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Bekannte Muslime

‘Abdullah ibn Mas’ud

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Der Prophetengefährte ‘Abullah ibn Mas’ud wurde in junge Jahren Muslim, nachdem er ein Wunder des Propheten Muhammad gesehen hatte, während er als junger Mensch die Schafe von ‘Uqba ibn Abu ‘Mu’it hütete. Der Prophet melkte eine Ziege, sie sonst kein Milch geben konnte. Es wird gesagt, dass er die sechste Person war, die den Islam angenommen hat. Er emigrierte während der mekkanischen Zeit nach Äthiopien und wanderte später nach Medina aus.

Er bot sich an, Diener des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sein zu dürfen und mühte sich um dessen persönlichen Belange. So erhielt er die ehrenden Beinamen „Bewahrer des Geheimnisses des Propheten“ und „Aufbewahrer der Schuhe“. Es wurde überliefert, dass er dem Gesandten Allahs in dessen Charakter am meisten ähnelte. Im Haushalt des Propheten, der auch eine große Schule war, erhielt er eine einzigartige Ausbildung. Er las als erster den Qur’an in Öffentlichkeit und wurde dafür schwer geschlagen. Die Gefährten des Propheten sorgten sich, als sie dies mitbekamen, um seinen Zustand, aber er sagte: „Bei Allah, für die Feinde von Allah ist es ungemütlicher als für mich und ich würde es noch einmal tun.“

‘Abdullah ibn Mas’ud galt als einer gebildetsten Prophetengefährten, wenn es um das Wissen vom Qur’an ging.

Er erhielt den ehrenden Beinamen Ibn Umm ‘Abd, Sohn der Mutter eines Sklaven. Der Prophet Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, übermittelte ihm die gute Nachricht, dass er in den Garten eintreten werde.

Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, sagte über ihn: „Ich bin mit all dem für mein Volk zufrieden, mit dem Ibn Umm ‘Abd zufrieden ist.“ (Al-Hakim) „Hätte ich irgend jemanden über meine Gemeinde ohne vorherige Absprache ernannt, dann hätte ich Ibn Umm ‘Abd bestimmt“ (Ahmed, Tirmidhi und Al-Hakim)

„Eines Abends hörte der Gesandte Allahs, wie ‘Abdullah ibn Mas’ud Qur’an las und mit waren Abu Bakr und ‘Umar. Sie standen langen und dann sagte er: ‘Wer den Qur’an lesen möchte, wie er offenbart wurde, der sollte ihn in der Rezitationsweise von Ibn Umm ‘Abd lesen.’“ (Ahmed, Nisa’i, Tirmidhi und Ibn Madschah) Er behandelte seine Familie mit Zuneigung und Freundlichkeit und stellte sicher, dass sie im Qur’an und im Islam ausgebildet wurde. Er war sehr gastfreundlich und in Kufa gab er für den Dienst an seinen Gästen häufig alles her.

Einmal kam ein Mann zu ‘Umar ibn Al-Khatab und sagte ihm: „Ich verließ gerade Kufa, wo ich einen Mann sah, der Kopien des Qur’an von seinem Gedächtnis aus verfertigte.“ „Wer ist das?“, wollte ‘Umar ärgerlich wissen. „Abdullah ibn Mas’ud“, entgegnete ihm der Mann. Daraufhin beruhigte sich der zweite Khalif des Islam und sagte: „Ich kenne niemanden, der mehr dafür geeignet ist als dieser.“

Während der Regierungszeit von ‘Umar und auch teilweise während der von ‘Uthman war er Qadi in Kufa und unternahm auch diverse administrative Pflichten, bevor er nach Medina zurückkehrt und dort 32 Jahre nach der Hidschra im Alter von rund 60 Jahren verstarb. Auf seinem Totenbett bot ihm (der Khalif) ‘Uthman Geld an, damit Ibn Mas’uds Töchter nicht in Armut gerieten, aber er weigerte sich mit der Begründung dass Geld anzunehmen, da er ihnen die Sura Al-Waqi’a hinterlassen habe, die für alles ausreichend sei.

‘Abdullah ibn Mas’ud überlieferte 848 Hadithe und viele Weisheitssprüche und Ratschläge sind von ihm aufgezeichnet. Nachdem ihm einmal Geld auf dem Markt gestohlen wurde, sagte er:

• „O Allah, wenn derjenige, der das Geld gestohlen hat, bedürftig ist, dann gib ihm gesegneten Zuwachs. Und wenn er jemand ist, der oft falsche Taten begeht, dann mache diess zu seiner letzten falschen Tat“ und

• „Wissen liegt nicht in der massenhaften Aufzählung von Information, sondern in der Furcht vor Allah (Taqwa).“

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