Heilmittel gegen ein Übel der Zeit
„Er [Schaitan] sagte: ‘Ich bin besser als er. Mich hast Du aus Feuer erschaffen, wohingegen Du ihn aus Lehm erschaffen hast. mehr ...
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Massouda Khan über die Einladung zum Islam
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Gebet
Der folgen­de Text von Ali Ghandour dokumentiert ein alltägliches ­Beispiel.
Vom Beten am Freitag, während der Imam bereits spricht mehr
Zakat
Gold und Silber erfreuen sich im religiösen ­Gebrauch immer größerer Beliebtheit. Von Zack Abdullah
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Lailatu’l-Qadr - wenn die Engel herabsteigen. Von Malik Sezgin
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Eindrücke und Einsichten einer Umra, der kleinen Pilgerfahrt nacht Mekka. Von Sulaiman Wilms
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30.04.2013 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Laila Massoudi

Wie verrichtet man eigentlich die Umra?

„Vollzieht die Hadsch und Umra [die kleine Pilgerreise] für Allah.“ (Al-Baqara, 196)
„Gewiss, As-Safa und Al-Marwa gehören zu den (Orten der) Kulthandlungen ­Allahs.“ (Al-Baqara, 158)

(iz). Es wurde überliefert von Abu Hu­raira, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Von einer ‘Umra zur nächsten gibt es eine Auslöschung [der falschen Handlungen] zwischen ihnen und es gibt keine Belobung für eine angenommene Hadsch als den Garten.  [ABO] mehr ...

29.04.2013 Reflexionen von Schaikh Abdalhaqq Bewley über den Wandel im Herzen

Islamische Lebenspraxis: Wissen, das transformiert

(iz). „Dies, weil Allah nimmer eine Gunst, die Er einem Volk erwiesen hat, ändert, bis sie das ändern, was in ihnen selbst ist, und weil Allah Allhörend und Allwissend ist.“ (Al-Anfal, 53)

Dieser Vers wiederholt sich an zwei Stellen im Qur'an und wird üblicherweise im Zusammenhang mit Verbesserung zitiert. Er betrifft aber auch Verschlechterung. Mit anderen Worten: Allah wird die Dinge nicht besser machen, solange wir uns nicht selbst verbessern. Ein wichtiger Aspekt dieses Verses ist, dass alles in der Existenz in einem Zustand des konstanten Wandels begriffen ist.  [ABO] mehr ...

01.03.2013 Aus der Reihe: Islamische Lebenspraxis

Das Gebet in der Moschee

(iz). Seit geraumer Zeit wird immer häufiger versucht, die gemeinschaftliche, islamische Lebenspraxis in eine individuelle, stromlinienförmige „Religiosität“ zu verwandeln. Oft geschieht das im Namen einer vermeintlichen Moderne oder im Rahmen neuer „theologischer“ Kons­trukte, die den Islam in selbige überführen sollen. Dabei wird allerdings oft übersehen, dass es bis in den Kern unserer religiösen Lebenspraxis hinein ein austariertes Gleichgewicht von persönlichen und sozialen Aspekten in unserem rituellen Leben gibt.

Allah sagt in Seinem Mächtigen Buch: „Richtet [arab.  [ABO] mehr ...

16.02.2013 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Was muss man tun, um den Erbfall zu regeln?

(iz). Es gibt eine Anekdote über zwei Bagdader Gelehrte, die während des abendlichen Studiums vor Manuskripten sitzen und denen angesichts ihres Studienobjekts die Tränen ­kommen. Ein anderer fragt interessiert, ob sie gerade über die Wunder der göttlichen Schöpfung meditieren. „Nein“, antwortet ihm einer der beiden, „wir studie­ren die Qur’anverse, die sich mit Erbrecht beschäf­tigen. Wir sind überwältigt angesichts der Sorge und Barmherzigkeit, die der Schöpfer auch hier seinen Dienern angedeihen lässt“.  mehr ...

31.01.2013 Dr. Mohammad Nadwi über das umfangreiche Erbe der weiblichen Lehrerinnen im Islam

Im Gegensatz zu Heute (2)

(iz). Der Qur’an wurde von vielen Prophetengefährten auswendig gelernt. In der Schlacht von Jamama, bei der viele dieser Huffaz getötet wurden, riet ‘Umar ibn Al-Khattab dem ersten Khalifen Abu Bakr, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, eine standardisierte Ausgabe des Qur’ans - dessen Schutz von Allah garan­tiert wurde – im Dialekt der Quraisch anzufertigen. Abu Bakr gab eine solche Ausgabe in Auftrag.

Nach seinem Tod ging sie zur Aufbewahrung an ‘Umar und bei dessen Hinscheiden an seine Tochter Hafsa über, damit diese vorsichtig bewahrt werden sollte.  mehr ...

