Heilmittel gegen ein Übel der Zeit
„Er [Schaitan] sagte: ‘Ich bin besser als er. Mich hast Du aus Feuer erschaffen, wohingegen Du ihn aus Lehm erschaffen hast. mehr ...
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Massouda Khan über die Einladung zum Islam
Islamische Lebenspraxis: Da'wa mehr
Gebet
Der folgen­de Text von Ali Ghandour dokumentiert ein alltägliches ­Beispiel.
Vom Beten am Freitag, während der Imam bereits spricht mehr
Zakat
Gold und Silber erfreuen sich im religiösen ­Gebrauch immer größerer Beliebtheit. Von Zack Abdullah
Die Barmherzigkeit der Zakat mehr
Fasten
Muslime nutzen die Gelegenheit der Lailat Ar-Ragha'ib
Eine Nacht des Lichts mehr
Hadsch
Eindrücke und Einsichten einer Umra, der kleinen Pilgerfahrt nacht Mekka. Von Sulaiman Wilms
Unterwegs im Hidschaz mehr
 
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26.04.2012 Ein kurzer Abriss von Ali Kocaman

Mu’amalat - von gerechtem Geld und freiem Handel

(iz). Der Handel - und das Wirtschaften - müssen in beiderseitigem Einvernehmen zwischen den Parteien stattfinden. Die Mu’amalat - die Transaktionen und Beziehungen zwischen den Menschen - bilden die Richtschnur. Sie basieren auf der Lebenspraxis der ersten ­muslimischen Gemeinschaft von Medina als Vorbild für die folgenden menschlichen ­Gemeinwesen. Dieser Teil der Scharia macht zwei Drittel des gesamten islamischen Rechts aus.  [ABO] mehr ...

26.04.2012 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime. Von Sulaiman Wilms

Wie sieht die Ökonomie im Islam aus?

(iz). Es gibt kaum etwas normaleres als unser alltägliches Kaufen und Verkaufen beziehungsweise unsere Teilhabe am ganz normalen Wirtschaftsleben - entweder als Produzenten oder als Konsumenten. Wir partizipieren daran auf solch eine unbewusste Weise, dass wir uns nur selten darüber Gedanken machen, wie das Ganze eigentlich funktio­niert. Von alternativen Modellen - gera­de auch aus dem Islam heraus formulierten - ganz zu schweigen.  [ABO] mehr ...

28.03.2012 Ein Debattenbeitrag in Zeiten des „Islamic Banking“

Wer sind die wirklichen Gelehrten?

„Wenn der Wolf den Hirten bezahlt, welche Hoffnung besteht dann für die Schafe?“

Wir müssen in logischen Schritten denken: Der Din beruht auf Wissen. Befinden sich die Muslime in der Krise, dann liegt dies entwe­der daran, weil es kein Wissen gibt oder weil es nicht genutzt wird. Wenn wir davon ausgehen dürfen, dass das Wissen das Funda­ment für alles weitere ist, dann müssen wir uns bemühen, uns mindestens so viel aneignen, wie wir für unsere Verpflichtungen in Moscheen, in unseren Familien, auf dem Markt und in der Führung unserer Gemein­schaften brauchen.  [ABO] mehr ...

27.02.2012 „Der Beitrag“: Die Muslime in aller Welt stehen in der Pflicht, ihre ökonomische Wirklichkeit zu verändern. Von Hamza Yusuf Hanson

Wir brauchen einen gerechten Handel (2)

(iz). In der letzten und in dieser Ausgabe dokumentieren wir den relevanten Beitrag des bekannten US-amerikanischen Gelehrten Hamza Yusuf Hanson beim letztmaligen „Reviving the Islamic ­Spirit“-Meeting (Dezember 2011) im kanadischen Toronto. Hanson erinnert ­darin an die Verpflichtung aller Muslime, sich für Gerechtigkeit in ihren wirtschaftlichen Transaktionen einzusetzen, die von ihren rituellen Obligationen nicht zu trennen ist.

