Das Zusammenspiel aller nötigen Elemente
(iz). Der Text behandelt das Phänomen der heutigen Khawaridsch. Hierbei geht es aber nicht um Soziologie, Geopolitik oder Antiterrormaßnahmen. Er nähert sich dem Thema aus dem Blickwinkel der Schari’a und der Erziehung. Das sind die Kernfaktoren der vorliegenden Angelegenheit. mehr ...
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15.11.2008 Hintergrund: Die „Risala“ von Ibn Abi Zaid Al-Qairawani

Standardwerke des Islam

(iz). Abu Muhammad ‘Abdullah ibn ‘Abd Al-Rahman Al-Nafzawi Al-Qairawani, bekannt als Ibn Abi Zaid Al-Qairawani, zählt zu den größten klassischen Rechtsgelehrten der Schule von Imam Malik. Er wurde im Jahre 310 (922) geboren und lebte in Qairawan (Kairouan) in Tunesien, das zur damaligen Zeit das bedeutendste Zentrum islamischen Wissens in Nordafrika war. Ibn Abi Zaid war der führende Maliki-Gelehrte seiner Zeit. Er verfügte über ein umfangreiches Wissen von der Schule Maliks, der Schule von Medina, von dessen Aussagen und dem richtigen Verständnis davon.

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Das neue Jahr beginn mit einer thematisch bunten und spannungsgeladenen Ausgabe. Wir werfen einen Blick auf die ökonomischen Verhältnisse, interviewen zwei Fachleute zur deutsch-türkischen Geschichte, beleuchten Hintergründe von Terror, Krieg und Waffenhandel. Die IZ untersucht, wie die US-Muslime mit den Angriffen auf sie umgehen. In zwei Artikeln reflektieren wir über das Reisen und seine Bedeutung.
Außerdem: Ein Blick auf die Debatte in Österreich, Fairer Handel in der Moschee, Barmherzigkeit als Richtschnur der Muslime, Islam und Klimawandel, die Kunst des Übersetzens sowie die Rolle der arabischen Sprache für die muslimische Gemeinschaft.
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IZ erklärt Deutschland: Die Salaf
Egal, ob angezählte Ex-Boxer oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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„Seltsame Weltfremdheit heutiger Politiker“ BERLIN. Beginn der IZ-Akademie am 11.12. in Berlin zur Geschichte der deutsch-türkischen Beziehungen mit Eberhard Straub und Thomas Weiberg.
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