Gewalt auf Hamburgs Steindamm und die Folgen. Norbert Müller berichtet aus der Hansestadt

Kein Konflikt zwischen Kurden und Muslimen

(iz). Als „Konflikt zwischen Kurden und Muslimen“ waren die gewaltsamen Ausschreitungen in der Nacht vom 7. zum 8. Oktober auf dem Steindamm in Hamburg-St. Georg in den Medien bezeichnet worden. Dieser Darstellung traten am folgenden Tag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Vertreter der SCHURA Hamburg, der Al-Nour-Moschee wie auch des Kurdischen Kulturzentrums entschieden entgegen. Die überwiegende Mehrheit der Kurden sind Muslime.

Zu den Mitgliedern von SCHURA gehören drei kurdische Moscheegemeinden. In St.  mehr ...

12.10.2014 Präsidentenwahl im Libanon scheitert

Großmufti drängt

Beirut (KNA). Im Libanon ist zum 13. Mal in fünf Monaten die Wahl eines neuen Staatspräsidenten gescheitert. Unmittelbar im Anschluss rief Großmufti Abdel Latif Derian alle politischen Parteien zu einer raschen Einigung auf. Ein neues Staatsoberhaupt sei der erste Schritt, um Sicherheit und Stabilität im Libanon zu wahren, sagte der oberste Geistliche der libanesischen Sunniten laut der Zeitung «Daily Star» (Onlineausgabe) bei einer Begegnung mit Ministerpräsident Tamman Salam in Beirut. Den Posten des Staatspräsidenten bekleidet traditionell ein Christ.  mehr ...

11.10.2014 Kurdische Demonstranten fordern Hilfskorridor für Nordsyrien

Protest in Düsseldorf

Die schrecklichen Berichte aus der Stadt Kobane sind selbst im fernen Deutschland für viele Kurden kaum zu ertragen. In Düsseldorf sehen Zehntausende Demonstranten auch die Bundesregierung in der Pflicht.

Düsseldorf/Kobane (dpa). Angesichts der dramatischen Lage in der nordsyrischen Stadt Kobane haben tausende Kurden bei einer Kundgebung in Düsseldorf mehr Druck auf die Türkei gefordert.  mehr ...

10.10.2014 Nach der Hamburger Randale: Kurden gegen Muslime? Ein Kommentar von Tarek Bärliner, warum das falsch ist

Es braucht Schlichtung, keine Provokation

(iz). Der Krieg in Syrien hat unlängst auch europäischen Boden erreicht. Kam es in den letzten Jahren „nur“ zu Gräben zwischen Sunniten und Schiiten, entbrennt nun ein Konflikt zwischen Kurden und … Muslimen? Angeheizt vom Drama um Kobane im türkisch-syrischen Grenzgebiet protestieren Kurden deutschlandweit gegen „das tatenlose Zusehen der Staatengemeinschaft“. Unter ihnen sind jedoch auch Radikale, oftmals Anhänger der PKK. Gefundenes Fressen für die wiederum anderen Radikalen, Anhänger der Terrorgruppe IS.  [ABO] mehr ...

10.10.2014 Aktuelle Lage im Jemen: Huthi-Miliz lehnt Mubarak als Regierungschef ab

Erster Versuch gescheitert

Alles sah nach eine Einigung aus: Die Huthi-Rebellen bekommen vom Staat Uniformen und dürfen in die Regierung. Doch eine gemeinsame Regierung im Jemen scheitert erst einmal an Personalfragen.

Sanaa (dpa). Mehr als zwei Wochen nach der Erstürmung der jemenitischen Hauptstadt Sanaa durch schiitische Huthi-Rebellen ist ein erster Versuch der Konfliktparteien zur Bildung einer Einheitsregierung gescheitert. Der sunnitische Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi ernannte am Dienstag seinen Vertrauten Ahmad Awad bin Mubarak zum Ministerpräsidenten und beauftragte ihn mit der Regierungsbildung.  mehr ...

