01.03.2013 Dr. Mohammad Nadwi über das umfangreiche Erbe der weiblichen Lehrerinnen im Islam
Im Gegensatz zu Heute (3)
(iz). Die Moschee des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, ist zweifelsohne einer der wichtigsten Platz des Islam – und sein gesegnetes Grab ist sogar noch heiliger. Zu Beginn des achten Jahrhunderts der muslimischen Zeitrechnungen ging Fatima bint Ibrahim ibn Dschauhar – eine berühmte Lehrerin, bei der die Imame Adh-Dhahabi und Subqi studierten – auf die Hadsch. Ihr Ruhm verbreitete sich so schnell, dass Schüler der Hadith-Wissenschaften sie baten, in der Moschee von Medina zu unterrichten. [ABO] mehr ...
31.01.2013 Dr. Mohammad Nadwi über das umfangreiche Erbe der weiblichen Lehrerinnen im Islam
Im Gegensatz zu Heute (2)
(iz). Der Qur’an wurde von vielen Prophetengefährten auswendig gelernt. In der Schlacht von Jamama, bei der viele dieser Huffaz getötet wurden, riet ‘Umar ibn Al-Khattab dem ersten Khalifen Abu Bakr, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, eine standardisierte Ausgabe des Qur’ans - dessen Schutz von Allah garantiert wurde – im Dialekt der Quraisch anzufertigen. Abu Bakr gab eine solche Ausgabe in Auftrag.
Nach seinem Tod ging sie zur Aufbewahrung an ‘Umar und bei dessen Hinscheiden an seine Tochter Hafsa über, damit diese vorsichtig bewahrt werden sollte. mehr ...
26.12.2012 Dr. Mohammad Nadwi über das umfangreiche Erbe der weiblichen Lehrerinnen im Islam
Im Gegensatz zu Heute (1)
„Oh ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen schuf, und aus ihm schuf Er seine Gattin und ließ aus beiden viele Männer und Frauen sich ausbreiten. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Gewiss, Allah ist Wächter über euch.“ (An-Nisa, 1)
Seit den ersten Anfängen der menschlichen Saga macht Allah es sehr deutlich, dass Männer und Frauen gleichwertige Wesen sind, die aus einer Seele erschaffen wurden. Sie teilen den gleichen Vater, die gleiche Mutter und sind dem gleichen Herren unterworfen. [ABO] mehr ...
29.08.2012 Schlechte Behandlung von Frauen betrifft die muslimische Gemeinschaft als Ganze. Von Schaikh Habib Ali Al Jifri
Es fehlt der Mut zur Veränderung
Im folgenden Text, dem ein kurzer Vortrag zugrunde lag, spricht Schaikh Habib Ali Al Jifri leidenschaftlichen über die Verpflichtung, die den Muslimen - insbesondere den Männern mit Gottesfurcht - auferlegt wurde, um sicherzustellen, dass die Frauen gut von der Gemeinschaft behandelt werden. Zur Grundlage dient ihm eine prophetische Überlieferung, wie die Qualität des Charakters zur Güte gegenüber Frauen in Verbindung steht.
(iz). Soweit es eine Frau im Rahmen des islamischen Rechts betrifft, ist es eine gemeinschaftliche Obligation, sich um sie zu kümmern. mehr ...
27.02.2012 Wichtiger als die Beziehung zum Ehemann ist die zu Allah. Von Megan Wyatt & Laila Massoudi
Ein reinigendes Gewitter?
(Sisters’ Magazine/IZ). Die Anspannung war aus mir gewichen. Mein Ärger machte Platz für einen ruhigen Blick und eine leise Stimme. Bei mir ist das ein sicheres Anzeichen, dass ich schwer verletzt bin und mich innerlich zurückziehe. Mein Mann steht vor mir und sein Blick durchbohrt mich beinahe. Fast könnte man die vollkommene Lähmung mit Händen greifen, die uns hindert, uns zurückzuziehen oder zu kommunizieren.
Eine Aufzeichnung des letzten Monats würde auf der Oberfläche ein erstaunliches Paar zeigen, voller Freundlichkeit, Süße und Humor. [ABO] mehr ...
27.02.2012 Die Prophetengefährtin Umm Salama ist ein bleibendes Vorbild für spätere Generationen. Von Mahmood Ahmad Ghadanfar
Eine wahrlich herausragende Frau
(iz). Geduld, vollkommenes vertrauend auf Allah, gottesfürchtig und weise: Dies waren nur einige der Eigenschaften von Umm Salama Asma’ bint Jazid Ansarija. Aber vor allem anderen ist es auch ihr Mut, der die Leser der Biografien der Prophetengefährtinnen heute noch packt. Sie war waghalsig bis zum Extrem und so mutig, dass sie in der Schlacht von Jarmuk neun byzantinische Soldaten mit einem Zeltpfahl niederschlug. Ihre Sprache war wohlüberlegt, daher war sie sowohl beredt, und konnte ihre Zuhörer überzeugen. [ABO] mehr ...
