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Köln: Rund 1.000 Gäste kamen zur Eröffnung

Größte Moschee bosnischer Muslime in Deutschland

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(iz) Bei strahlendem Sonnenschein fand am vergangenen Sonntag die offizielle Eröffnung der neuen Moschee der Bosnisch-Islamischen Kulturgemeinschaft in Köln statt. Rund 1.000 Gäste aus dem In- und Ausland, vorwiegend aus Bosnien stammende Muslime, waren gekommen, um der feierlichen Veranstaltung beizuwohnen. Die Moschee ist sowohl von ihrer gelungenen und ästhetischen architektonischen Gestaltung her als auch hinsichtlich des Gesamtgrundstücks mit großem Hof und Nebengebäuden ein herausragender Ort. Die vielen Gäste, unter ihnen auch zahlreiche Frauen und ganze Familien, boten ein buntes und positives Bild. Auch nichtmuslimische Nachbarn waren zur Eröffnungsfeier gekommen.

Hauptredner und Ehrengast des Tages war der stellvertretende Obermufti der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien, Hadzi Hafiz Ismet Spahic, der den Obermufti und Reis ul-Ulema Mustafa Ceric vertrat. Des weiteren sprachen der Mufti der bosnisch-muslimischen Gemeinden in Deutschland, Mustafa Klanco, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Dr. A. Ayyub Köhler, der Vorsitzende des Islamrats und derzeitige Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland (KRM) Ali Kizilkaya, der Vorsitzende der Moschee, Hasib Sahovic, und – als leider einzige Vertreterin der Stadt Köln – Marlis Pöttgen, Bezirksvertreterin der FDP in der Bezirksvertretung des Kölner Stadtteils Ehrenfeld. Nicht nur die Stadt Köln war schwach vertreten, auch die Kirchen hatten an diesem Tag keinen Vertreter gesandt, was freilich aufgrund des Datums – Pfingstsonntag, einem der höchsten christlichen Feiertage – nachvollziehbar scheint. Allerdings wurde eine Fax-Grußbotschaft von Stadtdechant Bästgen von der Katholischen Kirche vorgelesen. Ergänzt wurde das Programm von einem traditionellen Ilahi-Gesängen, gesungen von einem Chor aus Sarajevo.

„Die bosnische Moschee in Köln ist die älteste bosnische Moscheegemeinde auf deutschem Boden, sie existiert seit 1978. Wir feiern in diesem Jahr gleichzeitig unser 30-jähriges Bestehen. Unser Grundstück ist auch das größte außerhalb Bosniens, das zum Vakuf der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien gehört, auch die Moschee ist die größte unter den bosnischen Moscheen in Deutschland“, erklärt Asad Selimanjin, Sprecher der Bosnisch-Islamischen Kulturgemeinschaft Köln, die große Besucherzahl. Die neue Moschee wird bereits seit etwa vier Jahren genutzt, doch fehlten noch einige letzte bauliche Details. Auch habe man bewusst die offizielle Eröffnung in das Jahr des 30-jährigen Bestehens gelegt, so Selimanjin.

Nach seiner Rede übergab der stellvertretende Obermufti Ismet Spahic symbolisch den Schlüssel zur Moschee an Vahit Catic von der Moscheegemeinde. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagsgebet in die Moschee.

Webseite der Moschee: www.dzemat.de

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