Es gibt über 50.000 muslimische Ärzte in den Vereinigten Staaten und es ist klar, dass sie ­einen Einfluss auf ihre Gesellschaft haben.  [ABO] mehr ...

27.10.2010 Wer den Verträgen gerecht wird

Vergessene Welt der Mu’amalat: Die Einhaltung von abgegebenen Zusagen wird im Islam besonders hoch bewertet. Von Imam Hanif Whyte

Wer, wie beispielsweise wir auch, gele­gentlich mit vergesslichen Kunden zu tun hat, muss gelegentlich die Erfahrung ausstehender Rechnungen machen. Dabei drängt sich gelegentlich der Verdacht auf, dass der Erfüllung einer einmal eingegangenen Verpflich­tung nur eine geringe Priorität einge­räumt wird. Diese gelegentlich gewohnheitsmäßige Nachlässigkeit widerspricht den hohen Standards, die praktizierenden Muslimen im ­Rahmen der Mu’amalat eigentlich auferlegt sind. Im Folgenden geht der Autor auf die religiösen Grundlagen der Vertragstreue im Islam ein.

(iz).  mehr ...

05.10.2008 Riba verstehen (1)

IZ-Serie: Eine Studie über die muslimischen Regeln der Ökonomie - Von ‘Umar Ibrahim Vadillo

Es wird generell angenommen, dass es um die Dinge des materiellen Wohlstandes niemals besser stand als heute. Die Annahme besteht, obwohl wir gerade das mörderischste Jahrhundert der menschlichen Geschichte hinter uns gelassen haben, welches zum ersten Mal den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen eine zivile Bevölkerung sah, die unglaubliche Auslöschung des Ökosystems und die größte jemals bekannte Zahl von Hungernden. Dieses Elend gerät in Vergessenheit angesichts der allgemeinen Annahme, dass eine durchschnittliche Person heute einen Lebensstandard hat, der nicht seines Gleichen kennt.  [ABO] mehr ...

29.12.2007 Zahlungsmittel im Lichte von Qur’an und prophetischer Lebensweise. Von Imran N. Hosein

Das Geld im Islam (2)

(iz). Es gibt auch andere Verse im Qur’an, die sich auf Gold und Silber als Elemente des Wohlstands beziehen. Solch ein Vermögen in Form von Golddinaren und Silberdirhams kann als Geld benutzt werden.

„Zum Genuss wird den Menschen die Freude gemacht an ihrem Trieb zu Frauen und Kindern und aufgespeicherten Mengen von Gold und Silber und Rassepferden und Vieh und Saatfeldern. Dies ist der Genuss des irdischen Lebens; doch bei Allah ist die schönste Heimkehr.  [ABO] mehr ...

19.12.2006 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime - Von Yasin Alder

Hintergrund: Wie gründe ich eine islamische Stiftung?

(iz)Die Stiftungen im Islam (Waqf, Plural Auqaf; auch Habus genannt), hierzulande oft als „fromme Stiftungen“ bezeichnet, sind ein bedeutsames Element des sozialen und wohltätigen Lebens und haben in der islamischen Geschichte eine große Rolle gespielt. Am stärksten ausgeprägt, qualitativ und quantitativ, war das Stiftungswesen im Osmanischen Reich; doch auch in den anderen Regionen der muslimischen Welt waren die Auqaf ein fester Bestandteil islamischen Lebens.  mehr ...

22.11.2006 Von korrekten Gewichten und Maßen

Oft vergessen oder in den Hintergrund gedrängt - Einige Gedanken über das islam-rechtliche Wissen der Zahlungsmittel - Von Ali Osman Kartal

In den ersten Tagen des Islam benutzten Muslime jegliche Münzen, die verfügbar waren. Diese waren aus Gold und Silber und wurden von Römern oder Persern geprägt. Eine Münze ist nichts magisches. In Wirklichkeit ist sie nur ein Standardgewicht für Gold und Silber. Die Gestaltung dieser Zahlungsmittel ändert nichts an ihrem Wert. Es ist ihr Gewicht, welches sie wertvoll macht. Die Verantwortlichkeit eines Regierenden war immer die Gewährleistung, dass Münzen aus reinem Gold oder Silber gefertigt waren und dass sie das richtige Gewicht hatten.  [ABO] mehr ...

