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Historiker sieht „eine neue Qualität“

Moshe Zuckermann sieht neue Qualität des Antisemitismus in Deutschland

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Foto: Pixabay | Lizenz: CC0 Public Domain

Berlin (ots). Der israelische Historiker und Philosoph Moshe Zuckermann sieht in dem Attentat in Halle am 9. Oktober „eine andere Qualität als das, was Juden in Deutschland bis dato an antisemitischen Vorfällen zu ertragen hatten“.

Deutsche Behörden hätten nun mit dem Rechtsradikalismus im Land „ganz anders umzugehen“, fordert Zuckermann im Interview mit der Zeitung „neues deutschland“ (Wochenendausgabe „nd.DieWoche“): „Mal sehen, ob sie sich dieser Herausforderung im Zeitalter eines Aufblühens der AfD stellen werden.“ Es falle auf, dass man „mit dem rechtsradikalen Antisemitismus in Deutschland viel pfleglicher umgeht als mit dem vermeintlichen linken Antisemitismus.“

Zugleich ist Zuckermann, der auch als Wissenschaftlicher Leiter der Sigmund-Freud-Privatstiftung in Wien tätig ist, besorgt über eine Verengung des Meinungskorridors in Deutschland hinsichtlich politischer Kritik an Israel und seiner Besatzungspolitik. In Städten wie Frankfurt am Main und München bestehe ein „offizielles Auftrittsverbot“ ihm gegenüber.

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