31.01.2013 Bis in die 1890er Jahre respektierte man die Autorität der Hohen Pforte. Von Rasim Marz
Mali und das Osmanische Reich
(iz). Der derzeit wütende Bürgerkrieg im westafrikanischen Staat Mali hat den ehemaligen Kolonialherren Frankreich auf den Plan gebracht, militärisch zu intervenieren. Diese Mission, die nicht nur allein davon geprägt ist, in dieser Gegend Frieden zu schaffen, hat die Blicke der Welt wieder nach Afrika gerichtet. Für uns scheinen die Ereignisse fernab der Heimat zu liegen wenn wir in den Nachrichten von Zerstörungen und Blutvergießen hören. Schließlich handelt es sich um ein Land, das wir nicht kennen und das nicht mit unserer Geschichte verwurzelt ist. [ABO] mehr ...
26.12.2012 Biografische Notizen von Rabia Mabkhout
Wer war Ibn Khaldun?
(iz). Ibn Khaldun – der Vater der Soziologie und Geschichtswissenschaft – wurde am 1. Ramadan 732 (27. Mai 1332) in Tunis geboren. Dank seiner Autobiographie, die bis 1405 – das Jahr vor seinem Tode – reicht, ist sein Lebensweg vergleichsweise gut nachzuverfolgen und spiegelt die politische Herrschaft des heutigen Tunesiens (Ifriqija) des 13. und 14. Jahrhunderts wider. Seine Familie gehörte der privilegierten Oberschicht an und bekleidete in Tunesien hohe Ämter.
Seine Vorfahren lebten vom 8. bis zum 13. [ABO] mehr ...
26.12.2012 Widerspruch: Die Türkei muss sich auch im Inneren auf das osmanische Erbe besinnen. Von Gökhan Bacik
Nicht nur für die Außenpolitik
Jenseits von Folklore und strategischen Absichten in der Außenpolitik hat die osmanische Hinterlassenschaft bisher keine Auswirkungen für die türkische Innenpolitik. Die Folge ist das starre Festhalten am Nationalismus.
(Today's Zaman). Bisher ist das Osmanentum [und die Hinwendung der Türkei zu ihrem Erbe] im Wesentlichen eine Frage der Außenpolitik des Landes geblieben. Ankara wurde dafür kritisiert, dass es die „neo-osmanische“ Karte im Nahen Osten und auf dem Balkan gespielt hat. mehr ...
18.10.2012 Zwischen Hadsch und Handel: In seiner 1400-jährigen Geschichte hat der Islam immer schon Globalisierung vorweggenommen. Von Safia Bouchari
Zwischen Dakar und Shanghai
(iz). Es ist heute wohl nicht jedem bekannt, dass die islamische Welt schon immer eine Art globalisierter Raum gewesen ist, in dem eine starke Vernetzung verschiedener Regionen durch unterschiedliche Aktivitäten und eine erstaunliche Mobilität und Reisetätigkeit bestanden hat. Dies ist in verschiedenen Faktoren begründet und zeigte sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Zum einen ist dies der Handel mit seinen Karawanen und Handelswegen, der auch über große Entfernungen zu einer Vernetzung muslimischen Welt beigetragen hat. mehr ...
29.08.2012 Rasim Marz erinnert an die historische Figur Kilic Ali Pascha
Ein italienischer Pascha zwischen Kultur und Islam
(iz). Auch unter Muslimen kommt es früher oder später zum so genannten „clash of Zivilisation“ („Zusammenprall der Kulturen/Zivilisationen“), der zu einigen Missverständnissen führen kann. Sprache und Traditionen einer fremden Kultur können schnell für einen zu einem Buch mit sieben Sigeln werden, obwohl man sich zur gleichen Religion bekennt. So kommt es nicht selten vor, dass ein deutscher Muslim eine hermetische Gemeinschaft von Türken und Arabern vorfindet, in der die kulturelle Identität Eingang ins religiöse Leben gefunden hat oder durch diese stark beeinflusst wurde. [ABO] mehr ...
03.07.2012 Aus gegebenem Anlass: Über die legendäre Stadt am Rande der Sahara
Auf nach Timbuktu
Timbuktu, am Rande der Sahara im heutigen Staat Mali gelegen, war einst Zentrum einer blühenden afrikanisch-islamischen Zivilisation. Die legendäre Stadt war im 11. Jahrhundert von dem Tuareg Imaschgan gegründet worden und befindet sich an dem Ort, wo der Fluss Niger nördlich in Richtung Sahara fließt. Timbuktu war in seiner Blütezeit ein wichtiger Handelsort, wo Güter aus Nord- und Westafrika gehandelt und umgeschlagen wurden. Nach einem Sprichwort der Bewohner Timbuktus kam das Gold vom Süden, das Salz aus dem Norden und das religiöse Wissen aus Timbuktu. [ABO] mehr ...