26.12.2012 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Was sind Tariqats und Dhikr?

(iz). Es zählt zu den unglücklichen ­Fügungen für uns heute, dass normale Dinge und Wörter von radikalen Minderheiten gekapert werden. Dies trifft – rein rechtliche und technische – Beschreibungen des Islam wie „Scharia“, „Khilafa“ „islamisches Recht“,„Da’wa“ usw. Traditionell unproblematisch sind sie in den letzten Jahrzehnten durch Randgruppen negativ besetzt worden, sodass ihr Gebrauch im Ge­spräch nur möglich ist, wenn man sie umfangreich erklärt oder massiv relativiert.  [ABO] mehr ...

29.10.2012 Umgang mit anderen: Anmerkungen von Muhammad Musad Yaqut

Barmherzigkeit für die Alten

In den letzten Jahren erlebte die Welt einen bemerkenswerten Anstieg des ­Interesses am Thema „Alter“. Viele internationale Konferenzen wurden abgehalten, um diese Frage zu behandeln. 1982 erklärten die Vereinten Nationen die 1980er Jahre zum „Jahrzehnt der Älteren“. 1983 übernahm die Weltgesundheitsorganisation WHO den Slogan „den Jahren Leben hinzufügen“. Darüber hinaus formulierte 2002 die UN-Konferenz in Madrid einen Plan, um die Probleme älterer Menschen in vielen Ländern zu lösen.  [ABO] mehr ...

29.08.2012 Wiederbelebung traditioneller islamischer Bildung

Projekt Madrasah.de

(iz). Jahrelang dominierten der Modernismus (in Inhalt und Form), Strukturen des poli­tischen Islam sowie einige Randgrup­pen, die sowieso schon spärlich vorhandene islamische Lehre. Wer eine ­fundier­te Ausbildung wollte, musste entweder Glück haben, mit dem Vorhandenen vorlieb neh­men oder ins Ausland gehen.  mehr ...

29.08.2012 Das Benehmen des Propheten war eine Reflektion der qur’anischen Weisheiten. Von Schaikh ‘Abdalhaqq Bewley

Eine Wissenschaft des Verhaltens (2)

(iz). Ganz zu Beginn der Sura Al-Muminun findet sich eine aus­gedehnte Passage, in der Allah, der Erhabene, die Muminun, die Gläubigen, beschreibt. Und diese Aufzählung ist nicht ihrem Glauben gewidmet, sondern dem, was sie tun. Und diese erwähnten Handlungen decken jeden Lebensbereich ab. Dies gilt für viele Qur’anverse, die verständlich machen, dass der Iman (Glaube) einer Person von äußerlichen Handlungen begleitet sein muss. Und dass diese Handlungen ein wesentlicher Bestandteil eben dieses Glaubens sind, ohne die jener Glaube mangelhaft bleibt.  [ABO] mehr ...

29.08.2012 Hintergrund: Eine Sadaqa ist weit mehr als nur eine „milde Gabe“ im üblichen Sinne

Im richtigen Augenblick das Richtige tun

„Diejenigen, die ihren Besitz bei Nacht und Tag, insgeheim oder offen, spenden - denen ist ihr Lohn von ihrem Herrn (gewiss) und sie brauchen keine Angst zu haben, noch werden sie traurig sein.“ (Sure Al-Baqara, 274)

„O ihr Gläubigen, macht nicht eure Wohltätigkeit durch Vorhaltungen und verletzende Worte zunichte, wie der, der seinen Besitz ausgibt, um von den Leuten gesehen zu werden und nicht an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag! Das Gleichnis dessen ist wie das Gleichnis eines Felsens mit Erde darauf, und es trifft ihn ein Platzregen und lässt ihn hart.  [ABO] mehr ...

01.08.2012 Gedanken zum Ramadan. Von Tasnim El-Naggar

Jedes Jahr aufs Neue

(iz). Ramadan. Ein Monat ist angebrochen, der für manche manchmal nichts weiter darstellt als Hunger. Sie sehnen sich nach einem Ham- oder Cheeseburger, bleiben bei jeder McDonalds-Plakat-Werbung stehen, schauen jedem wassertrinkenden Fußgänger lechzend hinterher und können den Abend kaum mehr erwarten oder entwickeln Krankheitsgefühle bei dem Gedanken an den nächsten Ramadantag.

Zugegeben es geht wohl jedem Muslim ab und zu in seinem Leben genau so. Ist ja auch nicht einfach, das Ganze, aber… irgendwie geht’s. Gut sogar.  mehr ...

