31.01.2013 Allah schwört im Qur’an auf die Zeit und verweist auf ihre Bedeutung. Von Schaikh Habib Bewley
Wir sind Kinder des Augenblicks
(iz). Allah hat uns ein wunderbares und wertvolles Geschenk gegeben und trotzdem behandeln wir es oft herablassend und erkennen weder seinen Wert, noch seine Bedeutung. Allah erinnert uns mehrfach an Seine Gabe und doch schenken wir dem oft zu wenig Beachtung. Wiederholt sagt Er uns, wie es am besten eingesetzt wird und doch verschwenden und vergeuden wir es.
Dieses Geschenk ist Zeit – die Augenblicke, die Stunden, die Tage, die Jahre, aus denen unser Leben besteht. [ABO] mehr ...
27.06.2012 Imam Al-Ghazali zur Vorbereitung auf den Tod
Reise in die Göttliche Gegenwart
(suhaibwebb.com). Der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, wurde gefragt: „Wie bereitet man sich auf den Tod vor?“ Er entgegnete: „Diejenigen, die sich am häufigsten an ihn erinnern, sind am besten für ihn vorbereitet.“ (…) Du hast mich, möge Allah dir Erfolg geben, nach der Vorbereitung auf den Tod gefragt. Wann ist ein Diener [Allahs] bereit für den Tod?
Der Tod ist ein Ausdruck für die Reise von dieser Welt in die Göttliche Gegenwart. Zu Allah ist die Letzte Heimkehr. [ABO] mehr ...
26.04.2012 Das Ende der Zeiten: Die übermäßige Beschäftigung mit dem Verborgenen kann gefährlich werden. Von Abdassamad Clarke
Einen Palmsetzling pflanzen
(iz). Was ist mit jenen Leuten los, die ihr komplettes Verständnis vom Islam auf unsichtbare Fragen aufbauen, die weit vom zentralen Kern des Dins entfernt sind? Dies sind Menschen, die ihren Glauben auf kommende Dinge basieren, die zum Ende der Zeiten geschehen werden. Dazu zählen unter anderem das Auftauchen von Dadschdschal, das Kommen von ‘Isa ibn Mariam, Friede sei mit ihm, das Erscheinen von Jadschudsch und Madschudsch und die Zeit des Mahdi.
Allah sagt im Qur’an: „Er verfügt über die Schlüssel des Verborgenen; niemand kennt sie, außer Ihm. [ABO] mehr ...
26.11.2011 Der Prophet Ibrahim in Mekka: ‘Id Al-Adha, der wichtigste islamische Feiertag, erinnert an grundlegende Bedeutungen. Von Abdalhasib Castiñeira
Der höchste Feiertag unseres Dins
(iz). Im letzten Monat begingen wir den höchsten islamischen Feiertag - ‘Id Al-Adha -, der in manchen Teilen der Umma auch als ‘Id Al-Kabir bezeichnet wird. Jedes Volk, jede Gemeinschaft und jede Gesellschaft hat seine beziehungsweise ihre Feiertage. Wir haben zwei Hauptfeiertage: ‘Id Al-Adha, der Tag, an dem die Hadsch endet, und ‘Id Al-Fitr, der das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, stiftete beide Anlässe für seine Gemeinschaft. [ABO] mehr ...
27.04.2011 Häufig ist von der so genannten „Bid’a“ die Rede. Einige grundlegende Überlegungen zum Thema. Von Abdullah bin Hamid Ali
Was sind eigentlich „Neuerungen“?
(iz). Im Folgenden behandeln wir ein sehr wichtiges Thema, namentlich die Bedeutung der Begriffe „Sunna“ und „Bid’a“; insbesondere, wenn sie in Beziehung zur Anbetung im Islam stehen. Bei den klassischen Gelehrten des Islam können wir feststellen, dass diese sich nicht auf ein primäres Urteil einigen konnten, wenn es sich auf Taten bezieht.