28.03.2012 Ein kurzer Abriss von Schaikh Ali Laraki
Was ist Tasawwuf?
(iz). Imam Dschunaid sagte: „Tasawwuf ist die Aneignung jeder edlen Charaktereigenschaften und das Aufgeben sämtlicher niedriger Eigenschaften.“
Schaikh Ahmad Az-Zarruq meinte: „Tasawwuf ist eine Wissenschaft, deren Ziel die Reform des Herzens ist. Sie ist Allah gewidmet und nichts anderem.“
Ibn ‘Adschiba erklärte: „Tasawwuf ist eine Wissenschaft, durch die man weiß, wie man in die Gegenwart des Königs der Könige reisen kann. Sie dient der Reinigung des Inneren von verabscheuungswürdigen Eigenschaften des Charakters und seine Schmückung mit allen Arten der Tugend. [ABO] mehr ...
28.06.2011 IZ-Serie: Die Aussagen von Innenminister Friedrich zum Islam haben Umut unter Muslimen hervorgerufen. Ein Blick auf die Geschichte hilft beim Verständnis anti-muslimischer Vorurteile. Von Ahmed Kreusch
Tatsachen und Behauptungen (2)
(iz). Nicht-islamische Religionsgemeinschaften[1] hatten zwar ihre eigenen Quartiere in den Städten, Besitztümer und Dörfern, bekamen aber keine Zwangsmaßnahmen zu spüren, behielten ihre Identitäten bei, konnten ihre Gebräuche und ihre Sprache ausüben, und standen in regem Austausch mit den Muslimen - sozial, geistig und wirtschaftlich. [ABO] mehr ...
25.02.2011 Kaiser Wilhelm II. und die deutsch-osmanischen Beziehungen. Von Thomas Weiberg
Zwei befreundete Herrscher (1)
(iz). „Aber wer im Okzident kennt unsere Geschichte? Wer unterzieht sich der Mühe, sie kennenzulernen?” So fragte Sultan Abdul Hamid II. vor fast einhundert Jahren in einem Kapitel seiner politischen Erinnerungen. Daran hat sich bis heute auf den ersten Blick nicht allzu viel geändert.
2009 fand im Istanbuler Yildiz-Palast unter dem Titel „Iki dost hükümdar - Zwei befreundete Herrscher” eine Ausstellung statt, die erstmals seit mehr als einhundert Jahren die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die intensiven freundschaftlichen Beziehungen lenkte, die zwischen Sultan Abdul Hamid II. [ABO] mehr ...
23.12.2010 Bogensport: Nicht nur das Treffen, auch den Erfolg kann man lernen. Von Kareem Shehadeh
Ins Ziel treffen
(iz). Was ist es, das diese Sportart so emporhebt, dass vor mehr als 1400 Jahren der Gesandte Allahs, Frieden und Segen auf ihm, den Muslimen immer wieder empfahl, Bogenschießen zu lernen und es ihren Kindern beizubringen? Liegt darin vielleicht ein verstecktes Training von Eigenschaften, die für den Muslim essenziell sind?
Von Uqba ibn Amir: Ich hörte den Gesandten Allahs sagen: „Allah bringt durch einen einzigen Pfeil drei Leute ins Paradies: den Hersteller, der ihn zu gutem Zwecke verfertigt, den Schützen, der damit schießt, und den, der ihn aufsammelt und zureicht. [ABO] mehr ...
03.12.2010 Anmerkungen zum islamischen Denken über Architektur und Städtebau. Von Dr. Khaled Muhammad ‘Azab
Zwischen Notwendigkeit und Ästhetik
Nach einer langen Dominanz der orientalistischen Perspektive kommt es seit Längerem in Sachen muslimischer Architektur und Stadtplanung auch zu einer objektiveren Betrachtung. Diese betrachtet die muslimischen Städte nicht als eine chaotische Ansammlung von Vierteln und Häusern, sondern als eine Möglichkeit, die städtische Umwelt zu organisieren. Sie beachtet die Bedürfnisse der Bevölkerung und steht harmonisch zu einer gut integrierten sozialen Mischung.
In Sachen Bauen, Architektur und Stadtplanung gibt es zwei Aspekte innerhalb des islamischen rechtlichen Denkens. [ABO] mehr ...
29.11.2010 Ein kurzer Streifzug durch die Baugeschichte der Türme. Ahmed Kreusch
Punkte der Orientierung (3)
(iz). Vor dem 9. Jahrhundert gab es noch keine Kirchtürme. Die byzantinischen Kirchen hatten antike Bauformen benutzt, etwa die „Basilika“, zu Deutsch „Königshalle“. Daraus entwickelte sich der Typus der mehrschiffigen Kirche. Es gab dafür auch keinerlei Funktion. Glockentürme entstehen erst später. Nachdem man zunächst wie die Juden auf Holzlatten klopfte, um die Gläubigen zum Gottesdienst zu rufen, begann man in der Mitte des 6. Jahrhunderts, Glocken zu benutzen. Aus Bronze gegossene Glocken und Klangkörper sind schon 2.000 Jahre vor Chr. [ABO] mehr ...
