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IZ-Leser schreiben: Eine Außenansicht von Martin Zabel auf die Islamische Zeitung

„Pluralität in Meinung und Ausdruck“

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(iz). Einer öffentlichen Einladung der Islamischen Zeitung folgend zog ich zusammen mit Freunden am 4.Januar zum ersten Mal nach Weimar. Diese sagenumwobene Kulturstätte, die eigentlich so nah ist und doch bisher nie auf dem Programm stand.

Der Clou an der Sache: Es war eine Einladung im traditionellen Sinne. Ein wertvoller Vortrag vom bekannten Intellek­tuellen Dr. Manfred Osten über Goethes Verhältnis zum Islam, anschließend ein Stadtrundgang, Besichtigung des Goethehauses und exquisitem Mittagessen – geistiges und leibliches Wohl und zwar kostenlos. Nun will ich derlei Veranstaltungen nicht auf die Tatsache reduzieren, dass sie kostenfrei stattfinden, doch gerade für ­junge Menschen war dies eine willkommene Möglichkeit, Wissen zu ­erlangen, ohne sich im Anschluss um die Heimfahrt sorgen zu müssen. Ein ­Wochenende also, das wie eine Ausnahme scheint.

Informationen zum Islam zu sammeln, ist heute jedoch allzu oft damit verbunden, dass Recherchen bei Pierre Vogel oder Eric Breininger enden. Zwei jeweils extremistische Perspektiven, die weder für noch gegen den Islam sprechen ­können.

Die IZ ist ein Medium, welches ­Pluralität in Meinung und Ausdruck ­bietet und über Autoren ganz vielfältiger Couleur verfügt. Ohne Extremismus und mit der Botschaft, dass der Islam in diesem Land seit Langem ein Teil ist, ­welcher gar nicht so fremd sein muss, wie er leider oft dargestellt wird, berichtet die Redaktion monatlich für Muslime und für alle anderen, die Interesse an einer ausgewogenen Debattenkultur haben.

Mit Meldungen diverser Presseagenturen, tiefgründig recherchierten Reportagen oder Interviews zu aktuellen Themen bietet die Islamische Zeitung Nachrichten und Hintergründe, die den konkurrierenden Medien-Outlets in Nichts nachstehen.

Und ob gezwungen oder gewollt, überbordende Werbeanzeigen, die das Auge ablenken, fehlen genauso wie unausgewogene Artikel, die mit mehr Rechtschreibfehlern, als niveauvollen Fakten daherkommen. Wer also getrost auf solche Aspekte verzichten kann, sollte diese Zeitung ausprobieren; ein Anfang wäre die Internetpräsenz, wo noch weitere multimediale Angebote die Leserschaft mit dem wichtigsten Gut der Informationsgesellschaft versorgt – eben den Informationen.

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