28.01.2012 Überlegungen zu den Herausforderungen von Eheanbahnungen bei jungen Muslimen. Vom Tasnim El-Naggar
Vom Suchen und vom Finden
(iz). Ein erfolgreiches Finden beginnt mit einer erfolgreichen Suche. Diese Worte sollen der Beginn einiger Überlegungen vor allem über die Suche sein - die Suche nach dem geeigneten Ehepartner. Man könnte meinen, heute ist eine ganze junge Generation auf der Suche. Auf der Suche nach Liebe. Auf der Suche nach Zuneigung. Auf der Suche nach Erfüllung. Auf der Suche nach Geborgenheit. Schlichtweg: auf der Suche nach der besseren Hälfte. mehr ...
28.12.2011 Die Debatte: Überlegungen zur Teilung des familiären Vermögens im Islam. Von Fatima Kaniz
Das Erbrecht und die Frauen
(iz). Wer das islamische Erbrecht beherrscht, so ein Bonmot unter Gelehrten, kennt die Hälfte des islamischen Rechts. Unabhängig davon nahm es neben seiner sozialen und religiösen Funktion sogar Einfluss auf die Entwicklung der Rechenkunst. Immerhin erforderten die gelegentlich hochkomplexen Anforderungen der Erbteilung mathematische Fähigkeiten, die Teil des Beitrages muslimischer Mathematiker wurden.
Eine Quelle signifikanter Kontroversen - sowohl innerhalb, als auch außerhalb der muslimischen Welt - ist das islamische Erbrecht. mehr ...
24.11.2011 Kommentar über die Zwickauer Liste und der öffentliche Umgang damit. Von Khalil Breuer
Keine Marginalie
(iz). Während Deutschland angesichts des Traumas eines braunen Terrorismus um Fassung ringt, erscheint heute eine kleine Meldung nur am Rande. Während unlängst die Sicherheitsbehörden die mangelnde Zusammenarbeit mit Muslimen im Lande kritisierten, sind es nun die Muslime, die sich über die mangelnde Zusammenarbeit mit der Polizei beklagen.
Jetzt erst wurde bekannt, dass Funktionäre der Milli Görüs auf der so genannten „Zwickauer Liste“ entdeckt wurden. mehr ...
28.10.2011 Erlebnisbericht: Gerade bei einer schwierigen Schwangerschaft hilft die Hinwendung zu Allah dabei mit, die physischen Probleme zu überwinden. Von Sadaf Farooqi
Das Vorbild Mariams
Sadaf Farooqi teilt mit uns ihre Erfahrung, wie im Verlauf einer schwierigen Schwangerschaft der Qur’an in ihrem Herzen lebendig wurde.
(Sisters Magazine). Ich war, während sich der letzte Sommer ankündigte, im Griff einer frühen, geplanten Schwangerschaft: Akute Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Dehydrierung waren meine täglichen Begleiter, um nur einige Symptome zu nennen. [ABO] mehr ...
28.06.2011 Eigenes bewahren: Im Islam gibt es kein Konzept, dass Frauen nur für andere dasein müssen. Von Munira Lekovic Ezzeldine
Mütter, keine Märtyrerinnen
Eine Mutter zu sein, ist sicherlich nicht einfach. Allah beschreibt ihre Aufgabe im Qur’an: „Seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren.“ (Luqman, 14) Diese Schwächen werden häufig mit Schwangerschaft, Geburt und der Stillzeit in Verbindung gebracht. Aber sie sind nur der Anfang…
(iz). Mütter verschanzen sich oft in den „Gräben“ des Alltags - wie dem Wechseln von Windeln, der Hilfe bei den Hausaufgaben, dem Kochen, er Abholung der Kinder etc. mehr ...
29.03.2011 Was sind die Schlüsselelemente in der Mädchenerziehung auf dem Weg zum Erwachsenenalter? Von Fatimah Dennis
Auf dem Weg zu einer neuen Weiblichkeit
Es gibt eine Aussage von Saijiduna ‘Ali [dem vierten Khalif des Islams], wonach die ersten sieben Lebensjahre eines Kindes dem Spiel gewidmet sein sollten. In den nächsten sieben sollten sie unterrichtet werden, und die weiteren sieben Lebensjahre sollten aus guter Gesellschaft bestehen.
(iz). Am Anfang steht das grundsätzliche Nachdenken darüber, wie es um junge Frauen bestellt ist. Es ist klar, dass wir in einer Zeit leben, die durch eine Ent-Weiblichung von Frauen geprägt wird. Uns wird gesagt, dass es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gebe. [ABO] mehr ...