28.03.2012 Islamische Lebenspraxis: Von Jasser Auda

Die Nähe zu Allah

In seinem bekannten Werk, den „Hikam (Weisheitssprüche)“, sagte Schaikh Ibn Ata’illah Al-Is­kandari: „Wenn Er [Allah] dich von den Leuten fortnimmt, dann wisse, dass Er für dich die Tore zu Seiner Gesellschaft öffnet. Wenn Er dir erlaubt zu fragen, dann wisse, dass Er dir etwas geben will.“

Dieser Rat ist ein Beispiel für das Verständnis von Allahs Gaben und Sein Vorenthalten derselben. Manchmal prüft Allah uns durch den Tod eines nahen Menschen. Manchmal befindet man sich aus dem einen oder anderen Grund auf einer Reise in einem ablegenden Land.  mehr ...

28.03.2012 Wissen ist nur dann echt, wenn es auch praktiziert wird. Von Margari Aziza Hill

Die Tugend des guten Lebens

Woran liegt es, dass sich viele Khutbas und Vorträge sich wie eine Motivationsveranstaltungen anfühlen, bei der wir bloße Zuschauer oder Fans sind. Sollten wir nicht vielmehr wie Sportler sein, die sich durch Training auf das große Match vorbereiten? Und da wundern wir uns, dass unsere Mannschaft verliert...

Wir sind einfach nicht in Form, verste­hen die Spielzüge nicht und, was noch schlimmer ist, wissen nicht, wie wir den spielentscheidenden Treffer landen können.  [ABO] mehr ...

28.03.2012 Die ‘Ulama haben insbesondere heute eine große Bedeutung. Von Fatima Barkatulla

Suche nach dem Lehrer

(Sister’s Magazine). Wer glaubt, dass es sich bei der Suche nach Wissen um das Studium unendlicher Manuskripte handelt, sollte noch einmal nachdenken. Wäre es eine ausschließliche Frage von Lektüre, hätte Allah die Offenbarung nicht auf Seine Propheten herabgesandt, die sie unterrichteten. Um ein korrektes Verständnis und die Anwendung dieses Wissens zu ermöglichen, braucht es ein Studium unter qualifizierten Lehrern.

„Der Lehrer ist ein zweiter Vater“, besagt ein arabisches Sprichwort.  [ABO] mehr ...

27.02.2012 Islamische Lebenspraxis

Dieses Mal: In Gemeinschaft leben

(IGMG-Irschadabteilung). „Glaubt der Mensch etwa, unbeachtet gelassen zu werden?“ (Al-Qijjama, 36) heißt es im Qur’an. Allah verdeutlicht uns damit, dass der Mensch Verantwortung hat - und zwar gegenüber seiner Familie und Verwandten, aber auch gegenüber den Muslimen. Im Qur’an steht hierzu: „Die Gläubigen sind Brüder. Darum stiftet unter euren Brüdern Frieden. Und seid gottesfürchtig, damit ihr Barmherzigkeit findet.“ (Al-Hudschurat, 10)

Geschwisterlichkeit zu den Muslimen zu pflegen ist keine Verpflichtung, sondern ein ganz und gar natürliche Sache.  [ABO] mehr ...

27.02.2012 Das Gute ist einer der Gründe, warum unsere Gebete angenommen werden. Von Schaikh Muhammad Al-Kassbi

Zwischen Halal und Haram

(iz). Allah ist zufrieden, wenn sich Seine Diener an ihren Herrn wenden. Dass es einen Tag geben wird, an dem sie Ihm begegnen werden, damit Er ihnen ihren Lohn geben möge. Ist der Diener gut, so wird seine Belohnung eine gute sein; ist er schlecht, so wird sie eine schlechte sein. Der Weg zu Allah wird nicht auf den Beinen zurück gelegt, sondern er ist der Weg, den man mit dem Herzen nimmt. Nichts nützt Seinem Diener am Tag der Wieder­auferstehung mehr als der Nutzen eines gesunden Herzens.  [ABO] mehr ...

03.02.2012 Prophetengeburtstag: Auch in Deutschland erinnern sich die Muslime. Von Sulaiman Wilms

„Der Maulud ist ein Beginn“

Köln (iz). Der Islam hat ein Geheimnis und die Muslime einen spirituellen Kern, der die Umstände eines bestimmten Ortes oder einer spezifischen Zeit transzendiert. Trotz heftiger Debatten oder schwieriger Situationen erinnern sich auch in diesem Jahr wieder viele Muslime in Deutschland an den Geburtstag - und damit an sein Leben und seine Botschaft - des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben.  mehr ...

28.01.2012 Dieses Mal: Das aufrichtige Sprechen

Islamische Lebenspraxis

(iz). Allah ist mit uns zufrieden, wenn eine ­starke Verbindung zwischen einem aufrichtigen, sicheren und ehrlichen Wort und dem edlen Verhalten besteht.

