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Mazyek: „Vorfälle fast im Wochentakt“

Zentralrat der Muslime fordert mehr Polizeischutz für Moscheen

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Foto: IZ Medien

Düsseldorf (dpa/iz). Nach Bombendrohungen gegen mehrere Moscheen in Nordrhein-Westfalen fordert der Zentralrat der Muslime einen stärkeren Schutz von muslimischen Einrichtungen. „In NRW gibt es solche Vorfälle fast schon im Wochentakt“, erklärte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek am Donnerstag, den 13. Januar.

„Viele Nazi-Schmierereien an Moscheen oder Übergriffe werden aber gar nicht erst publik“, weil Gemeinden fürchteten, damit Trittbrettfahrer zu ermutigen. Die Vorfälle schürten Angst in den Gemeinden. Nötig seien mehr Schutzmaßnahmen, etwa durch verstärkte Polizeipräsenz vor Ort.

Am 12. Januar waren Moscheen in Bielefeld, Unna, Hagen und Essen nach Bombendrohungen evakuiert worden. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler keinen Sprengstoff.

Über den genauen Inhalt der Drohschreiben wollte die Polizei keine Auskunft geben. Wer hinter den anonymen E-Mails gegen die vier Moscheen der DITIB stecke, sei noch nicht geklärt, sagte eine Sprecherin der Polizei in Dortmund am 13. Januar.

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