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Islamische Lebenspraxis

Dieses Mal: Dankbarkeit gegenüber Allah

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Allah sagt in Seinem Mächtigen Buch, dem Qur’an: „Er ist es, Der Wasser vom Himmel herab sendet. Daraus habt ihr zu trinken und aus ihm ­wachsen die Pflanzen, an denen eure Herden grasen. Und durch es lässt Er für euch Saaten wachsen und Oliven und Datteln und Trauben und Früchte jeglicher Art. Darin besteht sicherlich ein Zeichen für Leute, die nachdenken.“

(iz). Aber dies ist nur der Beginn der Segnungen Allahs für uns, denn wahrlich, Seine Segnungen können nicht bemessen werden. Es beginnt schon damit, dass Er uns unsere eigene Existenz gab.

An einer anderen Stelle des Qur’ans unterwies Allahs uns über die menschliche Existenz: „Allah brachte euch aus dem Schoß eurer Mütter hervor, ohne dass ihr Wissen hattet. Und Er gab euch Gehör, Augenlicht und Herzen, sodass ihr vielleicht Dankbarkeit zeigen möget.“

Danach erschuf Allah eine Welt für uns, damit wir darin leben können; mit allen uns zur Verfügung stehenden Dingen. Aber Er beließ es nicht dabei, denn in Kenntnis unserer Neigung zur Vergesslichkeit entsandte Er einen einen Propheten nach dem anderen. Dies mündete in die größte der Segnungen Allahs – das Siegel des Prophetentums, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben. Allah führte uns dazu, dem Propheten zu folgen und Teil seiner Gemeinschaft zu sein. All dies liegt an seiner Sorge um unser Wohlergehen. Seine Großzügigkeit uns gegenüber ist enorm.

Und was macht der Großteil der Menschheit angesichts dessen? Sie nimmt all dies an und betrachtet es als Selbstverständlichkeit. Viele Menschen betrachten die Segnungen Allahs als ihr „gutes Recht“, und sie zeigen keine Dankbarkeit. Viele stolpern in die gleiche Falle wie Qarun und andere, denn dieser war nicht in der Lage, die Herkunft seines umfangreichen Reichtums Allah zuzuschreiben. Und wir alle wissen, was mit ihm geschah: Die Erde verschlang ihn. Sein gesamter, angehäufter Reichtum brachte ihm keinen Nutzen ein. Aber hätte er sich nur ein kleines bisschen dankbar gezeigt, hätte er gerettet werden können.

Dies ist der Zustand des Großteils der Menschen, aber wir sind Muslime – mit Zugang zu den Lehren des letzten Gesandten, der entsandt wurde, um die Menschheit aus dem Dunkel in das Licht zu führen. Seinem Beispiel, und nicht dem Qaruns, sollten wir folgen. Muhammad war der dankbarste aller Diener Allahs. Er drückte seine Erkenntlichkeit nicht nur mit seiner Zunge aus, sondern auch mit jedem Atom seines Körpers und in jedem Augenblick seiner Existenz.

Seine Ehefrau ‘Aischa überlieferte, dass der Gesandte Allahs nachts so lange im Gebet stand, dass seine Füße anschwollen. Eines Nachts fragte sie ihn, warum er dies tat, obwohl ihm Allah sämtliche vergangenen und zukünftigen falschen Taten vergeben habe. Der Prophet entgegnete ihr: „Soll ich denn kein dankbarer Sklave sein?“

Muhammad, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, war nicht alleine mit der Eigenschaft der Dankbarkeit. Denn diese, auf Arabisch „Schukr“ genannt, wurde von allen Propheten geteilt.

Allah bezeichnete Nuh (Noah) als „einen dankbaren Sklaven“ und Ibrahim als „dankbar für Seine Segnungen“. Sie wussten, dass alle zu ihnen kommenden Dinge eine Segnung Allahs waren.

Diese Gnadenerweise Allahs für uns sind dreierlei Art: Segnungen in Beziehung zu dieser Welt wie Gesundheit und Wohlstand. Solche im Zusammenhang mit unserem Din wie gute Handlungen, Taqwa und Wissen von Allahs. Und die Segnungen der Nächsten Welt, durch die wir für die kleinen guten Taten in dieser Welt unsererseits eine im­mense und ewige Belohnung erhalten. Allah ist die Quelle sämtlicher Segnungen – es gibt keine anderen.

Ein gläubiger Diener Allahs, der darüber nachdenkt, kann nichts anderes tun, als von der Großzügigkeit unseres Herrn und dem Umfang Seiner Segnungen überwältigt zu werden – und dankbar zu sein. Wenn wir darüber nachdenken, werden wir erkennen, dass unsere Dankbarkeit in sich selbst ein Segen der höchsten Art ist. Und etwas, für das wir dankbar sein müssen. Denn nur eine Minderheit der Menschen ist in der Lage, dankbar zu sein. Der Rest ist zu sehr von den Geschenken geblendet, als dass er den Schenkenden erkennen könnte.

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