27.10.2010 Über die Hadithe: Von den prophetischen Überlieferungen und ihren Wissenschaften. Von Hassan Ritter
Der Gesandte Allahs hat gesagt... (1)
(iz). Das Hadith gilt im Islam als zweite Offenbarungsquelle nach dem Qur’an und beinhaltet durch den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, übermittelte Gebote und Verbote, sowie Taten seiner Gefährten, die er stillschweigend gebilligt hat. Zudem sind auch Beschreibungen seines Aussehens und seines Charakters in Form von Hadithen überliefert worden, sowie Prophezeiungen, Beschreibungen des jenseitigen Lebens etc. mehr ...
27.10.2010 Ein kurzer Streifzug durch die Baugeschichte der Türme. Ahmed Kreusch
Punkte der Orientierung (2)
Türme sind im wahrsten Sinne hervorragende Bauwerke der Menschen, oft nicht nur aufragend, sondern auch aufregend, wie wir an der Minarett-Diskussion sehen. Interessant ist, dass echte Turmbauten erst relativ spät in der Architekturgeschichte der Menschheit auftauchen.
(iz). Die meisten der nichtrömischen und nicht-katholischen Christen Nordafrikas waren Arianer, als die Muslime kamen. Sie waren Nachfahren jener Wandalen, die unter ihrem König Geiserich in der zweiten Hälfte des 5. [ABO] mehr ...
28.09.2010 Reisetipp: Zu Fuß durch eine der traditionellsten Städte im Südosten der Türkei. Von Seyhmuz Edis, Mardin
Mardin entdecken
(Zaman). Man sollte nach Mardin fahren - eine Stadt, in der Religionen, Sprachen und Überzeugungen zusammenkommen - um wertzuschätzen, wie menschliche Anstrengungen Steine formen, die wiederum eine Rolle in unserem Leben spielen. Wollen Sie einen Blick in die Tiefen der Geschichte werfen und Spuren der Hängenden Gärten Babylons, der persischen Wasserzisternen von Dara, der Madrassen des Artuk-Reiches oder der bekannten Moschee der Seldschuken finden? Dann ist eine Reise nach Mardin ein Muss für Sie.
In Mardin funkeln die Nächte wie die Perlen eines wunderschönen Halsbandes. [ABO] mehr ...
28.09.2010 Europa: Ein kurzer Streifzug durch die Baugeschichte der Türme. Ahmed Kreusch
Punkte der Orientierung (1)
(iz). Türme sind im wahrsten Sinne hervorragende Bauwerke der Menschen, oft nicht nur aufragend, sondern auch aufregend, wie wir an der Minarett-Diskussion sehen. Interessant ist, dass echte Turmbauten erst relativ spät in der Architektur der Menschheit auftauchen.
Bei den frühen Kulturen des vorderen Orients finden wir zwar schon wehrturmähnliche Gebilde, eingebaut in die Stadtmauern, sie waren aber kaum höher als andere Großbauten, etwa Tempel und Paläste. Trotzdem versuchte man auch damals schon, „in den Himmel“ zu bauen. [ABO] mehr ...
26.08.2010 Das Abendland unterschlägt eine seiner wichtigsten Komponenten. Von Prof. Dr. Ferid Muhic, Skopje
Das muslimische Europa (3)
(iz). Eine Wiederentdeckung seines islamischen Erbes bedeutet für das heutige Europa eine Chance zur Rückerlangung seines Selbstwertgefühls, eine Akzeptanz seiner wirklichen Identität und ein volles Verständnis all seiner demografischen und kulturellen Elemente.
In dieser Hinsicht ist die Region des Balkans von überragender Wichtigkeit für die europäische Zukunft, denn exakt hier entstand die neue muslimische Identität der autochthonen Europäer. Und ebenfalls hier befindet sich ihre größte Zahl. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Dieses Mal: Nana Asma’u, Tochter von Schaikh ‘Uthman Dan Fodio. Von Laila Massoudi
Bekannte Muslime
Über einflussreiche Frauen in der langen muslimischen Geschichte zu schreiben, erzeugt den Eindruck des Besonderen. Selbst wenn solche Texte der Verteidigung des Genius muslimischer Frauen dienen, erwecken sie unbewusst den Eindruck, als würde es sich bei solchen Frauen um seltene Ausnahmen handeln und nicht um eine Normalität.
