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„Die Versorgung kommt von Allah“

Der Hamburger Unternehmer Jamal Sjawie ist kreativ und glaubt an weit mehr als nur ans Geldverdienen

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Foto: Café Türkis, Facebook

(iz). Ortstermin Hamburg. Es wird früh dunkel in der Hansestadt. Während wir im Büro von Jamal Sjawie sitzen, ist die Sonne längst untergegangen. Wenn man dem aktiven Unternehmer begegnet, lernt man einen positiven Menschen voller guter Ideen und enormer Energie kennen. Mit ihm sprachen wir über seine ersten Schritte als Unternehmer, über den Aufbau seines Restaurants und darüber, dass nichst ohne Vertrauen auf Allah geht.

Islamische Zeitung: Lieber Jamal Sjawie, Sie sind ein umtriebiger Unternehmer, der in Hamburg indonesische Lebensmittel verkauft und gleichzeitig ein Café betreibt. Was ist für Sie der Antrieb für Ihre unternehmerische Tätigkeit?

Jamal Sjawie: Das hat sich so entwickelt. Der Ursprung lag nach dem 11. September 2001, in dessen Folge ich meinen Job als Berater verlor. Von Haus aus bin ich Diplom-Wirtschaftsingenieur. Das Abgabedatum meiner Diplomarbeit fiel dabei genau auf den 11. September 2001. Ich bewarb mich danach bei der Lufthansa als Berater, im April des Folgejahres habe ich dort angefangen. Zeitgleich wurde ich vom Verfassungsschutz beobachtet, der auch mit mir geredet hat, weil ich praktizierender Muslim war. Am 4. Juli 2002 wurde ich dann entlassen. Anfänglich fiel ich „in ein Loch“, weil ich eigentlich in der Schule und der Universität immer zu den obersten fünf Prozent gehörte. Im ersten Moment denkst du dir, dass alles zu Ende sei, und erinnerst dich aber dann, dass du nur von Allah abhägig bist.

Ich hatte mich im Anschluss bei relativ vielen Firmen entsprechend meines Studiums beworben. Bei meinem eigentlichen Interessengebiet infrastrukturrelevanter Aufgaben erhielt ich jedoch nur Absagen. Ich hatte – wohl dank meines Bewerbungsfotos – nicht eine einzige Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Ich habe mich dann für die Selbstständigkeit entschieden und nach einer Marktlücke gesucht; und fand indonesische Lebensmittel.

Es ist zwar eine relativ kleine Community in Europa, wenn man aber zu den wenigen Anbietern zählt, hatte ich Hoffnung, dass das klappen könnte. Am 1. März 2003 eröffnete ich mein kleines Geschäft „Toko Indonesia“. Wir haben mit dem Import indonesischer Lebensmittel angefangen, die wir in einem kleinen Laden am Hamburger Hafen im Einzelhandel vertrieben. Im Juli 2003 wurde unser Online-Shop eröffnet, über den wir bis heute europaweit verkaufen; in erster Linie an Endkunden aber auch an Wiederverkäufer und Restaurants.

Ich wollte im Studium nie Selbständig sein, aber letztendlich kam es anders. Mittlerweile kann ich es mir kaum noch anders vorstellen. Es ist zwar mit mehr zeitlichem Aufwand und höherer Verantwortung verbunden, aber es gibt mir auch die „religiöse“ Freiheit, die ich als Angestellter in dem Umfang wohl nicht hätte. So muss ich niemandem Rechenschaft ablegen, dass ich Freitags eine größere Mittagspause habe, im Büro bete oder im Ramadan früher nach Hause gehe. Eines der einzigartigen Gefühle der Selbständigkeit ist, jeden Tag sein Geschäft zu öffnen und sich überraschen zu lassen, was Allah heute für einen bestimmt hat – und damit zufrieden zu sein!

Islamische Zeitung: Neben dem Lebensmittelhandel betreibst Du ja auch ein gut gehendes Café auf dem Steindamm in St. Georg?