08.10.2014 Eskalation in St. Georg: In Hamburg kam es zu Randale und gewaltsamen Ausschreitungen

Muslime gegen Import von Konflikten

Hamburg (dpa/iz). Das derzeitige Drama im syrisch-türkischen Grenzgebiet hat nach Ansicht deutscher Muslime das Potenzial, zu Spannungen innerhalb der muslimischen Community sowie zwischen unterschiedlichen Exilgruppen zu führen beziehungsweise bestehende noch zu steigern. In den sozialen Netzen dominierte der Wunsch nach Harmonie innerhalb der Gemeinschaft sowie das Verlangen, dass es nicht zu einem Überschwappen der Konfliktes nach Deutschland kommt.

Aktueller Anlass waren Ausschreitungen am Abend des 07.  mehr ...

07.10.2014 UN-Menschenrechtskommissar besorgt über Zivilisten in Kobane

Eine „grauenhafte Bilanz“

Genf (KNA). Das UN-Menschenrechtskommissariat sorgt sich um die verbliebenen Zivilisten im von Islamisten umkämpften nordsyrischen Kobane. Zwar seien die meisten der zuletzt rund 10.000 Bewohner auf Drängen der Kurdenmiliz in die Türkei geflohen. Möglicherweise hielten sich jedoch noch einige Hundert Personen in der Stadt und benachbarten Dörfern auf, erklärte das Büro des Hochkommissars für Menschenrechte, Prinz Said al-Hussein, am Dienstag in Genf.

Das Leben jedes Menschen, der in die Hand der Miliz Islamischer Staat (IS) falle, sei in Gefahr, so das UN-Büro.  mehr ...

06.10.2014 Palästinenser dankbar für geplante Anerkennung Schwedens

Stockholm prescht vor

Schweden schert aus der bisherigen EU-Linie aus. Der neue Regierungschef Löfven möchte einen Staat Palästina anerkennen. Kontroversen folgen auf dem Fuß.

Ramallah/Stockholm (dpa). Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat Schweden für die geplante Anerkennung eines Staates Palästina gedankt. Abbas lobte den Schritt am Samstag in Ramallah als «ehrenhaft», wie die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete. Er hoffe, dass weitere Länder dem Beispiel folgten.  mehr ...

06.10.2014 Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) sieht in Gesetzesentwurf eine Degradierung von MuslimInnen zu BürgerInnen zweiter Klasse

Entwurf zum Islamgesetz muss umgehend überarbeitet werden

Wien (MJÖ). Die Muslimische Jugend Österreich (MJÖ) weist mit Vehemenz und größter Empörung den aktuellen Gesetzesentwurf zur Novellierung des Islamgesetzes zurück. Die aktuelle Vorlage einer neuen Rechtsvorschrift ist nicht nur eine Entmündigung muslimischer BürgerInnen in Österreich, sondern ein willkürlicher Eingriff des Staates in die inneren Angelegenheiten einer offiziell anerkannten Religionsgemeinschaft.

Der gesetzlich festgeschriebene Generalverdacht gegenüber jeden Muslim und jede Muslimin ist untragbar und ein juristischer Skandal.  mehr ...

02.10.2014 Kein sofortiges Eingreifen erwartet: Türkisches Parlament erlaubt Militäreinsätze in Syrien und Irak. Steht Kobane vor dem Fall?

Ankara gibt Grünes Licht

Türkische Soldaten dürfen die Terrormiliz IS jetzt in den Nachbarländern bekämpfen. Ob die Regierung die Truppen tatsächlich entsendet, ist aber noch unklar.

Ankara (dpa). Die türkische Regierung darf zum Kampf gegen Terrororganisationen wie die IS-Miliz künftig Soldaten nach Syrien und in den Irak schicken. Das Parlament in Ankara verabschiedete am Donnerstagabend ein Mandat für solche Einsätze in den Nachbarländern. Die Regierung des Nato-Partners hat nun ein Jahr lang freie Hand, dort mit Bodentruppen oder anderen militärischen Mitteln gegen Terrororganisationen vorzugehen.  mehr ...

30.09.2014 Geteilte Meinungen: Ebola lässt Pilger-Träume westafrikanischer Muslime platzen. Von Kabba Kargbo und Kristin Palitza

Die Reise „ein Leben lang“ geplant

Millionen Muslime treten dieser Tage die Pilgerreise Hadsch ins saudische Mekka an. Doch mehr als 7000 Gläubigen aus Sierra Leone, Guinea und Liberia verwehrt Riad die Einreise. Das Königreich fürchtet eine Ausbreitung des tödlichen Ebola-Virus.