Viele ‘Ulama sagten, dass alles halal (erlaubt) ist, solange es nicht als haram (verwehrt) nachgewiesen wird. Eine andere Meinung war, dass alles haram ist, bis es nicht als erlaubt nachgewiesen wird. [ABO] mehr ...
23.12.2010 Das Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in“ von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate
Was wir über den Din wissen müssen (7)
(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in“ sind die drei Teilelemente des Islam - Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.
36. Wenn das Überbringen der Botschaft nicht erfüllt würde oder sie das Vertrauen, das Allah in sie gesetzt hat, enttäuschen würden, so würde das Urteil hinsichtlich etwas von Allah Verbotenem umgekehrt - durch den Akt des Gehorsams gegenüber ihrem Ungehorsam. [ABO] mehr ...
27.10.2010 Das Lehrgedicht „Murschid Al-Mu’in“ von Ibn ‘Aschir enthält wesentliche Elemente des Islams. Von Dr. Asadullah Yate
Was wir über den Din wissen müssen (5)
(iz). Imam ‘Abdulwahid ibn ‘Aschir war ein bekannter marokkanischer Gelehrter des 11. Jahrhunderts nach der Hidschra. In seinem bekannten Lehrgedicht „Al-Murschid Al-Mu’in“ sind die drei Teilelemente des Islam - Islam, Iman und Ihsan - verständlich und kompakt zusammengefasst.
26. Wären die Eigenschaften der Unabhängigkeit und Nichtbedürftigkeit nicht notwendigerweise die Seinen, dann müsste Er bedürftig sein, und wäre Er nicht Einer, dann hätte Er keine Macht. [ABO] mehr ...
26.08.2010 Über das Gedenken an den Tod und was danach kommt. Von Safia Bouchari
„... und zu Ihm kehren wir zurück“
(iz). Im Qur’an erinnert Allah uns in vielen Versen an die Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens und an den Vorzug und die Dauerhaftigkeit des jenseitigen Lebens dem gegenüber.
„Jede Seele wird den Tod kosten. Und erst am Tag der Auferstehung wird euch euer Lohn in vollem Maß zukommen. Wer dann dem Feuer entrückt und in den Garten eingelassen wird, der hat fürwahr einen Erfolg erzielt. Und das diesseitige Leben ist nur trügerischer Genuss.“ (Sure Al ‘Imran, 185)
„Allah ist es, Der euch erschaffen und dann versorgt hat. [ABO] mehr ...
28.04.2010 Eine Zusammenfassung der ‘Aqida aus „Risala“ von Ibn Abi Zaid Al-Qairawani. Von Schaikh ‘Ali Laraki
Die Landschaft des Inneren
(iz). Im folgenden Text fasst der Autor, ein zeitgenössischer muslimischer Gelehrter, die wesentlichen Aussagen zur ‘Aqida (der islamische Glaubenslehre] aus der Risala von Ibn Abi Zaid Al-Qairawani zusammen. Dieses Buch zählt zu den grundlegenden Standardwerke der malikitischen Rechtsschule und konzentriert kompakt den ‘Amal Ahl Al-Madina, die Lebensweise der Leute von Madina. Allah ist Ein Gott, es gibt keinen Gott außer Ihn. Noch ist jemand wie Er. Noch hat Er seinesgleichen. Er hat kein Kind und keinen Vater. Er hat keine Frau und keinen Partner. [ABO] mehr ...
17.03.2010 Islamische Lebenspraxis. Von Imam Hanif Whyte
Das Vertrauen auf Versorgung
(iz) Allah sagt in der Sure At-Talaq: „Wer Taqwa vor Allah hat, dem wird Allah einen Ausweg weisen und ihn aus einer Quelle versorgen, die er nicht erwartet. Wer auf Allah vertraut, für den wird Er genug sein.” ‘Umar ibn Al-Khattab überlieferte, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte: „Wenn ihr auf Allah vertraut, so wie man sich eigentlich auf ihn verlassen sollte, dann würde Er für euch sorgen, wie Er auch die Vögel versorgt: Sie fliegen am Morgen hungrig aus und kehren am Abend gesättigt zurück. mehr ...