Wer seine Zunge an die Wahrheit gewöhnt und sie darin schult, dem macht Allah die guten Handlungen leicht. Allah spricht: „O die ihr glaubt! Fürchtet Allah und sprecht aufrichtige Worte, auf dass Er eure Taten segensreich fördere und euch eure schlechten Handlungen vergebe. Und wer Allah und Seinem Gesandten gehorcht, der hat gewiss einen gewaltigen Gewinn erlangt.  [ABO] mehr ...

26.11.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” von Ibn ‘Aschir enthält wichtige Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (18)

(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” sind die drei Teilelemente des Islam - ­Islam (religiöse Lebenspraxis), Iman (inne­re Glaubenslandschaft des Herzens) und Ihsan (spirituelle Vollkommenheit) - verständlich und kompakt zusammengefasst, sodass sie einfach auswendig zu lernen sind.

Schaikh Ibn ‘Aschir sprach im letzten Abschnitt über die Fara’id des Gebets (Salat); das heißt, jene Elemente, ohne die es ungültig wird.  [ABO] mehr ...

26.11.2011 „Gedenkt Meiner, so gedenke Ich eurer“: Nichts gibt den Herzen mehr Ruhe als das Gedenken des Herrn der Welten. Von Dr. Jasser Auda

Über die Erinnerung Allahs

(iz). In seinem allseits bekannten Buch, den „Hikam (Weisheitssprüche)“, sagte Schaikh Ahmad ibn ­’Ata’illah Al-Iskandari: „Gib nicht die Erinnerung an Allah auf, weil dein Herz dabei nicht anwesend ist. Ihn vollkommen zu verges­sen, ist schlimmer, als unaufmerksam zu sein, während du dich Seiner erinnerst.  [ABO] mehr ...

26.11.2011 Der Prophet Ibrahim in Mekka: ‘Id Al-Adha, der wichtigste islamische Feiertag, erinnert an grundlegende Bedeutungen. Von Abdalhasib Castiñeira

Der höchste Feiertag unseres Dins

(iz). Im letzten Monat begingen wir den höchsten islamischen Feiertag - ‘Id Al-Adha -, der in manchen Teilen der Umma auch als ‘Id Al-Kabir bezeich­net wird. Jedes Volk, jede Gemeinschaft und jede Gesellschaft hat seine beziehungsweise ihre Feiertage. Wir haben zwei Hauptfeiertage: ‘Id Al-Adha, der Tag, an dem die Hadsch endet, und ‘Id Al-Fitr, der das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, stiftete beide ­Anlässe für seine Gemeinschaft.  [ABO] mehr ...

28.10.2011 Islamische Lebenspraxis: Dieses Mal von Hanif Morrison

Was ist Fiqh?

(iz). Vom Prophetengefährten Mu’awija wurde überliefert, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Für wen Allah etwas Gutes will, dem gibt Er Fiqh von der Religion.“ In sprachli­cher Hinsicht bedeutet Fiqh Wissen von einer Sache und Verständnis. Es wird mehrheitlich benutzt, um Wissen vom Islam zu qualifizieren, weil es von vorrangiger Wichtigkeit ist - und nobler als alle andere Arten.

Der Gelehrte Ibn Al-Athir sagte: „Es leitet sich von ‘spalten’, ‘schneiden’ und ‘öffnen’ ab“.  [ABO] mehr ...

28.10.2011 Erlebnisbericht:  ­Gerade bei einer schwierigen ­Schwangerschaft hilft die ­Hin­wendung zu ­Allah dabei mit, die ­physischen ­Probleme zu ­überwinden. Von Sadaf Farooqi

Das ­Vorbild Mariams

Sadaf Farooqi teilt mit uns ihre Erfahrung, wie im Verlauf einer schwierigen Schwangerschaft der Qur’an in ihrem Herzen lebendig wurde.

(Sisters Magazine). Ich war, während sich der letzte Sommer ankündigte, im Griff einer frühen, geplanten Schwangerschaft: Akute Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Dehydrierung waren meine täglichen Begleiter, um nur einige Symptome zu nennen.  [ABO] mehr ...

28.10.2011 Die halbjährliche „Horizonte. Zeitschrift für muslimische Debattenkultur“ beschäftigt sich mit dem Thema Idschtihad

Ein lesenswerter Reader

(iz). Passend zur IZ-Serie über Muftis, Qadis und Urteilsfindung in der Islamischen Zeitung, aber auch zur Schaffung so genannter „Islamischer Studien“ an deutschen Hochschulen, erschien die erste Ausgabe von „Horizonte. Zeitschrift für muslimische Debattenkultur“. Der von der vielversprechenden Fachwissenschaft­lerin Nimet Seker herausgegebene Reader ist ein stellenweise wohltuendes Antidot gegen diversen islamrechlichen Missverständnisse innerhalb der muslimischen Community und einer so genannten „Islamdebatte“ der weiteren Mehrheitsgesellschaft.  mehr ...