Freetown/ Monrovia (dpa). Mehr als zehn Jahre lang hatte Suliaman Turay für diese Reise gespart. Monat für Monat hatte der 35-jährige Lehrer aus Sierra Leone Geld beiseite gelegt, um als gläubiger Muslim einmal an der Pilgersaison Hadsch im saudi-arabischen Mekka teilzunehmen.  mehr ...

19.09.2014 Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren: Bundesregierung soll gegen erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung protestieren

Protest gegen Repressalien gefordert

Göttingen (GfbV). Alarmiert von Menschenrechtsorganisationen auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag dringend an die deutsche Bundesregierung appelliert, sofort gegen eine erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung, des Medschlis, zu protestieren.  mehr ...

16.09.2014 Türkei will ranghohe ägyptische Muslimbrüder aufnehmen

Ankaras Wagnis?

Istanbul (KNA). Die Türkei will den unter Druck geratenen ägyptischen Muslimbrüdern im Exil in Katar gegebenenfalls Zuflucht gewähren. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sagte laut türkischen Medien (Dienstag), sein Land werde Aufenthaltsgesuche Fall für Fall prüfen. Wenn es keinen Hinderungsgrund gebe, seien Muslimbrüder ebenso wie andere ausländische Gäste in der Türkei willkommen, sagte Erdogan auf dem Rückflug von einem zweitägigen Staatsbesuch in Katar vor Journalisten.  mehr ...

12.09.2014 Die Welt verändert sich - Wie Staaten kommen und gehen. Ein historischer Abriss von Christoph Sator

Die Highlander sind nicht die einzigen

Wenn es bei der Volksabstimmung nächste Woche eine Mehrheit gibt, wird Schottland neuester Staat der Welt. Aktuell haben die Vereinten Nationen 193 Mitglieder. Das wird nicht so bleiben. Die Geschichte zeigt: Auch Staaten kommen und gehen.

Berlin (dpa). Am 15. März 1939 hielt sich der britische Reiseschriftsteller Michael Winch tief im Osten Europas auf. In Uschhorod, einem Städtchen in den Karpaten, mit schönster k.u.k.-Architektur und einer ewig langen Linden-Allee. Winch war an jenem Tag viel unterwegs.  mehr ...

11.09.2014 Regionalwahlen auf der Krim: Krimtataren und religiöse Gemeinschaften unter Druck

Memorandum dokumentiert Schikanen

Göttingen (GfbV). Kurz vor den Regionalwahlen auf der Halbinsel Krim am 14. September beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in einem neuen 25-seitigen Memorandum über die Menschenrechtssituation auf der von Russland annektierten Halbinsel Schikanen gegen die Krimtataren und eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit.  mehr ...

05.09.2014 Pressemitteilung: Europas Muslime verurteilen unisono den so genannten Islamischen Staat in Syrien und im Irak

„Eine der drängendsten Herausforderungen“

Straßburg (EMU). Zweifelsohne besteht eine der drängendsten Herausforderungen der muslimischen Welt heute in den Verbrechen und der Ideologie der Gruppe, die sich Islamischer Staat (IS) nennt. Während die lokale Bevölkerung – die den Taten des selbst erklärten „Khalifats“ ausgesetzt ist – natürlich am meisten leidet, sind Europas Muslime sehr besorgt, aber auch von seinen Taten und Worten beeinträchtigt.

Erstens haben sich junge Männer in mehreren europäischen Ländern motivieren lassen, sich der Terrorgruppe in Syrien und im Irak anzuschließen.  mehr ...

04.09.2014 Türkisches Religionsamt gewinnt mehr Einfluss

Gibt es Effekte in Deutschland?

Istanbul (KNA). Das türkische Religionsamt ist künftig dem neuen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu unterstellt. Dies spiegele die wachsende Verantwortung der Behörde, sagte deren Leiter Mehmet Görmez laut türkischen Medienberichten vom Mittwoch. Bisher war das Religionsamt, das die 80.000 Moscheen in der Türkei verwaltet und für eine staatstreue Auslegung des Islam zuständig ist, einem der mehreren Stellvertreter des Regierungschefs zugeordnet.  mehr ...