24.02.2010 Die letzten beiden Kapitel des Qur’an helfen den Muslimen, Zuflucht vor dem Üblen zu finden. Von Dr. Asadullah Yate
Geheimnis der Schutzsuren
„Sprich: ‘Ich suche Zuflucht beim Herrn der Morgendämmerung. Vor dem Schlechten, das Er erschaffen hat. Und vor dem Übel der Dunkelheit, wenn sie hereinbricht. Und vor dem Schlechten der Knotenbläserinnen. Und vor dem Übel eines Neiders, wenn dieser neidisch ist.’“ (Sure Al-Falaq)
„Sprich: ‘Ich suche Schutz beim Herrn der Menschen. Dem König der Menschen. Dem Gott der Menschen. Vor dem Übel des Einflüsterers, der zurückweicht und wiederkehrt. Von den Dschinn oder den Menschen.’“ (Sure An-Nas)
(iz).Die letzten beiden Suren des Qur’an sind als „Schutzsuren“ bekannt. mehr ...
09.02.2010 Das Übel des Takfirs wird insbesondere von den Unwissenden praktiziert. Von Ali Haji Sayid Husseinov
Die Gefahr der Ignoranz
Vor wenigen Monate wurde die Studie eines US-amerikanischen Sicherheitsinstituts [Deadly Vanguards: A Study of al-Qa'ida's Violence Against Muslims, CTC Publications] veröffentlicht, in der statistisch nachgewiesen wurde, dass die allermeisten Opfer des Terrors seitens extremistischer muslimischer Gruppierungen vor allem Muslime selbst sind.
Aber auch in Deutschland ist diese gefährliche Unsitte leider verbreitet. mehr ...
28.04.2009 Kommentar auf eine Qasida von Schaikh Muhammad ibn Al-Habib. Sidi Fudul ibn Muhammad Al-Hawari
Die Reinigung des Selbst
(iz). Der folgende Text ist der erläuternde Kommentar auf eine Qasida aus dem Diwan (Gedichtsammlung) des marokkanischen Sufi-Schaikhs und islamischen Gelehrten Muhammad ibn Al-Habib. Dieser Diwan erfreut sich auch heute noch bei muslimischen Gemeinschaften in Nord- und Lateinamerika, Europa, Afrika, Asien und dem Nahen Osten großer Beliebtheit und wird wegen seines spirituellen Gehalts studiert. [ABO] mehr ...
28.04.2009 Die Nachfolge der Gelehrten ist Teil der islamischen Lebensweise. Von Schaikh Tahir Mahmood Kiani
Die Erben der Propheten
Der Din ist ein befestigter Ort, der fortwährend von schützenden Wachen bewacht ist. Er ist umgeben von dicken Mauern und gesichert durch ein unüberwindliches Tor. Dieser Schutz ist wohlgemerkt nicht das Werk menschlicher Machenschaften, sondern der Göttliche Schutz selbst, den Allah den Anhängern Seiner letztgültigen Lebensweise versprach.
Solange Muslime bescheiden sind und den Rechtgeleiteten und Gelehrten unter ihnen Respekt erweisen, bleiben sie erfolgreich. mehr ...
25.02.2009 Auszüge aus dem Tafsir der Sura Al-Ikhlas von Ibn Dschuzaij Al-Kalbi
Ein Drittel des Qur’an
„Sprich: ‘Er ist Allah, Absolute Einheit, Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und keiner kommt Ihm gleich.’“ (Al-Ikhlas)
Die Einheitslehre steht im Mittelpunkt des Islam und stellt den Anfang der muslimischen Existenz dar. Daher beginnt die erste Hälfte des doppelten Glaubensbekenntnisses mit der alles überragenden Aussage, dass es keinen Gott gibt außer Allah. In Seiner letztgültigen Offenbarung an den Menschen, dem Qur’an, hat Allah die notwendigen Elemente dieses Einheits-Wissens offenbart. mehr ...