01.11.2006 Islamische Lebenspraxis

Handel und Wohlstand

Vieles wurde gesagt und geschrieben über das Zurücklassen der Liebe zu weltlichen Dingen und Wohlstand, welches eine der Krankheiten des Herzens ist. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass deshalb einige glauben mögen, dass diejenigen, die wohlhabend sind, jene sind, die diese Welt leben. Oder auch, dass die Armen nicht zu einer solchen Kategorie zählen. Aber die Dinge sind nicht so einfach.

Menschen können diese Welt und Wohlstand verzweifelt lieben und ständig das Gefühl haben, dass sie dieser Dinge bedürfen und darüber nachdenken, wie sie sie erlangen mögen.  mehr ...

21.09.2006 Wie auf muslimische Art Handel treiben?

Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland - Yasin Alder

Nach einer überlieferten Aussage des Propheten Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken, kommen neun Zehntel von Allahs Versorgung eines Menschen aus dem Handel. Muslimische Händler hatten in der Geschichte immer einen fast schon legendären Ruf. In dem zwar kulturell bunten, aber doch in der islamischen Lebenspraxis geeinten riesigen Raum von Andalusien und dem Maghreb bis Zentralasien, von Westafrika bis Indonesien blühte der Handel über Jahrhunderte wie in einer riesigen Freihandelszone.  [ABO] mehr ...

09.02.2006 "Wie ...": Hausbau mit islamisch korrekter Finanzierung

IZ berichtet in einer neuen Reihe über das muslimische Leben in Deutschland. Diesmal: Wie baue ich eigentlich ein Haus?

(iz)In den letzten 10 bis 15 Jahren hat der Anteil der Muslime in Deutschland, die ein Eigenheim besitzen, deutlich zugenommen. Viele haben sich ein Haus gekauft, andere sich ein neues Haus gebaut. Die Wohneigentumsquote der Muslime in Deutschland stieg zwischen 1980 und 2000 von unter zwei auf rund acht Prozent. Während die muslimischen Arbeitsmigranten früher ein oder mehrere Häuser in ihren Heimatregionen bauten und/oder Wohnungen in Städten der Herkunftsländer kauften, wird erspartes Geld heute zunehmend auch in Deutschland für Wohneigentum investiert.  mehr ...

17.11.2004 Riba verstehen (2)

IZ-Serie: Eine Studie über die muslimischen Regeln der Ökonomie - Von ‘Umar Ibrahim Vadillo

Zu den vergessen Elementen islamischer Rechtlichkeit gehören die qur’anischen und prophetischen Anweisungen und Verbote bezüglich der Riba. In seinem Text, wie schon im ersten Teil, geht der Gelehrte Umar Ibrahim Vadillo auf das Phänomen Riba und seine Stellung im islamischen Rechtskorpus ein.

Riba An-Nasi’a, welches ebenfalls nicht erlaubt ist, ist die Nutzung von Dain (Schuldversprechen) als Zahlungsmittel.  [ABO] mehr ...

15.11.2004 Riba verstehen (3)

IZ-Serie: Eine Studie über die muslimischen Regeln der Ökonomie - Von ‘Umar Ibrahim Vadillo

Die Nachfolger von Rida übernahmen im Grunde die gleichen Klassifikationen, aber unterschieden sich von ihm in der Frage des zusammengesetzten Zinses. Sie waren sich darin einig, dass die einfachen Zinsen haram waren, gleichzeitig waren sie einer Meinung, dass das Prinzip des öffentlichen Nutzens (Darura) in diesem Fall anwendbar sei. Außerdem betrachteten sie Riba Al-Fadl als zweitrangig, den sie in Zusammenhang mit dem Tauschandel sahen. Die Wahrheit ist, dass sowohl Riba An-Nasi’a als auch Riba Al-Fadl im Qur’an verboten sind.  [ABO] mehr ...