04.09.2014 Wahlkommission befürchtet politische Katastrophe in Afghanistan

Blockade nütze allein radikalen Kräften

Kabul (KNA.) Angesichts der seit Monaten andauernden politischen Blockade nach der Präsidentenwahl in Afghanistan zeichnet sich aus Sicht der Unabhängigen Wahlkommission des Landes (IEC) eine erneute politische Katastrophe am Hindukusch ab. Der Sprecher der Kommission, Ahmadullah Archiwal, sagte in Kabul, die gegenseitige Blockade der beiden Spitzenkandidaten nütze allein den radikalen Kräften innerhalb und außerhalb des Landes.

Die Sicherheitslage und die Wirtschaft seien bereits jetzt schwer betroffen.  mehr ...

02.09.2014 Indien 100 Tage unter Modi: Hindu-Nationalisten auf dem Vormarsch. Ein Bericht von Doreen Fiedler

Nationalreligiöser Mob wieder auf Vormarsch?

ndien ist ein buntes, demokratisches, multireligiöses Land. Nicht mehr lange, fürchten Kritiker der neuen Regierung. Seit 100 Tagen herrscht Narendra Modi. Unter ihm haben rechte Hindus viel Spielraum.

Neu Delhi (dpa). Seit 100 Tagen regiert Premierminister Narendra Modi in Indien. Seitdem zogen unter seinen Augen religiöse Eiferer und Sittenwächter los, die Hindutva propagieren, also ein Hindutum, in dem Christentum und Islam als Fremdkörper im Land wahrgenommen werden.  mehr ...

02.09.2014 Mord und Gewalt im Orient erschüttern Muslime in Niedersachsen

„Islamische Toleranz wieder herstellen“

(Schura Niedersachsen). Dass in wichtigen islamischen Ländern wie Türkei, Syrien, Irak, Iran, Ägypten oder Palästina bis heute andere, stellenweise vorchristliche Religionsgemeinschaften existieren, hat etwas mit dem Toleranzkonzept des Islam zu tun. Trotz Verirrungen und Missgriffen im Verlaufe der Geschichte standen die monotheistischen Religionen sowie ihre Konfessionen, insbesondere auch Christen und Juden, im Iran auch Zarathustrier, unter dem besonderen Schutze des islamischen Rechts.  mehr ...

01.09.2014 Syrischer Politiker: Assad war Geburtshelfer der IS-Miliz

Das Regime und sein „perfider Deal“

Frankfurt (KNA). Die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) verdankt ihr Erstarken nach Meinung des syrischen Oppositionspolitikers Bassam Abdullah dem Kalkül von Syriens Staatschef Baschar al-Assad. Beide agierten „wie totalitäre Zwillinge“, schreibt der Botschafter der Syrischen Nationalen Koalition in Deutschland in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montag).

So habe Assad 2012 mehrere Hundert „Islamisten“ aus dem Gefängnis entlassen, zu denen auch heutige Mitglieder der IS-Führungsriege gehörten.  mehr ...

29.08.2014 UN: Fast die Hälfte aller Syrer auf der Flucht

Was ist die Steigerung von „humanitärer Katastrophe“?

Genf (dpa). Die Situation der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien spitzt sich laut Vereinten Nationen dramatisch zu. Inzwischen sei fast die Hälfte aller Syrer wegen der Gewalt auf der Flucht oder aus den Heimatorten vertrieben worden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht nach neuesten Zahlen von drei Millionen Flüchtlingen aus. 6,5 Millionen Menschen seien innerhalb Syriens auf der Suche nach Sicherheit. Unter den entwurzelten Menschen seien sehr viele Kinder, teilte das Flüchtlingshilfswerk am Freitag in Genf mit.

28.08.2014 Zeitungsbericht: USA schmieden Bündnis für Einsatz in Syrien

Mit Erlaubnis aus Damaskus?