14.11.2007 Anmerkungen zur Sprache aus der Welt des Islams. Von Sulaiman Wilms, Berlin
Das Haus der Wahrheit
„Die Sprache verweigert uns noch ihr Wesen: dass sie das Haus der Wahrheit des Seins ist. Die Sprache überläßt sich vielmehr unserem bloßen Wollen und Betreiben als ein Instrument der Herrschaft über das Seiende. Dieses selbst erscheint als das Wirkliche im Gewirk von Ursache und Wirkung.“ (Martin Heidegger)
(iz). Wenn wir in der Lage sind, eine Sprache zum Zwecke der Vermittlung wesentlicher Wahrheiten zu definieren und zu klären, wird es leichter, sich zu verständigen und sich über spirituelle Inhalte auszutauschen. mehr ...
20.06.2007 Von Wissen und Metapher. In der gesamten islamischen Weisheitslehre spielt das Licht eine wichtige Rolle. Von Mostafa Badawi, Medina
Zwischen Welt und spiritueller Gewissheit
(iz). Licht ist diejenige Sache, die selber sichtbar ist und andere Dinge ans Tageslicht bringt. Das physikalische Licht wird mit dem körperlichen Auge gesehen und enthüllt die Dinge, auf die es in der sichtbaren Welt fällt. Das Licht der Vernunft ist unsichtbar für das körperliche Auge, aber diesem auf seine eigene Art und Weise ähnlich. Aus diesem Grund werden Dinge, wenn wir über sie nachdenken, einsichtig. Wir sagen dann: „Ich sehe“.
Auf einer höheren Ebene gibt es das Licht der Gewissheit, welches vom spirituellen Auge des Herzens (Basira) gesehen werden kann. mehr ...
28.03.2007 Was für den Menschen Gewissheit stiftet (4)
Letzter Teil einer IZ-Serie über die Grundlagen der ‘Aqida und die Entwicklung ihrer Wissenschaft. Von Schaikh Nuh Ha Mim Keller
Was heute jedoch von Kritikern vergessen wird, ist, dass die Worte der früheren Gelehrten, die gegen Kalam gerichtet waren, sich dagegen wandten, dass diese Wissenschaft unter den Händen von Scharlatanen zur „spekulativen Theologie“ verkam. Wer jedoch glaubt, dass diese gegen ‘Aqida, die „persönliche Theologie“ der grundlegenden Pfeiler des Islam, oder die rationalen Kalam-Argumente gegen Abweichung eingestellt waren, versteht weder die Kritiker oder zitiert außerhalb ihres Kontextes. mehr ...
07.03.2007 Was für den Menschen Gewissheit stiftet (3)
Mehrteilige IZ-Serie über die Grundlagen der ‘Aqida und die Entwicklung ihrer Wissenschaft. Von Schaikh Nuh Ha Mim Keller
(iz). Der Unterschied zwischen ‘Aqida und Kalam - oder „diskursiver Theologie“ - wurde vielleicht am deutlichsten durch Imam Al-Ghazali (gest. 505/1111) beschrieben. Ihm zufolge könne Kalam nicht selbst mit der ‘Aqida des Islam identifiziert werden. Vielmehr war sie dem Imam zufolge ein Schutz vor Korruption und Degeneration. In seinem monumentalen Werk „Ihja ‘Ulum Ad-Din“ schrieb er an vielen verschiedenen Orten über seine langjährigen Erfahrungen mit dem Studium der Kalam-Theologie. mehr ...