26.01.2011 Ein neues Bildungsprojekt für Mädchen startet in Marokko und England. Von Yasin Alder
„Die Mutter ist die Madrassa“
(iz). Eine Schule für muslimische Mädchen, in der sie eine traditionelle islamische Ausbildung erhalten können, die aber trotzdem mit beiden Beinen in der europäischen Gegenwart steht und noch dazu an zwei Standorten, England und Marokko, vertreten ist - eine solches Projekt ist an sich schon ungewöhnlich. Doch solch eine verkürzende Beschreibung wird der Wazania-Akademie für Mädchen (Wazania Academy for Girls) nicht gerecht. Hadscha Fatimah Dennis hatte die Idee für die Akademie und hat die letzten fünf Jahre intensiv an der Gründung und Einrichtung dieser Madrassa gearbeitet. [ABO] mehr ...
23.12.2010 Ein etwas anderer Reisebericht: Im größten muslimischen Land der Welt wird offen über Geschlechterrollen gestritten. Von Tasnim El-Naggar
Muslimische Frauen in Indonesien
(iz). Ich bin in Jakarta, Indonesien, wo ich für meine Masterarbeit eine Feldstudie zum Thema „Empowerment von Frauen im Kontext des Islam“ durchführen möchte. Schon als ich vom Flughafen zu meinem zeitweiligen Zuhause fahre, fällt mir im Vergleich zu den meisten arabischen Ländern, die ich bisher bereist habe, auf: Hier gibt es mehr Frauen auf der Straße, im Auto, auf den zahlreichen Motorrollern. Sie sitzen im Supermarkt an der Kasse, im Büro, am Wegrand, verkaufen in kleinen Laufwagen Essen, lächeln mir in Bussen entgegen. mehr ...
29.06.2010 Dieses Mal: Nana Asma’u, Tochter von Schaikh ‘Uthman Dan Fodio. Von Laila Massoudi
Bekannte Muslime
Über einflussreiche Frauen in der langen muslimischen Geschichte zu schreiben, erzeugt den Eindruck des Besonderen. Selbst wenn solche Texte der Verteidigung des Genius muslimischer Frauen dienen, erwecken sie unbewusst den Eindruck, als würde es sich bei solchen Frauen um seltene Ausnahmen handeln und nicht um eine Normalität.
Zu den herausragenden Beispielen der Persönlichkeit von Musliminnen zählt ohne Zweifel die 1793 geborene Nana Asma’u, die bekannteste der Töchter von Schaikh „Schehu“ ‘Uthman Dan Fodio. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Anmerkungen zur praktischen Spiritualität muslimischer Frauen. Von Margari Aziza Hill
Auf den Spuren großer Vorbilder
Ich stamme aus der Bay Area im US-amerikanischen Kalifornien. Dort reden viele darüber, sie seien „spirituell“, aber „nicht religiös“, und hier finden sich viele New Age-Gruppen, darunter auch Muslime und solche, die behaupten, sie seien Sufis, aber keine Muslime.
Als ich nach meiner Annahme des Islam das Kopftuch anlegte, kam eine junge Frau mit nahöstlichen Wurzeln zu mir und sagte, sie sei „spirituell“, aber konzentriere sich auf die inneren Aspekte des Glaubens, während ich den äußeren verhaftet sei. Dies ist ein falscher Gegensatz. mehr ...
07.06.2010 Hintergrund: Die Geschichte bestätigt die wichtige Rolle von Frauen im Islam. Von Laila Massoudi
Entscheidende Trägerinnen des Wissens
(iz) Der Qur’an und die Hadithe (die überlieferten Aussagen des Propheten) ermutigen Frauen wie Männer, nach Wissen zu suchen. Frauen haben wesentliche Beiträge zur Erziehung und auf vielen anderen Gebieten geleistet. Die wichtigste unter ihnen war Saijidat ‘Aischa, die jüngste der Ehefrauen des Propheten und Frau mit dem meisten Wissen in ihrer Zeit. Der Prophet heiratete sie in jungen Jahren, als sie aufnahmebereit für jene Werte war, um die Gemeinschaft der muslimischen Frauen zu führen und zu beeinflussen. mehr ...
24.06.2009 Grundsätzliches zur traditionell dynamischen Rolle von Frauen in der muslimischen Gemeinschaft. Von Aisha Bewley
„Die Hälfte des Dins ist von ‘Aischa“
(iz). Wissen über die umfangreiche Rolle von Frauen in der Geschichte verschiedener muslimischer Gesellschaften ist heute - wenn überhaupt - nur noch bruchstückhaft vorhanden. Jahrhunderte des Niedergangs, von Kolonialismus und Modernismus haben die Funktion und Rolle von Frauen innerhalb des Islam teils bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. In dieser Hinsicht sind jene Biographien und Verzeichnisse hilfreich, die diese Musliminnen erwähnen, die heute im Gedächtnis auch der Muslime in Vergessenheit geraten sind. [ABO] mehr ...
