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Dokumentation: Offener Brief mit Solidaritätsbekundung für die Islamische Gemeinde Penzberg

"Machen Sie weiter!"

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Offener Brief an die Mitglieder der Islamischen Gemeinde Penzberg und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Penzberg

Wir, die Unterzeichner dieses Offenen Briefs, sind beeindruckt von Penzberg. Wir verfolgen das Wirken der Islamischen Gemeinde Penzberg seit Jahren und staunen über das, was dort erreicht worden ist. Sie, die Mitglieder der Gemeinde und die Bürger der Stadt Penzberg, haben allen Grund stolz darauf zu sein!

Wir verfolgen auch die Vorwürfe gegen diese Gemeinde mit größter Sorge und verstehen, dass nach mehrmaliger Nennung im Verfassungs­schutzbericht und nun sogar einer erstinstanzlichen Bestätigung durch ein Verwaltungs­gericht die Enttäuschung groß ist und der Mut sinkt. Nicht nur das, Sie tragen davon großen Schaden auf unterschiedlichen (auch wirtschaftlichen) Ebenen, werden beleidigt und diffamiert, und es wird gezielt versucht, den gesellschaftlichen Frieden in Penzberg zu stören, teilweise durch Gruppie­rungen von außerhalb, die sich den Schafspelz “Bürgervereinigung” umhängen.

Was Sie erreicht haben, kann aber durch die Attacken gegen Sie nicht geschmälert werden – im Gegenteil! Sie haben sich durch Ihr Wirken eine beispiellose Unterstützung quer durch alle Schichten der Gesellschaft erarbeitet: Mitbürger, Medien, Kirchenmänner und -frauen, Politiker aller demokratischen Parteien bis in die Staats- und Bundesregierung. Und es erweist sich jetzt, dass trotz der Bewertungen des Verfassungsschutzes und selbst trotz der gerichtlichen Entscheidung niemand, der Sie wirklich kennt, an Ihnen zweifelt!

Dass eine islamische Gemeinde ein solches Maß an Unterstützung erreicht hat, ist in ganz Deutschland sicherlich ohne Beispiel, ist historisch unerreicht. Niemand, keine islamfeindliche Hetze und auch keine behördliche Instanz, wird Ihnen das je absprechen können – nicht einmal dann, wenn sich der von den Integrationsgegnern verursachte Schaden als irreparabel erweisen sollte, was niemand hoffen kann. Respekt, Penzberg – und bitte halten Sie durch, machen Sie weiter!

Sie haben unterschrieben:

– Barbara Kittelberger (Stadtdekanin, Evang.-Luth. Dekanat München), – Dipl. Wirt. Ing (FH) Stefan Bauer, – Margarete Bause (MdL), – Prof. P. Dr. Lothar Bily (Benediktbeuern), – Monika Decker (Lin. i.R., Murnau), – Ralph Deja (Pax Christi Bistumsstelle München und Freising), – Prof. Dr. Joseph Egger, – Prof. Dr. Egon Endres (Hochschulpräsident), – P. Eric Englert (Präsident von missio – Internationales Katholisches Missionswerk, München), – Dr. Brigitte Faul und Dr. Jürgen Faul, – André Gerth (Religions for Peace, München), – Prof. Dr. Dr. Manfred Görg und PD Stefan Jakob Wimmer, Ph.D. (für den Vorstand der Gesellschaft Freunde Abrahams e.V.), – Dr. Heiner Herbst und Barbara Herbst, – Karin Hildebrand (Mediatorin), – Pfrin. Jutta Höcht-Stöhr (Evangelische Stadtakademie München), – Sibylla Kleffner, (Gemeinderätin der Stadt Überlingen), – Prof. Dr. Stephan Leimgruber (Lehrstuhl Religionspädagogik der Kath.-Theol. Fakultät der LMU), – Ursula Linden und Kurt Linden (Freunde Abrahams), – Dr. Gisela Lotter (Freunde Abrahams), – Dr. Rupert Neudeck und Christel Neudeck (Friedenskorps Grünhelme e.V.), – Dr. Rainer Oechslen (Kirchenrat), – Werner Joseph Pich (Mitglied des Kuratoriums der Gesellschaft der Freunde Islamischer Kunst und Kultur e.V., München), – Dr. Andreas Renz (Lehrbeauftragter LMU), – Dr. Martin Rötting (Occurso e.V.), – Margrit Seidler (Freunde Abrahams), – Dr. Edith Spartz, – Dr. Margret Spohn, – Hildegard Tenbörg (StDin i.R., kath. Religionslehrerin und Schulpsychologin), – Dr. M. Usener, – Isabell Zacharias (MdL), – Petra Zott-Endres (Mediatorin)

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