29.09.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” von Ibn ‘Aschir enthält wichtige Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (16)

Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer ­Gelehr­ter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehr­gedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” sind die drei Teil­elemente des Islam - ­Islam (religiöse Le­benspraxis), Iman ­(innere Glaubens­landschaft des Herzens) und Ihsan (spirituelle Vollkommenheit) - verständlich und kompakt zusammengefasst, sodass sie einfach auswendig zu lernen sind.

(iz).  [ABO] mehr ...

29.09.2011 Wo liegt die Heilung für den Menschen?

In den Quellen des Islams finden sich unzählige Hinweise auf Hilfe bei Krankheiten. Von M. Loukas, Y. Saad & M. Shoja

Die Entwicklungen des 20. Jahrhunderts haben eine enorme Menge an Wissen von der Medizin hervorgebracht. Diese wären aber nicht ­möglich gewesen ohne die „Väter der Medizin“ wie Hippokratus, Vesalius oder Ibn Sina. Während die Lebensleistung der antiken Heiler bekannt ist, werden wichtige Inhalte in religiösen Texten wie dem Qur’an oder den Ahadith (den Aussagen des Propheten Muhammad) oft ignoriert.

(iz). In der Hadith-Literatur finden sich Beschreibungen anatomischer Struk­turen, chirurgischer Operationen, der Physiologie und ­medizinische Heilmittel.  mehr ...

29.08.2011 Islamische Lebenspraxis

Dieses Mal: die Begrüßung

Der Glaube der Muslime findet seinen Ausdruck nicht nur in Ritualen und persönlicher Spiritualität, sondern auch in einer sozialen Realität. So wurde vom Propheten überliefert, wonach selbst das Lächeln eine Sadaqa ist. Und wir sind nicht nur angehalten, uns Allah gegenüber dankbar zu zeigen, sondern auch Seiner Schöpfung. Dabei ist es wichtig, dass es sich hier nicht um rituelle Formelhaftigkeit oder ein „höflich sein“ handelt, sondern um ein intuitives Verhalten, das aus dem Herzen kommt. Wir dürfen auch nicht vergessen, dass alles, was wir in dieser Welt tun, von Belang ist.  [ABO] mehr ...

29.07.2011 Von Adil Salahi

Islamische Lebenspraxis: Ein liebevoller Haushalt

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften im Haushalt des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden, war Liebe. Sie ist eines der Elemente, die wir zum Glücklich­sein brauchen. Auch wenn er ein bescheide­nes Leben vorzog, und es in seinem ­Haushalt gelegentlich am Notwendigsten fehlte, war es ein sehr glückliches Heim. Hatte er, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, am Ende eines Tages mehr, als sein ­Haushalt benötigte, gab er es den Bedürftigen.

Das Leben mit seiner [ersten] Ehefrau Khadidscha ist ein Symbol für Glück.  [ABO] mehr ...

28.06.2011 Islamische Lebenspraxis: Dieses Mal von Von Schaikh Osman Chafaq

Guter Umgang

(iz). In einem Hadith Qudsi [Allahs Wort auf der Zunge des Propheten] sagt Allah, der Erhabene: „‘Wo sind jene, die einander für Allah lieben?’ Und Er spricht zu ihnen: ‘Kommt her und seid im Schatten des Fußschemels [vor dem Thron] des All-Barmherzigen!’“ Und dies ist demjenigen von Nutzen, der dies besitzt, an jenem Tage, an dem uns kein Besitz nützen wird, und nur jener glücklich sein wird, der Allah mit einem friedlichen Herzen gegenüber tritt.  [ABO] mehr ...

28.06.2011 Eigenes bewahren: Im Islam gibt es kein Konzept, dass Frauen nur für andere dasein müssen. Von Munira Lekovic Ezzeldine

Mütter, keine Märtyrerinnen

Eine Mutter zu sein, ist sicherlich nicht einfach. Allah beschreibt ihre ­Aufgabe im Qur’an: „Seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) inner­halb von zwei Jahren.“ (Luqman, 14) Diese Schwächen werden häufig mit Schwan­gerschaft, Geburt und der Stillzeit in Verbindung gebracht. Aber sie sind nur der Anfang…

(iz). Mütter verschanzen sich oft in den „Gräben“ des Alltags - wie dem Wechseln von Windeln, der Hilfe bei den Hausaufgaben, dem Kochen, er Abholung der Kinder etc.  mehr ...