Washington (dpa). Die USA schmieden laut einem Medienbericht ein Bündnis westlicher und arabischer Staaten, um mögliche Angriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien vorzubereiten. Auch der Militäreinsatz gegen die Extremisten im benachbarten Irak solle ausgedehnt werden, meldete die überregionale arabische Tageszeitung «Al-Sharq al-Awsat» am Donnerstag. Sie beruft sich dabei auf nicht näher genannte Verantwortliche in der US-Regierung.  mehr ...

21.08.2014 Zentralrat der Muslime: Funke der Gewalt darf nicht überspringen

«Barbaren und marodierende Banden»

Berlin (dpa). Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek, hat die Morde und anderen Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Im «Münchner Merkur» (Donnerstag) sprach Mazyek von «Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden», die mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun hätten.

«Wir müssen deshalb vor allem in Deutschland dafür sorgen, dass der Funke, den die Krisen und Verwerfungen im Nahen Osten erzeugen, nicht auf Deutschland überspringt», sagte er weiter.  mehr ...

20.08.2014 Gewalt in Gaza hat katastrophale Auswirkungen auf Kinder: Schon jetzt benötigen mehr als 370.000 Kinder psychosoziale Hilfe

„Den Waffenstillstand verlängern“

Berlin (Save the Children). Das Scheitern der Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern hat tragische Auswirkungen auf Kinder und Familien, warnt die Kinderrechtsorganisation Save the Children. Inzwischen benötigen mehr als 370.000 Kinder dringend psychologische Unterstützung. Die Zahl der Todesopfer dieses Konflikts ist bereits dramatisch hoch – mehr als 450 Kinder wurden in Gaza getötet, hunderttausende werden noch jahrelang unter den Erlebnissen leiden. Beide Seiten müssen sofort die Gespräche wieder aufnehmen, um humanitäre Hilfe möglich zu machen.  mehr ...

18.08.2014 Deutschland liefert Ausrüstung

Kurden erobern Mossul-Damm im Irak

Trinkwasser für den Irak - ohne den Mossul-Staudamm geht da gar nichts. Nun haben die Kurden die größte Talsperre von den IS-Terroristen zurückerobert. In Deutschland streitet die Politik weiter über Waffenlieferungen in die Region.

Bagdad/Berlin (dpa). Mit massiver Unterstützung der US-Luftwaffe haben kurdische Einheiten im Nordirak einen wichtigen Erfolg gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) erzielt.  mehr ...

11.08.2014 Bislang war das Amt des Staatsoberhauptes vor allem zeremonieller Natur: Neuer Staatspräsident Tayyip Erdogan ruft nach Wahlsieg zu «Aussöhnungsprozess» auf

AKP sucht einen Nachfolger für das Ministerpräsidentenamt

Istanbul (dpa). Nach seinem Sieg bei der Präsidentenwahl in der Türkei hat der bisherige Regierungschef Recep Tayyip Erdogan seinen Gegnern die Hand zur Versöhnung entgegengestreckt. «Lasst uns heute alle gemeinsamen einen gesellschaftlichen Aussöhnungsprozess beginnen lassen», sagte Erdogan in seiner Siegesrede in der Nacht zum Montag in Ankara. «Lasst uns die alten Auseinandersetzungen in der alten Türkei zurücklassen.» Der 60-Jährige kündigte eine «neue Türkei» an und versprach, er werde Staatsoberhaupt aller 77 Millionen Türken sein.  mehr ...

09.08.2014 Zehn Jahre nach Tsunami ist totgeglaubte Tochter wieder daheim Von Nurdin Hasan

«Wohl schlimmster Moment in ihrem Leben»

Der Fall erregt weltweit Aufsehen. Zehn Jahre nach dem Tsunami hat ein Elternpaar in Indonesien seine totgeglaubte Tochter wiedergefunden. Seit kurzem ist das Mädchen zurück bei seiner Familie.

Banda Aceh (dpa). An den wohl schlimmsten Moment in ihrem Leben kann sich die 14 Jahre alte Indonesierin Raudhatul Jannah nicht mehr erinnern. Es ist ja auch fast zehn Jahre her, dass der Tsunami sie und ihren Bruder den Eltern entriss und ins Meer schleuderte. Vier Jahre war Raudhatul alt, als Südostasien am zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 eine der verheerendsten Naturkatastrophen erlebte.  mehr ...