Zu den herausragenden Beispielen der Persönlichkeit von Musliminnen zählt ohne Zweifel die 1793 geborene Nana Asma’u, die bekannteste der Töchter von Schaikh „Schehu“ ‘Uthman Dan Fodio. [ABO] mehr ...
29.06.2010 Anmerkungen zur praktischen Spiritualität muslimischer Frauen. Von Margari Aziza Hill
Auf den Spuren großer Vorbilder
Ich stamme aus der Bay Area im US-amerikanischen Kalifornien. Dort reden viele darüber, sie seien „spirituell“, aber „nicht religiös“, und hier finden sich viele New Age-Gruppen, darunter auch Muslime und solche, die behaupten, sie seien Sufis, aber keine Muslime.
Als ich nach meiner Annahme des Islam das Kopftuch anlegte, kam eine junge Frau mit nahöstlichen Wurzeln zu mir und sagte, sie sei „spirituell“, aber konzentriere sich auf die inneren Aspekte des Glaubens, während ich den äußeren verhaftet sei. Dies ist ein falscher Gegensatz. mehr ...
29.03.2010 Die muslimische Swahili-Kultur überlebte die Stürme der Geschichte. Von Parvez Asad Sheikh
An den Stränden von Azania
(iz). Ein Gang durch die Straßen der Altstadt von Mombasa ist kein nostalgisches Unterfangen. Die engen Gassen konnten das Gedränge der Moderne nicht leicht aufnehmen. Ich halte mit einer Hand meine Geldbörse fest, in einer subtilen Geste der Wachsamkeit. Betonhäuser überragen die großen Steinhäuser, die einstmals ihre Pracht zeigten, aber nun schüchtern einer wilden Moderne den Platz lassen müssen.
Aber doch herrscht eine gewisse Anmut. [ABO] mehr ...
29.03.2010 Die offenbarten Texte und die sie auslegenden Gelehrten im islamischen Denken. Von Abdurrahman Reidegeld, Wien
Überlegungen zur Rolle der Vernunft (2)
(iz). Im zweiten Teil dieser Betrachtung sollen einige der bekannteren Philosophen und Intellektuellen vorgestellt werden, deren Beschäftigung war, islamische Kultur und Denkweise mit Verstandeskriterien zu verbinden.
Der „erste Philosoph der Araber“ - Al-Kindi Abu Yusuf Ya’qub ibn Ishaq Al-Kindi wurde ca. 800 in Kufa geboren. [ABO] mehr ...
04.03.2010 Dort wo Kain Abel erschlug, geht es heute recht friedlich zu. Von Oscar A.M. Bergamin, Damaskus
Eine echte Perle des Orients
(iz). Die syrische Hauptstadt Damaskus gilt als Musterbeispiel für interreligiöses Zusammenleben. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung geht es in Damaskus und im ganzen Land seit mehr als 1400 Jahren sehr friedlich zu . „Die Braut der Städte“ ist zum verlieben schön und authentisch orientalisch. mehr ...
24.02.2010 Ein vergessenes Volk: Einführung in Kambodscha und seine Muslime. Von Azizah Seise, Berlin
Neues Leben auf den „Killing fields”
(iz). Kambodscha, das südostasiatische Land zwischen Thailand und Vietnam, ist vor allem durch seine gewaltige Tempelanlage Angkor in der Nähe von Siem Reape bekannt. Auch wehende orangefarbene Mönchsroben, „Geisterhäuser” und weiße Strände sind ein Symbol für dieses durch eines der inhumansten kommunistischen Regierungssysteme unter Pol Pot (1975 - 1979) und dem folgenden 20-jährigen Bürgerkrieg noch immer belastete Land. [ABO] mehr ...
27.01.2010 Bekannte Muslime. Von Hasbullah Schafi’i
Die Prüfungen der vier Imame (6)
(iz). Allah sagt in der Sure Al-Baqara, dass Er Seinen Dienern antwortet, wenn sie Ihn anrufen. Durch göttlichen Ratschluss starb Al-Mamun in der gleichen Nacht und der Prozess wurde verschoben. Imam Ahmad wurde inhaftiert, bis Al-Mamuns Bruder, Al-Mu’tasim, der ihm auf dem Thron folgte, bereit war, den Fall zu sichten.
Der neue Kalif war ein ehemaliger General, und anders als sein philosophischer Bruder beinahe analphabetisch. Jedoch hatte er den gleichen Wazir, Ahmad ibn Abi Du’ad. [ABO] mehr ...
15.01.2010 Islam in Europa - Das unbekannte Gesicht der britischen Metropole. Von Isla Rosser-Owen, London
Stadt der Moscheen
(iz). London besitzt wahrscheinlich mehr Moscheen als jede andere Stadt der westlichen Welt, mit Ausnahme der Türkei, auch wenn nur Schätzungen darüber angestellt werden können, wie viele es wirklich sind.
