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Beschneidung: Der Streit hält an

Juden und Muslime verteidigen die seit fünf Jahren gesetzlich geschützte rituelle Praxis. Von Andreas Otto

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Foto: Public Domain Pictures

(KNA). Seit fünf Jahren herrscht für Juden und Muslime Rechtssicherheit: Das am 28.12.2012 in Kraft getretene Beschneidungsgesetz erlaubt ihnen die Jungenbeschneidung aus religiösen Gründen. Doch trotz dieser rechtlichen Klarstellung geht der Streit darüber weiter. Kindermediziner und -schutzorganisationen sehen in der nicht-therapeutischen Vorhautentfernung eine irreversible Schädigung des Körpers und eine Menschenrechtsverletzung. Ähnlich hatte es das Kölner…

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