01.02.2008 Über die Rolle von Frauen in der Bewahrung und Weitergabe von prophetischen Aussagen. Von Dr. Mohammad A. Nadwi, Oxford
Frühe weibliche Gelehrte des Islam
(iz)„O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch erschaffen hat aus einem einzigen Wesen; und aus ihm erschuf Er dessen Paarteil, und aus den beiden ließ Er viele Männer und Frauen entstehen. Und fürchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, sowie (im Namen eurer) Blutsverwandtschaft. Wahrlich, Allah wacht über euch.“ (An-Nisa, 1)
Seit Anbeginn der menschlichen Geschichte hat Allah sehr deutlich gemacht, dass Männer und Frauen gleichwertige Wesen sind, die aus einer Seele erschaffen wurden und dem gleichen Herrn gehorchen. mehr ...
05.12.2007 Islamische Lebenspraxis. Von Safiya Bouchari
Behandlung von Frauen
(iz). Eines der häufigsten Vorurteile gegenüber dem Islam ist, dass in ihm die Frauen schlecht behandelt würden. Auch wenn es bedauerlicherweise immer wieder zu entsprechenden Fällen kommt - wie allerdings auch in anderen Religionen und anderen Kulturkreisen - spiegelt dieses Bild nicht die Mehrheit der Muslime wider und es entspricht schon gar nicht der islamischen Ethik, wie sie sich aus der qur’anischen Offenbarung und dem bestens dokumentierten Vorbild des Gesandten Allahs, Muhammad, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden, ergibt. mehr ...
24.10.2007 Bekannte Muslime
Sajjida Nafisa At-Tahira
(iz). Sajjida Nafisa, genannt At-Tahira, die Reine, stammt aus der Familie des Gesandten Allahs, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden. Die nach ihrem Namen benannte Moschee im alten Zentrum Kairos, in der sich auch ihr Grab befindet, zählt zu den wichtigen Orten der Spiritualität der ägyptischen Hauptstadt. Sajjida Nafisa wurde am elften Rabi’ Al-Awwal geboren (dem selben Tag und Monat, an dem auch der Prophet Muhammad geboren wurde); im Jahre 145 nach der Hidschra. mehr ...
04.10.2007 Ausgewählte Auszüge aus dem achten Band der Tabaqat von Muhammad ibn Sa’d. Von Laila Massoudi, Göttingen
Auch eine Stadt der Frauen
(iz). Angesichts der vollkommenen Verwirrung in der zeitgenössischen Berichterstattung über uns Frauen im Islam müssen wir uns die Frage stellen, wo wir denn nun anfangen sollen, um dieses enorme Missverständnis aufklären zu können. Ein gutes Beispiel dafür bilden die Tabaqat von Ibn Sa’d (siehe unten). In ihrem achten Band1 versammelte der Chronist die Biografien von Frauengestalten des medinensischen Islam. mehr ...
20.06.2007 Unter deutschen Dächern: Porträt der Berlinerin Kathrin Klausing. Von Yasin Alder, Bonn
Die Islamwissenschaftlerin
(iz). Amal Kathrin Klausing hat in Berlin Islamwissenschaften und Deutsch als Fremdsprache studiert und ihr Studium beendet. In ihrer Magisterarbeit hat sie sich mit dem Thema „Islamischer Feminismus“ beschäftigt und dabei unter anderem auch mit dem Thema „Weibliche Gelehrte im Islam“. Muslimin ist sie seit dem Jahr 2000. Wie auch andere deutsche Frauen, die den Islam annehmen, hat sie sich nicht von verbreiteten Stereotypen über die vermeintlich benachteiligte Rolle der Frau im Islam abschrecken lassen. „Ich war damals ziemlich unbeleckt, was diese ganzen Vorurteile angeht. [ABO] mehr ...
13.12.2006 Bekannte Muslime
‘A’ischa, die Frau des Propheten, als Lehrerin
‘A’ischa, die Frau des Propheten, sagte: „Wie großartig sind die Frauen der Ansar. Ihre Bescheidenheit hielt sie nicht davon ab, zu Gelehrten im Din zu werden.“ Es gibt keinen Zweifel, dass der Islam die Wichtigkeit des Wissens betont. Jeder kennt den berühmten Ausspruch des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken: „Suche Wissen, selbst wenn es in China ist.“ Der Qur’an befiehlt uns ebenfalls, Wissen zu suchen. Allah sagt: „Sprich: Herr, mehre mein Wissen. mehr ...
22.11.2006 Bekannte Muslime
Weibliche Hadith-Gelehrte (2) Von Aisha Bewley
Der bekannte Adh-Dhahabi hatte mindestens drei weibliche Lehrerinnen, und As-Safadi (gest. 764/1362) hatte Idschasas von wenigstens acht Frauen. Ibn Hadschar Al-Asqalani hatte 53 weibliche Lehrerinnen und erwähnte 12 Frauen, die Überlieferer von Sammlungen prophetischer Traditionen waren. As-Subki (gest. 771/1370) hatte 19 Frauen unter seinen 172 Lehrern. As-Sujuti (gest. 911/1505) führte 33 Frauen unter seinen 130 Quellen für Hadith auf.