Frühe Vorläufer Die erste Moschee Londons ist die Moschee in der Campden Hill Road Nr. 111 in Notting Hill. Seit wann diese Bestand hatte, konnte bisher nicht festgestellt werden. Allerdings arbeitete die „Islamic Society“ dort seit 1886. Es ist unklar, ob diese Moschee auch aus dieser Zeit stammte. mehr ...
23.12.2009 Bekannte Muslime. Von Hasbullah Schafi’i
Die Prüfungen der vier Imame (5)
(iz). Al-Ma’mun übernahm diese Doktrin als staatliche Lehre des Büros des Khalifats. Darüber hinaus war sein Wazir ebenfalls Anhänger der Sekte der Mu’tazila. Imam Asch-Schafi’i, der die Beschäftigung mit der vorherrschenden theologischen Dialektik verabscheute, wurde wiederholt von Spionen und Heuchlern befragt und bedrängt. Er vermied detailierte Antworten, auch wenn er selbst mit erstaunlichem Selbstbewusstsein behauptete, dass er - als Antwort - ein Buch auf jede Frage produzieren könnte, die ihm gestellt wurde. [ABO] mehr ...
23.12.2009 Der Gesandte Allahs und was sich aus seiner Abschiedspredigt lernen lässt. Von Misbah Arshad
Vermächtnis an die Muslime
(iz). Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, wurde im Jahre 570 nach der christlichen Zeitrechnung in Mekka geboren. Im Alter von 40 Jahren erhielt er die erste Offenbarung von Allah und sollte im Auftrag Allahs die Menschheit zum Geraden Weg führen und sie zur Rechtleitung rufen.
Gewöhnlich trugen im Monat Ramadan der Engel Dschibril [Gabriel] und der Prophet sich gegenseitig den Qur’an vor, um zu gewährleisten, dass dem Propheten von der Offenbarung nichts entfallen war. [ABO] mehr ...
25.11.2009 IZ-Serie über verdrängte Elemente der Geschichte unseres Kontinents. Von Silvia Horsch, Berlin
Eine europäische Tradition (3)
(iz). Die Philosophie ist nur ein Beispiel für den Beitrag des Islams zur europäischen Zivilisation. Gerade über Spanien und Sizilien haben die Muslime einen nachhaltigen Einfluss auf die europäische Kultur gehabt. 827 beendeten aus dem heutigen Tunesien kommende Araber die byzantinische Vorherrschaft in Sizilien, bis im 11. Jahrhundert die Normannen die Herrschaft übernahmen. Unter den Normannen und den nachfolgenden Staufern lebten immer noch viele Muslime in Sizilien.
Auch hier kam es zu bedeutenden kulturellen Leistungen. [ABO] mehr ...
27.10.2009 Die Prüfungen der vier Imame (3)
Bekannte Muslime
(iz). Die Behandlung durch Al-Mansur durchhaltend, war Imam Abu Hanifa erstaunlicherweise so stoisch, dass er seine Leiden verbergen und die Leute weiterhin unterrichten konnte, denen es erlaubt war, ihn im Gefängnis zu besuchen. Er belegte mit solch er Klarheit in der Handlung, nicht in seinen Worten, dass keine persönlichen Leiden einen Mann vom Dienst in der Sache Allahs abwenden sollten. [ABO] mehr ...
27.10.2009 IZ-Serie über verdrängte Elemente der Geschichte unseres Kontinents. Von Silvia Horsch, Berlin
Eine europäische Tradition (2)
(iz). Wir können zum Beispiel in der Debatte um den EU-Beitritt der Türkei wie auch im Kopftuchstreit beobachten, wie mit bestimmten europäischen Traditionen argumentiert wird, um zu zeigen, dass der Islam angeblich nicht nach Europa gehöre.
So begründete beispielsweise der damalige Bundeskanzler, Gerhard Schröder, seine Meinung, wonach das Kopftuch im Staatsdienst keinen Platz habe, folgendermaßen: „Wir sind beeinflusst von drei großen Traditionen: der griechisch-römischen Philosophie, der christlich-jüdischen Religion und dem Erbe der Aufklärung. [ABO] mehr ...
25.09.2009 Bekannte Muslime
Die Prüfungen der vier Imame (2)
(iz). Aus persönlichen Gründen, vielleicht, weil Imam Abu Hanifa sich keinem politischen Einfluss beim Urteil nach Qur’an und Sunna unterwerfen wollte, oder vielleicht aus Furcht vor Stolz auf ein derartiges Amt oder vielleicht sogar aus Verachtung für die Gesellschaft von politischen Beamten und Bürokraten, wies der Imam einfach und offen das Angebot zurück. Allgemein herrscht die Ansicht vor, dass sein Grund für die Ablehnung die Überzeugung gewesen sei, dass er sich selbst als unwürdig und inkompetent für den Posten - auf dem große Verantwortung ruhte - ansah. [ABO] mehr ...