28.10.2004 IZ-Serie: Die islamischen Stiftungen (1)

Eine umfangreiche Grundlagenstudie über die Auqaf - Von Prof. Mehmet Maksudoglu

(iz)Als islamische Institution ist der Waqf ein Grundbesitz, ein bestimmtes Vermögen usw., das dem Nutzen der Geschöpfe gewidmet ist, um dem Schöpfer zu gefallen. Das gestiftete Vermögen oder der Besitz wird auf alle Zeiten zu Allahs Eigentum erklärt, das heißt der Stifter eines Waqf hat keinerlei Besitzrechte hinsichtlich dieses Vermögens oder Grundbesitzes. Das Motiv für die Stiftung eines Waqf liegt ausschließlich in der Hoffnung auf die Erlangung des Wohlgefallens und der Zufriedenheit des Schöpfers, man erhofft sich nur Seine Belohnung. Der Stifter eines Waqfs wird Waqif genannt.  mehr ...

27.10.2004 Die islamischen Stiftungen (2)

Eine umfangreiche Grundlagenstudie über die Auqaf - Von Prof. Dr. Mehmet Maksudoglu

Die Vielfalt der Auqaf während der Ära der Osmanen könnte wie folgt kategorisiert werden: • Dschami’-Moscheen (in denen das Dschumu’a-Gebet vollzogen wird), andere Moscheen (wo nur die täglichen fünf Gebete stattfinden), sowie Musallas auf dem Land, wo man die ‘Id- und Dschumu’a-Gebete betet.

• Madrassen, Schulen, Bibliotheken, Zawijas, Dergahs. • Brunnen, Sebils, Zisternen, Weiher, Quellen, Seen, die Ausbesserung der Straßen. • Karawansereien, Krankenhäuser, Friedhöfe in der Nähe von Moscheen und außerhalb der Städte, Weiden zum Grasen für schwaches Vieh und Schafe.  mehr ...

26.10.2004 Die islamischen Stiftungen (3)

Eine umfangreiche Grundlagenstudie über die Auqaf - Eine umfangreiche Grundlagenstudie über die Auqaf - Von Prof. Dr. Mehmet Maksudoglu

Die Osmanen übernahmen die Tradition der Karawansereien von ihren Vorgängern, den Seldschuken. Karawansereien waren starke, festungsartige Gebäude, die leicht zu verteidigen waren und den Karawanen und Reisenden zu Pferd oder Kamel Obdach gaben. Man errichtete sie in gebührendem Abstand an den meistbefahrenen Straßen. Eine Karawane konnte also morgens von einer Karawanserei aufbrechen und die nächste Karawanserei mittags, sicher jedoch vor der Abenddämmerung, erreichen. Die Entfernung zwischen zwei Karawansereien betrug 22 bis 25 Meilen.  mehr ...

25.10.2004 Die islamischen Stiftungen (4)

Eine umfangreiche Grundlagenstudie über die Auqaf - Von Prof. Dr. Mehmet Maksudoglu

Osman Nuri Ergin, der belesene Schriftsteller, legt dar, dass Küllijes mit Moschee, Madrassa, Krankenhaus, Restaurant, Gästehaus, Grabmal, Schloss, selbst Minarett, Imaret genannt werden. Eines der besten Beispiele dieser Imarets ist dasjenige, das von Mihirischah Valide Sultan, der Gattin von Sultan Mustafa III. und Mutter von Sultan Selim III., im Ajjub-Distrikt von Istanbul gestiftet und gebaut wurde. Dieses Imaret und Küllije nahm 1208/1793 seinen Dienst auf und ist noch heute für die Menschen da.  mehr ...