Hadith war der Hauptbereich, in dem Frauen zu Prominenz gelangten. In diesem Bereich ist das akkurate Memorisieren das wesentliche Kriterium. mehr ...
01.11.2006 Bekannte Muslime
Weibliche Hadith-Gelehrte (1)
Nafisa bint Al-Hasan (gest. 208/824) war Nachfahrin von ‘Ali ibn Abi Talib und eine solche Autorität im Bereich des Hadith, der Überlieferungen vom Propheten und seiner Gefährten, dass selbst Imam Asch-Schafi’i im Kreis ihrer Schüler in Al-Fustat saß, als er sich bereits auf der Höhe seiner Berühmtheit in Ägypten befand. In seinem Testament bestand er darauf, dass seine Bahre auf dem Weg zum Friedhof an ihrem Haus halt machen sollte. Karima bint Ahmad Al-Marwazijja starb in der Mitte des 5./11. Jahrhunderts im Alter von etwa 100 Jahren in Mekka. mehr ...
28.10.2006 Beitrag: Die Entschleierung des Schleier-Themas
Von Schaikh Dr. Abdalqadir as-Sufi
Allah, der Erhabene, sagt in der Sure Luqman (31, 6): „Aber es gibt manche Menschen, die leeres Gerede bevorzugen, um Menschen ohne Wissen von Allahs Weg, von dem sie nichts wissen, hinweg in die Irre führen, um damit Spott zu treiben. Solche Menschen erwartet eine schmähliche Strafe.“
Vor ein paar Wochen trafen sich in Brüssel einige europäische Führer, um das Problem der radioaktiven Verseuchung zu besprechen, das durch den verheerenden Verlauf der militärischen Abenteuer im Irak und in Afghanistan hervorgerufen worden ist. mehr ...
10.08.2006 Die IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland - Von Safia Bouchari
Wie als Frau am öffentlichen Leben teilnehmen?
(iz)Für muslimische Frauen ist es nicht immer einfach, sich ins öffentliche und soziale Leben einzubringen. In der Mehrheitsgesellschaft zählen zu den wesentlichen Problemen sicherlich die Diskriminierungserfahrungen vor allem in Schule, Ausbildung und Beruf. Aber auch unter Muslimen wird den Frauen nicht immer der Raum gewährt, der ihnen eigentlich gebührt. [ABO] mehr ...
25.02.2006 Hintergrund: "Wie finde ich einen Ehepartner ...?"
Die neue IZ-Reihe über den Alltag der Muslime in Deutschland
(iz)Verfolgt man die deutschen Medien, hat man den Eindruck, dass - leider - viele nichtmuslimische Zeitgenossen tatsächlich glauben, dass Zwangsheiraten unter Muslimen hierzulande gang und gäbe seien und insbesondere muslimische Frauen sich zumeist ihren Ehemann nicht frei aussuchen könnten. Dieses Bild stimmt freilich nicht mit der Realität überein. Zwar gibt es solche Fälle durchaus, aber doch in vergleichsweise geringem Maße und zunehmend seltener, und viele junge muslimische Frauen haben sogar noch nie von einem konkreten Fall einer Zwangsheirat gehört. mehr ...
23.02.2006 Weibliche Lebenswelten
Essay: Wie werden Frauen in der Moderne behandelt? - Von Edin Tule, Sarajevo
Unter Gewalt gegen Frauen versteht man jede Art von Gewalt, welche auf dem Geschlechtsunterschied basiert. Diese Gewalt kann sich in physischer, sexueller oder psychischer Verletzung der Frau äußern. Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit Gewalt, deren Spuren gebrochene Knochen, Nasen oder blaue Flecken sind, sondern befasst sich mit perfiden Formen der Gewalt an Frauen, die begleitet sind von dem naiven Lächeln des Unwissens. [ABO] mehr ...
02.02.2006 Bekannte Muslime
Nana Asma’u
Nana Asma’u, möge Allah ihr barmherzig sein, lebte von 1793 bis 1864 im Bereich des nördlichen heutigen Nigeria und war die Tochter des großen Schaikh ‘Uthman Dan Fodio. Sie war islamische Gelehrte, Beraterin ihres Vaters, Lehrerin und Dichterin und wurde zum Vorbild für viele muslimische Frauen. Ihr Andenken ist noch heute in der Region und im ganzen subsaharischen Afrika lebendig. mehr ...
27.01.2006 Bekannte Muslime
Sauda, die zweite Ehefrau des Propheten
Sauda, möge Allah mit ihr zufrieden sein, war die zweite Frau des Propheten Muhammad, Allahs Segen und Friede mögen auf ihm sein, nach Khadidscha, möge Allah mit ihr zufrieden sein.