25.09.2009 IZ-Serie über verdrängte Elemente der Geschichte unseres Kontinents. Von Silvia Horsch, Berlin
Eine europäische Tradition (1)
(iz). Die Theorie vom „Kampf der Kulturen“, von Huntington in den 90er Jahren entwickelt, ist seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und den darauf folgenden Kriegen immer einflussreicher geworden. Ereignisse wie der Karikaturenstreit oder die Auseinandersetzungen um die Rede des Papstes im Jahr 2006 gelten als weitere Belege dafür, dass die maßgeblichen Ursachen für Konflikte im Aufeinanderprallen unterschiedlicher Kulturen beziehungsweise Religionen zu suchen seien. Der Islam gilt dabei als besonders aggressiv. mehr ...
25.09.2009 Überleben trotz Deportation. Notizen zu verschiedenen Aspekten eines zeitweise vergessenen Volkes. Von Dr. Andrew Wilson
Wer sind die Krimtataren?
(IOL). In der Sowjetunion war es unmöglich, überhaupt die ethnische Bezeichnung Krimtatare zu verwenden. Die Behörden der UdSSR bestanden darauf, dass es diese überhaupt nicht gäbe - nur „Tataren“ im Allgemeinen. Heute betonen die Krimtataren daher verständlicherweise den Aspekt der „Krim“. Das Wort „Krim“ stammt vom tatarischen „Qirim“. Daneben gibt es auch die Bezeichnung „Taurier“, die sich aus dem griechischen „Taurika“ ableitet - einem antiken Namen für die Region. [ABO] mehr ...
26.08.2009 Von Hasbullah Schafi’i
Die Prüfungen der vier Imame (1)
(iz). Dank des Ratschlusses Allahs bringt Er Männer des Wissens, der Freundschaft zu Allah und der Weisheit hervor, die Seinen Din in jeder Zeit beleben, diesen beschützen und ihn einrichten. Diese Männer sind Prüfungen unterworfen. Was immer sie erleiden müssen, stärkt ihr Vertrauen in Allah und in ihre rechtgeleiteten Taten. Sie standen diesen Turbulenzen mit Entschlossenheit und im kompromisslosen Dienst an Allah gegenüber. Dies ist ein Beispiel und eine Ermutigung für die gesamte muslimische Welt. mehr ...
28.07.2009 Bekannte Muslime
Imam Abu Dscha’far Muhammad At-Tabari
(igmg.de/IZ). Abu Dscha’far Muhammad At-Tabari (823 bis 923) war ein Chronist und Qur’ankommentator, der aus der Stadt Amul in Tabaristan stammt. Er war ein bedeutender Historiker und Gelehrter persischer Abstammung. Über sein Leben ist nur wenig erhalten. In jungen Jahren begann er mit dem Studium ; es wird überliefert, dass er mit sieben Jahren den Qur’an auswendig lernte. [ABO] mehr ...
21.07.2009 "Islamische Metropolen": Jahrhunderte des Zusammenlebens
Al-Quds, „die Heilige“, ist für Muslime eine der bedeutendsten Städte
Nach den beiden bedeutensten Städten des Islam, Medina und Mekka, zählt Jerusalem zu den Orten, die für Muslima in aller Welt von großer Wichtigkeit sind. Die Muslime nennen den Tempelberg, auf dem sich der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee befinden „Haram Asch-Sharif“ - „erhabenes Heiligtum“. Es gibt zwei Hauptgründe, warum Jerusalem für uns Muslime heilig ist: Es ist die erste Richtung, an die Muslime es gewöhnt waren, sich bei der Verrichtung ihrer Gebete zu wenden. mehr ...
21.07.2009 Unverfälschtes orientalisches Leben in der Altstadt
Faszination Damaskus
„Wenn einer eine Reise tut, ist Bildung wichtig und auch gut.“ Damaszener Sprichwort
Damaskus, die heutige Hauptstadt Syriens, ist eine der ältesten Städte der Erde, die ununterbrochen bewohnt waren. Die ersten Menschen lebten hier schon im 4. Jh. v. Chr. Die Stadt befindet sich im Südwesten des Landes unweit der von Israel besetzten Golanhöhen und den Grenzen zu Libanon und Jordanien. mehr ...
15.07.2009 Geschichte und Gegenwart einer faszinierenden Zivilisation der uighurischen Muslime im zentralasiatischen Ostturkestan. Von Malik Özkan, Bremen
Eine Oase der Kultur
(iz). Die Uighuren sind die einheimische Bevölkerung Ostturkestans, auch bekannt als Xinjiang oder Autonome Uighurische Region Xinjiang. Chinesischen Erhebungen aus den Neunziger Jahren zufolge leben hier 7,2 Millionen Uighuren. Weitere 500.000 Uighuren leben in den zentralasiatischen Republiken, die aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion hervorgegangen sind, d.h. Kasakhstan, Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan und Tadschikistan. Kleinere Gruppen von Uighuren gibt es auch in Pakistan, Afghanistan, Saudi-Arabien, der Türkei, Europa und Amerika. mehr ...
