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Das umtriebige Berliner Haus der Wahrheit feiert nicht nur 20-jähriges Bestehen, sondern praktiziert auch die Kunst der sozialen Kohäsion

Die tägliche Begegnung

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(iz). Unter dem Motto „Wie gut kennen wir uns eigentlich?“ fand am Freitag, den 20.02.2015, eine interkulturelle Veranstaltung im Jugendclub Zille in Berlin-Moabit statt. Eingeladen hatte das dort ansäßige Haus der Weisheit (Darul Hikma), das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, um sich bei einem interessanten Rahmenprogramm allen Moabiter/innen vorzustellen und ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.

Durch Offenheit und Kommunikationsfreude gelang den Veranstaltern ein abwechslungsreicher und kurzweiliger Nachmittag – ganz im Sinne der Sunna des Gesandten Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, der guten Nachbarschaft großen Wert beizumessen.

Die einführende Rede wurde vom Vorsitzenden des Moscheevereins Abdullah Hajjir gehalten, der nach der Vorstellung der Gemeinde und ihren zahlreichen Aktivitäten, sich herzlich – bei dem Bezirk Moabit, vertreten durch den Bürgermeister Dr. Christian Hanke, der für die Stadt Berlin anwesenden Bundestagsabgeordneten Dr. Eva Högl, Herrn Hildebrandt als Vertreter der Polizei und der evangelischen Gemeinde – für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren bedankte.

Bürgermeister Hanke referierte seinerseits spontan über die gute Zusammenarbeit mit dem HaDeWe und wünschte sich, dass von Moabit ein Zeichen ausgehe. Er betonte, dass bei den Menschen häufig Ängste bestünden, die nur im Dialog zu beseitigen seien.

Neben Impulsvorträgen der Politologin Pinar Cetin, dem Sozialforscher Özkan Keskinkilic zum Thema antimuslimischer Rassismus und einer folgenden Podiumsdiskussion mit den offiziellen Vertretern von Stadt und Land wurde das Programm mit musikalischen Darbietungen des Oud-Spielers Burak Udi und der Anasheed-Gruppe As-Surur abgerundet.

Es ist wünschenswert, gerade in der heutigen Situation, dass viele Gemeinden dem Beispiel der Moabiter Moschee folgen und kommunikativ und offen auf ihre Nachbarschaft zugehen, um Ressentiments und Vorurteilen gegenüber den Muslimen vorzubeugen. Dies kann zu einem Gemeinschaftsgefühl führen, welches Missverständnisse im Dialog beseitigt und Muslime und Nichtmuslime einander näher bringt.

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