26.05.2011 Aus der Reihe „Islamische Lebenspraxis“

Bestattung der Toten

(iz). Die Frage nach der islamischen Bestattung stellt eine der praktischen Fragen des muslimischen Lebens in Deutschland dar, die am häufigsten thematisiert wird. Ist ein Muslim oder eine Muslimin verstorben, soll möglichst umgehend der Leichnam rituell gewaschen werden, und zwar mehrmals in einer ungeraden Anzahl. Nach einer vollständigen Reinigung wird für die ­rituelle Waschung klares Wasser benutzt, bei der letzten Waschung wird Kampfer oder ein anderes Duftmittel hinzugefügt.  [ABO] mehr ...

27.04.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (12)

(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer ­Gelehr­ter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehr­gedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” sind die drei Teilelemente des Islam - ­Islam (religiöse Lebenspraxis), Iman ­(innere Glaubenslandschaft des Herzens) und Ihsan (spirituelle Vollkommenheit) - verständlich und kompakt zusammengefasst, sodass sie einfach auswendig zu lernen sind.

Seit der letzten Ausgabe behandeln wir den Abschnitt, der sich mit den Aspekten der rituellen Gebetswaschung (Wudu’) beschäftigen.  [ABO] mehr ...

27.04.2011 Unsere Traditionen sind aktueller denn je

Ökologie und Umweltschutz: Impulse aus dem muslimischen Denken bieten Lösungen an. Von Dr. Abdul Nasser Al-Masri

(iz). Der Mensch wurde als letztes beseeltes Lebewesen erschaffen, aber von Allah mit seiner Stellung als Khalif (Stellvertreter) bedacht - auch gegenüber den anderen Schöpfungen wie den Engeln und Dschinnen. So ermahnte Allah die Engel und Iblis, sich dem Menschen zu beugen: „Und als dein Herr zu den Engeln sprach ‘Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Khalifen einsetzen’, sagten sie: ‘Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?’ Er sagte: ‘Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisst.  mehr ...

29.03.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (10)

(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in” sind die drei Teilelemente des Islam - Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.

Mit dem folgenden Abschnitt beginnt das Kapitel über die Reinigung (Tahara).

54. Reinigung wird erreicht mittels Wasser, das durch nichts verändert ist.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Was sind die Schlüsselelemente in der Mädchenerziehung auf dem Weg zum Erwachsenenalter? Von Fatimah Dennis

Auf dem Weg zu einer neuen Weiblichkeit

Es gibt eine Aussage von Saijiduna ‘Ali [dem vierten Khalif des Islams], wonach die ersten sieben Lebensjahre eines Kindes dem Spiel gewidmet sein sollten. In den nächsten sieben sollten sie unterrichtet werden, und die weiteren sieben Lebensjahre sollten aus guter Gesellschaft bestehen.

(iz). Am Anfang steht das grundsätzliche Nachdenken darüber, wie es um junge Frauen bestellt ist. Es ist klar, dass wir in einer Zeit leben, die durch eine Ent-Weiblichung von Frauen geprägt wird. Uns wird gesagt, dass es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gebe.  [ABO] mehr ...

29.03.2011 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Safia Bouchari

Wie Wochenbettbetreuung gestalten?

(iz). Als Wochenbett wird die Phase nach der Geburt bezeichnet, die ca. sechs bis acht Wochen andauert. Dabei unterscheidet man noch zwischen Frühwochenbett, das die ersten zehn Tage nach der Geburt umfasst, den Entbindungstag eineschlossen, und dem Spätwochenbett.

Wöchnerinnen haben zehn Ta­ge auf tägliche Hilfe durch eine Hebamme. Diese Zeit ist mit den größten Umstellungen verbunden. Das Spätwochen­bett reicht vom zehnten Tag bis zum Ende der sechsten oder, je nach Definition, der achten Woche.  [ABO] mehr ...

17.03.2011 Anknüpfungspunkte aus dem Werk von Imam Al-Ghazali

Die Suche nach gutem Charakter

(MV Media Team). Imam Al-Ghazali mag vor mehr als 900 Jahren gelebt haben, aber im wahren Geist des Islam sind sein Werk, seine Analyse und Gedanken heute genauso relevant wie sie es waren, als dieser Gelehrte darauf wartete, dass die Tinte auf dem Papier trocknete, dass er im 11. [nachchristlichen] Jahrhundert beschrieb. Wir mögen glauben, dass wir uns seit Jahrhundert immer weiter entwickeln, während die uns umgebende Welt sich ebenfalls weiter verändert. Im Wesentlichen sind wir aber die Gleichen wie unsere Vorfahren.  mehr ...

25.02.2011 Dieses Mal: Der Qur’an im Alltag

Islamisches Lebenpraxis

„O ihr Menschen! Nun ist eine Mahnung ­eueres Herrn zu euch gekommen und eine Heilmittel für das, was euere Herzen bewegt, und eine ­Leitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen.“ (Sure Junus, 57)

Die Muslime sind angehalten, den Qur’an nicht nur im Gebet, sondern auch für das eigene Leben, im Hinblick auf elementare Bestandteile, zu lesen.  [ABO] mehr ...