14.02.2007 Was für den Menschen Gewissheit stiftet (2)
Mehrteilige IZ-Serie über die Grundlagen der ‘Aqida und die Entwicklung ihrer Wissenschaft. Von Schaikh Nuh Ha Mim Keller
(iz)Der geschichtliche Beweis für das rationale Argument - unerwähnt in der Kalam-Literatur, aber vielleicht schlagkräftiger als die bereits angeführten qur’anischen Beweise - ist, dass nichts anderes die Krise beheben konnte, der sich Al-Asch’ari und Al-Maturidi gegenüber sahen. Namentlich die häretischen Fehler der beiden frühen Proto-Schulen der ‘Aqida - der Dschahmija und der Mu’tazila. Wir sagen „nichts anderes“, weil ein Schachspieler nicht durch jemanden besiegt werden kann, der Dame spielt. mehr ...
24.01.2007 Was für den Menschen Gewissheit stiftet (1)
Mehrteilige IZ-Serie über die Grundlagen der ‘Aqida und die Entwicklung ihrer Wissenschaft. Von Schaikh Nuh Ha Mim Keller
Die meisten von uns haben engagierte und ansonsten intelligente Muslime getroffen, die sich selbst zur „‘Aqida-Polizei“ ernannt haben, um den Rest von uns mit ihren Fragen zu den Pfeilern des Iman [tiefes Vertrauen auf Allah, wird meist verkürzt mit Glauben übersetzt] zu konfrontieren. Uns wird erzählt, dass diese oder jene Gruppe, die meisten Muslime oder wir selber aus Gründen, die nicht allgemein bekannt sind, sich aber in manchen Handbüchern der islamischen Glaubenslehre finden ließen, „Kuffar“ oder Nichtmuslime seien. mehr ...
22.11.2006 „Mehr Dinge zwischen Himmel und Erde“ (1)
Eine islamische Perspektive auf die Welt der Engel - Von ‘Abdalhaqq Bewley
„Osten ist Osten und Westen ist Westen und die beiden sollen sich niemals treffen.“ (Rudyard Kipling)
Die Zeile Kiplings wurde oft zitiert, um das populäre Missverständnis zu bestärken - das Erbe der Kreuzfahrer und Orientalisten -, wonach Islam eine fremde Religion sei, deren Sicht der Existenz sich von der unterscheidet, die wir Europäer haben. Eine Sichtweise, deren Perspektive der christlichen Tradition feindlich gegenüber stünde, die wir geerbt haben. [ABO] mehr ...
11.10.2006 Furcht und Hoffnung
Was die Muminun in der existenziellen Balance aufrecht hält - Von ‘Ali Ömer Sandal
„Ruft euren Herrn in Demut und im verborgenen an. Wahrlich, Er liebt die Übertreter nicht.“ (Al-’Araf, 55)
Allah vereinte Furcht und Hoffnung, damit Seine Diener furchtsam und voller Hoffnung sind, wie Er, der Erhabene, im Qur’an sagt: „und hoffen auf Sein Erbarmen und fürchten Seine Strafe.“ (Al-Isra’, 57)
Was für die Furcht notwendig ist, ist die Anerkennung der Kontrolle Allahs und die Stärke Seiner Bestrafung. Und was für Hoffnung nötig ist, ist die Anerkennung Seiner Barmherzigkeit und die Weite der Belohnung durch Ihn. mehr ...
08.09.2006 Tauhid - die umfassende Einheit
Über die Wirklichkeit der Göttlichen Einheit. Auszüge aus einer Khutba von Hadsch Abdalhaqq Bewley.
„Sprich: Er ist Allah, Absolute Einheit; Allah, der Ewige Versorger von allem. Er hat nicht gezeugt und wurde nicht gezeugt. Und niemand kommt Ihm gleich.“
Ich frage mich, ob es überhaupt jemanden gibt, der diese Ajats nicht mehrmals täglich rezitiert. Wir sind vollkommen vertraut mit ihnen und es gibt eine Gefahr, dass diese Vertrautheit dazu führt, daß wir die enorme Wichtigkeit ihrer Bedeutung für unser Leben aus den Augen verlieren. mehr ...
