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Islamische Lebenspraxis

Die Zeiten des Gebets

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Das Gebet ist eine Handlung, die uns Allah näher bringt. Es gibt fünf Gebete, die eine persönliche Verpflichtung für jeden einzelnen Muslim sind – namentlich Subh (Morgen), Dhuhr (Mittag), ‘Asr (Nachmittag), Maghrib (Abend) und ‘Ischa (Nacht). Für jedes der erwähnten fünf individuell verpflichtenden Gebete gibt es zwei Arten der Zeit:

• Seine Ikhtijari-Zeit: Dies ist die Zeit, in der jeder das Gebet verrichten muss (es sei denn, es gibt eine gültige Erklärung, warum das Gebet verschoben wird). Eine Person kann zu jedem Zeitpunkt in dieser Zeit beten – sei es zu Beginn oder zum Ende.

• Seine Daruri-Zeit: Es ist keiner Person erlaubt, ihr Gebet darüber hinaus zu verschieben, es sein denn, sie hat einen guten Grund. Ohne diesen wird die Verschiebung als falsche Tat verstanden. Im Unterschied zur Ikhtijari-Zeit kann es sich eine Person nicht aussuchen, wann sie das Gebet verrichtet. Sie muss ihre Verpflichtung erfüllen, sobald die Entschuldigung vorbei ist (wenn die Entschuldigung Schlaf ist, dann muss das Gebet sofort nach dem Erwachen verrichtet werden).

Für die fünf täglichen Gebete gibt es unterschiedliche Zeitpunkte, zu denen das jeweilige Gebet verpflichtend wird:

• Dhuhr: Die Ikhtijari-Zeit von Dhuhr beginnt, nachdem die Sonne ihren Zenith überschritten hat und endet, wenn die Länge des Schattens um die Länge der jeweiligen Person zugenommen hat. Die Länge des Schattens zu Mittag ändert sich mit der Zeit des Jahres und der Entfernung einer Person vom Äquator.

• ‘Asr: Die Ikhtijari-Zeit von ‘Asr beginnt, wenn die Länge des Schattens einer Person deren Länge erreicht hat bis die Sonne eine gelbe Färbung einnimmt. Dies tritt normalerweise 60 bis 40 Minuten vor Eintritt des Sonnenuntergangs ein. Die Ikhtijari-Zeiten von Dhuhr und ‘Asr überschneiden sich für die Zeit, die es für eine Person braucht, vier Rak’ats zu beten.

• Maghrib: Die Ikhtijari-Zeit für Maghrib beginnt, wenn die gesamte Scheibe der Sonne aus dem Himmel verschwindet und hinter dem Horizont eingetaucht ist. Sie dehnt sich über die Zeit, die eine Person braucht, um die Vorbedingungen für das Gebet (Reinigung und entsprechende Bedeckung) zu erfüllen.

• ‘Ischa: Die Ikhtijari-Zeit für das Nachtgebet beginnt in dem Augenblick, in dem das rote Zwielicht aus dem Himmel verschwunden ist und endet mit dem ersten Drittel der Nacht. In der hanafitischen Rechtsschule ist es notwendig, zu warten, bis das weiße Zwielicht aus dem Himmel nicht mehr zu sehen ist.

• Subh: Die Ikhtijari-Zeit von Subh beginnt in jenem Augenblick, an dem die wirkliche Dämmerung beginnt und dehnt sich bis zu jener Zeit, in der eine Person nicht mehr die Sterne sehen kann. (Nach Muhammad Al-Qarawi)

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