Jamal Sjawie: Ja. Wir haben in einer Immobilie aufgemacht, deren Ladenbereich bereits aus zwei Restaurants bestand. Es gab dort eine weitere freie Fläche, von der ich ausging, dass sie schon vermietet sei. Auf Drängen meines Vaters rief ich beim Vermieter an. Und wie das mit dem Segen ist, wenn man auf die Eltern hört, war das Ergebnis ein unterschriebener Mietvertrag.

Trotz der vielen Bewerber für das Objekt, haben dem Vermieter deren Konzepte nicht gefallen. So konnte ich ihn von meiner Idee überzeugen. Der Eigentümer richtete die Immobilie sogar nach unseren Bedürfnissen ein. Von der Beleuchtung bis zum Boden war alles schlüsselfertig, sogar in unser Wunschfarbe gestrichen, was in der Anfangszeit eine große finanzielle Erleichterung war. Alhamdulillah bekommt bei derlei Ereignissen eine tiefe Bedeutung. Ich musste nur noch die Regale und eine Kasse aufstellen – so konnten wir dort einziehen und anfangen.

Nebenan gab es ein asiatisches und ein portugiesisches Restaurant. Der Asiate machte 2006 zu. Wieder hatte mein Vater die Idee, dort Bratnudeln für seine alten Taxifahrerkollegen anzubieten. Da er aus gesundheitlichen Gründen als Taxifahrer sowieso weniger als zuvor arbeiten konnte, habe ich ihn in die Firma eingebunden. Wir haben dann dieses kleine Asia-Restaurant gekauft. Ich hatte die Hoffnung, durch Hamburgs erstes asiatisches Halal-Restaurant eine attraktive Alternative zu Döner & Co. zu sein. Leider waren die Muslime aber an Bratnudeln, Kokoshähnchen oder Rindfleisch in Tamarindensauce nicht so stark interessiert, wichtiger war immer, ob es zum Essen auch Brot gibt, was in der asiatische Küche unbekannt ist. So waren 95% unserer Gäste Nichtmuslime, die sich zwar für halal nicht interessierten, aber eine leckere, leichte und preiswerte Mahlzeit für den Mittagstisch suchten.

Das ist der wirkliche Ursprung vom Café Türkis. Wir hatten schließlich so viele Gäste im Mittagstisch, dass wir den Lebensmittelladen in eine Parallelstraße verlagern mussten. 2014 gab dann auch der Portugiese sein Geschäft auf. Wir haben dem Vermieter ein Konzept für die Gesamtfläche vorgelegt – und haben dann das Café Türkis „erfunden“. Der Laden bekam seinen heutigen Namen wegen der türkisen Farbakzente, die mich an Frische und Urlaub erinnern. Aber hin und wieder kommt schon ein Türke herein und fragt, warum wir keine „Mercimek Corbasi“ haben, wenn doch ganz groß „Türkis“ auf unserem Restaurant steht.

Islamische Zeitung: Muslime haben sich in Deutschland auf ganz verschiedenen Arten selbstständig gemacht. Manche Statistiken besagen, dass die Selbstständigkeit hier höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt. Andererseits folgen gerade ihre Läden auch Wellen – Lebensmittel, Imbisse, Handys und heute auch Burger. Denken wir ausreichend strategisch?

Jamal Sjawie: In meinem Bereich, der Gastronomie, habe ich das Gefühl, dass die Leute immer das Gleiche machen, was ich schade finde. Das könnte wohl auch an der Nachfrage liegen. Wenn ich mir hier in Hamburg den Steindamm anschaue, gibt es geschätzte 15 türkische Restaurants, die gefühlt fast alle ein identisches Menü haben. Wo ist da der Wettbewerb? Ich versuche eher, Angebots-Lücken zu suchen. Konkurrenz belebt wohl das Geschäft, aber mittlerweile wollen auch immer mehr Kunden größere Vielfalt. Hier versuche ich anzusetzen. So haben wir mittags asiatische und mediterrane Küche und abends unsere Premiumburger.