24.06.2009 Der berühmte Gefährte Salman Al-Farisi musste beschwerliche Jahre bewältigen, um den Propheten sehen zu können. Von Malik Özkan, Bremen
Der lange Weg nach Medina
(iz). Dies ist die Geschichte von Salman al-Farisi, von ihm selbst erzählt und überliefert von ‘Abdullah ibn Abbas, der sie von Mahmud ibn Labid überliefert bekommen hat und dieser von Asim ibn ‘Umar ibn Katada al-Ansari, der es von Ibn Ishaq erzählt bekam:
Edle Herkunft
„Ich war ein Perser aus der Provinz Isfahan, geboren in einem Dorf namens Dschjy, das heute Schaharastan heißt. Mein Vater, ein Großgrundbesitzer und ein im Ort sehr angesehener Mann, besaß ein großes Landgut, mit dem er meist sehr beschäftigt war. mehr ...
24.06.2009 Bericht über eine Weltstadt von der Antike bis Heute. Von Sumaiah El-Said, Berlin
Auf der Promenade von Alexandria
(iz). Es ist Freitag morgen und somit Wochenende in Alexandria. Eine warme Brise weht über die Stadt. Von den 3,4 Millionen Einwohnern ist auf der Straße noch nicht viel zu sehen. Nur einige Katzen liegen schlafend auf Autos oder räkeln sich in der Sonne. Ab und zu wird die Stille durch den Ruf eines Lumpensammlers unterbrochen, der mit seinem Karren durch die Straßen zieht.
Gegen Mittag erwacht die Stadt zum Leben, aus den zahlreichen Moscheen ertönt versetzt der Ruf der Muezzins, ein wunderschöner Kanon. mehr ...
24.06.2009 Bekannte Muslime
Al-Hassan ibn Al-’Ali, der Enkel des Propheten
(iz). Al-Hassan ibn Ali ibn Abi Talib, möge Allah mit ihm zufrieden sein, war der Enkel des Gesandten Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. ‘Imran ibn Sulaiman sagte: „Al-Hassan und Al-Hussain sind zwei der Namen der Leute des Gartens. Die Araber benutzten diese Namen nicht in der Zeit der Dschahilija (Unwissenheit).“
Er wurde zur Mitte des Ramadans des dritten Jahres nach der Hidschra (Auswanderung) geboren. [ABO] mehr ...
16.06.2009 Faszination einer Stadt am Wendepunkt der Moderne. Von Ufuk Topkara, Berlin
Istanbul - Knotenpunkt zweier Kontinente
(iz). Es gibt wahrlich nicht viele Städte, die zugleich zahlreiche wie unterschiedliche Assoziationen wecken können. Zweifelsohne gehört die Stadt Istanbul am Knotenpunkt zweier Kontinente zu einem dieser Orte. Allein dieser Umstand weckt das Interesse und die Neugier der Menschen. Istanbul ist ein Ort der Begegnung. Die Konfrontation mit der Weltgeschichte ist in Istanbul genauso unumgänglich wie die Faszination einer Metropole am Wendepunkt der Moderne. Wie wohl keine andere Stadt ist Istanbul das Sinnbild für das Zusammenleben von unterschiedlichen Völkern. [ABO] mehr ...
16.06.2009 Unterwegs in der Metropole des europäischen Islam. Von Erdin Kadunic, Berlin
Sarajevo, die Stadt der vielen Gesichter
(iz). Die Geschichte der Entstehung dieser Stadt, die die erste geschichtliche Erwähnung im Jahre 1415 erfährt, ist weder durch Mythen noch Legenden verdunkelt. Man kennt sowohl den Gründer, Isa-beg Ishakovic, wie auch ihren großen Wohltäter, Gazi Husrev-beg, der dieser Stadt ihre überall erkennbaren Konturen verlieh, sehr genau. mehr ...
16.06.2009 Wie ein Waisenkind zu Ehren im Osmanischen Reich kam. Von Sulaiman Wilms, Berlin
Mehmet Ali Pascha alias „der Magdeburger“
(iz). Es scheint wie ein Märchen zu klingen, aber es ist die Wahrheit: Ein armer Junge aus dem Französisch-Reformierten Waisenhaus in Magdeburg wird Schiffsjunge und setzt sich beim ersten Aufenthalt in Istanbul ab und steigt schließlich zu einer der führenden Persönlichkeiten im Osmanischen Reich seiner Zeit auf.
