IZ News Ticker

Bestatter stehen vor Herausforderungen

Das Coronavirus hat Auswirkungen auf muslimische Rituale

Werbung

Foto: imago | Sabine Gudath

Düsseldorf (iz). Die globale Coronavirus-Pandemie macht vor dem religiösen Leben von Muslimen nicht Halt. Während sich Betende oder Fastende immerhin in den Schutz ihres kontaktarmen Heims zurückziehen können, stehen Bestatter, Gemeinschaften und Angehörige vor der Herausforderung, wie sie mit der neuen Lage umgehen sollen. Allerdings seien Umbettungen und spätere Überführungen im Rahmen von 6-12 Monaten denkbar.

Die beschlossenen Regelungen und Beschränkungen wirkten sich, Hicham El Founti von der Islamischen Bestattungsinstitut in NRW GmbH, ebenfalls auf muslimische Bestattungen in Deutschland und Überführungen ins Ausland aus. So sei beispielsweise der Transporter Verstorbener nach Marokko derzeit nicht möglich.

El Founti verwies auf den Fakt, dass derzeit 95 Prozent der Städte und Kommunen in der ganzen Bundesrepublik ein oder mehrere muslimische Grabfelder auf den kommunalen Friedhöfen unterhielten.

Für stattfindende Begräbnisse hätten die Länderregierung die Teilnehmerzahl an einer Trauerzeremonie auf zehn Personen beschränkt. Diese würden namentlich auf den Grabfeldern erfasst. Dabei sei ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

The following two tabs change content below.
Sulaiman Wilms

Sulaiman Wilms

Euch gefällt der Artikel? Hier könnt ihr ihn teilen!

Facebook
Twitter
Instagram
Lade...