Wie mit Leid und Sorgen ­umgehen?
„Wahrlich, mit der Bedrängnis geht Erleichterung einher; wahrlich, mit der Bedrängnis geht Erleichterung einher. mehr ...
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15.11.2008 Hintergrund: Die „Risala“ von Ibn Abi Zaid Al-Qairawani

Standardwerke des Islam

(iz). Abu Muhammad ‘Abdullah ibn ‘Abd Al-Rahman Al-Nafzawi Al-Qairawani, bekannt als Ibn Abi Zaid Al-Qairawani, zählt zu den größten klassischen Rechtsgelehrten der Schule von Imam Malik. Er wurde im Jahre 310 (922) geboren und lebte in Qairawan (Kairouan) in Tunesien, das zur damaligen Zeit das bedeutendste Zentrum islamischen Wissens in Nordafrika war. Ibn Abi Zaid war der führende Maliki-Gelehrte seiner Zeit. Er verfügte über ein umfangreiches Wissen von der Schule Maliks, der Schule von Medina, von dessen Aussagen und dem richtigen Verständnis davon.

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Die dramatischen Ereignisse im Gazastreifen und in Palästina machten auch keinen Halt vor unserer neuen Printausgabe. In der Nummer 230 der Islamischen Zeitung beschäftigen wir uns auf mehreren Seiten mit Ursachen, Hintergründen, dem Völkerrecht und der Lage der Menschen in Gaza und in Palästina.
Wir konnten den emsigen bosnischen Imam Hafis Suleyman Bugari für ein Interview gewinnen, blicken in die Abgründe der IS-Herrschaft in Irak und Syrien, beschäftigen uns mit dem zeitlosen Werk von William Shakespeare, erinnern an die Rechte von Arbeitern im Islam und an die spirituelle Sehnsucht der Muslime.
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Egal, ob angezählte Ex-Boser oder ehema­lige Bonner Musterschüler, die in den Bergen Afghanistans ums Leben kommen, Der „Salafismus“ ist trotz der zahlenmäßig geringen Menge der Anhänger zum Synonym einer amorphen Bedrohung geworden. Diese neuzeitliche Ideologie, die lange unter Muslimen und unse­ren Gelehrten als „Wahhabismus“ [nach ihrem Begründer Ibn ‘Abdulwahhab] bezeichnet wurde, hat sich lange dieses Tarnbegriffs bedient, um der Klassifi­zierung als Sekte zu entgehen. Phänome­nologisch ähnelt sie den Khawaridsch. Zum Leidwesen der muslimischen Welt ist der „Salafismus“ in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Nicht nur, weil er ungenau ist, sondern mehr noch, weil die Generationen (die Salaf As-Salihin), auf die sich die ­Wahhabiten gerne beziehen, um sich deren Legitima­tion anzueignen, von allen praktizierenden Muslimen der Ahl As-Sunna wa’l-Dschama’a geachtet und geliebt werden. Wie bei anderen Begriffen muss man auch hier erst einmal der zeitgenössische Schutt der Missverständnisse weggeräumt werden, um verstehen zu können. Qadi ‘Ijad aus Ceuta, früherer andalusischer Gelehrter und Autor des monumen­talen „Kitab Asch-Schifa“ beschrieb den Charakter dieser Generation unter ande­rem wie folgt: „(…) Es wurde überliefert, dass es eine Gruppe der Salaf, oder besser alle von ihnen, verabscheute, über etwas zu diskutieren, welches nicht zu Handlungen führte. (…)“ Der Imam schließt an anderer Stelle mit dem Gebet: „Möge Allah unseren gottesfürchtigen Salaf barmherzig sein, die ihren Din beschützt haben!“
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