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Es ist noch Suppe da!

Die marokkanische Harira passt perfekt zum Ramadan

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Foto: Mariam’s Food Blog

(iz). Zu den besten Dingen für ein Fastenbrechen gehören eine Suppe oder ein Eintopf. Beide haben nicht nur den praktischen Vorteil, dass sie auch auf Vorrat gekocht werden können, um so den oft zu belasteten Hausfrauen Erleichterung zu verschaffen. Gerade viele Mütter und Gattinnen haben während des Fastens oft die größte Last zu tragen.

Solche einfachen Mahlzeiten entsprechen auch ausgezeichnet dem Geist des Ramadan. Je simpler und unkomplizierter ein Fastenbrechen, desto mehr Energie und Zeit bleibt für die abendliche Anbetung. Und, eine Suppe für fünf reicht auch schon mal für sieben Gäste.

Zu den besten Rezepten für eine gute Ramadansuppe gehört die marokkanische Harira. Sie enthält frische Kräuter und Gemüse, Mineralien, Vitamine, andere wichtige Mikronährstoffe – und hilft auch noch, den Organismus mit Flüssigkeit zu versorgen. Trotz ihrer weiten Verbreitung – beinahe jede Hausfrau zwischen dem Rif, Atlas und Atlantik schwört auf ihr eigenes Rezept – und Alltäglichkeit ist die Suppe ein wahrer Schatz, der wohl nur von der Linsensuppe (in all ihren europäischen und orientalischen Variationen) Konkurrenz bekommt.

Zusammen mit einem frischen Salat und Brot ist die Harira eine gute Sache für das Fastenbrechen. Eine soziale Mahlzeit, die auch noch am Morgen danach schmeckt.

Rezept (für 8 Personen, Vorbereitung: 30 Minuten, Garzeit: 1 ½ Stunden)

Zutaten: 1 große Zwiebel, 100 gr. getrocknete Kichererbsen, über Nacht einweichen, ¼ Bund Petersilie, 1 ½ Bund Koriander, Öl, 500 gr. Geflügelklein oder Suppenfleisch/Rindfleisch gewürfelt, ½ TL gemahlener Ingwer, 2 Zimtstangen, 1 Prise Safran, 1 TL gemahlener Pfeffer, 1 EL Salz, 100 gr. Linsen (kurz blanchiert), 4 EL Mehl, 1 EL Tomatenmark, 100 gr. Reis oder Vermicelli

Zubereitung: Die Zwiebeln schälen und hacken. Kichererbsen abtropfen, Petersilie und Koriander waschen und hacken. In einer Kasserolle das Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Fleisch anschwitzen. Gewürze dazugeben, mit 1 L Wasser auffüllen, die Petersilie, ⅔ des Korianders und Kichererbsen zufügen und 1 Stunde garen. Anschließend Linsen unterrühren. Inzwischen die Bindung der Suppe zubereiten: Mehl in 1 Liter kaltem Wasser auflösen sowie Tomatenmarkt und den restlichen Koriander unterrühren. Reis oder Vermicelli in die Suppe geben und langsam unter ständigem Rühren die Bindung einrühren, bis der sich an der Oberfläche bildende Schaum verschwunden ist. Die Harira mit Datteln und frischem Zitronensaft als Beigaben servieren. In einigen Gegenden werden auch geviertelte gekochte Eier oder das würzige Gebäck Chabakia (erinnert im Geschmack leicht an unsere Lebkuchen) dazu gereicht. (sw/mö)

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