25.02.2011 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Yasin Alder

Wie Taqwa erlangen?

(iz). Taqwa, deutsch oft mit „Gottes­furcht“ übersetzt, kann man genauer definieren als ehrfürchtige Ergebenheit Allah gegenüber oder auch Bewusstsein Seiner Existenz, die den Menschen dazu bringt, sich von falschen Handlungen beziehungsweise Verbotenem fernzuhalten und stattdessen gottgefällige Taten zu vollbringen. Taqwa ist also nicht nur eine innere Haltung, sondern auch mit entsprechender Handlung verbunden; sie bedeutet auch Gehorsam gegenüber Allah.

Taqwa ist eine der fundamentalen Elemente des Din und von unerlässlicher Bedeutung für jeden Muslim und jede Muslimin.  [ABO] mehr ...

26.01.2011 Islamische Lebenspraxis: Von Irshad Hussain

Der Geist der Ehe

(iz). Der Prophet wurde einmal gefragt, ob es etwas wichtigeres als das Gebet gäbe. Seine Antwort war: „Der Geist des Gebets.“ Das heißt, des Geistes, der das Gebet antreibt und es belebt. Und als er gefragt wurde, was wichtiger als das Fasten sei, entgegnete er auch hier, dass es der Geist dieser Handlung ist. Bei jeder Frage zu einer der islamischen Praktiken war die Antwort die gleiche. Denn der Geist belebt eine Handlung und entfaltet ihre höchste Möglichkeiten.

Ohne dieses belebende Element besteht das Gebet nur aus Bewegungen, und das Fasten erzeugt nicht als Hunger.  [ABO] mehr ...

26.01.2011 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in“ von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate

Was wir über den Din wissen müssen (8)

Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in“ sind die drei Teilelemente des Islam - ­Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.

(iz). Im folgenden Abschnitt spricht Ibn ‘Aschir über die drei traditionellen Zweige des Din - Al-Islam, Al-Iman und Al-Ihsan.

41. Gehorsam aller Glieder sowohl in Rede als auch Handlung - dies ist der erhabenste Islam.  [ABO] mehr ...

02.01.2011 Im Qur’an und der prophetischen Lebensweise sind stabilisierende Verhaltensweisen angelegt. Von Cemil Sahinöz

Das Individuum und der Nächste

(iz). Gewalt, Hass, Verbrechen und Kriminalität in der Gesellschaft können nur verhindert werden, wenn alle Individuen verstehen, dass eine „funktionierende“ Gesellschaft im Interesse aller ist. Damit dieses Verständnis verankert wird, sind zwischenmenschliche Beziehungen, besonders die Nächstenliebe, wichtiger denn je. Was der Islam über die Nächstenliebe sagt, soll in diesem kurzen Artikel behandelt werden.

Beginnen möchte ich meine Ausführungen mit einer Aussage des vierten Khalifen ‘Ali ibn Abi Talib, der Folgendes sagte: „Der Mensch ist ein Feind dessen, was er nicht kennt.  [ABO] mehr ...

30.12.2010 Lächeln ist eine Sadaqa. In allen Lebenslagen sind Muslime zur Brüderlichkeit aufgerufen. Von Imam Abdelouahab El Alioui

Unsere Pflicht zur Solidarität

Es geht hier um einen Hadith mit gewaltiger Bedeutung, in dem der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagt: „Keiner hat vollkommenen Iman, solange er nicht für seinen Bruder das wünscht, was er für sich selbst liebt.“

(iz). Dies ist einer der gewaltigen Hadithe, auf denen das Gebäude des Islam aufgebaut ist und nach denen die Muslime ihre Lebensweise ausrichten. Was in diesem Hadith ausgesagt wird, ist, dass man nicht den Kern des Iman, nicht den wahren Iman [Glauben und festes Vertrauen in Allah] schmecken kann, solange dies nicht erreicht ist.  mehr ...

23.12.2010 Islamische Lebenspraxis: Dieses Mal von Malik Özkan

Die prophetische Sunna beleben

Allah, der Erhabene, sagt in Seinem Mächtigen Buch: „Zu euch ist nunmehr ein Gesandter aus euren eigenen Reihen gekommen. Bedrückend ist es für ihn, wenn ihr in Bedrängnis seid, (er ist) eifrig um euch bestrebt, zu den Gläubigen gnadenvoll und barmherzig.“ (At-Tauba, 128) Allah unterrichtet die Gläubigen, oder auch die Bevölkerung Mekkas (je nach Ansicht der Qur’ankommentatoren), dass Er aus ihrer Mitte einen Gesandten wählte, den sie kannten und dessen Vertrauenswürdigkeit sie kannten. Allah fährt in dem Vers fort und beschreibt die lobenswerten Eigenschaften des Propheten.  [ABO] mehr ...

