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Du bist Muslim in Europa? Dann schreib doch für die IZ! Von Tarek Bärliner

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(iz). Medien sind so ein Thema für sich. Egal ob Fernsehen, Radio, Webseiten oder Magazine – irgendwann braucht man einfach eine Pause von ihnen. Nicht selten, weil ihre Inhalte nicht unbedingt neutral sind. Medienforschern zufolge suchen die meisten Menschen sich aber ohnehin das Medium, das ihre eigenen Ansichten nur bestätigt und wiederholt. Auf Dauer kann eine derartig populistisch angehauchte oder unsachliche Medienarbeit aber ziemlich auf die Nerven gehen. Zeit umzudenken.

Es ist nicht unbedingt einfach ein eigenes Medium auf die Beine zu stellen und dieses seriös zu führen. Der Zeitaufwand deckt sich nicht ansatzweise mit dem Erlös und Quantität schließt Qualität meistens aus. Das Internet bringt sowohl Autor als auch Leser zudem bei, man könne und müsse folglich Experte für alles sein. Ein Anspruch, den niemand erfüllen kann.

Manchmal bekommt die IZ-Redaktion vorwurfsvolle Fragen, weswegen sie denn nicht etwas zu Thema X veröffentliche. In der Regel hört man das von Leuten, die selbst keine Abonnenten sind und die Zeitung wohl nie in der Hand hielten. Sonst würden sie die Gesamtidee verstehen.

Die IZ hat es unter anderem deshalb geschafft 20 Jahre zu drucken, weil sie eben auf hunderte freie Autoren zählen konnte, die ihre Inhalte erst so bunt machten, wie sie heute sind. Wer denkt, dass da eine Handvoll Menschen alle Artikel des Mediums bestimmt, der irrt. Pro Ausgabe stellt die Redaktion durchschnittlich ein Fünftel der Artikel.

Ein solches unabhängiges Medium überlebensfähig zu halten ist für das kleine Team eben nur durch die Beteiligung der breiten Mitte möglich. Abonnenten und Käufer sorgen für das finanzielle Fundament, Autoren für die inhaltliche Vielfalt, Kritiker für Verbesserung und Freunde für Wachstum.

Natürlich gibt die Redaktion einen gewissen Rahmen vor. So wird mit Sicherheit kein extremes Gedankengut veröffentlicht, ob es nun von „Radikalen“ oder „Liberalen“ stammt. Dennoch gibt es über innermuslimische Diskurse zweifelsohne kein größeres Archiv als die IZ.

Besonders wichtig war und bleibt auch das Gespräch über gesamtgesellschaftliche Themen. Die IZ versteht sich als Brückenbauer. Nicht nur zu Nichtmuslimen, sondern auch zwischen politischen, ethnischen und kulturellen Gruppen der Muslime selbst. Sicherlich wird man somit auch den einen oder anderen Artikel von einem Autor finden, der einem selbst nicht zusagt. Aber das ist kein Hindernis, sondern eine Chance. Die deutschsprachigen Muslime Europas haben die Möglichkeit dieses Medium als ihre Plattform zu nutzen. Jüngste Statistiken beweisen, dass die IZ es nach Reichweite und Interaktion mit den ganz großen Medien des Landes aufnehmen kann. Das heißt, dass man eine ernstzunehmende Gegenstimme zu negativen und falschen Berichterstattungen hat. Eben weil die Islamische Zeitung nicht so einfach kleinzureden ist, haben ihre Kritiker stets versucht sie zu diffamieren. Nur hat sich die muslimische Mitte nie davon beeindrucken lassen. Und für nicht wenige PEGIDA-Sympathisanten lieferte die IZ den Ausweg aus ihrer Ideologie. Potential, das sich ausschöpfen lässt.

Wenn du den Text bis hier gelesen hast, dann interessierst du dich tatsächlich für muslimische Medienarbeit. Also schreib! Sei Teil des Mediums. Sei das, was dir in der IZ fehlt. Wir wären erfreut und dankbar.

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