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Mehr Vorsicht bei Kinderbildern im Internet

#ErstDenkenDannPosten

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Foto: pxhere.com | Lizenz: CC0 1.0

Berlin (dpa). Experten fordern Eltern zu mehr Vorsicht beim Posten von Kinderbildern im Internet auf. Normalerweise sei es Aufgabe der Eltern, die Risiken für ihre Kinder zu minimieren. „Im Netz erhöhen Eltern die Risiken sogar noch, vor allem durch Kinderbilder“, so der Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger vom Institut für Polizeiwissenschaft der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg.

Rüdiger hält es für wichtig, Netzwerke wie Instagram und Facebook in die Pflicht zu nehmen. „Auf der einen Seite ist es möglich, mit Filter-Einstellungen anstößige Inhalte zu finden und zu löschen. Gleichzeitig gibt es aber Tausende auch von problematischen Bildern von Kindern und Kommentaren sexueller Natur zu diesen Inhalten.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zu dem Thema die Kampagne #ErstDenkenDannPosten ins Leben gerufen. „Kinder sind Teil unserer Gesellschaft“ und sollten darum auch im Netz sichtbar sein, sagte Sophie Pohle von der Koordinierungsstelle Kinderrechte. „Die wichtigste Frage dreht sich also nicht darum, ob Kinderfotos im Netz überhaupt gepostet werden dürfen oder nicht, sondern in welcher Art und Weise das geschieht.“

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