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Jemen und Afrika: Millionen Leben in Gefahr!

Die humanitäre Situation am Horn von Afrika in Ländern wie Äthiopien und Somalia oder auch im Südsudan hat sich rasant verschlechtert

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Foto: WFP, Naif Rahmah

Die Dürre und die mit ihr verbundene Hungersnot gefährdet das Leben von Millionen Menschen im Jemen, am Horn von Afrika und der Tschadsee-Region. Alte und schwache Menschen sowie Eltern mit mangelernährten Kindern ergreifen die Flucht von hunderten Kilometern vor dem Tod durch Hunger. Islamic Relief Deutschland begrüßt den Spendenaufruf des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Unterstützung der Initiative „Gemeinsam gegen die Hungernot“

 

Berlin/Köln. Die humanitäre Situation am Horn von Afrika in Ländern wie Äthiopien und Somalia oder auch im Südsudan hat sich rasant verschlechtert. „Etwa die Hälfte der somalischen Bevölkerung, 6,2 Millionen Menschen, haben keine Nahrung und benötigen humanitäre Hilfe“, erklärt Tarek Abdelalem, Geschäftsführer von Islamic Relief Deutschland. „Millionen unterernährte Kinder benötigen eine akute Behandlung, darunter 200.000 stark unterernährte Kinder in Somalia. Es ist unerträglich, dass Eltern um das Leben ihrer Kinder durch Hunger fürchten müssen.“

„Die lange Dürreperiode hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern“, weist der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf die dramatische Situation der betroffenen Menschen in seinem Spendenaufruf für die Initiative „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ von Bündnissen wie Aktion Deutschland Hilft und Gemeinsam für Afrika hin. Islamic Relief Deutschland engagiert sich sehr stark für die Betroffenen und auch innerhalb der beiden genannten Bündnisse.

„In Anbetracht der großen Gefahr, der die Menschen ausgesetzt sind, ist dieser Aufruf unseres Bundespräsidenten sehr bedeutsam. Wir hoffen auf weitere Unterstützung und bitten die Bevölkerung, Unternehmen, Gemeinden und Schulinitiativen diesem Appell zu folgen“, sagt Tarek Abdelalem.

Islamic Relief Deutschland leistet Hilfe in den von Dürre und Hungersnot geplagten Ländern. So wurde vor kurzem in Jemen in den Gebieten Taiz und Aden ein Projekt zur Verbesserung der Ernährungssituation und gesundheitlichen Lage von gefährdeten Menschen durchgeführt. Über 8.800 Menschen wurde somit geholfen. In der Afar-Region von Äthiopien sorgt Islamic Relief Deutschland dafür, dass mehr als 15.600 Frauen und Männer Trinkwasser bekommen. Um die Verbreitung von Epidemien zu verhindern, werden auch Sanitäreinrichtungen errichtet.

Islamic Relief Deutschland ruft dringend zu Spenden für die Betroffenen auf und möchte mit dem Aufruf ihre Unterstützer, verschiedene Vereine und Moscheegemeinden und auch junge Menschen mobilisieren, sich noch mehr für die Hungerleidenden zu engagieren.

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