Islamische Zeitung: Wie wichtig ist es für nachhaltigen Erfolg und Kundenbindung, dass man eine Liebe zum angebotenen Produkt oder der Dienstleistung entwickelt?echte Leidenschaft?

Jamal Sjawie: Wenn ich nur arbeite, um Geld zu verdienen, laufe ich am Ende lediglich dem Geld hinterher. Natürlich muss ich Geld verdienen, um meine Familie zu ernähren. Das die Höhe des Verdienstes nicht in meiner Hand liegt, ist Teil meiner religiösen Überzeugung. So hatte ich äußerst harte Durststrecken, obwohl ich sehr viel gearbeitet habe. Aber für mich war immer das wichtigste, dass die Arbeit, mit der ich meinen Lebensunterhalt verdiene, halal ist. Ich wollte weder einen Zigarettenautomaten im Laden haben, noch indonesisches Bier verkaufen oder zur Finanzierung einen Kredit aufnehmen müssen. Das sind auch bis heute für mich oberste Leitlinien. Das ganze Geld bringt mir nichts, wenn es am Ende nicht gesegnet ist. Bezüglich des Produktes, versuche ich beispielsweise im Restaurant nur das anzubieten, was ich auch selber geschmacklich und quali­tativ überzeugend finde und auch meinen Kindern geben würde. Der Gast, der sein hart erarbeitetes Geld bei uns ausgibt, sollte von keinem unserer Produkt enttäuscht sein – im Gegenteil, ich möchte, dass er überrascht und begeistert ist, wenn er unsere Speisen genießt. So bin ich selbst mein kritischster Kunde. Unsere Burger beispielsweise habe ich eigens entwickelt und den Burgerstart damals sogar verschoben, weil ich mit der Qualität nicht ausreichend zufrieden war.

Ich habe oft den Eindruck, dass viele Muslime noch nicht so weit sind, bei Lebensmitteln auf Hochwertigkeit zu achten. Allah sagt im Qur’an, dass wir das essen sollen was „Halal und Tayyib“ ist, die meisten beschränken sich auf „halal“, anders kann ich mir eine 200g Wurstpackung für 0,79 EUR im Supermarkt nicht erklären. Nach wie vor zählen für die meisten der niedrige Preis und die größte Menge. Diesen Trend gehe ich nicht mit.

In unserem Laden benutzen wir beispielsweise nur Ökostrom, unsere Chic­kenburger sind aus 100 Prozent Brustfleisch und ohne Zusatz von Seperatorenfleisch. Auch wenn der Kunde nicht immer alles honoriert, mache ich es trotzdem. Ab dem kommenden Jahr wollen wir abbaubares Wegwerfgeschirr ­einführen, was natürlich teurer ist als ­Plastikgeschirr. Wir haben es bereits als Caterer bei „Vereint im Islam“ eingesetzt, und ich finde es vernünftig. Das Wort Din, das abgekürzt oft als Religion übersetzt wird, leitet sich ja aus einer Bringschuld ab. Diese „Schulden“ versuche in Form von Ibadah Handlungen zurück zu zahlen, was eben auch verantwort­lichen, gesunden und ökologischen ­Handel einbezieht.

Für mich bedeutet selbständig sein auch, das zu tun was ich will, was mir gefällt und was ich für richtig halte, ohne dass das immer marktorientierten Gesetzen folgen muss, oder einer kapitalistischen Ordnung zu folgen hat, in welcher der Kunde König ist. Natürlich muss man Geld erwirtschaften. Aber Selbstständigkeit heißt für mich ebenso, dass ich den muslimischen Mitarbeitern an unseren Festtagen freigebe und auf den Umsatz an den Tagen verzichte. Was ich am Ende meiner Tage verdiene, wird sich dadurch nicht ändern.

Islamische Zeitung: Bisher stehen bei muslimischen KundInnen be­stimmte innovative Ansätze – organische Lebensmittel, gerechter Handel – noch nicht im Mittelpunkt, obwohl sie Teil unserer Tradition sind. Glauben Sie da an einen Umschwung?