Nach dem Tod seiner ersten Frau Khadidscha ging der Prophet zunächst bis zum Ablauf der Trauerzeit keine neue Ehe ein. Als die Trauerzeit abgelaufen war, versuchte eine Frau namens Khaula bint Hakim den Propheten davon zu überzeugen, möglichst bald wieder zu heiraten.
Sie schlug ihm ‘A’ischa bint Abu Bakr vor, die Tochter des engen Prophetengefährten Abu Bakr As-Siddiq. mehr ...
15.06.2005 Bekannte Muslime
Umm Kulthum, Tochter des Propheten
Umm Kulthum, möge Allah mir ihr zufrieden sein, die dritte Tochter des Propheten Muhammed, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, war nur wenig jünger als ihre Schwester Ruqaija und wie wir wissen, wuchsen sie zusammen auf. Umm Kulthum war kräftig und von besonders hübschem Aussehen mit einem vollen, glatten Gesicht. Die zwei Schwestern wurden in ihrer Jugend mit den beiden Söhnen des Abu Lahab verheiratet. Allah meinte es gut mit den beiden und ließ sie nicht lange in der Familie des größten Feindes des Propheten leben. mehr ...
13.04.2005 Hintergrund: Die Hälfte des Dins ist von Aischa
In der Überlieferung der Sunna haben sich Frauen große Verdienste erworben - Von Dr. Muhammad Zubayr Siddiqi
(iz)Islam, als eine Religion, die niemals eine männliche Priesterelite als Mittelmänner zwischen dem Schöpfer und Seinen Geschöpfen zugelassen hat, begann unter anderem mit der Zusicherung, dass dem männlichen Prinzip keine spirituelle Höherwertigkeit zugewiesen wird.1 Dies kann einer der Gründe gewesen sein, warum der Islam, einzigartig unter den westlichen Religionen, eine herausragende Anzahl an weiblichen Gelehrten hervorgebracht hat, von deren Zeugnis und gesundem Urteil viele rechtliche Entscheidungen des Islam abhängen. mehr ...
02.03.2005 Briefkontakt mit Folgen
Esther Fouzi - eine engagierte Muslimin in der Schweiz - Von Soumaia Mohamed, Winterthur
Im Jahr 1983 begann für Esther Fouzi durch „Meyers Modeblatt“ eine folgenschwere Brieffreundschaft. In der Korrespondenz mit ihrem späteren Mann Chalid ging es bald schon um religiöse Themen. Esther, für die Religion schon immer ein Thema gewesen war und die sich damals als praktizierende Christin auch mit dem Buddhismus auseinandergesetzt hatte, vertiefte sich zunächst in den Islam, der ihr von dem Mann im fernen Marokko nahegebracht wurde, eigentlich, um diesen vom Christentum zu überzeugen und den Islam zu widerlegen. Ihr Gegenüber hatte dieselbe Absicht andersherum. [ABO] mehr ...
02.03.2005 Die Angst vor dem Tod verloren
Eine junge Stewardess geht ihren Weg zum Islam - Von Ines T., Dubai/München
Als Deutsche mit zur Hälfte griechischen Wurzeln verspürte ich schon seit meiner Schulzeit eine besondere Affinität zu meinen ausländischen Mitschülern. Die meisten unter ihnen waren Aleviten, für mich Muslime, und mir gefiel vor allem ihre liebenswürdige, gastfreundliche und fröhliche Art, die sie von meinen deutschen Freunden unterschied. Ihre andere, islamisch geprägte Lebensart nahm ich als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Identität, und so fragte ich sie eigentlich nie nach ihrem Glauben aus und danach, warum einige von ihnen fasteten oder Bayram feierten. [ABO] mehr ...
10.02.2005 Bekannte Muslime
Fatima Az-Zahra - Tochter des Propheten
Fatima war die Tochter des Gesandten Allahs, Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, und seiner ersten Frau, der Mutter der Gläubigen, Khadidscha bint Khuwailid. Sie wurde fünf Jahre vor dem Beginn des Gesandtententums Muhammads geboren. Sajjida Fatima ist eine der hochgeschätztesten Frauenpersönlichkeiten im Islam, wie auch die Frauen des Propheten, die „Mütter der Gläubigen“, Sajjida Khadischa und Sajjida ‘A’ischa, möge Allahs Wohlgefallen auf ihnen sein. Der Beiname „Az-Zahra“ bedeutet ‚die Blume’. mehr ...
30.12.2004 Bekannte Muslime
Khadidscha bint Khuwailid ibn Asad – Mutter der Gläubigen
Khadidscha, möge der Frieden und die Barmherzigkeit Allahs mit ihr sein, war die erste Frau des Gesandten Allahs, Muhammad, möge Allahs Segen und Friede auf ihm sein. Sie stammte wie der Prophet Muhammad aus dem angesehenen Stamm der Quraisch und lebte in Mekka. Bevor der Prophet sie zur Frau nahm, war sie zwei Mal verheiratet gewesen und hatte aus diesen Ehen zwei Kinder. Ihre Kunja war Umm Hind, nach dem Namen ihrer Tochter aus erster Ehe, Hind. Khadidscha wird in den Überlieferungen als eine noble Frau beschrieben. Sie war eine wohlhabende Händlerin, die Karawanen nach Syrien schickte. mehr ...