06.04.2006 Das Haus der Wahrheit
Reflexionen zur Sprache - Auszüge aus einer Freitagskhutba - Von ‘Abdulhaqq Bewley
„O ihr, die ihr Iman habt! Lasst nicht eine Schar über die andere spotten, vielleicht sind diese besser als jene; noch (lasset) Frauen über (andere) Frauen (spotten), vielleicht sind diese besser als jene. Und verleumdet einander nicht und gebt einander keine Schimpfnamen. Schlimm ist die Bezeichnung der Sündhaftigkeit, nachdem man den Glauben (angenommen) hat, und jene die nicht umkehren - das sind die Ungerechten. O ihr, die ihr Iman habt! Vermeidet häufigen Argwohn; denn mancher Argwohn ist Sünde. Und spioniert nicht und führt keine üble Nachrede übereinander. mehr ...
31.03.2006 Islamische Lebenspraxis
Tauhid (Einheit)
Tauhîd ist die Einheit Allahs. Es bedeutet, dass Allah Einer ist, ungeteilt in seiner Essenz, dass Er keine Partner hat, dass Er Der Lebendige, aus sich selbst heraus Bestehende ist, dass Er unabhängig von der Zeit ist, noch Schlaf ihn überkommen kann. Dass Er der Gott und Schöpfer aller Dinge ist und Macht über alle Dinge hat. Dass Er weiß, was äußerlich sichtbar und was innerlich verborgen ist. Dass alles von Ihm geschaffen ist und von Ihm kommt, sei es gutes oder schlechtes. mehr ...
16.03.2006 Religion und Mensch (2)
Mehrteiliger Deutungsversuch einer oft missverstandenen Sache - Von Sidi Karim Viudes, Granada
Die ‘Religion’ besteht aus zwei Teilen: Der Meinungsdefinition und der Bemessung der Handlungen“. Alfarabi spricht hier von Kult und Glauben im gleichen Sinne wie Jean Paul Sartre von „Theorie und Kompromiss“ in Bezug auf die kommunistische Ideologie sprach. Vorher analysiert er den Inhalt des Glaubens folgendermaßen: „Es gibt drei Meinungen, die in der religiösen Gemeinschaft, der Millat, geteilt werden sollen: Eine handelt vom Anfang, die Andere vom Ende und die Dritte von dem, was zwischen beiden liegt. mehr ...
23.02.2006 In Erwartung des kommenden Frühlings
Neue Perspektive auf eine (hoffentlich) bald anbrechende Jahreszeit: Wiederbelebung für das Herz - Von Adnan Shafaq, Toledo/Ohio
So wie die Welt sich dreht und die Jahreszeiten wechseln, so bewegt sich auch unser Leben unaufhaltsam auf sein vorbestimmtes Ende zu. Unsere Minuten werden zu Stunden, unsere Stunden zu Tagen, unsere Tage zu Wochen, unsere Wochen zu Jahren, und unsere Jahre machen die Gesamtheit unseres Lebens aus. In diesen Zeiten großer Unausgeglichenheit bedürfen wir verstärkt einer Verbindung mit der natürlichen Ordnung, die uns umgibt. Jeder Planet kennt seine Laufbahn und jeder Baum seinen Kreislauf: „Und die Sterne und die Bäume ergeben sich in Niederwerfung. mehr ...
23.02.2006 Religion und Mensch (1)
Mehrteiliger Deutungsversuch einer oft missverstandenen Sache - Von Sidi Karim Viudes, Granada
[…] Religion ist etwas unendlich Einfaches, Einfältiges. Es ist keine Kenntnis, kein Inhalt des Gefühls […] Daß der Araber zu gewissen Stunden sich gegen Osten kehrt und sich niederwirft, das ist Religion. mehr ...
06.07.2005 Islamische Lebenspraxis
Tauhid
Tauhid ist die Einheit Allahs. Es bedeutet, dass Allah Einer ist, ungeteilt in seiner Essenz, dass Er keine Partner hat, dass Er Der Lebendige, aus sich selbst heraus Bestehende ist, dass Er sowohl unabhängig von der Zeit ist, noch Schlaf ihn überkommen kann. Dass Er der Gott und Schöpfer aller Dinge ist und Macht über alle Dinge hat. Dass Er weiß, was äußerlich sichtbar und was innerlich verborgen ist. Dass alles von Ihm geschaffen ist und von Ihm kommt, sei es gutes oder schlechtes. mehr ...
