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Bundesregierung besorgt über Verfolgung von Uiguren

Zugang zur Region von internationalen Experten gefordert

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Foto: uygurcongress.org

Berlin (dpa). Die Bundesregierung hat „mit größter Sorge“ auf neue Enthüllungen über die Verfolgung der muslimischen Uiguren in China reagiert. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sagte am Montag, man sei seit geraumer Zeit mit der chinesischen Führung in „sehr ernstem Gespräch“ über das Thema und fordere eine Verbesserung der Menschenrechtssituation sowie den Zugang internationaler Experten zu der von den Uiguren bevölkerten Region. Sanktionen gegen China sind allerdings nicht geplant, ebensowenig wie eine Einflussannahme auf deutsche Unternehmen, die in der Region investieren wollen.

Am Sonntag hatte das Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) Dokumente veröffentlicht, die von der Kommunistischen Partei Chinas stammen sollen und die Anleitungen zur massenhaften Internierung der muslimischen Minderheit in Nordwestchina enthalten. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern sind Hunderttausende bis eine Million Uiguren in solche Umerziehungslager gesteckt worden.

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