04.12.2010 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland. Von Yasin Alder

Wie Respekt vor den Eltern lernen?

(iz). In der heutigen Zeit scheint vielen Menschen in unserer Gesellschaft, und bei weitem nicht nur Muslimen, bewusst zu werden, dass offenbar in der Erziehung der Kinder nicht alles in Ordnung ist. Bestseller-Bücher wie „Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden“ von Michael Winterhoff und ähnliche deuten darauf hin, dass es in der Eltern-Kind-Beziehung verbreitete Probleme gibt, die mittlerweile vielen verstärkt bewusst geworden sind.  mehr ...

03.12.2010 Anmerkungen zum islamischen Denken über Architektur und Städtebau. Von Dr. Khaled Muhammad ‘Azab

Zwischen Notwendigkeit und Ästhetik

Nach einer langen Dominanz der orientalistischen Perspektive kommt es seit Längerem in Sachen muslimischer Architektur und Stadtplanung auch zu einer objektiveren Betrachtung. Diese betrachtet die muslimischen Städte nicht als eine chaotische Ansammlung von Vierteln und Häusern, sondern als eine Möglichkeit, die städtische Umwelt zu organisieren. Sie beachtet die Bedürfnisse der Bevölkerung und steht harmonisch zu einer gut integrierten sozialen Mischung.

In Sachen Bauen, Architektur und Stadtplanung gibt es zwei Aspekte innerhalb des islamischen rechtlichen Denkens.  [ABO] mehr ...

29.11.2010 Über die Gefahren unüberlegter und negativer Worte. Von Schaikh Habib Bewley

Wer die eigene Zunge im Zaum halten kann

(iz). Eines der vielen Geschenke, die Allah der menschlichen Art gab, ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und Gedanken in Worte zu ­gießen, und mit anderen darüber zu kommunizieren. Es ist das Mittel, die Botschaft Allahs weiterzugeben und Seine Einheit zu bezeugen. Und die Sprache braucht nur einen geringen körperlichen Aufwand, denn für sie werden die kleinsten Muskeln des Körpers benutzt.

Die Sprache ist darüber hinaus eine der weitreichendsten Segnungen Allahs an uns. Es gibt nichts in der Existenz und darüber hinaus gehend, über das wir nicht reden könnten.  mehr ...

29.11.2010 Ein kurzer Streifzug durch die Baugeschichte der Türme. Ahmed Kreusch

Punkte der Orientierung (3)

(iz). Vor dem 9. Jahrhundert gab es noch keine Kirchtürme. Die byzantinischen Kirchen hatten antike Bauformen benutzt, etwa die „Basili­ka“, zu Deutsch „Königshalle“. Daraus entwickelte sich der Typus der mehrschiffigen Kirche. Es gab dafür auch keinerlei Funktion. Glockentürme entstehen erst später. Nachdem man zunächst wie die Juden auf Holzlatten klopfte, um die Gläubigen zum Gottes­dienst zu rufen, begann man in der Mitte des 6. Jahrhunderts, Glocken zu benutzen. Aus Bronze gegossene Glocken und Klangkörper sind schon 2.000 Jahre vor Chr.  [ABO] mehr ...

27.10.2010 Islamische Lebenspraxis

Dieses Mal: Dankbarkeit gegenüber Allah

Allah sagt in Seinem Mächtigen Buch, dem Qur’an: „Er ist es, Der Wasser vom Himmel herab sendet. Daraus habt ihr zu trinken und aus ihm ­wachsen die Pflanzen, an denen eure Herden grasen. Und durch es lässt Er für euch Saaten wachsen und Oliven und Datteln und Trauben und Früchte jeglicher Art. Darin besteht sicherlich ein Zeichen für Leute, die nachdenken.“

(iz). Aber dies ist nur der Beginn der Segnungen Allahs für uns, denn wahrlich, Seine Segnungen können nicht bemessen werden. Es beginnt schon damit, dass Er uns unsere eigene Existenz gab.  mehr ...

27.10.2010 Über die Hadithe: Von den prophetischen Überlieferungen und ihren Wissenschaften. Von Hassan Ritter

Der Gesandte Allahs hat gesagt... (1)

(iz). Das Hadith gilt im Islam als zweite Offen­barungsquelle nach dem Qur’an und beinhaltet durch den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, übermittelte Gebote und ­Verbote, sowie Taten seiner Gefährten, die er still­schweigend gebilligt hat. Zudem sind auch Beschreibungen seines Aus­sehens und seines Charakters in Form von Hadithen überliefert worden, sowie Prophezeiungen, Beschreibungen des jenseitigen Lebens etc.  mehr ...
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