Jamal Sjawie: Fast alles läuft nach­frageorientiert. Was der Kunde nicht ­verlangt, bietet der Unternehmer mitnichten an, weil das mit Mehrkosten verbunden wäre. Das marktwirtschaftliche Prinzip ist somit unter anderem, dass man den Gewinn erhöht, wenn man weniger ausgibt.

Im islamischen Kontext ist es so, dass aber Wohltätigkeit keinesfalls den Besitz schmälert. Und Versorgung ist mehr als Geld, sondern darüber hinaus Familie, Gesundheit und mehr.

Wenn ich gebe, dann kommt es von Allah zurück, in welcher Form auch immer. Ich habe mal in einem Vortrag eines US-amerikanischen muslimischen Wirtschaftswissenschaftlers gehört, dass es in Amerika Studien gibt, wonach Firmen, die viel spenden, auch höhere Gewinne erzielen. Sie erkennen eine Korrelation, können sich das ökonomisch oder logisch aber nicht erklären. Das entspricht beinahe dem islamischen Konzept. Vor drei oder vier Jahren rief ein Sponsor von „Vereint im Islam“ während eines Events an und sagte, dass Allah ihm den Betrag, den er für die Veranstaltung ausgab, am gleichen Tag durch besonders gute Geschäfte zurückgegeben hatte. Solche Dinge kann aber niemand erleben, der es selbst nicht macht.

Und so wie wir Muslime selbstverständlich für unsere Geschwister oder unsere Moscheegemeinde spenden, sollten wir auch anfangen die Formen unseres Handels zu überdenken, zum Beispiel Nachhaltigkeit und Umweltschutz stärker in den Mittelpunkt zu stellen, oder die Kapazitäten, die wir zur Verfügung gestellt bekommen haben, für das Gute einzusetzen.

So schliessen wir beispielsweise einmal im Jahr unser Restaurant und nehmen an „Speisen für Waisen“ (von Islamic Relief) teil, spenden fast sämtliches übrig gebliebenes Essen am Abend an Bedürftige oder unterstützen Veranstaltungen in Form von Speisen, die dann dort gegen Spenden verkauft werden.

Dieses Jahr haben wir über unser „Charitybrunch“ über 5.000 Euro gesammelt. Im letzten Jahr konnten wir zwei Brunnen in Bangladesh mit den Spenden aus einem Brunch bauen lassen. Wenn noch mehr muslimische Unternehmen solche Projekte in ihren Bereichen unterstützen, würde das zu einer sehr positiven Dynamik führen, die auch über die Gemeindearbeit hinaus in die Gesellschaft wirkt.

Islamische Zeitung: Wie sehr hängt dein Erfolg von der Behandlung der Mitarbeiter ab?

Jamal Sjawie: Die Mitarbeiter sind das Gesicht meines Geschäfts. Für mich ist es wichtig, dass der Mitarbeiter mit seinem Arbeitsplatz zufrieden ist. Dieses gilt nicht nur bei der Bezahlung, sondern auch im sozialen Umgang und den persönlichen Vorlieben. Ich versuche jeden dort einzusetzen, wo er seine Stärken hat. Auch ausserhalb der Arbeit versuche ich meinen Mitarbeitern zu helfen – ob beim Umzug, der Suche nach einem passenden Auto oder gewünschtem Freizeitausgleich. Das verleiht ihnen ein familiäres Gefühl. Mir hat ein Mitarbeiter einmal auf eine Geburtstagskarte geschrieben: „Ich habe einen Job gesucht und eine Familie gefunden.“ Das ist doch das Schönste! Was macht Verwandtschaft denn aus? Das ist der Ort der Geborgenheit, der Hilfe und des Rückzugs. Und die meisten von uns verbringen mit ihren Mitarbeitern auf der Arbeit oft mehr Zeit als mit Ihrer Familie – also sollte der Arbeitsplatz ein Ort sein, wo man gerne hingeht. Das fühlt auch der Kunde, und der Mitarbeiter zollt es durch aufrichtige Arbeit und Zuverlässigkeit. So ist es ein Erfolg für alle: den Unternehmer, den Mitarbeiter und den Kunden.