05.08.2014 Britische Muslime loben Rücktritt von Ministerin Warsi

„Ein Vorbild für die Muslime“

London (KNA). Die britische Staatsministerin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ist aus Protest gegen die Israelpolitik ihrer Regierung am Dienstag zurückgetreten. Der britische Muslimrat lobte den Schritt. Ihre Entscheidung spiegele die humanitäre Gesinnung in ihrer Partei und quer durch das politische Spektrum sowie das Entsetzen über „die Brutalität der israelischen Kriegsmaschinerie gegen die Menschen in Gaza“, erklärte der Generalsekretär des Rats, Shuja Shafi, am Dienstag in London.  mehr ...

05.08.2014 Großbritannien: Muslimisches Mitglied der Konservativen zeigt konsequentes Handeln

Die mutige Baronin

London (dpa). Wegen der pro-israelischen Haltung der Downing Street im Gazakonflikt hat die Staatssekretärin im Außenministerium, Sayeeda Warsi, ihr Amt niedergelegt. Sie könne die Gazapolitik der Regierung in London nicht länger unterstützten, schrieb Warsi am Dienstag zur Begründung auf Twitter.

Die 43 Jahre alte Juristin mit Wurzeln in Pakistan war 2010 die erste Muslimin, die der konservative Premierminister David Cameron in sein Kabinett holte, zunächst ohne Geschäftsbereich. 2012 wechselte sie ins Außenministerium, gehörte aber nicht mehr dem Kabinett an.  mehr ...

05.08.2014 Humanitäre Organisationen verstärken Hilfe für Gaza

Die Waffenruhe nutzen

Genf (dpa). Mit dem Beginn einer dreitägigen Waffenruhe im Gazastreifen haben sich für humanitäre Organisationen die Chancen verbessert, notleidende Palästinenser zu versorgen. Die Lieferungen von Hilfsgütern würden so rasch wie möglich verstärkt, hieß es am Dienstag bei UN-Organisationen.

Allerdings benötigen sie angesichts erheblicher Zerstörungen auch mehr finanzielle Unterstützung. Allein das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) gab den zusätzlichen Bedarf für humanitäre Hilfe in den kommenden drei Monaten mit 48 Millionen Dollar an (rund 36 Millionen Euro).  mehr ...

04.08.2014 Nordwest-China: Eskalation der Gewalt. Vereinte Nationen sollen Hintergründe untersuchen

141 Tote in nur 6 Wochen

Göttingen (GfbV). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Navi Pillay, die Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, aufgefordert, die Hintergründe der dramatischen Eskalation der Gewalt im Nordwesten Chinas zu untersuchen. „Mit 141 Opfern politisch motivierter Gewalt in den letzten sechs Wochen nimmt der Uiguren-Konflikt neue tragische Dimensionen an“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen. „Chinas Informationen über die blutigen Zwischenfälle sind mangelhaft und oft irreführend. Die Fehlinformationen schüren neue Auseinandersetzungen.  mehr ...

03.08.2014 IS-Extremisten nehmen größten Staudamm des Iraks ein

Auch Peschmergas versagten

Mossul (dpa). Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat im Norden des Iraks kampflos den größten Staudamm des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Kurdische Peschmerga-Kämpfer hätten sich nach einem Ultimatum der Extremisten von der Mossul-Talsperre zurückgezogen, berichteten Quellen der kurdischen Einheiten der Nachrichtenagentur dpa. Der Staudamm liegt rund 40 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Großstadt.

Das irakische Ministerium für Wasserressourcen dementierte die Berichte jedoch.  mehr ...

03.08.2014 Zehn Tote bei erneutem Beschuß von UN-Schule im Gazastreifen durch Israel. Zahl der getöteten Palästinenser steigt auf mehr als 1.750. Karin Leukefeld

Erneut Angriff auf Schule

(junge Welt). Die israelische Armee hat den 23jährigen Leutnant Hadar Goldin für tot erklärt. Er gehörte zu einem Trupp, der am Freitag morgen eine Tunnelanlage in Rafah an der palästinensisch-ägyptischen Grenze zerstören sollte. Dabei waren die Soldaten von einem palästinensischen Kampfverband überrascht worden. Zwei Soldaten wurden offenbar direkt getötet, Goldin galt zunächst als vermißt. Der Vorfall hatte der israelischen Regierung dazu gedient, die vereinbarte Waffenruhe mit der Hamas für beendet zu erklären.  mehr ...