09.12.2004 Bekannte Muslime
A’ischa - Mutter der Gläubigen
‘Ai’scha, möge Allah mit ihr zufrieden sein, eine der Frauen des Propheten, Allahs Segen und Friede mögen auf ihm sein, wird, wie auch die anderen Frauen des Gesandten, von den Muslimen liebevoll „Mutter der Gläubigen (‘Umm Al-Muminin) genannt. Sie war die dritte Frau des Gesandten und gemäß den Überlieferungen diejenige, die er am meisten liebte. ‘A’ischa war die Tochter von Abu Bakr, genannt As-Siddiq, dem ersten Muslim nach dem Propheten und einer seiner frühesten und engsten Gefährten. Sie stammte aus einer schon vor dem Islam hochangesehenen Familie. mehr ...
05.08.2004 Hintergrund: Das Wissen der Mütter
Über die Traditionen der Bildung von Frauen im Islam - Von Aisha Bewley
(iz)Das traditionelle Bildungssystem im Islam war informell: Die Übertragung von Wissen war abhängig von einer persönlichen Beziehung mit einem Lehrer, nicht selten auf Bezahlung beruhend. Gelehrte erhielten eine ‘Idschasa, ein Zertifikat von einem Lehrer, das aussagte, dass ein bestimmter Student qualifiziert dazu war, ein bestimmtes Thema zu unterrichten oder ein bestimmtes Buch oder eine Traditionssammlung zu überliefern. [ABO] mehr ...
11.03.2004 Wo bleiben die Betroffenen?
Betrachtungen über eine „Debatte“ unter Ausschluss muslimischer Frauen - Von Raida Chbib, Bonn
Man will sich manchmal fragen: „Wer bitte streitet hier über das Kopftuch?“, wenn man die Medienbeiträge unter dieser Überschrift verfolgt, welche in regelmäßigen Abständen erscheinen. Die muslimische Pädagogin Fereshta Ludin, die das Bundesverfassungsgericht angerufen hat, weil sie sich in ihrem Grundrecht auf freie Religionsausübung verletzt sah, streitet nicht. Die muslimischen Verbände streiten auch nicht über das Tuch. Streiten sich muslimische Frauen mit ihren Mitbürgern? Nein. Streiten sich Muslime untereinander über das Kopftuch? Nein. [ABO] mehr ...
26.11.2003 Kommentar: Kopftuch und Sexualität
Die Bedeutung des Kopftuches kann nicht nur auf das Politische reduziert werden
Was ist die Bedeutung des Kopftuches? Diese Frage wird heute oft vorschnell allein politisch gedeutet. Das gängige Muster ist bekannt: eine kopftuchtragende Frau will politisch sagen: „der Islam gehört in die Öffentlichkeit“, die Muslima ohne Kopftuch: „mein Islam ist privat“. Fügt man nun noch die Adjektive „liberal und fundamentalistisch“ hinzu, dann hat man eine politische Debatte, die andere Motivationen zum Tragen des Kopftuches bewusst ausschließen. Solche Debatten über Äußerlichkeiten können auch langweilen. mehr ...
30.09.2003 Hintergrund: In Anerkennung der Frauen
Anmerkungen von Professor Khalid Abou El Fadl, Los Angeles
Als Imam Zuhri, eine der sehr respektierten Gelehrten der Sunna - der prophetischen Lebensweise - gegenüber Qasim ibn Muhammad - einem Qur'angelehrten - andeutete, dass er nach Wissen suche, verwies dieser ihn auf die Versammlung einer der bekanntesten Juristinnen seiner Zeit, Amra bint Al-Rahman. Imam Zuhri besuchte ihren Unterricht und beschrieb sie später als "ein grenzenloses Meer des Wissens". Amra bint Al-Rahman unterrichte noch andere Gelehrte, zu denen auch Abu Bakr Muhammad ibn Hazm und Jahja ibn Said gehörten. mehr ...
09.08.2003 Aischa oder die Frauen und das Wissen - Gelehrte Frauen (1)
IZ-Serie: „Weibliche Persönlichkeiten aus der muslimischen Geschichte“ - Von Aisha Bewley
(iz)Aischa, die Frau des Propheten, sagte: „Wie großartig sind die Frauen der Ansar. Ihre Bescheidenheit hielt sie nicht davon ab, zu Gelehrten im Din zu werden.“ Es gibt keinen Zweifel, dass der Islam die Wichtigkeit des Wissens betont. Jeder kennt den berühmten Ausspruch des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden schenken: „Suche Wissen, selbst wenn es in China ist.“ Der Qur’an befiehlt uns ebenfalls, Wissen zu suchen. Allah sagt: „Sprich: Herr, mehre mein Wissen. mehr ...