30.05.2005 Was Muslime glauben (1)
IZ-Serie: Die Wissenschaft der ‘Aqida bildet die Grundlage des Islam - Von Ali Laraki
Der vorliegende, über mehrere Ausgaben laufende Text, der aus dem Spanischen übersetzt wurde, kann mit der Gewissheit gelesen werden, dass der Autor anerkannte muslimische Quellen (Ibn ‘Aschirs „Murschid Al-Mu’in“, sowie Ibn Abi Zayd Al-Qairawanis „Risala“) direkt aus dem Arabischen übertragen hat. Die Quellen über Glaubensfragen stehen in der Tradition der Asch’ari-Schule, die - neben der von Imam Maturidi - in sich zu einem Synonym für Korrektheit in Glaubensfragen geworden ist. mehr ...
29.05.2005 Was Muslime glauben (2)
IZ-Serie: Die Wissenschaft der ‘Aqida bildet die Grundlage des Islam - Von ‘Ali Laraki, Madrid
Nachdem wir Klarheit darüber erlangt haben, wer Allah ist, so bleibt uns zu erkennen, was Allah von uns verlangt. Allen Geschöpfen ist es in ihr Wesen, in ihre Instinkte und in ihre Gene eingegeben, dem von Allah bestimmten Gesetz zu folgen. Der Stein fällt nach dem Gesetz der Gravität, das Allah für ihn bestimmt hat, nach unten. Der Löwe ernährt sich von dem, was Allah als seine Nahrung bestimmt hat, von Fleisch. Und so weiter. mehr ...
28.05.2005 Was Muslime glauben (3)
IZ-Serie: Die Wissenschaft der ‘Aqida bildet die Grundlage des Islam - Von ‘Ali Laraki, Madrid
Iman (Das Vertrauen) Der Iman gründet auf dem festen Glauben an: • Allah: Wir glauben an Seine Existenz, Unendlichkeit, Einheit usw., gemäß dem Beginn dieser Darstellung, wo insbesondere das Notwendige, Unmögliche und Mögliche behandelt wird, was man im Hinblick auf Allah - gepriesen sei Er! - sagen kann. • Die offenbarten Bücher (Al-Kutub): Wir glauben, dass es sich um Allahs ewiges Wort handelt, das Allah einigen Seiner Gesandten gegeben hat. Wir glauben, dass alles, was diese Bücher enthalten, wahr ist. mehr ...
02.03.2005 Islamische Lebenspraxis
Das Fassen der Absicht
Die berühmte, klassische Hadith-Sammlung des Imam An-Nawawi mit etwas über 40 Überlieferungen vom Propheten (daher „Al-Arba’in“ genannt) beginnt mit einem Hadith, in dem es um die Bedeutung der Absicht (Nijja) für die Handlungen eines Muslims geht, wobei der hochgelehrte Imam An-Nawawi dies sicherlich nicht ohne Bedacht so angeordnet hat. [ABO] mehr ...
26.08.2004 Die Ursprünglichkeit des Menschen
Die Fitra - vom Zustand der Vollkommenheit - Von Yasin Mohamed
Die Fitra, die ein wesensmäßiger Bestandteil der menschlische Seele ist, wurde von Allah erschaffen, damit der Mensch Ihn als seinen Herrn erkennt, der Macht über alle Dinge besitzt. Tauhid - das islamische Denken der Einheit - ist untrennbarer Bestandteil der menschlichen Fitra, denn Allah will in Seiner unendlichen Weisheit, dass der Mensch Ihn als den Einen Gott erkennt. Aus diesem Grund war der Mensch vor der Erschaffung der Welt in der Lage, Allah anzuerkennen. mehr ...