01.08.2014 Israelis und Palästinenser vereinbaren Waffenruhe und Verhandlungen

«Ich sah grausame Wunden»

New York (dpa). Israelis und die Hamas haben eine dreitägige Waffenruhe und sofortige Verhandlungen vereinbart. Die 72-stündige Feuerpause soll am Freitagmorgen um 8.00 Uhr Ortszeit (7.00 Uhr MESZ) beginnen, wie ein UN-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit) in New York sagte. Zudem hätten beide Seiten sofortigen Verhandlungen in Ägypten um eine dauerhafte Waffenruhe zugestimmt.

Wie der UN-Sprecher weiter mitteilte, sicherten Israelis und Palästinenser dem UN-Sondervermittler Robert Serry zu, sich an die «bedingungslose humanitäre Waffenruhe» halten zu wollen.  mehr ...

31.07.2014 Europas Muslime verfolgen die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten

„Mit großer Sorge“

(EMU). Mit großer Sorge verfolgt die European Muslim Union (EMU) die unverhältnismäßigen militärischen Aktionen der israelischen Regierung zu Lasten der Zivilbevölkerung im Nahen Osten. Mit Empörung beobachte man insbesondere die Bombardierung ziviler Einrichtungen.

„Wir fordern:

1. Die Staatsanwaltschaft des internationalen Strafgerichtshof auf, Ermittlungen wegen des Verdachts auf Kriegsverbrechen aufzunehmen.

2.  mehr ...

31.07.2014 Human Rights Watch: Regierungstreue Milizen töten im Irak Sunniten

Die Regierung trägt eine Mitschuld

Bagdad (dpa). Regierungstreue Schiiten-Milizen haben im Irak nach Angaben von Menschenrechtlern in den vergangenen Monaten Dutzende sunnitische Zivilisten entführt und umgebracht. Die Taten machten deutlich, dass die Gewalt zwischen den Konfessionen im Land eskaliert sei, teilte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch am Donnerstag mit. Sie rief die Regierung auf, das Töten zu stoppen.

Allein von Anfang Juni bis Anfang Juli seien in Orten um Bagdad herum 61 sunnitische Männer umgebracht worden, sagten die Menschenrechtler.  mehr ...

30.07.2014 Vorab aus der neuen IZ-Ausgabe: Hintergrund zum aktuellen Angriff auf den Gazastreifen. Von Mouin Rabbani

Israel „mäht den Rasen“

(London Review of Books). Im Jahre 2004 – ein Jahr vor dem einseitigen israelischen Abzug aus dem Gazastreifen – erklärte Dov Weissglass, die Graue Eminenz hinter Ariel Sharon, gegenüber einem Reporter der „Haaretz“ den Zweck der Initiative: „Die Bedeutung des Rückzugsplans liegt im Einfrieren des Friedensprozesses … Und wenn man diesen Prozess einfriert, verhindert man die Gründung eines palästinensischen Staates sowie eine Diskussion über die Flüchtlinge, die Grenzen und Jerusalem.  mehr ...

30.07.2014 15 Tote bei israelischem Angriff auf UN-Schule in Gaza

«Wo ist die Menschlichkeit?»

Gaza-Krieg und kein Ende. Wieder sterben Palästinenser beim Angriff auf eine UN-Schule. Vertreter der Weltorganisation sind schockiert. Eine dauerhafte Waffenruhe scheint aber nicht in Reichweite.

Gaza/Tel Aviv (dpa) - Gut drei Wochen nach Beginn des Gazakrieges ist erneut eine UN-Schule ins Fadenkreuz der Kämpfe geraten. Beim Beschuss der Einrichtung der Hilfsorganisation UNRWA kamen am Mittwoch im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen mindestens 15 Menschen ums Leben, wie ein Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste mitteilte.  mehr ...
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