06.08.2003 Gelehrte Frauen (2)
IZ-Serie: „Weibliche Persönlichkeiten aus der muslimischen Geschichte“ - Von Aisha Bewley
Bevor wir zu einer detaillierteren Analyse der Art und Weise der Wissensübermittlung kommen, sollen einige weitere herausragende weibliche Gelehrte aufgeführt werden, um die Tatsache zu illustrieren, dass die Rolle der Frauen in der Überlieferung des Wissens sich die Jahrhunderte hindurch fortsetzte. Generell kann gesagt werden, dass es in der muslimischen Welt des frühen Mittelalters keinerlei Hindernisse oder Verbote für Frauen gab, Studien nachzugehen – im Gegenteil, der Islam ermutigte sie dazu. mehr ...
05.08.2003 Das Wissen der Mütter - Gelehrte Frauen (3)
Über die Traditionen der Bildung von Frauen im Islam - Von Aisha Bewley
Das traditionelle Bildungssystem im Islam war informell: Die Übertragung von Wissen war abhängig von einer persönlichen Beziehung mit einem Lehrer, nicht selten auf Bezahlung beruhend. Gelehrte erhielten eine ‘Idschasa, ein Zertifikat von einem Lehrer, das aussagte, dass ein bestimmter Student qualifiziert dazu war, ein bestimmtes Thema zu unterrichten oder ein bestimmtes Buch oder eine Traditionssammlung zu überliefern. mehr ...
04.08.2003 Die politische Frau (1)
IZ-Serie: „Weibliche Persönlichkeiten aus der muslimischen Geschichte“ - Von Aisha Bewley
Das erste vorbildliche Beispiel der politischen Frau kann im Qur’an gefunden werden: Bilqis, die Königin von Saba. Im Qur’an wird positiv über die Königin gesprochen und über die Art und Weise, in der sie ihre Berater konsultierte, welche sich ihrem besseren Urteil darüber beugten, wie mit der Drohung der Invasion durch die Armeen des Propheten Sulaiman umzugehen sei. In Sura An-Naml, 32-35, heißt es dazu: „Sie sprach: ‘O ihr Anführer! Beratet mich in der Frage, vor der ich stehe. Ich entscheide keine Sache endgültig, ohne euch hinzuzuziehen. mehr ...
03.08.2003 Die politische Frau (2)
IZ-Serie: „Weibliche Persönlichkeiten aus der muslimischen Geschichte“ - Von Aisha Bewley
Die gesamte islamische Geschichte hindurch gab es Frauen in wichtigen Positionen und Führungspositionen, und es gibt viele Beispiele von Herrscherinnen, die üblicherweise nach dem Tod ihrer Ehemänner an die Macht kamen oder die in deren Abwesenheit als Regentinnen fungierten, insbesondere unter den Dynastien, die ihren Ursprung in Zentralasien hatten - den Seldschuken, den Mongolen, den Mamluken und den frühen Osmanen. Das bekannteste dieser Beispiele ist natürlich Schadschar Ad-Durr.
Frauengestalten Schadschar Ad-Durr, die Sultana, war eine souveräne Herrscherin. mehr ...
02.08.2003 Die spirituelle Frau
Ende der IZ-Serie über herausragende Frauengestalten im Islam - Von Aisha Bewley
Im Folgenden soll betont werden, dass Sufismus, die Wissenschaft von Ihsan, sich nicht auf Männer beschränkt, sondern auch für Frauen offen steht. Die erste bedeutende weibliche Persönlichkeit im Tasawwuf war Rabi’a Al-Adawijja (95-185/713-801). Rabi’as Ausgangspunkt war weder die Furcht vor der Hölle noch der Wunsch nach dem Paradies, sondern nur die Liebe. „Allah ist Allah“, sagte sie, „und dafür liebe ich Allah (...) nicht wegen irgendwelcher Gaben, sondern um Seiner selbst willen. mehr ...
10.02.2003 Islamische Lebenspraxis
Die Ehe im Islam
Die Ehe wird im Islam als die Hälfte der Religion bezeichnet, gemäß dem Hadith des Propheten, den Anas Ibn Malik berichtete: „Wenn der Knecht Allahs sich verheiratet hat, hat er damit schon die Hälfte der Religion erfüllt. So fürchte er Allah hinsichtlich der anderen Hälfte.“ Die Ehe ist im Islam kein „heiliges Sakrament“, sondern eine Vertragsbeziehung, die aber mit einer großen sozialen Verantwortung einhergeht. Sie erlaubt die Aufnahme einer geschlechtlichen Beziehung, welche nur innerhalb der Ehe erlaubt ist. mehr ...