Islamische Zeitung: Unternehmer sein – muss man dafür studieren oder kann man es praktisch lernen? Hast Du Tipps für Leute, die sich selbstständig machen wollen?

Jamal Sjawie: Hier gibt es keine pauschale Antwort. Mir helfen beispielsweise jetzt viele Gebiete, die ich an der Universität anstrengend oder als sehr trocken empfand. Kenntnisse in Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung helfen mir heute in der täglichen Arbeit, was ich im Studium so nicht vermutet hätte. Diese Ausbildung gibt mir Sicherheit, die Dinge des unternehmerischen Alltags profunder bewerten zu können. Neben meinem Studium habe ich als Werkstudent bei einem großen Hamburger Unternehmen nahezu alle Abteilungen durchlaufen. Neben dem Tagesgeschäft, konnte ich dort eigenständige Projekte abwickeln und habe gelernt, worauf es ankommt. Diese Erfahrung hilft mir heute natürlich in meinem Geschäft. Ich kenne die Abläufe in jedem Arbeitsbereich – wie Produktentwicklung, Werbung, Logistik, Einkauf oder Unternehmensentwicklung und Qualitätssicherung. Viele Prozesse, die es in großen Firmen gibt, habe ich daher übernommen – nur eben minimalisiert. Die richtigen Skills mit dem Vertrauen auf den Schöpfer, geben einem die nötige Gelassenheit. Wenn man alles tut, wozu man in der Lage ist, bleibt der Rest bei Gott. Diese Gewissheit stärkt die Erinnerung  an Allah, von dem alles abhängt, und man bittet ihn um Erfolg für die Anstrengung, wenn darin Gutes für einen liegt. Mit dieser Sichtweise fällt es auch leichter, Rückschläge zu akzeptieren.

Islamische Zeitung: Glauben Sie, dass Unternehmer ein zivilgesellschaftliches Potenzial haben?

Jamal Sjawie: Unternehmer sind eine wichtige Schnittstelle in der Gesellschaft. Als Muslim handelt man für Allah. Momentan kann ich nicht erkennen, dass es ein nennenswertes soziales Unternehmertum in der Community gibt. Ich versuche, meine Fähigkeiten für Allah einzusetzen soweit ich kann, ob das Moscheeführungen, Lehrerfortbildungen oder Jugendunterrichte sind. Aus diesem Grund habe ich seit Oktober das Bachelorstudium am Islamologischen Institut in Wien begonnen und erstmal weitere Expansionsgedanken zurückgestellt. Unsere Kapazitäten sollten viel stärker gesellschaftlich eingesetzt werden. Mir ist das sehr wichtig, sonst gerät schnell der eigentliche Sinn unserer Schöpfung in den Hintergrund.

In der muslimischen Community gibt es noch viel Potential, sich positiv in die Gesellschaft in der wir leben einzubringen. Die Aussage des Propheten (saw): „Der Beste unter euch ist derjenige, der der Gesellschaft in der er lebt am meisten nutzt“ ist ein wichtiger Antrieb für mich.

Wir müssen überwinden, unser Handeln vorwiegend an marktwirtschaftlichen und ökonomischen Grundsätzen auszurichten, sondern sollten den Lebensraum in dem wir leben auf allen Ebenen aktiv mit gestalten. Ob es beim Arbeitsplatz, in der Moschee, im Sportverein oder auf dem Spielplatz ist. Auf politischer Ebene gibt es von muslimischer Seite noch fast keine Anstrengung. Aber auch hier müssen wir uns zukünftig stärker engagieren und mit gestalten.

Islamische Zeitung: Lieber Jamal Sjawie, wir bedanken uns für das Gespräch.

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Sulaiman Wilms

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