23.09.2004 Hintergrund: Die Institution des Basars

Märkte spielten in der islamischen Welt immer eine entscheidende Rolle - Von Yasin Alder, Bonn

(iz)Handel und Märkte spielten in der islamischen Stadt schon immer eine große Rolle. Schon Mekka war vor der Zeit des Propheten Muhammad, Allah segne ihn und gebe ihm Frieden, ein wichtiger Handels- und Marktort gewesen. Im Zuge der Ausdehnung des islamischen Gebietes entstand ein einziger riesiger Handelsraum, der sich sich von Andalusien bis nach China erstreckte. Die islamischen Städte waren Umschlagplätze des Fernhandels und Anlaufstellen für die entsprechenden Karawanen.  mehr ...

03.06.2004 Hintergrund: Die Quellen des sozialen Lebens

Das Imaret: Der Schlüssel zum muslimischen Gemeinwesen. Von Dr. Abdullah Luongo

(iz)Im Jahre 1332, während der Herrschaft des Khalifen1 Sultan Orhan Gazi Pascha, wurde die Stadt Iznik [das antike Nicäa] zur neuen Hauptstadt für das blühende muslimische Gemeinwesen, welches von Zentralasien bis nach Osteuropa reichte. Vorher war die Stadt Teil des Byzantinischen Reiches, bis sie vom Khalifen Sultan Osman Gazi Pascha, dem Vater von Orhan, eingenommen wurde. Der legendäre Osman war der Begründer und Ausgangspunkt dessen, was später als Osmanisches Devlet bekannt werden sollte.

Hier in Iznik begann die Einrichtung des ersten Imarets durch den Khalifen Orhan.  [ABO] mehr ...

16.10.2003 „Was ist ein Qirad-Vertrag?“

Das Vertragsmodell ist denkbar einfach, hat aber komplexe Wirkungen innerhalb des islamischen Wirtschaftens

Ein wesentlicher Bestandteil islamischen Wirschaftens sind die Handelsverträge. Der Prophet des Islam, Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, hat ihn berühmt gemacht: den Qirad-Vertrag. Hat er doch als Händler bereits einen Qirad-Vertrag mit seiner künftigen wohlhabenden Frau Khadidscha abgeschlossen. Diese hatte ihm das Kapital zur Verfügung gestellt, in Syrien zu handeln und ihn - wie zuvor bereits im Vertrag ausgehandelt - am Gewinn beteiligt.  mehr ...

07.09.2003 IZ-Serie (Brücken): Eine unzeitgemäße Institution? (2)

Das Gildenwesen in Europa und im Islam - Von Eren Güvercin

Fortsetzung von Ausgabe 75

In vielen Punkten ähnelten die Gilden den Tariqats, sodass beide durch Gemeinsamkeiten wie die Brüderlichkeit, die Anwesenheit eines Schaikhs und die Zawija miteinander verbunden waren. Die höchste Großzügigkeit, die alle anderen Formen der Großzügigkeit beinhaltet, wie beispielsweise jemandem seine Zeit zu widmen oder mit Geld zu helfen, ist der Einsatz der eigenen Ressourcen im Namen Allahs zum Nutzen anderer.  [ABO] mehr ...

18.08.2003 Eine unzeitgemäße Institution? (1)

Das Gildenwesen in Europa und im Islam - Von Eren Güvercin

Die Hochzivilisationen der Alten Welt organisierten Jahrhunderte lang ihren Handel und ihre sozio-ökonomische Welt durch die Gilden. Die ganze Geschichte hindurch stellten sie den natürlichen Impuls der Gesellschaft dar, ihren Alltag selber zu regeln. Die Gilde war die natürliche Form der beruflichen Organisation freier Gesellschaften. Jedoch litten die Gilden bzw. Zünfte an ihren eigenen Problemen, wodurch sie immer zwischen Wohlstand und Verfall schwankten.  [ABO] mehr ...
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