Die Rede ist von Mehmet Ali Pascha, der als Karl Détroit, ein Magdeburger Waisenknabe mit hugenottischen Vorfahren, am 15.1.1828 auf den Namen Ludwig Carl Friedrich Détroit getauft worden war. [ABO] mehr ...
12.06.2009 Über die Schönheit der berühmten Stadt im Pandschab. Von Lydia Jalil
Lahore: Das Kleinod auf dem Subkontinent
(iz). Mit seinen über 2,5 Millionen Einwohnern ist Lahore Pakistans zweitgrößte Stadt. Am Ostufer des Flusses Ravi gelegen, ist Lahore nicht nur eine pulsierende moderne islamische Metropole, sondern birgt auch eine lebendige Geschichte. In Ptolemeus ,,Geographia“, datiert um das Jahr 50 n. Chr., wird die Stadt schon als Labokla erwähnt. mehr ...
12.06.2009 Im 16. und 17. Jahrhundert spielten Muslime beim Schutz der Städte Nordafrikas eine entscheidende Rolle. Von Abdul-Hakim Murad, London
John Ward - ein Leben zwischen den Welten
(iz). Das 16. wie das 17. Jahrhundert war in Europa unter anderem durch den maritimen Wettlauf der Seefahrernationen um die Kontrolle der Weltmeere geprägt. Auf der einen Seite standen die protestantischen Nationen England und die um ihre Unabhängigkeit von Spanien kämpfenden Niederlande, die gewillt waren, den bereits sehr großen Kolonialmächten Spanien und Portugal den Rang auf den Ozeanen streitig zu machen. mehr ...
27.05.2009 Zweiteilige Serie über die Muslime in der „Rose des Nordens“. Von Mohamed Ali Hein
Der Halbmond im Norden Thailands (2)
(iz). Historische Fakten belegen, dass Siam schon früh enge Verbindungen mit islamischen Ländern pflegte - und zwar seit der Sukhotai-Periode, wie die ersten Steininschriften König Ramkamhaengs beweisen. Es findet sich das Wort „Pasarn“ (so viel wie „trockener Markt“). Es wird angenommen, dass es sich vom persischen „Bazar“ ableitet. Das Auftauchen persischer Worte beweist eine Verbindung mit der islamischen Welt. [ABO] mehr ...
27.05.2009 Herat - der Rubin des alten Khorassans. Von Parisa Firouzkouhi
Die Stadt der Wissenden
(ECOMAG). Herat ist vielleicht die schönste der alten Städte Afghanistans. Seit mehr als 2.500 Jahren siedeln Menschen an dem Ort, um dessen Besitz Herrscher von Alexander dem Großen (330 vor der christlichen Zeitrechnung) bis Ahmad Schah Durrani (1749) stritten. Im 7. Jahrhundert nahmen die Menschen Herats den Islam an und die Stadt wurde den Muslimen übergeben. Mongolische Eroberer zerstörten sie und Timur machte sie 1381 zu seiner Hauptstadt. In Folge wurde Herat zu einem Zentrum der persischen Künste und Wissenschaften. 1749 eroberten die Afghanen die Stadt. mehr ...
25.02.2009 Wichtiger Knotenpunkt in Zentralasien
Bei einem Besuch in Kashgar lässt sich viel über Kultur und Geschichte der muslimischen Uiguren erfahren. Von Dru C. Gladney
Im folgenden Text beschreibt Dru C. Gladney seine Eindrücke einer Reise ins ostturkestanische Kashgar. Es wäre zynisch, an dieser Stelle zu verschweigen, dass dank der anhaltenden chinesischen Expansionspolitik in den uigurischen Siedlungsgebieten auch deren eigenständige muslimische Kultur und ihre materiellen Zeugnisse Geschichte werden könnten. Die Uiguren, eines der alten Kulturvölker Asiens, gehören zu jenen muslimischen Bevölkerungsgruppen weltweit, deren schwierige Lage bisher nicht ausreichend Gehör in der muslimischen Welt fand. mehr ...
28.01.2009 Zwischen Phuket und Chiang Mai: Unterwegs auf den Spuren des Islam im Königreich Siam. Von Mohammed Ali Hein
Eine Reise zu Muslimen in Thailand
(iz). Thailand, das alte Siam - normalerweise assoziiert man mit beiden Namen weiße Strände, prächtige Tempel (Wat) und den Buddhismus. Die wenigsten wissen, dass die zweitgrößte Religion im Lande der Islam ist, vom König (Raja) Bhumipol Rama IX. unterstützt und gefördert. So veranlasste der Monarch die Übersetzung des Qu’ran in Thai, wie auch die Gründung der Ulema Al-Islam oder Chulanrajamontri (Gelehrtenrat der Muslime) und den Bau von Moscheen. Der König fördert des Weiteren das so genannte „Islamic Banking“. mehr ...